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Geotechnik Göttingen Dr. Witten GmbH Hans-Böckler-Straße 2 Beratende Ingenieure 37079 Göttingen Telefon: 0551 / 485090 Telefax: 0551 / 486091 www.witte n-geotechnik.de
Geotechnischer Bericht
zur
Baugrunderkundung
Baugrundbeurteilung
Sanierungsberatung
Projekt: Bereich Hauptgebäude −Gebäudeschäden− Deutsches Theater Theaterplatz 11 37073 Göttingen
Bauherr/Auftraggeber: Stadt Göttingen Fachbereich 65 FD 65.3 Kultur-Sonderbauten Hiroshimaplatz 1-4 37083 Göttingen
Auftrag: 65.3 GHD-MB-031944 vom 02.02.2026
Projekt Nr.: GÖ–006–26
Verfasser: Dr. Wolfgang Witten
Erstellungsdatum: 23.03.2026
Ausfertigung: 1*.
HRB 203981 (AG Göttingen), Geschäftsführung: Thomas Deichmann
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INHALTSVERZEICHNIS Seite
-
Vorgang 3
-
Baugrund 6
Zusammensetzung 6
Tragfähigkeit 9
Grundwasser 11
Bodenkennwerte 12
-
Zusammenfassende Bewertung, Empfehlungen 15
-
Allgemeine Hinweise 22
VERZEICHNIS DER ANLAGEN
Anlage 1 Lageplan 1:500 Anlage 2.1 Schnitt 1 1:100 Anlage 2.2 Schnitt 2 1:100 Anlage 3.1–3.3 Schichtenverzeichnisse KRB 1 bis KRB 7 Anlage 4 Glühverluste Anlage 5 Wassergehalte
2 Stadt Göttingen, FD 65.3 Kultur- und Sonderbauten Gebäudeschaden am Deutschen Theater Projekt Nr. GÖ 006- 26 Geotechnischer Bericht, 18.03.2026
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- Vorgang
Das im Stile der italienischen Renaissance 1889 bis 1890 erbaute Theatergebäude wurde
1927 u. a. mit dem auf der Ostseite ergänzten Verwaltungstrakt und dem darin enthaltenen
Treppenhaus erweitert. In den Jahren 1981 bis 1984 erfolgten umfangreiche Erweiterungen
des Gebäudes mit der Errichtung einer halb in den Baugrund einbindenden Tiefgarage an der
Nordseite.
Bei dem ansonsten als rissfrei beschriebenen Gebäude sind innerhalb des Treppenhauses auf
der Ostseite erhebliche Rissschäden aufgetreten, die auf nach außen gerichtete
Setzungsbewegungen hindeuten.
Treppenhaus: Wandrisse im Unter- und Erdgeschoss Detail im Obergeschoss
Der Betonbalken über der Einfahrt der Tiefgarage weist gegenüber der Decke einen Abriss mit
zunehmender Größe bis zu annähernd 5 cm nach außen auf, was auf eine entsprechende
Verkippung nach Osten hindeutet.
Tiefgarage: Abriss und Schiefstellung Detailausschnitt mit Setzungsfuge
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Aufgrund der Ausrichtung der Risse und der überwiegend diagonalen Verläufe sind die
Verformungen damit eindeutig auf
setzungsbedingte Ursachen
zurückzuführen. Zur Feststellung der im Baugrund zu vermutenden Schadensursachen ist
unser Ingenieurbüro beauftragt, Untersuchungen durchzuführen und auszuwerten sowie
daraus abzuleitende mögliche Sanierungsmaßnahmen vorzuschlagen. Dazu wurden von uns
am 25. und 26.02.2026 auftragsgemäß an bauseits vorgegebenen Untersuchungsstellen
insgesamt
7 Kleinrammbohrungen KRB 1 bis KRB 7
entsprechend DIN EN ISO 22475-1 abgeteuft und ingenieurgeologisch aufgenommen. Einzig
in der Untersuchungsstelle KRB 6 wurde Grundwasser angetroffen. Daher wurde auch nur
hier das Bohrloch als Grundwassermessstelle ausgebaut. Zur Ermittlung der genauen
Lagerungsdichte der erkundeten Bodenschichten erfolgten ergänzend
7 Rammsondierungen DPH 1 bis DPH 7
mit der Schweren Rammsonde DPH, die gemäß DIN EN ISO 22476-2 ausgeführt wurden. Die
Rammsondierungen DPH 1 bis DPH 2 mussten aufgrund von Rammhindernissen trotz
mehrmaligen Umsetzens der Rammeinrichtung bereits in geringen Tiefen abgebrochen
werden.
Die endgültige Festlegung der Untersuchungsstellen erfolgte in örtlicher Abstimmung unter
Berücksichtigung der baulichen Gegebenheiten und unter Beachtung erdverlegter Leitungen.
Basisgrundlage für die Untersuchungen und Bewertungen ist der bauseits erstellte Übersichts-
Grundriss des Gebäudes mit Zuordnungen einzelner Bauabschnitte und dem durch einen
Bombentreffer verursachten Gebäudeschaden sowie einem angrenzenden Trümmerfeld.
Den beigefügten Anlagen sind die Schichtenverzeichnisse gemäß DIN EN ISO 14688 aus der
örtlichen Bodenansprache und die Darstellung der Bohrprofile nach DIN 4023 und der
Rammdiagramme als Systemschnitte zu entnehmen. Die Höhenangaben beziehen sich auf
einen Schachtdeckel A913.12, dessen Höhe in dem bereitgestellten Leitungsplan mit
156,69 m NHN angegeben ist (siehe Anlage 1).
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Aus dem Bohrgut wurden repräsentative Bodenproben entnommen, die in unserem
Laborarchiv für ein halbes Jahr gelagert werden. Sofern eine chemisch-analytische
Untersuchung für die Entsorgung von Aushubböden erforderlich werden sollte, steht daraus
geeignetes Probenmaterial zur Verfügung.
Zur genauen Bestimmung der humosen Anteile in einer setzungsrelevanten Bodenschicht
erfolgte labortechnisch die Bestimmung des Glühverlusts nach EN 17685-1 und des
Wassergehalts gemäß DIN EN ISO 17892-1 (Anlagen 4 und 5). Ansonsten kann hier für die
geotechnischen Bewertungen in ausreichendem Umfang auf Labordaten aus früheren
Untersuchungen an vergleichbaren Bodenarten zurückgegriffen werden.
An Unterlagen zum Gebäude wurden uns eine Liegenschaftskarte 1:500 vom 29.01.2024, ein
Maßnahmen-Übersichtsplan, Schnitte 1:50 von Bestandsplänen aus 02/1985, ein
Bestandsplan mit ausstehenden Sanierungen 1:250 der GEB, Stand 15.11.2022,
bereitgestellt. Ferner wurde uns die Kamerauntersuchung vom 11.02.2026 des verrohrten
Reinsgrabens überlassen.
Darüber hinaus wurden uns Geotechnische Gutachten zur Kanalsanierung (Büro für Geotechnik,
Klein-Lengden, 16.03.2021) und zur Erweiterung (GEO Ingenieure und Consulting, 17.06.2024)
übermittelt. Auf die darin enthaltenen Bohrergebnisse wird hier wegen der nicht ausreichend
großen Erkundungstiefen nicht explizit zurückgegriffen.
In der über das Grundstück verlaufenden Verrohrung des Reinsgrabens wurde bauseits eine
Kamerabefahrung veranlasst, bei der Undichtigkeiten festgestellt wurden, die nach den
Ergebnissen unserer Untersuchungen jedoch nicht schadensursächlich sind und daher keiner
Bewertung unterzogen werden.
Für die weiteren Betrachtungen gehen wir von folgenden gründungsrelevanten Höhenkoten aus:
Treppenhaus OK Fußboden Untergeschoss: OKF ≈ 158,58 m NHN EG Geländeoberkante: GOK ≈ 156,81 – 156,96 m NHN
Tiefgarage OK Fußboden Tiefgarage Mitte: OKF ≈ 155,10 m NHN TG OK Fußboden Tiefgarage Einfahrt: OKF ≈ 155,40 m NHN EF UK Fundamente Tiefgarage: H ≈ 154,40 – 153,90 m NHN 0 Geländeoberkante: GOK ≈ 156,88 – 156,62 m NHN
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Zur Fundamentierung des Treppenhauses liegen keine hinreichend genauen Angaben vor.
Die angegebene Fußbodenhöhe der Tiefgarage entspricht etwa der Höhe in der
Garagenmitte. Die Fundament-Absetztiefen für die Tiefgarage beziehen sich angenähert auf
den vorliegenden Gebäudeschnitt. Die Geländehöhen entsprechen den Ansatzhöhen der
Untersuchungsstellen vor dem jeweiligen Gebäudeabschnitt.
Die Gründung der Tiefgarage ist nach dem vorliegenden Gebäudeschnitt über
Einzelfundamente und eine äußere Frostschürze erfolgt. Die Absetztiefen reichen etwa
zwischen 0,80 m und 1,00 m tief unter das Fußbodenniveau.
Für die allgemeinen Angaben über die Baugrundverhältnisse beziehen wir uns auf die
Geologische Karte Göttingen Nr. 4226 (1:25.000, 1929), die Geologische Übersichtskarte
der Umgebung von Göttingen (1:100.000, 1932) und die Geologische Übersichtskarte
CC 4718 Kassel (1:200.000, 1979). Daneben sichern zahlreiche eigene Untersuchungen im
näheren Umfeld die Bewertungen und Empfehlungen ab.
- Baugrund
Zusammensetzung
Der Baugrund besteht hier unter den Oberbodenabdeckungen bzw. Oberflächenbefestigungen
zunächst durchweg aus aufgefüllten Böden wechselnder Zusammensetzungen, die vermutlich
zumindest teilweise als Geländeaufschüttungen im Bereich der ehemaligen
Befestigungsanlage der Stadt und dabei auch zur Verfüllung des historischen Stadtgrabens
gedient haben dürften.
Ab Tiefen von etwa 3,00 m bis 4,50 m unter vorhandenem Geländeniveau treten auf der
Ostseite des Theaters humos durchsetzte Schwemmlehmböden auf, die auf eine langjährige
natürliche Sedimentation innerhalb des Stadtgrabens hindeuten, wobei Anteile an Pflanzen
vermodert und zu Humus umgebildet worden sind.
Auf der Nordseite der Tiefgarage und der Westseite des Theaters wurden die humos
durchsetzten Böden nicht angetroffen. An der Nordseite lagern die Auffüllungen unmittelbar
und auf der Westseite mit einer Zwischenschicht aus altem Oberboden (Mutterboden) auf
quartärzeitlich sedimentierten Böden aus steindurchsetztem Hanglehm und kiesig-lehmigem
Hangschutt.
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Der tiefere Untergrund, dessen Verwitterungszone an allen Untersuchungsstellen erreicht
werden konnte, besteht aus der Gesteinsfolge des Oberen Jura entsprechend der
Geologischen Kartenlage.
Mit den Kleinrammbohrungen wurden die nachfolgenden Baugrundprofile in der
Kurzbeschreibung aufgeschlossen. Die genauen Zusammensetzungen sind den Schichten-
verzeichnissen der Anlage 3 zu entnehmen.
KRB 1 (Ostseite, 1. Gebäudeversprung von Süden, 156,81 m NHN) bis ca. 0,20 m Auffüllung: Mutterboden bis ca. 4,00 m Auffüllungen: Schluff, Kies, Sand in wechselnden Zusammensetzungen, Bauschuttreste, Beton- und Ziegelbruch, steif, locker bis ca. 4,80 m Schwemmlehm: Schluff, tonig, feinsandig, kiesig, steif bis ca. 5,40 m Schwemmlehm: Schluff, tonig, humos bis stark humos, weich bis ca. 6,00 m Verwitterungszone Oberer Keuper: Schluff, stark tonig, fest kein Grundwasser angetroffen kaum weiterer Bohrfortschritt möglich
KRB 2 (Ostseite, Südostecke Treppenhaus, 156,90 m NHN) bis ca. 0,17 m Auffüllung: Basaltsplitt unter 10 cm Basaltpflasterstein bis ca. 4,00 m Auffüllungen: Schluff, Kies, Sand in wechselnden Zusammensetzungen, Bauschuttreste, Beton- und Ziegelbruch, steif, locker bis ca. 5,00 m Schwemmlehm: Schluff, tonig, sandig, kiesig, steif bis ca. 5,80 m Schwemmlehm: Schluff, tonig, sandig, humos bis stark humos, weich bis ca. 6,50 m Verwitterungszone Oberer Keuper: Schluff, stark tonig, fest kein Grundwasser angetroffen kein weiterer Bohrfortschritt möglich
KRB 3 (Ostseite, Nordostecke Treppenhaus, 156,96 m NHN) bis ca. 0,16 m Auffüllung: Basaltsplitt unter 10 cm Pflasterstein bis ca. 0,90 m Auffüllungen: Kies und Sand, z. T. schwach schluffig bis schluffig, z. T. Asphaltreste, mitteldicht bis dicht bis ca. 2,40 m Auffüllung: Schluff, tonig, sandig, kiesig mit Ziegelbruch, steif bis ca. 4,40 m Auffüllungen: Kies, sandig, schwach schluffig bis schluffig, z. T. mit Ziegel- und Betonbruch, mitteldicht bis locker, z. T. dicht bis ca. 5,60 m Schwemmlehm: Schluff, tonig, sandig, humos bis stark humos, weich bis ca. 6,70 m Verwitterungszone Oberer Keuper: Sandstein zersetzt zu Sand, schluffig, kiesig, dicht bis ca. 7,00 m Verwitterungszone Oberer Keuper: Tonstein, stückig verwittert, fest, V3-4 kein Grundwasser angetroffen kein weiterer Bohrfortschritt möglich
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KRB 4 (Ostseite, Nordostecke Gebäude, 156,88 m NHN) bis ca. 0,30 m Auffüllung: Mutterboden bis ca. 3,00 m Auffüllungen: Kies, sandig, schluffig bis stark schluffig, z. T. Sand, schluffig, kiesig, locker bis sehr locker bis ca. 3,70 m Auffüllung: Schluff, sandig, feinkiesig, schwach tonig, weich bis ca. 5,40 m Schwemmlehm: Schluff, tonig, humos bis stark humos, weich bis ca. 7,00 m Verwitterungszone Oberer Keuper: Schluff, stark tonig, halbfest bis fest kein Grundwasser angetroffen kaum weiterer Bohrfortschritt möglich
KRB 5 (Tiefgarage, Mitte Nordseite, 156,62 m NHN) bis ca. 0,20 m Auffüllung: Mutterboden bis ca. 4,40 m Auffüllung: Schluff, (fein)sandig, kiesig, schwach tonig, weich bis ca. 5,60 m Hanglehm: Schluff, tonig, feinsandig, kiesig, steif bis ca. 5,80 m Verwitterungszone Oberer Keuper: Kalkstein zersetzt zu Kies, sandig, dicht kein Grundwasser angetroffen kein weiterer Bohrfortschritt möglich
KRB 6 (Ostseite, Nordwestecke Tiefkeller, 157,05 m NHN) bis ca. 0,30 m Auffüllung: Mutterboden bis ca. 2,50 m Auffüllung: Kies, schluffig, sandig mit Betonbruch, locker bis ca. 3,20 m alter Mutterboden: Schluff, tonig, feinsandig, humos, steif bis ca. 6,50 m Hangschutt: Kies, stark schluffig, sandig, locker bis mitteldicht bis ca. 8,30 m Hangschutt: Kies, stark schluffig, sandig, schwach tonig, mitteldicht bis dicht bis ca. 9,00 m Verwitterungszone Oberer Keuper: Tonstein, verwittert zu Ton, schluffig, kiesig-stückig, fest Grundwasser bei 6,21 m eingemessen; Pegelausbau kaum weiterer Bohrfortschritt möglich
KRB 7 (Ostseite, Südwestecke Tiefkeller, 156,90 m NHN) bis ca. 2,40 m Auffüllung: Schluff, sandig, kiesig mit Ziegelbruch, weich bis steif bis ca. 3,20 m alter Mutterboden: Schluff, tonig, feinsandig, humos, steif bis ca. 4,40 m Hangschutt: Kies, stark schluffig, sandig, dicht bis ca. 7,00 m Verwitterungszone Oberer Keuper: Tonstein verwittert zu Ton, schluffig, schwach kiesig-stückig, halbfest bis fest kein Grundwasser angetroffen kaum weiterer Bohrfortschritt möglich
Tiefere Baugrundaufschlüsse waren mit dem hier gewählten Bohrverfahren wegen der
zunehmenden Bohrwiderstände nicht bzw. kaum noch möglich. Mit Erreichen des dicht
gelagerten und gut tragfähigen Untergrunds ist dies aus bodenmechanischer Sicht auch nicht
erforderlich.
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Nach den Baugrundaufschlussergebnissen können die angetroffenen Baugrundschichten
somit nach bodenmechanischen und ingenieurgeologischen Gesichtspunkten näherungsweise
zu folgenden Homogenbereichen zusammengefasst werden:
• Oberböden, Wegebefestigungen
Homogenbereich 1: anthropogene Auffüllungen
Homogenbereich 2: Schwemmlehm, alter Mutterboden
Homogenbereich 3: Hangschutt und Hanglehm • Homogenbereich 4: Verwitterungszone Oberer Keuper
Tragfähigkeit
Ergänzend wurden die Sondierungen mit der Schweren Rammsonde zur Feststellung der
genauen Lagerungsdichte ausgeführt. Das Tragfähigkeits- und Setzungsverhalten kann
dadurch genauer aus den Schlagzahlen N (N = Anzahl der Schläge des Fallgewichtes m = 10 10 15 kg für jeweils 10 cm Eindringtiefe der Sondierspitze A = 15 cm2) für die hier vorliegenden
Böden nach Erfahrungswerten wie folgt abgeleitet werden:
| N < 3 10 | = sehr lockere Lagerung / | ||
|---|---|---|---|
| unzureichende Tragfähigkeit / sehr hohe Setzungsfähigkeit | |||
| N ≈ 3 – 5 10 | = lockere Lagerung / | ||
| geringe Tragfähigkeit / hohe Setzungsfähigkeit | |||
| N ≈ 6 – 14 10 | = mitteldichte Lagerung / | ||
| mittlere Tragfähigkeit / mittlere Setzungsfähigkeit | |||
| N > 14 10 | = dichte bis sehr dichte Lagerung / | ||
| hohe Tragfähigkeit / geringe Setzungsfähigkeit |
Die Auffüllungen weisen in den oberflächennahen Anteilen, soweit sie aus grobkörnigen
Materialien bestehen, zum Teil dichte Lagerungen auf, ansonsten liegen die Auffüllungen bei
insgesamt sehr wechselhaften Zusammensetzungen überwiegend in locker bis sehr lockerer
Lagerung vor. Daher ist ein Lastabtrag hierin mit erhöhten, vor allem unkalkulierbaren,
unterschiedlichen und langandauernden Setzungen verbunden. Weiterhin ungünstig ist hierbei
der zum Teil deutliche Anteil an Bauschuttresten und ähnlichen Fremdbestandteilen zu
bewerten.
Die Rammsondierungen DPH 1 bis DPH 3 auf der Ostseite des Gebäudes mussten jeweils in
Tiefen zwischen etwa 2 m und 3 m abgebrochen werden, da hier offensichtlich erhöhte und
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vermutlich auch größere Anteile an Bauschutt aus den Trümmern des zerbombten ehemaligen
Daches ein weiteres Abteufen trotz mehrerer Ansätze verhindert haben.
Bei dem unter den Auffüllungen auf der Ostseite angetroffenen, zum Teil stark humos
durchsetzten Schwemmlehm handelt es sich offensichtlich um Sedimentationen in dem
ehemaligen Wassergraben der alten Stadtbefestigung. Die Lagerungsdichte hierin ist, wie die
Rammsondierung DPH 4 belegt, durchweg sehr locker bis allenfalls locker, so dass hierin ein
sehr hohes Setzungspotential resultiert, was durch langwierige Zersetzungsprozesse der
humosen Bestandteile weiter ungünstig erhöht wird.
Unterhalb des Schwemmlehms setzen auf der Ostseite des Gebäudes unmittelbar die
Verwitterungsböden des Oberen Keuper ein, deren Lagerungsdichte zwar abhängig ist von
der jeweiligen Schichteinheit und deren Verwitterungsgrad, die aber vorwiegend durchweg als
dicht bis sehr dicht einzustufen ist. Bereichsweise wurde zwar eine stärker verwitterte
Übergangszone in lediglich mitteldichter Lagerung angetroffen, insgesamt sind hierin jedoch
keine nennenswerten Setzungsverformungen bei Lastbeaufschlagung zu erwarten.
In den Untersuchungsstellen auf der Nord- und Westseite der Bestandsgebäude wurden über
den Verwitterungsböden ursprünglich großflächig vorhandene quartärzeitlich sedimentierte
steindurchsetzte Hanglehm- und lehmig-steinige Hangschuttböden angetroffen, die durchweg
in mindestens mitteldichter bis dichter Lagerung vorliegen und damit als wenig setzungs- und
gut tragfähig einzustufen sind. Die in der Untersuchungsstelle DPH 6 im Tiefenbereich
zwischen etwa 6 m und 7 m lediglich lockere Lagerung bleibt dabei aufgrund der Tiefenlage
ohne nachteiligen Einfluss.
In den beiden Untersuchungsstellen auf der Westseite wurde über dem Hangschutt zwischen
etwa 2,50 m und 3,20 m unter Geländeniveau auch noch die ehemalige Deckschicht aus
Oberboden vorgefunden, deren zum Teil sehr lockere Lagerung und humosen Anteile mit
einem erhöhten Setzungspotential verbunden sind.
Insgesamt ergeben sich somit sehr unterschiedliche Setzungseigenschaften aus dem
wechselhaften Baugrund. Durchweg gut tragfähiger Baugrund wird dabei erst mit Erreichen
der Hanglehm- und Hangschuttböden bzw. der Verwitterungsböden des Oberen Keuper
erreicht.
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Grundwasser
Eine durchgängige Grundwasserführung wurde im Rahmen der Baugrunduntersuchung
erwartungsgemäß nicht angetroffen. Lediglich in der Untersuchungsstelle KRB 6 wurde eine
Schichtwasserführung innerhalb des Hangschutts in einer Tiefe von etwa 6,20 m unter
Gelände erfasst, die offensichtlich auf einer lokal begrenzten Wasserwegsamkeit beruht. Nach
Herstellung des Grundwassermesspegels wurde der höchste in mehreren Kontrollmessungen
festgestellte
Ruhe-Grundwasserspiegel: H = 150,845 m NHN GW
gemessen. In verzögerter Abhängigkeit zur Niederschlagsentwicklung ist zwar mit
Schwankungen zu rechnen. Genaue Angaben dazu sind jedoch nur auf der Grundlage von
Langzeitmessungen möglich. Für die hier relevanten Bewertungen zur Schadensursache
bleibt diese Schichtwasserführung jedoch ohne Einfluss.
Darüber hinaus wurden aber in dem in den Untersuchungsstellen KRB 1 bis KRB 4
angetroffenen Schwemmlehm gemäß Anlage 4 sehr hohe Wassersättigungen mit
Porenwassergehalten w von 31,97 % bis 48,32 % n
festgestellt, die auf die erhöhten Gehalte an humosen Bestandteilen (s. Anlage 5)
zurückzuführen sind:
Glühverluste w von 5,32 % bis 9,88 % LOI
Damit verbunden ist auch der weichplastische Zustand des Schwemmlehms begründet. Die
hohen Wassergehalte können durch Niederschlagswasser bedingt sein, das über die
grobkörnigen Anteile der Auffüllungen versickern kann. Andererseits kann es sich um
Restwasser aus der Zeit der Nutzung als Wassergraben handeln, begünstigt durch eine hohe
Bindung durch die humosen Anteile und die Sperrwirkung durch die tonigen
Verwitterungsböden des Oberen Keuper.
Für die weiteren Bewertungen der setzungsbedingten Rissschäden ergeben sich daraus
insgesamt wesentliche Auswirkungen. Dies gilt auch für niederschlagsabhängig mögliche
Sickerwasseranreicherungen innerhalb der Auffüllungen, wie die durchnässten Schichten in
den Untersuchungsstellen KRB 3 und KRB 4 zeigen. Worauf allerdings für die Arbeiten im
Zuge der Sicherungsmaßnahmen hingewiesen wird.
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An betonaggressiven Inhaltsstoffen ist für das Grundwasser erfahrungsgemäß von einem
schwachen Betonangriff gemäß DIN 4030-1 der Expositionsklasse XA 1 auszugehen.
Bodenkennwerte
In den nachfolgenden Kennwerttabellen werden den angetroffenen Bodenarten aufgrund von
Erfahrungs- und Laborwerten aus Untersuchungen an vergleichbaren Bodenarten die
jeweiligen charakteristischen Bodenkennwerte als angenäherte mittlere Kenngrößen für die
hier abgegrenzten Homogenbereiche (Schichteinheiten) zugeordnet.
Da Abgrenzungen zwischen den angetroffenen aufgefüllten Bodenschichten weder horizontal
noch vertikal möglich sind, werden sie hier zusammengefasst, wobei die geringmächtige
Ausgleichsschicht unter den Pflasterungen unberücksichtigt bleibt.
Für die Deckschicht aus Oberboden der Bodengruppe OU ist anzumerken, dass er nach
neuen DIN 18300:2019 nicht mehr als Bodenklasse 1 gemäß der alten DIN 18300:2012
erfasst, sondern jetzt den Landschaftsbauarbeiten nach ATV DIN 18320 zugeordnet wird.
Für die angetroffenen und hier in Homogenbereiche eingeteilten Bodenschichten ergibt sich
überwiegend ein jeweils sehr breites Spektrum in der Kornverteilung, den Konsistenzen und
den Wassergehalten, woraus eine entsprechende Bandbreite der charakteristischen
Kennwerte resultiert.
Da horizontale Abgrenzungen für die einzelnen Homogenbereiche zwischen den punktuellen
Untersuchungsstellen nicht oder nur bedingt möglich sind, sollte hier für Standsicherheits-
Betrachtungen ohne nähere Untersuchungen zunächst immer von den jeweils ungünstigeren
Werten ausgegangen werden.
Ergänzend wird darauf hingewiesen, dass die hier vorliegenden bindigen Böden aus
Auffüllungen und Schwemmlehm als sehr witterungsempfindlich einzustufen sind. Für die
Ausführung von Erdarbeiten ist daher u. a. zu beachten, dass sie bei Wasserzutritt und bei
Einbringung dynamischer Erregung (z. B. durch Verdichtungsvorgänge und Befahren) mit
einer Verschlechterung der bodenphysikalischen Eigenschaften bis hin zum Übergang in die
Bodenklasse 2 nach alter DIN 18300:2012 (fließende Bodenarten) neigen mit den daraus
resultierenden Nachteilen und Mehraufwendungen (Beeinträchtigung der Standsicherheit,
Baustillstandszeiten, Bodenaustauschmaßnahmen etc.).
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Tabelle 1: Bodenkennwerte Teil 1
| Kennziffer/ | Einheit | Ost: Schwemmlehm | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Zustandsgrößen | Auffüllungen | West: alter Oberboden | |||||||
| Homogenbereich | HB1 | HB2 | |||||||
| Tiefenbereich | m NHN | Ost: 153,18–152,50 Nord: 152,22 West: 154,50 –154,55 | Ost: 151,48–151,10 Nord: -- West: 154,55–154,50 | ||||||
| Schichtstärke | m | Ost: 3,60–4,20 Nord: 4,20 West: 2,20–2,40 | Ost: 1,20–1,80 Nord: -- West: 0,70–0,80 | ||||||
| Bodenart (DIN 4022) | U, t‘, (f)s‘ – U, t, s, g G+S, (u‘-u*, (t‘,x)); Beton-, Ziegelbruch, Asphaltreste | Ost: U, t, s, h-h*, (g) Nord: -- West: U, t, fs, h‘ | |||||||
| Bodenart (DIN EN ISO 14688-1) | gr sa cl Si co cl si Gr/Sa | Ost: (gr) sa cl Sa West: sa cl Si | |||||||
| Bodengruppe (DIN 18196) | A/[UL,UM,TL,GU,GU*/ GW,SU,SU*] | OU (UM/TL)3) | |||||||
| Bodenklasse (DIN 18300 alt) | 3 – 5 (6,7)1) | 4 | |||||||
| Frostgefahr (ZTVE) | F1 – F3 | F3 | |||||||
| Wichte des feuchten Bodens g | kN/m³ | 17 – 20 | 16 – 19 | ||||||
| Wichte unter Auftrieb g ´ | kN/m³ | 8 – 10 | 7 – 10 | ||||||
| Wassergehalt | % | 5 – 35 (niederschlagsabhängig) | 12 – 50 | ||||||
| Plastizitätszahl2) | % | 2 – 5 | 2 – 10 | ||||||
| Konsistenzzahl2) | 0,5 – 1,2 | 0,5 – 1 | |||||||
| Lagerungsdichte | sehr locker bis locker, Trümmerbereich: dicht bis sehr dicht | locker bis sehr locker | |||||||
| Reibungswinkel φ´k | ° | 25 – 37,5 | 25 – 27,5 | ||||||
| Kohäsion c´k | kN/m² | 0 – 7 | 2 – 7 | ||||||
| c -Wert U | kN/m² | 20 – 602) | |||||||
| Steifeziffer Es (σ = 100-200 kN/m2) | MN/m² | - - | 1 – 1,5 |
- Bauschuttreste 2) nur bindige Böden 3) Schwemmlehm z T. U, t
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Tabelle 2: Bodenkennwerte Teil 2
| Kennziffer/ | Einheit | Hangschutt2) | Verwitterungszone | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Zustandsgrößen | Hanglehm1) | Oberer Keuper | |||||||
| Homogenbereich | HB3 | HB4 | |||||||
| Tiefenbereich | m NHN | 153,85−148,752) 152,20−151,001) | ab 151,50−151,003) ab 152,50−158,754) | ||||||
| Schichtstärke | m | 1,20−5,102) 1,201) | nicht erbohrt | ||||||
| Bodenart (DIN 4022) | G, u*, s, x‘ (t‘)2) U, t, fs, g1) | U, t*, (x) – T, u, (x) + Tst, Sst, Kst. | |||||||
| Bodenart (DIN EN ISO 14688-1) | (cl) co sa si Gr gr sa cl Si | (co) cl Si – (co) si Cl | |||||||
| Bodengruppe (DIN 18196) | GU*, GU / UM, TL1) | TM, UM, SU, GU* | |||||||
| Bodenklasse (DIN 18300 alt) | 4- 5 (6) | 5 – 6 (7) | |||||||
| Frostgefahr (ZTVE) | F3 | F3 | |||||||
| Wichte des feuchten Bodens g | kN/m³ | 19 – 21 | 20 - 24 | ||||||
| Wichte unter Auftrieb g ´ | kN/m³ | 10 - 11 | 10 – 14 | ||||||
| Wassergehalt | % | 8−35 | 8 – 30 | ||||||
| Plastizitätszahl | % | 2−101) | 5 – 455) | ||||||
| Konsistenzzahl | 0,75−1,2 | >>1 | |||||||
| Lagerungsdichte | mitteldicht bis dicht2) entfällt1) | mitteldicht bis sehr dicht | |||||||
| Reibungswinkel φ´k | ° | 30 – 352) / 25−27,51) | 255) – 45 | ||||||
| Kohäsion c´k | kN/m² | 0 – 5 | 0 – 20 | ||||||
| c -Wert U | kN/m² | 1001) | 200 −400 | ||||||
| Steifeziffer Es (σ = 100-200kN/m²) | MN/m² | 20 – 602) / 3−51) | 100 – 400 |
- Hanglehm, nur auf der Nordseite angetroffen 2) Hangschutt 3) Ost- und Nordseite 4) Westseite 5). Ton, Schluff
Zuverlässige felsspezifische Angaben sind zu den weitgehend unverwitterten
Gesteinsabfolgen des Oberen Keuper nur über tiefer geführte Aufschlussbohrungen mittels
hydraulischer Bohranlagen möglich. Für die hier zur Beurteilung der Ursachen für die
Gebäudeschäden und die Maßnahmen zur Sanierung erforderlichen Erkenntnisse über die
Baugrundverhältnisse ist dies aus geotechnischer Sicht jedoch nicht erforderlich.
14 Stadt Göttingen, FD 65.3 Kultur- und Sonderbauten Gebäudeschaden am Deutschen Theater Projekt Nr. GÖ 006- 26 Geotechnischer Bericht, 18.03.2026
[Seite 15]
- Zusammenfassende Bewertung, Empfehlungen
Der hier hinsichtlich Zusammensetzung, Lagerungsdichte und Verformungseigenschaften
durch Kleinrammbohrungen und Rammsondierungen untersuchte Baugrund besteht zunächst
aus aufgefüllten Böden, die auf der Ostseite des Gebäudes bis etwa 4,50 m unter
Geländeniveau reichen und dort von einer humos durchsetzten Schicht aus Schwemmlehm
unterlagert werden, bevor die Gesteinsabfolge des Oberen Keuper mit ihrer
Verwitterungszone einsetzt.
Etwa in der Mitte vor der Nordseite der Tiefgarage lagert zwischen den aufgefüllten Böden und
der Verwitterungszone eine Schicht aus Hanglehm, während an den Untersuchungsstellen auf
der Westseite unterhalb der dort lediglich etwa 2,50 m hohen Auffüllung zunächst noch die
ursprünglich humose Oberbodenschicht angetroffen wurde. Darunter befindet sich in
unterschiedlichen Stärken Hangschutt, bevor dort die Böden der Verwitterungszone erreicht
werden.
Innerhalb der aufgefüllten Böden, in denen durchweg Bauschuttreste und zum Teil andere
Fremdbestandteile enthalten sind, deuten auf der Ostseite des Gebäudes im Tiefenbereich
zwischen etwa 2 m bis 3 m größere Rammhindernisse darauf hin, dass dort Trümmerbruch
aus dem Bombentreffer lagert.
Ansonsten sind die Auffüllungen jedoch vorwiegend als locker bis sehr locker gelagert mit
einem entsprechend hohen Setzungspotential einzustufen, die einen schadensfreien Abtrag
von Bauwerkslasten nicht ermöglichen.
Als hochgradig setzungsfähig ist auf der Ostseite zudem der dort durchgängig angetroffene
Schwemmlehm aufgrund der weichplastischen Konsistenz und der humosen und damit
zersetzungsfähigen Beimengungen einzustufen. Bei dieser Schicht handelt es sich
offensichtlich um die entsprechend junge Sedimentationsschicht in dem Wassergraben der
mittelalterlichen Stadtbefestigung.
Der auf der Nordseite der Tiefgarage erbohrte Hanglehm weist bei steifer Konsistenz und
lockerer bis mitteldichter Lagerung zwar günstigere Verformungseigenschaften auf, ist jedoch
noch als deutlich setzungsfähig unter Lastbeeinflussung einzustufen.
15 Stadt Göttingen, FD 65.3 Kultur- und Sonderbauten Gebäudeschaden am Deutschen Theater Projekt Nr. GÖ 006- 26 Geotechnischer Bericht, 18.03.2026
[Seite 16]
Wesentlich verformungsarmer sind dagegen die auf der Westseite angetroffenen steinig-
lehmigen Hangschuttböden, die nahezu in mindestens mitteldichter, überwiegend aber dichter
Lagerung vorliegen. Geringmächtige weniger dicht gelagerte Zonen beeinträchtigen dabei die
insgesamt geringe Setzungsneigung nur unwesentlich.
Als durchgängig gut tragfähig und kaum setzungsfähig ist dagegen unter diese quartärzeitlich
sedimentierten Böden erst die in allen Untersuchungsstellen angetroffene Gesteinsabfolge
des Oberen Keuper zu betrachten. Nach einer geringmächtigen, verwitterungsbedingt
entfestigten Übergangszone ist bereits von Festgesteinseigenschaften auszugehen, so dass
Lastabtragungen hierin setzungsarm aufgenommen werden können.
Zusammenfassend sind somit als durchgängig gut tragfähiger Baugrund nur die
Verwitterungsböden des Oberen Keuper einzustufen, die auf der hier für die Sanierungs-
maßnahmen relevanten Ostseite des Gebäudes ab Tiefenlagen zwischen etwa 151,00 m und
150,50 m unterhalb des Geländeniveaus erreicht werden.
Angaben zu den tatsächlichen Gründungstiefen liegen für den Bereich des Treppenhauses
derzeit nicht vor. Ausgehend von einer angenommenen Absetztiefe der Fundamente von 1 m
bis 2 m unter Geländeniveau würden sich damit Fehlhöhen gegenüber dem Verwitterungs-
Horizont zwischen etwa 4 m und 5 m ergeben. Die Fehlhöhen werden insgesamt von stark
setzungsfähigen Böden aus Auffüllungen und Schwemmlehm eingenommen.
Für die betroffenen Fundamentierungen im östlichen Teilbereich der Tiefgarage liegen die
Fehlhöhen zwischen den angegebenen Fundamenttiefen und der Verwitterungszone des
Oberen Keuper rechnerisch bei 2,90 m bis 3,70 m.
Unter den Fundamenten lagern demnach noch hoch setzungsfähige aufgefüllte Böden und
zumindest teilweise noch der ebenfalls als sehr setzungsfähig einzustufende Schwemmlehm.
Dies betrifft in jedem Fall die Frostschürze auf der Ostseite und möglicherweise auch
zumindest noch Teile der daran angrenzenden Stützenfundamente.
Da an der – nach Westen versetzt angeordneten – Untersuchungsstelle KRB 5 bereits kein
Schwemmlehm mehr angetroffen wurde, sondern Hanglehm mit für die Gründung der
Tiefgarage ausreichenden Tragfähigkeitseigenschaften, bleibt dort nur eine Reststärke von
etwa 1,70 m an aufgefülltem Boden, dem eine deutlich geringere Setzungsneigung als dem
16 Stadt Göttingen, FD 65.3 Kultur- und Sonderbauten Gebäudeschaden am Deutschen Theater Projekt Nr. GÖ 006- 26 Geotechnischer Bericht, 18.03.2026
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Schwemmlehm zuzuordnen ist. Hier dürften die Setzungen daher nur moderat ausgefallen
sein.
Hier könnte seinerzeit eine Stabilisierung der Gründungsebene durch den Einbau der in
diesem Bereich angetroffenen, mit Bauschuttresten durchsetzten Kalkschotter erfolgt sein.
Hierauf weist die überwiegend hohe Lagerungsdichte dieser aufgefüllten Schicht hin.
Da das historische Hauptgebäude außerhalb des später angebauten Verwaltungstraktes
offensichtlich keine erkennbaren setzungsbedingten Schäden aufweist, ist davon auszugehen,
dass die Konsolidierung des lastbeaufschlagten Baugrunds seinerzeit weitgehend gleichmäßig
erfolgt ist.
Dies lässt sich aus bodenmechanischer Sicht trotz der auf der Ost- und Westseite
unterschiedlichen Baugrundverhältnisse dadurch erklären, dass die unter den Fundamenten
verbliebenen und als stark setzungsfähig einzustufenden Böden aus Schwemmlehm auf der
Ost- und altem Oberboden auf der Westseite hinreichend gleichmäßige Setzungen erfahren
haben, begünstigt durch eine relativ lange Bauzeit und – vermutlich – weitgehend
gleichmäßige Lastbeaufschlagung.
Die jüngeren Anbauten auf der Westseite sind dagegen offensichtlich durchweg in den gut
trag- und wenig setzungsfähigen Böden aus Hangschutt und/oder Verwitterungsböden
gegründet worden.
Die Fundamente der späteren Erweiterung mit dem großen Treppenaufgang sind angrenzend
an den bestehenden Altbau auf einem bereits als Folge der seitlichen Lastabstrahlung
teilkonsolidierten Baugrund abgesetzt und haben damit dort in dem Baugrund nur noch
geringe Nachsetzungen erzeugt.
Auf dem bis dahin unkonsolidiertem Baugrund stellten sich dagegen die Setzungen in vollem
Umfang ein, so dass es durch die großen Setzungsunterschiede zu einer Abkippung des
Anbaus nach außen mit der Folge erheblicher Mauerwerksrisse gekommen ist.
Wie weit die hier zwangsläufig nur außerhalb des Gebäudes erkundeten stark
setzungsfähigen Böden aus Auffüllungen und Schwemmlehm dabei tatsächlich noch unter die
überbaute Fläche reichen, kann nicht beantwortet werden. Ebenso ist eine Abgrenzung
17 Stadt Göttingen, FD 65.3 Kultur- und Sonderbauten Gebäudeschaden am Deutschen Theater Projekt Nr. GÖ 006- 26 Geotechnischer Bericht, 18.03.2026
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zwischen den Auswirkungen aus Auffüllungen und Schwemmlehm auf die Setzungsvorgänge
nicht möglich, zumal die Gründungstiefen nicht bekannt sind.
Um die notwendigen Verformungen mit den erkennbaren Rissbildungen zu erklären, würde es
ausreichen, wenn die erhöhten Setzungen tatsächlich nur unter dem vorspringenden
Gebäudeteil eingetreten sind. Bereits hierdurch wäre ein Abkippen nach außen erzeugt
worden.
Ob dazu in jüngerer Zeit auch Erd- und Verdichtungsarbeiten, zum Beispiel im Zuge des
Kanalneubaus, oder Auswirkungen der Bombenereignisse nachteilige Auswirkungen gehabt
haben, lässt sich aus heutiger Sicht nicht beantworten. Hierdurch kann es aber durchaus zu
Aufweitungen von bereits vorhandenen Rissschäden gekommen sein.
Aufgrund des Untersuchungsbefunds kann jedoch nach derzeitigem Kenntnisstand ein
schadensrelevanter Einfluss durch Undichtigkeiten in dem kanalisierten Reinsgraben
ausgeschlossen werden. Hinweise auf entsprechende Durchnässungen oder Boden-
umlagerungen sind nicht erkennbar gewesen.
Der Anbau der Tiefgarage zeigt eine deutliche Abkippung nach Osten, was sich aus den
unterschiedlichen Baugrundverhältnissen unter der Überbauungsfläche erklärt. Die
Fundamente sind nach dem vorliegenden Gebäudeschnitt offensichtlich zwar noch auf
aufgefüllten Böden abgesetzt, entlang der Ostseite reicht die Einflusstiefe jedoch noch bis in
den darunter befindlichen, stark setzungsfähigen Schwemmlehm, während nach Westen,
spätestens im Bereich der Untersuchungsstelle KRB 5, der deutlich weniger
setzungsempfindliche Hanglehm ansteht.
In der zusammenfassenden Bewertung ist folglich davon auszugehen, dass die Setzungen
ihre Ursachen in den stark setzungsfähigen Baugrundanteilen haben. Zudem ist aufgrund des
Rissbildes davon auszugehen, dass es zu weiteren Verformungen kommen wird. Selbst
geringe Nachsetzungen oder Einwirkungen von außen dürften bereits zu Verstärkungen der
vorhandenen Rissschäden führen. Dafür spricht insbesondere, dass etliche Risse älter sind
und bereits mehrfach ausgebessert wurden.
Im Bereich der Tiefgarage scheint das Risiko fortschreitender Verformungen zwar geringer,
aber auch hier lässt es sich nicht ausschließen.
18 Stadt Göttingen, FD 65.3 Kultur- und Sonderbauten Gebäudeschaden am Deutschen Theater Projekt Nr. GÖ 006- 26 Geotechnischer Bericht, 18.03.2026
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Unabhängig von den offenen Fragen und den genauen Zusammenhängen hinsichtlich der
Ursachen und Abgrenzungen der eingetretenen Setzungsrisse und Verformungen bleibt aus
bodenmechanischer Sicht jedoch die Notwendigkeit, weitere Setzungen mit entsprechenden
Vergrößerungen der Rissschäden und zunehmenden Beeinträchtigungen der Bausubstanz zu
verhindern. Hierzu ist die
Durchführung geeigneter Sicherungsmaßnahmen
notwendig. Eine dauerhaft verformungsfreie Sicherung und Sanierung sowohl des
Treppenhausanbaus als auch der Tiefgarage kann dabei nur durch eine
Unterstützung der Fundamente bis auf den gut tragfähigen Baugrund
sichergestellt werden, der hier durchgängig und gleichmäßig erst mit Erreichen der
Verwitterungszone des Oberen Keuper gewährleistet ist.
Generell kommen hierzu mehrere Verfahren in Betracht, die nach technischen und
wirtschaftlichen Kriterien gegeneinander abzuwägen sind:
- die Unterfangung der Fundamente mit Beton der Mindestgüte C12/15 in Anlehnung an die
DIN 4123;
- die Unterstützung der Fundamente durch ein Injektionsverfahren auf Expansionsharzbasis
mit gezielter Anhebungsreaktion, wie es durch die Firma Uretek, Mülheim/Ruhr, als
„Baugrundverstärkung“ durchgeführt wird;
- die Unterstützung der Fundamentierungen durch ein Hochdruckinjektionsverfahren, wie es
zum Beispiel durch das „Soilcrete“-Verfahren von der Firma Keller Grundbau GmbH,
Hannover, ausgeführt wird;
- eine Nachgründung der Fundamente durch verpresste Mikropfähle oder sogenannte
ERKA-Pfähle, wovon letztere unterhalb der Fundamente hydraulisch eingebracht werden.
Mit allen Verfahren lassen sich generell Fundamente so weit unterstützen, dass spätere
Setzungen weitestgehend ausgeschlossen werden können.
In der Gegenüberstellung der genannten Verfahren dürfte aus unserer Sicht eine
Unterfangung mit Beton in Anlehnung an die DIN 4123 aufgrund der großen Tiefenlage des
19 Stadt Göttingen, FD 65.3 Kultur- und Sonderbauten Gebäudeschaden am Deutschen Theater Projekt Nr. GÖ 006- 26 Geotechnischer Bericht, 18.03.2026
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Oberen Keuper und auch der dazu erforderlichen Sicherungen der vorhandenen Fundamente
jedoch bereits von vornherein ausscheiden.
Ähnlich beurteilen wir Nachgründungen über sogenannte ERKA-Pfähle, da dafür erhebliche
Zusatzleistungen wie Vorschachtungen bis mindestens auf das vorhandene Fundamentniveau
oder/und die Herstellung von Fundamentbalken erforderlich werden. Für die zugänglichen
Fundamente der Tiefgarage halten wir dagegen insbesondere Mikropfähle für ein
zweckmäßiges Verfahren zur Nachgründung.
Wegen des deutlich geringeren Aufwands und Eingriffs in die Bausubstanzen kommt aus
unserer Sicht vor allem für die Unterstützung der Fundamentierungen des Treppenhauses das
Injektionsverfahren auf Expansionsharzbasis mit gezielter Anhebungsreaktion
in Betracht. Damit lassen sich die vorhandenen Fundamente bis zum vollständigen
Kraftschluss so weit unterstützen, dass spätere Setzungen weitestgehend ausgeschlossen
werden können.
Mit diesem Verfahren sind ggf. auch Rückstellungen bis zur Wiederherstellung des
Kraftschlusses im Bereich des Treppenhauses oder auch eine Anhebung bei der Tiefagarage
möglich.
Alternativ dazu kommt aus unserer Sicht das Hochdruckinjektionsverfahren in Betracht.
Hiermit werden unter den vorhandenen Gründungsbereichen gezielt unter Hochdruck Zement-
Bodengemische erzeugt und verpresst.
Im Vorfeld sollten die Fundamentierungen jedoch so weit freigelegt werden, dass deren
Ausbildungen und tatsächliche Absetztiefen festgestellt werden können.
Um weitergehende Setzungen zu unterbinden, ist das sichere Einbringen der Unterfangungs-
bzw. Sicherungsmaßnahmen bis in die Verwitterungszone des Oberen Keuper erforderlich.
Daher empfehlen wir hier eine
Injektionstiefe bis 150,50 m NHN.
20 Stadt Göttingen, FD 65.3 Kultur- und Sonderbauten Gebäudeschaden am Deutschen Theater Projekt Nr. GÖ 006- 26 Geotechnischer Bericht, 18.03.2026
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Aus bodenmechanischer Sicht sollten für das Erreichen gleichmäßiger
Gründungsgegebenheiten alle Fundamente und ggf. auch die Teilbereiche der Sohle des
Treppenhaus-Anbaus erfasst werden.
Für die Tiefgarage empfehlen wir die Sicherung der Fundamente unter der östlichen
Außenwand und unter den abgehenden Querwänden mindestens etwa 5 m weit nach Westen.
Die Notwendigkeit zur weitergehenden Sicherung und ggf. auch zur Stabilisierung von
Einzelfundamenten sollte im Vorfeld der Sanierungsmaßnahmen durch ergänzende
Untersuchungen zur Ausdehnung des humos durchsetzten Schwemmlehms in westliche
Richtung überprüft werden.
Mit den genannten Verfahren sind nach Kraftschluss die durch die neue Spannungsverteilung
erzeugten Nachsetzungen in der Größenordnung von allenfalls wenigen Millimetern zu
erwarten, die sich zudem umgehend einstellen werden.
Den genauen Umfang der Sicherungsmaßnahmen empfehlen wir mit den betreffenden Firmen
vor Ort abzustimmen, um auf dieser Grundlage die spezifischen Anforderungen unter
Berücksichtigung der örtlichen Gegebenheiten festlegen und konkrete und verbindliche
Angebote anfordern zu können.
Für mögliche statische Nachweise zur Lastableitung innerhalb der lastabtragenden Verwitterungszone kann eine charakteristische Bodenpressung σ = 350 kN/m² zugrunde 0
gelegt werden.
Die Lastabtragung von verpressten Mikropfählen erfolgt dagegen über Mantelreibung
innerhalb der Gesteinsabfolge des Oberen Keuper. Für die Bemessung sind dazu die
Vorgaben der EA-Pfähle maßgeblich.
Sofern im Rahmen der Sanierungsmaßnahmen Bodenaushub anfällt, der zu entsorgen ist,
empfehlen wir, die entsprechenden Böden nach Möglichkeit separiert zwischenzulagern und
die für die Festlegung der Entsorgungswege erforderliche Deklarationsanalytik erst
anschließend durch uns vornehmen zu lassen.
21 Stadt Göttingen, FD 65.3 Kultur- und Sonderbauten Gebäudeschaden am Deutschen Theater Projekt Nr. GÖ 006- 26 Geotechnischer Bericht, 18.03.2026
[Seite 22]
- Allgemeine Hinweise
Die Beurteilung der Baugrundverhältnisse und die darauf basierenden Empfehlungen zur
Sanierung der Gebäudeschäden beruht zwangsläufig auf den lediglich punktuellen
Untersuchungsergebnissen der hier durchgeführten geotechnischen Erkundungsarbeiten. Der
tatsächlich vorhandene Schichtaufbau kann daher naturgemäß von den Ergebnissen der
Baugrunderkundung abweichen.
Die weiteren Planungen und Maßnahmen empfehlen wir daher mit uns abzustimmen. Für die
notwendigen örtlichen Einweisungen und Erörterungen im Rahmen der Einbindung der in
Betracht kommenden Fachfirmen stehen wir gerne zur Verfügung.
Göttingen, den 23.03.2026
22 Stadt Göttingen, FD 65.3 Kultur- und Sonderbauten Gebäudeschaden am Deutschen Theater Projekt Nr. GÖ 006- 26 Geotechnischer Bericht, 18.03.2026
[Seite 23]
2 2
DPHKRB DPHKRB 7 GWM 6
DPHKRB 5
1 DPHKRB 4 1 DPHKRB 1 DPHKRB 3 DPHKRB 2
KD 156,69m NHN A913.12
Legende:
T KRB - Kleinrammbohrung h DPH - Schwere Rammsondierung e GWM - Grundwassermessstelle a t KD - Kanaldeckel e r gwd.ettinhcS + nalpegaL 6202-30-91\enälP .50\r
re p l a t z retaehT sehcstueD negnittöG 62-600-ÖG\62 AG 41A\etkejorP:M
| Geotechnik Göttingen Dr. Witten GmbH Hans-Böckler-Str. 2, 37079 Göttingen Tel. 0551485090, Fax -486091 | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| Stadt Göttingen, Fachdienst Kultur- und Sonderbauten 65.3 Hiroschimaplatz 1-4, 37083 Göttingen | Projekt-Nr: GÖ006/24 | ||||
| Gebäudeschäden Deutsches Theater Theaterplatz 11, 37073 Göttingen Lageplan | Anlage-Nr: 1 | ||||
| Maßstab | Höhen-Maßstab | Gezeichnet: | Geprueft: | Gutachter: | Datum |
| 1: 500 | - | PP | - | Dr. Witten | 19.03.2026 |
[Seite 24]
Legende DPHKRB 1 DPH 2a DPH2bKRB 2 DPH 2 (proj) DPHKRB 3 DPHKRB 4 DPHKRB 5 fest Z Kalkstein Z 156,81 m NHN 156,90 m NHN 156,96 m NHN 156,88 m NHN halbfest - fest Schlagzahlen je 10 cm Schlagzahlen je 10 cm Schlagzahlen je 10 cm Schlagzahlen je 10 cm Schlagzahlen je 10 cm Schlagzahlen je 10 cm 156,62 m NHN Z Z Tonstein Schlagzahlen je 10 cm Z K A D 91 = 3 . 1 1 5 2 6,69 m NHN 0.0 50 40 30 20 10 0 M A u 0 M fe . i 2 u n 0 s tt a e n r d b ig o , d s e ta n rk , S h u 0 c m . h 0 o lu s 5 ff 0 40 30 20 10 0 0.0 50 40 30 20 10 0 0 P K . f i 1 e la 0 s sterstein 0 10 20 30 40 50 00..00 50 40 30 20 10 0 A A A 0.10 P K f ie la s sterstein 0.0 50 40 30 20 10 0 Mu 0.30 M ton u ig tt , e fe rb in o s d an e d n ig , , S h c um hl o u s ff 0.0 50 40 30 20 10 0 M A u M fei u ns tt a e n r d b ig o , d s e ta n rk , S hu c m h o lu s ff h st a e lb if fest Z Sandstein 1.0 A to u ni f g f , ü f l e lu in n s g an , d S ig c , h k 1l i u e .0 s ff ig 1.0 A 0 sc .1 h 7 wach sandig 11..00 0.16 schwach sandig 1.0 A A sa u n f d f i ü g l , l u sc n h g lu , ff K ig ies 1.0 0.20 Auffüllung, Kies weich - steif A Auffüllung 2.0 A A 1 2 A sc . . u 1 0 h 0 0 f lu fü ff l ig lu , n sa g n , d K ig ie s 2 E . T 0 2,0m (25.02.2026) Abb 2.0 2 A sa . u 2 n f 0 d f i ü g l , l u sc n h g lu , ff K ig ies 22..00 A 0.50 A s A a u u n f f d f f i ü ü g l l l l ( u u B n n a g g sa , , lt K F sc e ie h in s ot s te a r n ) d 2.0 A A 1 1 . . 5 8 0 0 A sc u h f lu fü ff l ig lu , n ki g e , s i F g einsand 2.0 0.50 sandig, stark schluffig weich Mu Mutterboden ET 2,3m (25.02.2026) Abb A 2 A A . u u 20 f f f f ü ü l l l l u u n n g g , , K S i a e n s d , Steine ET 2,4m (25.02.2026) Abb A A to u ni f g f , ü s ll a u n n d g ig , , S ki E c es h T i l g u 2, f 1 f m (25.02.2026) Abb 3 E . T 0 2,8m (25.02.2026) Abb A A 0.60 s A s c a u h n f l d u f i ü f g f l i , g l u sc n h g w , a K ch ie s s chluffig 3.0 A 3.00 A s s a c u h n f l d u f i ü f g f l i , g l u sc n h g lu , ff K ig i e - s stark 3.0 A A fe u in f s f a ü n ll d u ig n , g k , i e S si c g hluff l m oc it k te e l r dicht Kies kiesig, stark schluffig 0.90 Auffüllung, Schluff 4.00 A Auffüllung, Schluff 4.0 sandig, feinkiesig, schwach dicht Feinsand 4 S t S t o o . c c n n 8 i i h h 0 g g l l , , u u f h e f f u f f in m s o a s n d - i s g c , h k w ie a s c ig h 4 5 S t S o . . c c n 4 0 i h h 0 0 g l l , u u fe f f f f insandig 2 2 . . 4 9 0 0 t A s A o a u u n n i f f g d f f , i ü ü g s l l , l l a u u s n c n n d h g g i l g u , , , f f K K k ig i i i e e e s s s ig 5.0 3.70 t S s s o c c c n h h i h w w g l a a u c c f h h f t f o e n in ig sa - n t d o i n g i , g, 4 5 . . 0 0 4.40 S t k o ie c n s i h g ig l , u fe ff insandig, schwach sehr dicht Sand 5 h S u . c 4 m h 0 o lu s ff Verwitterungszone 5 t - o . s n 8 c i 0 h g w , s a a c n h d h ig u , m h o u s mos Z 3.40 sandig, schwach schluffig 6.0 6.20 humos - schwach humos 5.60 Kalkstein Schluff stark tonig Schluff Z Auffüllung, Kies Ton 6.0 zersetzt zu - Kies, sandig 6.00 6 st . a 5 r 0 k tonig Z 4.40 s S ta c r h k l u sc ff hluffig, sandig 7.0 7.00 stark schluffig ET 5,8m (25.02.2026) Abb 5.80 Ton stark tonig, humos - schwach humos 5.60 8.0 Sandstein ET 8,0m (25.20.2026) Abb zersetzt zu - Sand, schluffig, kiesig 6.70 Tonstein zersetzt zu - Kies, steinig 7.00 gwd.ettinhcS
- nalpegaL 6202-30-91\enälP .50\retaehT sehcstueD negnittöG 62-600-ÖG\62 AG 41A\etkejorP:M 0,0=158,40 m NHN
Geotechnik Göttingen
Dr. Witten GmbH
Hans-Böckler-Str. 2, 37079 Göttingen Tel. 0551485090, Fax -486091
Stadt Göttingen, Fachdienst Kultur- und Sonderbauten 65.3 Projekt-Nr: Hiroschimaplatz 1-4, 37083 Göttingen GÖ006/24
Gebäudeschäden Deutsches Theater Anlage-Nr:
Theaterplatz 11, 37073 Göttingen 2.1
Schnitt 1
Maßstab Höhen-Maßstab Gezeichnet: Geprueft: Gutachter: Datum
1: 200 1:100 PP - Dr. Witten 19.03.2026
[Seite 25]
OK Ausbau = 157.00 m NHN DPHKRB 7 0.05 Kappe DPHKRBGWM 6 4.00 Vollrohr 156,90 m NHN 157,05 m NHN 3.00 Filterrohr Schlagzahlen je 10 cm Schlagzahlen je 10 cm Verfüllung 50 40 30 20 10 0 Legende 50 40 30 20 10 0 0.0 KD = 156,69 m NHN 0.0 Mu Mutterboden, Schluff A913.12 tonig, feinsandig, schwach humos fest Z Kalkstein 1.0 Auffüllung, Schluff 1.0 0.30 Z A sandig, kiesig A halbfest - fest Auffüllung, Kies Z Z Tonstein schluffig, sandig Z 2.0 2.0 halbfest 2.40 2.50 Sandstein Schluff Schluff Z steif feinsandig, tonig, schwach 3.0 tonig, feinsandig, schwach 3.0 humos humos 3.20 3.20 weich - steif A Auffüllung Kies 4.0 stark schluffig, sandig 4.0 weich 4.40 Mu Mutterboden 5.0 Z Tonstein 5.0 K sta ie rk s schluffig, sandig locker Kies Z zersetzt zu - Ton, schwach mitteldicht schluffig, feinsandig, 6.0 Z schwach kiesig 6.0 6.21 Feinsand 6.50 dicht
ET 6,5m (25.02.2026) Abb Z 7.00 7.0 Kies sehr dicht Sand Verwitterungszone stark schluffig, sandig, schwach tonig
8.0 Schluff 8.30 Tonstein Z zersetzt zu - Ton, schluffig, 9.0 kiesig Ton ET 9,0m (25.02.2026) 9.00 gwd.ettinhcS + nalpegaL 6202-30-91\enälP .50\retaehT sehcstueD negnittöG 62-600-ÖG\62 AG 41A\etkejorP:M 0,0=158,40 m NHN
Geotechnik Göttingen
Dr. Witten GmbH
Hans-Böckler-Str. 2, 37079 Göttingen Tel. 0551485090, Fax -486091
Stadt Göttingen, Fachdienst Kultur- und Sonderbauten 65.3 Projekt-Nr: Hiroschimaplatz 1-4, 37083 Göttingen GÖ006/24
Gebäudeschäden Deutsches Theater Anlage-Nr:
Theaterplatz 11, 37073 Göttingen 2.2
Schnitt 2
Maßstab Höhen-Maßstab Gezeichnet: Geprueft: Gutachter: Datum
1: 100 1:100 PP - Dr. Witten 11.03.2026
[Seite 26]
| Geotechnik Göttingen Dr. Witten GmbH Hans-Böckler-Straße 2 37079 Göttingen Tel.: 0551/485090 Fax.: 0551/486091 | Schichtenverzeichnis Bohrungen ohne durchgehende Gewinnung von gekernten Proben | Projekt-Nr.: Gö 006/26 Personal: An/Re Anlage: 3.1 | ||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Vorhaben: Deutsches Theater Göttingen | ||||||||||
| Bohrung KRB 1 / Blatt: 1 Höhe: 156,81 m NHN | Datum: 25.02.2026 | |||||||||
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | |||||
| Bis ... m unter Ansatz- punkt | a) Benennung der Bodenart und Beimengungen | Bemerkungen Sonderprobe Wasserführung Bohrwerkzeuge Kernverlust Sonstiges | Entnommene Proben | |||||||
| b) Ergänzende Bemerkung 1) | Art | Nr | Tiefe in m (Unter- kante) | |||||||
| c) Beschaffenheit nach Bohrgut | d) Beschaffenheit nach Bohrvorgang | e) Farbe | ||||||||
| f) Übliche Benennung | g) Geologische Benennung 1) | h) 1) Gruppe | i) Kalk- gehalt | |||||||
| 0.20 | a) Mutterboden, Schluff, feinsandig, stark humos | GW angebohrt (-), GW in Ruhe (-) | GP | 1.1 | 0.00-0.20 | |||||
| b) | ||||||||||
| c) steif | d) leicht | e) dunkelbraun | ||||||||
| f) Mutterboden | g) anthropogen | h) [OU] | i) O | |||||||
| 1.10 | a) Auffüllung, Schluff, tonig, feinsandig, kiesig | GP | 1.2 | 0.20-1.10 | ||||||
| b) | ||||||||||
| c) steif | d) leicht | e) braun | ||||||||
| f) Auffüllung | g) anthropogen | h)[UM], [TL] | i) O | |||||||
| 2.00 | a) Auffüllung, Kies, schluffig, sandig | GP | 1.3 | 1.10-2.00 | ||||||
| b) Kalkschotter mit Bauschutt, Schlacke | ||||||||||
| c) locker - mitteldicht | d) leicht - normal | e) grau - braun - schwarz | ||||||||
| f) Auffüllung | g) anthropogen | h) [GU] | i) O | |||||||
| 2.20 | a) Auffüllung, Kies, Steine | GP | 1.4 | 2.00-2.20 | ||||||
| b) mit Metallstück | ||||||||||
| c) dicht | d) sehr schwer | e) grau | ||||||||
| f) Auffüllung | g) anthropogen | h) A, [GW] | i) O | |||||||
| 4.00 | a) Auffüllung, Sand, kiesig, stark schluffig | GP | 1.5 | 2.20-4.00 | ||||||
| b) mit Ziegelbruch | ||||||||||
| c) locker | d) leicht | e) grau - braun - schwarz | ||||||||
| f) Auffüllung | g) anthropogen | h) [SU*] | i) ++ | |||||||
| 1) Eintragung nimmt der wissenschaftliche Bearbeiter vor | ||||||||||
| Vorhaben: Deutsches Theater Göttingen | ||||||||||
| Bohrung KRB 1 / Blatt: 2 Höhe: 156,81 m NHN | Datum: 25.02.2026 | |||||||||
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | |||||
| Bis ... m unter Ansatz- punkt | a) Benennung der Bodenart und Beimengungen | Bemerkungen Sonderprobe Wasserführung Bohrwerkzeuge Kernverlust Sonstiges | Entnommene Proben | |||||||
| b) Ergänzende Bemerkung 1) | Art | Nr | Tiefe in m (Unter- kante) | |||||||
| c) Beschaffenheit nach Bohrgut | d) Beschaffenheit nach Bohrvorgang | e) Farbe | ||||||||
| f) Übliche Benennung | g) Geologische Benennung 1) | h) 1) Gruppe | i) Kalk- gehalt | |||||||
| 4.80 | a) Schluff, tonig, feinsandig, kiesig | GP | 1.6 | 4.00-4.80 | ||||||
| b) | ||||||||||
| c) steif | d) leicht | e) braun | ||||||||
| f) Schwemmlehm | g) anthropogen | h) UM, TL | i) O | |||||||
| 5.40 | a) Schluff, tonig, humos - schwach humos | GP | 1.7 | 4.80-5.40 | ||||||
| b) | ||||||||||
| c) steif | d) leicht | e) grau - dunkelgrau | ||||||||
| f) Schwemmlehm | g) anthropogen | h) OU | i) O | |||||||
| 6.00 | a) Schluff, stark tonig | trocken | GP | 1.8 | 5.40-6.00 | |||||
| b) | ||||||||||
| c) fest | d) normal - schwer | e) grau | ||||||||
| f) Verwitterungszone | g) Keuper | h) UM - TM | i) + | |||||||
| a) | ||||||||||
| b) | ||||||||||
| c) | d) | e) | ||||||||
| f) | g) | h) | i) | |||||||
| a) | ||||||||||
| b) | ||||||||||
| c) | d) | e) | ||||||||
| f) | g) | h) | i) | |||||||
| 1) Eintragung nimmt der wissenschaftliche Bearbeiter vor |
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| Geotechnik Göttingen Dr. Witten GmbH Hans-Böckler-Straße 2 37079 Göttingen Tel.: 0551/485090 Fax.: 0551/486091 | Schichtenverzeichnis Bohrungen ohne durchgehende Gewinnung von gekernten Proben | Projekt-Nr.: Gö 006/26 Personal: An/Re Anlage: 3.2 | ||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Vorhaben: Deutsches Theater Göttingen | ||||||||||
| Bohrung KRB 2 / Blatt: 1 Höhe: 156,90 m NHN | Datum: 25.02.2026 | |||||||||
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | |||||
| Bis ... m unter Ansatz- punkt | a) Benennung der Bodenart und Beimengungen | Bemerkungen Sonderprobe Wasserführung Bohrwerkzeuge Kernverlust Sonstiges | Entnommene Proben | |||||||
| b) Ergänzende Bemerkung 1) | Art | Nr | Tiefe in m (Unter- kante) | |||||||
| c) Beschaffenheit nach Bohrgut | d) Beschaffenheit nach Bohrvorgang | e) Farbe | ||||||||
| f) Übliche Benennung | g) Geologische Benennung 1) | h) 1) Gruppe | i) Kalk- gehalt | |||||||
| 0.10 | a) Pflasterstein | GW angebohrt (-), GW in Ruhe (-), bei 4,75m uGOK Bohrloch zu gefallen | ||||||||
| b) Basalt 10x10x10 | ||||||||||
| c) | d) | e) schwarz | ||||||||
| f) Auffüllung | g) anthropogen | h) A | i) O | |||||||
| 0.17 | a) Kies, schwach sandig | |||||||||
| b) Splitt 2-8mm Basalt | ||||||||||
| c) | d) | e) schwarz | ||||||||
| f) Auffüllung | g) anthropogen | h) [GI] | i) | |||||||
| 2.20 | a) Auffüllung, Kies, sandig, schluffig | GP GP | 2.1 2.2 | 0.20-1.20 1.20-2.20 | ||||||
| b) G: Kalksteinkies, mit kleinen Stücken Ziegelbruch Beton | ||||||||||
| c) locker | d) normal - schwer | e) grau, rot | ||||||||
| f) Auffüllung | g) anthropogen | h) [GU] | i) | |||||||
| 4.40 | a) Auffüllung, Schluff, tonig, sandig, kiesig | GP GP | 2.3 2.4 | 2.20-3.20 3.20-4.40 | ||||||
| b) | ||||||||||
| c) steif | d) leicht | e) graubraun | ||||||||
| f) Auffüllung | g) anthropogen | h)[GU]- [GU*] | i) | |||||||
| 5.00 | a) Schluff, tonig, feinsandig | GP | 2.5 | 4.40-5.00 | ||||||
| b) | ||||||||||
| c) weich | d) leicht | e) gelbbraun | ||||||||
| f) Schwemmlehm | g) Quartär | h) UM, TL | i) O | |||||||
| 1) Eintragung nimmt der wissenschaftliche Bearbeiter vor | ||||||||||
| Vorhaben: Deutsches Theater Göttingen | ||||||||||
| Bohrung KRB 2 / Blatt: 2 Höhe: 156,90 m NHN | Datum: 25.02.2026 | |||||||||
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | |||||
| Bis ... m unter Ansatz- punkt | a) Benennung der Bodenart und Beimengungen | Bemerkungen Sonderprobe Wasserführung Bohrwerkzeuge Kernverlust Sonstiges | Entnommene Proben | |||||||
| b) Ergänzende Bemerkung 1) | Art | Nr | Tiefe in m (Unter- kante) | |||||||
| c) Beschaffenheit nach Bohrgut | d) Beschaffenheit nach Bohrvorgang | e) Farbe | ||||||||
| f) Übliche Benennung | g) Geologische Benennung 1) | h) 1) Gruppe | i) Kalk- gehalt | |||||||
| 5.80 | a) Schluff, tonig, sandig, humos - schwach humos | feucht - sehr feucht | GP | 2.6 | 5.00-5.80 | |||||
| b) | ||||||||||
| c) weich | d) leicht | e) dunkelgrau - hellbraun | ||||||||
| f) Schwemmlehm | g) Quartär | h) OU | i) O | |||||||
| 6.50 | a) Schluff, stark tonig | kein weiterer Bohrvortrieb ---> Abbruch | GP | 2.7 | 5.80-6.50 | |||||
| b) | ||||||||||
| c) fest | d) schwer | e) grau | ||||||||
| f) Verwitterungszone | g) Keuper | h) UM, TM | i) + | |||||||
| a) | ||||||||||
| b) | ||||||||||
| c) | d) | e) | ||||||||
| f) | g) | h) | i) | |||||||
| a) | ||||||||||
| b) | ||||||||||
| c) | d) | e) | ||||||||
| f) | g) | h) | i) | |||||||
| a) | ||||||||||
| b) | ||||||||||
| c) | d) | e) | ||||||||
| f) | g) | h) | i) | |||||||
| 1) Eintragung nimmt der wissenschaftliche Bearbeiter vor |
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| Geotechnik Göttingen Dr. Witten GmbH Hans-Böckler-Straße 2 37079 Göttingen Tel.: 0551/485090 Fax.: 0551/486091 | Schichtenverzeichnis Bohrungen ohne durchgehende Gewinnung von gekernten Proben | Projekt-Nr.: Gö 006/26 Personal: An/Re Anlage: 3.3 | ||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Vorhaben: Deutsches Theater Göttingen | ||||||||||
| Bohrung KRB 3 / Blatt: 1 Höhe: 156,96 m NHN | Datum: 25.02.2026 | |||||||||
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | |||||
| Bis ... m unter Ansatz- punkt | a) Benennung der Bodenart und Beimengungen | Bemerkungen Sonderprobe Wasserführung Bohrwerkzeuge Kernverlust Sonstiges | Entnommene Proben | |||||||
| b) Ergänzende Bemerkung 1) | Art | Nr | Tiefe in m (Unter- kante) | |||||||
| c) Beschaffenheit nach Bohrgut | d) Beschaffenheit nach Bohrvorgang | e) Farbe | ||||||||
| f) Übliche Benennung | g) Geologische Benennung 1) | h) 1) Gruppe | i) Kalk- gehalt | |||||||
| 0.10 | a) Pflasterstein | GW in Ruhe (-), GW angebohrt (-) | ||||||||
| b) Basalt 10x10x10 | ||||||||||
| c) | d) | e) schwarz | ||||||||
| f) Auffüllung | g) anthropogen | h) A | i) | |||||||
| 0.16 | a) Kies, schwach sandig | |||||||||
| b) Splitt 2-8mm Basalt, Ausgleichschicht | ||||||||||
| c) | d) | e) schwarz | ||||||||
| f) Auffüllung | g) anthropogen | h) [GI] | i) O | |||||||
| 0.50 | a) Auffüllung, Kies, sandig (Basaltschotter) | nass | GP | 3.1 | 0.16-0.50 | |||||
| b) STS | ||||||||||
| c) mitteldicht - dicht | d) normal | e) dunkelgrau | ||||||||
| f) Auffüllung | g) anthropogen | h) [GW] | i) O | |||||||
| 0.60 | a) Auffüllung, Feinsand, schluffig | GP | 3.2 | 0.50-0.60 | ||||||
| b) | ||||||||||
| c) mitteldicht - dicht | d) leicht | e) dunkelgrau | ||||||||
| f) Auffüllung | g) anthropogen | h) [SU] | i) O | |||||||
| 0.90 | a) Auffüllung, Kies, sandig, schwach schluffig | GP | 3.3 | 0.60-0.90 | ||||||
| b) G:Kalkstein, gerundet + Asphaltreste | ||||||||||
| c) mitteldicht - dicht | d) normal | e) grau, schwarz | ||||||||
| f) Auffüllung | g) anthropogen | h) [GU] | i) ++ | |||||||
| 1) Eintragung nimmt der wissenschaftliche Bearbeiter vor | ||||||||||
| Vorhaben: Deutsches Theater Göttingen | ||||||||||
| Bohrung KRB 3 / Blatt: 2 Höhe: 156,96 m NHN | Datum: 25.02.2026 | |||||||||
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | |||||
| Bis ... m unter Ansatz- punkt | a) Benennung der Bodenart und Beimengungen | Bemerkungen Sonderprobe Wasserführung Bohrwerkzeuge Kernverlust Sonstiges | Entnommene Proben | |||||||
| b) Ergänzende Bemerkung 1) | Art | Nr | Tiefe in m (Unter- kante) | |||||||
| c) Beschaffenheit nach Bohrgut | d) Beschaffenheit nach Bohrvorgang | e) Farbe | ||||||||
| f) Übliche Benennung | g) Geologische Benennung 1) | h) 1) Gruppe | i) Kalk- gehalt | |||||||
| 2.40 | a) Auffüllung, Schluff, tonig, sandig, kiesig | GP GP | 3.4 3.5 | 0.90-1.90 1.90-2.40 | ||||||
| b) mit Ziegelbruch | ||||||||||
| c) steif | d) leicht | e) graubraun | ||||||||
| f) Auffüllung | g) anthropogen | h)[UM], [TL] | i) | |||||||
| 2.90 | a) Auffüllung, Kies, sandig, schluffig | GP | 3.6 | 2.40-2.90 | ||||||
| b) mit Ziegel- und Betonbruch | ||||||||||
| c) mitteldicht | d) normal | e) graubraun | ||||||||
| f) Auffüllung | g) anthropogen | h)[GU]- [GU*] | i) | |||||||
| 3.40 | a) Auffüllung, Kies, sandig, schwach schluffig | trocken | GP | 3.7 | 2.90-3.40 | |||||
| b) G: als Kalkstein | ||||||||||
| c) dicht | d) schwer | e) graubraun | ||||||||
| f) Auffüllung | g) anthropogen | h) [GU] | i) | |||||||
| 4.40 | a) Auffüllung, Kies, stark schluffig, sandig | GP | 3.8 | 3.40-4.40 | ||||||
| b) mit Ziegelbruch | ||||||||||
| c) locker | d) leicht | e) grau - braungrau | ||||||||
| f) Auffüllung | g) anthropogen | h)[GU], [UL]-[UM] | i) O | |||||||
| 5.60 | a) Schluff, stark tonig, humos - schwach humos | GP GP | 3.9 3.10 | 4.40-5.40 5.40-5.60 | ||||||
| b) | ||||||||||
| c) weich | d) leicht | e) grau - dunkelgrau | ||||||||
| f) Schwemmlehm | g) Quartär | h) OU | i) O | |||||||
| 1) Eintragung nimmt der wissenschaftliche Bearbeiter vor | ||||||||||
| Vorhaben: Deutsches Theater Göttingen | ||||||||||
| Bohrung KRB 3 / Blatt: 3 Höhe: 156,96 m NHN | Datum: 25.02.2026 | |||||||||
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | |||||
| Bis ... m unter Ansatz- punkt | a) Benennung der Bodenart und Beimengungen | Bemerkungen Sonderprobe Wasserführung Bohrwerkzeuge Kernverlust Sonstiges | Entnommene Proben | |||||||
| b) Ergänzende Bemerkung 1) | Art | Nr | Tiefe in m (Unter- kante) | |||||||
| c) Beschaffenheit nach Bohrgut | d) Beschaffenheit nach Bohrvorgang | e) Farbe | ||||||||
| f) Übliche Benennung | g) Geologische Benennung 1) | h) 1) Gruppe | i) Kalk- gehalt | |||||||
| 6.70 | a) Sandstein, zersetzt zu - Sand, schluffig, kiesig | trocken | GP | 3.11 | 5.60-6.70 | |||||
| b) | ||||||||||
| c) dicht | d) schwer | e) hellgrau | ||||||||
| f) Verwitterungszone | g) Keuper | h) SU | i) ++ | |||||||
| 7.00 | a) Tonstein, zersetzt zu - Kies, steinig | trocken, kein weiterer Bohrvortrieb ---> Abbruch | GP | 3.12 | 6.70-7.00 | |||||
| b) Verwitterungsstufe 3 - 4 stückig verwittert | ||||||||||
| c) fest | d) schwer | e) graubraun | ||||||||
| f) Verwitterungszone | g) Keuper | h) | i) + | |||||||
| a) | ||||||||||
| b) | ||||||||||
| c) | d) | e) | ||||||||
| f) | g) | h) | i) | |||||||
| a) | ||||||||||
| b) | ||||||||||
| c) | d) | e) | ||||||||
| f) | g) | h) | i) | |||||||
| a) | ||||||||||
| b) | ||||||||||
| c) | d) | e) | ||||||||
| f) | g) | h) | i) | |||||||
| 1) Eintragung nimmt der wissenschaftliche Bearbeiter vor |
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| Geotechnik Göttingen Dr. Witten GmbH Hans-Böckler-Straße 2 37079 Göttingen Tel.: 0551/485090 Fax.: 0551/486091 | Schichtenverzeichnis Bohrungen ohne durchgehende Gewinnung von gekernten Proben | Projekt-Nr.: Gö 006/26 Personal: An/Re Anlage: 3.4 | ||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Vorhaben: Deutsches Theater Göttingen | ||||||||||
| Bohrung KRB 4 / Blatt: 1 Höhe: 156,88 m NHN | Datum: 25.02.2026 | |||||||||
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | |||||
| Bis ... m unter Ansatz- punkt | a) Benennung der Bodenart und Beimengungen | Bemerkungen Sonderprobe Wasserführung Bohrwerkzeuge Kernverlust Sonstiges | Entnommene Proben | |||||||
| b) Ergänzende Bemerkung 1) | Art | Nr | Tiefe in m (Unter- kante) | |||||||
| c) Beschaffenheit nach Bohrgut | d) Beschaffenheit nach Bohrvorgang | e) Farbe | ||||||||
| f) Übliche Benennung | g) Geologische Benennung 1) | h) 1) Gruppe | i) Kalk- gehalt | |||||||
| 0.30 | a) Mutterboden, Schluff, tonig, feinsandig, humos | GW angebohrt (-), GW in Ruhe (-) | GP | 4.1 | 0.00-0.30 | |||||
| b) | ||||||||||
| c) steif | d) leicht | e) braun | ||||||||
| f) Mutterboden | g) anthropogen | h) [OU] | i) O | |||||||
| 1.50 | a) Auffüllung, Kies, sandig, schluffig | GP GP | 4.2 4.3 | 0.30-1.00 1.00-1.50 | ||||||
| b) G: Kalkstein | ||||||||||
| c) locker | d) leicht | e) graubraun | ||||||||
| f) Auffüllung | g) anthropogen | h) [GU] | i) + | |||||||
| 1.80 | a) Auffüllung, Feinsand, schluffig, kiesig | wassergesättigt | GP | 4.4 | 1.50-1.80 | |||||
| b) | ||||||||||
| c) locker | d) leicht | e) gelb | ||||||||
| f) Auffüllung | g) anthropogen | h) [SU] | i) O | |||||||
| 3.00 | a) Auffüllung, Kies, sandig, schluffig - stark schluffig | GP | 4.5 | 1.80-3.00 | ||||||
| b) | ||||||||||
| c) locker - sehr locker | d) leicht | e) grau | ||||||||
| f) Auffüllung | g) anthropogen | h)[GU]- [GU*] | i) ++ | |||||||
| 3.70 | a) Auffüllung, Schluff, sandig, feinkiesig, schwach tonig | GP | 4.6 | 3.00-3.70 | ||||||
| b) g: gerundet | ||||||||||
| c) weich | d) leicht | e) graubraun | ||||||||
| f) Auffüllung | g) anthropogen | h) [UL] | i) + | |||||||
| 1) Eintragung nimmt der wissenschaftliche Bearbeiter vor | ||||||||||
| Vorhaben: Deutsches Theater Göttingen | ||||||||||
| Bohrung KRB 4 / Blatt: 2 Höhe: 156,88 m NHN | Datum: 25.02.2026 | |||||||||
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | |||||
| Bis ... m unter Ansatz- punkt | a) Benennung der Bodenart und Beimengungen | Bemerkungen Sonderprobe Wasserführung Bohrwerkzeuge Kernverlust Sonstiges | Entnommene Proben | |||||||
| b) Ergänzende Bemerkung 1) | Art | Nr | Tiefe in m (Unter- kante) | |||||||
| c) Beschaffenheit nach Bohrgut | d) Beschaffenheit nach Bohrvorgang | e) Farbe | ||||||||
| f) Übliche Benennung | g) Geologische Benennung 1) | h) 1) Gruppe | i) Kalk- gehalt | |||||||
| 6.20 | a) Schluff, schwach tonig - tonig, schwach feinsandig, humos - schwach humos | GP GP GP GP GP | 4.7 4.8 4.9 4.10 4.11 | 3.70-4.50 4.50-5.00 5.00-5.60 5.60-5.80 5.80-6.20 | ||||||
| b) z.T. Pfanzenreste | ||||||||||
| c) weich | d) leicht | e) grau - braungrau | ||||||||
| f) Schwemmlehm | g) Quartär | h) OU | i) | |||||||
| 7.00 | a) Ton, stark schluffig | GP | 4.12 | 6.30-7.00 | ||||||
| b) | ||||||||||
| c) halbfest - fest | d) schwer | e) hellgrau, gelb | ||||||||
| f) Verwitterungszone | g) Keuper | h) TM | i) + | |||||||
| a) | ||||||||||
| b) | ||||||||||
| c) | d) | e) | ||||||||
| f) | g) | h) | i) | |||||||
| a) | ||||||||||
| b) | ||||||||||
| c) | d) | e) | ||||||||
| f) | g) | h) | i) | |||||||
| a) | ||||||||||
| b) | ||||||||||
| c) | d) | e) | ||||||||
| f) | g) | h) | i) | |||||||
| 1) Eintragung nimmt der wissenschaftliche Bearbeiter vor |
[Seite 35]
| Geotechnik Göttingen Dr. Witten GmbH Hans-Böckler-Straße 2 37079 Göttingen Tel.: 0551/485090 Fax.: 0551/486091 | Schichtenverzeichnis Bohrungen ohne durchgehende Gewinnung von gekernten Proben | Projekt-Nr.: Gö 006/26 Personal: An/Re Anlage: 3.5 | ||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Vorhaben: Deutsches Theater Göttingen | ||||||||||
| Bohrung KRB 5 / Blatt: 1 Höhe: 156,62 m NHN | Datum: 26.02.2026 | |||||||||
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | |||||
| Bis ... m unter Ansatz- punkt | a) Benennung der Bodenart und Beimengungen | Bemerkungen Sonderprobe Wasserführung Bohrwerkzeuge Kernverlust Sonstiges | Entnommene Proben | |||||||
| b) Ergänzende Bemerkung 1) | Art | Nr | Tiefe in m (Unter- kante) | |||||||
| c) Beschaffenheit nach Bohrgut | d) Beschaffenheit nach Bohrvorgang | e) Farbe | ||||||||
| f) Übliche Benennung | g) Geologische Benennung 1) | h) 1) Gruppe | i) Kalk- gehalt | |||||||
| 0.20 | a) Mutterboden, Schluff, feinsandig, stark humos | GW angebohrt (-), GW in Ruhe (-) | GP | 5.1 | 0.00-0.20 | |||||
| b) | ||||||||||
| c) locker | d) leicht | e) dunkelbraun | ||||||||
| f) Auffüllung | g) anthropogen | h) [OU] | i) O | |||||||
| 0.50 | a) Auffüllung, Kies, sandig, stark schluffig | GP | 5.2 | 0.50-0.50 | ||||||
| b) mit Ziegelbruch (>50%) | ||||||||||
| c) locker | d) normal | e) rot | ||||||||
| f) Auffüllung | g) anthropogen | h) A,[GU*] | i) | |||||||
| 4.40 | a) Auffüllung, Schluff, feinsandig, kiesig | GP GP GP GP | 5.3 5.4 5.5 5.6 | 0.50-1.00 1.00-2.00 2.00-3.00 3.00-4.40 | ||||||
| b) mit Bauschutt, Asche, Schlacke und Ziegelbruch | ||||||||||
| c) steif | d) leicht | e) braun - graubraun | ||||||||
| f) Auffüllung | g) anthropogen | h) [UL] | i) | |||||||
| 5.60 | a) Schluff, tonig, feinsandig, schwach kiesig | GP | 5.7 | 4.40-5.60 | ||||||
| b) mit Wurzeln | ||||||||||
| c) steif | d) normal | e) gelbbraun | ||||||||
| f) Hanglehm | g) Quartär | h) UM, TL | i) | |||||||
| 5.80 | a) Kalkstein, zersetzt zu - Kies, sandig | trocken, kein weiterer Bohrvortrieb ---> Abbruch | GP | 5.8 | 5.60-5.80 | |||||
| b) | ||||||||||
| c) sehr dicht | d) sehr schwer | e) braun, grau rot | ||||||||
| f) Verwitterungszone | g) Keuper | h) GW | i) ++ | |||||||
| 1) Eintragung nimmt der wissenschaftliche Bearbeiter vor |
[Seite 36]
| Geotechnik Göttingen Dr. Witten GmbH Hans-Böckler-Straße 2 37079 Göttingen Tel.: 0551/485090 Fax.: 0551/486091 | Schichtenverzeichnis Bohrungen ohne durchgehende Gewinnung von gekernten Proben | Projekt-Nr.: Gö 006/26 Personal: An/Re Anlage: 3.6 | ||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Vorhaben: Deutsches Theater Göttingen | ||||||||||
| Bohrung KRB/GWM 6 / Blatt: 1 Höhe: 157,05 m NHN | Datum: 26.02.2026 | |||||||||
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | |||||
| Bis ... m unter Ansatz- punkt | a) Benennung der Bodenart und Beimengungen | Bemerkungen Sonderprobe Wasserführung Bohrwerkzeuge Kernverlust Sonstiges | Entnommene Proben | |||||||
| b) Ergänzende Bemerkung 1) | Art | Nr | Tiefe in m (Unter- kante) | |||||||
| c) Beschaffenheit nach Bohrgut | d) Beschaffenheit nach Bohrvorgang | e) Farbe | ||||||||
| f) Übliche Benennung | g) Geologische Benennung 1) | h) 1) Gruppe | i) Kalk- gehalt | |||||||
| 0.30 | a) Mutterboden, Schluff, tonig, feinsandig, schwach humos | GW angebohrt (-), GW in Ruhe (6.21) | GP | 6.1 | 0.00-0.30 | |||||
| b) mit Wurzeln | ||||||||||
| c) steif | d) leicht | e) braun | ||||||||
| f) Mutterboden | g) anthropogen | h) [OU] | i) | |||||||
| 2.50 | a) Auffüllung, Kies, schluffig, sandig | GP GP | 6.2 6.3 | 0.30-1.00 1.00-2.50 | ||||||
| b) G,s: Kalkstein + Betonbruch | ||||||||||
| c) locker | d) leicht | e) braungrau - graubraun | ||||||||
| f) Auffüllung | g) anthropogen | h)[GU]- [GU*] | i) ++ | |||||||
| 3.20 | a) Schluff, tonig, feinsandig, schwach humos | GP | 6.4 | 2.50-3.20 | ||||||
| b) | ||||||||||
| c) steif | d) leicht | e) dunkelbraun | ||||||||
| f) alter Mutterboden | g) Quartär | h) OU | i) + | |||||||
| 6.50 | a) Kies, stark schluffig, sandig | GP GP GP | 6.5 6.6 6.7 | 3.20-4.00 4.00-5.00 5.00-6.50 | ||||||
| b) | ||||||||||
| c) locker - mitteldicht | d) leicht - normal | e) gelbgrau | ||||||||
| f) Hangschutt | g) Quartär | h) GU* | i) ++ | |||||||
| 8.30 | a) Kies, stark schluffig, sandig, schwach tonig | nass | GP | 6.8 | 6.50-8.30 | |||||
| b) | ||||||||||
| c) mitteldicht - dicht | d) normal - schwer | e) gelbgrau | ||||||||
| f) Hangschutt | g) Quartär | h) GU* | i) ++ | |||||||
| 1) Eintragung nimmt der wissenschaftliche Bearbeiter vor | ||||||||||
| Vorhaben: Deutsches Theater Göttingen | ||||||||||
| Bohrung KRB/GWM 6 / Blatt: 2 Höhe: 157,05 m NHN | Datum: 26.02.2026 | |||||||||
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | |||||
| Bis ... m unter Ansatz- punkt | a) Benennung der Bodenart und Beimengungen | Bemerkungen Sonderprobe Wasserführung Bohrwerkzeuge Kernverlust Sonstiges | Entnommene Proben | |||||||
| b) Ergänzende Bemerkung 1) | Art | Nr | Tiefe in m (Unter- kante) | |||||||
| c) Beschaffenheit nach Bohrgut | d) Beschaffenheit nach Bohrvorgang | e) Farbe | ||||||||
| f) Übliche Benennung | g) Geologische Benennung 1) | h) 1) Gruppe | i) Kalk- gehalt | |||||||
| 9.00 | a) Tonstein, zersetzt zu - Ton, schluffig, kiesig | GP | 6.9 | 8.30-9.00 | ||||||
| b) | ||||||||||
| c) fest | d) schwer | e) grüngrau | ||||||||
| f) Verwitterungszone | g) Keuper | h) TM | i) + | |||||||
| a) | ||||||||||
| b) | ||||||||||
| c) | d) | e) | ||||||||
| f) | g) | h) | i) | |||||||
| a) | ||||||||||
| b) | ||||||||||
| c) | d) | e) | ||||||||
| f) | g) | h) | i) | |||||||
| a) | ||||||||||
| b) | ||||||||||
| c) | d) | e) | ||||||||
| f) | g) | h) | i) | |||||||
| a) | ||||||||||
| b) | ||||||||||
| c) | d) | e) | ||||||||
| f) | g) | h) | i) | |||||||
| 1) Eintragung nimmt der wissenschaftliche Bearbeiter vor |
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| Geotechnik Göttingen Dr. Witten GmbH Hans-Böckler-Straße 2 37079 Göttingen Tel.: 0551/485090 Fax.: 0551/486091 | Schichtenverzeichnis Bohrungen ohne durchgehende Gewinnung von gekernten Proben | Projekt-Nr.: Gö 006/26 Personal: An/Re Anlage: 3.7 | ||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Vorhaben: Deutsches Theater Göttingen | ||||||||||
| Bohrung KRB 7 / Blatt: 1 Höhe: 156,90 m NHN | Datum: 26.02.2026 | |||||||||
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | |||||
| Bis ... m unter Ansatz- punkt | a) Benennung der Bodenart und Beimengungen | Bemerkungen Sonderprobe Wasserführung Bohrwerkzeuge Kernverlust Sonstiges | Entnommene Proben | |||||||
| b) Ergänzende Bemerkung 1) | Art | Nr | Tiefe in m (Unter- kante) | |||||||
| c) Beschaffenheit nach Bohrgut | d) Beschaffenheit nach Bohrvorgang | e) Farbe | ||||||||
| f) Übliche Benennung | g) Geologische Benennung 1) | h) 1) Gruppe | i) Kalk- gehalt | |||||||
| 2.40 | a) Auffüllung, Schluff, sandig, kiesig | GW angebohrt (-), GW in Ruhe (-) | GP GP | 7.1 7.2 | 0.00-1.00 1.00-2.40 | |||||
| b) mit Ziegelbruch + Kalkstein | ||||||||||
| c) weich - steif | d) normal | e) dunkelbraun - braun | ||||||||
| f) Auffüllung | g) anthropogen | h) [UL] | i) | |||||||
| 3.20 | a) Schluff, feinsandig, tonig, schwach humos | GP | 7.3 | 2.40-3.20 | ||||||
| b) mit Holzkohle | ||||||||||
| c) halbfest | d) leicht | e) dunkelbraun | ||||||||
| f) alter Mutterboden | g) Quartär | h) OU | i) O | |||||||
| 4.40 | a) Kies, stark schluffig, sandig | trocken | GP | 7.4 | 3.20-4.40 | |||||
| b) | ||||||||||
| c) dicht | d) normal | e) braun | ||||||||
| f) Hangschutt | g) Quartär | h) GU* | i) + | |||||||
| 7.00 | a) Tonstein, zersetzt zu - Ton, schwach schluffig, feinsandig, schwach kiesig | trocken | GP GP GP | 7.5 7.6 7.7 | 4.40-5.50 5.50-6.50 6.50-7.00 | |||||
| b) g: stückig | ||||||||||
| c) halbfest - fest | d) schwer | e) hellgrau | ||||||||
| f) Verwitterungszone | g) Keuper | h) TM | i) + | |||||||
| a) | ||||||||||
| b) | ||||||||||
| c) | d) | e) | ||||||||
| f) | g) | h) | i) | |||||||
| 1) Eintragung nimmt der wissenschaftliche Bearbeiter vor |
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| Geotechnik Göttingen Dr. Witten GmbH | Bericht: GÖ 006-26 | ||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Hans-Böckler-Str. 2 | |||||||||||
| 37079 Göttingen | Anlage: 4 | ||||||||||
| Tel.:0551/485090 Fax:0551/486091 Bestimmung des Glühverlustes nach EN 17685-1 Projekttitel Deutsches Theater Göttingen ausgeführt durch: Kie. | |||||||||||
| Proben Nr. | : | - | 1/7 | 3/9+10 | 4/7+8 | ||||||
| Entnahmestelle | : | - | KRB 1 | KRB 3 | KRB 4 | ||||||
| Lage / Tiefe | : | m | 4,80 - 5,40 | 4,40 - 5,60 | 3,70 - 5,00 | ||||||
| Art der Entnahme | : | - | gestört | gestört | gestört | ||||||
| Entnahme am | : | - | 25.02.2026 | 25.02.2026 | 25.02.2026 | ||||||
| ausgeführt am | : | - | 11.03.2026 | 11.03.2026 | 11.03.2026 | ||||||
| Wassergehalt | w n | % | 48,32 | 36,31 | 31,97 | ||||||
| ungeglühte Probe+Behälter | m 1 | g | 26,00 | 24,49 | 26,35 | 28,85 | 28,80 | 24,17 | 27,13 | 26,10 | 27,04 |
| geglühte Probe + Behälter | m 2 | g | 25,32 | 23,91 | 25,82 | 28,34 | 28,29 | 23,61 | 26,66 | 25,69 | 26,56 |
| Behälter | m C | g | 19,02 | 18,63 | 21,05 | 23,45 | 23,46 | 18,12 | 18,39 | 18,20 | 18,09 |
| Massenverlust | ∆ m gl | g | 0,68 | 0,58 | 0,53 | 0,51 | 0,51 | 0,56 | 0,47 | 0,41 | 0,48 |
| Trockenmasse vor Glühen | m d | g | 6,98 | 5,86 | 5,30 | 5,40 | 5,34 | 6,05 | 8,74 | 7,90 | 8,95 |
| Glühverlust | w LOl | % | 9,74% | 9,90% | 10,00% | 9,44% | 9,55% | 9,26% | 5,38% | 5,19% | 5,36% |
| Glühverlust:Mittelwert | w LOl | % | 9,88% | 9,42% | 5,31% | ||||||
| Glührückstand | W R | % | 90,12% | 90,58% | 94,69% | ||||||
| Hans-Böckler-Str. 2 | |||||||||||
| 37079 Göttingen | Anlage: 5 | ||||||||||
| Tel.:0551/485090 Fax:0551/486091 Bestimmung des Wassergehalts des Bodens nach DIN EN ISO 17892-1 (durch Ofentrocknung) Projekttitel Deutsches Theater Göttingen ausgeführt durch: Kie. | |||||||||||
| Proben Nr. | : | - | 1/4 | 3/9+10 | 4/7+8 | 4/10+11 | |||||
| Entnahmestelle | : | - | KRB 1 | KRB 3 | KRB 4 | KRB 4 | |||||
| Lage / Tiefe | : | m | 4,80 - 5,40 | 4,40 - 5,60 | 3,70 - 5,00 | 5,60 - 6,20 | |||||
| Art der Entnahme | : | - | gestört | gestört | gestört | gestört | |||||
| Entnahme am | : | - | 25.02.26 | 25.02.26 | 25.02.26 | 25.02.26 | |||||
| ausgeführt am | : | - | 09.03.26 | 09.03.26 | 09.03.26 | 09.03.26 | |||||
| Wassergehalt durch Trocknen | |||||||||||
| Feuchte Probe + Behälter | mfB | g | 238,15 | 239,29 | 247,40 | 224,41 | |||||
| Trockene Probe + Behälter | mtB | g | 178,86 | 189,98 | 199,77 | 170,11 | |||||
| Behälter | B | g | 56,15 | 54,17 | 50,79 | 51,32 | |||||
| Wassergewicht | mw | g | 59,29 | 49,31 | 47,63 | 54,30 | |||||
| Trockene Probe | md | g | 122,71 | 135,81 | 148,98 | 118,79 | |||||
| Wassergehalt | w=mw / md | % | 48,32% | 36,31% | 31,97% | 45,71% |
Wassergehalt % 48,32% 36,31% 31,97% 45,71%