GÖ-006-26 Göttingen Deutsches Theater, Geot. Bericht 23.03.26.pdf

Fassadenplanung für das Deutsche Theater Göttingen inkl. Fenster- und Dachsanierung

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Geotechnik Göttingen Dr. Witten GmbH Hans-Böckler-Straße 2 Beratende Ingenieure 37079 Göttingen Telefon: 0551 / 485090 Telefax: 0551 / 486091 www.witte n-geotechnik.de

Geotechnischer Bericht

zur

Baugrunderkundung

Baugrundbeurteilung

Sanierungsberatung

Projekt: Bereich Hauptgebäude −Gebäudeschäden− Deutsches Theater Theaterplatz 11 37073 Göttingen

Bauherr/Auftraggeber: Stadt Göttingen Fachbereich 65 FD 65.3 Kultur-Sonderbauten Hiroshimaplatz 1-4 37083 Göttingen

Auftrag: 65.3 GHD-MB-031944 vom 02.02.2026

Projekt Nr.: GÖ–006–26

Verfasser: Dr. Wolfgang Witten

Erstellungsdatum: 23.03.2026

Ausfertigung: 1*.

HRB 203981 (AG Göttingen), Geschäftsführung: Thomas Deichmann

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INHALTSVERZEICHNIS Seite

  1. Vorgang 3

  2. Baugrund 6

Zusammensetzung 6

Tragfähigkeit 9

Grundwasser 11

Bodenkennwerte 12

  1. Zusammenfassende Bewertung, Empfehlungen 15

  2. Allgemeine Hinweise 22

VERZEICHNIS DER ANLAGEN

Anlage 1 Lageplan 1:500 Anlage 2.1 Schnitt 1 1:100 Anlage 2.2 Schnitt 2 1:100 Anlage 3.1–3.3 Schichtenverzeichnisse KRB 1 bis KRB 7 Anlage 4 Glühverluste Anlage 5 Wassergehalte

2 Stadt Göttingen, FD 65.3 Kultur- und Sonderbauten Gebäudeschaden am Deutschen Theater Projekt Nr. GÖ 006- 26 Geotechnischer Bericht, 18.03.2026

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  1. Vorgang

Das im Stile der italienischen Renaissance 1889 bis 1890 erbaute Theatergebäude wurde

1927 u. a. mit dem auf der Ostseite ergänzten Verwaltungstrakt und dem darin enthaltenen

Treppenhaus erweitert. In den Jahren 1981 bis 1984 erfolgten umfangreiche Erweiterungen

des Gebäudes mit der Errichtung einer halb in den Baugrund einbindenden Tiefgarage an der

Nordseite.

Bei dem ansonsten als rissfrei beschriebenen Gebäude sind innerhalb des Treppenhauses auf

der Ostseite erhebliche Rissschäden aufgetreten, die auf nach außen gerichtete

Setzungsbewegungen hindeuten.

Treppenhaus: Wandrisse im Unter- und Erdgeschoss Detail im Obergeschoss

Der Betonbalken über der Einfahrt der Tiefgarage weist gegenüber der Decke einen Abriss mit

zunehmender Größe bis zu annähernd 5 cm nach außen auf, was auf eine entsprechende

Verkippung nach Osten hindeutet.

Tiefgarage: Abriss und Schiefstellung Detailausschnitt mit Setzungsfuge

3 Stadt Göttingen, FD 65.3 Kultur- und Sonderbauten Gebäudeschaden am Deutschen Theater Projekt Nr. GÖ 006- 26 Geotechnischer Bericht, 18.03.2026

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Aufgrund der Ausrichtung der Risse und der überwiegend diagonalen Verläufe sind die

Verformungen damit eindeutig auf

setzungsbedingte Ursachen

zurückzuführen. Zur Feststellung der im Baugrund zu vermutenden Schadensursachen ist

unser Ingenieurbüro beauftragt, Untersuchungen durchzuführen und auszuwerten sowie

daraus abzuleitende mögliche Sanierungsmaßnahmen vorzuschlagen. Dazu wurden von uns

am 25. und 26.02.2026 auftragsgemäß an bauseits vorgegebenen Untersuchungsstellen

insgesamt

7 Kleinrammbohrungen KRB 1 bis KRB 7

entsprechend DIN EN ISO 22475-1 abgeteuft und ingenieurgeologisch aufgenommen. Einzig

in der Untersuchungsstelle KRB 6 wurde Grundwasser angetroffen. Daher wurde auch nur

hier das Bohrloch als Grundwassermessstelle ausgebaut. Zur Ermittlung der genauen

Lagerungsdichte der erkundeten Bodenschichten erfolgten ergänzend

7 Rammsondierungen DPH 1 bis DPH 7

mit der Schweren Rammsonde DPH, die gemäß DIN EN ISO 22476-2 ausgeführt wurden. Die

Rammsondierungen DPH 1 bis DPH 2 mussten aufgrund von Rammhindernissen trotz

mehrmaligen Umsetzens der Rammeinrichtung bereits in geringen Tiefen abgebrochen

werden.

Die endgültige Festlegung der Untersuchungsstellen erfolgte in örtlicher Abstimmung unter

Berücksichtigung der baulichen Gegebenheiten und unter Beachtung erdverlegter Leitungen.

Basisgrundlage für die Untersuchungen und Bewertungen ist der bauseits erstellte Übersichts-

Grundriss des Gebäudes mit Zuordnungen einzelner Bauabschnitte und dem durch einen

Bombentreffer verursachten Gebäudeschaden sowie einem angrenzenden Trümmerfeld.

Den beigefügten Anlagen sind die Schichtenverzeichnisse gemäß DIN EN ISO 14688 aus der

örtlichen Bodenansprache und die Darstellung der Bohrprofile nach DIN 4023 und der

Rammdiagramme als Systemschnitte zu entnehmen. Die Höhenangaben beziehen sich auf

einen Schachtdeckel A913.12, dessen Höhe in dem bereitgestellten Leitungsplan mit

156,69 m NHN angegeben ist (siehe Anlage 1).

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Aus dem Bohrgut wurden repräsentative Bodenproben entnommen, die in unserem

Laborarchiv für ein halbes Jahr gelagert werden. Sofern eine chemisch-analytische

Untersuchung für die Entsorgung von Aushubböden erforderlich werden sollte, steht daraus

geeignetes Probenmaterial zur Verfügung.

Zur genauen Bestimmung der humosen Anteile in einer setzungsrelevanten Bodenschicht

erfolgte labortechnisch die Bestimmung des Glühverlusts nach EN 17685-1 und des

Wassergehalts gemäß DIN EN ISO 17892-1 (Anlagen 4 und 5). Ansonsten kann hier für die

geotechnischen Bewertungen in ausreichendem Umfang auf Labordaten aus früheren

Untersuchungen an vergleichbaren Bodenarten zurückgegriffen werden.

An Unterlagen zum Gebäude wurden uns eine Liegenschaftskarte 1:500 vom 29.01.2024, ein

Maßnahmen-Übersichtsplan, Schnitte 1:50 von Bestandsplänen aus 02/1985, ein

Bestandsplan mit ausstehenden Sanierungen 1:250 der GEB, Stand 15.11.2022,

bereitgestellt. Ferner wurde uns die Kamerauntersuchung vom 11.02.2026 des verrohrten

Reinsgrabens überlassen.

Darüber hinaus wurden uns Geotechnische Gutachten zur Kanalsanierung (Büro für Geotechnik,

Klein-Lengden, 16.03.2021) und zur Erweiterung (GEO Ingenieure und Consulting, 17.06.2024)

übermittelt. Auf die darin enthaltenen Bohrergebnisse wird hier wegen der nicht ausreichend

großen Erkundungstiefen nicht explizit zurückgegriffen.

In der über das Grundstück verlaufenden Verrohrung des Reinsgrabens wurde bauseits eine

Kamerabefahrung veranlasst, bei der Undichtigkeiten festgestellt wurden, die nach den

Ergebnissen unserer Untersuchungen jedoch nicht schadensursächlich sind und daher keiner

Bewertung unterzogen werden.

Für die weiteren Betrachtungen gehen wir von folgenden gründungsrelevanten Höhenkoten aus:

Treppenhaus OK Fußboden Untergeschoss: OKF ≈ 158,58 m NHN EG Geländeoberkante: GOK ≈ 156,81 – 156,96 m NHN

Tiefgarage OK Fußboden Tiefgarage Mitte: OKF ≈ 155,10 m NHN TG OK Fußboden Tiefgarage Einfahrt: OKF ≈ 155,40 m NHN EF UK Fundamente Tiefgarage: H ≈ 154,40 – 153,90 m NHN 0 Geländeoberkante: GOK ≈ 156,88 – 156,62 m NHN

5 Stadt Göttingen, FD 65.3 Kultur- und Sonderbauten Gebäudeschaden am Deutschen Theater Projekt Nr. GÖ 006- 26 Geotechnischer Bericht, 18.03.2026

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Zur Fundamentierung des Treppenhauses liegen keine hinreichend genauen Angaben vor.

Die angegebene Fußbodenhöhe der Tiefgarage entspricht etwa der Höhe in der

Garagenmitte. Die Fundament-Absetztiefen für die Tiefgarage beziehen sich angenähert auf

den vorliegenden Gebäudeschnitt. Die Geländehöhen entsprechen den Ansatzhöhen der

Untersuchungsstellen vor dem jeweiligen Gebäudeabschnitt.

Die Gründung der Tiefgarage ist nach dem vorliegenden Gebäudeschnitt über

Einzelfundamente und eine äußere Frostschürze erfolgt. Die Absetztiefen reichen etwa

zwischen 0,80 m und 1,00 m tief unter das Fußbodenniveau.

Für die allgemeinen Angaben über die Baugrundverhältnisse beziehen wir uns auf die

Geologische Karte Göttingen Nr. 4226 (1:25.000, 1929), die Geologische Übersichtskarte

der Umgebung von Göttingen (1:100.000, 1932) und die Geologische Übersichtskarte

CC 4718 Kassel (1:200.000, 1979). Daneben sichern zahlreiche eigene Untersuchungen im

näheren Umfeld die Bewertungen und Empfehlungen ab.

  1. Baugrund

Zusammensetzung

Der Baugrund besteht hier unter den Oberbodenabdeckungen bzw. Oberflächenbefestigungen

zunächst durchweg aus aufgefüllten Böden wechselnder Zusammensetzungen, die vermutlich

zumindest teilweise als Geländeaufschüttungen im Bereich der ehemaligen

Befestigungsanlage der Stadt und dabei auch zur Verfüllung des historischen Stadtgrabens

gedient haben dürften.

Ab Tiefen von etwa 3,00 m bis 4,50 m unter vorhandenem Geländeniveau treten auf der

Ostseite des Theaters humos durchsetzte Schwemmlehmböden auf, die auf eine langjährige

natürliche Sedimentation innerhalb des Stadtgrabens hindeuten, wobei Anteile an Pflanzen

vermodert und zu Humus umgebildet worden sind.

Auf der Nordseite der Tiefgarage und der Westseite des Theaters wurden die humos

durchsetzten Böden nicht angetroffen. An der Nordseite lagern die Auffüllungen unmittelbar

und auf der Westseite mit einer Zwischenschicht aus altem Oberboden (Mutterboden) auf

quartärzeitlich sedimentierten Böden aus steindurchsetztem Hanglehm und kiesig-lehmigem

Hangschutt.

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Der tiefere Untergrund, dessen Verwitterungszone an allen Untersuchungsstellen erreicht

werden konnte, besteht aus der Gesteinsfolge des Oberen Jura entsprechend der

Geologischen Kartenlage.

Mit den Kleinrammbohrungen wurden die nachfolgenden Baugrundprofile in der

Kurzbeschreibung aufgeschlossen. Die genauen Zusammensetzungen sind den Schichten-

verzeichnissen der Anlage 3 zu entnehmen.

KRB 1 (Ostseite, 1. Gebäudeversprung von Süden, 156,81 m NHN) bis ca. 0,20 m Auffüllung: Mutterboden bis ca. 4,00 m Auffüllungen: Schluff, Kies, Sand in wechselnden Zusammensetzungen, Bauschuttreste, Beton- und Ziegelbruch, steif, locker bis ca. 4,80 m Schwemmlehm: Schluff, tonig, feinsandig, kiesig, steif bis ca. 5,40 m Schwemmlehm: Schluff, tonig, humos bis stark humos, weich bis ca. 6,00 m Verwitterungszone Oberer Keuper: Schluff, stark tonig, fest kein Grundwasser angetroffen kaum weiterer Bohrfortschritt möglich

KRB 2 (Ostseite, Südostecke Treppenhaus, 156,90 m NHN) bis ca. 0,17 m Auffüllung: Basaltsplitt unter 10 cm Basaltpflasterstein bis ca. 4,00 m Auffüllungen: Schluff, Kies, Sand in wechselnden Zusammensetzungen, Bauschuttreste, Beton- und Ziegelbruch, steif, locker bis ca. 5,00 m Schwemmlehm: Schluff, tonig, sandig, kiesig, steif bis ca. 5,80 m Schwemmlehm: Schluff, tonig, sandig, humos bis stark humos, weich bis ca. 6,50 m Verwitterungszone Oberer Keuper: Schluff, stark tonig, fest kein Grundwasser angetroffen kein weiterer Bohrfortschritt möglich

KRB 3 (Ostseite, Nordostecke Treppenhaus, 156,96 m NHN) bis ca. 0,16 m Auffüllung: Basaltsplitt unter 10 cm Pflasterstein bis ca. 0,90 m Auffüllungen: Kies und Sand, z. T. schwach schluffig bis schluffig, z. T. Asphaltreste, mitteldicht bis dicht bis ca. 2,40 m Auffüllung: Schluff, tonig, sandig, kiesig mit Ziegelbruch, steif bis ca. 4,40 m Auffüllungen: Kies, sandig, schwach schluffig bis schluffig, z. T. mit Ziegel- und Betonbruch, mitteldicht bis locker, z. T. dicht bis ca. 5,60 m Schwemmlehm: Schluff, tonig, sandig, humos bis stark humos, weich bis ca. 6,70 m Verwitterungszone Oberer Keuper: Sandstein zersetzt zu Sand, schluffig, kiesig, dicht bis ca. 7,00 m Verwitterungszone Oberer Keuper: Tonstein, stückig verwittert, fest, V3-4 kein Grundwasser angetroffen kein weiterer Bohrfortschritt möglich

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KRB 4 (Ostseite, Nordostecke Gebäude, 156,88 m NHN) bis ca. 0,30 m Auffüllung: Mutterboden bis ca. 3,00 m Auffüllungen: Kies, sandig, schluffig bis stark schluffig, z. T. Sand, schluffig, kiesig, locker bis sehr locker bis ca. 3,70 m Auffüllung: Schluff, sandig, feinkiesig, schwach tonig, weich bis ca. 5,40 m Schwemmlehm: Schluff, tonig, humos bis stark humos, weich bis ca. 7,00 m Verwitterungszone Oberer Keuper: Schluff, stark tonig, halbfest bis fest kein Grundwasser angetroffen kaum weiterer Bohrfortschritt möglich

KRB 5 (Tiefgarage, Mitte Nordseite, 156,62 m NHN) bis ca. 0,20 m Auffüllung: Mutterboden bis ca. 4,40 m Auffüllung: Schluff, (fein)sandig, kiesig, schwach tonig, weich bis ca. 5,60 m Hanglehm: Schluff, tonig, feinsandig, kiesig, steif bis ca. 5,80 m Verwitterungszone Oberer Keuper: Kalkstein zersetzt zu Kies, sandig, dicht kein Grundwasser angetroffen kein weiterer Bohrfortschritt möglich

KRB 6 (Ostseite, Nordwestecke Tiefkeller, 157,05 m NHN) bis ca. 0,30 m Auffüllung: Mutterboden bis ca. 2,50 m Auffüllung: Kies, schluffig, sandig mit Betonbruch, locker bis ca. 3,20 m alter Mutterboden: Schluff, tonig, feinsandig, humos, steif bis ca. 6,50 m Hangschutt: Kies, stark schluffig, sandig, locker bis mitteldicht bis ca. 8,30 m Hangschutt: Kies, stark schluffig, sandig, schwach tonig, mitteldicht bis dicht bis ca. 9,00 m Verwitterungszone Oberer Keuper: Tonstein, verwittert zu Ton, schluffig, kiesig-stückig, fest Grundwasser bei 6,21 m eingemessen; Pegelausbau kaum weiterer Bohrfortschritt möglich

KRB 7 (Ostseite, Südwestecke Tiefkeller, 156,90 m NHN) bis ca. 2,40 m Auffüllung: Schluff, sandig, kiesig mit Ziegelbruch, weich bis steif bis ca. 3,20 m alter Mutterboden: Schluff, tonig, feinsandig, humos, steif bis ca. 4,40 m Hangschutt: Kies, stark schluffig, sandig, dicht bis ca. 7,00 m Verwitterungszone Oberer Keuper: Tonstein verwittert zu Ton, schluffig, schwach kiesig-stückig, halbfest bis fest kein Grundwasser angetroffen kaum weiterer Bohrfortschritt möglich

Tiefere Baugrundaufschlüsse waren mit dem hier gewählten Bohrverfahren wegen der

zunehmenden Bohrwiderstände nicht bzw. kaum noch möglich. Mit Erreichen des dicht

gelagerten und gut tragfähigen Untergrunds ist dies aus bodenmechanischer Sicht auch nicht

erforderlich.

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Nach den Baugrundaufschlussergebnissen können die angetroffenen Baugrundschichten

somit nach bodenmechanischen und ingenieurgeologischen Gesichtspunkten näherungsweise

zu folgenden Homogenbereichen zusammengefasst werden:

• Oberböden, Wegebefestigungen

Homogenbereich 1: anthropogene Auffüllungen

Homogenbereich 2: Schwemmlehm, alter Mutterboden

Homogenbereich 3: Hangschutt und Hanglehm • Homogenbereich 4: Verwitterungszone Oberer Keuper

Tragfähigkeit

Ergänzend wurden die Sondierungen mit der Schweren Rammsonde zur Feststellung der

genauen Lagerungsdichte ausgeführt. Das Tragfähigkeits- und Setzungsverhalten kann

dadurch genauer aus den Schlagzahlen N (N = Anzahl der Schläge des Fallgewichtes m = 10 10 15 kg für jeweils 10 cm Eindringtiefe der Sondierspitze A = 15 cm2) für die hier vorliegenden

Böden nach Erfahrungswerten wie folgt abgeleitet werden:

N < 3 10= sehr lockere Lagerung /
unzureichende Tragfähigkeit / sehr hohe Setzungsfähigkeit
N ≈ 3 – 5 10= lockere Lagerung /
geringe Tragfähigkeit / hohe Setzungsfähigkeit
N ≈ 6 – 14 10= mitteldichte Lagerung /
mittlere Tragfähigkeit / mittlere Setzungsfähigkeit
N > 14 10= dichte bis sehr dichte Lagerung /
hohe Tragfähigkeit / geringe Setzungsfähigkeit

Die Auffüllungen weisen in den oberflächennahen Anteilen, soweit sie aus grobkörnigen

Materialien bestehen, zum Teil dichte Lagerungen auf, ansonsten liegen die Auffüllungen bei

insgesamt sehr wechselhaften Zusammensetzungen überwiegend in locker bis sehr lockerer

Lagerung vor. Daher ist ein Lastabtrag hierin mit erhöhten, vor allem unkalkulierbaren,

unterschiedlichen und langandauernden Setzungen verbunden. Weiterhin ungünstig ist hierbei

der zum Teil deutliche Anteil an Bauschuttresten und ähnlichen Fremdbestandteilen zu

bewerten.

Die Rammsondierungen DPH 1 bis DPH 3 auf der Ostseite des Gebäudes mussten jeweils in

Tiefen zwischen etwa 2 m und 3 m abgebrochen werden, da hier offensichtlich erhöhte und

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vermutlich auch größere Anteile an Bauschutt aus den Trümmern des zerbombten ehemaligen

Daches ein weiteres Abteufen trotz mehrerer Ansätze verhindert haben.

Bei dem unter den Auffüllungen auf der Ostseite angetroffenen, zum Teil stark humos

durchsetzten Schwemmlehm handelt es sich offensichtlich um Sedimentationen in dem

ehemaligen Wassergraben der alten Stadtbefestigung. Die Lagerungsdichte hierin ist, wie die

Rammsondierung DPH 4 belegt, durchweg sehr locker bis allenfalls locker, so dass hierin ein

sehr hohes Setzungspotential resultiert, was durch langwierige Zersetzungsprozesse der

humosen Bestandteile weiter ungünstig erhöht wird.

Unterhalb des Schwemmlehms setzen auf der Ostseite des Gebäudes unmittelbar die

Verwitterungsböden des Oberen Keuper ein, deren Lagerungsdichte zwar abhängig ist von

der jeweiligen Schichteinheit und deren Verwitterungsgrad, die aber vorwiegend durchweg als

dicht bis sehr dicht einzustufen ist. Bereichsweise wurde zwar eine stärker verwitterte

Übergangszone in lediglich mitteldichter Lagerung angetroffen, insgesamt sind hierin jedoch

keine nennenswerten Setzungsverformungen bei Lastbeaufschlagung zu erwarten.

In den Untersuchungsstellen auf der Nord- und Westseite der Bestandsgebäude wurden über

den Verwitterungsböden ursprünglich großflächig vorhandene quartärzeitlich sedimentierte

steindurchsetzte Hanglehm- und lehmig-steinige Hangschuttböden angetroffen, die durchweg

in mindestens mitteldichter bis dichter Lagerung vorliegen und damit als wenig setzungs- und

gut tragfähig einzustufen sind. Die in der Untersuchungsstelle DPH 6 im Tiefenbereich

zwischen etwa 6 m und 7 m lediglich lockere Lagerung bleibt dabei aufgrund der Tiefenlage

ohne nachteiligen Einfluss.

In den beiden Untersuchungsstellen auf der Westseite wurde über dem Hangschutt zwischen

etwa 2,50 m und 3,20 m unter Geländeniveau auch noch die ehemalige Deckschicht aus

Oberboden vorgefunden, deren zum Teil sehr lockere Lagerung und humosen Anteile mit

einem erhöhten Setzungspotential verbunden sind.

Insgesamt ergeben sich somit sehr unterschiedliche Setzungseigenschaften aus dem

wechselhaften Baugrund. Durchweg gut tragfähiger Baugrund wird dabei erst mit Erreichen

der Hanglehm- und Hangschuttböden bzw. der Verwitterungsböden des Oberen Keuper

erreicht.

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Grundwasser

Eine durchgängige Grundwasserführung wurde im Rahmen der Baugrunduntersuchung

erwartungsgemäß nicht angetroffen. Lediglich in der Untersuchungsstelle KRB 6 wurde eine

Schichtwasserführung innerhalb des Hangschutts in einer Tiefe von etwa 6,20 m unter

Gelände erfasst, die offensichtlich auf einer lokal begrenzten Wasserwegsamkeit beruht. Nach

Herstellung des Grundwassermesspegels wurde der höchste in mehreren Kontrollmessungen

festgestellte

Ruhe-Grundwasserspiegel: H = 150,845 m NHN GW

gemessen. In verzögerter Abhängigkeit zur Niederschlagsentwicklung ist zwar mit

Schwankungen zu rechnen. Genaue Angaben dazu sind jedoch nur auf der Grundlage von

Langzeitmessungen möglich. Für die hier relevanten Bewertungen zur Schadensursache

bleibt diese Schichtwasserführung jedoch ohne Einfluss.

Darüber hinaus wurden aber in dem in den Untersuchungsstellen KRB 1 bis KRB 4

angetroffenen Schwemmlehm gemäß Anlage 4 sehr hohe Wassersättigungen mit

Porenwassergehalten w von 31,97 % bis 48,32 % n

festgestellt, die auf die erhöhten Gehalte an humosen Bestandteilen (s. Anlage 5)

zurückzuführen sind:

Glühverluste w von 5,32 % bis 9,88 % LOI

Damit verbunden ist auch der weichplastische Zustand des Schwemmlehms begründet. Die

hohen Wassergehalte können durch Niederschlagswasser bedingt sein, das über die

grobkörnigen Anteile der Auffüllungen versickern kann. Andererseits kann es sich um

Restwasser aus der Zeit der Nutzung als Wassergraben handeln, begünstigt durch eine hohe

Bindung durch die humosen Anteile und die Sperrwirkung durch die tonigen

Verwitterungsböden des Oberen Keuper.

Für die weiteren Bewertungen der setzungsbedingten Rissschäden ergeben sich daraus

insgesamt wesentliche Auswirkungen. Dies gilt auch für niederschlagsabhängig mögliche

Sickerwasseranreicherungen innerhalb der Auffüllungen, wie die durchnässten Schichten in

den Untersuchungsstellen KRB 3 und KRB 4 zeigen. Worauf allerdings für die Arbeiten im

Zuge der Sicherungsmaßnahmen hingewiesen wird.

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An betonaggressiven Inhaltsstoffen ist für das Grundwasser erfahrungsgemäß von einem

schwachen Betonangriff gemäß DIN 4030-1 der Expositionsklasse XA 1 auszugehen.

Bodenkennwerte

In den nachfolgenden Kennwerttabellen werden den angetroffenen Bodenarten aufgrund von

Erfahrungs- und Laborwerten aus Untersuchungen an vergleichbaren Bodenarten die

jeweiligen charakteristischen Bodenkennwerte als angenäherte mittlere Kenngrößen für die

hier abgegrenzten Homogenbereiche (Schichteinheiten) zugeordnet.

Da Abgrenzungen zwischen den angetroffenen aufgefüllten Bodenschichten weder horizontal

noch vertikal möglich sind, werden sie hier zusammengefasst, wobei die geringmächtige

Ausgleichsschicht unter den Pflasterungen unberücksichtigt bleibt.

Für die Deckschicht aus Oberboden der Bodengruppe OU ist anzumerken, dass er nach

neuen DIN 18300:2019 nicht mehr als Bodenklasse 1 gemäß der alten DIN 18300:2012

erfasst, sondern jetzt den Landschaftsbauarbeiten nach ATV DIN 18320 zugeordnet wird.

Für die angetroffenen und hier in Homogenbereiche eingeteilten Bodenschichten ergibt sich

überwiegend ein jeweils sehr breites Spektrum in der Kornverteilung, den Konsistenzen und

den Wassergehalten, woraus eine entsprechende Bandbreite der charakteristischen

Kennwerte resultiert.

Da horizontale Abgrenzungen für die einzelnen Homogenbereiche zwischen den punktuellen

Untersuchungsstellen nicht oder nur bedingt möglich sind, sollte hier für Standsicherheits-

Betrachtungen ohne nähere Untersuchungen zunächst immer von den jeweils ungünstigeren

Werten ausgegangen werden.

Ergänzend wird darauf hingewiesen, dass die hier vorliegenden bindigen Böden aus

Auffüllungen und Schwemmlehm als sehr witterungsempfindlich einzustufen sind. Für die

Ausführung von Erdarbeiten ist daher u. a. zu beachten, dass sie bei Wasserzutritt und bei

Einbringung dynamischer Erregung (z. B. durch Verdichtungsvorgänge und Befahren) mit

einer Verschlechterung der bodenphysikalischen Eigenschaften bis hin zum Übergang in die

Bodenklasse 2 nach alter DIN 18300:2012 (fließende Bodenarten) neigen mit den daraus

resultierenden Nachteilen und Mehraufwendungen (Beeinträchtigung der Standsicherheit,

Baustillstandszeiten, Bodenaustauschmaßnahmen etc.).

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Tabelle 1: Bodenkennwerte Teil 1

Kennziffer/EinheitOst: Schwemmlehm
ZustandsgrößenAuffüllungenWest: alter Oberboden
HomogenbereichHB1HB2
Tiefenbereichm NHNOst: 153,18–152,50 Nord: 152,22 West: 154,50 –154,55Ost: 151,48–151,10 Nord: -- West: 154,55–154,50
SchichtstärkemOst: 3,60–4,20 Nord: 4,20 West: 2,20–2,40Ost: 1,20–1,80 Nord: -- West: 0,70–0,80
Bodenart (DIN 4022)U, t‘, (f)s‘ – U, t, s, g G+S, (u‘-u*, (t‘,x)); Beton-, Ziegelbruch, AsphaltresteOst: U, t, s, h-h*, (g) Nord: -- West: U, t, fs, h‘
Bodenart (DIN EN ISO 14688-1)gr sa cl Si co cl si Gr/SaOst: (gr) sa cl Sa West: sa cl Si
Bodengruppe (DIN 18196)A/[UL,UM,TL,GU,GU*/ GW,SU,SU*]OU (UM/TL)3)
Bodenklasse (DIN 18300 alt)3 – 5 (6,7)1)4
Frostgefahr (ZTVE)F1 – F3F3
Wichte des feuchten Bodens gkN/m³17 – 2016 – 19
Wichte unter Auftrieb g ´kN/m³8 – 107 – 10
Wassergehalt%5 – 35 (niederschlagsabhängig)12 – 50
Plastizitätszahl2)%2 – 52 – 10
Konsistenzzahl2)0,5 – 1,20,5 – 1
Lagerungsdichtesehr locker bis locker, Trümmerbereich: dicht bis sehr dichtlocker bis sehr locker
Reibungswinkel φ´k°25 – 37,525 – 27,5
Kohäsion c´kkN/m²0 – 72 – 7
c -Wert UkN/m²20 – 602)
Steifeziffer Es (σ = 100-200 kN/m2)MN/m²- -1 – 1,5
  1. Bauschuttreste 2) nur bindige Böden 3) Schwemmlehm z T. U, t

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Tabelle 2: Bodenkennwerte Teil 2

Kennziffer/EinheitHangschutt2)Verwitterungszone
ZustandsgrößenHanglehm1)Oberer Keuper
HomogenbereichHB3HB4
Tiefenbereichm NHN153,85−148,752) 152,20−151,001)ab 151,50−151,003) ab 152,50−158,754)
Schichtstärkem1,20−5,102) 1,201)nicht erbohrt
Bodenart (DIN 4022)G, u*, s, x‘ (t‘)2) U, t, fs, g1)U, t*, (x) – T, u, (x) + Tst, Sst, Kst.
Bodenart (DIN EN ISO 14688-1)(cl) co sa si Gr gr sa cl Si(co) cl Si – (co) si Cl
Bodengruppe (DIN 18196)GU*, GU / UM, TL1)TM, UM, SU, GU*
Bodenklasse (DIN 18300 alt)4- 5 (6)5 – 6 (7)
Frostgefahr (ZTVE)F3F3
Wichte des feuchten Bodens gkN/m³19 – 2120 - 24
Wichte unter Auftrieb g ´kN/m³10 - 1110 – 14
Wassergehalt%8−358 – 30
Plastizitätszahl%2−101)5 – 455)
Konsistenzzahl0,75−1,2>>1
Lagerungsdichtemitteldicht bis dicht2) entfällt1)mitteldicht bis sehr dicht
Reibungswinkel φ´k°30 – 352) / 25−27,51)255) – 45
Kohäsion c´kkN/m²0 – 50 – 20
c -Wert UkN/m²1001)200 −400
Steifeziffer Es (σ = 100-200kN/m²)MN/m²20 – 602) / 3−51)100 – 400
  1. Hanglehm, nur auf der Nordseite angetroffen 2) Hangschutt 3) Ost- und Nordseite 4) Westseite 5). Ton, Schluff

Zuverlässige felsspezifische Angaben sind zu den weitgehend unverwitterten

Gesteinsabfolgen des Oberen Keuper nur über tiefer geführte Aufschlussbohrungen mittels

hydraulischer Bohranlagen möglich. Für die hier zur Beurteilung der Ursachen für die

Gebäudeschäden und die Maßnahmen zur Sanierung erforderlichen Erkenntnisse über die

Baugrundverhältnisse ist dies aus geotechnischer Sicht jedoch nicht erforderlich.

14 Stadt Göttingen, FD 65.3 Kultur- und Sonderbauten Gebäudeschaden am Deutschen Theater Projekt Nr. GÖ 006- 26 Geotechnischer Bericht, 18.03.2026

[Seite 15]

  1. Zusammenfassende Bewertung, Empfehlungen

Der hier hinsichtlich Zusammensetzung, Lagerungsdichte und Verformungseigenschaften

durch Kleinrammbohrungen und Rammsondierungen untersuchte Baugrund besteht zunächst

aus aufgefüllten Böden, die auf der Ostseite des Gebäudes bis etwa 4,50 m unter

Geländeniveau reichen und dort von einer humos durchsetzten Schicht aus Schwemmlehm

unterlagert werden, bevor die Gesteinsabfolge des Oberen Keuper mit ihrer

Verwitterungszone einsetzt.

Etwa in der Mitte vor der Nordseite der Tiefgarage lagert zwischen den aufgefüllten Böden und

der Verwitterungszone eine Schicht aus Hanglehm, während an den Untersuchungsstellen auf

der Westseite unterhalb der dort lediglich etwa 2,50 m hohen Auffüllung zunächst noch die

ursprünglich humose Oberbodenschicht angetroffen wurde. Darunter befindet sich in

unterschiedlichen Stärken Hangschutt, bevor dort die Böden der Verwitterungszone erreicht

werden.

Innerhalb der aufgefüllten Böden, in denen durchweg Bauschuttreste und zum Teil andere

Fremdbestandteile enthalten sind, deuten auf der Ostseite des Gebäudes im Tiefenbereich

zwischen etwa 2 m bis 3 m größere Rammhindernisse darauf hin, dass dort Trümmerbruch

aus dem Bombentreffer lagert.

Ansonsten sind die Auffüllungen jedoch vorwiegend als locker bis sehr locker gelagert mit

einem entsprechend hohen Setzungspotential einzustufen, die einen schadensfreien Abtrag

von Bauwerkslasten nicht ermöglichen.

Als hochgradig setzungsfähig ist auf der Ostseite zudem der dort durchgängig angetroffene

Schwemmlehm aufgrund der weichplastischen Konsistenz und der humosen und damit

zersetzungsfähigen Beimengungen einzustufen. Bei dieser Schicht handelt es sich

offensichtlich um die entsprechend junge Sedimentationsschicht in dem Wassergraben der

mittelalterlichen Stadtbefestigung.

Der auf der Nordseite der Tiefgarage erbohrte Hanglehm weist bei steifer Konsistenz und

lockerer bis mitteldichter Lagerung zwar günstigere Verformungseigenschaften auf, ist jedoch

noch als deutlich setzungsfähig unter Lastbeeinflussung einzustufen.

15 Stadt Göttingen, FD 65.3 Kultur- und Sonderbauten Gebäudeschaden am Deutschen Theater Projekt Nr. GÖ 006- 26 Geotechnischer Bericht, 18.03.2026

[Seite 16]

Wesentlich verformungsarmer sind dagegen die auf der Westseite angetroffenen steinig-

lehmigen Hangschuttböden, die nahezu in mindestens mitteldichter, überwiegend aber dichter

Lagerung vorliegen. Geringmächtige weniger dicht gelagerte Zonen beeinträchtigen dabei die

insgesamt geringe Setzungsneigung nur unwesentlich.

Als durchgängig gut tragfähig und kaum setzungsfähig ist dagegen unter diese quartärzeitlich

sedimentierten Böden erst die in allen Untersuchungsstellen angetroffene Gesteinsabfolge

des Oberen Keuper zu betrachten. Nach einer geringmächtigen, verwitterungsbedingt

entfestigten Übergangszone ist bereits von Festgesteinseigenschaften auszugehen, so dass

Lastabtragungen hierin setzungsarm aufgenommen werden können.

Zusammenfassend sind somit als durchgängig gut tragfähiger Baugrund nur die

Verwitterungsböden des Oberen Keuper einzustufen, die auf der hier für die Sanierungs-

maßnahmen relevanten Ostseite des Gebäudes ab Tiefenlagen zwischen etwa 151,00 m und

150,50 m unterhalb des Geländeniveaus erreicht werden.

Angaben zu den tatsächlichen Gründungstiefen liegen für den Bereich des Treppenhauses

derzeit nicht vor. Ausgehend von einer angenommenen Absetztiefe der Fundamente von 1 m

bis 2 m unter Geländeniveau würden sich damit Fehlhöhen gegenüber dem Verwitterungs-

Horizont zwischen etwa 4 m und 5 m ergeben. Die Fehlhöhen werden insgesamt von stark

setzungsfähigen Böden aus Auffüllungen und Schwemmlehm eingenommen.

Für die betroffenen Fundamentierungen im östlichen Teilbereich der Tiefgarage liegen die

Fehlhöhen zwischen den angegebenen Fundamenttiefen und der Verwitterungszone des

Oberen Keuper rechnerisch bei 2,90 m bis 3,70 m.

Unter den Fundamenten lagern demnach noch hoch setzungsfähige aufgefüllte Böden und

zumindest teilweise noch der ebenfalls als sehr setzungsfähig einzustufende Schwemmlehm.

Dies betrifft in jedem Fall die Frostschürze auf der Ostseite und möglicherweise auch

zumindest noch Teile der daran angrenzenden Stützenfundamente.

Da an der – nach Westen versetzt angeordneten – Untersuchungsstelle KRB 5 bereits kein

Schwemmlehm mehr angetroffen wurde, sondern Hanglehm mit für die Gründung der

Tiefgarage ausreichenden Tragfähigkeitseigenschaften, bleibt dort nur eine Reststärke von

etwa 1,70 m an aufgefülltem Boden, dem eine deutlich geringere Setzungsneigung als dem

16 Stadt Göttingen, FD 65.3 Kultur- und Sonderbauten Gebäudeschaden am Deutschen Theater Projekt Nr. GÖ 006- 26 Geotechnischer Bericht, 18.03.2026

[Seite 17]

Schwemmlehm zuzuordnen ist. Hier dürften die Setzungen daher nur moderat ausgefallen

sein.

Hier könnte seinerzeit eine Stabilisierung der Gründungsebene durch den Einbau der in

diesem Bereich angetroffenen, mit Bauschuttresten durchsetzten Kalkschotter erfolgt sein.

Hierauf weist die überwiegend hohe Lagerungsdichte dieser aufgefüllten Schicht hin.

Da das historische Hauptgebäude außerhalb des später angebauten Verwaltungstraktes

offensichtlich keine erkennbaren setzungsbedingten Schäden aufweist, ist davon auszugehen,

dass die Konsolidierung des lastbeaufschlagten Baugrunds seinerzeit weitgehend gleichmäßig

erfolgt ist.

Dies lässt sich aus bodenmechanischer Sicht trotz der auf der Ost- und Westseite

unterschiedlichen Baugrundverhältnisse dadurch erklären, dass die unter den Fundamenten

verbliebenen und als stark setzungsfähig einzustufenden Böden aus Schwemmlehm auf der

Ost- und altem Oberboden auf der Westseite hinreichend gleichmäßige Setzungen erfahren

haben, begünstigt durch eine relativ lange Bauzeit und – vermutlich – weitgehend

gleichmäßige Lastbeaufschlagung.

Die jüngeren Anbauten auf der Westseite sind dagegen offensichtlich durchweg in den gut

trag- und wenig setzungsfähigen Böden aus Hangschutt und/oder Verwitterungsböden

gegründet worden.

Die Fundamente der späteren Erweiterung mit dem großen Treppenaufgang sind angrenzend

an den bestehenden Altbau auf einem bereits als Folge der seitlichen Lastabstrahlung

teilkonsolidierten Baugrund abgesetzt und haben damit dort in dem Baugrund nur noch

geringe Nachsetzungen erzeugt.

Auf dem bis dahin unkonsolidiertem Baugrund stellten sich dagegen die Setzungen in vollem

Umfang ein, so dass es durch die großen Setzungsunterschiede zu einer Abkippung des

Anbaus nach außen mit der Folge erheblicher Mauerwerksrisse gekommen ist.

Wie weit die hier zwangsläufig nur außerhalb des Gebäudes erkundeten stark

setzungsfähigen Böden aus Auffüllungen und Schwemmlehm dabei tatsächlich noch unter die

überbaute Fläche reichen, kann nicht beantwortet werden. Ebenso ist eine Abgrenzung

17 Stadt Göttingen, FD 65.3 Kultur- und Sonderbauten Gebäudeschaden am Deutschen Theater Projekt Nr. GÖ 006- 26 Geotechnischer Bericht, 18.03.2026

[Seite 18]

zwischen den Auswirkungen aus Auffüllungen und Schwemmlehm auf die Setzungsvorgänge

nicht möglich, zumal die Gründungstiefen nicht bekannt sind.

Um die notwendigen Verformungen mit den erkennbaren Rissbildungen zu erklären, würde es

ausreichen, wenn die erhöhten Setzungen tatsächlich nur unter dem vorspringenden

Gebäudeteil eingetreten sind. Bereits hierdurch wäre ein Abkippen nach außen erzeugt

worden.

Ob dazu in jüngerer Zeit auch Erd- und Verdichtungsarbeiten, zum Beispiel im Zuge des

Kanalneubaus, oder Auswirkungen der Bombenereignisse nachteilige Auswirkungen gehabt

haben, lässt sich aus heutiger Sicht nicht beantworten. Hierdurch kann es aber durchaus zu

Aufweitungen von bereits vorhandenen Rissschäden gekommen sein.

Aufgrund des Untersuchungsbefunds kann jedoch nach derzeitigem Kenntnisstand ein

schadensrelevanter Einfluss durch Undichtigkeiten in dem kanalisierten Reinsgraben

ausgeschlossen werden. Hinweise auf entsprechende Durchnässungen oder Boden-

umlagerungen sind nicht erkennbar gewesen.

Der Anbau der Tiefgarage zeigt eine deutliche Abkippung nach Osten, was sich aus den

unterschiedlichen Baugrundverhältnissen unter der Überbauungsfläche erklärt. Die

Fundamente sind nach dem vorliegenden Gebäudeschnitt offensichtlich zwar noch auf

aufgefüllten Böden abgesetzt, entlang der Ostseite reicht die Einflusstiefe jedoch noch bis in

den darunter befindlichen, stark setzungsfähigen Schwemmlehm, während nach Westen,

spätestens im Bereich der Untersuchungsstelle KRB 5, der deutlich weniger

setzungsempfindliche Hanglehm ansteht.

In der zusammenfassenden Bewertung ist folglich davon auszugehen, dass die Setzungen

ihre Ursachen in den stark setzungsfähigen Baugrundanteilen haben. Zudem ist aufgrund des

Rissbildes davon auszugehen, dass es zu weiteren Verformungen kommen wird. Selbst

geringe Nachsetzungen oder Einwirkungen von außen dürften bereits zu Verstärkungen der

vorhandenen Rissschäden führen. Dafür spricht insbesondere, dass etliche Risse älter sind

und bereits mehrfach ausgebessert wurden.

Im Bereich der Tiefgarage scheint das Risiko fortschreitender Verformungen zwar geringer,

aber auch hier lässt es sich nicht ausschließen.

18 Stadt Göttingen, FD 65.3 Kultur- und Sonderbauten Gebäudeschaden am Deutschen Theater Projekt Nr. GÖ 006- 26 Geotechnischer Bericht, 18.03.2026

[Seite 19]

Unabhängig von den offenen Fragen und den genauen Zusammenhängen hinsichtlich der

Ursachen und Abgrenzungen der eingetretenen Setzungsrisse und Verformungen bleibt aus

bodenmechanischer Sicht jedoch die Notwendigkeit, weitere Setzungen mit entsprechenden

Vergrößerungen der Rissschäden und zunehmenden Beeinträchtigungen der Bausubstanz zu

verhindern. Hierzu ist die

Durchführung geeigneter Sicherungsmaßnahmen

notwendig. Eine dauerhaft verformungsfreie Sicherung und Sanierung sowohl des

Treppenhausanbaus als auch der Tiefgarage kann dabei nur durch eine

Unterstützung der Fundamente bis auf den gut tragfähigen Baugrund

sichergestellt werden, der hier durchgängig und gleichmäßig erst mit Erreichen der

Verwitterungszone des Oberen Keuper gewährleistet ist.

Generell kommen hierzu mehrere Verfahren in Betracht, die nach technischen und

wirtschaftlichen Kriterien gegeneinander abzuwägen sind:

  1. die Unterfangung der Fundamente mit Beton der Mindestgüte C12/15 in Anlehnung an die

DIN 4123;

  1. die Unterstützung der Fundamente durch ein Injektionsverfahren auf Expansionsharzbasis

mit gezielter Anhebungsreaktion, wie es durch die Firma Uretek, Mülheim/Ruhr, als

„Baugrundverstärkung“ durchgeführt wird;

  1. die Unterstützung der Fundamentierungen durch ein Hochdruckinjektionsverfahren, wie es

zum Beispiel durch das „Soilcrete“-Verfahren von der Firma Keller Grundbau GmbH,

Hannover, ausgeführt wird;

  1. eine Nachgründung der Fundamente durch verpresste Mikropfähle oder sogenannte

ERKA-Pfähle, wovon letztere unterhalb der Fundamente hydraulisch eingebracht werden.

Mit allen Verfahren lassen sich generell Fundamente so weit unterstützen, dass spätere

Setzungen weitestgehend ausgeschlossen werden können.

In der Gegenüberstellung der genannten Verfahren dürfte aus unserer Sicht eine

Unterfangung mit Beton in Anlehnung an die DIN 4123 aufgrund der großen Tiefenlage des

19 Stadt Göttingen, FD 65.3 Kultur- und Sonderbauten Gebäudeschaden am Deutschen Theater Projekt Nr. GÖ 006- 26 Geotechnischer Bericht, 18.03.2026

[Seite 20]

Oberen Keuper und auch der dazu erforderlichen Sicherungen der vorhandenen Fundamente

jedoch bereits von vornherein ausscheiden.

Ähnlich beurteilen wir Nachgründungen über sogenannte ERKA-Pfähle, da dafür erhebliche

Zusatzleistungen wie Vorschachtungen bis mindestens auf das vorhandene Fundamentniveau

oder/und die Herstellung von Fundamentbalken erforderlich werden. Für die zugänglichen

Fundamente der Tiefgarage halten wir dagegen insbesondere Mikropfähle für ein

zweckmäßiges Verfahren zur Nachgründung.

Wegen des deutlich geringeren Aufwands und Eingriffs in die Bausubstanzen kommt aus

unserer Sicht vor allem für die Unterstützung der Fundamentierungen des Treppenhauses das

Injektionsverfahren auf Expansionsharzbasis mit gezielter Anhebungsreaktion

in Betracht. Damit lassen sich die vorhandenen Fundamente bis zum vollständigen

Kraftschluss so weit unterstützen, dass spätere Setzungen weitestgehend ausgeschlossen

werden können.

Mit diesem Verfahren sind ggf. auch Rückstellungen bis zur Wiederherstellung des

Kraftschlusses im Bereich des Treppenhauses oder auch eine Anhebung bei der Tiefagarage

möglich.

Alternativ dazu kommt aus unserer Sicht das Hochdruckinjektionsverfahren in Betracht.

Hiermit werden unter den vorhandenen Gründungsbereichen gezielt unter Hochdruck Zement-

Bodengemische erzeugt und verpresst.

Im Vorfeld sollten die Fundamentierungen jedoch so weit freigelegt werden, dass deren

Ausbildungen und tatsächliche Absetztiefen festgestellt werden können.

Um weitergehende Setzungen zu unterbinden, ist das sichere Einbringen der Unterfangungs-

bzw. Sicherungsmaßnahmen bis in die Verwitterungszone des Oberen Keuper erforderlich.

Daher empfehlen wir hier eine

Injektionstiefe bis 150,50 m NHN.

20 Stadt Göttingen, FD 65.3 Kultur- und Sonderbauten Gebäudeschaden am Deutschen Theater Projekt Nr. GÖ 006- 26 Geotechnischer Bericht, 18.03.2026

[Seite 21]

Aus bodenmechanischer Sicht sollten für das Erreichen gleichmäßiger

Gründungsgegebenheiten alle Fundamente und ggf. auch die Teilbereiche der Sohle des

Treppenhaus-Anbaus erfasst werden.

Für die Tiefgarage empfehlen wir die Sicherung der Fundamente unter der östlichen

Außenwand und unter den abgehenden Querwänden mindestens etwa 5 m weit nach Westen.

Die Notwendigkeit zur weitergehenden Sicherung und ggf. auch zur Stabilisierung von

Einzelfundamenten sollte im Vorfeld der Sanierungsmaßnahmen durch ergänzende

Untersuchungen zur Ausdehnung des humos durchsetzten Schwemmlehms in westliche

Richtung überprüft werden.

Mit den genannten Verfahren sind nach Kraftschluss die durch die neue Spannungsverteilung

erzeugten Nachsetzungen in der Größenordnung von allenfalls wenigen Millimetern zu

erwarten, die sich zudem umgehend einstellen werden.

Den genauen Umfang der Sicherungsmaßnahmen empfehlen wir mit den betreffenden Firmen

vor Ort abzustimmen, um auf dieser Grundlage die spezifischen Anforderungen unter

Berücksichtigung der örtlichen Gegebenheiten festlegen und konkrete und verbindliche

Angebote anfordern zu können.

Für mögliche statische Nachweise zur Lastableitung innerhalb der lastabtragenden Verwitterungszone kann eine charakteristische Bodenpressung σ = 350 kN/m² zugrunde 0

gelegt werden.

Die Lastabtragung von verpressten Mikropfählen erfolgt dagegen über Mantelreibung

innerhalb der Gesteinsabfolge des Oberen Keuper. Für die Bemessung sind dazu die

Vorgaben der EA-Pfähle maßgeblich.

Sofern im Rahmen der Sanierungsmaßnahmen Bodenaushub anfällt, der zu entsorgen ist,

empfehlen wir, die entsprechenden Böden nach Möglichkeit separiert zwischenzulagern und

die für die Festlegung der Entsorgungswege erforderliche Deklarationsanalytik erst

anschließend durch uns vornehmen zu lassen.

21 Stadt Göttingen, FD 65.3 Kultur- und Sonderbauten Gebäudeschaden am Deutschen Theater Projekt Nr. GÖ 006- 26 Geotechnischer Bericht, 18.03.2026

[Seite 22]

  1. Allgemeine Hinweise

Die Beurteilung der Baugrundverhältnisse und die darauf basierenden Empfehlungen zur

Sanierung der Gebäudeschäden beruht zwangsläufig auf den lediglich punktuellen

Untersuchungsergebnissen der hier durchgeführten geotechnischen Erkundungsarbeiten. Der

tatsächlich vorhandene Schichtaufbau kann daher naturgemäß von den Ergebnissen der

Baugrunderkundung abweichen.

Die weiteren Planungen und Maßnahmen empfehlen wir daher mit uns abzustimmen. Für die

notwendigen örtlichen Einweisungen und Erörterungen im Rahmen der Einbindung der in

Betracht kommenden Fachfirmen stehen wir gerne zur Verfügung.

Göttingen, den 23.03.2026

22 Stadt Göttingen, FD 65.3 Kultur- und Sonderbauten Gebäudeschaden am Deutschen Theater Projekt Nr. GÖ 006- 26 Geotechnischer Bericht, 18.03.2026

[Seite 23]

2 2

DPHKRB DPHKRB 7 GWM 6

DPHKRB 5

1 DPHKRB 4 1 DPHKRB 1 DPHKRB 3 DPHKRB 2

KD 156,69m NHN A913.12

Legende:

T KRB - Kleinrammbohrung h DPH - Schwere Rammsondierung e GWM - Grundwassermessstelle a t KD - Kanaldeckel e r gwd.ettinhcS + nalpegaL 6202-30-91\enälP .50\r

re p l a t z retaehT sehcstueD negnittöG 62-600-ÖG\62 AG 41A\etkejorP:M

Geotechnik Göttingen Dr. Witten GmbH Hans-Böckler-Str. 2, 37079 Göttingen Tel. 0551485090, Fax -486091
Stadt Göttingen, Fachdienst Kultur- und Sonderbauten 65.3 Hiroschimaplatz 1-4, 37083 GöttingenProjekt-Nr: GÖ006/24
Gebäudeschäden Deutsches Theater Theaterplatz 11, 37073 Göttingen LageplanAnlage-Nr: 1
MaßstabHöhen-MaßstabGezeichnet:Geprueft:Gutachter:Datum
1: 500-PP-Dr. Witten19.03.2026

[Seite 24]

Legende DPHKRB 1 DPH 2a DPH2bKRB 2 DPH 2 (proj) DPHKRB 3 DPHKRB 4 DPHKRB 5 fest Z Kalkstein Z 156,81 m NHN 156,90 m NHN 156,96 m NHN 156,88 m NHN halbfest - fest Schlagzahlen je 10 cm Schlagzahlen je 10 cm Schlagzahlen je 10 cm Schlagzahlen je 10 cm Schlagzahlen je 10 cm Schlagzahlen je 10 cm 156,62 m NHN Z Z Tonstein Schlagzahlen je 10 cm Z K A D 91 = 3 . 1 1 5 2 6,69 m NHN 0.0 50 40 30 20 10 0 M A u 0 M fe . i 2 u n 0 s tt a e n r d b ig o , d s e ta n rk , S h u 0 c m . h 0 o lu s 5 ff 0 40 30 20 10 0 0.0 50 40 30 20 10 0 0 P K . f i 1 e la 0 s sterstein 0 10 20 30 40 50 00..00 50 40 30 20 10 0 A A A 0.10 P K f ie la s sterstein 0.0 50 40 30 20 10 0 Mu 0.30 M ton u ig tt , e fe rb in o s d an e d n ig , , S h c um hl o u s ff 0.0 50 40 30 20 10 0 M A u M fei u ns tt a e n r d b ig o , d s e ta n rk , S hu c m h o lu s ff h st a e lb if fest Z Sandstein 1.0 A to u ni f g f , ü f l e lu in n s g an , d S ig c , h k 1l i u e .0 s ff ig 1.0 A 0 sc .1 h 7 wach sandig 11..00 0.16 schwach sandig 1.0 A A sa u n f d f i ü g l , l u sc n h g lu , ff K ig ies 1.0 0.20 Auffüllung, Kies weich - steif A Auffüllung 2.0 A A 1 2 A sc . . u 1 0 h 0 0 f lu fü ff l ig lu , n sa g n , d K ig ie s 2 E . T 0 2,0m (25.02.2026) Abb 2.0 2 A sa . u 2 n f 0 d f i ü g l , l u sc n h g lu , ff K ig ies 22..00 A 0.50 A s A a u u n f f d f f i ü ü g l l l l ( u u B n n a g g sa , , lt K F sc e ie h in s ot s te a r n ) d 2.0 A A 1 1 . . 5 8 0 0 A sc u h f lu fü ff l ig lu , n ki g e , s i F g einsand 2.0 0.50 sandig, stark schluffig weich Mu Mutterboden ET 2,3m (25.02.2026) Abb A 2 A A . u u 20 f f f f ü ü l l l l u u n n g g , , K S i a e n s d , Steine ET 2,4m (25.02.2026) Abb A A to u ni f g f , ü s ll a u n n d g ig , , S ki E c es h T i l g u 2, f 1 f m (25.02.2026) Abb 3 E . T 0 2,8m (25.02.2026) Abb A A 0.60 s A s c a u h n f l d u f i ü f g f l i , g l u sc n h g w , a K ch ie s s chluffig 3.0 A 3.00 A s s a c u h n f l d u f i ü f g f l i , g l u sc n h g lu , ff K ig i e - s stark 3.0 A A fe u in f s f a ü n ll d u ig n , g k , i e S si c g hluff l m oc it k te e l r dicht Kies kiesig, stark schluffig 0.90 Auffüllung, Schluff 4.00 A Auffüllung, Schluff 4.0 sandig, feinkiesig, schwach dicht Feinsand 4 S t S t o o . c c n n 8 i i h h 0 g g l l , , u u f h e f f u f f in m s o a s n d - i s g c , h k w ie a s c ig h 4 5 S t S o . . c c n 4 0 i h h 0 0 g l l , u u fe f f f f insandig 2 2 . . 4 9 0 0 t A s A o a u u n n i f f g d f f , i ü ü g s l l , l l a u u s n c n n d h g g i l g u , , , f f K K k ig i i i e e e s s s ig 5.0 3.70 t S s s o c c c n h h i h w w g l a a u c c f h h f t f o e n in ig sa - n t d o i n g i , g, 4 5 . . 0 0 4.40 S t k o ie c n s i h g ig l , u fe ff insandig, schwach sehr dicht Sand 5 h S u . c 4 m h 0 o lu s ff Verwitterungszone 5 t - o . s n 8 c i 0 h g w , s a a c n h d h ig u , m h o u s mos Z 3.40 sandig, schwach schluffig 6.0 6.20 humos - schwach humos 5.60 Kalkstein Schluff stark tonig Schluff Z Auffüllung, Kies Ton 6.0 zersetzt zu - Kies, sandig 6.00 6 st . a 5 r 0 k tonig Z 4.40 s S ta c r h k l u sc ff hluffig, sandig 7.0 7.00 stark schluffig ET 5,8m (25.02.2026) Abb 5.80 Ton stark tonig, humos - schwach humos 5.60 8.0 Sandstein ET 8,0m (25.20.2026) Abb zersetzt zu - Sand, schluffig, kiesig 6.70 Tonstein zersetzt zu - Kies, steinig 7.00 gwd.ettinhcS

  • nalpegaL 6202-30-91\enälP .50\retaehT sehcstueD negnittöG 62-600-ÖG\62 AG 41A\etkejorP:M 0,0=158,40 m NHN

Geotechnik Göttingen

Dr. Witten GmbH

Hans-Böckler-Str. 2, 37079 Göttingen Tel. 0551485090, Fax -486091

Stadt Göttingen, Fachdienst Kultur- und Sonderbauten 65.3 Projekt-Nr: Hiroschimaplatz 1-4, 37083 Göttingen GÖ006/24

Gebäudeschäden Deutsches Theater Anlage-Nr:

Theaterplatz 11, 37073 Göttingen 2.1

Schnitt 1

Maßstab Höhen-Maßstab Gezeichnet: Geprueft: Gutachter: Datum

1: 200 1:100 PP - Dr. Witten 19.03.2026

[Seite 25]

OK Ausbau = 157.00 m NHN DPHKRB 7 0.05 Kappe DPHKRBGWM 6 4.00 Vollrohr 156,90 m NHN 157,05 m NHN 3.00 Filterrohr Schlagzahlen je 10 cm Schlagzahlen je 10 cm Verfüllung 50 40 30 20 10 0 Legende 50 40 30 20 10 0 0.0 KD = 156,69 m NHN 0.0 Mu Mutterboden, Schluff A913.12 tonig, feinsandig, schwach humos fest Z Kalkstein 1.0 Auffüllung, Schluff 1.0 0.30 Z A sandig, kiesig A halbfest - fest Auffüllung, Kies Z Z Tonstein schluffig, sandig Z 2.0 2.0 halbfest 2.40 2.50 Sandstein Schluff Schluff Z steif feinsandig, tonig, schwach 3.0 tonig, feinsandig, schwach 3.0 humos humos 3.20 3.20 weich - steif A Auffüllung Kies 4.0 stark schluffig, sandig 4.0 weich 4.40 Mu Mutterboden 5.0 Z Tonstein 5.0 K sta ie rk s schluffig, sandig locker Kies Z zersetzt zu - Ton, schwach mitteldicht schluffig, feinsandig, 6.0 Z schwach kiesig 6.0 6.21 Feinsand 6.50 dicht

ET 6,5m (25.02.2026) Abb Z 7.00 7.0 Kies sehr dicht Sand Verwitterungszone stark schluffig, sandig, schwach tonig

8.0 Schluff 8.30 Tonstein Z zersetzt zu - Ton, schluffig, 9.0 kiesig Ton ET 9,0m (25.02.2026) 9.00 gwd.ettinhcS + nalpegaL 6202-30-91\enälP .50\retaehT sehcstueD negnittöG 62-600-ÖG\62 AG 41A\etkejorP:M 0,0=158,40 m NHN

Geotechnik Göttingen

Dr. Witten GmbH

Hans-Böckler-Str. 2, 37079 Göttingen Tel. 0551485090, Fax -486091

Stadt Göttingen, Fachdienst Kultur- und Sonderbauten 65.3 Projekt-Nr: Hiroschimaplatz 1-4, 37083 Göttingen GÖ006/24

Gebäudeschäden Deutsches Theater Anlage-Nr:

Theaterplatz 11, 37073 Göttingen 2.2

Schnitt 2

Maßstab Höhen-Maßstab Gezeichnet: Geprueft: Gutachter: Datum

1: 100 1:100 PP - Dr. Witten 11.03.2026

[Seite 26]

Geotechnik Göttingen Dr. Witten GmbH Hans-Böckler-Straße 2 37079 Göttingen Tel.: 0551/485090 Fax.: 0551/486091Schichtenverzeichnis Bohrungen ohne durchgehende Gewinnung von gekernten ProbenProjekt-Nr.: Gö 006/26 Personal: An/Re Anlage: 3.1
Vorhaben: Deutsches Theater Göttingen
Bohrung KRB 1 / Blatt: 1 Höhe: 156,81 m NHNDatum: 25.02.2026
123456
Bis ... m unter Ansatz- punkta) Benennung der Bodenart und BeimengungenBemerkungen Sonderprobe Wasserführung Bohrwerkzeuge Kernverlust SonstigesEntnommene Proben
b) Ergänzende Bemerkung 1)ArtNrTiefe in m (Unter- kante)
c) Beschaffenheit nach Bohrgutd) Beschaffenheit nach Bohrvorgange) Farbe
f) Übliche Benennungg) Geologische Benennung 1)h) 1) Gruppei) Kalk- gehalt
0.20a) Mutterboden, Schluff, feinsandig, stark humosGW angebohrt (-), GW in Ruhe (-)GP1.10.00-0.20
b)
c) steifd) leichte) dunkelbraun
f) Mutterbodeng) anthropogenh) [OU]i) O
1.10a) Auffüllung, Schluff, tonig, feinsandig, kiesigGP1.20.20-1.10
b)
c) steifd) leichte) braun
f) Auffüllungg) anthropogenh)[UM], [TL]i) O
2.00a) Auffüllung, Kies, schluffig, sandigGP1.31.10-2.00
b) Kalkschotter mit Bauschutt, Schlacke
c) locker - mitteldichtd) leicht - normale) grau - braun - schwarz
f) Auffüllungg) anthropogenh) [GU]i) O
2.20a) Auffüllung, Kies, SteineGP1.42.00-2.20
b) mit Metallstück
c) dichtd) sehr schwere) grau
f) Auffüllungg) anthropogenh) A, [GW]i) O
4.00a) Auffüllung, Sand, kiesig, stark schluffigGP1.52.20-4.00
b) mit Ziegelbruch
c) lockerd) leichte) grau - braun - schwarz
f) Auffüllungg) anthropogenh) [SU*]i) ++
1) Eintragung nimmt der wissenschaftliche Bearbeiter vor
Vorhaben: Deutsches Theater Göttingen
Bohrung KRB 1 / Blatt: 2 Höhe: 156,81 m NHNDatum: 25.02.2026
123456
Bis ... m unter Ansatz- punkta) Benennung der Bodenart und BeimengungenBemerkungen Sonderprobe Wasserführung Bohrwerkzeuge Kernverlust SonstigesEntnommene Proben
b) Ergänzende Bemerkung 1)ArtNrTiefe in m (Unter- kante)
c) Beschaffenheit nach Bohrgutd) Beschaffenheit nach Bohrvorgange) Farbe
f) Übliche Benennungg) Geologische Benennung 1)h) 1) Gruppei) Kalk- gehalt
4.80a) Schluff, tonig, feinsandig, kiesigGP1.64.00-4.80
b)
c) steifd) leichte) braun
f) Schwemmlehmg) anthropogenh) UM, TLi) O
5.40a) Schluff, tonig, humos - schwach humosGP1.74.80-5.40
b)
c) steifd) leichte) grau - dunkelgrau
f) Schwemmlehmg) anthropogenh) OUi) O
6.00a) Schluff, stark tonigtrockenGP1.85.40-6.00
b)
c) festd) normal - schwere) grau
f) Verwitterungszoneg) Keuperh) UM - TMi) +
a)
b)
c)d)e)
f)g)h)i)
a)
b)
c)d)e)
f)g)h)i)
1) Eintragung nimmt der wissenschaftliche Bearbeiter vor

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Geotechnik Göttingen Dr. Witten GmbH Hans-Böckler-Straße 2 37079 Göttingen Tel.: 0551/485090 Fax.: 0551/486091Schichtenverzeichnis Bohrungen ohne durchgehende Gewinnung von gekernten ProbenProjekt-Nr.: Gö 006/26 Personal: An/Re Anlage: 3.2
Vorhaben: Deutsches Theater Göttingen
Bohrung KRB 2 / Blatt: 1 Höhe: 156,90 m NHNDatum: 25.02.2026
123456
Bis ... m unter Ansatz- punkta) Benennung der Bodenart und BeimengungenBemerkungen Sonderprobe Wasserführung Bohrwerkzeuge Kernverlust SonstigesEntnommene Proben
b) Ergänzende Bemerkung 1)ArtNrTiefe in m (Unter- kante)
c) Beschaffenheit nach Bohrgutd) Beschaffenheit nach Bohrvorgange) Farbe
f) Übliche Benennungg) Geologische Benennung 1)h) 1) Gruppei) Kalk- gehalt
0.10a) PflastersteinGW angebohrt (-), GW in Ruhe (-), bei 4,75m uGOK Bohrloch zu gefallen
b) Basalt 10x10x10
c)d)e) schwarz
f) Auffüllungg) anthropogenh) Ai) O
0.17a) Kies, schwach sandig
b) Splitt 2-8mm Basalt
c)d)e) schwarz
f) Auffüllungg) anthropogenh) [GI]i)
2.20a) Auffüllung, Kies, sandig, schluffigGP GP2.1 2.20.20-1.20 1.20-2.20
b) G: Kalksteinkies, mit kleinen Stücken Ziegelbruch Beton
c) lockerd) normal - schwere) grau, rot
f) Auffüllungg) anthropogenh) [GU]i)
4.40a) Auffüllung, Schluff, tonig, sandig, kiesigGP GP2.3 2.42.20-3.20 3.20-4.40
b)
c) steifd) leichte) graubraun
f) Auffüllungg) anthropogenh)[GU]- [GU*]i)
5.00a) Schluff, tonig, feinsandigGP2.54.40-5.00
b)
c) weichd) leichte) gelbbraun
f) Schwemmlehmg) Quartärh) UM, TLi) O
1) Eintragung nimmt der wissenschaftliche Bearbeiter vor
Vorhaben: Deutsches Theater Göttingen
Bohrung KRB 2 / Blatt: 2 Höhe: 156,90 m NHNDatum: 25.02.2026
123456
Bis ... m unter Ansatz- punkta) Benennung der Bodenart und BeimengungenBemerkungen Sonderprobe Wasserführung Bohrwerkzeuge Kernverlust SonstigesEntnommene Proben
b) Ergänzende Bemerkung 1)ArtNrTiefe in m (Unter- kante)
c) Beschaffenheit nach Bohrgutd) Beschaffenheit nach Bohrvorgange) Farbe
f) Übliche Benennungg) Geologische Benennung 1)h) 1) Gruppei) Kalk- gehalt
5.80a) Schluff, tonig, sandig, humos - schwach humosfeucht - sehr feuchtGP2.65.00-5.80
b)
c) weichd) leichte) dunkelgrau - hellbraun
f) Schwemmlehmg) Quartärh) OUi) O
6.50a) Schluff, stark tonigkein weiterer Bohrvortrieb ---> AbbruchGP2.75.80-6.50
b)
c) festd) schwere) grau
f) Verwitterungszoneg) Keuperh) UM, TMi) +
a)
b)
c)d)e)
f)g)h)i)
a)
b)
c)d)e)
f)g)h)i)
a)
b)
c)d)e)
f)g)h)i)
1) Eintragung nimmt der wissenschaftliche Bearbeiter vor

[Seite 30]

Geotechnik Göttingen Dr. Witten GmbH Hans-Böckler-Straße 2 37079 Göttingen Tel.: 0551/485090 Fax.: 0551/486091Schichtenverzeichnis Bohrungen ohne durchgehende Gewinnung von gekernten ProbenProjekt-Nr.: Gö 006/26 Personal: An/Re Anlage: 3.3
Vorhaben: Deutsches Theater Göttingen
Bohrung KRB 3 / Blatt: 1 Höhe: 156,96 m NHNDatum: 25.02.2026
123456
Bis ... m unter Ansatz- punkta) Benennung der Bodenart und BeimengungenBemerkungen Sonderprobe Wasserführung Bohrwerkzeuge Kernverlust SonstigesEntnommene Proben
b) Ergänzende Bemerkung 1)ArtNrTiefe in m (Unter- kante)
c) Beschaffenheit nach Bohrgutd) Beschaffenheit nach Bohrvorgange) Farbe
f) Übliche Benennungg) Geologische Benennung 1)h) 1) Gruppei) Kalk- gehalt
0.10a) PflastersteinGW in Ruhe (-), GW angebohrt (-)
b) Basalt 10x10x10
c)d)e) schwarz
f) Auffüllungg) anthropogenh) Ai)
0.16a) Kies, schwach sandig
b) Splitt 2-8mm Basalt, Ausgleichschicht
c)d)e) schwarz
f) Auffüllungg) anthropogenh) [GI]i) O
0.50a) Auffüllung, Kies, sandig (Basaltschotter)nassGP3.10.16-0.50
b) STS
c) mitteldicht - dichtd) normale) dunkelgrau
f) Auffüllungg) anthropogenh) [GW]i) O
0.60a) Auffüllung, Feinsand, schluffigGP3.20.50-0.60
b)
c) mitteldicht - dichtd) leichte) dunkelgrau
f) Auffüllungg) anthropogenh) [SU]i) O
0.90a) Auffüllung, Kies, sandig, schwach schluffigGP3.30.60-0.90
b) G:Kalkstein, gerundet + Asphaltreste
c) mitteldicht - dichtd) normale) grau, schwarz
f) Auffüllungg) anthropogenh) [GU]i) ++
1) Eintragung nimmt der wissenschaftliche Bearbeiter vor
Vorhaben: Deutsches Theater Göttingen
Bohrung KRB 3 / Blatt: 2 Höhe: 156,96 m NHNDatum: 25.02.2026
123456
Bis ... m unter Ansatz- punkta) Benennung der Bodenart und BeimengungenBemerkungen Sonderprobe Wasserführung Bohrwerkzeuge Kernverlust SonstigesEntnommene Proben
b) Ergänzende Bemerkung 1)ArtNrTiefe in m (Unter- kante)
c) Beschaffenheit nach Bohrgutd) Beschaffenheit nach Bohrvorgange) Farbe
f) Übliche Benennungg) Geologische Benennung 1)h) 1) Gruppei) Kalk- gehalt
2.40a) Auffüllung, Schluff, tonig, sandig, kiesigGP GP3.4 3.50.90-1.90 1.90-2.40
b) mit Ziegelbruch
c) steifd) leichte) graubraun
f) Auffüllungg) anthropogenh)[UM], [TL]i)
2.90a) Auffüllung, Kies, sandig, schluffigGP3.62.40-2.90
b) mit Ziegel- und Betonbruch
c) mitteldichtd) normale) graubraun
f) Auffüllungg) anthropogenh)[GU]- [GU*]i)
3.40a) Auffüllung, Kies, sandig, schwach schluffigtrockenGP3.72.90-3.40
b) G: als Kalkstein
c) dichtd) schwere) graubraun
f) Auffüllungg) anthropogenh) [GU]i)
4.40a) Auffüllung, Kies, stark schluffig, sandigGP3.83.40-4.40
b) mit Ziegelbruch
c) lockerd) leichte) grau - braungrau
f) Auffüllungg) anthropogenh)[GU], [UL]-[UM]i) O
5.60a) Schluff, stark tonig, humos - schwach humosGP GP3.9 3.104.40-5.40 5.40-5.60
b)
c) weichd) leichte) grau - dunkelgrau
f) Schwemmlehmg) Quartärh) OUi) O
1) Eintragung nimmt der wissenschaftliche Bearbeiter vor
Vorhaben: Deutsches Theater Göttingen
Bohrung KRB 3 / Blatt: 3 Höhe: 156,96 m NHNDatum: 25.02.2026
123456
Bis ... m unter Ansatz- punkta) Benennung der Bodenart und BeimengungenBemerkungen Sonderprobe Wasserführung Bohrwerkzeuge Kernverlust SonstigesEntnommene Proben
b) Ergänzende Bemerkung 1)ArtNrTiefe in m (Unter- kante)
c) Beschaffenheit nach Bohrgutd) Beschaffenheit nach Bohrvorgange) Farbe
f) Übliche Benennungg) Geologische Benennung 1)h) 1) Gruppei) Kalk- gehalt
6.70a) Sandstein, zersetzt zu - Sand, schluffig, kiesigtrockenGP3.115.60-6.70
b)
c) dichtd) schwere) hellgrau
f) Verwitterungszoneg) Keuperh) SUi) ++
7.00a) Tonstein, zersetzt zu - Kies, steinigtrocken, kein weiterer Bohrvortrieb ---> AbbruchGP3.126.70-7.00
b) Verwitterungsstufe 3 - 4 stückig verwittert
c) festd) schwere) graubraun
f) Verwitterungszoneg) Keuperh)i) +
a)
b)
c)d)e)
f)g)h)i)
a)
b)
c)d)e)
f)g)h)i)
a)
b)
c)d)e)
f)g)h)i)
1) Eintragung nimmt der wissenschaftliche Bearbeiter vor

[Seite 33]

Geotechnik Göttingen Dr. Witten GmbH Hans-Böckler-Straße 2 37079 Göttingen Tel.: 0551/485090 Fax.: 0551/486091Schichtenverzeichnis Bohrungen ohne durchgehende Gewinnung von gekernten ProbenProjekt-Nr.: Gö 006/26 Personal: An/Re Anlage: 3.4
Vorhaben: Deutsches Theater Göttingen
Bohrung KRB 4 / Blatt: 1 Höhe: 156,88 m NHNDatum: 25.02.2026
123456
Bis ... m unter Ansatz- punkta) Benennung der Bodenart und BeimengungenBemerkungen Sonderprobe Wasserführung Bohrwerkzeuge Kernverlust SonstigesEntnommene Proben
b) Ergänzende Bemerkung 1)ArtNrTiefe in m (Unter- kante)
c) Beschaffenheit nach Bohrgutd) Beschaffenheit nach Bohrvorgange) Farbe
f) Übliche Benennungg) Geologische Benennung 1)h) 1) Gruppei) Kalk- gehalt
0.30a) Mutterboden, Schluff, tonig, feinsandig, humosGW angebohrt (-), GW in Ruhe (-)GP4.10.00-0.30
b)
c) steifd) leichte) braun
f) Mutterbodeng) anthropogenh) [OU]i) O
1.50a) Auffüllung, Kies, sandig, schluffigGP GP4.2 4.30.30-1.00 1.00-1.50
b) G: Kalkstein
c) lockerd) leichte) graubraun
f) Auffüllungg) anthropogenh) [GU]i) +
1.80a) Auffüllung, Feinsand, schluffig, kiesigwassergesättigtGP4.41.50-1.80
b)
c) lockerd) leichte) gelb
f) Auffüllungg) anthropogenh) [SU]i) O
3.00a) Auffüllung, Kies, sandig, schluffig - stark schluffigGP4.51.80-3.00
b)
c) locker - sehr lockerd) leichte) grau
f) Auffüllungg) anthropogenh)[GU]- [GU*]i) ++
3.70a) Auffüllung, Schluff, sandig, feinkiesig, schwach tonigGP4.63.00-3.70
b) g: gerundet
c) weichd) leichte) graubraun
f) Auffüllungg) anthropogenh) [UL]i) +
1) Eintragung nimmt der wissenschaftliche Bearbeiter vor
Vorhaben: Deutsches Theater Göttingen
Bohrung KRB 4 / Blatt: 2 Höhe: 156,88 m NHNDatum: 25.02.2026
123456
Bis ... m unter Ansatz- punkta) Benennung der Bodenart und BeimengungenBemerkungen Sonderprobe Wasserführung Bohrwerkzeuge Kernverlust SonstigesEntnommene Proben
b) Ergänzende Bemerkung 1)ArtNrTiefe in m (Unter- kante)
c) Beschaffenheit nach Bohrgutd) Beschaffenheit nach Bohrvorgange) Farbe
f) Übliche Benennungg) Geologische Benennung 1)h) 1) Gruppei) Kalk- gehalt
6.20a) Schluff, schwach tonig - tonig, schwach feinsandig, humos - schwach humosGP GP GP GP GP4.7 4.8 4.9 4.10 4.113.70-4.50 4.50-5.00 5.00-5.60 5.60-5.80 5.80-6.20
b) z.T. Pfanzenreste
c) weichd) leichte) grau - braungrau
f) Schwemmlehmg) Quartärh) OUi)
7.00a) Ton, stark schluffigGP4.126.30-7.00
b)
c) halbfest - festd) schwere) hellgrau, gelb
f) Verwitterungszoneg) Keuperh) TMi) +
a)
b)
c)d)e)
f)g)h)i)
a)
b)
c)d)e)
f)g)h)i)
a)
b)
c)d)e)
f)g)h)i)
1) Eintragung nimmt der wissenschaftliche Bearbeiter vor

[Seite 35]

Geotechnik Göttingen Dr. Witten GmbH Hans-Böckler-Straße 2 37079 Göttingen Tel.: 0551/485090 Fax.: 0551/486091Schichtenverzeichnis Bohrungen ohne durchgehende Gewinnung von gekernten ProbenProjekt-Nr.: Gö 006/26 Personal: An/Re Anlage: 3.5
Vorhaben: Deutsches Theater Göttingen
Bohrung KRB 5 / Blatt: 1 Höhe: 156,62 m NHNDatum: 26.02.2026
123456
Bis ... m unter Ansatz- punkta) Benennung der Bodenart und BeimengungenBemerkungen Sonderprobe Wasserführung Bohrwerkzeuge Kernverlust SonstigesEntnommene Proben
b) Ergänzende Bemerkung 1)ArtNrTiefe in m (Unter- kante)
c) Beschaffenheit nach Bohrgutd) Beschaffenheit nach Bohrvorgange) Farbe
f) Übliche Benennungg) Geologische Benennung 1)h) 1) Gruppei) Kalk- gehalt
0.20a) Mutterboden, Schluff, feinsandig, stark humosGW angebohrt (-), GW in Ruhe (-)GP5.10.00-0.20
b)
c) lockerd) leichte) dunkelbraun
f) Auffüllungg) anthropogenh) [OU]i) O
0.50a) Auffüllung, Kies, sandig, stark schluffigGP5.20.50-0.50
b) mit Ziegelbruch (>50%)
c) lockerd) normale) rot
f) Auffüllungg) anthropogenh) A,[GU*]i)
4.40a) Auffüllung, Schluff, feinsandig, kiesigGP GP GP GP5.3 5.4 5.5 5.60.50-1.00 1.00-2.00 2.00-3.00 3.00-4.40
b) mit Bauschutt, Asche, Schlacke und Ziegelbruch
c) steifd) leichte) braun - graubraun
f) Auffüllungg) anthropogenh) [UL]i)
5.60a) Schluff, tonig, feinsandig, schwach kiesigGP5.74.40-5.60
b) mit Wurzeln
c) steifd) normale) gelbbraun
f) Hanglehmg) Quartärh) UM, TLi)
5.80a) Kalkstein, zersetzt zu - Kies, sandigtrocken, kein weiterer Bohrvortrieb ---> AbbruchGP5.85.60-5.80
b)
c) sehr dichtd) sehr schwere) braun, grau rot
f) Verwitterungszoneg) Keuperh) GWi) ++
1) Eintragung nimmt der wissenschaftliche Bearbeiter vor

[Seite 36]

Geotechnik Göttingen Dr. Witten GmbH Hans-Böckler-Straße 2 37079 Göttingen Tel.: 0551/485090 Fax.: 0551/486091Schichtenverzeichnis Bohrungen ohne durchgehende Gewinnung von gekernten ProbenProjekt-Nr.: Gö 006/26 Personal: An/Re Anlage: 3.6
Vorhaben: Deutsches Theater Göttingen
Bohrung KRB/GWM 6 / Blatt: 1 Höhe: 157,05 m NHNDatum: 26.02.2026
123456
Bis ... m unter Ansatz- punkta) Benennung der Bodenart und BeimengungenBemerkungen Sonderprobe Wasserführung Bohrwerkzeuge Kernverlust SonstigesEntnommene Proben
b) Ergänzende Bemerkung 1)ArtNrTiefe in m (Unter- kante)
c) Beschaffenheit nach Bohrgutd) Beschaffenheit nach Bohrvorgange) Farbe
f) Übliche Benennungg) Geologische Benennung 1)h) 1) Gruppei) Kalk- gehalt
0.30a) Mutterboden, Schluff, tonig, feinsandig, schwach humosGW angebohrt (-), GW in Ruhe (6.21)GP6.10.00-0.30
b) mit Wurzeln
c) steifd) leichte) braun
f) Mutterbodeng) anthropogenh) [OU]i)
2.50a) Auffüllung, Kies, schluffig, sandigGP GP6.2 6.30.30-1.00 1.00-2.50
b) G,s: Kalkstein + Betonbruch
c) lockerd) leichte) braungrau - graubraun
f) Auffüllungg) anthropogenh)[GU]- [GU*]i) ++
3.20a) Schluff, tonig, feinsandig, schwach humosGP6.42.50-3.20
b)
c) steifd) leichte) dunkelbraun
f) alter Mutterbodeng) Quartärh) OUi) +
6.50a) Kies, stark schluffig, sandigGP GP GP6.5 6.6 6.73.20-4.00 4.00-5.00 5.00-6.50
b)
c) locker - mitteldichtd) leicht - normale) gelbgrau
f) Hangschuttg) Quartärh) GU*i) ++
8.30a) Kies, stark schluffig, sandig, schwach tonignassGP6.86.50-8.30
b)
c) mitteldicht - dichtd) normal - schwere) gelbgrau
f) Hangschuttg) Quartärh) GU*i) ++
1) Eintragung nimmt der wissenschaftliche Bearbeiter vor
Vorhaben: Deutsches Theater Göttingen
Bohrung KRB/GWM 6 / Blatt: 2 Höhe: 157,05 m NHNDatum: 26.02.2026
123456
Bis ... m unter Ansatz- punkta) Benennung der Bodenart und BeimengungenBemerkungen Sonderprobe Wasserführung Bohrwerkzeuge Kernverlust SonstigesEntnommene Proben
b) Ergänzende Bemerkung 1)ArtNrTiefe in m (Unter- kante)
c) Beschaffenheit nach Bohrgutd) Beschaffenheit nach Bohrvorgange) Farbe
f) Übliche Benennungg) Geologische Benennung 1)h) 1) Gruppei) Kalk- gehalt
9.00a) Tonstein, zersetzt zu - Ton, schluffig, kiesigGP6.98.30-9.00
b)
c) festd) schwere) grüngrau
f) Verwitterungszoneg) Keuperh) TMi) +
a)
b)
c)d)e)
f)g)h)i)
a)
b)
c)d)e)
f)g)h)i)
a)
b)
c)d)e)
f)g)h)i)
a)
b)
c)d)e)
f)g)h)i)
1) Eintragung nimmt der wissenschaftliche Bearbeiter vor

[Seite 38]

Geotechnik Göttingen Dr. Witten GmbH Hans-Böckler-Straße 2 37079 Göttingen Tel.: 0551/485090 Fax.: 0551/486091Schichtenverzeichnis Bohrungen ohne durchgehende Gewinnung von gekernten ProbenProjekt-Nr.: Gö 006/26 Personal: An/Re Anlage: 3.7
Vorhaben: Deutsches Theater Göttingen
Bohrung KRB 7 / Blatt: 1 Höhe: 156,90 m NHNDatum: 26.02.2026
123456
Bis ... m unter Ansatz- punkta) Benennung der Bodenart und BeimengungenBemerkungen Sonderprobe Wasserführung Bohrwerkzeuge Kernverlust SonstigesEntnommene Proben
b) Ergänzende Bemerkung 1)ArtNrTiefe in m (Unter- kante)
c) Beschaffenheit nach Bohrgutd) Beschaffenheit nach Bohrvorgange) Farbe
f) Übliche Benennungg) Geologische Benennung 1)h) 1) Gruppei) Kalk- gehalt
2.40a) Auffüllung, Schluff, sandig, kiesigGW angebohrt (-), GW in Ruhe (-)GP GP7.1 7.20.00-1.00 1.00-2.40
b) mit Ziegelbruch + Kalkstein
c) weich - steifd) normale) dunkelbraun - braun
f) Auffüllungg) anthropogenh) [UL]i)
3.20a) Schluff, feinsandig, tonig, schwach humosGP7.32.40-3.20
b) mit Holzkohle
c) halbfestd) leichte) dunkelbraun
f) alter Mutterbodeng) Quartärh) OUi) O
4.40a) Kies, stark schluffig, sandigtrockenGP7.43.20-4.40
b)
c) dichtd) normale) braun
f) Hangschuttg) Quartärh) GU*i) +
7.00a) Tonstein, zersetzt zu - Ton, schwach schluffig, feinsandig, schwach kiesigtrockenGP GP GP7.5 7.6 7.74.40-5.50 5.50-6.50 6.50-7.00
b) g: stückig
c) halbfest - festd) schwere) hellgrau
f) Verwitterungszoneg) Keuperh) TMi) +
a)
b)
c)d)e)
f)g)h)i)
1) Eintragung nimmt der wissenschaftliche Bearbeiter vor

[Seite 39]

Geotechnik Göttingen Dr. Witten GmbHBericht: GÖ 006-26
Hans-Böckler-Str. 2
37079 GöttingenAnlage: 4
Tel.:0551/485090 Fax:0551/486091 Bestimmung des Glühverlustes nach EN 17685-1 Projekttitel Deutsches Theater Göttingen ausgeführt durch: Kie.
Proben Nr.:-1/73/9+104/7+8
Entnahmestelle:-KRB 1KRB 3KRB 4
Lage / Tiefe:m4,80 - 5,404,40 - 5,603,70 - 5,00
Art der Entnahme:-gestörtgestörtgestört
Entnahme am:-25.02.202625.02.202625.02.2026
ausgeführt am:-11.03.202611.03.202611.03.2026
Wassergehaltw n%48,3236,3131,97
ungeglühte Probe+Behälterm 1g26,0024,4926,3528,8528,8024,1727,1326,1027,04
geglühte Probe + Behälterm 2g25,3223,9125,8228,3428,2923,6126,6625,6926,56
Behälterm Cg19,0218,6321,0523,4523,4618,1218,3918,2018,09
Massenverlust∆ m glg0,680,580,530,510,510,560,470,410,48
Trockenmasse vor Glühenm dg6,985,865,305,405,346,058,747,908,95
Glühverlustw LOl%9,74%9,90%10,00%9,44%9,55%9,26%5,38%5,19%5,36%
Glühverlust:Mittelwertw LOl%9,88%9,42%5,31%
GlührückstandW R%90,12%90,58%94,69%
Hans-Böckler-Str. 2
37079 GöttingenAnlage: 5
Tel.:0551/485090 Fax:0551/486091 Bestimmung des Wassergehalts des Bodens nach DIN EN ISO 17892-1 (durch Ofentrocknung) Projekttitel Deutsches Theater Göttingen ausgeführt durch: Kie.
Proben Nr.:-1/43/9+104/7+84/10+11
Entnahmestelle:-KRB 1KRB 3KRB 4KRB 4
Lage / Tiefe:m4,80 - 5,404,40 - 5,603,70 - 5,005,60 - 6,20
Art der Entnahme:-gestörtgestörtgestörtgestört
Entnahme am:-25.02.2625.02.2625.02.2625.02.26
ausgeführt am:-09.03.2609.03.2609.03.2609.03.26
Wassergehalt durch Trocknen
Feuchte Probe + BehältermfBg238,15239,29247,40224,41
Trockene Probe + BehältermtBg178,86189,98199,77170,11
BehälterBg56,1554,1750,7951,32
Wassergewichtmwg59,2949,3147,6354,30
Trockene Probemdg122,71135,81148,98118,79
Wassergehaltw=mw / md%48,32%36,31%31,97%45,71%

Wassergehalt % 48,32% 36,31% 31,97% 45,71%

Alle Unterlagen dieser Ausschreibung