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Dr. Günther K.Meier Büro für Geotechnik Dr. Heinrich Striebel
Baugrunduntersuchungen Gründungsgutachten Grundwasserabsenkungen Beratung bei Grundbauproblemen Planung von Spezialtiefbauarbeiten im Farchet 14, 8170 Bad Tölz Telefon (08041)6305
Projekt Nr. 5980 7. Fertigung
Bauvorhaben: Erweiterung der Berufsschule in Bad Tölz, Am Krottenbach
Bauherr: Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen
Planung: Architekturbüro Hartl + Partner, München
Statik: Ingenieurbüro A. Voßeler, Bad Tölz
Baugrundgutachen für den Bau der Berufsschule in Bad Tölz, Am Krottenbach
Bad Tölz, den 21. August 1980
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Büro für Geotechnik Blatt 1
Inhaltsverzeichnis
- Allgemeines Blatt 3 1.1. Vorgang Blatt 3 1.2. Planunterlagen Blatt 3 1.3. Bauvorhaben-Baugelände Blatt 4
- Durchgeführte Untersuchungen Blatt 5 2.1. Geländeuntersuchi^ngen Blatt 5 2.2. Laborversuche Blatt 6
- Der Baugrund Blatt 6 3.1. Geologischer überblick Blatt 6 3.2. Schichtenaufbau des Baugrundes Blatt 7 3.3. Bodenmechanische Eigenschaften der Schichten Blatt 10 3.3.1. Deckschichten Blatt 10 3.3.2. Seeton Blatt 11 3.3.3. Moränenmaterial Blatt 12 3.3.4. Tonmergel-Tonmergelstein Blatt 13 3.4. Bodenmechanische Kennziffern der Schichten Blatt 13 3.5. Bodenklassen nach DIN 18300 Blatt 14 3.6. Wasser im Baugrund * Blatt 15
- Folgerungen für das geplante Bauvorhaben Blatt 16 4.1. Art der Gründung des Gebäudes Blatt 16 4.2. Gründung des Gebäudefußbodens Blatt 18 4.3. Schutz des Gebäudes gegen Durch feuchtung Blatt 19 4.4 Allgemeine Angaben zur Bauausführung Blatt 20
- Schlußbemerkungen Blatt 21
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Büro für Geotechnik Blatt 2
Verzeichnis .der Anlagen
Lageplan, M. 1:1000 Anlage 1
Schichtenverzeichnisse der von der Firma Stump Bohr GmbH, Ismaning ausgeführten Bohrungen Anlage 2
Bohrprofile, schematische Bau grundschnitte Anlagen 3 +4
Untersuchungsprotokoll Zustandsgrenzen Anlage 5
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^ Büro für Geotechnik Blatt
- Allgemeines
2 1 _Vgrgang i i
Auf einem Grundstück zwischen Bairawieser Straße und Am Krottenbach in Bad Tölz beabsichtigt der Landkreis Bad Tölz - Wolfratshausen eine Berufs schule zu errichten. Um die für Planung und Bau ausführung dieses Projektes notwendigen Kennt nisse über Aufbau und Eigenschaften des Unter grundes zu erlangen, wurden wir von der Bau herrenschaft durch Schreiben vom 28.7.80 Az. 1/1-621-12/1 mit der Durchführung von Baugrund untersuchungen und der Erstellung eines Bau grundgutachtens beauftragt. Die Grundlage des Auftrages bildet unser Angebot Nr. 291 vom 28.7.80,
1_ 2 _Planunter lagen i i
Zum Zeitpunkt unserer Untersuchungen befand sich die Berufsschule noch im Planungsstadium bzw. die vorliegenden Pläne wurden umgearbeitet. Vom planenden Architekturbüro Hartl + Partner, Mün chen, wurden uns folgende Planunterlagen zur Ver fügung gestellt: Lageplan, M. 1:1000, 4.8.80 Grundriß Erdgeschoß, M. 1:200, 2 3.7.80 Schnitte durch das Gebäude, M. 1:200, (Wettbewerb)
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l 3 _BauVorhaben-Baugelände i i
Die geplante Berufsschule erhält zwei Baukörper mit je ca. 40 x 35 m Grundfläche, in denen die um jeweils einen Innenhof angeordneten Klassen zimmer und Unterrichtsräume untergebracht sind. Diese beiden Baukörper sind nicht unterkellert und erhalten zwei Geschosse. Der Verbindungs trakt zwischen den Unterrichtsbaukörpern weist eine Grundfläche von ca. 50 x 10 m auf. Er ver läuft in Richtung W-0 und ist im Gegensatz zum übrigen Gebäude unterkellert.
Das Baugelände weist ein Gefälle von N nach S auf. Es fällt von ca. 666.O müNN an der NW-Ecke auf ca. 664.O müNN an der SW-Ecke und von ca. 664.75 müNN an der NO-Ecke auf ca. 6 62.90 müNN an der SO-Ecke des Gebäudes um jeweils ca. 2m ab. Nachdem OK Fußboden Erdgeschoß (= - 0.0) bei 663.50 müNN liegt, schneidet das Gebäude im nördlichen Bereich ca. 1.50 m in das Gelände ein.
Das Baugelände weist vernäßte bzw. versumpfte Oberflächenbereiche auf. Im Grundrißbereich des nördlichen Baukörpers verlaufen derzeit kleine Entwässerungsgräben durch das Gelände, die für eine Entwässerung von W nach 0 sorgen.
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- Durchgeführte Untersuchungen
2ili_Geländeuntersuchungen
Zur Erkundung des Schichtenaufbaues des Unter grundes und zur Entnahme von Bodenproben wurden von der Firma Stump Bohr GmbH, Ismaning, insge samt 5 Aufschlußbohrungen (B 1 bis B 5) nieder gebracht.
AusführungsZeitraum: 8.8. bis 13.8.80; Bohrverfahren: Rammkernbohrung mit Schlagschappe, Bohrdurchmesser: 170 mm; Bohrtiefen: 8.0 m; 8.O m; 9.0 m; 10.50 m; 10.0 m; Bodenproben: Entnahme von insgesamt 31 gestörten Bodenproben;
Die Ergebnisse der Bohrungen sind in Form von Schichtenverzeichnissen nach DIN 4022 und Profil darstellungen nach DIN 4023 festgehalten und als Anlagen 2 bis 4 dem Gutachten beigefügt.
Die Bohransatzpunkte wurden nach Lage und Höhe eingemessen und in einen Lageplan (Anlage 1) eingetragen. Als Höhenbezugspunkt diente die OK einer Steineinfassung vor dem Haupteingang des AOK Gebäudes an der Jahnstraße, dessen Höhe uns vom Stadtbauamt Bad Tölz mit 666.31 müNN angegeben wurde.
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2^2 _Laborversuche i
Ansprache der Bohrproben nach DIN 4022 (Benennung von Bodenarten) und DIN 18196 (Bodenklassifikation für bautechnische Zwecke).
Ermittlung der Zustandsgrenzen (Fließ- und Aus rollgrenze) nach DIN 18122 an einer Probe; Ermittlung des natürlichen Wassergehaltes nach DIN 18121 an 11 Proben; Ermittlung des Eindringwiderstandes mit dem Pocket Penetrometer an 4 5 Proben.
Die Ergebnisse der Plastizitätsermittlungen sind auf dem Versuchsprotokoll (Anlage 5) fest gehalten, während die übrigen Untersuchungser gebnisse auf den Anlagen 3 und 4 dargestellt sind.
- Der Baugrund
3 1 _Geglggischer_Überblick i A * Das Stadtgebiet von Bad Tölz liegt unmittelbar nördlich des alpinen Orogens. Der tiefere Unter grund wird von Molasse-Gesteinen (Tertiär-For mation) gebildet, die im Zuge von alpinen Gebirgs- bildungsvorgängen tektonisch beansprucht und ge faltet wurden. Die gefalteten Molasse-Schichten wurden im Verlaufe der Vereisung Süddeutschlands (Quartär-Formation) durch den nach Norden vor-
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dringenden Isartal-Gletscher überprägt und mit eiszeitlichen Ablagerungen bedeckt. Aufgrund d i e ser Entstehungsgeschichte i st der Baugrundaufbau im Stadtgebiet von Bad Tölz sehr wechselhaft. Ne ben Felsschichten der Faltenmolasse sind u.a. e i s zeitliche Moränen- und Terrassenkiese oder Geschie bemergel sowie örtlich Beckensedimente (Seeton) zu erwarten.
32_Schichtenaufbau_des_Baugrundes i i
Die durchgeführten Untersuchungen lassen von oben nach unten folgenden generellen Schichtenaufbau erkennen:
2§Ç.Ç.i}iÇ.î}£§2 Mutterboden, sandiger toniger Kies, gelb-brauner Ton, ö r t lich Auffüllung
Seeton grauer Ton, mit eingelagerten schluffig-sandigen Bereichen, einzelne Kieslagen, Staubecken sediment (Quartärzeit-Pleistozän)
Moräne Gemisch aus Kies, Schluff, Ton, Sand und Steinen, durch Glet scher herantransportiert und ab gelagert, (Quartärzeit-Plei stozän)
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Tgnmergel halbfester bis fester Ton, nach unten in klüftigen und plattigen Mergelstein über gehend, grau, (Tertiärzeit)
Unter dem Begriff der Deckschichten sind die ober flächennahen Bodenschichten zusammengefaßt. Sie bestehen im obersten Horizont aus der Mutterboden schicht, die örtlich sehr stark humos bis torfig ausgebildet ist. Darunter folgt allgemein gelb lich-brauner Ton mit unterschiedlichem Gehalt an Kies. In B 5 ist der Kiesanteil besonders hoch. Im Bereich von B 3 wurden aufgefüllte Schichten in Form eines unregelmäßigen Gemisches aus Schluff, Ton, Sand, Kies, Ziegelresten und im unteren Teil auch Faulschlamm angetroffen. Hierbei dürfte es sich um die Verfüllung eines ehemaligen Bachbet tes (Krottenbach) handeln. Die Dicke der Deck schichten schwankt allgemein zwischen 1.0 und 1.5 m.
Unterhalb der Deckschichten^ wurde in sämtlichen Bohrungen grauer Seeton angetroffen, der sich am Ende der Eiszeit in einem lokalen Becken ab gesetzt hat. Der Seeton ist allgemein als Ton entwickelt, er enthält jedoch in vertikaler und horizontaler Richtung stark wechselnd Beimengungen von Schluff und untergeordnet auch kiesige Linsen. Die Dicke der Seetonschicht nimmt von Norden nach Süden zu. In B 1 und B 2 beträgt sie 2.6 m bzw.
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3.1 m, während in B 5 5.6 m und in B 4 7.6 m er bohrt wurden. Die untere Schichtgrenze des See tons fällt von 3.7m Tiefe u. GOK in B 1 auf 8.8 m u. GOK in B 4 ab.
An der Basis des Seetons wurden Moränenschichten erbohrt, die als Bodengemisch aus Ton, Schluff, Kies, Sand und Steinen in unterschiedlichen Mengenanteilen entwickelt sind. Die Steine kön nen Größen bis zu mehreren dm aufweisen (Geschiebe). Die Dicke der Moränenschichten nimmt von N von ca. 3.4 m in B 1 nach S auf 0.5 m bis 1.1 m in B 4 bzw. B 5 ab. Die untere Schichtgrenze der Mo ränenschichten fällt von 6.4 bzw. 7.1 m Tiefe u. GOK auf ca. 9.5 m u. GOK ab.
Als letztes Schichtglied wurde grauer Tonmergel angetroffen. Hierbei handelt es sich um Sedimen te der Tertiärformation, die als Fels in Form von Tonmergelstein und Schluffstein entwickelt sind. Im oberen, von den Aufschlußbohrungen er faßten Bereich ist der Fels" weitgehend von Ver witterungsvorgängen beeinflußt und zu halbfestem bis festem Tonmergel zersetzt. Mit der Tiefe nimmt der felsartige Charakter zu, wobei jedoch auch in größeren Tiefen mit einer starken Zer- teilung des Gesteins durch ein ausgeprägtes Trennflächengefüge (Klüfte und Schichtflächen) zu rechnen ist.
Die Verteilung der einzelnen Bodenschichten in
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vertikaler und horizontaler Richtung ist auf den Anlagen 3 und 4 in Form von sçhematisçhen_Sçhnitten durch den Baugrund dargestellt. Dabei sind Ab weichungen von den konstruierten Schichtgrenzen in der Natur mit Sicherheit vorhanden.
33_Bgdenmechanische_Ei2enschaften_der_Schichten i i
3j.3l^_Deçksçhighten i
« Die Deckschichten werden durch ihre inhomogene Materialzusammensetzung charakterisiert. Sie bestehen neben aufgefülltem Boden mit Faulschlamm aus stark humosem bis torfigem Mutterboden und gelb-grauem Ton. Der Ton enthält unterschied liche Anteile an Kies und Sand. Seine Zustands- form ist allgemein als steif anzusprechen. Nach der manuellen und visuellen Ansprache der Boden proben gehört der Ton im Sinne von DIN 18196 (Bodenklassifikation für bautechnische Zwecke) zu den "leicht bis mittelplastischen Tonen" (TL-TM) und der Mutterboden"zur Gruppe OU. Die Deckschichten, und dabei speziell der Ton, ge hören zu den gegenüber Wassergehaltsänderungen empfindlichen Bodenarten, die bei Wasserzutritt (z.B. Niederschläge) rasch aufweichen und vom steifen in den weichen und breiigen Zustand über gehen. Nach ZTVE-StB 76 sind sie zu den Frost empfindlichkeitsklassen F 3 (sehr frostempfind lich) und F 2 (gering bis mittel frostempfindlich) zu zählen. • •
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332 _Seetgn i i J!:
An der aus 4.0 - 4.10 m Tiefe aus B 2 entnommenen Bodenprobe wurden die Zustandsgrenzen ermittelt. Der Wassergehalt bei der Fließgrenze beträgt W = 25.5 %, der bei der Ausrollgrenze W = 12 %. T L r Daraus ergibt sich die Plastizitätszahl mit I = 13.5 %. Nach DIN 18196 gehört der unter suchte Boden zur Gruppe der "leicht plastischen Tone" (TL). Diese Probe ist nicht repräsentativ für die gesamte Schichtenabfolge des Seetons. Nach dem Ergebnis der manuellen Ansprache der Bodenproben sowie den uns vorliegenden Unter suchungsergebnissen von Bauvorhaben aus der Nachbarschaft sind im Seeton schluffig-feinsan- dige Bereiche vorhanden, die eine sehr geringe Plastizität aufweisen und nach DIN 18196 zu den "Sand-Ton-Gemischen" (ST) und den "Sand-Schluff- Gemischen" (SU) bzw. dem zwischen diesen Gruppen liegenden "Zwischenbereich" zu rechnen sind.
Der Wassergehalt des Seetons wurde an 9 Proben aus B 4 bestimmt. Er nimmt mit zunehmender Tiefe von 17.1 % bis ca. 2 m Tiefe auf 19.4 % in 7.9 m Tiefe zu. Die Zustandsform des Bodens ist im oberen Bereich (bis ca. 2.5 m Tiefe u. GOK) weich bis steif. Darunter ist sie breiig (Zustandszahlen I = 0.5 - 0.25). Das gleiche Er c gebnis lassen auch die mit dem Pocket-Penetrometer gemessenen Eindringwiderstände für die,übrigen Bohrungen erkennen. Die Penetrometerwerte nehmen
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2 ab ca. 2.5m Tiefe allgemein auf 50 kN/m und kleiner ab und zeigen ebenfalls die breiige Zu standsform des Bodens an.
Der Seeton gehört aufgrund seiner geringen Pla stizität und Feinkörnigkeit zu den gegenüber Wassergehaltsänderungen sehr empfindlichen Bo denarten, die bei Wasserentzug sehr rasch aus trocknen und fest werden, auf Wasserzutritt dagegen mit einer erheblichen Verschlechterung • ihrer Zustandsform reagieren. Bei dynamischer Beanspruchung kommt es -vor allem in den schluf- fig-feinsandigen Partien- zu Bodenverflüssigungen
Nach den Kriterien der ZTVE-StB 76 ist der See ton der Frostempfindlichkeitsklasse F 3 zuzu ordnen.
Der Seeton stellt aufgrund seiner Feinkörnigkeit und ungünstigen Zustandsform einen Baugrund von sehr begrenzter Tragfähigkeit dar, der auf Be lastungen mit starken, ungleichmäßigen und lang andauernden Zusammendrückungen reagiert.
3 3j,3 _Mgränenmaterial A A
Die angetroffenen Moränenablagerungen sind sehr inhomogen zusammengesetzt. Sie bestehen sowohl aus sandigen und kiesigen Tonen und Schluffen, als auch aus schluffigen und sandigen Kiesen. Weiterhin enthalten sie Steine in unterschied-
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licher Größe. Der Wassergehalt der Moräne in bin diger Ausbildung wurde an 2 Proben mit 15.3 % und 8.9 % ermittelt. Die Zustandsform ist halbfest bis fest. Die Penetrometerwerte liegen im Moränen- 2 boden über 450 kN/m . Im Verlauf ihrer geologischen Geschichte haben die Moränenschichten eine Vorbelastung erfahren (Überlagerungsdruck aus Gletschereis oder nach träglich wieder erodierten Sedimentauflagen), * so daß sie einen gut tragfähigen und nur wenig zusammendrückbaren Baugrund darstellen.
334_Tgnmer2el-Tonmer2elstein i i i
Die Tonmergelsteine der Tertiärformation sind im oberen Bereich zu grauem Ton verwittert, der nach der manuellen Probenansprache zu den Gruppen TM und TA zählt. Die Zustandsform ist überwiegend fest. Nach unten hin geht der Ton bei abnehmen der Beeinflussung durch Verwitterungsvorgänge in plattigen und bröckeligen Tonmergelstein bzw. Schluffstein über. Trotz seiner Stückigkeit und der nur mäßigen Gesteinshärte stellt die Tertiär-Schichtenabfolge aus Tonmergelstein und Schluffstein einen gut tragfähigen und bei Be lastung praktisch nicht zusammendrückbaren Bau grund dar.
3 4 _Bgdenmeçhanisçhe_Kennziffern_der_Sçhiç A A
Aufgrund unserer Untersuchungen, den Angaben von
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DIN 1055 sowie der Ergebnisse von vergleichbaren Böden können für die angetroffenen Böden bei erdstatischen Berechnungen folgende mittlere Bodenkennziffern angesetzt werden:
Wichte Wichte Kohäsion Reibungs Steife feucht Auftrieb winkel ziffer
r
- 3 C' 2 E S 2 Bodenschicht (kN/nr) (kN/nr) (kN/m ) (MN/m )
Deckschichten 16.0-20.0 6.0-10.0 0-20 15°-20° 1-10 «*
Seeton 18.0-19.0 10.0-11.0 5-10 20°-25° 4- 6
Moräne 21.O-23.0 11.0-13.0 0-30 25°-32.5° 2O-50
Tonmergel 21.0-23.0 11.0-13.0 20-40 20°-25° 4O-60
3 5_Bgdenklassen_nagh_DIN_18 300 A i
Die bei unseren Untersuchungen angetroffenen Bo denschichten lassen sich hinsichtlich ihres Zu- standes beim Lösen bei Erdarbeiten überwiegend folgenden Klassen nach DIN 18300 zuordnen:
Mutterbgden Klasse 1 2§£lS§£hiçhten, tonig-kiesig Klasse 4 Seetgn, in weicher bis s t e i f er Zustandsform Klasse 4 Seetgn, in breiiger Zustandsform Klasse 2 Mgräne, kiesig Klasse 3-4
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Mgräne, tonig-schluffig Klasse 4 Tgnmergel, halbfest bis fest' Klassen 4 und 5 Tgnmergelstein-Sghluffstein, in angewittertem, stark zerklüfteten Zu stand Klasse 6 In tieferen Bereichen kommt bei dickbankiger, nur wenig zerklüfteter und unverwitterter Aus bildung eine Einstufung in Klasse 7 in Frage. •
3_6_Wasser_im_Baugrund t i
Der überwiegende Anteil des erbohrten Schichten profils ist aufgrund der Feinkörnigkeit des Bodens nahezu wasserundurchlässig und wirkt wasserstauend. So erfolgt praktisch keine Versickerung von Ober flächenwasser in den Untergrund. Eine Wasserführung ist lediglich in den örtlich vorhandenen kiesigen Bereichen der Deckschichten (z.B. B 5) sowie in den feinsandig-schluffigen, untergeordnet auch kiesigen Einlagerungen im Seeton (z.B. B 2, B 5) und in der kiesig entwickelten Moräne festgestellt worden. Die verhinderte Versickerung von Ober flächenwasser in den Untergrund bewirkt nach nie derschlagsreichen Perioden eine rasche Sättigung der stark humosen bis torfigen Mutterbodenschicht und eine Vernässung der Geländeoberfläche.
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- Folgerungen für das geplante Bauvorhaben
4i1i_Art_der_Grundung_des_Gebaud.es
Der unterhalb der oberflächlichen Deckschichten an stehende Seeton weist eine ungleichmäßige, von Hor den nach Süden und von Westen nach Osten zunehmen de Schichtmächtigkeit auf. Seine Zustandsform ist im obersten Bereich bis ca. 2 m u. GOK weich bis steif, darunter breiig. Aufgrund seiner Feinkörnig keit und der ungünstigen Zustandsform weist der Seeton nur eine geringe Tragfähigkeit auf. Die Bau werkslasten müßten für den Fall einer Flachgründung mit einer lastverteilenden Sohlplatte auf den Bau grund übertragen werden. Wenn auch auf diese Weise gegenüber einer Gründung auf Streifen- und Einzel fundamenten eine starke Reduzierung der spezifi schen Bodenpressungen unter dem Gründungskörper erzielt werden kann, so ist doch mit erheblichen und langandauernden Bauwerkssetzungen infolge der Zusammendrückung des Seetons zu rechnen. Diese Setzungen werden wegen der stark wechselnden Dicke der Seetonschicht und der vorhandenen In homogenitäten in Kornzusammensetzung und Konsis tenz des Seetons innerhalb des Gebäudekomplexes unterschiedlich groß sein. Als Folge davon sind erhebliche Beanspruchungen der Bauwerkskonstruktion mit der Gefahr von Bauwerksschaden und das Risiko der Schiefstellung bzw. Verkantung von einzelnen Bauwerksteilen zu erwarten.
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Unter Beachtung dieses Sachverhaltes und im Hin blick auf eine standsichere und weitgehend set zungsfreie Gründung der Bauwerkskonstruktion schlagen wir vor, die Bauwerkslasten mittels Tiefgründung in die unter dem Seeton bzw. den Moränenschichten anstehenden Tertiärschichten abzutragen. Als Gründungsart kommen sowohl Bohr- als auch Rammpfähle in Frage.
Bei Ausführung einer Bghrpfahlgründung ist darauf zu achten, daß die Pfähle den oberen, durch Ver witterungsvorgänge zu Tonmergel verwandelten und stark zerklüfteten Bereich der Tertiärschichten durchfahren und mindestens 0.5 m in wenig ver witterten, gut tragfähigen Tonmergelstein bzw. Schluffstein einbinden. Nach dem Ergebnis der Bohrungen und unserer Beurteilung ist hierbei mit einer Einbindung in die Tertiärschichten unter halb der Moränen von 2 bis 3 m zu rechnen. Unter Beachtung dieser Voraussetzungen kann für die Ermittlung der Pfahllasten bei Pfählen mit Durchmessern von 500 bis 900v mm mit einem Pfahl spitzendruck von
6j = 2.0 MN/m
gerechnet werden. Eine zusätzliche Mantelreibung ist nicht anzusetzen. Bei Planung und Ausführung der Bohrpfahlgründung sind die Angaben der ein schlägigen DIN-Vorschriften, insbesondere DIN 4014 Teil 1 und Teil 2 zu beachten.
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Sofern eine Rammpfahlgründung vorgesehen wird, ist darauf zu achten, daß ein hinsichtlich der Pfahllängen flexibles Pfahlsystem zur Ausfüh rung kommt, bei dem eine Anpassung der Pfahl längen an die unterschiedliche Tiefenlage der Tertiärschichten möglich ist.
Ék Die Belastbarkeit von Rammpfählen ist sehr stark vom jeweiligen Pfahlsystem und der Art der Aus • führung abhängig. Sie ist deshalb von der aus führenden Firma anzugeben. Für Vorermittlungen können die in DIN 4026 angegebenen zulässigen Pfahlbelastungen angesetzt werden. Ebenso wie die Belastbarkeit der Pfähle ist auch das Risiko ei ner evtl. Schädigung der vorhandenen Nachbarbe- bauung durch Rammerschütterungen von der ausfüh renden Firma zu beurteilen und zu benennen.
__2_____n__ng__es_G_bäude_u_bgdens
Bei Auflagerung des Fußbodens in den nichtunter- kellerten Bauwerksbereichen auf den anstehenden Seeton bzw. den gelb-braunen Verwitterungslehm der Deckschichten ist mit Relativbewegungen gegenüber der auf einer Pfahlgründung ruhenden Bauwerkskonstruktion zu rechnen. Der Fußboden ist deshalb in diesem Fall von der Bauwerkskon struktion durch Bewegungsfugen abzutrennen. Un ter dem Fußboden schlagen wir den Einbau einer 0.5 m dicken Schicht aus verdichtetem sandigen K ie s vor.
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Sofern keinerlei Setzungsunterschiede zwischen Bauwerkskonstruktion und Fußboden zugelassen wer den können, ist der Fußboden auf die Pfahlgrün dung des Gebäudes aufzulegen und entsprechend konstruktiv auszubilden. Nötigenfalls sind zu sätzliche Pfähle zur Auflagerung des Bodens vor zusehen.
_i_i__gh_t__des_Gebäudes_gegei3_D__ch_e_ght_ng
Das geplante Gebäude schneidet im nördlichen Teil um ca. 1.0 bis 1.5 m in das Gelände ein. Der W-0 verlaufende Verbindungstrakt des Gebäudekomplexes ist unterkellert. Die Oberkante des Kellerfußbo dens liegt ca. 3 m unter vorhandenem Gelände. Wie in Kapitel 3.6. beschrieben, ist auf dem Baugelän de kein einheitlicher Grundwasserkörper vorhanden, wohl aber ist mit dem Auftreten von Schichtenwas ser in unregelmäßigen Horizonten zu rechnen. Zum Schutz gegen das Bodenwasser schlagen wir deshalb folgende Maßnahmen vor: Um das Ansammeln von drückendem Wasser zu verhin dern, wird in den betreffenden Bereichen eine Ring dränage verlegt und an eine geeignete Vorflut an geschlossen. Unter den Gebäudefußböden wird eine Kiesschüttung (z.B. Frostschutzkies) als Flächen dränage eingebaut, die gleichzeitig eine kapillar brechende Wirkung gegenüber aufsteigender Boden feuchtigkeit hat. Die Flächendränage ist an die Ringdränage anzuschließen. Bei Planung und Aus führung der Dranagemaßnahmen sind die Angaben von
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DIN 4095 "Dränung des Untergrundes zum Schutz von baulichen Anlagen" zu beachten. Für den un terkellerten Gebäudeteil ist in Bezug auf Drä nungsmaßnahmen der Frage einer geeigneten Vor flut besonderes Augenmerk zu schenken. Weiter hin ist hierbei das in der Notwendigkeit der langfristigen Funktionsfähigkeit des Dränagesys- âm tems liegende Risiko zu beachten, das weitge hend in der Sorgfalt der Ausführung der Dränage W liegt. Sofern dieses Risiko ausgeschlossen wer den soll, ist der Keller als druckwasserdichte Wanne auszubilden.
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Bei Ausführung von Gründungs- und Erdarbeiten ist die hohe Empfindlichkeit der anstehenden bindigen Bodenschichten gegenüber Wassergehaltsänderungen 4k zu beachten. Der Boden weicht bei Wasserzutritt -speziell wenn er gleichzeitig mechanisch bean- w sprucht wird- sehr schnell auf und verliert dabei seine ohnehin geringe Tragfälligkeit vollkommen. Diese ungünstige Eigenschaft des Bodens ist beson ders beim Einbau der Flächendränage zu beachten. Nötigenfalls sind die Aushub- und Einbauarbeiten abschnittsweise vorzunehmen. Sofern die Arbeiten bei ungünstigen Witterungsverhältnissen ausgeführt werden oder in der Baugrubensohle Seeton in brei iger Zustandsform angetroffen wird, empfiehlt sich der Einbau eines reißfesten Kunststoffvlieses an der Sohle der Kiesschüttung.
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Die vorhandene Geländeoberfläche weist nur eine sehr geringe Tragfähigkeit auf. Vor Beginn der Bauarbeiten sind deshalb die betreffenden Ge ländebereiche und Zufahrtswege durch eine Kies oder Schotterschüttung zu befestigen und befahr bar zu machen.
Sofern in den Baugrubenböschungen örtlich Schich- tenwasserhorizonte angeschnitten werden, ist das zufließende Wasser mittels offener Wasserhaltung (Pumpensümpfe, Dränagen) zu fassen und abzuleiten. Dabei ist darauf zu achten, daß keine Bodenaus spülungen erfolgen.
- Schlußbemerkungen
Die Erkundung des Baugrundes durch Bohrungen ergibt zwangsläufig nur punktförmige Aufschlüsse über den Baugrund. Im Zuge der Gründungsarbeiten ist deshalb laufend zu überprüfen, ob die ange troffenen Bodenverhältnisse mit den im Gutachten erfaßten übereinstimmen. Gegebenenfalls ist der Gutachter zu verständigen.
j/ Bad Tölz, den 21. August 1980 Meier + Striebel iro für Geotechnik
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-«-.:-.» i , J , ! U | Im Farchet 14/1 Projekt Nr. a a ^ meier + striebel 8170 Bad Toll 5980 Büro für Geotechnik Tel. 08041/6305 Bauvorh.: _ j _ T/ IZ Anlage Nr. a 0 Erweiterung der Berufsschule 1
Detail: Makstab Lageplan 1 : 1000
Bauherr: Landkreis Dat. Bad Tölz - Woltratshausen gepr.
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Anlage 2
Schichtenverzeichnisse nach DIN 4022 der Aufschlußbohrungen der Firma Stump Bohr BmbH Ismaning
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Schichtenverzeichnis Formblatt 2 nach DIN 4022 Blatt 1
für Bohrungen ohne durchgehende Gewinnung von gekernten Proben
Ort: Bad Tölz, Berufsschule Bohrung/Ochurf Nr: B 1 Zeit: 8 .8.80 a) Bis a" Benennung und Beschreibung der Schicht Entnommene ... m Proben unter Feststellungen Ansatz beim Bohren: °* Ergänzende Bemerkung') punkt Wasserführung; Tiefe b) b) Beschaffenheit c) Beschaffenheit d) •)_ Bohrwerkzeuge; Art Nr in m Mäch gemäß Bohrgut gemäß Bohrvorgang Farbe Werkzeugwechsel ; (Unter tigkeit f) Ortsübliche g) Geologische h) J£ Sonstiges kante) in m Bezeichnung Bezeichnung1) Gruppe1) o M: 1 2 3 4 5 6 a) Ol) Mutterboden, Schluff. sandiq, hunos 0.20 og
b) b) c) d) e) weich rl.ViT-^un 0.20 f) h) Holozän Humus OU o) Ol) Ton, schwach kiesig 1.10 •è
b) b) c) dgelb- e) steif braun 0.90 f) Verwitterungs g) h) lehm Hnl n7sn TT .-TM a) °l) Ton . mi f- ^r-V-iln-ff irs^n F!i n^fh^l tnnnpn 3.70 Ol)
b) b) breiig bis c) d) e) upir-h qrau 2.60 f) g) h) See ton Pleistozän TL a) Ol)
7.10 °d
b) b) c) d) e) steif qrau 3.40 f) g) Moräne Pleistozän UL a) Ton 8.0 <_ *»
b) b) fest, plattig c) d) e) bröckelig or au 0.90 f) g) h) Tonirerqel Tertiär TM-TA a) a,)
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* 1
f) g)
') Eintragung nimmt der wissenschaftliche Bearbeiter vor *) Entragung nimmt der wissenschaftlidie Bearbeiter nach DIN 18 196 vor
Fadinormenaussdiufi Bauwesen im Deutidien NormenaussdiuB (DNA) Vertriebsnummer 10 348
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Schichtenverzeichnis Formblatt 2 nach DIN 4022 Blatt 1 für Bohrungen ohne durchgehende Gewinnung von gekernten Proben
0r,! Bad Tölz, Berufsschule Bohrung/5ehwrf Nr: 2 Zeit: 11.8.80 a) Bis a" . Benennung und Beschreibung der Schicht Entnommene ... m Proben Feststellungen unter beim Bohren: Ansatz a2' Ergänzende Bemerkung1) punkt Wasserführung; Tiefe b) b) Beschaffenheit c) Beschaffenheit d) •!_ Bohrwerkzeuge; Art Nr in m gemäß Bohrgut gemäß Bohrvorgang Farbe i Werkzeugwechsel ; (Unter- Mäch kante) tigkeit f) Ortsübliche g) Geologische h l I Sonstiges in m Bezeichnung Bezeichnung') Gruppe*) | 1 2 3 4 5 6 a) a,)
0.30 o) 2
b) b) c) d) •) d. braun weich 0.30 9' Ho,l oza.. n h) Humus OU o) a,) Ton, schwach humos 0.50 c_
b) b) c) d) e) weich qrau 0.20 f) g) h) TpTrm H"n1n-7än OT a) a,) TY^n c^nr^-in Vi verirr 0.80 Oj)
b) b) c) d)gelb- e) weich b.steif braun 0.30 f) g) h) Hanrrlphm Hol nzän TT,-TM a) °i)
1.40 o) 2
b) b) c) d)gelb- •) weich b. steif braun 0.60 fXferwitterungs- g) lehm Hol 07.än TT,-TM o) «hl KHiInff. t;rhw3rh fpin^pinrHn 1.60 al)
b) c) d) geiD- e) steif braun 0.20 fyerwitterungs- g) h) lehm Holozän ITT,-nM o) 0|] Ton. Pin^elnp Kip^krympr. -f-pilq Qr-hliTpfirj 4.70 bis 5.0 0 m v rasse: 5.60 führende Seh icht 2 kiesige Einlagerung v. 4.7 - 5.( ) m b) b) breiig bis c) d) •Î weich 4.00 h) Seeton Pleistozän TL
') Eintragung nimmt der wissenschaftliche Bearbeiter vor *) Entragung nimmt der wissenschaftliche Bearbeiter nach DIN 18 196 vor
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Schichtenverzeichnis Formblatt 2 nach DIN 4022 Blatt 1 für Bohrungen ohne durchgehende Gewinnung von gekernten Proben Fortsetzung Ort: Bad Tölz, Berufsschule Bohrung/& SrwrfNr: B 2 i >it: 11. t >.80 a) .. B . is m o,) Benennung und Beschreibung der Schicht Ent P n r o o m b m en e ne Feststellungen unter beim Bohren: Ansatz °î) Ergänzende Bemerkung1) punkt Wasserführung; Tiefe b) b) Beschaffenheit c) Beschaffenheit d) Bohrwerkzeuge; Art Nr in m gemäß Bohrgut gemäß Bohrvorgang Farbe ■s Werkzeugwechsel ; (Unter t M ig ä k c e h i t f) Ortsübliche g) Geologische h l 1 1 CO Sonstiges kante) in m Bezeichnung Bezeichnung1) Gruppe*) 1 1 2 3 4 5 6 a) Ol)
6.40 o 2 )
b) b) c) d) e) steif grau 0.80 f) g) h) Moräne Pleistozän ULSU a) ai) Ton 8.00 Ol) im unteren Bereich bröckeliq, olattiq b) b) halbfest bis c) d) •) f e st 1.60 f) g) h) TVTnmpiTnpl TmHiär TMTA o) °i)
E o °î)
b) b) c) d) e)
à V f) g) h) IQ
-6 •o a) o,)
O J*t ° )
2
b) b) c) d) e)
- 1 f) g)
o) °i)
a*)
b) b) c) d) e)
M 1 f) g)
a) ai)
Ol)
b) b) c) d) e)
N | f) g)
') Entragu ng nimmt der wissenschaftliche Bearbeiter vor ') Entragu ng nimmt der wissenschaftliche Bearbeiter nach DIN 18 196 vor
»
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Seh ich ten Verzeichnis Formblatt 2 nach DIN 4022 Blatt 1
für Bohrungen ohne durchgehende Gewinnung von gekernten Proben
Ort: Bad Tölz, Berufsschule Bohrung/Sctnjrf Nr:B 3 Zeit: 13.8.80 a) Bis Entnommene ... m °i' Benennung und Beschreibung der Schicht . Proben Feststellungen unter Ansatz aJ Ergänzende Bemerkung ') beim Bohren: punkt Wasserführung ; Tiefe b) b) Beschaffenheit c) Beschaffenheit d) j Bohrwerkzeuge; Art Nr in m Mäch gemäß Bohrgut gemäß Bohrvorgang Farbe 1 W erkzeugwechsel ; ( k U a n n t t e e r ) Sonstiges tigkeit f) Ortsübliche g) Geologische h) in m Bezeichnung Bezeichnung') Gruppe1) 1 2 3 4 5 6 a) «Hl Auffüllunq, Schluff, Ton, Sand, Kies, Zieqel 0.80 <_
b) b) c) d)gelb- •) wpich brann H 0.80 f) g)
o) a,) amm Auffüllung, Schluff, Kies, Ziegel, FaulscM 2.00 «hl
b) b) c) d) grau- breiig schwar 2 1.20 1) g) h) Auffüllunq a) Ol)
7.40 o) 2
b) c) d) •) breiig v. weich grau 5.40 f) g) h) 1 TL Seeton Pleistozän a) Ol) Ton, sandiq, kiesiq, schwach steinig 8.00 oïl
b) b) c) d) •) sf-pif or an 0.60 f) g) h) Moräne Pleistozän TL a) Ton _ 9.0 Ol)
b) b) halbfest c) d) e) Ms fpst errau 1.0 n g) bj Tr-irrmoT-r-Ksl TVart-iîSr- TM-TA a) °l) 3 b) b) c) d) •)
f) g) N |
') Entragung nimmt der wissenschaftliche Bearbeiter vor *) Entragung nimmt der wissensdiaftlidie Bearbeiter nach DIN 18 196 vor
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Schiditenverzeichnis Formblatt 2 nach DIN 4022 Blatt 1 für Bohrungen ohne durchgehende Gewinnung von gekernten Proben
Ort: Bad Tölz, Berufsschule Bohrung/SarortMr: B 4 Zeit: 12/13. 8.8O a) Bis Entnommene ... m °i' Benennung und Beschreibung der Schicht Proben Feststellungen unter Ansatz aî) Ergänzende Bemerkung1) beim Bohren: punkt Wasserführung; Tiefe b) b) Beschaffenheit c) Beschaffenheit d) •1^ Bohrwerkzeuge, Art Nr in m gemäß Bohrgut gemäß Bohrvorgang Farbe Werkzeugwechsel ; (Unter Mäch kante) tigkeit f) Ortsübliche g) Geologische h) I Sonstiges in m Bezeichnung Bezeichnung') Gruppe1) 1 ! 1 2 3 4 5 6 a) Ol) Mutterboden, Schluff, stark humos 0.40 °j)
b) b) c) d) e) weich 0.40 f) g) h) HiTrrms Hol 07än nn a) ' o,)
0.60 oj
b) b) C) d) e) steif gelb 0.20 fjVerwitterungs g) h) lehm Holozän TLTM a) a,) Ton, schwach feinsandiq 1.20 Ol)
b) c) djgelb e) steif arau 0.60 Werwitterungs g) h) lphm Hoi Civärx TT .TM o) o,) Tnn. mil cVilnfFi ntvn Pirl^nnninn ' ■: r .
8.80 <_
b) b) c) d) e) breiiq b. weich qrau 7.60 f) 9) Hl 1 Rpptnn PI pistr)7:än TT. 1 a) Kies, sandig. toniq_ was serführer d 9.30 02)
b) b) c) d) e) rundkornig grau 0.50 f) g) GT Moräne Pleistozän o) °i) Ton 10.5C a2)
b) b) halbtest d) e) <> bis fest arau 1.20 g) h) TonmproRl Tprtiär TMTA 1 ') Entragung nimmt der wissenschaftliche Bearbeiter vor ') Entragung nimmt der wissenschaftliche Bearbeiter nach DIN 18 196 vor
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Schichten Verzeichnis Formblatt 2 nach DIN 4022 Blatt 1
für Bohrungen ohne durchgehende Gewinnung von gekernten Proben
Ort: Bad Tölz, Berufsschule Bc^rung/Sdrorf-Nr: B 5 Zeit: 12.8.80 a) .. B . is m ai) Benennung und Beschreibung der Sc nicht Ent P n r o o m b m en e ne Feststellungen unter beim Bohren: Ansatz °i) Ergänzende Bemerkungf) Wasserführung; punkt Tiefe b) b) Beschaffenheit c) Beschaffenheit d) Bohrwerkzeuge; Art Nr in m gemäß Bohrgut gemäß Bohrvorgang Farbe Werkzeug Wechsel ; (Unter Mäch Sonstiges kante) tigkeit f) Ortsübliche g) Geologische h) 1 in m Bezeichnung Bezeichnung1) Gruppe*) 1 ! 1 2 3 4 5 6 a) °i) Mutterboden. Schluff. stark humos 0.35 Ol)
b) b) c) d) e) weich d.braun 0.35 Humus 9) h) OU Holozän a) °i) Kies, sandig, tonig 1.10 <_
b) b) c) d) grau e)
rundkörnig braun
0.75 f) g) h> _
av-nv
a)
Ton
2.20
Ol)
b) b) c) d) •) weich b. steif qrau 1.10 f) g) h) Seeton Pleistozän TL-TM a) Ol) wasserführen - 2.80 (_
b) b) c) d) e) steif grau 0.60 f) g) h) t Seeton Pleistozän UL-SU a) a,) Ton, teils schluffig 8.40 °a)
b) b) c) d) •) breiig b. weich qrau 5.60 f) g) HI CJ=>o-t-nn Plpic;tn7Än TT. o) Ol)
stark feucht 8.80 Ol)
b) b) c) d) •] rundkörnig grau 1 0.40 f) g) hl _ Moräne Pleistozän GU-GU ') Entragung nimmt der wissenschaftliche Bearbeiter vor *) Entragung nimmt der wissenschaftliche Bearbeiter nach DIN 18 196 vor
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Schichten Verzeichnis Formblatt 2 nach DIN 4022 Blatt 1
für Bohrungen ohne durchgehende Gewinnung von gekernten Proben
°rt: Bad Tölz, Berufsschule Bohrung/SchorfMr: B 5 Zeit: 12.8. 80 a) Bis Entnommc ne ... in °<' Benennung und Beschreibung der Schicht Proben Feststellungen unter beim Bohren: Ansatz °î) Ergänzende Bemerkung1) punkt Wasserführung; Tiefe b) b) Beschaffenheit c) Beschaffenheit d) Bohrwerkzeuge; Art Nr m m gemäß Bohrgut gemäß Bohrvorgang Farbe Werkzeugwechsel ; (Unter Mäch —• Sonstiges kante) tigkeit f) Ortsübliche g) Geologische h) 1 in m Bezeichnung Bezeichnung1) Gruppe*) | 1 2 3 4 5 6 a) °i)
9.50 Ol)
b) b) c) d) e) halbfest grau 0.70 f) g) h) Moräne Pleistozän TL o) Ol) Ton, 10.0 Ol)
b) b) c) d) •) fpcit- çrr?m 0.50 f) g) h) Tonnerqel Tprt.iär TM-TA a) °l)
o) 2
b) b) c) d) e)
f) g) h) o) °,)
aj
b) b) c) d) e)
« 1
^ g)
a) a,)
o) 2
b) b) c) d) e)
f) g) h)
a) a,)
°2)
b) b) c) d) •)
f) g) * |
') Entragung nimmt der wissenschaftliche Bearbeiter vor *) Entragung nimmt der wissenschaftliche Bearbeiter nach DIN 18 196 vor
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Anlage:5_
.5980. zu:
B 2 Entnahmestelle: Bestmi mung der Zustandsg renzen 4.0-4.1 Tiefe: ___ (Fließgrenze, Ausrollgrenze nach DIN 18122, Blatt 1) Bodenart: TT. Sppfnn PrüfgsrNr.: Bauvorhaben Bad_TÖlz : Berufsschule Art der Entn.: gestört . 13.8.80 Ausgef. durch: S la Datum Entn. am: durch:
Fließgrenze Ausrollgrenze
Behälter-Nr. 35_ 40 JsZ 38_ .23. -25. Zahl der Schläge :i6 29 20 17
Feuchte Probe + Behälter mf+mß [g] 104.80 106.57 96.62 99.83 81.80 83.17
Trock. Probe + Behälter m d + m B [g] 97.23 99.48 90.17 92.65 80.06 81.32
Behälter m B [g] 66.12 71.62 64.59 65.72 65.80 65.67 Wasser m« —m d =m w [g] 7.57 7.09 6.45 7.18 1.74 1.85
Trockene Probe m» [g] 31.11 27.86 25.58 26.93 14.26 15.65
Wassergehalt • 100 = w [°/o] m 24.33 25.44 25.22 26.66 12*2. 11-82 12.Q c Wassergehalt w 19.1 Fließgrenze w 25^5 L
Ausrollgrenze wr 12.0
Plastizitätsbereich (w bis w ) L P n 10 20 30 40 50 60 70 80 (•/.]
Plastizitätszahl f P = *v t — w P =(?5.5-12.0 = 43.5 •/• 0.47 Konsistenzzahl /c = —.— = = ,p 13.5 15 20 25 30 35 40 Schlagzahl Zustandsform tVp WL
Bemerkungen: 0,75 ÖT^~ halbfest steif | weich breiig flüssig
M
60 Les
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40 r V
V
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Ig 30 f S 4 I 20
*J
orga niscr ier 10 bindiger Sch uff bcn 1 iutt Sana :.-;'; 0 10 20 30 40 50 60 70 80 90 100 ['/.]
Fließgrenze wi_
Bestell-Nr. 81317 Wemer-Verlag GmbH, Postfach 8529, 4000 Düsseldorf — Nachdruck verboten — 2 3 4 5 6 7 89 BC
[Seite 33]
B1 B5 — S
N.
66S96
0.21 rvfu iMu"
7^
~***xr
V Lai
PP (KN/m2)
D^ckschichten 663 91 0 100 200
0.35 Mu Mu
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1.1 • e »». Gst
3,7
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Seeton 22 T
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2B uFs
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O o 71 49,x,s Moräne ao • *.
Tonmerget ""8.4 T 8 8 •'« Cjs,u : T* • Ut >4 5C 9.5
10X3 -=? T
Projekt Nr. \ ±S me.er + striebel ';;,'<,"■£' £ 5980 N^ Büro für Geotechnik Tel. 08041/4305
Bauvorh.: ß od TÖlZ Anlage Nr. Erweiterung der Berufsschule
Detail: Bohr profile Makstab MdL 1 333 schematischer Baugrundschnitt Md. H 1 100 • c Bauherr : Landkreis Dat. Bad Tölz-Wolfratshausen gepr.
[Seite 34]
B2 B3 BA —* S
Pocket Penetrometer! i<N/m2 ) 664.74 0 100 2C0 300 400 0.3 Mu Mu — a5 — ,Th' oi Ï5& P. P (KU/m2) Konsistenzzahl le Pocket Penetrometer (KN/m7) ^^ 1.4 T IL-lA*-'.'--- suis • 0 100 200 1.0 0.5 C 662.88 0 100 200 300 /.00 ^P i r-— 77K\ ~77^p\ 0.4 Mu Vlu 116-p-V^—o Lü • Deckschichten • T.2 T.ts' r ~^- I
I
4.7 T See ton i • 5.0 W-±- Tsg y i i 5.6 T ^ • -*T * r 6.4 A«_-0- 4fs f g' ii i • ^--"~ ~~- i V ! •
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1 «fl T i / • T onmer gel / r* •
4.5 \ • i Morfine "—**■ — i • as T . 9.3 6 O T -< o S O 4 - <*s,tS
' >4.5 Ton merge! —I , 10.5 T " • te
Projekt Nr. \ * f c/ meier + striebel £ *£ J£ 5980 N^ Büro für Geofechnik Tel. 08041/4305
Bauvorh.: B ad TÖlZ Anlage Nr.
Erweiterung der Berufsschule 3
Detail; Bohrprofile Moksfab MdL. 1: 333 schematischer Baugrundschnitt M.d.H. 1: 100 Bauherr: Landkreis Dat. Bad Tölz - Wolfratshausen gepr.
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