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Fachplanung Elektrotechnik und Gebäudeleittechnik für die Sanierung am Campus Essen

Extrahierter Dokumenttext · Stand: 14.09.2026, 15:01 (Europe/Berlin)

Herkunft: evergabe.blb.nrw.de

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Information

Das Gebäude R12 R ist ein Stahlskelettbau. Dies ist abweichend von allen anderen Gebäuden an der Universität Duisburg-Essen. Es ist, ähnlich wie bei den anderen Gebäuden an der Universität, mit Schadstoffen zu rechnen. Hinzu kommt jedoch hier, dass alle Stahlträger mit Promat verkoffert worden sind, um den Spritzasbest zu schotten.

Ferner ist aufgrund der Stahlkonstruktion im weiteren Projektverlauf die Technikebene für Strom, Lüftung, etc. im Abhangbereich der Decken zu untersuchen (Deckenhöhe und Brandschutz fraglich).

Um einen geordneten Projektablauf zu gewährleisten ist es notwendig, dass das gesamte Gebäude R12 R während der Sanierung freigezogen wird (auch das bereits im HMoP sanierte 4.OG).

Da der abzureißende Anbau vom Gebäude R12 R als Interim während der Bauphase genutzt werden soll, ist der Abriss dieses Anbaus erst nach Fertigstellung der Sanierung möglich. Dies wird zu einem erhöhten Aufwand bei der Baustelleneinrichtung sowie bei der Herstellung der neuen Fassade führen. Ähnlich verhält es sich mit dem Abriss des Gebäudeteiles R13 V. Hier ist im Rahmen der Leistungsphasen 1-3 mit allen Beteiligten zu klären, wo genau die Schnittstelle ist.

Der Anbau des Gebäude R12 R besteht aus zwei Geschossen. Das Untergeschoss, welches ebenfalls in Stahlbau errichtet worden ist, beinhaltet große Lüftungsanlagen sowie weitere Technik, die mehrere Gebäudeteile am Campus versorgen. Ferner quert ein großer Medienkanal das Untergeschoss. Die Technik, sowie Anlagen, sind größtenteils noch aus den 70er Jahren. Diese Anlagen können während der Bauphase nicht außer Betrieb genommen werden. Es ist im weiteren Projektverlauf zu klären, wie mit dem Untergeschoss des Anbaus umzugehen ist. Sollte dieser bestehen bleiben müssen, ist der Abriss des 1.OG (auch unter Berücksichtigung von Schadstoffen) konkret zu prüfen und zu planen.

In einem nächsten Schritt werden nun entsprechende Gutachten zum Brandschutz und Schadstoffen erstellt, sodass diese in die weitere Planung der Leistungsphasen 1-3 mit einfließen können.

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