Beschreibung VgV-Verfahren 22Neubau Zentrales Feuerwehrhaus22, Brandschutzkonzept, Müllheim i.M.PDF

Erstellung eines Brandschutzkonzepts für den Neubau eines zentralen Feuerwehrhauses

Extrahierter Dokumenttext · Stand: 16.09.2026, 11:48 (Europe/Berlin)

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Beschreibung zum VgV-Verfahren

Neubau Zentrales Feuerwehrhaus

Brandschutzkonzept

Planung Neubau Zentrales Feuerwehrhaus

Siegerentwurf Wettbewerb BJW Architekten

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VgV-Verfahren Neubau Zentrales Feuerwehrhaus, Müllheim im Markgräflerland, Brandschutzkonzept, Planung Feuerwehrhaus 1

Ausloberin

Ausloberin ist die

Stadt Müllheim im Markgräflerland Bismarckstraße 3 79379 Müllheim i.M.

Ansprechpartner:

Herr Lacroix Tel: 07631/801-248 E-Mail: J.Lacroix@muellheim.de

Die Betreuung des Verfahrens erfolgt durch das Architekturbüro

scheurer architekten Arne-Torgersen-Straße 19 79115 Freiburg Tel.: 0761/88148698 E-Mail: scheurer@perlerscheurer.de

Anlass und Zweck des Verfahrens

Das Bestandsgebäude der Feuerwehr der Stadt Müllheim i.M. liegt in beengter innerörtlicher Lage in der Hauptstraße von Müllheim i.M. Das sanierungsbedürftige Gebäude befindet sich in einer einsatztechnisch ungünstigen Lage und entspricht nicht den heutigen funktionalen Anforderungen der Feuerwehr. Da eine Sanierung der bestehenden Gebäude aus technischer und wirtschaftlicher Sicht sowie hinsichtlich der ungünstigen Lage nicht sinnvoll ist, sollen die Einrichtungen an einem neuen Standort untergebracht werden. Die Stadt Müllheim i.M. stellt zur Umsetzung ein verkehrstechnisch günstig gelegenes Grundstück an der süd- westlichen Stadteinfahrt an der B3 zur Verfügung. Um die beste Lösung für den zusätzlichen Raumbedarf und die funktionalen Anforderungen für den Neubau der Feuerwehr zu finden, hatte sich der Gemeinderat für die Durchführung eines Realisierungswettbewerbs entschieden. Das Architekturbüro BJW Architekten wurde mit der Planung des Feuerwehrhauses beauftragt. Weitere Planungsleistungen sind erforderlich. Das Planungsgebiet besteht aus dem gemeindeeigenen Flurstück Nr. 7455. Das Planungsgebiet hat eine Fläche von etwa 13.860 qm.

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Planstand 16-toriges Feuerwehrhaus, Juni 2026:

A2.1 A5.4

E2 E1 14 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1 A1.1_2 A1.1_1 A2.2

A1.3 A1.9 A1.8 A5.1

A6.1 A1.6 A4.2 A4.1

A6.4 A1.11 A1.7 A1.10 A9.2 A5.2

A7.1 A6.6 A6.2 A6.7 A6.8 A6.11 A6.9 A6.10 A8.10 A5.6 A5.3 A4.3 A9.1

A4.5 A8.6 A8.11 A6.5

A1.2

A3.2 A3.3

A6.12

A11.1

Grundriss Erdgeschoss

15.06.26 Grundriss EG

E2 E1 14 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1 VORABZUG A8.4 A11.5 A11.4 A11.7

A10.1

A8.7 A8.5 A8.3 A8.1 A5.5 A3.5

A3.8 A4.4 A3.7

A3.6

A8.8 A8.9 A8.2

A3.1

Grundriss Obergeschoss

15.06.26 Grundriss OG

VORABZUG

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Dachaufsicht

15.06.26 Grundriss DA

VORABZUG

Gefälledämmung bis zu 22cm (9m Einzug) GefälGleedfäälmlemduänmgm buinsg z mu a2x2 c15mc m(9 m(im E iEniznugga)ngsbereich) Gefälledämmung max 15cm (im Eingangsbereich)

Längsschnitt

15.06.26 Schnitt A - Schnitt B

15.06.26

Querschnitt

VORABZUG

VORABZUG

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A1.2

A6.12

A11.1

15.06.26 Schlauch- und Übungsturm 206.0

Grundrisse, Schnitte, Ansichten Schlauch- und Übungsturm VORABZUG

Projektbeschreibung

Der Neubau des zentralen 16-torigen Feuerwehrhauses Müllheim passt sich als funktionaler Baukörper in die Umgebung ein. Das Gebäude ist zentral auf dem Grundstück platziert und hält zu den Straßen und zu den Grünräumen einen großzügigen Abstand. Dadurch wird eine eindeutige Nutzungsgliederung möglich. Konsequent sind die einzelnen Seiten des Baukörpers an die jeweilige Funktion angepasst. In seiner Höhenentwicklung zeigt sich das Feuerwehrhaus an der Torseite zur Bundesstraße und an den Kurzseiten des Rechtecks homogen und beruhigt die Szenerie.

Ziel des Entwurfs ist die optimale Integration des neuen Feuerwehrhauses in die Landschaft. Die Ausfahrt der Feuerwehrfahrzeuge erfolgt über eine zentrale Ausfahrt auf die Bundesstraße. Die nicht betriebsrelevanten Nutzungen orientieren sich zum Grünbereich am Klemmbach. Die Ostseite des Gebäudes wird durch die Alarmstellplätze, reguläre Stellplätze und den Übungshof genutzt, die Anbindung an das öffentliche Verkehrswegenetz erfolgt in unmittelbarer Nähe des öffentlichen Eingangs an der Nord-Ost-Ecke des Grundstücks. Der Haupteingang erfolgt geschützt aus dem U heraus, während sich der Bereitschaftsraum und das Foyer zum Klemmbach hin ins Grüne orientieren. In Richtung Südtangente wird ein Behelfsgebäude für Abfallcontainer, Notstrom, Müllentsorgung etc. vorgesehen.

Entsprechend seiner Hauptnutzung wird der Grundriss des Feuerwehrhauses durch die Fahrzeughalle geprägt. Diese bietet Platz für 16 Fahrzeuge, wovon zwei als Reserveplätze vorgehalten werden. In einer Raumspange hinter der Fahrzeughalle sind die Alarmumkleiden angeordnet. Parallel zu den Umkleiden befindet sich eine Spange mit den PSA-Werkstätten. Der Fahrzeugwaschplatz ist mit einer Durchfahrtmöglichkeit in den Hof versehen. Auf der Nordseite des U-förmigen Baukörpers befinden sich Foyer und Jugend- und Bereitschaftsraum. Am Kopf der Fahrzeughalle Lagezentrum, Funkraum und Büros. Im Obergeschoss sind Schulungsraum, Küche, eine Wohnung und Technikräume angeordnet.

Bodenplatten und Fundamente werden aus Recycling-Beton hergestellt, ein Betonsockel aus Fertigteilen dient als Anfahr- und Feuchteschutz. Die Primärkonstruktion der Halle besteht aus Holzträgern und Mauerwerkswänden. Auf das Holzträgerraster, Achsabstand 4,50 m, werden Brettstapeldecken gelegt. Nichttragende Außenwände werden als Holzrahmenelemente vorgefertigt. Transparente Tore und ein Oberlichtband über den Toren sorgen für die Belichtung der Fahrzeughalle. Eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung ist geplant, sowie eine Bauteilaktivierung im ganzen Gebäude. Die Dachflächen werden für die Photovoltaiknutzung vorgesehen.

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Die Nutzfläche des Gebäudes beträgt ca. 2.600 qm, die Bruttogrundfläche ca. 3.320 qm und der Bruttorauminhalt ca. 17.000 qm.

Die anrechenbaren Kosten betragen für die Kostengruppe 300 ca. 5.850.000 Euro netto, für die Kostengruppe 400 ca. 1.950.000 Euro netto.

Es ist vorgesehen, die Gesamtmaßnahme in einem Zuge zu realisieren.

Verfahren Brandschutzkonzept

Durch ein VgV-Verfahren mit Teilnahmewettbewerb soll ein Ingenieurbüro ermittelt werden, das ein Brandschutzkonzept erstellt. Sollten sich mehr als 5 Büros bewerben, entscheidet das Los.

Bewertungskriterien

Honorarangebot70 %
Projektteam und Projektumsetzung10 %
Flexibilität, Entfernung10 %
Nachhaltigkeit des Büros/der Arbeitsweise10 %

Terminübersicht

Bekanntmachung des Verfahrens auf EU-Plattform ab 01.09.2026 Einsendeschluss der Bewerbungen 30.09.2026 Auswahl der Bewerber/Losverfahren 02.10.2026 Benachrichtigung der Büros/ Aufforderung zur Abgabe eines Honorarangebotes 05.10.2026 Frist Eingang Honorarangebote 04.11.2026 Auswahl/Vergabegespräche 46. KW 2026 Zuschlagserteilung November/Dezember 2026

Vertraulichkeit

Die für die Bearbeitung des Verfahrens zur Verfügung gestellten Unterlagen dürfen nur in Zusammenhang mit dem Verfahren verwendet werden. Eine weitere Verwendung in Teilen oder in Gänze bedarf der schrift- lichen Zustimmung der Stadt Müllheim i.M. Ebenso werden die Daten der Teilnehmenden vertraulich behandelt und nach Abschluss gelöscht.

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Impressum

Herausgeber Stadt Müllheim im Markgräflerland

Redaktion scheurer architekten, Freiburg Stadt Müllheim im Markgräflerland

Bearbeitung und Layout scheurer architekten, Freiburg

Ausgabe September 2026

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