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Erstellung eines Bewirtschaftungskonzepts für das Teileinzugsgebiet der Sude

Extrahierter Dokumenttext · Stand: 15.09.2026, 14:16 (Europe/Berlin)

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Erstellung eines Bewirtschaftungskonzeptes zur Verbesserung des

Landschaftswasserhaushaltes im Teileinzugsgebiet der Sude

Leistungsbeschreibung

1 Projektgegenstand und Veranlassung

Die Sude ist ein Nebenfluss der Stepenitz in der Prignitz im nördlichen Oberlauf des Flussgebietes Stepenitz-Karthane-Löcknitz. Aufgrund der starken anthropogenen Eingriffe in das landwirtschaftlich geprägte Gebiet, dem Ausbau der Entwässerungsinfrastruktur und der fortschreitenden klimatischen Veränderungen sind die Oberflächen- und Grundwasserressourcen, die Moore und die Flächennutzer im Einzugsgebiet (EZG) der Sude besonders von Trockenheit und Niedrigwassersituationen bedroht.

Ein Bewirtschaftungskonzept zur Verbesserung des Landschaftswasserhaushaltes und zur Niedrigwasservorsorge für die Sude soll den wasserwirtschaftlichen Status quo erfassen und Möglichkeiten aufzeigen, wie wasserwirtschaftliche Maßnahmen die Abflussverhältnisse harmonisieren und die Wasserstände des Oberflächen- und des Grundwassers stabilisieren können. Dabei sollen die Bedarfe von Wasserwirtschaft, Moor- und Naturschutz sowie der Landwirtschaft berücksichtigt werden. Das Ziel ist ein stabiler Wasserhaushalt, der eine höhere Resilienz gegenüber dem Klimawandel und potenziell langanhaltenden Trockenperioden aufweist.

2 Bearbeitungsgebiet und örtliche Verhältnisse

Das ca. 55 km2 große EZG der Sude liegt nordöstlich von Putlitz und südwestlich von Meyenburg. Im Süden grenzt es an das EZG der Kümmernitz, im Westen, Norden und Osten an das der Stepenitz. Die Quelle der Sude liegt verrohrt unter landwirtschaftlichen Flächen nördlich der Ortschaft Frehne. Der Nebenfluss Breitenbach, der Abzugsgraben Grabow sowie zwei weitere Gräben entspringen dem Waldgebiet an der östlichen Grenze des EZG. Südlich, im Bereich Silmersdorf liegt der Graben 1/25, der in die ebenfalls aus Süden kommenden Baeck fließt, welche der Sude im Unterlauf zufließt. In Telschow- Weitgendorf mündet die Sude dann in den Oberlauf der Stepenitz, die wiederum bei Wittenberge in die Elbe mündet (siehe Abbildung 1).

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Abbildung 1: Einzugsgebiet der Sude mit den wichtigsten Nebenflüssen (Quelle GeoBox-Viewer Brandenburg)

Das Gebiet verfügt über Niederungen im Westen mit stark drainierten Acker- und Grünland, Moorböden aber auch sandigem Untergrund und Siedlungsbereichen. Der östliche Quellbereich in den höheren Lagen ist teilweise von Waldflächen bedeckt und liegt im Grundwasserspeisungsgebiet, in dem Grundwasserneubildung stattfindet (siehe Abbildung 2).

Abbildung 2: EZG-Sude mit Flächennutzung links und Moorböden rechts (Quelle: DMT).

2.1 Hydrologische und geologische Verhältnisse

Das EZG der Sude liegt im nordbrandenburgischen Platten- und Hügelland und ist von Grundmoränenflächen, sandigen, teilweise kiesige Ablagerungen sowie Moorböden geprägt. Durch die östlich höher liegenden Stauchmoränen (bis zu 116 m) ist die Fließrichtung des Grund- und Oberflächenwassers von Ost nach West zur Mündung in die Stepenitz.

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Die 8,7 km lange Sude hat als sandgeprägter Tieflandbach ein geringes Gefälle von ca. 1,11‰. Der Breitenbach mit größerem Gefälle ist stark begradigt und ab Kilometer 3,2 komplett verrohrt. Der Abzugsgraben Grabow ist ebenfalls bis in die östlich gelegenen Waldflächen stark begradigt. In seinem Verlauf liegt der Kleinstwasserspeicher Silmersdorf. Die ca. 5,2 km lange Baeck hat nur ein geringes Gefälle. Vereinzelt liegen an ihrem Flusslauf Reste von Erlenbruch. Daneben gibt es etliche landwirtschaftliche Gräben im EZG und (ehemalige) Feldsölle.

Die Jahresniederschläge liegen in dem Gebiet durchschnittlich bei 500–550 mm mit einem steigenden Trend der jährlichen Varianz der Niederschlagsmenge, der Extremabflüsse und der Länge und Intensität von Trockenphasen (Quelle: PIK, 2003). Eine örtlich hohe Evapotranspiration (>560mm) führt in Kombination mit geringen Niederschlägen zu extremen Niedrigwasserabflüssen, besonders in den Quell- und Moorgebieten, wie im Gewässerentwicklungskonzept mit dem Abflussbildungsmodell Abimo ermittelt und dargestellt (Siehe Abbildung 3).

Abbildung 3: Modellierte Gebietsabflüsse in mm, eingekreiste EZG-Sude (GEK Stepenitz, Dömnitz & Jeetzebach, 2012)

Aufgrund fehlender Messstellen sind der Stand und die Entwicklung der Oberflächen- und Grundwasserstände in dem Gebiet unzureichend. Daten müssen von der Abteilung Hydrologie des LfU Brandenburg abgefragt werden. Die chemische Wasserqualität nach Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) wird im gesamten Gebiet als nicht gut eingestuft. Der ökologische Zustand reicht von „gut“ beim Breitenbach, über „mäßig“ beim Abzugsgraben Grabow bis „unbefriedigend" bei der Baeck und der Sude. Dabei ist die Sude von der Mündung in die Stepenitz bis zur Straßenbrücke der Lindenstraße zwischen Stepenitz und Frehne regionales Vorranggewässer für ökologische Durchgängigkeit (Forellenregion). Die ökologische Durchgängigkeit an den Querbauwerken der Sude ist jedoch aktuell nicht gegeben. Der Gewässerabschnitt der Sude von Fluss-Km 1,0 bis 3,3 ist als Entwicklungs-LRT eingestuft worden. Es handelt sich hierbei um einen stark begradigten bzw. teilweise verrohrten Fließgewässerabschnitt (ID 735), der weitgehend naturfernen ist.

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2.2 Infrastruktur, Aus- und Überleitungen

Zuständig für das Management der wasserwirtschaftlichen Infrastruktur und der Ausleitungen ist der WBV „Prignitz“. Es liegen zwei landwirtschaftliche Entnahmestellen nördlich der Sude in der Nähe der Ortschaft Stepenitz mit zusammen 128.760 m³/a vor. Messpegel für das Oberflächenwasser (OW) oder Grundwasser (GW) sind nicht vorhanden. An der Sude befinden sich drei regelbare Stauanlagen. Für diese liegen Altunterlagen, Vermessungen und teilweise wasserrechtliche Erlaubnisse (für eine zuletzt sanierte) vor. Darüber hinaus liegen für wasserwirtschaftliche Anlagen im Bestand im Gebiet Genehmigungs-/Ausführungsunterlagen mit wasserrechtlichen Erlaubnissen vor. Für bereits sanierte Anlagen liegen Unterlagen bei dem WBV „Prignitz“, für unsanierte Altanlagen liegen Unterlagen beim Kreisarchiv des Landkreises vor. Altunterlagen liegen auch am Speicher Simmersdorf beim Landkreis vor.

Entsprechend historischer Meliorationsunterlagen und Feldbeobachtungen wird davon ausgegangen, dass weite Teile des Einzugsgebietes mit Felddrainagen für das Abführen von Wasser von landwirtschaftlichen Flächen ausgestattet sind.

2.2.1 Historische Entwicklung

Erste Gräben zur Entwässerung der Niederung sind bereits 1825 vorhanden und im 19. Jahrhundert wurde auch Torf gestochen. Die fast vollständige Begradigung und Melioration des Gebietes wurde aber erst in den 1980er Jahren durchgeführt. Nur im untersten Bereich ist der natürliche stark geschwungene Verlauf in einem schmalen Birken-/ Erlenbruchwald erhalten. Daneben sind auch in den Quellgebieten im Wald naturnahe Gewässerabschnitte vorzufinden. Der Kleinstwasserspeicher (5,6 ha) bei Neu Silmersdorf wurde in den 1960-80er Jahren für landwirtschaftliche Nutzung angelegt.

2.3 Vorhandene Nutzungen und Schutzgebiete

Das EZG ist vornehmlich landwirtschaftlich geprägt, mit Grünlandbewirtschaftung (Mähweiden und Wiesen) entlang der Wasserläufe, Ackerbau (v.a. Silomais, Winterroggen, Wintergerste und Wintertriticale) und Forstflächen im Oberlauf (östliches Quellgebiet).

Der Unterlauf der Sude, der Baeck und des Abzugsgrabens Grabow sind Teil des NSG und FFH-Gebiets „Stepenitz“. Der FFH-Management Plan beinhaltet Maßnahmen zur Verbesserung des ökologischen Zustands, welcher auch mit dem Zustand des Wasserhaushaltes zusammenhängt.

Als besonders schützenswerte Räume bezüglich der Ökologie und des Wasserhaushalts sind die zahlreichen degradierten Moorflächen und sanierungsbedürftigen Randvermoorungen an den Gewässern einzustufen sowie die aktuellen Restbestände der naturnahen Gewässerabschnitte.

2.4 Vorhandene Grundlagen und Planungen

• Gewässerentwicklungskonzept Stepenitz, Dömnitz und Jeetzebach des Landesamtes für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg, Regionalabteilung West, Referat RW 5, 2012

• Managementplan für das FFH-Gebiet „Stepenitz“ des Ministeriums für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg (MUGV), 2015

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• Gewässer- und Anlagenkataster des WBV „Prignitz“ liegt Digital vor.

• Meliorationsunterlagen mit etwa 10 Übersichtskarten für Felddrainagen liegen bei Landkreis vor.

3 Defizite und Vorhabensziele

Anhand der Erhebung von hydrologischen und baulichen Grundlagendaten und von Bedürfnissen, Zielen und einschränkenden Gegebenheiten in der Fläche, sollen zunächst Defizite identifiziert und räumlich verortet werden. Mit dem Ziel der Niedrigwasservorsorge und -management, sollen konkrete wasserwirtschaftliche Maßnahmen unter Berücksichtigung der Kosten-Nutzen-Verhältnisse und möglicher Konflikte abgeleitet werden.

3.1 Notwendigkeit, Nutzen, Ziele, Bezug zur Förderrichtlinie

Die Notwendigkeit für einen stärkeren Wasserrückhalt ergibt sich aus klimawandelbedingten Wetterextremen und Auswirkungen der historischen anthropogenen Überprägungen der Landschaft und des Wasserhaushaltes.

Gradlinige Entwässerungsgräben im EZG der Sude, mit überdimensionierten Grabenprofilen, niedrigen Strukturgüteklassen, zahlreiche verrohrte Gewässerabschnitte sowie Felddrainagen auf landwirtschaftlich intensiv genutzten Flächen führen zu Defiziten im Wasserrückhalt. Die damit verursachte schnelle Entwässerung der Hochflächen begünstigt sowohl Niedrigwasser als auch Hochwassersituationen und beeinträchtigt die Grundwasserneubildung mit sinkenden Grundwasserständen als Folge. Von fluktuierenden Wassermengen und -ständen sowie starken Feinsedimenteintrag sind schützenswerte Flächen und die Gewässerunterhaltung betroffen. Die Degradation der Feuchtgebiete verschlechtert deren Wasserrückhaltekapazitäten und Resilienz gegenüber Extremwetter zusätzlich. Die Produktivität der landwirtschaftlichen Flächen ist durch sinkende Grundwasserstände und langanhaltende Trockenphasen in Gefahr.

Ein stärkerer Wasserrückhalt und Grundwasserneubildung in Zeiten hoher Wasserverfügbarkeit wird benötigt um Oberflächenabflüsse zu vergleichmäßigen, Grund- und Oberflächengewässer anzuheben und Niedrigwassersituationen vorzubeugen.

Die angestrebte Verminderung von übermäßigem Abfluss kann erreicht werden durch Sohlanhebungen, Einbau von Stützschwellen, höhere Stauziele und längere Stauphasen an Querbauwerken, Verbesserungen der Strukturgüte (Mäandrierung, Struktureinbauten) und Rückbau oder wasserbauliche Anpassung der Abzugsgräben, Verrohrungen und Felddrainagen.

Eine höhere Wasserspeicherkapazität kann erreicht werden durch die Einrichtung von Gewässerentwicklungskorridore, Wasserstands Anhebung in Moorgebieten, Aktivierung von Seitengräben, die Ermöglichung von temporären Überstauung von Senken auf landwirtschaftlichen Flächen oder Renaturierung von Kleingewässern/Söllen und die Einrichtung oder Sanierung weiterer Stauanlagen oder Stützschwellen.

Das Ziel der Machbarkeitsstudie besteht neben einer Erfassung des Status-Quo und einer Defizitanalyse, in der Prüfung der Umsetzung von oben genannten Maßnahmen sowie der Konzeption einer angepassten Bewirtschaftung.

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4 Leistungen/Bestandteil der Planung

Für das Erreichen der beschriebenen Ziele, soll in einem Bewirtschaftungskonzept die folgenden Positionen untersucht werden:

  1. Bestandsaufnahme (Verfügbare Daten zusammentragen)
  • Recherche zu Archivbeständen bezüglich der Grundwasserkörper und deren Dynamiken, der geologischen und klimatischen Gegebenheiten und deren zukünftigen Entwicklung sowie der Zusammensetzung der bestehenden Ökosysteme.

  • Ergänzungen der Datensätze des Wasser- und Bodenverbandes „Prignitz“ zur:

o Erfassung und Vermessung der Höhen von Hauptgräben (Lage liegt vor, zunächst eine Geodatenanalyse der Höhen mittels DGM1 und weitere Vermessungen der Gewässer an ca. 50 Stellen mit bis zu 3 Messpunkten die mit dem Auftraggeber abgestimmt werden sollen) und der angrenzenden Nutzung.

o Erfassung wasserwirtschaftlicher Bauwerke (Lage und Höhen liegen im Gewässerkataster für wasserwirtschaftliche Bauwerke vor. Höhen liegen aber nicht für Überfahrten vor), und Vervollständigung der Beschreibung des Bauzustands an 7 Anlagen.

o Scannen, Georeferenzierung und Digitalisierung von 10 Übersichtskarten zu Felddrainagen und Meliorierte Gebieten im Einzugsgebiet.

  • Einholen hydrologischer Fachdaten zu Abflüssen, Erfassung der Einleitungen, Überleitungen und Entnahmen.
  1. Wasserwirtschaftliches Monitoring (Fehlende Daten erheben)
  • Erstellung eines Monitoringkonzepts, Abstimmung mit Auftraggeber und hydrologische Abteilung des LfU Brandenburg und Einrichtung von Messtellen durch den Auftragnehmer:

o 6 Messstellen im Oberflächenwasser an den relevanten Zusammenflüssen, Ausstattung mit Pegelsensor und Datenlogger sowie Durchführung von drei Stichtagsmessungen zur Abflusskalibrierung.

o 3 Messstellen im Grundwasser auf geeigneten Stellen im Ober, Mittel und Unterlauf.

  1. Erarbeitung wasserwirtschaftliches Systemverständnis (Daten auswerten und Handlungsoptionen identifizieren)
  • Datenauswertung und Erarbeitung eines wasserwirtschaftlichen Systemverständnis

  • Identifikation und Beschreibung von wasserwirtschaftlichen Defiziten, Ableitung von Handlungsoptionen für Stützung des Landschaftswasserhaushalts

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  • Skizzieren von zwei bis drei Varianten in einem DGM1, aus in Kapitel 3.1 genannten Maßnahmen oder weiterer Varianten für die Verminderung von übermäßigem Abfluss und erhöhter Wasserspeicherkapazität an 25 Stellen.

  • Vorstellung und Diskussion der Ergebnisse in Veranstaltung mit Auftraggeber und weiteren, zu definierenden, relevanten Akteuren (Landkreis, LfU, Flächeneigentümer und Bewirtschafter) Es ist von 3 Terminen auszugehen, Auswahl von Maßnahmen für die weitere Bearbeitung.

  1. Modellierung (Maßnahmen finden)
  • Aufstellen eines Niederschlags-Abflussmodells für das EZG.

  • Nutzung der Daten für ein hydraulisches 1-D-Modell: Modellierung des Ist- Zustandes,

  • Modellierung des Plan-Zustandes für in Position 3) skizzierten Maßnahmen, konkretisieren der erzielten Wasserstände und Beschreibung der erwarteten Wirkung auf die umliegende Fläche mittels DGM1.

  1. Priorisierung von Maßnahmen (Abgleich der Möglichkeiten in der Praxis)
  • die Feststellung der Eigentumsverhältnisse und Konsultation der Maßnahmen mit Bewirtschaftern von anliegenden Flächen und Behörden des Landkreises sowie dem Auftraggeber (an den 25 Stellen von Punkt 3).

  • Erstellung einer Machbarkeitseinschätzung und Dokumentation möglicher Konfliktbereiche für die Maßnahmenstellen

  • Kosten-Nutzen-Darstellung von Maßnahmen an 25 Stellen

  • Präsentieren der Maßnahmenauswahl und finalisieren von kurz-, mittel- und langfristigen wasserwirtschaftlichen Maßnahmen.

  • Variantenauswahl und skizzieren prinzipieller Darstellungen für ausgewählte bauliche Maßnahmen.

  1. Bewirtschaftungsvorschläge
  • Erarbeitung von Vorschlägen zur Bewirtschaftung des Gewässersystems (Stauregime, witterungsangepasste Steuerung, Unterhaltung).

  • Dokumentation von anvisierten Stauzielen und möglichen Probestauen

  • Vorschläge für Kommunikations- und Abstimmungswege zwischen den Akteuren

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5 Zeitplan

Die Projektbearbeitung soll nach Auftragserteilung innerhalb von 12 Monaten erfolgen.

Mit der Angebotsabgabe ist ein Zeitplan mit den einzelnen Bearbeitungsschritten einzureichen. Der Bearbeitungszeitraum ist zwingend einzuhalten.

6 Angebotswertung

Mit dem Angebot sind 3 vergleichbare Referenzen aus den letzten 5 Jahren (siehe Eigenerklärung zur Eignung) und ein Zeitplan einzureichen.

Für die Auswertung der eingereichten Angebote wird eine Bewertungsmatrix angewendet. Die Bewertungsmatrix umfasst die folgenden Kriterien und Wichtungen:

KriteriumWichtung
Referenzen20 %
Räumliche Nähe der Referenzen zum Verbandsgebiet10%
Preis30 %
Stundenlohn20 %
Zeitplan20 %

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