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Stand: 17.08.2026
Ermittlung des vergabespezifischen Mindestlohnes, § 11 Abs. 3 TVergG LSA
Gemäß § 11 Absatz 3 TVergG LSA berechnet sich der vergabespezifische Mindestlohn nach der Entgeltgruppe 1 Erfahrungsstufe 2 (inkl. Jahressonderzahlung Ost) des Tarifvertrages des öffentlichen Dienstes der Länder durch die Anzahl der Arbeitstage im jeweiligen Jahr.
Zum Stand 01. April 2026 beträgt der vergabespezifische Mindestlohn i.S.d. § 11 Abs. 3 TVergG 16,12 Euro pro Stunde.
Detaillierte Ermittlung:
Aktueller TV-L: ab 1. April 2026 bis 31. Januar 2028: https://oeffentlicher-dienst.info/pdf/tv-l/tv-l-tarifeinigung-2025.pdf
„Entgeltgruppe 1 Stufe 2 TV-L“ Siehe Anlage B zum TV-L gültig ab 01.04.2026 - 28.02.2027: https://oeffentlicher-dienst.info/c/t/rechner/tv-l/tr/2025?id=tv-l-2026&matrix=1
„Monatliches Grundentgelt: = 2.534,49 EUR x 12 Monate = 30.413,88 EUR
Jahressonderzahlung nach § 20 Abs. 2 TVL (87,43 % des Monatsbrutto) 2.534,49 EUR x 87,43 % = 2.215,90 EUR 32.629,78 EUR
„Durch die Anzahl der jeweiligen Arbeitstage im Kalenderjahr“ Quelle: https://www.arbeitstageinfo.de/sachsen-anhalt/2026/ In 2026 = 253 AT = 128,97 EUR/Tag Laut TV-L Wochenarbeitszeit 40 Stunden Dividiert durch 8 Stunden pro Tag = 16,12 EUR
Auf Grundlage der angeführten Berechnung, ergibt sich ein vergabespezifisches
Mindeststundenentgelt für 2026 bis 2028 in den nachfolgenden Höhen:
| 2026 | 2027 | 2028 |
|---|---|---|
| 16,12 € | 16,31 € | 16,81 € |
| 01.04.-31.12. | 01.01.-31.12. | 01.01.-31.01. |
Für eine Berechnung ab dem 01. Februar 2028 müssen die Ergebnisse der Tarifrunde
abgewartet werden.