Anlage 02 Detaillierte Leistungsdefinition der Arbeitspakete.pdf

Entwicklung eines Ausstellungskonzepts für das Besucherbergwerk Wolfstein

Extrahierter Dokumenttext · Stand: 15.09.2026, 20:16 (Europe/Berlin)

Herkunft: www.deutsche-evergabe.de

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Anhang 02

Detaillierte Leistungsdefinition der Arbeitspakete

Die Ausschreibung erfolgt in Anlehnung an die HOAS 2. Die in der HOAS 2 beschriebenen Kernleistungen (Leistungsphase 1-7) sowie genannten Zusatzleistungen sind die Grundlage der zu erbringenden Leistungen in den Arbeitspaketen. Abweichungen hiervon werden im jeweiligen Arbeitspaket ausdrücklich benannt.

Nachfolgend finden Sie zusammenfassend eine Auflistung der wichtigsten Eckpunkte der Aufgaben und Leistungen pro Arbeitspaket.

Arbeitspaket 1: Entwicklung eines Gesamtkonzepts für den obertägigen Bereich des Besucherbergwerks Wolfstein

Das Arbeitspaket umfasst die Leistungsphasen 1 (Grundlagenermittlung / Konzeptskizze) und 2 (Konzept) sowie die Zusatzleistung „Inhaltliche Konzeption“ gemäß HOAS 2 und unter anderem folgende Schritte:

  1. Grundlagenaufbereitung und Persona-Validierung

• Sichtung des inhaltlichen Materials (bestehende Tour-Konzepte, historisches Archivmaterial, Oral-History-Interviews im aktuellen Stand) sowie des vom AG bereitgestellten Vorkonzepts zur digitalen Erweiterung des Besuchererlebnisses

• Bestandsaufnahme der baulichen Gegebenheiten vor Ort (über Tage und unter Tage) sowie Sichtung der Pläne für den Umbau, Berücksichtigung der Auflagen des Denkmalschutzes, klimatischer und technischer Rahmenbedingungen. Diese sind in den angehängten Plänen (Anhang 03) einzusehen, welche auch einen Überblick über die Positionierung der historischen Artefakte auf dem Areal und möglicher Wegeführungen geben.

• Validierung und wo nötig Vertiefung der bestehenden Protopersonas zusammen mit der AG als Grundlage für die Entwicklung angepasster Visitor Experiences und Visitor Journeys.

• Dokumentation der Ergebnisse als Grundlage für die weitere Konzeptentwicklung

  1. Inhaltlich-narratives Konzept

• Entwicklung der kuratorischen Leitidee und der Erzählstruktur für das Besucherbergwerk, inklusive Definition möglicher Meta-Narrative, Hauptthemen, Subthemen und entsprechenden zielgruppengerechten Vermittlungstiefen

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• Erstellung eines Storyboards für das Gesamterlebnis mit Beschreibung der narrativen Funktion der einzelnen Räume, Stationen und Erlebnisbausteine einschließlich Durchführung der gemäß den allgemeinen Anforderungen vorgesehenen Korrektur- und Freigabeschritte. Hierbei sind die finalen Inhaltelemente der vorgesehenen Erlebnis- und Vermittlungsangebote festzulegen.

  1. Räumlich-szenografisches Konzept

• Zonierung der Flächen (Eingangsbereich, Außenstationen, Zechenhaus mit digitalem Erlebnisraum) für eine Gesamtfläche von ca. 135 m2

• Konzept für Ausstellungssysteme und Vermittlungsmöbel

• Mindestens zwei alternative Lösungsansätze für die Gesamtgestaltung mit Bewertung

• Darstellung der vorgeschlagenen Raumstruktur und Funktionszuordnung in geeigneter grafischer Form

  1. Besucherführung, Rundgang und Erlebnisdramaturgie

• Wegeführungskonzept für geführte Tour und individuelle Erkundung

• Persona-spezifische Wegeszenarien für Haupt- und Nebensaison

• Besucherflussplanung mit Kapazitätsberechnung, Spitzenlast-Szenarien und Entzerrungskonzept

• Barrierefreiheitskonzept unter Einhaltung der relevanten gesetzlichen Vorgaben

• Konzeptionelle Berücksichtigung der deutsch- und englischsprachigen Nutzung sowie Vorbereitung einer späteren Erweiterbarkeit um weitere Sprachen

• Eckpunkte des Betriebskonzepts (in Zusammenarbeit mit der Auftraggeberin) inklusive Anpassung an die Saisonen

  1. Medienkonzept inklusive Einbettung der bereits vorkonzipierten medialen Erweiterungen

• Entwicklung eines Medienkonzepts für den Einsatz von Medien in der Ausstellung und Vermittlung, inklusive Zusammenspiel zwischen analogen Ausstellungselementen und medialen Erlebnissen / Vermittlungsformaten.

• Konzeptionelle Einbettung der bereits vorkonzipierten Module (avatarbasiertes Storytelling, digitaler Erlebnisraum, Installation am Kalkofen, Klanginstallation) in das

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Gesamtkonzept der Ausstellung. Entscheidung der Umsetzungsmodalität der Stationen (analog, digital, hybrid).

• Räumliche und dramaturgische Verortung der digitalen Erlebnisangebote innerhalb des Gesamtareals unter Berücksichtigung der historischen Artefakte, der Besucherführung und der narrativen Gesamtstruktur

• Definition der medialen Sprache und Interaktionslogik entlang der Personas

• Beziehung der Module untereinander und Übergänge zwischen analog und digital

• Schnittstellendefinition zu den Folgegewerken (wie Medienproduktion, Lichtplanung, Klanggestaltung, etc.)

• Eckpunkte der technischen Anforderungen (Strom, Netzwerk, Klima, Wartung)

• Berücksichtigung der Ergebnisse der raumakustischen Untersuchung des Zechenhauses bei der Entwicklung des Medienkonzepts

• Definition der funktionalen Anforderungen der einzelnen Medienmodule als Grundlage der nachfolgenden Arbeitspakete

  1. Kostenrahmen und Terminrahmen

• Kostenschätzung der für die Umsetzung erforderlichen Hardware-, Ausstattungs- und Bauleistungen auf Grundlage des Vorentwurfs und Vorbereitung nachfolgender Vergabeverfahren

• Tentativer Terminrahmen mit Meilensteinen für die Folgephasen

• Identifikation kritischer Schnittstellen (z.B. Bauablauf, Medienproduktion)

  1. Dokumentation und Übergabe

• Konsolidierung der Ergebnisse

• Präsentation vor Auftraggeber und Stakeholdern

• Einarbeitung von Rückmeldungen

• Übergabedokumente als Grundlage) für eine spätere Umsetzung und Ausschreibung

• Erstellung eines konsolidierten Ausstellungskonzepts als Grundlage für die weitere Bearbeitung in den Leistungsphasen 3 ff. sowie für die Umsetzung der nachfolgenden Arbeitspakete

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Arbeitspaket 2: Entwicklung der medienübergreifenden Erzählfigur „Otto Kappel“ für das Besucherbergwerk Wolfstein

  1. Entwicklung der Erzählfigur

• Entwicklung der Figur Otto Kappel als zentrale Erzählfigur des Besucherbergwerks. • Entwicklung geeigneter Charaktereigenschaften, Erzählperspektiven und Einsatzmöglichkeiten innerhalb der Erlebnis- und Vermittlungsangebote des Besucherbergwerks. • Präsentation von mindestens drei geeigneten Stimmvarianten anhand eines thematisch passenden Beispieltextes von ca. 30 Sekunden Länge je Stimmvariante. • Auswahl und Freigabe der sprachlichen Vorzugsvariante durch den AG.

  1. Entwicklung des visuellen Erscheinungsbilds

• Entwicklung eines medienübergreifend nutzbaren Erscheinungsbilds der Figur. • Erarbeitung und Abstimmung geeigneter Gestaltungsvarianten einschließlich Durchführung der gemäß den allgemeinen Anforderungen vorgesehenen Korrektur- und Freigabeschritte. Festlegung der finalen Gestaltung einschließlich grundlegender Anwendungsregeln für die spätere Nutzung in unterschiedlichen analogen, digitalen und hybriden Vermittlungs- und Kommunikationsformaten.

  1. Dokumentation und Übergabe

• Erstellung einer Dokumentation der finalen Gestaltung der Figur einschließlich ihrer wesentlichen Charaktereigenschaften, Einsatzbereiche und der freigegebenen Darstellungen. • Definition der für eine einheitliche Verwendung der Figur erforderlichen Gestaltungsgrundsätze für zukünftige analoge, digitale und hybride Anwendungen. • Übergabe der finalen Figur in den für die spätere Nutzung erforderlichen Formaten. Die bereitgestellten Daten müssen eine Verwendung in analogen, digitalen und hybriden Vermittlungsangeboten, Online-Medien, sozialen Netzwerken, Präsentationen, Druckerzeugnissen sowie weiteren Kommunikations-, Marketing- und Tourismusmaßnahmen ermöglichen. Hierfür muss die Figur sowohl in statischen als auch in bewegten Darstellungsformen nutzbar sein. Eine Verwendung als animierter und sprechender Avatar ist zu ermöglichen. Die hierfür erforderlichen Gestaltungsgrundlagen, Ausgangsdaten und technischen Voraussetzungen sind bereitzustellen. Eine spätere Weiterentwicklung als Gebärdensprachen-Avatar sowie die Erstellung weiterer Animationen durch den AG oder durch vom AG beauftragte Dritte soll auf Basis des übergebenen Materials ohne unverhältnismäßigen Zusatzaufwand möglich sein. • Übergabe der für die spätere Nutzung, Animation und Weiterentwicklung erforderlichen Arbeits-, Projekt- und Quelldateien in geeigneten bearbeitbaren Formaten.

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Arbeitspaket 3: Konzeption, Gestaltung, Inhaltsentwicklung und Umsetzung einer Intro- Station für das Besucherbergwerk Wolfstein

  1. Dramaturgische und inhaltliche Konzeption

• Entwicklung des inhaltlichen und dramaturgischen Konzepts der Intro-Station auf Grundlage der Ergebnisse aus Arbeitspaket 1. • Entwicklung einer zielgruppengerechten Vermittlungslogik zur Einführung in die Geschichte des Kalkbergwerks, die geologischen und historischen Zusammenhänge des Standorts sowie die Struktur des Besuchererlebnisses. • Entwicklung eines Konzepts zur Orientierung der Besucherinnen und Besucher innerhalb des Besucherbergwerks sowie zur Einordnung der weiteren Erlebnisstationen in das Gesamterlebnis. • Entwicklung der inhaltlichen Konzeption zur Vermittlung des Stollensystems einschließlich relevanter räumlicher, historischer und technischer Zusammenhänge. • Integration der bereitgestellten Archivmaterialien, historischen Quellen, Kartenmaterialien, Oral-History-Inhalte sowie weiterer projektbezogener Materialien.

  1. Gestalterische und mediale Konzeption

• Entwicklung der der gestalterischen Gesamtlösung der Intro-Station. • Entwicklung einer geeigneten Darstellung des Stollensystems unter Berücksichtigung von Verständlichkeit, Orientierung, Lesbarkeit und gestalterischer Qualität. • Entwicklung geeigneter vorwiegend analoger Vermittlungsformate zur Einführung in das Besuchererlebnis. Ergänzende interaktive, audiovisuelle oder vergleichbare Elemente sind vorzusehen, soweit sie die Vermittlungswirkung sinnvoll unterstützen. • Entwicklung der räumlichen Einbindung der Station unter Berücksichtigung der Anforderungen von Individualbesuchern und Gruppenführungen. • Berücksichtigung von Sichtbeziehungen, Aufenthaltsflächen, Besucherführung und Nutzbarkeit im laufenden Betrieb. • Abstimmung der Station mit den weiteren Erlebnisangeboten des Besucherbergwerks hinsichtlich Gestaltung, Nutzerführung und Vermittlungslogik.

  1. Technische Planung und Ausführungsplanung

• Definition der technischen Anforderungen der vorgesehenen Vermittlungslösung sowie gegebenenfalls erforderlicher Medien-, Audio-, Steuerungs- und Interaktionssysteme. • Erstellung der für die Umsetzung erforderlichen technischen Spezifikationen, Planungsunterlagen und Leistungsverzeichnisse.

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• Planung der räumlichen, technischen und betrieblichen Integration der Station in die Rahmenbedingungen des Besucherbergwerks. • Berücksichtigung möglicher Wand-, Ausstellungs-, Projektions- oder sonstiger Vermittlungsflächen im Eingangsbereich sowie der Anforderungen des Denkmalschutzes.

  1. Gestaltung und Aufbereitung der Vermittlungsinhalte

• Erstellung sämtlicher für die Intro-Station erforderlichen Inhalte, Gestaltungs- und Vermittlungselemente. • Erstellung und gestalterische Aufbereitung der Darstellung des Stollensystems. • Erstellung und Aufbereitung der deutsch- und englischsprachigen Inhalte gemäß den allgemeinen Anforderungen dieses Leistungsverzeichnisses. Umsetzung und Aufbereitung sämtlicher Inhalte und Vermittlungselemente für den späteren Betrieb der Station.

  1. Vergabeunterstützung und Umsetzungsbegleitung

• Mitwirkung bei der Vorbereitung und Durchführung der Vergabe der erforderlichen Hardware- und baulichen Umsetzungsleistungen im Rahmen der beauftragten Leistungsphasen der HOAS 2. • Fachliche Begleitung der Umsetzung und Integration der vorgesehenen Ausstattungs-, Medien- und Hardwarekomponenten. • Abstimmung mit den beteiligten Fachplanern und ausführenden Unternehmen. • Fachliche Begleitung der Inbetriebnahme der Intro-Station.

  1. Testbetrieb, Qualitätssicherung und Abnahme

• Prüfung und Abstimmung der vorgesehenen Vermittlungslösung einschließlich gegebenenfalls vorhandener Medien-, Audio-, Steuerungs- und Interaktionssysteme. • Durchführung der gemäß den allgemeinen Anforderungen vorgesehenen drei Test- und Optimierungsschleifen. • Durchführung der für die Inbetriebnahme erforderlichen Test- und Probeläufe. • Fachliche Begleitung der Abnahme der Intro-Station.

  1. Dokumentation und Übergabe

• Erstellung der für Betrieb, Wartung und Weiterentwicklung erforderlichen Dokumentationen. • Übergabe sämtlicher Inhalte, Projektdateien und Dokumentationsunterlagen gemäß den Anforderungen dieses Leistungsverzeichnisses.

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• Übergabe der für den späteren Betrieb, die Pflege und die Weiterentwicklung erforderlichen Arbeits- und Quelldateien. • Dokumentation der technischen und gestalterischen Lösung einschließlich der eingesetzten Vermittlungs- und gegebenenfalls Medienkomponenten.

Arbeitspaket 4: Entwicklung eines immersiven, multimedialen Erlebnisraums im Zechenhaus

  1. Dramaturgische und inhaltliche Konzeption

• Entwicklung der dramaturgischen Gesamtstruktur des Erlebnisraums einschließlich der beiden vorgesehenen Erlebnis-Modi. • Entwicklung der inhaltlichen Struktur, Kapitel, Erzählstränge und Vermittlungslogik auf Grundlage der Ergebnisse aus Arbeitspaket 1. • Entwicklung der narrativen Einbindung der Station in das Gesamterlebnis des Besucherbergwerks. • Erstellung von Drehbüchern, Storyboards und Feinkonzepten einschließlich Durchführung der gemäß den allgemeinen Anforderungen vorgesehenen Korrektur- und Freigabeprozesse. • Entwicklung der Lang- und Kurzfassung der Inszenierung mit Otto Kappel auf Grundlage der vorgesehenen modularen dramaturgischen Struktur. • Integration von Archivmaterialien, historischem Filmmaterial, Oral-History-Inhalten sowie Zeitzeugenberichten in die dramaturgische Konzeption.

  1. Gestalterische und mediale Konzeption

• Entwicklung der gestalterischen und medialen Gesamtinszenierung des Erlebnisraums. • Konzeption der Projektionen, Bildschirmdarstellungen, Audioinszenierungen, Animationen sowie weiterer Medienelemente. • Entwicklung der räumlichen Medien- und Interaktionslogik unter Berücksichtigung der Anforderungen an einen jederzeit möglichen Einstieg in die Inszenierung. • Entwicklung der Mehrsprachigkeits- und Barrierefreiheitskonzeption entsprechend den Vorgaben dieses Leistungsverzeichnisses. • Entwicklung eines technisch belastbaren Betriebs- und Steuerungskonzepts einschließlich Show-Control-System sowie der vorgesehenen Aktivierungs- und Betriebsmodi. • Durchführung des gemäß den allgemeinen Anforderungen vorgesehenen Proof-of- Concepts einschließlich Dokumentation der Ergebnisse als Grundlage für die Freigabe des Übergangs in die Entwurfsplanung.

  1. Technische Planung und Ausführungsplanung

• Definition der technischen Anforderungen an Medien-, Audio-, Steuerungs- und Interaktionssysteme.

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• Erstellung der für die Umsetzung erforderlichen technischen Spezifikationen, Planungsunterlagen und Leistungsverzeichnisse. • Planung der Spatial-Audio-Installation in einer für den Anwendungszweck geeigneten Mehrkanal-Lautsprecherkonfiguration unter Berücksichtigung der Ergebnisse der raumakustischen Untersuchung. • Planung der technischen Lösungen für Mehrsprachigkeit, Audiodeskription, Leichte Sprache sowie spätere Erweiterungsmöglichkeiten.

  1. Medienproduktion und Software-Implementierung

• Produktion sämtlicher Audio-, Video-, Animations- und Medieninhalte des Erlebnisraums. • Produktion der deutschen und englischen Sprachfassungen. • Produktion der Audiodeskription in deutscher Sprache sowie der Fassung in Leichter Sprache. • Erstellung von bis zu fünf Animationen oder vergleichbaren Visualisierungen bzw. Modelle historischer Werkzeuge, Arbeitsabläufe oder technischer Prozesse des Kalkbergbaus. Ziel ist die Veranschaulichung der Arbeitsprozesse im Bergbau. • Durchführung der zwei erforderlichen Korrekturschleifen gemäß den allgemeinen Anforderungen dieses Leistungsverzeichnisses. • Umsetzung und Aufbereitung sämtlicher Medieninhalte für den späteren Betrieb im Erlebnisraum. • Implementierung oder Bereitstellung der in Punkt 2 konzipierten Software-, Steuerungs- und Interaktionslösungen für Mehrsprachigkeit, Barrierefreiheit, Show-Control sowie die modulare Verwaltung der vorgesehenen Storymodule. • Umsetzung der modularen dramaturgischen Struktur einschließlich der für die spätere Bearbeitung, Neukombination und Erweiterung erforderlichen Medien-, Audio- und Steuerungsstrukturen.

  1. Vergabeunterstützung und Umsetzungsbegleitung

• Mitwirkung bei der Vorbereitung und Durchführung der Vergabe der erforderlichen Hardware-, Montage- und Installationsleistungen sowie baulichen Umsetzungsleistungen im Rahmen der beauftragten Leistungsphasen der HOAS 2. • Fachliche Begleitung der Umsetzung und Integration der Medien- und Hardwarekomponenten. • Abstimmung mit den beteiligten Fachplanern und ausführenden Unternehmen. • Fachliche Begleitung der Inbetriebnahme des Erlebnisraums.

  1. Testbetrieb, Qualitätssicherung und Abnahme

• Prüfung und Abstimmung aller Medien-, Audio- und Steuerungssysteme sowie der Umsetzung der Mehrsprachigkeit und Barrierefreiheitsfunktionen.

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• Durchführung der drei erforderlichen Test- und Optimierungsschleifen gemäß den allgemeinen Anforderungen dieses Leistungsverzeichnisses. • Fachliche Begleitung der Abnahme des Erlebnisraums.

  1. Dokumentation und Übergabe

• Erstellung der für Betrieb, Wartung und Weiterentwicklung erforderlichen Dokumentationen. • Übergabe sämtlicher Medieninhalte, Projektdateien und Dokumentationsunterlagen gemäß den Anforderungen dieses Leistungsverzeichnisses. • Übergabe der finalen Betriebs- und Steuerungsdokumentation einschließlich der Dokumentation der modularen Storystruktur und der editierbaren Show-Control- Abläufe. • Übergabe der für den späteren Betrieb, die Pflege, Anpassung und Weiterentwicklung erforderlichen Arbeits-, Projekt- und Quelldateien in bearbeitbarer Form. • Dokumentation der technischen und gestalterischen Lösung einschließlich der eingesetzten Medien- und Vermittlungskomponenten.

Arbeitspaket 5: Konzeption, Gestaltung, Inhaltsentwicklung und Entwicklung einer Vermittlungslösung zum Kalkbrennen an den historischen Kalköfen

  1. Dramaturgische und inhaltliche Konzeption

• Entwicklung der inhaltlichen Vermittlungsstrategie für den Brennprozess am historischen Kalkofen. • Entwicklung der dramaturgischen Struktur und der inhaltlichen Vermittlungslogik auf Grundlage der Ergebnisse aus Arbeitspaket 1. • Erstellung der für die gewählte Vermittlungslösung erforderlichen Feinkonzepte, Gestaltungs-, Umsetzungs- und gegebenenfalls Interaktionskonzepte einschließlich Durchführung der gemäß den allgemeinen Anforderungen vorgesehenen Korrektur- und Freigabeschritte. • Integration von Archivmaterialien, historischen Quellen sowie Oral-History-Inhalten in die Konzeption.

  1. Gestalterische und konzeptionelle Ausarbeitung der Vermittlungslösung

• Entwicklung der gestalterischen Gesamtlösung für die Vermittlungsstation. • Entwicklung der für die Vermittlungsziele erforderlichen visuellen, auditiven, haptischen, interaktiven oder sonstigen Vermittlungselemente. • Einbindung der Station in das Gesamterlebnis des Besucherbergwerks unter Berücksichtigung der Besucherführung und der historischen Situation vor Ort.

  1. Technische Planung und Ausführungsplanung

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• Definition der technischen Anforderungen der vorgesehenen Vermittlungslösung sowie gegebenenfalls erforderlicher Medien-, Audio- und Interaktionssysteme. • Erstellung der für die Umsetzung erforderlichen technischen Spezifikationen, Planungsunterlagen und Leistungsverzeichnisse. Definition der für die gewählte Vermittlungslösung erforderlichen technischen und betrieblichen Schnittstellen zu beteiligten Gewerken.

  1. Erstellung und Umsetzung der Vermittlungsinhalte

• Erstellung sämtlicher für die Vermittlungsstation erforderlichen Inhalte, Gestaltungs- und Vermittlungselemente. • Erstellung und Aufbereitung der deutschen und englischen Inhalte gemäß den allgemeinen Anforderungen dieses Leistungsverzeichnisses. • Erstellung der zur Veranschaulichung des Brennprozesses erforderlichen Visualisierungen, Darstellungen, Modelle, Animationen oder sonstigen Vermittlungselemente. • Aufbereitung sämtlicher Inhalte für den späteren Betrieb der Station. • Sofern Bestandteil der gewählten Lösung, Implementierung oder Bereitstellung der für den Betrieb erforderlichen Software-, Medien- oder Interaktionssysteme.

  1. Vergabeunterstützung und Umsetzungsbegleitung

• Mitwirkung bei der Vorbereitung und Durchführung der Vergabe der für den Betrieb der Vermittlungsstation erforderlichen Hardware-, Montage- und Installationsleistungen im Rahmen der beauftragten Leistungsphasen der HOAS 2. • Fachliche Begleitung der Umsetzung und Integration der vorgesehenen Ausstattungs-, Medien- und Hardwarekomponenten. • Abstimmung mit den beteiligten Fachplanern und ausführenden Unternehmen.

  1. Testbetrieb, Qualitätssicherung und Abnahme

• Durchführung der drei erforderlichen Test- und Optimierungsschleifen gemäß den allgemeinen Anforderungen dieses Leistungsverzeichnisses. • Prüfung und Abstimmung der vorgesehenen Vermittlungslösung einschließlich gegebenenfalls vorhandener Medien-, Audio- und Interaktionssysteme. • Fachliche Begleitung der Inbetriebnahme und Abnahme der Vermittlungsstation.

  1. Dokumentation und Übergabe

• Erstellung der für Betrieb, Wartung und Weiterentwicklung erforderlichen Dokumentationen. • Übergabe sämtlicher Inhalte, Projektdateien und Dokumentationsunterlagen gemäß den Anforderungen dieses Leistungsverzeichnisses.

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• Übergabe der für den späteren Betrieb, die Pflege und die Weiterentwicklung erforderlichen Arbeits- und Quelldateien. • Dokumentation der technischen, gestalterischen und inhaltlichen Lösung einschließlich der eingesetzten Vermittlungs- und gegebenenfalls Medienkomponenten.

Arbeitspaket 6: Konzeption, Sounddesign und Umsetzung einer Klanginstallation im Eingangsbereich des Besucherbergwerks

  1. Dramaturgische und inhaltliche Konzeption

• Entwicklung des inhaltlichen und dramaturgischen Konzepts der Klanginstallation auf Grundlage der Ergebnisse aus Arbeitspaket 1. • Definition der klanglichen Leitidee sowie der narrativen und atmosphärischen Funktion der Installation innerhalb des Gesamterlebnisses. • Auswahl und Konzeption geeigneter Klangquellen, Geräuschebenen und räumlicher Klangereignisse. • Entwicklung eines Konzepts zur räumlichen Verortung der Klangereignisse unter Berücksichtigung der historischen Artefakte und Funktionsbereiche des Besucherbergwerks. • Vorlage des inhaltlichen und dramaturgischen Konzepts zur Abstimmung mit dem AG einschließlich Durchführung der gemäß den allgemeinen Anforderungen vorgesehenen Korrektur- und Freigabeschritte.

  1. Gestalterische und mediale Konzeption

• Entwicklung der räumlichen Audioinszenierung einschließlich Aufbau, Dramaturgie und Ablauf des Loops. • Konzeption der Klanglandschaft unter Berücksichtigung historischer Arbeitsprozesse, Umgebungsgeräusche und atmosphärischer Elemente des Kalkbergbaus. • Entwicklung der räumlichen Audiowiedergabe und ihrer Einbindung in das Gesamterlebnis des Besucherbergwerks. Abstimmung der Klanginstallation mit den übrigen Erlebnis- und Vermittlungsangeboten des Besucherbergwerks. • Entwicklung eines Beschallungskonzepts, das eine störungsfreie Nutzung der übrigen Erlebnis- und Vermittlungsangebote ermöglicht und eine gegenseitige Beeinträchtigung von Audioinhalten vermeidet.

  1. Technische Planung und Ausführungsplanung

• Definition der technischen Anforderungen an Audiotechnik, Lautsprecher, Steuerungs- und Wiedergabesysteme. • Planung und Spezifikation einer geeigneten Lautsprecherkonfiguration für die räumliche Audiowiedergabe.

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• Erstellung der für die Umsetzung erforderlichen technischen Spezifikationen, Planungsunterlagen und Leistungsverzeichnisse. • Definition der Schnittstellen zu den erforderlichen Hardware- und Ausführungsleistungen.

  1. Medienproduktion und Software-Implementierung

• Erstellung und Produktion der für die Klanginstallation erforderlichen Audioinhalte. • Durchführung der erforderlichen Tonaufnahmen. • Aufbereitung, Bearbeitung, Mischung und Mastering der produzierten Audioinhalte. • Integration geeigneter historischer Quellen, Archivmaterialien und Oral-History- Inhalte soweit fachlich und gestalterisch sinnvoll. • Erstellung der finalen Loop-Fassung der Klanginstallation. • Sofern für den Betrieb erforderlich, Implementierung oder Bereitstellung der notwendigen Steuerungs- und Wiedergabesoftware.

  1. Vergabeunterstützung und Umsetzungsbegleitung

• Mitwirkung bei der Vorbereitung und Durchführung der Vergabe der erforderlichen Hardware- Montage- und Installationsleistungen bzw. ggf. baulichen Umsetzungsleistungen im Rahmen der beauftragten Leistungsphasen der HOAS 2. • Fachliche Begleitung der Umsetzung und Integration der Audiotechnik. • Abstimmung mit den beteiligten Fachplanern und ausführenden Unternehmen. • Fachliche Begleitung der Inbetriebnahme der Klanginstallation.

  1. Testbetrieb, Qualitätssicherung und Abnahme

• Durchführung der drei erforderlichen Test- und Optimierungsschleifen gemäß den allgemeinen Anforderungen dieses Leistungsverzeichnisses. • Prüfung der räumlichen Audiowiedergabe, Klangverteilung und der Verträglichkeit mit den übrigen Erlebnis- und Vermittlungsangeboten vor Ort. • Abstimmung und Optimierung der Klanginstallation im Realbetrieb unter Berücksichtigung der tatsächlichen Besucherführung und der akustischen Wechselwirkungen mit anderen Erlebnisangeboten. • Fachliche Begleitung der Abnahme der Installation.

  1. Dokumentation und Übergabe

• Erstellung der für Betrieb, Wartung und Weiterentwicklung erforderlichen Dokumentationen. • Übergabe sämtlicher Audioinhalte, Projektdateien und Dokumentationsunterlagen gemäß den Anforderungen dieses Leistungsverzeichnisses.

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• Übergabe der für den späteren Betrieb, die Pflege und die Weiterentwicklung erforderlichen Arbeits- und Quelldateien. • Dokumentation der technischen und gestalterischen Lösung einschließlich der eingesetzten Audio-, Steuerungs- und Vermittlungskomponenten.

Arbeitspaket 7: Konzeption, Gestaltung, Inhaltsentwicklung und Entwicklung einer Vermittlungslösung zur historischen Transmission und Kalkmühle

  1. Dramaturgische und inhaltliche Konzeption

• Entwicklung des inhaltlichen und dramaturgischen Vermittlungskonzepts für die historische Transmission und Kalkmühle auf Grundlage der Ergebnisse aus Arbeitspaket 1. • Entwicklung einer verständlichen und zielgruppengerechten Vermittlungslogik zur Darstellung der Funktionsweise, Bewegung und historischen Bedeutung der Anlagen. • Entwicklung der narrativen Einbindung der Station in das Gesamterlebnis des Besucherbergwerks. • Erstellung der für die gewählte Vermittlungslösung erforderlichen Storyboards, Feinkonzepte, technischen Umsetzungskonzepte und gegebenenfalls Interaktionskonzepte einschließlich Durchführung der gemäß den allgemeinen Anforderungen vorgesehenen Korrektur- und Freigabeschritte. • Integration der bereitgestellten Archivmaterialien, historischen Quellen, Oral- History-Inhalte sowie weiterer projektbezogener Materialien.

  1. Gestalterische und mediale Konzeption

• Entwicklung der gestalterischen und technischen Gesamtlösung der Vermittlungsstation. • Entwicklung geeigneter Vermittlungsformate zur Visualisierung von Bewegungsabläufen, Kraftübertragung, technischen Zusammenhängen und historischen Arbeitsprozessen. • Konzeption mindestens einer digitalen Visualisierung der Funktionsweise von Transmission und Kalkmühle, beispielsweise in Form von Animationen, digitalen Rekonstruktionen, Videos, 3D-Modellen oder vergleichbaren digitalen Darstellungen. • Entwicklung der räumlichen Einbindung der Station unter Berücksichtigung der historischen Artefakte sowie der Besucherführung. • Abstimmung der Station mit den weiteren Erlebnisangeboten des Besucherbergwerks hinsichtlich Gestaltung, Nutzerführung und Vermittlungslogik.

  1. Technische Planung und Ausführungsplanung

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• Definition der technischen Anforderungen der vorgesehenen Vermittlungslösung einschließlich der für die digitale Visualisierung erforderlichen Medien-, Audio-, Steuerungs- und Interaktionssysteme. • Erstellung der für die Umsetzung erforderlichen technischen Spezifikationen, Planungsunterlagen und Leistungsverzeichnisse. • Planung der technischen Integration der Station in die vorhandenen räumlichen und betrieblichen Rahmenbedingungen. • Berücksichtigung der Anforderungen des Denkmalschutzes sowie der standortspezifischen Rahmenbedingungen des Besucherbergwerks.

  1. Medienproduktion und Software-Implementierung

• Produktion sämtlicher für die Vermittlungsstation erforderlichen Medieninhalte. • Erstellung mindestens einer digitalen Visualisierung der Funktionsweise von Transmission und Kalkmühle in Form einer Animation, digitalen Rekonstruktion, eines Videos oder einer vergleichbaren digitalen Darstellung. • Produktion der deutsch- und englischsprachigen Inhalte gemäß den allgemeinen Anforderungen dieses Leistungsverzeichnisses. • Umsetzung und Aufbereitung sämtlicher Medieninhalte für den späteren Betrieb der Station. • Sofern Bestandteil der gewählten Lösung, Implementierung oder Bereitstellung der für den Betrieb erforderlichen Software-, Medien- oder Interaktionssysteme.

  1. Vergabeunterstützung und Umsetzungsbegleitung

• Mitwirkung bei der Vorbereitung und Durchführung der Vergabe der erforderlichen Hardware-, Montage- und Installationsleistungen bzw. baulichen Umsetzungsleistungen im Rahmen der beauftragten Leistungsphasen der HOAS 2. • Fachliche Begleitung der Umsetzung und Integration der vorgesehenen Vermittlungs-, Medien- und Hardwarekomponenten. • Abstimmung mit den beteiligten Fachplanern und ausführenden Unternehmen. • Fachliche Begleitung der Inbetriebnahme der Vermittlungsstation.

  1. Testbetrieb, Qualitätssicherung und Abnahme

• Prüfung und Abstimmung der vorgesehenen Vermittlungslösung einschließlich aller eingesetzten Medien-, Audio-, Steuerungs- und Interaktionssysteme. • Durchführung der drei erforderlichen gemäß den allgemeinen Anforderungen vorgesehenen Test- und Optimierungsschleifen. • Durchführung der für die Inbetriebnahme erforderlichen Test- und Probeläufe. • Fachliche Begleitung der Abnahme der Vermittlungsstation.

  1. Dokumentation und Übergabe

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• Erstellung der für Betrieb, Wartung und Weiterentwicklung erforderlichen Dokumentationen. • Übergabe sämtlicher Inhalte, Medieninhalte, Projektdateien und Dokumentationsunterlagen gemäß den Anforderungen dieses Leistungsverzeichnisses. • Übergabe der für den späteren Betrieb, die Pflege und die Weiterentwicklung erforderlichen Arbeits- und Quelldateien. • Dokumentation der technischen, gestalterischen und inhaltlichen Lösung einschließlich der eingesetzten Vermittlungs-, Medien- und Hardwarekomponenten.

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