Leistungsbeschreibung 2026_103.pdf

Digitalisierung seismischer Profillinien

Extrahierter Dokumenttext · Stand: 14.09.2026, 09:36 (Europe/Berlin)

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2026/103 - Leistungsbeschreibung

Digitalisierung

Seismische Profillinien des Landes Brandenburg

Teil 1: Vorbemerkungen

Einleitung Im Rahmen des Aktionsplans Tiefengeothermie wird der Staatliche Geologische Dienst des Landesamtes für Bergbau, Geologie und Rohstoffe im Auftrag des Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Klimaschutz und Europa die Datengrundlage zur geothermischen Erkundung und Exploitation wesentlich verbessern. Der Aktionsplan Tiefengeothermie sieht dazu folgende Teilprojekte vor: (I) Planungsphase und Infrastruktur mit den Schwerpunkten auf der allgemeinen Planung des Aktionsplanes Geothermie inkl. dem Ausbau der IT-Infrastruktur zur Datenhaltung und Datenbereitstellung (II) Datenaufbereitung mit den Schwerpunkten der Digitalisierung und Vektorisierung vorhandener geophysikalischer Erkundungsdaten (III) Seismische Erkundung mit dem Schwerpunkt der Schließung von Erkundungslücken durch staatliche Landesaufnahme wie z.B. der Erkundung mittels Seismik (IV) Kartierungsbohrung mit dem Schwerpunkt der Schließung von Erkundungslücken mit mindestens einer staatlichen Kartierungsbohrung (V) Öffentlichkeitsarbeit mit dem Schwerpunkt der begleitenden Öffentlichkeitsarbeit des Aktionsplanes Geothermie, insbesondere Öffentlichkeitsarbeit im Rahmen der Landesaufnahme sowie der öffentlichen Präsentation von Ergebnissen auf wissenschaftlichen Fachkonferenzen (VI) Projektkoordination und Dokumentation mit den Schwerpunkten der Projektleitung sowie Bereitstellung der Projektergebnisse

Beschreibung der zu digitalisierenden Unterlagen der seismischen Berichte 2.1. Allgemeine Beschreibung Das Landesamt für Bergbau, Geologie und Rohstoffe hat in seinem Geoarchiv ca. 760 Berichte zur 2D-seismischen Erkundung in Brandenburg archiviert. Im Rahmen dieser Ausschreibung soll für ein erstes Datenpaket von 40 Berichten die Linienführung und Lage von Schuss- bzw. Empfängerpositionen der seismischen Profile digitalisiert werden. Die bisherige Datengrundlage ist ein Shapefile, welches aus den Daten des KW- Verbunds hervorgeht. Dort enthalten sind 4.572 seismische Profile für das Land Brandenburg. Durch die intensive Benutzung in den letzten Jahren sind zunehmende Unstimmigkeiten mit tatsächlichen Profilverläufen und den

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enthaltenen Informationen aufgefallen. Dabei handelt es sich vorwiegend (jedoch nicht ausschließlich) um folgende Aspekte: i. Profile ohne oder mit unzureichenden Bezeichnungen ii. Profile mit falscher Bezeichnung iii. Profile mit ungenauem oder fehlerhaftem Verlauf iv. Unvollständige Profile v. Dopplungen vi. Nicht vorhandene Profile

Ziel ist es, die Profile hinsichtlich ihrer Lage und Position zu überprüfen sowie eine korrekte Bezeichnung sicherzustellen. Bisher fehlende Profile sollen dabei ergänzt werden. Im Zuge dessen hat bereits die Digitalisierung der Berichte der 2D-seismischen Erkundung begonnen. Diese enthalten meist Karten zur Lage der Profile. Diese Karten liegen digital in einem hochaufgelösten Format (.tif-Format, 300 dpi) vor und sollen anhand von Referenzpunkten (z.B. Bohrungen und Koordinatenkreuze) georeferenziert werden. Der Profilverlauf ist anhand der Karten hinreichend genau zu digitalisieren. Dabei sollen mindestens folgende Punkte erfasst werden:

  • Name des Profils (laut Erkundungsbericht)
  • Erkundungsgebiet
  • Archivnummer

Falls die Lagekarte der Profile eingezeichnete Schuss- und/oder Empfängerpunkte enthält, so sind diese ebenfalls in einer separaten Datei zu erfassen. Diese sollen folgende Informationen mindestens enthalten:

  • Erkundungsgebiet
  • Name des Profils (laut Erkundungsbericht)
  • Jahr
  • Bezeichnung auf der Karte

Die abschließende Attributtabelle soll mit dem AG abgestimmt werden. Das LBGR setzt auf ein offenes, plattformunabhängiges Datenformat für die Umsetzung im GIS. Daher ist als Zielformat das Format GeoPackage (GPKG) erwünscht.

Die Überarbeitung der seismischen Profile erfolgt stückweise in mehreren Paketen. Teil dieser Ausschreibung ist das Pilotprojekt mit einem Umfang von insgesamt 40 Erkundungsobjekten.

2.2. Beschreibung des Datenpakets Das LBGR stellt folgende Daten zur Verfügung: a. Bisherige Arbeitsdatei als Shapefile (.shp) b. 40 Erkundungsberichte als PDF c. Hochaufgelöste Karten der Erkundungsgebiete als TIF

Das Shapefile, das aus den Daten des KW-Verbundes entstanden ist, verfügt über eine umfangreiche Attributtabelle (siehe Abb. 1). Die Attributwerte der bisherigen

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Arbeitsdatei sind inkonsistent und sollen daher vereinheitlicht, ausgebessert und ggf. vervollständigt werden. Das Shapefile sowie die Attributtabelle können zur Bearbeitung des Auftrages bereitgestellt werden.

Abb. 1: Übersicht der seismischen Profile von Brandenburg. In rot ist das Profil KKW27 dargestellt, die dazu gehörende Attributtabelle aus dem Shapefile ist rechts abgebildet.

Die zu bearbeitenden Erkundungsberichte liegen als Scan digital vor. Zu jedem Erkundungsbericht existiert jeweils ein umfassendes PDF, sowie pro Seite ein hochaufgelöster Scan als Bild (.tif-Format, 300dpi). Das PDF sowie die Karten im .tif-Format werden zur Bearbeitung des Auftrages bereitgestellt.

Üblicherweise wurden die Erkundungsobjekte in mehreren Phasen oder Epochen erkundet. So ist es möglich, dass pro Erkundungsobjekt mehrere Berichte aus unterschiedlichen Jahren vorliegen. Diese sollen in ihrer logischen Reihenfolge (von alt nach neu) bearbeitet werden. Üblicherweise wurde ein alter Kartenstand genutzt, um die neuen seismischen Messungen einzutragen. In Abb. 2 sind die unterschiedlichen Bearbeitungszeiträume anhand der Einfärbung der Schusspunkte zu erkennen. Die schwarz ausgefüllten Kreise symbolisieren die vorherigen Messungen aus dem Erkundungsbericht Lübben 1965. Die nicht ausgefüllten Kreise markieren die neuen Profile des Erkundungsberichts Lübben- Zusatz 1967. Die größeren Kreise stellen vorhandene Bohrungen im Messgebiet dar.

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Abb. 2: Beispielhafter Ausschnitt der Übersichtskarte des Erkundungsberichts Lübben - Zusatz (1967)

Das Datenpaket umfasst 40 seismische Erkundungsberichte. Bei den Erkundungsberichten handelt es sich überwiegend um reflexionsseismische Erkundungen. Die Auswahl ist anhand des Erkundungsjahres getroffen worden. Die Verbreitung der Erkundungsobjekte ist über ganz Brandenburg verteilt.

Überschlägig wird davon ausgegangen, dass je Erkundungsobjekt ca. 17 seismische Profile enthalten sind Für das gesamte Datenpaket wird daher von einer Größenordnung von ca. 680 zu prüfenden und zu digitalisierenden Profilen ausgegangen.

Die angegebene Anzahl stellt ausschließlich eine überschlägige Schätzung und Kalkulationsgrundlage für die Angebotsabgabe dar. Sie stellt keine verbindliche Mengenangabe dar. Abweichungen der tatsächlich zu bearbeitenden Anzahl der Profile nach oben oder unten sind möglich.

2.3. Bereitgestellte Daten Die bereitgestellten Daten dürfen ausschließlich zur Bearbeitung und Erfüllung des ausgeschriebenen Auftrags verwendet und weder an Dritte weitergegeben noch für andere Zwecke genutzt werden.

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Untersuchungsgebiet Das für diese Leistungsbeschreibung relevante Arbeitsgebiet erstreckt sich auf die Landesfläche von Brandenburg. Die digitalisierten Erkundungsberichte sind Teil des GeoArchivs des Landesamtes für Bergbau, Geologie und Rohstoffe.

Fachlich Beteiligte Folgende Stellen sind am Projekt beteiligt: Auftraggeber: Landesamt für Bergbau, Geologie und Rohstoffe Dezernat 24: Rohstoff- und Tiefengeologie

Folgende Ansprechpartner werden dort für fachliche Fragestellungen und für die Projektsteuerung seitens des Auftraggebers benannt:

Luisa Schreier, Dezernat 24 Email: luisa.schreier@lbgr.brandenburg.de, Tel.: +49 355 48640 – 348

Dr. Sebastian Weinert, Dezernatsleiter 24 Email: sebastian.weinert@lbgr.brandenburg.de, Tel.: +49 355 48640 – 175

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Teil 2: Leistungen

Leistungsbeschreibung Leistungsumfang Die zu erbringenden Leistungen können wie folgt zusammengefasst werden:

Position 1 Auftaktberatung und Datenaustausch Position 2 Digitalisierung der seismischen Profile Position 3 Besprechungen Position 4 Dokumentation

Der Beginn und der Abschluss der Leistungen sind dem Auftraggeber ohne Verzug mitzuteilen.

Beschreibung der Leistungen Position 1 Auftaktberatung und Datenaustausch Position 1.1 Auftaktberatung Zu Beginn der Arbeiten findet eine Auftaktberatung zwischen dem Auftraggeber und dem Auftragnehmer statt. An der Abstimmung können gegebenenfalls weitere durch den Auftraggeber für andere Arbeitspakete des Gesamtprojekts beauftragte Dienstleister beteiligt werden. Die Auftaktberatung kann sowohl in Präsenz als auch per Videokonferenz durchgeführt werden.

Ziel der Auftaktberatung ist insbesondere der gegenseitige Informationsaustausch, die Abstimmung des vorgesehenen Vorgehens und Arbeitsplans sowie die Klärung organisatorischer und fachlicher Rahmenbedingungen. Darüber hinaus werden die für die Bearbeitung erforderlichen Unterlagen und Daten identifiziert und, soweit verfügbar, durch den Auftraggeber an den Auftragnehmer übergeben.

Alle im Rahmen dieses Auftrags eingesetzten Mitarbeitenden des Auftragnehmers sowie gegebenenfalls seiner Nachunternehmen, die einer Verpflichtung nach dem Verpflichtungsgesetz unterliegen, haben an der Auftaktberatung teilzunehmen.

Über die Auftaktberatung ist durch den Auftragnehmer ein Protokoll zu erstellen und dem Auftraggeber innerhalb von 5 Werktagen nach Durchführung der Veranstaltung zu übermitteln. Das Protokoll hat insbesondere die getroffenen Vereinbarungen, wesentlichen Festlegungen, offenen Punkte und gegebenenfalls vereinbarten Maßnahmen zu dokumentieren.

Position 2 Digitalisierung der seismischen Profile Position 2.1 Georeferenzierung Die vom Auftraggeber bereitgestellten Karten der seismischen Erkundungsberichte sind für die weiterführenden Arbeiten in einem GIS-System zu georeferenzieren. Die Georeferenzierung ist anhand geeigneter Referenzpunkten (z.B. Bohrungen

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und Koordinatenkreuze) durchzuführen. Je nach Karte können sich die verfügbaren Referenzpunkte sowie die zugrunde liegenden Koordinatensysteme unterscheiden.

Die georeferenzierten Karten sind im .tif-Formate einschließlich der zugehörigen Georeferenzierungsinformationen zu speichern und nach Abschluss der Arbeiten dem Auftraggeber zu übergeben. Die bei der Georeferenzierung verwendeten Referenz- bzw. Kontrollpunkte sind ebenfalls zu dokumentieren und dem Auftraggeber zu übergeben.

Die Georeferenzierung dient der Qualitätssicherung und der Reproduzierbarkeit der weiteren Bearbeitung. Darüber hinaus soll dem Auftraggeber ermöglicht werden, bei Bedarf weitere Inhalte der Karten nachträglich auf Grundlage der gleichen Referenzierung zu digitalisieren.

Das Zielkoordinatensystem ist mit dem Auftraggeber während der Auftaktberatung (Position 1) abzustimmen. Vorbehaltlich einer abweichenden Festlegung wird voraussichtlich das Zielkoordinatensystem ETRS89 / UTM Zone 33N (EPSG: 25833) verwendet.

Position 2.2 Digitalisierung seismischer Profile einschließlich Erfassung von Metadaten Die in den bereitgestellten Erkundungsberichten enthaltenen seismischen Profile sind auf Grundlage der georeferenzierten Karten (Position 2.1) als Vektordaten im GIS zu digitalisieren.

Die Digitalisierung umfasst die lagegenaue Erfassung des jeweiligen Profilverlaufs als Liniengeometrie sowie die Erfassung der für das Projekt vorgegebenen Metadaten. Mindestens zu erfassen sind der Profilname gemäß Erkundungsbericht, das Erkundungsgebiet sowie die Archivnummer. Für jede Karte ist zudem zu prüfen, ob seismische Profile anderer Erkundungsberichte auf der Karte dargestellt sind, beispielsweise aus vorhergegangenen Messungen. Es sind ausschließlich die Linien des jeweils zu bearbeitenden Erkundungsobjekt zu digitalisieren. Aufbau und Struktur der Attributtabelle sind mit dem Auftraggeber im Rahmen der Auftaktberatung (Position 1.1) abzustimmen.

Die Leistung wird auf Grundlage der zum Zeitpunkt der Ausschreibung bekannten bzw. überschlägig ermittelten Anzahl der zu digitalisierenden Profile (siehe Teil 1, Kapitel 2.2: Beschreibung des Datenpakets) als Fixpreis vergeben. Mit dem Fixpreis sind sämtliche für die Bearbeitung der vorgesehenen Profile erforderlichen Aufwendungen einschließlich Digitalisierung, Attributierung, Qualitätssicherung und Datenaufbereitung abgegolten.

Die digitalisierten Daten sind dem Auftraggeber bei Abschluss der Arbeiten im GeoPackage-Format zu übergeben. Die Übergabe hat sowohl in Form eines GeoPackages mit sämtlichen im Rahmen der Beauftragung digitalisierten Profilen als auch in Form jeweils eines separaten GeoPackages je bearbeitetem

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Erkundungsbericht zu erfolgen. Die beiden Ausgabeformen müssen inhaltlich identisch sein und sämtliche jeweils zugehörigen Liniengeometrien und Attribute enthalten.

Position 2.3 Option: Zusätzliche Leistungen bei der Digitalisierung seismischer Profile einschließlich Erfassung von Metadaten Sollte sich im Rahmen der Bearbeitung herausstellen, dass über die in Position 2.2 zugrunde gelegte Menge hinaus weitere seismische Profile zu digitalisieren sind, können zusätzliche Leistungen aus dieser Position abgerufen werden.

Die Abrechnung der zusätzlich beauftragten Leistungen erfolgt auf Stundenbasis zu dem hierfür angebotenen Stundensatz. Die Option wird ausschließlich durch den Auftraggeber abgerufen und darf nur nach vorheriger Beauftragung durch den Auftraggeber ausgeführt werden.

Der Leistungsumfang der zusätzlich abzurechnenden Stunden umfasst die Digitalisierung der Profilverläufe, die Erfassung der vorgegebenen Metadaten sowie die hierfür erforderliche Qualitätssicherung und Datenaufbereitung.

Position 2.4 Digitalisierung seismischer Quell- und Empfänger- positionen als Punktdaten Die in den bereitgestellten Erkundungsberichten enthaltenen seismischen Quell- und Empfängerpositionen sind auf Grundlage der georeferenzierten Karten (Position 2.1) als Punktdaten im GIS zu digitalisieren.

Die Digitalisierung umfasst die lagegenaue Erfassung der jeweiligen Quell- und Empfängerpositionen als Punktgeometrien sowie die Erfassung der für das Projekt vorgegebenen Metadaten. Mindestens zu erfassen sind das Erkundungsgebiet, der Profilname gemäß Erkundungsbericht, das Jahr sowie die Punktbezeichnung laut Karte. Aufbau und Struktur der Attributtabelle sind mit dem Auftraggeber im Rahmen der Auftaktberatung (Position 1.1) abzustimmen.

Für jede Karte ist zu prüfen, ob Quell- oder Empfängerpositionen anderer Erkundungsberichte bzw. vorhergegangener Messungen dargestellt sind. Es sind ausschließlich die Quell- und Empfängerpositionen des jeweils zu bearbeitenden Erkundungsobjekts zu digitalisieren.

Die Leistung wird auf Grundlage der im Teil 1, Kapitel 2.2, beschriebenen und überschlägig ermittelten Anzahl der zu digitalisierenden Quell- und Empfängerpositionen als Fixpreis vergeben. Die angegebene Anzahl stellt ausschließlich eine überschlägige Schätzung und Kalkulationsgrundlage für die Angebotsabgabe dar. Abweichungen der tatsächlich zu bearbeitenden Anzahl nach oben oder unten sind möglich.

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Mit dem Fixpreis sind sämtliche für die Bearbeitung der vorgesehenen Quell- und Empfängerpositionen erforderlichen Aufwendungen einschließlich Prüfung, Digitalisierung, Attributierung, Qualitätssicherung und Datenaufbereitung abgegolten.

Die digitalisierten Punktdaten sind dem Auftraggeber nach Abschluss der Arbeiten im GeoPackage-Format zu übergeben. Die Übergabe hat sowohl in Form eines GeoPackages mit sämtlichen im Rahmen der Beauftragung digitalisierten Quell- und Empfängerpositionen als auch in Form jeweils eines separaten GeoPackages je bearbeitetem Erkundungsbericht zu erfolgen. Die beiden Ausgabeformen müssen inhaltlich identisch sein und sämtliche jeweils zugehörigen Punktgeometrien und Attribute enthalten.

Position 2.5 Option: Zusätzliche Leistungen bei der Digitalisierung seismischer Quell- und Empfängerpositionen als Punktdaten Sollte sich im Rahmen der Bearbeitung herausstellen, dass über die der Position 2.4 zugrunde gelegte überschlägige Menge hinaus weitere seismische Quell- und Empfängerpositionen zu digitalisieren sind, können zusätzliche Leistungen aus dieser Position abgerufen werden. Die zusätzlichen Leistungen umfassen die Prüfung, lagegenaue Digitalisierung, Attributierung, Qualitätssicherung und Datenaufbereitung der zusätzlichen Quell- und Empfängerpositionen. Die Option wird ausschließlich durch den Auftraggeber abgerufen und darf nur nach vorheriger Beauftragung durch den Auftraggeber ausgeführt werden. Die Abrechnung der zusätzlich beauftragten Leistungen erfolgt auf Grundlage des hierfür angebotenen Einheitspreises je zusätzlicher Position bzw. nach dem angebotenen Stundensatz.

Der Auftragnehmer wird beauftragt, die im Rahmen der Leistungserbringung erforderlichen Abstimmungen und Besprechungen mit dem Auftraggeber zu planen, durchzuführen und zu dokumentieren. Die Dokumentation umfasst insbesondere die Protokollführung einschließlich der erforderlichen Anlagen.

Ziel der Besprechungen ist die fachliche und organisatorische Abstimmung sowie die Nachverfolgung des Leistungsstandes im Sinne des Projektmanagements und der Vorbereitung bzw. Durchführung der Abnahme der erbrachten Leistungen.

Der Auftraggeber bevorzugt die Durchführung regelmäßiger Besprechungen per Videokonferenz. Sofern Arbeiten im Rahmen der beauftragten Leistungen vor Ort in Cottbus durchgeführt werden, können die Besprechungen nach Abstimmung mit dem Auftraggeber auch in Präsenz stattfinden.

Die Besprechungen sind entsprechend dem Projektfortschritt zu planen und mit dem Auftraggeber abzustimmen. Sie sind mindestens im zweiwöchigen Rhythmus durchzuführen.

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Position 4.1 Erstellung und Übergabe des Abschlussberichts Die Ergebnisse der im Rahmen dieses Auftrags erbrachten Leistungen sind in einem detaillierten Abschlussbericht zu dokumentieren und dem Auftraggeber vorzulegen.

Der Abschlussbericht hat insbesondere die durchgeführten Arbeiten, die angewandte Vorgehensweise, wesentliche Bearbeitungsschritte sowie die erzielten Ergebnisse nachvollziehbar zu dokumentieren. Die im Rahmen der Bearbeitung erstellten Arbeitsergebnisse und relevanten Anlagen sind dem Bericht beizufügen.

Eine Entwurfsfassung des Abschlussberichts ist dem Auftraggeber zur Prüfung vorzulegen und gemeinsam mit diesem zu erörtern. Anmerkungen und Änderungswünsche des Auftraggebers sind in die abschließende Fassung einzuarbeiten.

Der Abschlussbericht ist in digitaler Form als bearbeitbare Word-Datei und als PDF- Datei zu übergeben. Sämtliche im Rahmen der beauftragten Leistungen erstellten und für die weitere Nutzung relevanten Arbeits- und Ergebnisdateien sind ebenfalls digital zu übergeben. Die hierfür zu verwendenden Dateiformate sind vor der abschließenden Übergabe mit dem Auftraggeber abzustimmen.

Position 4.2 Präsentation der Arbeitsergebnisse und des Abschlussberichts Nach Abschluss der Arbeiten sind dem Auftraggeber die wesentlichen Arbeitsergebnisse sowie der Abschlussbericht durch den Auftragnehmer zu präsentieren und zu erläutern.

An der Präsentation können gegebenenfalls Vertreter des Landesamtes für Bergbau, Geologie und Rohstoffe (LBGR) sowie weitere durch den Auftraggeber für andere Arbeitspakete des Gesamtprojekts beauftragte Dienstleister teilnehmen.

Die Präsentation kann nach Abstimmung mit dem Auftraggeber in Präsenz oder per Videokonferenz durchgeführt werden. Im Rahmen der Präsentation sind insbesondere die Vorgehensweise, die wesentlichen Ergebnisse sowie die übergebenen GIS-Daten und deren Struktur zu erläutern.

Anlagen

  • Leistungsverzeichnis
Alle Unterlagen dieser Ausschreibung