Vergabevorgangsnummer 26FEI86827
Bezeichnung: BIM-Planung Krefelder Eisenbahnüberführungen Strecke 2520, km 86,960 - km 87,773
BAP
BIM-Projektabwicklungsplan für BIM-Projekte der DB InfraGO AG, Geschäftsbereich Fahrweg
| DB InfraGO AG, Geschäftsbereich Fahrweg |
| V.IIG 12 |
| Musterdokument BIM-Projektabwicklungsplan |
| Version 6.4 |
| Version | Änderung durch | Beschreibung | Datum |
| 1.0 | I.NGXBIM | Finaler Entwurf zur Abstimmung | 23.10.2018 |
| 1.1 | I.NGXBIM | Überarbeitung mit Input aus BAC und nach Abstimmung mit I.NP | 22.05.2019 |
| 2.0 | I.NGXBIM | Überarbeitung nach Abstimmung mit HLI, Erstveröffentlichung im Prozessportal | 31.05.2019 |
| 3.0 | I.NGM 1 (B) | Überarbeitung mit Input aus BAC Recall und TP3 und TP4 | 09.06.2020 |
| 4.0 | I.NIG 13 | Überarbeitung mit Input aus BIM-Musterprojekt; Redaktionelle Änderungen | 15.03.2021 |
| 5.0 | I.NIG 13 | Überarbeitung mit Input von SP zur mdQS; Integration Anlage 20; Input BAC, Redaktionelle Änderungen | 10.12.2021 |
| 5.1 | I.NIG 12 | Integration Fachmodell Umwelt und Baugrund; Überarbeitung Dateinamenskonvention, Einbindung SOM 2.1, Integration BIM-Ziele der DB Netz AG, Redaktionelle Änderungen | 17.02.2023 |
| 6.0 | I.NIG 12 | Grundsätzliche Überarbeitung und Erweiterung für Lph. 5,8, Einbindung Modelllieferliste; Redaktionelle Änderungen | 21.12.2023 |
| 6.1 | I.IIG.12 | Ergänzung mit detaillierteren Ausfüllhinweisen und Möglichkeit ergänzt, einen inhaltlich reduzierten Fach-BAP zu erstellen. | 20.05.2024 |
| 6.2 | I.IIG.12 | Redaktionelle Anpassung, Konsolidierung mit Referenzdokument AIA | 02.08.2024 |
| 6.3 | I.IIG.12 | Redaktionelle Anpassung, Konsolidierung mit Referenzdokument AIA | 30.07.2025 |
| 6.4 | V.IIG.12 | Redaktionelle Anpassung, Konsolidierung mit Referenzdokument AIA | 14.01.2026 |
| 6.4.1 | Projektspezifische Anpassungen zur Ausschreibung | 23.07.2026 |
| Revision | Änderung durch | Beschreibung | Datum |
| 01 | Bearbeitung BAP zum Angebot | ||
| 02 | Erste Überarbeitung AG | ||
| 03 | |||
Ergänzungen, Änderungsvorschläge sowie Anmerkungen bitte per Mail an:
| Name | OE | |
| Christoph Palm | V.IIG.12 | Christoph.palm@deutschebahn.com |
Inhaltsverzeichnis
1.1 Ziel des BIM-Projektabwicklungsplan (BAP) 5
1.2 Allgemeine Angaben zum Projekt 5
1.4 BIM-Anwendungsfälle (AWF) der DB InfraGO AG, Geschäftsbereich Fahrweg 7
2.2 Rollen und Verantwortlichkeiten 32
3.1 Daten- und Informationsmanagement 35
3.2 modellgestützte Qualitätssicherung 36
3.4 Koordinationsmodell erstellen 36
3.5 Kollisionsprüfung durchführen 36
3.6 Modellbasierte Projektbesprechung (VDR und mb Baubesprechung) 36
4.2 Einsatz einer CDE / Projektkommunikationsplattform 37
5 Anforderungen an Struktur, Daten und Modelle 38
5.1 Anforderungen an Modelle 38
5.2 Modellstruktur und Attribuierung 38
6 Datenübergabe und lieferbare Leistungen 39
6.1 Datenübergabe durch den AG 39
6.2 Lieferbare Leistungen durch den AN 39
Einleitung
Ziel des BIM-Projektabwicklungsplan (BAP)
Im BIM-Projektabwicklungsplan (BAP) beschreibt der AN, wie er die Anforderungen aus den AIA im Projekt umsetzt. Der BAP dokumentiert die Festlegungen zur gemeinsamen Zusammenarbeit zwischen allen Projektbeteiligten. Der BAP ist ein „lebendes“ Dokument, welches kontinuierlich während der Projektlaufzeit fortgeschrieben wird.
Allgemeine Angaben zum Projekt
Projekt: EÜ Voltastraße Strecke 2520 km 87,773 EÜ Kölnerstraße Strecke 2520 km 87,184 EÜ Gladbacherstraße Strecke 2520 km 86,960
Projektnummer: T.016063913 (Voltastraße) G. 016131297 (Kölnerstraße) T.016063912 (Gladbacherstraße)
Auftraggeber: DB InfraGo AG
Königstraße 57
47051 Duisburg
Projektleiter: Gajan Amirthalingam
V.II-W-P-I
gajan.amirthalingam@deutschebahn.com
Projektbeschreibung: Projektbeschreibung ist der Anlage 1 zu entnehmen
Leistungsumfang des AN: Objektplanung KIB
Leistungsphasen des AN: Leistungsphase 2, optional Leistungsphase 3-7
BIM-Ziele des Projekts
Die BIM-Implementierung ist ein unverzichtbarer Baustein der Digitalisierungsstrategie der DB. BIM liefert einen wesentlichen Beitrag, um die aktuellen und künftigen Herausforderungen im Bereich der Infrastruktur zu bewältigen. Gemäß der vom Vorstandsressort Infrastruktur veröffentlichten Strategie wird mit BIM das übergeordnete Ziel verfolgt
„Infrastruktur besser planen, bauen und betreiben – bessere Infrastruktur planen, bauen und betreiben!“
Durch die Umsetzung der Strategie und flächendeckende Implementierung von BIM ergeben sich die nachfolgenden Vorteile:
Hieraus abgeleitet werden in den o.g. Projekten die nachfolgenden angepassten BIM-Ziele verfolgt:
Allgemeine BIM-Ziele
- alle Gewerke in einem Gesamtmodell darstellen zur Verbesserung der Projektstruktur und Übersichtlichkeit
- Verbesserung der Kommunikation aller Projektbeteiligten
Bestandsmodellierung
- Erfassung des Bestandes in 3D
Trassen- und Variantenvergleich
- Erhalt einer besseren Entscheidungsgrundlage verschiedener Varianten
Visualisierung
- Erprobung der BIM Methodik im AwF Visualisierung (3D-Renderings (10 Stück in LPH 2, 3 Stück in LPH 3)
Planungskoordination und Kollisionsprüfung
- vgl. allgemeine Ziele
Ableitung von 2D-Plänen und Planlaufmanagement
- Möglichkeit 2D-Pläne für Genehmigungen und Bauakte (Übergabe an PD) zu erstellen
5D-Modellerstellung, Ausschreibung und Abrechnung
- Modellbasierte Ausschreibung und Vergabe
- Modellbasierte Erstellung von Leistungsverzeichnissen
- Modellbasierte Ermittlung der Hauptkostengruppen
4D-Modellerstellung
- Optimierung der Termin- und Kostenplanung
- Verbesserung der Bauphasenplanung
- Verbesserung der Baulogistik
Übergabe/ Betreiben
- Erstellung/Übergabe Betreibermodell für IH
- Übergabe definierter digitaler Daten an den Betrieb
BIM-Anwendungsfälle (AWF) der DB InfraGO AG, Geschäftsbereich Fahrweg
Folgende AWF sind durch den AN umzusetzen:
| AWF 010: Bestandsaufnahme | |||||||||||
| Zuordnung des Anwendungsfalls zu den Projektphasen | |||||||||||
| Nr. | Anwendungsfall | Leistungsphase gem. HOAI | Betrieb | ||||||||
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | |||
| AWF 010 | Bestandsaufnahme | x | |||||||||
| Definition | |||||||||||
| Erfassung der wesentlichen Aspekte des Bestandes durch ein geeignetes Aufmaß und Überführung in eine 3D-Darstellung. Die Eingangsdaten dafür stammen aus geodätischen Erfassungen wie Tachymetrie, Laserscanning, Photogrammmetrie. | |||||||||||
| Projekt-/Praxisbeispiele | |||||||||||
| Umsetzung | |||||||||||
| 1. Anforderungen aus AIA und BAP erfassen und berücksichtigen 2. Sichtung und Prüfung von Eingangsdaten 3. Vermessen und Bestand erfassen 4. Überführung der Informationen in eine 3D-Darstellung 5. Durchführung und Dokumentation der Qualitätsprüfung (AN) 6. Durchführung der Plausibilitätsprüfung (AG) 7. Bereitstellung der qualitätsgeprüften Ergebnisse [Die Umsetzung ist im BAP durch den AN zu beschreiben.] | |||||||||||
| Input | Output | ||||||||||
| * GIS-Daten (LandXML/CityGML) * Bahn-Geodaten (IVL, IVMG, Trassendaten etc.) * Bestandspläne (DWG, PDF) * Bauwerksbücher, Bauwerkshefte * Richtzeichnungen | * Vermessungsdaten * Digitales Geländemodell (DWG, DA 45, 49, 58 nach REB, IFC) * Punktwolken (E57, TXT, XYZ, ASCII) * Orthofotos (TIFF, JPEG, ECW) * Fotodokumentation (JPEG, RAW) |
| AWF 020: Bestandsmodellierung | ||||||||||||
| Zuordnung des Anwendungsfalls zu den Projektphasen | ||||||||||||
| Nr. | Anwendungsfall | Leistungsphase gem. HOAI | Betrieb | |||||||||
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | ||||
| AwF 020 | Bestandsmodellierung | x | x | |||||||||
| Definition | ||||||||||||
| Erstellung eines Bestandsmodells auf Grundlage verschiedener Datenquellen wie bestehenden Unterlagen, den Ergebnissen der Bestandsaufnahme, Daten aus geografischen Informationssystemen oder Daten Dritter (z.B. Landesvermessungsämter, Gemeinden und Leitungseigentümern). Die für das Projekt relevanten Daten müssen identifiziert, aufbereitet, zusammengeführt und in Form von Bestandsmodellen bereitgestellt werden. | ||||||||||||
| Projekt-/Praxisbeispiele | ||||||||||||
| Umsetzung | ||||||||||||
| 1. Anforderungen aus AIA und BAP erfassen und berücksichtigen 2. Zusammenführung der Bestandsdaten in ein einheitliches geodätisches Bezugsystem 3. Erstellen der Fachmodelle des Bestandes 4. Überführung der Fachmodelle in ein Koordinationsmodell des Bestandes 5. Hinterlegung des Bestandsmodells mit Informationsobjekten 6. Durchführung und Dokumentation der Qualitätsprüfung (AN) 7. Durchführung und Dokumentation der Qualitätsprüfung (AG) 8. Bereitstellung der qualitätsgeprüften Ergebnisse [Die Umsetzung ist im BAP durch den AN zu beschreiben.] | ||||||||||||
| Input | Output | |||||||||||
| * Digitales Geländemodell (DWG, DA 45, 49, 58 nach REB, ASCII) * Punktwolken (E57, TXT, XYZ, ASC) * Orthofotos (TIFF, JPEG, ECW) * GIS-Daten (LandXML/CityGML) * Liegenschaftskataster (z. B. DXF, NAS) * Bestandspläne (DWG, PDF) * Bahn-Geodaten (IVL IVMG, Trassendaten etc.) * Gleisnetzdaten (GND) * Bauwerksbücher, Bauwerkshefte, Richtzeichnungen * Baugrundinformationen, Geobasisdaten (z. B. XML, DXF, IFC, PDF, CSV) * Gefahrgut, Kampfmittel, Altlasten (z.B. PDF, DXF) * etc. | * Verknüpfte Berichte und Dokumentationen * Qualitätsgeprüfte Bestandsmodelle (offene Formate wie IFC, CPIXML sowie native Formate wie RVT, SMC, CPA, NWD, und weitere) |
| AWF 030: Bauwerksdatenmodell | ||||||||||||
| Zuordnung des Anwendungsfalls zu den Projektphasen | ||||||||||||
| Nr. | Anwendungsfall | Leistungsphase gem. HOAI | Betrieb | |||||||||
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | ||||
| AwF 030 | Bauwerksdatenmodell | x | x | x | x | x | x | |||||
| Definition | ||||||||||||
| Erstellung von Bauwerksdatenmodellen, bestehend aus geometrischen Objekten, die über Attribute mit semantischen Informationen angereichert werden. Die Bauwerksdatenmodelle werden je Disziplin als eigene Fachmodelle erzeugt, mit Fachmodellen anderer Disziplinen in einem Koordinationsmodell zusammengeführt , koordiniert und geprüft und als Gesamtmodell für die weitere Verwendung durch den AG freigegeben. | ||||||||||||
| Projekt-/Praxisbeispiele | ||||||||||||
| Umsetzung | ||||||||||||
| 1. Berücksichtigung AIA und BAP 2. Festlegung von Modellierungsrichtlinien3. Erstellung Fachmodelle in Autorensoftware 3. Erstellung von Fachmodellen in einer Autorensoftware 4. Erstellung von Koordinationsmodellen in einer Koordinationssoftware 5. Durchführung und Dokumentation der Qualitätsprüfung (AN) 6. Durchführung und Dokumentation der Qualitätsprüfung (AG) 7. Bereitstellung des qualitätsgeprüften Gesamtmodells [Die Umsetzung ist im BAP durch den AN zu beschreiben.] | ||||||||||||
| Input | Output | |||||||||||
| * Bestandsmodell (native Formate wie: RVT, SMC, CPA, NWD, IFC, CPIXML) * Ggf. Modelle/Planung Dritter (offene und native Formate wie: RVT, IFC, NWD) * Baugrunddaten (DWG, Bohrprofile) | * Fachmodelle (RVT, SMC, CPA, NWD, IFC, CPIXML) * Koordinationsmodelle (CPA, NWD, IFC) * Gesamtmodelle (CPA, NWD, IFC) |
| AWF 040: Variantenvergleiche | |||||||||||
| Zuordnung des Anwendungsfalls zu den Projektphasen | |||||||||||
| Nr. | Anwendungsfall | Leistungsphase gem. HOAI | Betrieb | ||||||||
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | |||
| AWF 040 | Variantenvergleiche | x | |||||||||
| Definition | |||||||||||
| Erstellung von modellbasierten Planungsvarianten zur Vereinfachung der Analyse und Bewertung hinsichtlich maßgeblicher Bewertungskriterien für den Variantenentscheid mit anschließender Anfertigung der Modelle der Vorzugsvariante. | |||||||||||
| Projekt-/Praxisbeispiele | |||||||||||
| Umsetzung | |||||||||||
| 1. Anforderungen aus AIA und BAP erfassen und berücksichtigen 2. Erstellung planungsphasengerechter Modelle der Varianten 3. Prüfung der Modelle auf Eignung für die Variantenanalyse 4. Modellbasierte Variantenvergleiche 5. Darstellung und Dokumentation des Variantenvergleiches 6. Entscheidungsfindung für eine Vorzugsvariante auf Grundlage vorab definierter Kriterien 7. Anfertigung von Modellen der Vorzugsvariante 8. Durchführung und Dokumentation der Qualitätsprüfung (AN) 9. Durchführung und Dokumentation der Qualitätsprüfung (AG) 10. Bereitstellung der qualitätsgeprüften Ergebnisse [Die Umsetzung ist im BAP durch den AN zu beschreiben.] | |||||||||||
| Input | Output | ||||||||||
| * Bestandsmodell (native Formate wie: RVT, SMC, CPA, NWD, IFC, CPIXML) * ggf. Modelle/Planung Dritter (offene und native Formate wie: RVT, IFC, NWD) * Vermessungsdaten * Baugrunddaten * Gutachten | * Planungsmodelle der Varianten (offene und native Formate wie: RVT, SMC, CPA, NWD, IFC, CPIXML) * Geprüfte Modelle der Vorzugsvariante * Darstellung und Dokumentation (z. B. Bewertungsmatrix) des Variantenvergleiches |
| AWF 050: Visualisierung | |||||||||||
| Zuordnung des Anwendungsfalls zu den Projektphasen | |||||||||||
| Nr. | Anwendungsfall | Leistungsphase gem. HOAI | Betrieb | ||||||||
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | |||
| AWF 050 | Visualisierung | x | x | x | |||||||
| Definition | |||||||||||
| Bedarfsgerechte Visualisierung von zielgerecht zusammengestellten, bestehenden Modellen durch Ergänzung um weitere Objekte und Informationen und/oder grafische Aufbereitung mit dem vordergründigen Zweck der Kommunikation. Ausgabe der Visualisierungen in zweckgebundener Form (Video, Renderings, VR, AR, Viewer). | |||||||||||
| Projekt-/Praxisbeispiele | |||||||||||
| Umsetzung | |||||||||||
| 1. Anforderungen aus AIA und BAP erfassen und berücksichtigen 2. Konkretisierung der genauen Anforderungen und technischen Umsetzung für Visualisierungen in Abstimmung zwischen AG und AN 3. Identifikation der erforderlichen Modelle 4. Erstellung der Visualisierungen 5. Durchführung der Qualitätsprüfung der Visualisierung (AN) 6. Durchführung der Qualitätsprüfung der Visualisierung (AG) 7. Bereitstellung der qualitätsgeprüften Ergebnisse [Die Umsetzung ist im BAP durch den AN zu beschreiben.] | |||||||||||
| Input | Output | ||||||||||
| * Bestandsmodell (native Formate wie: RVT, SMC, CPA, NWD, IFC) * ggf. Modelle/Planung Dritter (RVT, IFC, WD, pdf, dwg) * Orthofotos (ECW, TIFF) * Fotos (JPG, RAW, TIFF) * 360° Aufnahmen * Texturen, Shader, Staffage (JPG, RAW, TIFF) * Handskizzen | * Einfache Visualisierungen der Planungsmodelle (JPG, PNG, TIFF) * Fotorealistische Visualisierungen (JPG, TIFF, PDF) * Fotorealistische Animationen (AVI, MP4) * 360° Videos (MP4) * VR-Anwendungen (IFC, FBX) * AR-Anwendungen (EXE) |
| AWF 060: Planungskoordination | |||||||||||
| Zuordnung des Anwendungsfalls zu den Projektphasen | |||||||||||
| Nr. | Anwendungsfall | Leistungsphase gem. HOAI | Betrieb | ||||||||
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | |||
| AWF 060 | Planungskoordination | x | x | x | x | x | x | x | x | ||
| Definition | |||||||||||
| Regelmäßiges Zusammenführen der Fachmodelle in Koordinationsmodellen mit anschließender Prüfung auf Konformität der Anforderungen, der Qualitätsprüfung und systematischer Konfliktbehebung. Die Zusammenarbeit erfolgt interdisziplinär durch eine modellgestützte Kommunikation über eine gemeinsame Datenumgebung (CDE). | |||||||||||
| Projekt-/Praxisbeispiele | |||||||||||
| Umsetzung | |||||||||||
| 1. Anforderungen aus AIA und BAP erfassen und berücksichtigen 2. Zusammenführung der qualitätsgeprüften Fachmodelle in einem einheitlichen Bezugssystem 3. Durchführung und Dokumentation der Qualitätsprüfung (AN) 4. Konfliktbehebungs- und Abstimmungsprozesse steuern und umsetzen 5. Dokumentation der Konfliktbehebung und Entscheidungen 6. Durchführung und Dokumentation der Qualitätsprüfung (AG) 7. Bereitstellung der qualitätsgeprüften Ergebnisse [Die Umsetzung ist im BAP durch den AN zu beschreiben.] | |||||||||||
| Input | Output | ||||||||||
| * Qualitätsgeprüfte Fachmodelle (native und offene Formate, wie: RVT, SMC, IFC, CPIXML) | * Qualitätssicherungsberichte mit Anlagen: Checkliste, BCF-Dateien, Kollisionsmatrix (DOC, PDF, XLS, oder über PowerBI Berichte) * Qualitätsgeprüftes Koordinationsmodell (native wie offene Formate, wie: CPA, NWD, IFC, CPIXML) |
| AWF 070: Erstellen von Plänen | |||||||||||
| Zuordnung des Anwendungsfalls zu den Projektphasen | |||||||||||
| Nr. | Anwendungsfall | Leistungsphase gem. HOAI | Betrieb | ||||||||
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | |||
| AwF 070 | Erstellen von Plänen | x | x | x | x | ||||||
| Definition | |||||||||||
| Ableitung relevanter Teile der Pläne (2D) aus den Bauwerksdatenmodellen (3D) und Ergänzung der Pläne um fehlende Informationen. Maßstab, Darstellung und Planinhalte entsprechen hierbei den jeweiligen Richtlinien und Regelwerken bzw. Projektanforderungen. Die abgeleiteten Pläne dürfen dem Modellstand nicht widersprechen. | |||||||||||
| Projekt-/Praxisbeispiele | |||||||||||
| Umsetzung | |||||||||||
| 1. Anforderungen aus AIA, BAP und Richtlinien für die Planerstellung erfassen und berücksichtigen 2. Zusammenführung der für die Planerstellung erforderlichen Modelle 3. Plandarstellungen ableiten (Schnitte, Grundrisse, Ansichten, Perspektiven und Details) 4. Aufbereitung, Nacharbeitung und Ergänzung der Pläne gemäß Anforderungen an die Planerstellung 5. Durchführung und Dokumentation der Qualitätsprüfung (AN) 6. Durchführung und Dokumentation der Qualitätsprüfung (AG) 7. Bereitstellung der qualitätsgeprüften Ergebnisse [Die Umsetzung ist im BAP durch den AN zu beschreiben.] | |||||||||||
| Input | Output | ||||||||||
| * Qualitätsgesicherte Fachmodelle (IFC) * Qualitätsgesicherte Koordinationsmodelle (IFC) * Verknüpfte Daten Dritter (z.B. Alkis Daten etc.) | * 2D-Pläne: Vorentwurfspläne, Entwurfspläne, Genehmigungspläne, Ausführungspläne, Instandhaltungspläne (DXF, PDF) |
| AWF 080: Freigabe- und Genehmigungsprozesse | |||||||||||
| Zuordnung des Anwendungsfalls zu den Projektphasen | |||||||||||
| Nr. | Anwendungsfall | Leistungsphase gem. HOAI | Betrieb | ||||||||
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | |||
| AwF 080 | Freigabe- und Genehmigungs- prozesse | x | x | x | x | x | |||||
| Definition | |||||||||||
| Durchführung der Prüfläufe zur behördlichen Freigabe und Genehmigung der Planung auf Basis von BIM-Modellen und den daraus abgeleiteten, zusätzlich erforderlichen Unterlagen unter Beachtung regulativer Vorgaben. | |||||||||||
| Projekt-/Praxisbeispiele | |||||||||||
| Umsetzung | |||||||||||
| 1. Übergabe freigegebener BIM-Modelle und der daraus abgeleiteten 2D-Pläne zur Genehmigungsprüfung 2. Digitale Kommentierung der Planung und Bauphase während der Freigabe- und Genehmigungsprozesse 3. Durchführung der Prüfung und Dokumentation der Genehmigungsprozesse 4. Bereitstellung der qualitätsgeprüften Ergebnisse [Die Umsetzung ist im BAP durch den AN zu beschreiben.] | |||||||||||
| Input | Output | ||||||||||
| * Bauwerksdatenmodell (RVT, SMC, CPA, NWD, IFC, CPIXML) * Abgeleitete 2D-Planunterlagen (PDF) | * BCF * Geprüfte und genehmigte Dokumente * Geprüftes und genehmigtes Bauwerksdatenmodell (RVT, SMC, CPA, NWD, IFC, CPIXML) |
| AWF 090: Kostenplanung | |||||||||||
| Zuordnung des Anwendungsfalls zu den Projektphasen | |||||||||||
| Nr. | Anwendungsfall | Leistungsphase gem. HOAI | Betrieb | ||||||||
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | |||
| AwF 090 | Kostenplanung | x | x | x | |||||||
| Definition | |||||||||||
| Modellbasierte Ermittlung strukturierter und bauteilbezogener Mengen (Volumen, Flächen, Längen, Stückzahlen) ab Lph 2 als Basis zur Erstellung von Kostenermittlungen in verschiedenen Stufen nach vordefinierten Standardkostenplänen der DB. | |||||||||||
| Projekt-/Praxisbeispiele | |||||||||||
| Umsetzung | |||||||||||
| 1. Anforderungen aus AIA und BAP erfassen und berücksichtigen 2. Zusammenführung der für die Mengenermittlung erforderlichen qualitätsgeprüften Fachmodelle 3. Modellbasierte Mengenermittlung mithilfe der im Bauwerkdatenmodell enthaltenen geometrischen und semantischen Informationen entsprechend der Struktur der Kostengliederung 4. Händische Mengenermittlung der nicht modellbasiert ableitbaren Mengen 5. Zuweisung der ermittelten Mengen zu den Kostenpositionen 6. Durchführung und Dokumentation der Qualitätsprüfung (AN) 7. Durchführung der Plausibilitätsprüfung (AG) 8. Bereitstellung der qualitätsgeprüften Ergebnisse [Die Umsetzung ist im BAP durch den AN zu beschreiben.] | |||||||||||
| Input | Output | ||||||||||
| * IFC-Fachmodelle * Koordinationsmodell / Bauwerksdatenmodell (RVT, SMC, CPA, NWD, IFC, CPIXML) * Modellstruktur und Attribuierung (SOM) * Kostenplanstruktur (KKK, KGK, DIN 276, Standardkostenpläne) | * GAEB (Kostenpläne) * Mengenermittlung * Visualisierung der aktuellen Kosten je Lph und bei Verknüpfung mit Terminen auch des Kostenverlaufs * Dokumentation der Qualitätssicherung |
| AWF 120: Termin- und Bauphasenplanung | |||||||||||
| Zuordnung des Anwendungsfalls zu den Projektphasen | |||||||||||
| Nr. | Anwendungsfall | Leistungsphase gem. HOAI | Betrieb | ||||||||
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | |||
| AwF 120 | Termin- und Bauphasenplanung | x | x | x | x | ||||||
| Definition | |||||||||||
| Nutzung eines durch Verknüpfung von Vorgängen der Terminplanung mit den zugehörigen Modellelementen erstellten Bauwerksdatenmodells zur Darstellung und Überprüfung des geplanten Bauablaufs. | |||||||||||
| Projekt-/Praxisbeispiele | |||||||||||
| Umsetzung | |||||||||||
| 1. Anforderungen aus AIA und BAP erfassen und berücksichtigen 2. Zusammenführung der für die Terminplanung erforderlichen qualitätsgeprüften Fachmodelle 3. Festlegung und Abgleich der Strukturen, Granularität und Verknüpfungsattribute zwischen Terminplan und Modellelementen 4. Erstellung und Fortschreibung verknüpfter Terminpläne mit phasengerechter Konkretisierung auf Grundlage des Bauzeiten- bzw. Vertragsterminplans 5. Verknüpfung der Modellelemente mit den entsprechenden Vorgängen der Terminplanung 6. Durchführung und Dokumentation der Qualitätsprüfung (AN) 7. Durchführung und Dokumentation der Qualitätsprüfung (AG) 8. Bereitstellung der qualitätsgeprüften Ergebnisse [Die Umsetzung ist im BAP durch den AN zu beschreiben.] | |||||||||||
| Input | Output | ||||||||||
| * IFC-Fachmodelle * Koordinationsmodell; Bauwerksdatenmodell (RVT, SMC, CPA, NWD, IFC, CPIXML) * Modellstruktur und Attribuierung (SOM) * Terminplan (MPP) * Bauphasenplanung | * Bauablaufmodell (IFC) * Visualisierung des Bauablaufs (MP4, AVI) |
| AWF 130: Baulogistikplanung | |||||||||||
| Zuordnung des Anwendungsfalls zu den Projektphasen | |||||||||||
| Nr. | Anwendungsfall | Leistungsphase gem. HOAI | Betrieb | ||||||||
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | |||
| AwF 130 | Baulogistikplanung | x | x | ||||||||
| Definition | |||||||||||
| Unterstützung der Planung und Optimierung von Logistikabläufen (Baustelleneinrichtung, Baustelleninfrastruktur, Bauprozesse, Verkehrsphasen, Verkehrsführung) durch den Einsatz von modellbasierten Darstellungen des Bauablaufs und Prozesssimulationen. | |||||||||||
| Projekt-/Praxisbeispiele | |||||||||||
| Umsetzung | |||||||||||
| 1. Anforderungen aus AIA und BAP erfassen und berücksichtigen 2. Anreicherung des Modells mit logistisch relevanten Elementen 3. Berücksichtigung der Ergebnisse der 4D Modellierung 4. Verknüpfung von GIS-Systemen zur Abwicklung und Kontrolle der Baulogistik 5. Durchführung und Dokumentation der Qualitätsprüfung (AN) 6. Durchführung und Dokumentation der Qualitätsprüfung (AG) 7. Bereitstellung der qualitätsgeprüften Ergebnisse [Die Umsetzung ist im BAP durch den AN zu beschreiben.] | |||||||||||
| Input | Output | ||||||||||
| * Fachmodell / Koordinationsmodell / Bauwerksdatenmodell (Ausführung) (RVT, SMC, CPA, NWD, IFC, CPIXML) * Terminplanung * Liefermengen | * BE-/Baulogistikmodell (RVT, SMC, CPA, NWD, IFC, CPIXML) * Bauablaufsimulation * Bau- und Montagemodell |
Organisation im Projekt
In diesem Kapitel werden die BIM-spezifischen Rollen bzgl. ihrer Tätigkeiten und Verantwortung beschrieben. Auf Basis des Organigramms der Projektorgnisation benennen AG und AN folgende Ansprechpartner in den jeweiligen Rollen:
| Rolle | Name | Telefon/Mobil | Firma/Abteilung | |
| Projektleiter | Gajan Amirthalingam | Gajan.Amirtgalingam@deutschebahn.com | 015237561832 | DB InfraGO AG, Geschäftsbereich Fahrweg V.II-W-P-I |
| Projektingenieurin | Berivan Cagli | Berivan.cagli@deutschebahn.com | 015233349426 | DB InfraGO AG, Geschäftsbereich Fahrweg V.II-W-P-I |
| BIM Berater | Dorau, Christian | c.dorau@gi-consult.de | 030338580265 | GI-Consult GmbH |
| BIM Koordinator KIB | ||||
| BIM-Koordinator BÜW |
Tabelle 1: Ansprechpartner
Bei Änderungen informieren sich AG und AN unverzüglich.
Besprechungswesen
Für das Projekt werden folgende Besprechungstermine unter Nutzung moderner Kommunikationsmedien MS-Teams vereinbart.
| Bezeichnung | Lph. | Frequenz | Beteiligte | Ort |
| BIM-Projektauftaktworkshop | 1 | - | AG, AN, BIM Manager, BIM-Berater | Online, ggf. vor Ort |
| Besprechung und Aktualisierung BAP | 1-7 | min. 1 mal pro Lph | AG, AN, BIM Manager, BIM-Berater | Online, ggf. vor Ort |
| modellgestützte Planungsbesprechung (VDR) | 1-7 | alle 4 Wochen | AG, AN, BIM Manager, BIM-Berater | Online, ggf. vor Ort |
| BIM Jour fixe | 1-7 | 1-2 mal pro Lph | AG, AN, BIM Manager, BIM-Berater | Online, ggf. vor Ort |
Tabelle 2: Besprechungen
Rollen und Verantwortlichkeiten
BIM-Manager (AG)
Der BIM-Manager steuert übergeordnet das Daten- und Informationsmanagement für den AG.
Er ist verantwortlich für die Umsetzung der entwickelten Strategie (BIM-Ziele) und Anforderungen an die BIM-Projektabwicklung und ist Ansprechpartner auf AG-Seite für den BIM-Prozess.
Er prüft kontinuierlich, ob die Umsetzung der AIA durch den AN erfolgt und konform zu den Zielvorgaben des Projekts ist.
Die Aufgaben und Verantwortlichkeiten des BIM-Managers sind nachfolgend skizziert:
- Vorgabe der AIA
- Prüfung und fachliche Freigabe des BAP
- Freigabe der Lieferobjekte des AN in Bezug auf Konformität mit AIA und BAP
- Vorgaben von Anforderungen an die gemeinsame Datenumgebung (Common Data Environment kurz CDE)
- Verwaltung der Umgebungen „veröffentlicht“ und „archiviert“ auf der CDE
- Vorgabe der Austauschformate für die eingesetzten Software-Produkte, sofern nicht bereits in den AIA festgelegt
- Vorgaben der Anforderungen an Datensicherheit, Datenkonsistenz und Datenverteilung
- Ansprechpartner für projektspezifische BIM-Themen beim AG
- Vorbereitung und Durchführung des BIM-Kick-Offs
Der BIM-Manager trägt keine Verantwortung für die fachliche Richtigkeit (z.B. Tragwerksplanung, Einhaltung von Gleisabständen) der Planungen des AN.
BIM-Informationsmanager (AG) (derzeit bei der DB InfraGO AG, Geschäftsbereich Fahrweg noch nicht benannt)
Der Informationsmanager übernimmt die Daten nach Inbetriebnahme der Anlage und ist für die Qualitätssicherung des Bauwerksdatenmodells in der Betriebsphase verantwortlich.
Dessen Aufgaben und Verantwortlichkeiten sind nachfolgend skizziert:
- Frühzeitige Definition der Anforderungen für das Bauwerksdatenmodell für den Betrieb
- Bereitstellung der Daten aus dem Bauwerksdatenmodell für den Betrieb
- Einpflegen der Projektergebnisse in das Bauwerksdatenmodell im Betrieb
- Fortschreiben des Bauwerksdatenmodell während des Betriebs
Diese Rolle ist in diesem Projekt nicht aktiv.
BIM-Gesamtkoordinator (AN)
Der BIM-Gesamtkoordinator koordiniert die Fachplaner. Die Koordinierung erfolgt durch die Zusammenführung aller geometrischen Daten in sogenannte Koordinationsmodellen, der darauffolgenden Kollisions- und Attributsprüfung, Durchsprache der Konflikte in modellgestützten Projektbesprechungen und Nachverfolgung der Abarbeitung der Konflikte über eine modellgestützte Kommunikation.
Die Aufgaben und Verantwortlichkeiten des BIM-Gesamtkoordinators sind nachfolgend skizziert:
- Erstellung des projektspezifischen BIM-Abwicklungsplans (BAP) in Abstimmung mit dem AG und den anderen relevanten Projektbeteiligten
- Erstellen und Fortschreiben der Modellstruktur mit dem BIM-Manager und den BIM-Fachkoordinatoren
- Koordination / Integration der Fach- und Teilmodelle in ein Koordinationsmodell
- Durchführung der Kollisions- und Attributsprüfung inklusive Dokumentation
- Organisation, Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung der modellgestützten Planungsbesprechungen
- Durchführung der modellgestützten Kommunikation
- Termingerechte Datenübergabe der Lieferobjekte (Data Drops)
- Verwaltung der Umgebung „in Bearbeitung“ und „geteilt“ auf der CDE
- Qualitätssicherung der zu übergebenden Daten in Bezug auf Konformität mit AIA und BAP vor Übergabe in die Umgebungen „veröffentlicht“ auf der CDE
- Erster Ansprechpartner des BIM-Managers beim AN für projektspezifische BIM-Themen
Aufgrund der Komplexität des Bauvorhabens können die Rollen BIM-Gesamtkoordinator und BIM-Koordinator auch in Personalunion durchgeführt werden.
BIM-Koordinator (AN)
BIM-Koordinator BÜW (AN)
BIM-Modellautor (AN)
Prozesse
In diesem Dokument wird der Begriff „Prozesse“ synonym für Arbeitsabläufe verwendet.
Daten- und Informationsmanagement
| Rolle | Name | Aufgabe | Verantwortungsbereich |
| BIM-Manager | |||
Die Aufgaben und Verantwortungen bei der Administration und Nutzung der gemeinsamen Datenumgebung (Common Data Environment kurz CDE) teilen sich wie folgt auf:
Tabelle 3: Verantwortlichkeiten CDE
Abbildung 1: Umgebungen und Status auf der CDE
modellgestützte Qualitätssicherung
Abbildung 2: Erstellung und Qualitätssicherung Modelle durch den AN und AG bis zum Ende der Lph.
Fachmodell erstellen
Koordinationsmodell erstellen
Kollisionsprüfung durchführen
Modellbasierte Projektbesprechung (VDR und mb Baubesprechung)
Für das Projekt werden folgende modellbasierten Projektbesprechungen unter Nutzung moderner Kommunikationsmedien MS TEAMS vereinbart.
| Bezeichnung | Lph. | Frequenz | Beteiligte | Ort |
| VDR 1 | ||||
| VDR 2 | ||||
| mb Baubesprechung 1 | ||||
| mb Baubesprechung 2 | ||||
Tabelle 3: Besprechungen
Freigabe durch den AG
Vor dem Übergang in den Status „veröffentlicht“ erfolgt die Freigabe der Lieferobjekte durch den AG. Der AG lässt sich hierfür die Dokumentation der Qualitätssicherung des AN vorlegen und prüft die Lieferobjekte stichprobenartig. Mit der Freigabe ist keine rechtsgeschäftliche Abnahme der Leistung verbunden. Für die Prozesse zur Modellerstellung und zur Freigabe der Planungshefte sind auf der CDE standardisierte Workflows hinterlegt, die zu nutzen sind.
Softwareeinsatz
In diesem Kapitel werden die einzusetzenden Softwareanwendungen für das Projekt und die Interaktionen untereinander beschrieben. Die Angaben spiegeln den aktuellen Erkenntnisstand wider und werden im Projektverlauf ergänzt und ggf. angepasst.
Die im Projekt eingesetzte Software ist in der nachfolgenden Tabelle zu benennen.
| Zweck | Software | Datenformat | Version |
| Visualisierung | |||
Tabelle 5: Übersicht der eingesetzten Software
BIM-Software
Einsatz einer CDE / Projektkommunikationsplattform
| Benutzerrollen in CDE der DB InfraGO AG, Geschäftsbereich Fahrweg | Name (Nutzer) | Berechtigungsstufe | Gewerk | Unternehmen |
| BIM-Gesamtkoordinator | ||||
Tabelle 6: Übersicht Benutzerrollen in der CDE
Datenaustauschformate
Nomenklatur
Anforderungen an Struktur, Daten und Modelle
Anforderungen an Modelle
Modellstruktur und Attribuierung
Datenübergabe und lieferbare Leistungen
Datenübergabe durch den AG
Der AG übergibt zu Beginn des Projekts dem AN die folgenden Daten als Grundlage für die Leistungserbringung.
| Nr. | Beschreibung | Übergabeobjekt | Erstelldatum | Datenformat | Lieferant | Datenquelle | Lieferdatum |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 | DB Bestandsdaten | IVL-Pläne | DWG, GEO-TIFF, PDF | AG | ISD- Portal | ||
| 2 | DB Bestandsdaten | Bestandspläne | - | DWG, PDF | AG | IZ-Plan | |
| 3 | DB Bestandsdaten | Bauwerksbücher | AG | AG | |||
| 4 | Begutachtungen | Begutachtungen | AG | AG | |||
| 5 | Trassendaten und Gleisvermarkung | IVMG-Pläne, Koordinaten und Höhen der Gleisvermarkungspunkte | DGN, landXML;MDB | AG | DB GIS | ||
| 6 | DB Flächeninformationen | z.B. Schutzgebiete, FFH-Gebiete, Überschwemmungsgebiete | AG | DBImmMaps | |||
| 7 | 3D Punktwolke aufbereitet als 3D Volumenmodell durch Vermesser | Punktwolke mit Modell | DGM, rvt, ifc, rcp, nwd | AG | - |
Tabelle 7: Datenübergabe durch den AG
Lieferbare Leistungen durch den AN
| Beschreibung | Erstelldatum | Lieferintervall | Datenformat | Software | Datenquelle |
|---|---|---|---|---|---|
| … | |||||
| … |
Tabelle 8: Lieferbare Leistungen durch AN
Abkürzungsverzeichnis
| Abkürzung | Begriff | ggf. deutsche Übersetzung |
| AG | Auftraggeber | |
| AIA | Auftraggeber-Informations-Anforderungen | |
| AN | Auftragnehmer | |
| BAP | BIM-Abwicklungsplan | |
| BIM | Building Information Modelling | |
| CAD | Computer-aided Design | Computer unterstütztes Entwerfen |
| CDE | Common Data Environment | gemeinsame Datenumgebung |
| DB | Deutsche Bahn | |
| GIS | Geographisches Informationssystem | |
| mb | modellbasiert | |
| VR I | Vorstandsressort Infrastruktur | |