00.4_26FEI86827_Los 1_Zuschlagskriterien.pdf

BIM-Planung für drei Eisenbahnüberführungen auf der Strecke 2520 (km 86,960‑87,773)

Extrahierter Dokumenttext · Stand: 15.09.2026, 11:39 (Europe/Berlin)

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Rubriken

Vergabevorgang: 26FEI86827 – Los 1

BIM-Planung Krefelder Eisenbahnüberführungen

Strecke 2520, km 86,960 - km 87,773

Anlage „BIM-Zuschlagskriterien“ für Arch./Ing.-Leis-

tungen

DB InfraGO AG – GB Fahrweg

V.II-W-D-K

Anlage „BIM-Zuschlagskriterien“ für Arch./Ing.-Leistungen

Stand 24.07.2026 | Version 3.0

DB InfraGO AG – GB Fahrweg „BIM-Zuschlagskriterien“ für Arch./Ing.-Leistungen

Fachautorin: I.IIG 12 | Anne Schacherl gültig ab: 01.04.2024

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Änderungshistorie

VersionDatumÄnderungOE, Name
1.025.10.2019Schlussredaktion Dokument mit Änderungs- hinweisen von Recht und EinkaufI.NGXBIM TP2, M.D.
1.115.01.2020Übernahme Hinweis Infrainfo 25/2019 exter- ner Zugriff Nachfolger DB Extranet Share un- ter Punkt 1.3 einschl. Übernahme FußzeileFE.EI-SO-A
2.001.04.2020Redaktionelle ÄnderungenI.NGM 1(B), FE.EI- SO-A
3.001.04.2024Redaktionelle Änderungen InfraGO, Änderung Gewichtung BIM-Zuschlagskrite- rien auf 20%, Änderungen bei Interpolation (1,5-facher Wert; Rundung 3 Nachkommastellen), Änderungen in BIM-Wertungsmatrix inkl. Bei- spielI.IIG 12

Inhaltsverzeichnis

1 Vorbemerkungen 3

2 Zuschlagskriterien 4 2.1 Hinweise zur Wertung der Zuschlagskriterien 4 2.2 Gewichtung der Zuschlagskriterien 5 1.1 Zuschlagskriterium „Honorar/Gesamthonorar“ 5 1.2 Zuschlagskriterium „Querschnittswert aller Stundensätze“ 6 2.1 BIM-Zuschlagskriterium „BIM-Abwicklungsplan (BAP)“ 6 2.2 BIM-Zuschlagskriterium „Terminplan der Planungsleistung“ 7

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1 Vorbemerkungen

bleibt frei

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2 Zuschlagskriterien

2.1 Hinweise zur Wertung der Zuschlagskriterien

 Sind im Anschreiben am Ende neben dem Preis weitere Zuschlagskriterien genannt und ein dementsprechendes Bewertungssystem beigefügt, so hat der Bieter für jedes dieser weiteren Zuschlagskriterien seinem Angebot eine selbst erstellte Unterlage beizufügen. Ist eine solche Unterlage nicht beigefügt, wird das Angebot von der Wertung ausgeschlos- sen. Die Anforderungen an die zu erreichenden Punkte ergeben sich aus dem beigefügten Bewertungssystem (BIM-Wertungsmatrix für Arch./Ing.-Leistungen).

 Der formale Umfang und die Gestaltung sowie die einzelnen Bestandteile der o.g. selbst erstellten Unterlagen (z.B. Pläne, Erläuterungstext, Erläuterungstabellen, Grafiken, etc.) sind grundsätzlich dem Bieter überlassen. Dies gilt jedoch nicht, wenn für das Erreichen einer bestimmten Wertungsstufe im Bewertungssystem eine bestimmte Form der Unter- lage ausdrücklich genannt wird (z.B. BAP, Modelle etc.).

 Die Punktevergabe erfolgt für jedes Wertungskriterium nach der beigefügten Wertungs- matrix vor dem Hintergrund der ausgeschriebenen Leistung. Es wird erwartet, dass der Bieter die ausgeschriebene Leistungsbeschreibung gesamthaft durchdringt und auf die- ser Grundlage die Angaben macht, die zur Erfüllung der Unterkriterien (z.B. Punkt 2.1.1 des BIM-Zuschlagskriteriums BAP) notwendig sind. Dies bedeutet folglich, dass der Bieter eine Auswertung der Ausschreibungsunterlagen vorzunehmen hat, wenn er die in den Unterkriterien genannten Anforderungen durch seine Unterlage erfüllen will. Mit steigen- dem Punktwert werden umfangreichere und detailliertere Angaben gefordert. Die jeweils vollständige Erfüllung der Unterkriterien (z.B. im Punkt 2.1.1 bedeutet dies „Rollen, Ver- antwortung und Organigramm“) ist für die Erreichung des zugeordneten Punktwerts erfor- derlich.

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2.2 Gewichtung der Zuschlagskriterien

Im Rahmen der Angebotswertung erfolgt eine Gewichtung der Zuschlagskriterien für Arch./Ing.- Leistungen nach dem folgenden Schema (Nummerierung der Kriterien aus Wertungsmatrix).

 1.1 Gesamthonorar70 %% 08
 1.2 Querschnittswert aller Stundensätze gemäß Vertrag § 7.410 %
 2.1 BIM-Abwicklungsplan (BAP)10 %% 02
 2.2 BIM-Terminplan der Planungsleistung10 %

Das Angebot mit der höchsten gewichteten Bewertungszahl erhält den Zuschlag. Auf Angebote wird kein Zuschlag erteilt, wenn  die Zuschlagskriterien 1.1, 1.2, 2.1 oder 2.2 mit 0 bewertet wurden.

1.1 Zuschlagskriterium „Honorar/Gesamthonorar“

Für die Angebotswertung wird das Honorar in einer Punkteskala von 0 bis 5 Punkte ermittelt:  5 Punkte erhält das Angebot mit dem niedrigsten Preis (Wertungssumme = Gesamtho- norar übertragene und optionale Leistungen)  0 Punkte erhält ein rechnerisches Angebot ab dem 1,5-fachen des niedrigsten Ange- botspreises.  Die Punktebewertung für die dazwischenliegenden Angebotspreise erfolgt über eine li- neare Interpolation mit drei Stellen nach dem Komma.

Berechnungsformel für Interpolation:

x - 1,5-fache niedrigster Preis y - niedrigster Preis ((cid:14) − (cid:16)(cid:6)(cid:7)(cid:2)(cid:17)(cid:18)(cid:4)(cid:8)(cid:9)(cid:3)(cid:2)(cid:19)(cid:8)) (cid:1)(cid:2)(cid:3)(cid:4)(cid:5)(cid:6)(cid:7)(cid:8)(cid:9)(cid:5)(cid:6)(cid:10)(cid:4)(cid:2) = ∗ 5 ((cid:14) − (cid:23))

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1.2 Zuschlagskriterium „Querschnittswert aller Stundensätze“

Bewertet wird der Querschnittswert aller Stundensätze gemäß Vertrag § 7.4. Für die Angebots- wertung wird der Querschnittswert aller Stundensätze in einer Punkteskala von 0 bis 5 Punkte ermittelt:  5 Punkte erhält das Angebot mit dem niedrigsten Stundensatz  0 Punkte erhalten alle Angebote ab dem 1,5-fachen Wert des niedrigsten Stundensat- zes  Die Punkte für die übrigen Angebote werden zwischen dem niedrigsten Stundensatz und seinem 1,5-fachen Wert linear interpoliert mit drei Stellen nach dem Komma.  Berechnungsformel analog Zuschlagskriterium Honorar.

2.1 BIM-Zuschlagskriterium „BIM-Abwicklungsplan (BAP)“

Auf Basis der Vorgaben der Auftraggeber-Informationsanforderung (AIA) spezifiziert der BIM- Abwicklungsplan (BAP) die Projektumsetzung mit der BIM-Methodik. Die Erstellung des BAP erfolgt dabei gemäß den Vorgaben aus Anlage 19 projektspezifisches Musterdokument BAP. Die vorgegebene Gliederung und Struktur sind einzuhalten. Im Angebot ist vom Bieter auf Basis des den Vergabeunterlagen beiliegenden projektspezifi- schen Musterdokuments BAP ein erster BAP zu erstellen und dem AG im Angebot mit vorzule- gen. Der nach Vergabeentscheidung und Zuschlag zwischen dem AG und nunmehr AN/Bieter finalisierte BAP wird gemäß AIA während Projektabwicklung fortgeschrieben und dient als durchgängiges Projektwerkzeug.

Bewertung des Zuschlagskriteriums: Für die Angebotswertung wird der BAP von 0 bis 5 Punkte anhand der Unterkriterien in der nachfolgenden Tabelle bewertet. Mit steigendem Punktwert werden umfangreichere und detail- liertere Angaben gefordert. Die jeweils vollständige Erfüllung der Unterkriterien ist für die Errei- chung des zugeordneten Punktwerts erforderlich. Die Punktebewertungen bauen aufeinander auf, d.h. der nächsthöherer Punktwert kann nur erreicht werden, wenn der davorliegende voll- ständig erreicht wurde. 5 Punkte erhält der BAP, der die maximal mögliche Punktzahl erreicht hat. Die Punkte für die übrigen Angebote errechnen sich über den Quotienten (Summe er- reichte Punkte für erbrachte Einzelangaben/maximal mögliche Punkte).

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Bewertung BIM-Abwicklungsplan (BAP)Bewertung
max.err.
PunktePunkte
2.1
BIM-Zuschlagskriterium „BIM-Abwicklungsplan (BAP)“5
2.1.0Anforderung sind nicht erfüllt, keine Daten abgegeben0
2.1.1Die projektspezifischen Rollen und deren Verantwortung sind im BAP beschrieben und im Organigramm des Projektteams berück- sichtigt.1
2.1.2Die Software, die zur Erfüllung der Leistung geeignet ist, sowie die zu- gehörigen Datenaustauschformate sind im BAP beschrieben.2
2.1.3Die Vorgaben aus den AIA zum Arbeiten mit einer gemeinsamen CDE wurden aufgegriffen, projektspezifisch weiterentwickelt und sind im BAP beschrieben.3
2.1.4Die Vorgaben aus den AIA zur Modellerstellung wurden aufgegriffen, projektspezifisch weiterentwickelt und sind im BAP beschrieben.4
2.1.5Es ist projektspezifisch eine Strategie zur Durchführung und Dokumen- tation der Qualitätssicherung, Kollisionsprüfung und Planungskoordina- tion für modellbasiertes Arbeiten definiert und im BAP beschrieben.5

2.2 BIM-Zuschlagskriterium „Terminplan der Planungsleistung“

Der Bieter legt im Rahmen der Angebotsabgabe einen detaillierten Terminplan seiner Pla- nungsleistung unter Einsatz der BIM-Methodik vor, aus dem auch sein geplanter Personalein- satz hervor geht. Der detaillierte Planungsterminplan ist als verknüpfter Balkenplan zu erstellen. Es müssen der geplante Ablauf (Planungsreihenfolge), die Dauer und die Abhängigkeiten (technologisch und kapazitiv) der für den Planungsprozess maßgeblichen Vorgänge als Verknüpfung dargestellt sein. Mehrere Positionen / Ordnungsziffern können dabei in dem detaillierten Planungstermin- plan sinnvoll zusammengefasst dargestellt werden, soweit die terminliche und technische Nachvollziehbarkeit für den AG gegeben ist. Bewertung des Zuschlagskriteriums: Für die Angebotswertung wird der Terminplan der Planungsleistung von 0 bis 5 Punkte anhand der Unterkriterien in der nachfolgenden Tabelle bewertet. Mit steigendem Punktwert werden umfangreichere und detailliertere Angaben gefordert. Die jeweils vollständige Erfüllung der Un- terkriterien ist für die Erreichung des zugeordneten Punktwerts erforderlich. Die Punktebewer- tungen bauen aufeinander auf, d.h. der nächsthöherer Punktwert kann nur erreicht werden, wenn der davorliegende vollständig erreicht wurde. 5 Punkte erhält der Terminplan, der die maximal mögliche Punktzahl erreicht hat. Die Punkte für die übrigen Angebote errechnen sich über den Quotienten (Summe erreichte Punkte für erbrachte Einzelangaben/maximal mögliche Punkte).

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Bewertung Terminplan der PlanungBewertung
max.err.
PunktePunkte
2.2
Zuschlagskriterium „Terminplan der Planungsleistung“5
2.2.0Anforderung sind nicht erfüllt, keine Daten abgegeben0
2.2.1Die gemäß Arch.-/Ing.-Vertrag vereinbarten Termine sind im Terminplan be- rücksichtigt und als Meilensteine gekennzeichnet. Die Meilensteine sind mit dem Balkenterminplan verknüpft.1
2.2.2Die im Terminplan dargestellten Zeiträume für die planerische Bearbeitung berücksichtigt auch Leistungsphasen und Gewerke.2
2.2.3Eigenüberwachungs- und Kontrollprüfungen (interne Qualitätssicherung des AN, modellbasierte Qualitätssicherung) sowie Durchführung von Zwischen- kontrollen im laufenden Planungsprozess durch den AG sind im Terminplan berücksichtigt und ausgewiesen.3
2.2.4Planlaufzeiten (als Prüfzeitraum des AG sind 12 Wochen einzuplanen) und anschließend Berücksichtigung von Korrektur- und Überarbeitungszeiträu- men sowie Antrags- und Genehmigungszeiträume für behördliche Genehmi- gungen sind im Terminplan berücksichtigt und ausgewiesen.4
2.2.5Pufferzeiten sowie kritischer Pfad zur Erfüllung der vertraglich geschuldeten Leistung sind im Terminplan ausgewiesen.5

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