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Vergabeverfahren Aktenzeichen: LE_ELS_2026 Titel: LE_Elektrolyseur_2026 Anlage 1.1 Informationen zum Verfahrensablauf
Anlage 1.1: Informationen zum Verfahrensablauf BITTE UNBEDINGT BEACHTEN !!!!
I. Übersicht zum Verfahrensablauf
Bei dem vorliegenden Verfahren handelt es sich um ein Verhandlungsverfahren mit Teilnah- mewettbewerb nach § 17 VgV bei dem der Auftraggeber mehrere Unternehmen zur Abgabe eines Angebots auffordert nach Durchführung eines Teilnahmewettbewerbs.
Zunächst wird eine unbeschränkte Anzahl von Unternehmen öffentlich zur Abgabe von Teil- nahmeanträgen aufgefordert. Jedes interessierte Unternehmen kann einen Teilnahmeantrag abgeben.
Im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs wird die Eignung der Bewerber bzw. der Bewerber- gemeinschaften anhand der als Anlage 3 beigefügten Eignungskriterien geprüft.
Die geeigneten Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften werden hiernach seitens des Auf- traggebers zur Angebotsabgabe aufgefordert.
Die Unternehmen, die zur Angebotsabgabe aufgefordert wurden, können bis zum Ablauf der Angebotsfrist ein Angebot gemäß den Vergabeunterlagen abgeben.
Die eingegangenen Angebote werden dann anhand der als Anlage 3 beigefügten Zuschlags- kriterien bewertet.
Das wirtschaftlichste Angebot erhält den Zuschlag.
II. Vergabeunterlagen
Die vollständigen Vergabeunterlagen, die den Bewerbern/Bietern mit der Bekanntma- chung zur Verfügung gestellt werden, umfassen:
• Anlage 1.1 Informationen zum Verfahrensablauf; • Anlage 1.2 Informationen zur Vergabeplattform; • Anlage 2 Leistungsbeschreibung; • Anlage 3 Eignungs- und Zuschlagskriterien; • Anlage 4 Kennzahlen und Bewertungsmatrix; • Anlage 5.1 Vertragsentwurf • Anlage 5.2 Vereinbarung Vorhaltekosten; • Anlage 6 Eigenerklärungen.
Enthalten die Vergabeunterlagen nach Auffassung des Bewerbers/Bieters Unklarheiten, hat er den Auftraggeber unverzüglich und vor Einreichung seines Teilnahmeantrags/Angebots elektronisch über die Vergabeplattform darauf hinzuweisen.
Etwaige Rückfragen zum Teilnahmewettbewerb sowie zur Angebotsabgabe sind ausschließ- lich über die Vergabeplattform zu stellen.
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Rückfragen zum Teilnahmewettbewerb sind spätestens bis zum 3. August 2026, 12.00 zu stellen, Rückfragen zur Angebotsabgabe bis zum 14. September 2026, 12.00.
Verspätet eingehende Rückfragen können nicht mehr berücksichtigt bzw. beantwortet wer- den.
III. Verfahrenssprache
Die Verfahrenssprache ist Deutsch. Die Teilnahmeanträge und Angebote sowie der Schrift- verkehr mit dem Auftraggeber sind in deutscher Sprache abzufassen. Für Angaben und Nach- weise, die nicht in deutscher Sprache gefasst sind (z.B. Bescheinigungen ausländischer Be- hörden), sind neben Ablichtungen der fremdsprachigen Originale auch Ablichtungen von be- glaubigten Übersetzungen beizufügen.
IV. Teilnahmeantrag
- Anforderungen an den Teilnahmeantrag
Der Teilnahmeantrag hat die aus Anlage 3, hier unter „Eignungskriterien“, ersichtlichen und geforderten Angaben und Nachweise vollständig zu enthalten und ist rechtzeitig einzu- reichen. Die Bewerber werden gebeten sich hinsichtlich des Aufbaus ihres Teilnahmeantrags an den o.g. Eignungskriterien zu orientieren.
Weiterhin sind seitens der Bewerber folgende Unterlagen zur Verfügung zu stellen:
• Anlage 6 Eigenerklärungen ausgefüllt und unterzeichnet.
Teilnahmeanträge, die nicht alle geforderten Angaben, Erklärungen und Nachweise enthal- ten, können vom weiteren Wettbewerb ausgeschlossen werden. Der Auftraggeber behält sich vor, Bescheinigungen, Angaben oder Erklärungen zur Prüfung der unternehmensbezogenen Fachkunde, Zuverlässigkeit und Leistungsfähigkeit nachzufor- dern bzw. vorgelegte Nachweise vervollständigen oder unklare Nachweise erläutern zu las- sen. Sofern sich die geforderten Nachweise auf Eigenerklärungen beschränken, behält sich der Auftraggeber vor, in Zweifelsfällen konkrete Nachweise nachzufordern. Ein Anspruch auf Nachreichen von Unterlagen kann daraus nicht abgeleitet werden.
Die Teilnahmebedingungen und weiteren Vergabeunterlagen enthalten zwingend formulierte Mindestanforderungen („muss“, „hat“, „ist zu“ etc.) an die unternehmensbezogene Fach- kunde, Zuverlässigkeit und Leistungsfähigkeit. Bewerber, die diese Anforderungen nicht er- füllen, sind nicht zur Teilnahme am Vergabeverfahren berechtigt. Ihre Teilnahmeanträge wer- den zwingend vom weiteren Verfahren ausgeschlossen.
- Form und Frist zur Einreichung des Teilnahmeantrags
Der Teilnahmeantrag ist elektronisch über die Vergabeplattform einzureichen.
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Die Frist zur Abgabe der Teilnahmeanträge endet am 21. August 2026, 12.00.
Teilnahmeanträge, die verspätet eingehen, werden vom weiteren Verfahren ausgeschlossen, es sei denn, der verspätete Eingang ist durch Umstände verursacht worden, die nicht vom Bewerber bzw. der Bewerbergemeinschaft zu vertreten sind. Insoweit trifft den Bewerber die Beweislast. Individuelle Fristverlängerungen sind ausgeschlossen.
V. Auswahl der Teilnehmer nach Eingang der Teilnahmeanträge/Eignungskriterien
Die Auswahl der Unternehmen, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, erfolgt anhand der in Anlage 3 aufgeführten Eignungskriterien
Die Teilnahmeanträge werden nach Ablauf der Bewerbungsfrist ausgewertet und im Hinblick auf die Eignung der Bewerber geprüft.
Dabei werden zunächst die geforderten Informationen und Nachweise formal auf ihr Vorliegen und ihre Vollständigkeit überprüft.
Sodann wird überprüft, ob der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft, die in der Bekannt- machung bezeichneten Anforderungen erfüllt hat und die entsprechenden Angaben und Nachweise auch inhaltlich den Anforderungen der Bekanntmachung bzw. dieses Informati- onsschreibens entsprechen.
Fehlende Angaben (auch in Teilen) können dazu führen, dass die Eignung des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaft nicht festgestellt werden kann und der Teilnahmeantrag da- her nicht berücksichtigt wird.
Die Bewerber werden aufgefordert, ihre Angaben während des Verfahrens unaufgefordert zu aktualisieren, sofern und sobald sich nicht nur unerhebliche Änderungen ergeben.
VI. Aufforderung zur Angebotsabgabe
Der Auftraggeber wird drei Unternehmen zur Angebotsabgabe auffordern, sofern hinrei- chend geeignete Bewerber zur Verfügung stehen. Die Entscheidung darüber, welche Unter- nehmen zur Abgabe eines Angebotes aufgefordert werden, ergeht nach Auswertung der Teil- nahmeanträge. Der Auftraggeber wird die drei Unternehmen zur Angebotsabgabe auffordern, deren Teilnahmeanträge hierbei die höchste Bewertung erzielt haben.
Die Aufforderung zur Angebotsabgabe wird voraussichtlich am 2. September 2026 versen- det.
Nur Unternehmen, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, sind berechtigt, ein Angebot abzugeben.
Es ist zu beachten, dass auch die Aufforderung zur Angebotsabgabe elektronisch über die Vergabeplattform erfolgt.
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VII. Angebotsabgabe, Verhandlungen
- Abgabe der Erstangebote
Das Angebot ist elektronisch über die Vergabeplattform einzureichen.
Die einzureichenden Unterlagen/Informationen ergeben sich aus Anlage 2 Leistungsbe- schreibung und Anlage 4 Kennzahlen und Bewertungsmatrix.
Der Bieter ist gehalten sich hinsichtlich des Aufbaus seines Angebotes bzgl. der einzureichen- den Leistungskonzepte an den vorgenannten Dokumenten, insbesondere an den Zuschlags- kriterien zu orientieren.
Weiterhin hat der Bieter folgende Unterlagen einzureichen:
- Meilensteinplan; insoweit genügt (zunächst) eine Angabe der für jeden Meilenstein erfor- derlichen Dauer in Wochen/Monaten. Dieser beginnt ab Zuschlagserteilung zu laufen;
- Zahlungsplan, der unmittelbar an den Meilensteinplan gekoppelt ist;
- Aufstellungsplan;
- Konzept zur Fernsteuerung bzw. Fernzugriff der Elektrolyseanlage;
- Konzept zur IT- und Cybersicherheit;
- Speicherkonzept;
- Konzept für Anlagenerrichtung inkl. aller Fertigungstechniken;
- Auflistung und Beschreibung aller notwendigen Baumaßnahmen mit Angabe und Dimen- sionierung der notwendigen Medienanschlüsse;
- Redundanzkonzept der Anlage;
- Konzept zur Instandhaltungs-., Generalüberholungs-, Wartungs- und Ersatzteilkonzept der Elektrolyseanlage der Anlage in Bezug auf die Lebensdauer und Verfügbarkeitsanfor- derung inkl. Hersteller, Ansprechpartner, Kostenplan, wesentliche Ersatzteile, Materialien, Betriebsmittel, usw.);
- Anlage 4, Tabellenblatt Kenndaten & notwendige Dokumente ausgefüllt;
- Anlage 5.1 Vertrag ausgefüllt. Änderungen an dem Vertragsentwurf sind zwingend im Än- derungsmodus vorzunehmen, so dass diese für den Auftraggeber nachvollziehbar sind. Bitte beachten Sie auch, dass der ausgefüllte Vertragsentwurf bereits mit dem Erstange- bot einzureichen ist. Dieser ist Grundlage für die sich anschließenden Vertragsverhand- lungen.
Die Frist zur Abgabe der Erstangebote endet am 28. September 2026, 12.00
Die Bindefrist für die Angebote endet 60 Tage nach Abgabe der finalen Angebote.
Angebote, die verspätet eingehen, werden vom weiteren Verfahren ausgeschlossen und nicht bewertet, es sei denn, der verspätete Eingang ist durch Umstände verursacht worden, die nicht vom Bieter bzw. der Bietergemeinschaft zu vertreten sind. Insoweit trifft den Bieter die Beweislast. Individuelle Fristverlängerungen sind ausgeschlossen.
Nebenangebote sind nicht zugelassen.
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Es wird darauf hingewiesen, dass sich der Bieter vorbehält, den Zuschlag auch auf das Er- stangebot zu erteilen.
- Präsentation des Leistungskonzepts und Zulässigkeit von Verhandlungen
Voraussichtlich wird der Auftraggeber mit den Bietern je einen Termin festlegen im Rahmen dessen das Leistungskonzept präsentiert werden soll und der weiterhin dazu dienen soll, die eingereichten Angebote aufzuklären und ggf. Verhandlungen zu führen (Bieter-/Verhand- lungsgespräch).
Ein Terminvorschlag sowie die detaillierte Tagesordnung wird den Bietern mit der Einladung zu diesem Termin mitgeteilt.
Es wird darauf hingewiesen, dass im Rahmen dieses Termins auch über den gesamten An- gebotsinhalt verhandelt werden darf, mit Ausnahme der von dem Auftraggeber in der Leis- tungsbeschreibung evtl. festgelegten Mindestanforderungen und den Zuschlagskriterien.
- Aufforderung zur Abgabe der Zweitangebote
Hiernach werden die Bieter zur Abgabe eines zweiten Angebotes aufgefordert.
Der Auftraggeber behält sich jedoch auch vor, den Zuschlag zu erteilen, ohne noch einmal zur Angebotsabgabe aufgefordert zu haben.
Hinweis:
Der Auftraggeber behält sich vor, weitere Verhandlungen zu führen.
- Abschluss der Verhandlungen
Beabsichtigt der Auftraggeber, nach geführten Verhandlungen diese abzuschließen, unter- richtet er die Bieter und setzen eine einheitliche Frist für die Einreichung der endgültigen An- gebote, über die nicht mehr verhandelt werden darf, fest.
VIII. Angebotswertung/Zuschlagserteilung
Der Zuschlag wird auf das wirtschaftlichste Angebot erteilt.
Die Ermittlung des wirtschaftlichsten Angebots erfolgt auf der Grundlage des besten Preis- Leistungsverhältnisses. Neben dem Preis können auch qualitative, umweltbezogene oder so- ziale Zuschlagskriterien berücksichtigt werden.
Welches das wirtschaftlichste Angebot ist, bestimmt sich anhand der in Anlage 3 Eignungs- und Zuschlagskriterien dargestellten Zuschlagskriterien.
Die Angebotswertung erfolgt gemäß der aus Anlage 4 ersichtlichen Bewertungsmethode.
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Erscheinen der Preis oder die Kosten eines Angebots im Verhältnis zu der zu erbringenden Leistung ungewöhnlich niedrig, verlangt der Auftraggeber vom Bieter Aufklärung. Kann der Auftraggeber nach der Prüfung die geringe Höhe des angebotenen Preises oder der angebo- tenen Kosten nicht zufriedenstellend aufklären, darf er den Zuschlag auf dieses Angebot ab- lehnen.
IX. Keine Kostenübernahme
Die Unternehmen nehmen auf eigene Kosten an diesem Verfahren teil. Eine Kostenerstattung durch den Auftraggeber erfolgt insoweit nicht.
X. Weitere Informationen
Der Auftraggeber beabsichtigt, den hier in Rede stehenden Beschaffungsgegenstand unter Inanspruchnahme von Zuwendungen zu finanzieren. Sollten diese nicht im erwarteten Um- fang gewährt werden, behält sich der Auftraggeber die Aufhebung des Vergabeverfahrens ausdrücklich vor.
Alle weiteren Informationen ergeben sich aus der Auftragsbekanntmachung sowie den sons- tigen Vergabeunterlagen.
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