Anlage 16 BIM-Projektabwicklungsplan_AP_Kressbronn.pdf

Bauüberwachung für Maßnahmen in Kressbronn und Langenargen

Extrahierter Dokumenttext · Stand: 16.09.2026, 13:26 (Europe/Berlin)

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Anlage 1

BIM–Projektabwicklungsplan (BAP)

G.011603178 - Bf Kressbronn

BIM–Methodik

Digitales Planen und Bauen

DB Station&Service AG

I.SPM

Europaplatz 1, 10557 Berlin

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Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis 2

BIM-Projektabwicklungsplan 4

Index 5

Freigabe 6

Geltungsbereich 7

1 Allgemeine Projektinformationen 8 1.1 Allgemeine Projektinformationen 8 1.2 Mitgeltende Dokumente 8

2 Projektspezifische BIM-Ziele und Anwendungsfälle 9 2.1 BIM-Ziele 9 2.2 BIM-Anwendungsfälle 9

3 Organisation im Projekt 16 3.1 BIM-Rollen und Verantwortlichkeiten 16 3.2 Projektorganisation 17 3.3 Projektbeteiligtenliste 18

4 Qualitätssicherung 19 4.1 Strategie der Qualitätssicherung 20

5 Strategie der Zusammenarbeit 21 5.1 Organisation der Zusammenarbeit – Besprechungsmanagement 21

6 Datenaustausch und -lieferung 22 6.1 Gemeinsame Datenumgebung 22 6.2 Softwareumgebung und -Schnittstellen 22 6.3 Modellbasierter Informations- und Datenaustausch 23 6.4 Datenlieferungsplan 24

7 BIM-Prozesse 25 7.1 Gesamtübersicht der BIM-Ausführung 25 7.2 Anwendungsfallbezogene Prozesse 25

8 Modellstruktur und -inhalte 26 8.1 Modellstruktur und -inhalte 26 8.2 Koordinatensystem 26 8.3 Informationsgehalt der Modelle 27 8.4 Genauigkeitsgrad der Modelle 27

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9 Anlagen 28

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BIM-Projektabwicklungsplan

Der BIM-Projektabwicklungsplan ist ein Dokument, welches die Grundlage einer BIM-basierten Zu- sammenarbeit im Projekt strategisch beschreibt. Er legt die Ziele, die organisatorischen Strukturen und die Verantwortlichkeiten auf Seiten des Auf- tragnehmers (AN) fest, stellt den Rahmen für die BIM-Leistungen dar und definiert die Prozesse sowie Austauschanforderungen der einzelnen Beteiligten auf Auftragnehmerseite. Der BAP bein- haltet ebenso die Schnittstellen zum Auftraggeber (AG) und zu Dritten. Die vom AG bereits vor der der Ausschreibung befüllten Abschnitte – insbesondere Abschnitt 1 und 2 – dürfen vom Bieter nicht verändert werden. Ergänzungen dieser Abschnitte müssen farblich kenntlich gemacht werden. Dieses Dokument ist vom Bieter im Rahmen der Angebotslegung entsprechend den Vorgaben zu befüllen und dem Angebot beizufügen. Dieser wird im Rahmen der Angebotsprüfung durch den zuständigen BIM-Berater des AG geprüft und für die Verwendung im Projekt bestätigt/frei- gegeben. Der BIM-Projektabwicklungsplan ist somit Vertragsbestandteil. Anschließend wird dieser vom BIM-Berater auf der Projektkommunikationsplattform im zugehörigen Projektraum abgelegt.

Das Dokument ist im Projektverlauf vom AN in Abstimmung mit dem Auftraggeber (AG) fort- zuschreiben. Vorgaben zur Befüllung:

vor Ausschreibung – durch AG Abschnitte: 1.1, 1.2, 2.1, 2.2, 7.2 (Eingrenzung auf bestimmte BIM-AWF mög- lich), 8.2. (wenn schon im Projekt vorhanden), 8.3 (falls erforderlich) mit Angebotsabgabe (Teilnahmewettbewerb) – durch Bieter Abschnitte: 3.1, 3.2, 4.1 (gem. Eingrenzung unter 4.1), 6.3, 6.4, 4 Wochen nach Auftragserteilung – durch AN Abschnitte: 3.3, 4.1 (vervollständigen), 5.1, 6.1, 6.2, 7.1, 7.2, 8.1, 8.2, 8.3, 8.4

Ersteller: I.SPM 5

Status: Grundlagenermittlung

Datum: 12.12.2023

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Index

Nr.:Ver-Datum:Änderung:Verfas-
sion:ser:
011.026.04.2016ErstausgabeI.SBB (3)
021.101.10.2016Ergänzung Abschnitt 4.1I.SBB (3)
031.210.05.2017ÜberarbeitungI.SBB (3) I.NP
041.301.11.2019Änderung des Geltungsbereiches ausschließliche Anwendung der Vorgaben für DB Sta- tion&Service AG Projekte Löschung der DB Netz AG bezogenen fachlichen In- halte Anpassung AnwendungsfälleI.SPM (S)
061.429.01.2021Aktualisierung BIM-Anwendungsfälle Ergänzung Kapitel 8 Inhaltliche Zusammenfassung einzelner Abschnitte Redaktionelle Überarbeitung des gesamten BAPI.SPM(S)
071.501.11.2021Aktualisierung Vorgaben zur Befüllung; Entfall Abschnitt 5.2 Ergänzende Hinweise Abschnitt 4, 6.2, 8.2I.SPM (S)
081.617.05.2022Ergänzender Hinweis 3.1 zu Verantwortlichkeiten und Abschnitt 2 "Bestandserfassung mittels Punktwolke"I.SPM 4
091.724.11.2022Abschnitt 2.2, Ergänzung BIM-Anwendungsfall "Baube- sprechung mit BIM" Abschnitt 8.2, Aktualisierung des Kapitels (Koordinaten- system VA)I.SPM 4
101.809.05.2023Änderung: Nummerierung Anlage Abschnitt 2.1, Ergänzung BIM-Ziel für Projektart Ein- fachBIM Abschnitt 2.2, Ergänzung BIM-Anwendungsfall "As- Built-Kontrolle" Abschnitt 3.3, Anpassung der Tabelle für Projektbetei- ligtenlisteI.SPM 4
111.915.11.2023Entfall Kap. 8.3 (Abbildung Bauphasen) und Angabe Koordinationskörper in Kap. 8.2, Ergänzung Abschnitt 8.4 (Level of Accuracy)I.SPM 4

Im Änderungsindex sind redaktionelle Änderungen, welche aus Rückmeldungen resultieren, nicht im Einzelnen aufgeführt.

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Freigabe

Der vorliegende BIM-Projektabwicklungsplan wurde durch den BIM-Koordinator des AN und den zu- ständigen BIM-Berater des AG geprüft und wird hiermit für die Verwendung im Projekt bestätigt und auf der Projektkommunikationsplattform abgelegt.

In-Ver-DatumBestätigung BIM-KoordinatorBestätigung BIM-Berater
dexsion(AN)(AG)
001.915.12.2023
01
02
03
04

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Geltungsbereich

Das folgende Dokument enthält die Vorgaben zur Anwendung der BIM-Methodik – Digitales Pla-
nen und Bauen für alle Projektbeteiligten.
Die dargestellte Methodik ist bei allen Projekten verbindlich anzuwenden.
Bei Großprojekten der DB Station&Service AG sind die Vorgaben zur Anwendung der BIM-Me-
thodik als Basis anzuwenden und hinsichtlich der Ziele und Anwendungsfälle gemäß dem BIM-
Einführungsplans zu erweitern.
Das Dokument ist gesamthaft von allen Projektbeteiligten anzuwenden. Dabei ist die jeweilige
Rolle im Projekt zu beachten.
Das vorliegende Muster eines BIM-Projektabwicklungsplans (BAP) ist urheberrechtlich ge-
schützt. Der DB Station&Service AG steht an diesen Vorgaben das ausschließliche und unein-
geschränkte Nutzungsrecht zu.
Jegliche Formen der Vervielfältigung zum Zwecke der Weitergabe an Dritte bedürfen der Zustim-
mung der DB Station&Service AG durch die geschäftsverantwortliche Stelle.

Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung der Sprachformen männlich, weiblich und divers (m/w/d) verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten gleicher- maßen für alle Geschlechter.

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1 Allgemeine Projektinformationen

Nachfolgend sind die Basisdaten zum Projekt als allgemeine Projektinformationen aufgeführt.

1.1 Allgemeine Projektinformationen

BauherrDB Station&Service AG, Regionalbereich Südwest, Bahnhofsma- nagement Friedrichshafen
ProjektnameKressbronn Neubau Bstg. 1
ProjektortKressbronn
Projektnummer des AGG.011603178

1.2 Mitgeltende Dokumente Hinweis: siehe insbesondere Vorgaben zur Anwendung der BIM-Methodik des Auftraggebers (Anlage 15 zum Architekten-/ Ingenieurvertrag).

Dokument/TitelDokumentennummer/Version
Vorgaben zur Anwendung der BIM-MethodikVersion 3.0
ProjektauftragI.SP-SW-IM Stand 18.11.2021
Anlage A – Digitale Bauteilbibliothek und BaustandardsVersion 3.0

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2 Projektspezifische BIM-Ziele und Anwendungsfälle

Nachfolgend werden die BIM-Ziele und -Anwendungsfälle für das Projekt vom Auftraggeber festge- legt. Kommt es im Projektverlauf zu projektspezifischen Anpassungen oder Ergänzungen, ist das in diesem Kapitel vom Auftragnehmer nach Abstimmung mit dem Auftraggeber zu dokumentieren. Die BIM-Ziele und die BIM-Anwendungsfälle sind für übliche Projekte der DB S&S bereits vom Auftrag- geber vorgegeben, siehe hierzu 3.7.1 Vereinbarte BIM-Anwendungsfälle nach Projektarten der DB Station&Service AG der Vorgaben zur Anwendung der BIM-Methodik.

2.1 BIM-Ziele Die Ziele für Verkehrsstationsprojekte gemäß 1.3.1 BIM-Ziele der Vorgaben zur Anwendung der BIM- Methodik lauten wie folgt:  Erreichen von Kostensicherheit vor Ausschreibung der Bauleistung  Erhöhung der Planungsqualität und Anwendung der Baustandards  Digitale Übergabe definierter Daten in Betrieb und Instandhaltung  Unterstützung der Öffentlichkeitsbeteiligung In EinfachBIM-Projekten wird die Projektlaufzeit verkürzt.

2.2 BIM-Anwendungsfälle Die Vorgehensweise und Anwendungsfälle sind in 3.7 BIM-Anwendungsfälle der Vorgaben zur An- wendung der BIM-Methodik näher beschrieben. In nachfolgender Tabelle sind die aus Sicht des AG mindestens anzuwendenden BIM-Anwendungs- fälle für Verkehrsstationsprojekte vorausgewählt. Projektspezifische Anpassungen der Anwendungs- fälle sind in der nachfolgenden Tabelle zu dokumentieren. Weitere Anwendungsfälle, die aus Sicht des Auftragnehmers erforderlich sind, um die qualitätsge- rechte und genehmigungsfähige Planung gemäß Werkvertrag zu erreichen, sind vom Auftragnehmer Planung zu ergänzen. Hierzu gehören auch Anwendungsfälle, die mit dem Zusatz „AN“ gekennzeich- net sind, wenn diese nicht vom AG gefordert werden.

Pro- jektphaseAnwendungsfälle der BIM-MethodikAn- wen- dungProjektspezifische Ergän-
zung der Anwendungs-
fälle
(Beispiele)
Projekt- durchfüh- rungGetaktete BIM-Projektbesprechungen Die Getaktete BIM-Projektbesprechung ist die Planungsbesprechung, die bis zum Ab- schluss des Gesamtmodells Stufe 2 durch- geführt wird. Hierfür lädt die Projektleitung des AG mit Planungsstart zu getakteten BIM-Projektbesprechungen ein. Die Tak- tung ist mindestens 4 Wochen. Je nach Komplexität oder Termindruck wird auf ei- nen zweiwöchentlichen oder wöchentli- chen Takt erhöht […] Zentraler Bestandteil der BIM-Projektbe- sprechung ist das Koordinationsmodell, welches alle Planungsstände der Fachmo- delle und Bestandsinformationen beinhal- tet. Das Koordinationsmodell dient u.a. der Feststellung des Planungsfortschritts, derJa- 4-wöchiger Besprechungs- rhythmus - Der aktuelle Planungs- stand ist durch den Planer bis 1 Tag vor der Projektbe- sprechung bereitzustellen, damit ein aktuelles Koordi- nationsmodell erstellt wer- den kann.

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Kollisionsprüfung und der Umsetzung der Aufgabenstellung. […]
Baubesprechung am Modell Die Baubesprechung am Modell ist die re- guläre Baubesprechung. Hierzu lädt die Bauüberwachung mit Start der Bauausfüh- rung ein. Das BIM-Modell ist somit Be- standteil der Baubesprechung. Das Ge- samtmodell Stufe 2 visualisiert dabei die zu realisierende Planung bzw. Bauausfüh- rung. Darüber hinaus kann eine regelmä- ßige modellbasierte Abstimmung des Bau- ablaufs, Nachverfolgung des Baufort- schritts sowie Abgleichs des jeweiligen Bauzustands mit allen Projektbeteiligten am Modell durchgeführt werden. […]Ja
3D-Modellierung - Geometrie und Attri- bute Die Objektplanung und alle Fachplanun- gen werden in einem festgelegten Koordi- natensystem (Koordinatensystem Perso- nenbahnhöfe) mit 3D-Bauteilen modelliert und attribuiert. Der geometrische Detaillie- rungsgrad (LoG) und die Attribuierung (LoI) hängen von der Projektart, der Pro- jektphase und den Anwendungsfällen ab. […] Detaillierungsgrad und Informationsgehalt des Modells müssen so gewählt werden, dass die im BIM-Projektabwicklungsplan festgelegten BIM-Ziele und BIM-Anwen- dungsfälle umgesetzt werden können. […]Ja
Öffentlichkeitsarbeit mit 3D-Visualisie- rung Aus BIM-Modellen können Visualisierun- gen für die Öffentlichkeitsarbeit abgeleitet werden. Visualisierungsvarianten können 3D-Renderings, Videos, VR/AR-Anwen- dungen, 3D-Drucke oder einfache Screenshots sein. […] Die erforderlichen Visualisierungsvarianten werden in Abstimmung mit dem AG in An- hängigkeit des jeweiligen Verwendungs- zwecks festgelegt. […]Ja- Hochauflösendes Foto Rendering für Denkmal- schutz -Einfache VR Anwendung (Standpunktbezogen) für Bestand
Projektkommunikation – Modellbasierte Di- gitale Protokollierung und Aufgabenverwal- tung (AN) In Projekten ist die modellbasierte digitale Protokollierung von Kollisionen, Aufgaben und Änderungen zentraler Bestandteil der BIM-Projektbesprechungen. Der Aus- tausch des Protokolls unter den Projektbe- teiligten erfolgt im standardisierten Aus- tauschformat BCF durch den AN. Zusätz- lich ist das Protokoll im Anschluss an jede-Bereitstellung von 5 Zugän- gen zur Verwaltungssoft- ware für den AG

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BIM-Projektbesprechung als .pdf-Doku- ment in die Projektkommunikationsplatt- form zu laden. […] Die Verwaltung der Kollisionen, Aufgaben und Änderungen erfolgt in einer für alle Projektbeteiligten zugänglichen Verwal- tungssoftware. Dem Auftraggeber werden hierfür vom Hauptauftragnehmer Planung Zugänge für die gesamte Projektlaufzeit zur Verfügung gestellt. Die Anzahl der Zu- gänge wird vom AG vor Ausschreibung im BAP festgelegt. […]
Bestand/ Grundla- genermitt- lungBestandserfassung mittels Punktwolke Die Bestandserfassung ist die Erfassung des IST-Zustands eines bestehenden Bau- werks und der Umgebung mittels georefe- renzierten Punktwolken. […] Die Übergabe zur Langzeitarchivierung an I.SPM 1 erfolgt nach Abnahme der Ver- messungsleistungen (Punktwolkendateien) durch die Projektleitung.Ja- projektspezifische Redu- zierung der Anzahl der zu übergebenden Datenträgern für Punktwolkendaten von 3 auf 2 St
Grundlagenmodell als Planungsgrund- lage Die BIM-Methodik bedarf einer für die Pla- nungsaufgabe erforderlichen detaillierten Bestandsaufnahme der Fachgewerke, der Umgebung und des Baugrunds, die in ei- nem Grundlagenmodell zusammenge- fasst werden. Damit wird eine eindeutige Planungsgrundlage für den Aufsatz der Neuplanung erreicht. […]Ja-
Pla- nung/Bau- recht3D-Kollisionsprüfung […] Die Kollisionsprüfung erfolgt planungs- begleitend durch ein regelmäßiges Zusam- menführen aller Fachmodelle sowie Be- standsinformationen (z.B. Punktwolken, 2D-Bestandspläne, Vermessungsdaten etc.) in ein Koordinationsmodell und ist mit geeigneter Software durchzuführen. […] Die BIM-Projektbesprechungen dienen zur Besprechung der Koordinationsmodelle sowie der Abstimmung zu Konflikten und Kollisionen. Festlegungen zur Konfliktbe- hebung werden ebenfalls dort getroffen. […]Ja
3D-Variantenentscheidung (Bauwerk und Lage) Die Variantenentscheidung erfolgt im Rah- men der Vorplanung. Die Visualisierung als 3D-Modell erleichtert die Entscheidung für die Lage (z.B. der Bahnsteige) und dasJa

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Bauwerk (z.B. Ausführungsvariante des Bahnsteigdach). […] Der Detaillierungsgrad ist so zu wählen, dass sowohl die entscheidungsrelevanten Projektparameter (Kosten, Termine, Quali- tät) bestimmt werden können, als auch die Nutzer der Anlagen die Betriebs-, Instand- haltungstauglichkeit und Kundenfreund- lichkeit bewerten können. […]
2D-Planableitung aus 3D-Modellen […] Die erforderlichen 2D-Pläne (z.B. Ge- nehmigungspläne, Ausführungspläne) sind aus den 3D-Modellen abzuleiten. […] Alle aus dem Modell auszugebenden Plandar- stellungen müssen einem einheitlichen Format folgen. Für alle Pläne ist eine ein- deutige Dateikennzeichnung anzuwenden. Hierbei ist die Ril 813.0104 für Projekte der DB Station&Service AG zu beachten. […]Ja-
Abstimmung der Genehmigungspla- nung mit 3D-Visualisierung Die 3D-Visualisierung führt zu einer erheb- lichen Erleichterung der Abstimmungen mit Trägern öffentlicher Belange, wie Denk- malschutz, Kommune, Aufgabenträger, Behindertenverbände, Anlieger und dem Eisenbahnbundesamt. Für die Genehmi- gungsplanung sind in der Regel einfache Renderings und/oder die Möglichkeit der Betrachtung mit einer Virtual Reality-An- wendung, z.B. Google-Cardboard, ausrei- chend. […]Ja
Arbeits- und Gesundheitsschutz: Planung und Prüfung (AN) Dem AN wird empfohlen, dass die Darstel- lung der Maßnahmen zur Sicherstellung des Arbeits- und Gesundheitsschutzes (wie z.B. Sperrzonen, Zugangsbeschrän- kungen, Fluchtwege, Lotsenpunkte, Brand- bekämpfung, Betriebsabläufe, Fußgänger- zonen etc.) im Modell erfolgt. Diese Maßnahmen sind ggf. in Zusammenhang mit temporären Bauzuständen oder Ein- richtungen darzustellen. Darüber hinaus kann die Modellierung zu- sätzlicher Objekte, wie z.B. Gefahrenberei- che (Gleisbereich, Oberleitungsbereich, Flucht- und Rettungswege im Bestand etc. projektspezifisch erforderlich werden. […]
Teilautomatisierte Mengenermittlung mit BIM-Modellen Die modellbasierte Mengenermittlung ba- siert auf der Ableitung von Mengen aus den Fachmodellen, indem die in den Fach- modellen enthaltenen Bauteile und deren Informationen ausgewertet werden. DieJa

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Mengenermittlung stellt die Grundlage der Kostenermittlung je Leistungsphase sowie der LV-Erstellung dar. Es wird daher emp- fohlen, das Modell entsprechend der erfor- derlichen Kostenstruktur zu attribuieren, sodass eine strukturierte Mengenermitt- lung ermöglicht wird. Der Nachweis der Richtigkeit der Men- genermittlung und die Sicherstellung der Verwendung der Bauteile und Standard- leistungstexte aus der Bauteilbibliothek der DB Station&Service AG muss durch den Auftragnehmer erfolgen. AN liefert in Rah- men des Anwendungsfalls ein Bericht /Nachweis/Übersicht, welche Positionen modellbasiert ermittelt wurden. […]
Teilautomatisierte LV-Erstellung mit BIM-Modellen Leistungsverzeichnisse für die Ausschrei- bung von Bauleistungen sind aus Fachmo- dellen abzuleiten. Hierzu sind die Bauteile der Fachmodelle mit dem zugehörigen LV zu verknüpfen. Für die Baustandards der DB Station&Service AG liegt diese Ver- knüpfung in einem Stammprojekt für iTWO® 5D vor. […]Ja-
Modellbasierte Abstimmung der Kosten- und Finanzierungsstruktur (AN) Im Rahmen der Kostenermittlung obliegt dem AN die Abstimmung und Zuordnung zu Kontierungszielen (PSP-Elemente, AiB, Kostenstelle, Aufwand) und Finanzierungs- kennzeichen für das jeweilige Projekt. Hierfür werden die Kontierungsziele und Finanzierungskennzeichen durch den AN als Attribut im BIM-Modell hinterlegt und mit den zuständigen Stellen modellbasiert abgestimmt. […]
Modellbasierte Ausschreibung und Vergabe Das BIM-Modell bildet die Planungswahr- heit ab und stellt somit die Grundlage für die Erstellung aller Vergabeunterlagen dar. Das Modell wird im Vergabeverfahren zu- sätzlich über das DB Vergabeportal zur Verfügung gestellt. Das BIM-Modell wird hierdurch zum Vertragsbestandteil. […]Ja-
Bemessung und Nachweisführung (AN) Der AN kann durch die Nutzung eines BIM-Modells für Bemessung und Nach- weisführung die Baustatik nachvollziehbar erstellen. Des Weiteren können modellbasiert durch den AN Simulationen, wie Überflutung,-

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Lärm- und Schadstoffausbreitung, Fahr- gastlenkung, Personenstromsimulation, Flucht- und Rettungsweg, Energienach- weis etc. als Grundlage zur Nachweisfüh- rung erstellt werden. […]
Teilautomatisierte Prüfung auf Regelkon- formität (AN) Der AN kann die Regelkonformität des BIM-Modells mit Hilfe einer entsprechen- den Software und den dort hinterlegten Regeln der Ril 813 überprüfen. Die Ril 813 ist vom AG so aufbereitet, dass die ent- sprechenden Anforderungen (z.B. einzu- haltende Abstände) in einer Prüfungssoft- ware umgesetzt werden können.-
Modellbasierte Bauablaufplanung (AN) Der AN kann die Baubarkeit seiner Pla- nung unter der gegebenen Randbedingun- gen durch eine modellbasierte Bauablauf- planung überprüfen. Durch die Verknüp- fung von Bauteilen eines oder mehrerer 3D-Modelle mit einem oder mehreren Ter- minplänen kann der Bauablauf am Modell visuell dargestellt werden (4D-Modell). In- wiefern provisorische Bauteile, Baubehelfe etc. im Bauablauf zu berücksichtigen sind, ist projektspezifisch abzustimmen. […].-
Bau- und Ausfüh- rungsphaseErstellung eines As-Built-Modells Der AN erstellt ein As-Built-Modell, das den IST-Zustand des errichteten Bauwerks abbildet. Das As-Built-Modell stellt in der Regel eine Fortschreibung bzw. Weiterentwicklung des Gesamtmodells Stufe 2 dar. Als er- gänzende Grundlage zur Erstellung des As-Built-Modells können auch Punktwol- ken verwendet werden. […]Ja-
Digitale Übergabe von Bauteilinformati- onen Der AN erstellt das As-Built-Modell und vervollständigt die Attribuierung der Bau- teile entsprechend den Vorgaben zum LoI und übergibt diese in Form einer Überga- betabelle zwei Wochen vor Abnahme der Bauleistung an den AG. […]Ja
As-Built-Erfassung mittels Punkt- wolke (AN) Erfassen des gebauten IST-Zustands ei- nes Bauwerks und der Umgebung mittels georeferenzierter Punktwolken. […] Die Genauigkeit der Punktwolken, die im Laufe der Bauausführung punktuell erstellt werden (z.B. Bauzustände, überbaute Be- reiche), können in Abstimmung mit dem AG in einer geringeren Genauigkeit erfasst werden. […]- vor Überbauung unterirdi- scher/überbauter Bereiche ist eine As-Built-Erfassung durchzuführen. Zum Ab- gleich des Bauzustands wird eine As-Built-Erfassung alle zwei Wochen erforderlich.

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As-Built-Kontrolle (AN) Die As-Built-Kontrolle ist ein Bearbeitungs- schritt, bei dem das geplante 3D-Modell der gefertigten IST-Geometrie sowie allen geometrischen und nicht-geometrischen Attributen eines Bauteils oder Bauwerks gegenübergestellt wird. Dabei wird der IST-Zustand mittels Punktwolke erfasst und innerhalb eines Validierungssystems mit dem As-Built-Modell überlagert und ab- geglichen. […]

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3 Organisation im Projekt

3.1 BIM-Rollen und Verantwortlichkeiten Die projektspezifischen BIM-Rollen und Verantwortlichkeiten gem. 3.2 Rollen und Verantwortlich- keiten des Auftragnehmers der Vorgaben zur Anwendung der BIM-Methodik des Bieters (bzw. des Auftragnehmers) inkl. namentlicher Benennung sind hier darzustellen und erforderlichenfalls vom AN im Projektverlauf hier fortzuschreiben.

FunktionVerantwortlichAufgaben
ProjektleitungDiana Uselmann Beantragung des Projektraums in der Projektkommunikationsplattform  Erstellung der Leistungs- und Vertragsplanung inkl. Vergabekonzept  Erstellung BIM-spezifischer Vertragstermine  Getaktete Einladung zu BIM- Projektbesprechungen inkl. BIM-KickOff  …
BIM-BeraterinSavina Staikova proaktives Vorgehen zur Durchführung und Vorbereitung des BIM-KickOffs sowie von BIM- Projektbesprechungen und Teilnahme an diesen  Mitwirkung bei der Abstimmung und Überwachung der Anwendung des BIM- Projektabwicklungsplans  Mitwirkung bei der Abnahme der BIM- Leistungen des AN  Modellprüfung gem. Vorgaben zur Anwendung der BIM-Methodik inkl. Erstellung eines Qualitätssicherungsberichtes  …
BIM-KoordinatorChristian Stillger Koordinierung der Einzelplanungen und Zusammenführung im Gesamtmodell  Sicherung der Qualität der Modelle (Attribute und kollisionsfreie Modellierung) aus Planung und Bauausführung und Ermöglichung einer kontinuierlichen Qualitätsprüfung  Festlegung der Austauschformate der von der Fachplanung verwendeten Software  Erstellung und Pflege der BIM-relevanten Dokumente, insbesondere des Qualitätssicherungsberichtes  Teilnahme an Besprechungsterminen  Überwachung der Informations- und Datenübergabe,  Verteilung und Nachverfolgung von Protokollen der BIM-Projektbesprechungen

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3.2 Projektorganisation Mit Angebotsabgabe ist die gesamte Projektorganisation des Bieters (bzw. Auftragnehmers) ein- schließlich der Nachunternehmer hier als Projektorganigramm einzufügen und im Projektverlauf vom AN fortzuschreiben.

Technische Projektleitung / I.SP- BIM-Beraterin SW-IP1 Savina Staikova Diana Uselmann

Planung VA+IB / I.SPM(V) Andreas Paul

BIM-Koordinator / I.SPM(V) Christian Stillger

Fachgewerk VA / Fachgewerk IB / Fachgewerk Elt / Fachgewerk TK / Fachgewerk OLA / Fachgewerk LST / GTU I.SPM5 I.SPM5 Emch & Berger, Emch & Berger, WSP Jutta Sunkel Denise Schneider Andreas Paul Mahfuzur Bhuiyan Mehran Nemati Carsten Kress

Schnittstellen:

Projektleitung Hauptauftragnehmer Planung •technische Projektleitung RB •Fachplanung VA / IB / TWP •kaufmännische Projektleitung RB •BIM-Koordination •Projektsteuerung •BM Friedrichshafen •BIM-Beratung

Fachplanung Tangierende Projekte •Vermessung •DB S&S, Rollout DSAplus & DAB •EEA G011698624.34.13 •TK •DB S&S, Zukunftsbahnhöfe •OLA •DB Netz AG, Gleichzeitige Einfahrten Eriskirch und Kressbronn •LST •Gemeinde Kressbronn 26-1283 -EÜ in Bahn km 14+018 (Nonnenbach)

Gutachten/Prüfungen Stakeholder •Schall-und Erschütterungsschutz •Gemeinde Kressbronn •Umweltauswirkungen •Behindertenverband •Kampfmittel •Baugrund •BoVEK/Altlasten

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3.3 Projektbeteiligtenliste

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4 Qualitätssicherung

Die Sicherstellung der Planungsqualität verantwortet der Auftragnehmer. Die Anforderungen des Auftraggebers an die Qualitätssicherung und deren Dokumentation sind insbesondere in Anlage 3 Qualitätssicherungsbericht sowie 3.9 Sicherung Modellqualität der Vorgaben zur Anwendung der BIM-Methodik, Anlage 15 des Architekten-/ Ingenieurvertrages, beschrieben.

  1. Interne Qualitätssicherung der Fach- und Objektplanung  Die Prozessbeschreibung beinhaltet nachfolgend aufgeführte Teilaufgaben, denen jeweils Zuständigkeiten sowie Zeitpunkte bzw. Frequenzen zugeordnet sind:  Überprüfung der Projektanforderungen (z.B. Projektnullpunkt, Modell- und Bauteileinheiten)  Überprüfung der Modell- und Bauteilanforderungen (z.B. Ausrichtung, Kollisionsfreiheit)  Überprüfung der Datenkonventionen (z.B. Bauteilbezeichnungen, Dateikennzeichnung, Modellgröße)  Erstellung Koordinationsmodell  Modellübergaben zur BIM-Projektbesprechung Vgl. hierzu Übergeordnete Qualitätssicherungskriterien (s. Anlage 8 Vorgaben für die Qualitäts- sicherung, Kap. 2)
  2. Gesamtprozess der Qualitätssicherung (inkl. Frequenzen, Zuständigkeiten) Dokumentation/Organisation:  Planungsbesprechungen/-abstimmungen mit Projektbeteiligten und Dokumentation (Projektleiter; BIM-Berater, BIM-Koordinator, Fachplaner, Fachspezialisten, etc.) à 2 Wochen  Umfänglicher Qualitätsbericht nach Abschluss der jeweiligen Leistungsphase bzw. Übergang zur nächsten Modellstufe  Vor Beginn der Planung ist eine Prüfung des Datenaustausches jedes einzelnen Fachplaners mit dem Objektplaner durchzuführen Planungssicherheit durch Planungsgrundlagen:  Starter-Paket, einholen möglichst aller Planungsgrundlagen DB intern und extern
  • DB intern: u.a. ISD, IZ-Plan, DPA, SDB, Bahnhofsmanagement Friedrichshafen
  • DB extern: Stadt Oberboihingen  Vermessung, Punktwolke, Bestandsmodell durch den Vermesser  Baugrundgutachten, Kampfmittel, Altlasten, BoVEK Verwendung Vorgaben DB S&S AG:  Baustandards DB S&S AG (inkl. Standardleistungspositionen)  BIM-Content der DB S&S AG  BIM-Einführungsplan,  Dokumentation im Projektabwicklungsplan (BAP)  Bauteilbibliothek,  Projektvorlagedatei, usw.
  1. Werkzeuge/Anwendungen für die Qualitätssicherung Qualitätsprüfung 3D-Modell:

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 Kollisionsprüfung des eigenen Fachmodells turnusmäßig während der Planungs- phase,  Kollisionsprüfung des Gesamtmodells zu den BIM-Besprechungen,  QS-Bericht,  Interne Prüfung durch TBQ.

4.1 Strategie der Qualitätssicherung Bei der Qualitätssicherung der 3D-Modelle sind folgende Prüfkriterien zu berücksichtigen:

Nr.PrüfkriteriumFachmodellKoordinati-
onsmodell

FORMALE KRITERIEN: onsmod ell 1 Sind die Namenskonventionen gemäß BAP (Dateina- x men, Metadaten) eingehalten? 2 Ist die Projektstrukturierung gemäß BAP eingehalten? x x 3 Sind die Dateien in der gemeinsamen Datenumgebung x x richtig abgelegt (Bspw. Vault, Auftraggeber-CDE)? 4 Wurde die Lagerichtigkeit der Fachmodelle gemäß x x BAP geprüft (Projektbasispunkt)? 5 Sind die Maßeinheiten in den Fachmodellen eingehal- x x ten? 6 Genügt die Detaillierung (LOD) der Modellobjekte den x Anforderungen der Leistungsphase? 7 Genügt die Attribuierung (LOI) der Modellobjekte den x x Anforderungen der Leistungsphase? 8 Stimmt das Datenformat für die Übergabe des Fach- x x modells gemäß BAP? 9 Ist die Dateigröße optimiert (Bereinigen)? x x PLAUSIBILITÄT: 10 Liegen alle erforderlichen Fachmodelle vor? x 11 Können alle Dateien im Koordinationsmodell eingele- x sen und zusammengefügt werden? 12 Wurde das Koordinationsmodell visuell auf Kollisionen x / Lücken / Unstimmigkeiten kontrolliert (Gesamtmodell- konsistenz)? 13 Sind die geladenen Fachmodelle in der Auswahlstruk- x tur enthalten? KOLLISION: 14 Wurde die automatisierte geometrische Kollisionsprü- x x fung durchgeführt und alle projektrelevanten Kollisio- nen gelöst? 15 Liegt die Dokumentation zur Kollisionsprüfung vor? x x

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5 Strategie der Zusammenarbeit

Nachfolgend ist die Zusammenarbeit in Bezug auf die Organisation und technologische Unter- stützung im BIM-Projekt darzustellen.

5.1 Organisation der Zusammenarbeit – Besprechungsmanagement Alle notwendigen Projektbesprechungen zwischen AN und AG sind hier aufzulisten. Zudem sind interne Besprechungen des AN in der Tabelle zu ergänzen. Siehe auch Abschnitt 2.3 der Vorga- ben zur Anwendung der BIM-Methodik.

BezeichnungProjektphaseFrequenz
BIM-KickOffPlanungEinmalig
BIM-ProjektbesprechungPlanung4-Wochen, abgleichen mit dem Anwendungsfall „getaktete BIM- Projektbesprechung“
Planungsvorstellung Er- gebnisse Lph 2 bei Ge- meindeEnde VorplanungEinmalig
Abstimmung Behinderten- verbandEntwurfsplanungEinmalig

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6 Datenaustausch und -lieferung

6.1 Gemeinsame Datenumgebung Die Projektkommunikationsplattform ist gem. 3.8.2 Datenaustausch und -lieferung – Projektkom- munikationsplattform der Vorgaben zur Anwendung der BIM-Methodik als gemeinsame Daten- umgebung im Projekt vertraglich vereinbart und zu verwenden.

6.2 Softwareumgebung und -Schnittstellen Nachfolgende Darstellung (z.B. als grafische Darstellung der im Projekt verwendeten Software- landschaft) zeigt die Software und deren Schnittstellen, die vom Bieter (bzw. Auftragnehmer), zur Erfüllung der werkvertraglich vereinbarten Planungsaufgabe, eingesetzt wird.

Die Lieferung der Daten durch den Baugrund, die Vermessung sowie die Umweltbelange wurden in das Koordinationsmodell aufgenommen. Testweise wird im Fachgewerk VST/KIB BIMcollab verwendet, um Issues zu erzeugen und an den jeweiligen Bearbeitenden (VA/KIB) zuzuweisen.

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6.3 Modellbasierter Informations- und Datenaustausch Nachfolgend sind die eingesetzte Software je Anwendungsfall/-bereich und die Datenformate der Eingangs- und Ausgangsdaten als Grundlage des Datenaustauschs gem. Abschnitt 1.7.3 Modell- basierter Informations- und Datenaustausch und 3.8.3 Software und Datenaustauschformate der Vorgaben zur Anwendung der BIM-Methodik vom Bieter zu beschreiben. Nach Auftragsvergabe ist die Tabelle vom AN fortzuschreiben.

Input
SoftwareVersionInhaltAnwendungsbereich
Output
Autodesk Revit(2022)/ 2024.rvt3D-Fachmodell Be- stand TK
.rvt / .ifc
Autodesk ACAD2022/ 2023.dwg, .ifcLST
.dwg, .ifc
ProVI V7.0 (ak- tuellste Version).dwg, .ifc3D-Fachmodell VA
.dwg, .ifc
Allplan2024-1- 1.dwg, .ifc3D-Fachmodell IB/TWP
.dwg, .ifc
Autodesk Navisworks2024.rvt / .dwg / .ifc3D-Koordinationsmodell
.nwc / .nwd
MS Project2010Terminplanung
.mpp
iTWO.cpixmlKostenermittlung / LV-Er- stellung
.GAEB
Thinkproject!CDE des AG/ Planma- nagement / Ablage und Freigabe / Archivierung
OLA-CADInput:OLA
.tra/.gra,
*.mdb und
*.aba
Output: IFC
Relux revit2024Input: rvt, ifcLichtberechnung FachmodellEEA
Output: rvt,
ifc
Noch offenSchallschutz
BIM CollabBIM-Protokollierung
(Klärung Nutzung durch
PS)

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6.4 Datenlieferungsplan Als Grundlage für den modellbasierten Informations- und Datenaustausch zwischen AN und AG sowie weiteren Projektbeteiligten sind Übergabefrequenzen/Abgabetermine der BIM-Modelle ein- schließlich Fachmodelle zu planen. Grundlage des Datenlieferungsplans stellen die Vorgaben gem. 3.8.1 Datenlieferungsplan der Vorgaben zur Anwendung der BIM-Methodik dar.

KATEGORIELPH.FREQUENZFormat
DB S&S AG
Fachmodelle3im 2 Wochen-Takt, mit Übergabe Ge- samtmodell wenn Abstimmungsrele- vante Themen, an- sonsten alle 4 Wo- chen.ifc, natives Format
BIM-Modell (Gesamtmodell)3mit Abschluss der je- weiligen Leistungs- phase.ifc, natives Format*, .pdf, (.dwg, .dng)**, .nwd (inkl. Bestandteile, wie z.B. .nwc., .nwf).
Koordinationsmodell (BIM-Pro- jektbesprechungen)3im 2 Wochen-Takt, mit Übergabe Ge- samtmodell wenn Abstimmungsrele- vante Themen, an- sonsten alle 4 Wo- chen.nwd
Qualitätssicherungsbericht1-5,8mit Übergabe Ge- samtmodell.pdf
BIM-Projektabwicklungsplan1-8Angebotsabgabe, 4 Wochen nach Auf- tragserteilung, fort- laufend im Projekt.docx, .pdf
Kosten2-5mit Abschluss der Leistungs-phase.xlsx, .pdf, GAEB
Mengenermittlung2-8mit Abschluss der Leistungs-phase.xlsx, .pdf, GAEB
Ausschreibung/Vergabe6-7mit Abschluss der Leistungsphase.ifc, natives Format*, .pdf, .cpixml, GAEB
3D-Visualisierung1-5,8projektspezifischnatives Format, VR- An- wendung, .jpg/.png,

„Koordinations-/Gesamtmodell und Fachmodelle  Endstand: Lieferung erfolgt in der Projektdokumentation  Bearbeitungsstände: Lieferung erfolgt im Modellmanagement Im Modellmanagement werden Fachmodellen das zugehörige Fachgewerk, Koordinationsmo- delle das Fachgebiet „Übergreifend“ zugeordnet. Im Titel des jeweiligen Modells ist die zugehö- rige Leistungsphase zu vermerken.“

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7 BIM-Prozesse

7.1 Gesamtübersicht der BIM-Ausführung

7.2 Anwendungsfallbezogene Prozesse Siehe 2.2 BIM-Anwendungsfälle

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8 Modellstruktur und -inhalte

Hinsichtlich Modellstruktur und -inhalte der BIM-Modelle sind grundsätzlich die Vorgaben zur An- wendung der BIM-Methodik, insbesondere 3 BIM-Pflichtenheft sowie Anlage 2 Modellierungs- richtlinie, zu beachten. Darüberhinausgehende Anforderungen, Abstimmungen sowie Umsetzun- gen werden in nachfolgenden Abschnitten dokumentiert.

8.1 Modellstruktur und -inhalte Auflistung Fachmodell/Teilmodelle:

  • VST
  • KIB
  • EEA
  • TK
  • OLA

8.2 Koordinatensystem Das Koordinatensystem Verkehrsanlagen ist gemäß BIM-Pflichtenheft anzuwenden und vom AN in einer CAD-Datei (z.B. .dwg) für das lokale Koordinatensystem Personenbahnhöfe und DB_REF2016 zu dokumentieren. Darüber hinaus ist der verwendete Transformationsparameter- satz vom AN zu übergeben sowie Angaben zum Koordinationskörper allen Projektbeteiligten zur Verfügung zu stellen. Koordinatensystem / Höhensystem: DB_REF (2016) / DHHN92 Projektnullpunkt:

In DB_REF
N/S (Hochwert)5273024.000
O/W (Rechtswert)3545150.000
Höhe0,00
Winkel gegen geografischen Norden0

Koordinationskörper Der Koordinationskörper wird in allen Revit-Dateien gemäß den BIM-Vorgaben genutzt. Mit Er- stellung des Bestandsmodells wird der Koordinationskörper verwendet.

In Allplan und ProVI wird ohne Koordinationskörper im Koordinatensystem gearbeitet.

HINWEIS: Im Laufe der VP wurde vom DB_REF ins VA-System gewechselt. Koordinatensystem: VA-System Projektnullpunkt:

In VA-System
N/S (Hochwert)10000.6242
O/W (Rechtswert)5023,4254
Höhe0,00
Winkel gegen geografischen Norden0

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8.3 Informationsgehalt der Modelle Die Attribuierung erfolgt gemäß 3.3 Modellierungsrichtlinie der Vorgaben zur Anwendung der BIM-Methodik. DB Station&Service AG zum LoI. Weitere zur Umsetzung von Anwendungsfällen erforderliche Attribute sollen hier vom AN im Projektverlauf dokumentiert werden.

8.4 Genauigkeitsgrad der Modelle Der Genauigkeitsgrad der Modelle ist als Level of Accuracy (LoA) gem. 3.3.3 Level of Accuracy (LoA) und 4.5 Level of Accuracy (Anlage 2 Modellierungsvorschrift) beschrieben.

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9 Anlagen

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