Anl 0 Bericht 21204 R_A 391, AK BS Nord bis AS Wenden.pdf

Bauleistungen an der A391 zwischen dem Autobahnkreuz Braunschweig-Nord und der Anschlussstelle Wenden

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GEO-LOG Ingenieurgesellschaft mbH Am Hafen 14 D – 38112 Braunschweig Tel. 0531 – 700 96 - 10 Fax 0531 – 700 96 - 29 E-Mail: info@geo-log.de

BAB 391 -

zwischen AK Braunschweig Nord

und AS Braunschweig Wenden

von Betr.-km 12,0 (AD BS-Nord) bis Betr.-km 13,513 (N' AS BS-Wenden)

Geotechnische- und Schadstoffuntersuchungen

Auftraggeber: Die Autobahn GmbH des Bundes Niederlassung Nordwest | Außenstelle Wolfenbüttel Friedrich-Seele-Straße 3A 38122 Braunschweig

Auftragnehmer: GEO-LOG Ingenieurgesellschaft mbH Am Hafen 14 38112 Braunschweig

Bearbeiter: M. Sc. Geow. Markus Röttjer

Bericht Nr.: 21204-R

Text- und Anlagenband Braunschweig, 25.02.2022

Inhalt Seite

I Vorgang / Aufgabenstellung 5

II Durchführung der Untersuchungen 6

2.1 Entnahme der Bohrkerne / Probenahme 6

2.2 Chemische Analytik 7

2.3 Asphalttechnische Laboruntersuchungen 8

2.4 Vermessungsarbeiten 8

III Ergebnisse der geotechnischen Untersuchungen 9

3.1 BAB 391: Fahrbahnaufbau von km 12,000 bis 13,513 in beiden Fahrtrichtungen 10 3.1.1 Fahrbahnaufbau BAB 391 10 3.1.2 Fahrbahnaufbau auf den Brücken 11

3.2 BAB 391: Fahrbahnaufbau Anschlussstelle BS-Wenden 11

3.3 BAB 391: Aufbau der Entwässerungsrinnen 12

3.4 BAB 391: Aufbau der Pflasterflächen an Brücken 13

3.5 BAB 391: Aufbau des Mittelstreifens 14

IV Geotechnische Verwendung der Aushubböden 15

V Ergebnisse der Schadstoffuntersuchungen 16

5.1 Asphalt 17 5.1.1 Deckschichten der freien Strecke 17 5.1.2 Binderschichten der freien Strecke 18 5.1.3 Tragschichten der freien Strecke 18 5.1.4 Deckschichten auf Brücken 19 5.1.5 Deckschichten der Anschlussstelle BS-Wenden 19 5.1.6 Binderschichten der Anschlussstelle BS-Wenden 20

5.2 Hydraulisch gebundene Tragschichten 20

5.3 Betonschichten 21 Es handelt sich um den Beton aus den Gossen und Pflasterflächen beider Fahrtrichtungen. 21 5.3.1 Beton: Nebenanlagen FR Braunschweig 21 5.3.2 Beton: Nebenanlagen FR Braunschweig 21

5.4 ungebundene Tragschichten / Auffüllungen 22 5.4.1 ungebundene Tragschichten: Zuordnung nach LAGA (TR Boden) = Z 1.2 22 5.4.2 ungebundene Tragschichten: Zuordnung nach LAGA (TR Boden) = Z 2 22


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5.5 Humose Böden 23 5.5.1 Bankettschälgut 23 5.5.2 Humose Böden aus dem Mittelstreifen 24

VI Entsorgung 25

6.1 Hinweise und Empfehlungen 25

6.2 Hinweise zur Qualitätssicherung bei der Entsorgung 26

VII Homogenbereiche nach DIN 18300 26

7.1 Allgemein 26

7.2 Homogenbereiche 27

7.2.1 Homogenbereich A: Tragschichtmaterial = Sand und Kies 27

7.2.2 Homogenbereich B: Humose Böden 28


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Anlagenverzeichnis

Anlage 1 Lagepläne und Thematische Karten

Darstellung der Aufschlusspunkte, Schadstoffsituation und Homogenbereiche

1.1.1 u. 1.1.2 BAB 391 Betr.-km 12+000 bis Betr.-km 13+513 1.2 AS Braunschweig Wenden

Anlage 2 Darstellung des Fahrbahnaufbaus und der Schadstoffbewertung

2.01 - 2.23 freie Strecke in beiden Fahrtrichtungen 2.24 - 2.32 AS Braunschweig Wenden 2.33 - 2.46 Nebenanlagen

Anlage 3 Bewertungen der Schadstoffanalysen und Ergebnisse Ring u. Kugel

3.1 Probenlisten und zusammenfassende Schadstoffbewertung für:

3.1.1 Asphaltschichten in Fahrtrichtung Braunschweig 3.1.2 Asphaltschichten in Fahrtrichtung Gifhorn 3.1.3 Asphaltschichten AS Braunschweig Wenden 3.1.4 Hydraulisch gebundene Tragschichten

3.2 Schadstoffbewertung für nicht aufbereiteten Bauschutt, ungeb. Tragschichten, Auffüllungen und humose Böden

3.3 Betonbauteile 3.4 Ungebundene Tragschichten / Auffüllungen 3.5.1 Humose Böden im Bankett 3.5.2 Humose Böden im Mittelstreifen

Anlage 4 Asphalttechnische Untersuchungen

Anlage 5 Chemische Analysenberichte

5.1.1.1 - 5.1.1.4 Teergehalts- und Asbestanalysen an Asphaltschichten FR Braunschweig 5.1.2.1 - 5.1.2.4 Teergehalts- und Asbestanalysen an Asphaltschichten FR Gifhorn 5.1.3.1 - 5.1.3.3 Teergehalts- und Asbestanalysen an Asphaltschichten AS Wenden

5.2 HGT 5.3 Betonschichten 5.4 Ungeb. Tragschichten / Auffüllungen 5.5 Humose Böden Bankett in FR Braunschweig, in FR Gifhorn und Mittelstreifen

Anlage 6 Feldprotokolle zur Einzelprobenahme von humosen Böden in den Banketten

6.1 Bankette freie Strecke 6.2 Bankette AS BS-Wenden

Dieser Bericht hat nur vollständig und inkl. aller Anlagen Gültigkeit.


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I Vorgang / Aufgabenstellung

Die Autobahn GmbH des Bundes Niederlassung Nordwest / Außenstelle Wolfenbüttel.

26.04.2021.

Erneuerung der Fahrbahn, sowie punktuelle Erneuerung der Entwässe- rungseinrichtungen und Brückenvorfelder

Das Plangebiet befindet sich auf der BAB 391 auf 1,5 km Länge zwischen Autobahndreieck Braunschweig Nord im Süden und Anschlussstelle Wenden im Norden.

Beginn im Süden (Höhe AD BS-Nord): Betr.-km 12,000 Ende im Norden (AS BS Wenden): Betr.-km 13,513.

Das Projekt beinhaltet Haupt-, Überhol- und Standfahrstreifen incl. Über- fahrten der Brückenbauwerke sowie Bankette in beiden Fahrtrichtungen, sowie die Anschlussstelle BS Wenden

Die Erkundungen beinhalten folgende Zielsetzungen:

  • Erfassung, Beprobung und Dokumentation des gesamten Fahr- bahnoberbaus

  • Deklarationsanalytik an den Betonschichten

  • Feststellen der Schadstoffbelastung der hydraulisch gebundenen Tragschichten (HGT) des Fahrbahnaufbaus

  • Feststellen der Schadstoffbelastung der Tragschichten

  • Feststellen der Teerbelastung und des Asbestgehalts am Asphalt sowie Bestimmung des Erweichungspunktes Ring und Kugel im Zusammenhang mit der Entsorgung

Auftraggeber
Auftrag vom
Anlass der UntersuchungenAnlass der Untersuchungen
Untersuchungsort
Zielsetzungen

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II Durchführung der Untersuchungen

2.1 Entnahme der Bohrkerne / Probenahme

18.10.2021 bis 20.10.2021 und 19.11.2021

Die Fahrbahn wurde mit Kernbohrungen (AB Ø 150 mm), vertieft durch Kleinrammbohrung (KRB) nach DIN 4021 bis max. 1 m Tiefe in den un- gebundenen Aufbau hinein erbohrt.

FR Braunschweig zw. Betr.-km 12,000 bis 13,500

16 x Entnahmestellen:

Standfahrstreifen: AB/KRB 1, AB/KRB 4, AB/KRB 7

Hauptfahrstreifen: AB 2, AB/KRB 3, AB 5, AB/KRB 6, AB 8

Überholfahrstreifen: AB/KRB 16, AB/KRB 17, AB/KRB 18

Gosse/Pflasterfläche: AB/KRB 35, AB/KRB 36, KRB 44, KRB 45, KRB 46

FR Gifhorn zw. Betr.-km 12,000 bis 13,500

16 x Entnahmestellen:

Gosse/Pflasterfläche: AB/KRB 38, AB/KRB 41, AB/KRB 43, KRB 33, KRB 34

Standfahrstreifen: AB/KRB 10, AB/KRB 13, AB/KRB 15

Hauptfahrstreifen: AB 9. AB/KRB 11, AB 12m AB 14

Überholfahrstreifen: AB/KRB 20, AB/KRB 21, AB/KRB 22, AB/KRB 23

FR Braunschweig

4 x Entnahmestellen: AB/KRB 24, AB/KRB 25, AB/KRB 31, AB/KRB 32

FR Gifhorn

5 x Entnahmestellen: AB/KRB 26, AB/KRB 27, AB/KRB 28, AB/KRB 29, AB/KRB 30

Der Mittelstreifen wurde mit Kleinrammbohrung (KRB) nach DIN 4021 bis max. 2 m Tiefe erkundet.

5 x Bohrungen Nr.: KRB 19, KRB 37, KRB 39, KRB 40, KRB 42.

Datum
FahrbahnFahrbahn
Fahrbahn
Fahrbahn AS Wenden
Mittelstreifen

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Probenahme „Humose Böden“ Der Umfang der Probenahme und die Bewertung der chemischen Analytik aus Bankett und Mittelstreifen erfolgte entsprechend dem Erlass zum Umgang mit Bankettschälgut des Niedersächsischen Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr mit Schreiben an die NLStBV, Hannover vom 05.11.2012, Anlage 5.

Es handelt sich um die Probenahmen aus der Erkundung durch GEO-LOG:

1 x Bankett: Einzelprobenahmen A- u. B-Proben, FR Braunschweig 1 x Bankett: Einzelprobenahmen A- und B-Proben, FR Gifhorn 1 x Mittelstreifen: Einzelprobenahmen A- und B-Proben

Ablauf der Gültigkeit der Analytik: Mitte 2022 !!! Wir empfehlen eine einheitliche Neubeprobung der gesamten Strecke wenige Wochen vor Baubeginn.

2.2 Chemische Analytik

Die chemische Analytik erfolgte in unserem Auftrag durch die Biolab Umweltanalysen GmbH,. Braunschweig.

Teergehalt am Asphalt Die Asphaltschichten wurden jeweils auf den PAK-Gehalt und Phenolindex untersucht. Die Teergehaltsanalytik und Bewertung der Asphaltschichten (Bestimmung PAK und Phenolindex) erfolgte nach der RuVA-StB 01/05 bzw. 11.06.2010.

Asbestgehalt Asphalt Der Asbestgehalt wurde an den o.g. Schichten quantitativ nach dem BIA 7487-Verfahren bestimmt. Die Bewertung erfolgte nach den WHO- Grenzwerten bzw. nach der TRGS 517.

Betonschichten
Hydraulisch gebundene Trag- schicht (HGT)
Ungebunden Tragschichten
Analysen nach LAGA (TR Boden) Tabelle II. 1.2-1: Mindestuntersuchung
für Bodenmaterial bei unspezifischem Verdacht im Feststoff und im Eluat.
Humose Böden
Humose Böden aus Bankett und Mittelstreifen:
Zusätzlich zu den o.g. Analysen nach LAGA waren an den humosen Böden
aus den Banketten die Zuordnungskriterien für Deponien gem. Deponiever-
ordnung (DepV) zu analysieren.

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Humose Böden Hinweis für Bankettschälgut Für das Bankettmaterial sind Art und Umfang der Analytik in der Richtlinie zum Umgang mit Bankettschälgut des Niedersächsischen Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr mit Schreiben an die NLStBV, Hannover vom 05.11.2012 festgelegt. Für die sachgerechte Entsorgung des Bankett- schälgutes sind neben den Analysen nach LAGA (TR Boden), Tabelle II. 1.2-1 grundsätzlich die Zuordnungskriterien für Deponien gemäß Deponie- verordnung (DepV) notwendig. Je Fahrtrichtung sind mind. 2 Mischproben zu analysieren (A- und B-Probe). Die ungünstigere Deklaration ist für den Entsorgungsweg maßgebend.

1 x A- und B-Proben, FR Braunschweig 1 x A- und B-Proben, FR Gifhorn 1 x A- und B-Proben im Mittelstreifen.

2.3 Asphalttechnische Laboruntersuchungen

Erweichungspunkt Ring + Kugel

Im Hinblick auf eine mögliche Verwertung wurde der Erweichungspunkt Ring + Kugel DIN EN 1427 in Verbindung mit der TP Asphalt Teile 1 u. 3 für die Asphaltschichten untersucht.

Des Weiteren wurden die Gesteinsart und die elastische Rückstellung bestimmt.

Die Ergebnisse sind im Prüfbericht in der Anlage 4 zusammengefasst.

I "Allgemeines
Die Untersuchungen erfolgten durch
die Baustoffprüfstelle Dr. Moll,
sernhagen.
Art und Umfang der Untersuchungen
orientierten sich an der Verfügung
Hochwertige Verwertung von
Ausbauasphalt" vom 02.11.2018
der NLStBV.

2.4 Vermessungsarbeiten

Vermessung Die Ansatzpunkte für die Bohrungen in den Fahrbahnen wurden durch unser Büro in der Lage mit dem Laufrad eingemessen (mit Angabe der Betr.-Kilometrierung).


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III Ergebnisse der geotechnischen Untersuchungen

Ergebnisdarstellung Lagepläne Darstellung der Aufschlusspunkte

Anl. 1.1 Betr.- km 12,000 bis 13,500, FR Braunschweig und FR Gifhorn Anl. 1.2 AS Braunschweig-Wenden

Kennblätter Darstellung Aufbau der Fahrbahn und der Entwässerungsrinne einschl. der Schad- stoffsituationen Anl. 2.01 - 2.23 BAB 391, freie Strecke Anl. 2.24 - 2.32 BAB 391, AS BS-Wenden Anl. 2.33 - 2.46 BAB 391, freie Strecke, Nebenanlagen

Im Folgenden werden die Aufbauten incl. Untergrund der untersuchten Flächen beschrieben:
Kap. 3.1 Fahrbahn A391, Betr.-km 12,000 bis 13,513
Kap. 3.2 Fahrbahn A391, AS BS Wenden
Kap. 3.3 Entwässerungsrinne A391, Betr.-km 12,000 bis 13,513
Kap. 3.4 Pflasterflächen A391, Betr.-km 12,000 bis 13,513
Kap. 3.5 Mittelstreifen

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3.1 BAB 391: Fahrbahnaufbau von km 12,000 bis 13,513 in beiden Fahrtrichtungen

3.1.1 Fahrbahnaufbau BAB 391

AB/KRB 1, AB/KRB 3, AB/KRB 4, AB/KRB 6, AB/KRB 7, AB/KRB 10, AB/KRB 11, AB/KRB 13, AB/KRB 15 bis AB/KRB 18 und AB/KRB 20 bis AB/KRB 23

Asphalt-Bauweise

  • Asphaltdeckschicht AD d = 2,8 - 5,8 cm

  • Asphaltbinderschicht ABi d = 6,5 - 9,3 cm

  • Asphalttragschicht AT d = 9,1 - 17,7 cm

  • Rissbildung

d = 20,5 - 30,2 cm erkundet gesamt

HGT

  • erkundete Dicke: 11 - 20,5 cm
  • erkundete Tiefe: 36 - 48 cm
  • mineralische Fremdbestandteile: teerhaltiger Asphaltbruch
  • Frostempfindlichkeitsklasse F 1

Sande und Kiese

  • erkundete Dicke: 18 - 59 cm
  • erkundete Tiefe: 60 - 100 cm
  • Sand und Kies in wechselhaften Anteilen, z. T. schw. schluffig
  • Naturstein (Rund- und Brechkorn)
  • Bodengruppe DIN 18 196: [SE], [SU], [GW]
  • Frostempfindlichkeitsklasse F 1, F 1 - F 2

Sande und Kiese

  • erkundete Dicke: 10 - 50 cm
  • erkundete Tiefe: 100 cm
  • Sand und Kies in wechselhaften Anteilen, z. T. schw. schluffig
  • Naturstein (Rund- und Brechkorn)
  • mineralische Fremdbestandteile: tlw. Schlacke, Ziegelbruch
  • Bodengruppe DIN 18 196: [SE], [GW], [SU]
  • Frostempfindlichkeitsklasse F 1, F 1 - F 2

50 bis 100 cm erkundet.

36 bis 100 cm

Zum Zeitpunkt der Erkundung wurde im o. g. Abschnitt kein Grundwasser angetroffen.

Untersuchungspunkte
Gebundener Oberbau
Zustand der Asphaltschichten
Dicke gebundener Oberbau
Hydraulisch gebundene Tragschicht (HGT)Hydraulisch gebundene
Tragschicht (HGT)
ungebundene Tragschichten
Auffüllungen
Dicke Oberbau gesamt
Dicke frostsicherer Aufbau
Hydrologische BedingungenHydrologische Bedingungen

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3.1.2 Fahrbahnaufbau auf den Brücken

AB 2, AB 5, AB 8, AB 9, AB 12 und AB 14

Asphalt-Bauweise

  • Oberflächenbehandlung OB (nur AB 9) d = 1,2 cm

  • Asphaltdeckschicht AD (1- bis 2-lagig) d = 3,5 - 7,9 cm

  • Rissbildung

d = 3,5 - 10,5 cm erkundet gesamt

Untersuchungspunkte
Gebundener OberbauGebundener Oberbau
Zustand der Asphaltschichten
Dicke gebundener Oberbau

3.2 BAB 391: Fahrbahnaufbau Anschlussstelle BS-Wenden

AB/KRB 24 bis AB/KRB 32

Asphalt-Bauweise

  • Asphaltdeckschicht AD d = 3,3 - 4,6 cm

  • Asphaltbinderschicht ABi d = 4,6 - 8,4 cm

  • Asphalttragschicht AT d = 12,0 - 28,4 cm

  • Rissbildung

d = 20,3 - 28,4 cm erkundet gesamt

Sande und Kiese

  • erkundete Dicke: 17 - 47 cm
  • erkundete Tiefe: 45 - 75 cm
  • Sand und Kies in wechselhaften Anteilen
  • Naturstein (Rund- und Brechkorn)
  • Bodengruppe DIN 18 196: [SE], [GE]
  • Frostempfindlichkeitsklasse F 1

Sande und Kiese

  • erkundete Dicke: 30 - 55 cm
  • erkundete Tiefe: 100 cm
  • Sand und Kies in wechselhaften Anteilen, z. T. schw. schluffig
  • Naturstein (Rund- und Brechkorn)
  • mineralische Fremdbestandteile: tlw. Schlacke
  • Bodengruppe DIN 18 196: [SE], [GE], [GU], [SU], [SW]
  • Frostempfindlichkeitsklasse F 1, F 2

45 bis 75 cm erkundet.

40 bis 100 cm

Zum Zeitpunkt der Erkundung wurde im o. g. Abschnitt kein Grundwasser angetroffen.

Untersuchungspunkte
Gebundener OberbauGebundener Oberbau
Zustand der Asphaltschichten
Dicke gebundener Oberbau
ungebundene Tragschichtenungebundene Tragschichten
Auffüllungen
Dicke Oberbau gesamt
Dicke frostsicherer Aufbau
Hydrologische BedingungenHydrologische Bedingungen

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3.3 BAB 391: Aufbau der Entwässerungsrinnen

AB/KRB 35, AB/KRB 38, AB/KRB 41 und AB/KRB 43

Gossensteine

  • Beton d = 13,7 - 14,0 cm

Magerbeton

  • unterhalb Beton-Gossensteinen
  • in AB/KRB 35 und AB/KRB 38 zur Tiefe hin zerrüttet
  • erkundete Dicke: 12 - 26 cm
  • erkundete Tiefe: 26 - 40 cm Sand
  • Aufschluss: AB/KRB 38
  • erkundete Dicke: 10 cm
  • erkundete Tiefe: 50 cm
  • Sand mit kiesigen Anteilen
  • Bodengruppe DIN 18 196: [SE]
  • Frostempfindlichkeitsklasse F 1

Auffüllung: Sand und Kies

  • erkundete Dicke: 20 - 74 cm
  • erkundete Tiefe: 70 - 100 cm
  • Sand mit kiesigen und schluffigen Anteilen
  • Bodengruppe DIN 18 196: [SU], [SE], [GW], [GU]
  • Frostempfindlichkeitsklasse F 1, F 1 - F 2 Auffüllung: Schluff
  • Aufschluss: AB/KRB 43
  • erkundete Dicke: 20 cm
  • erkundete Tiefe: 100 cm
  • Schluff mit Anteilen an Ton, Sand und Kies
  • Konsistenz: steif
  • Bodengruppe DIN 18 196: [UL]
  • Frostempfindlichkeitsklasse F 3

26 - 50 cm erkundet

27 - 100 cm

Zum Zeitpunkt der Erkundung wurde im o. g. Abschnitt kein Grundwasser angetroffen.

Untersuchungspunkte
GossensteineGossensteine
Magerbeton
Ungebundene Tragschichten
Untergrund = umgelagerte Böden
Dicke Oberbau gesamt
Dicke frostsicherer AufbauDicke frostsicherer Aufbau
Hydrologische Bedingungen

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3.4 BAB 391: Aufbau der Pflasterflächen an Brücken

KRB 33, KRB 34, KRB 36 und KRB 44 bis KRB 46

Pflasterstein

  • Beton d = 7,7 - 13,5 cm

Beton (z. T. zerrüttet)

  • unterhalb Pflaster
  • in KRB 36 vorhanden
  • erkundete Dicke: 16 cm
  • erkundete Tiefe: 30 cm Kies
  • erkundete Dicke: 2 - 4 cm
  • erkundete Tiefe: 10 - 12 cm
  • Kiese mit sandigen Anteilen
  • Bodengruppe DIN 18 196: [GE]
  • Frostempfindlichkeitsklasse F 1

Sand und Kies

  • erkundete Dicke: 4 - 30 cm
  • erkundete Tiefe: 16 - 40 cm
  • Sand mit kiesigen und z. T. schwach schluffigen Anteilen
  • Bodengruppe DIN 18 196: [SE], [GE], [GU]
  • Frostempfindlichkeitsklasse F 1, F 1 - F 2

Auffüllung: Sand und Kies

  • erkundete Dicke: 50 - 84 cm
  • erkundete Tiefe: 100 cm
  • Sand mit kiesigen und schluffigen Anteilen
  • Bodengruppe DIN 18 196: [SU], [GU]
  • Frostempfindlichkeitsklasse F 1, F 1 - F 2

16 - 50 cm erkundet

10 - 50 cm

Zum Zeitpunkt der Erkundung wurde im o. g. Abschnitt kein Grundwasser angetroffen.

Untersuchungspunkte
PflasterPflaster
Beton
Bettung
Ungebundene Tragschichten
Untergrund = umgelagerte Böden
Dicke Oberbau gesamt
Dicke frostsicherer AufbauDicke frostsicherer Aufbau
Hydrologische Bedingungen

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Seite 13

3.5 BAB 391: Aufbau des Mittelstreifens

Untersuchungspunkte KRB 19, KRB 37, KRB 39, KRB 40 und KRB 42

Oberboden - Erkundete Dicke: 10 cm

  • Sand mit Anteilen an Schluff, Kies und Humus
  • Wurzel- und Pflanzenreste
  • Bodengruppe nach DIN 18 196: [OH]
  • Frostempfindlichkeitsklasse F 2

Untergrund = Auffüllung: Kies und Sand umgelagerte und anstehende - Erkundete Tiefe: 100 - 200 cm Böden - Kies und Sand mit Anteilen an Schluff

  • Bodengruppe nach DIN 18 196: [GW], [SE], [SU]
  • Frostempfindlichkeitsklasse F 1 - F 2 Auffüllung: Schluff
  • Aufschluss: KRB 42
  • erkundete Tiefe: 20 - 100 cm
  • Schluff mit Anteilen an Sand, Ton, Humus und Kies
  • vereinzelt Ziegel- und Kalksteinbruch
  • Konsistenz: steif
  • Bodengruppe DIN 18 196: [UL]
  • Frostempfindlichkeitsklasse F 3

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Seite 14

IV Geotechnische Verwendung der Aushubböden

„Bodenmaterial, welches bautechnisch geeignet ist, kann innerhalb der Baumaßnahme wiederverwendet
werden“.
Prinzipiell kann für die voraussichtlich anfallenden Abtragsmaterialien von den folgenden Eignungen
ausgegangen werden:
BodenartEignung
Oberböden aus Bankett und MittelstreifenOberböden aus Bankett und MittelstreifenFür die überwiegend lehmigen Böden mit Grasbewuchs und
humosen Beimengungen keine Eignung im Straßenbau
Kiese und Sande aus der Fahrbahn- Bodenverbesserung im Straßenbau - Dammbau - Verfüllungen z.B. im Kanalbau. Das nach LAGA = Z 1.2 bis Z 2 deklarierte Material ist nur un- ter definierten Bedingungen nach LAGA (TR Boden) wieder zu verwenden.- Bodenverbesserung im Straßenbau
- Dammbau
- Verfüllungen z.B. im Kanalbau.
Das nach LAGA = Z 1.2 bis Z 2 deklarierte Material ist nur un-
ter definierten Bedingungen nach LAGA (TR Boden) wieder zu
verwenden.
BetonEinsatz in hydraulisch gebundenen Schichten bis zu einem
Zuordnungswert 2 möglich.
Aufbereitung zur ungebundenen Tragschicht (RC-Baustoff)
Für den Wiedereinbau geeignetes Material kann durch unsachgemäße Zwischenlagerung vernässen und
seine Wiedereinbaufähigkeit verlieren und erst nach Reduzierung des Wassergehaltes oder Stabilisierung
wiederverwendet werden.

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Seite 15

V Ergebnisse der Schadstoffuntersuchungen

Die Beschreibung der Schadstoffsituation erfolgt in den folgenden Kapiteln:
Kap. 5.1: Asphaltschichten
Kap. 5.2 Hydraulisch gebundene Tragschichten (HGT)
Kap. 5.3: Betonschichten
Kap. 5.4 ungebundene Tragschichten
Kap. 5.5: Oberboden
Kap. 5.6: Bankettmaterial

Ergebnisdarstellung Lagepläne Anl. 1 Thematische Karten mit Darstellung der Schadstoffsituationen

Kennblätter Darstellung Aufbau der Fahrbahn und der Entwässerungsrinne einschl. der Schadstoffsi- tuationen Anl. 2.01 - 2.23 BAB 391 beide Fahrtrichtungen Anl. 2.24 - 2.32 BAB 391 AS BS-Wenden Anl. 2.33 - 2.46 Nebenanlagen

Bewertungen Probenlisten u. zusammenfass. Bewertung

Anl. 3.1.1 Asphaltschichten FR Braunschweig Anl. 3.1.2 Asphaltschichten FR Gifhorn Anl. 3.1.3 Asphaltschichten AS BS-Wenden Anl. 3.1.4 HGT FR Kassel Anl. 3.2 Beton, ungebundene Tragschichten, Bankett / Humose Böden

Auswertungen der chem. LAGA-Analytik Anl. 3.3 Beton Anl. 3.4 ungebundene Tragschichten / Auffüllungen Anl. 3.5.1 Humose Böden im Bankett Anl. 3.5.2 Humose Böden im Mittelstreifen

Chem. Analysen Berichte des chem. Labors BIOLAB Anl. 5.1.1.1 Asphalt

  • 5.1.3.3 Anl. 5.2 HGT Anl. 5.3 Betonschichten Anl. 5.4 Tragschichten / Auffüllungen Anl. 5.5 Humose Böden: Mittelstreifen und Bankette

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Seite 16

5.1 Asphalt
Die chemische Analytik erfolgte an den Deckschichten (Gussasphalt) aus den Brückenüberbauten und den
Fahrbahnen der BAB 391 zwischen Betr.-km 12,000 und 13,500 sowie an den Asphaltschichten der AS BS-
Wenden
Die Asphaltschichten wurden in Einzelschichten zerlegt und jeweils auf den PAK-Gehalt und Phenolindex unter-
sucht. Die Teergehaltsanalytik und Bewertung der Asphaltschichten erfolgte nach der RuVA-StB 01/05 bzw.
11.06.2010.
In allen analysierten Asphaltschichten wurden PAK - Gehalte < 25 mg/kg gemessen, sodass einheitlich eine
Zuordnung in die Verwertungsklasse A vorgenommen werden konnte. Die Einzelproben der analysierten Schich-
ten können der Probenliste in Anlage 3.1.1 bis 3.1.3 entnommen werden.

5.1.1 Deckschichten der freien Strecke

Die erkundeten Deckschichten des o. g. Abschnittes weisen PAK-Gehalte < 5 mg/kg auf und sind damit der
Verwertungsklasse A zuzuordnen.

Dicke: 2,8 - 5,8 cm

Verwertungsklasse n. RuVA: A

Abfallschlüssel: 17 03 02

Abfallbezeichnung: Bitumengemische mit Ausnahme derjenigen, die unter 17 03 01 fallen

Entsorgung:  nicht gefährlicher Abfall  Entsorgung zur Verwertung  Dokumentation der Verwertung asbestfrei: „Besondere Maßnahmen“ zum Arbeits- und Gesundheits- schutz sind nicht erforderlich.

asbesthaltig: „Besondere Maßnahmen“ zum Arbeits- und Gesundheits- schutz sind erforderlich.

Schadstoffbelastung: (vgl. Anl. 3.1.1 & 3.1.2) PAK < 5 mg/kg Phenolindex < 10 µg/l
Asbestanteil: MP 1, MP 3, MP 8
u. MP 9: < 0,008 M-%
Asbestanteil: MP 2 u. MP 10: 0,010 und 0,013 M-%Asbestanteil: MP 2 u. MP 10:
0,010 und 0,013 M-%

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Seite 17

5.1.2 Binderschichten der freien Strecke

Die erkundeten Binderschichten des o. g. Abschnittes weisen PAK-Gehalte < 5 mg/kg auf und sind damit der
Verwertungsklasse A zuzuordnen.

Dicke: 6,5 - 9,3 cm Tiefe: 10,9 - 13,5 cm

Verwertungsklasse n. RuVA: A

Abfallschlüssel: 17 03 02

Abfallbezeichnung: Bitumengemische mit Ausnahme derjenigen, die unter 17 03 01 fallen

Entsorgung:  nicht gefährlicher Abfall  Entsorgung zur Verwertung  Dokumentation der Verwertung asbestfrei: „Besondere Maßnahmen“ zum Arbeits- und Gesundheits- schutz sind nicht erforderlich.

asbesthaltig: „Besondere Maßnahmen“ zum Arbeits- und Gesundheits- schutz sind erforderlich.

Schadstoffbelastung: (vgl. Anl. 3.1.1 & 3.1.2) PAK < 5 mg/kg Phenolindex < 10 µg/l
Asbestanteil: MP 4, MP 6 u.
MP 12: < 0,008 M-%
Asbestanteil: MP 5, MP 11 u.
MP 13: 0,010 bis 0,017 M-%

5.1.3 Tragschichten der freien Strecke

Die lokol erkundeten Tragschichten des o. g. Abschnittes weisen PAK-Gehalte < 5 – 5,6 mg/kg auf und sind
damit der Verwertungsklasse A zuzuordnen.

Dicke: 12,8 - 15,5 cm Tiefe: 25,4 - 27,7 cm

Verwertungsklasse n. RuVA: A

Abfallschlüssel: 17 03 02

Abfallbezeichnung: Bitumengemische mit Ausnahme derjenigen, die unter 17 03 01 fallen

Entsorgung:  nicht gefährlicher Abfall  Entsorgung zur Verwertung  Dokumentation der Verwertung asbestfrei: „Besondere Maßnahmen“ zum Arbeits- und Gesundheits- schutz sind nicht erforderlich.

asbesthaltig: „Besondere Maßnahmen“ zum Arbeits- und Gesundheits- schutz sind erforderlich.

Schadstoffbelastung: (vgl. Anl. 3.1.1 & 3.1.2) PAK < 5 - 5,6 mg/kg Phenolindex < 10 µg/l
Asbestanteil:
MP 4: < 0,008 M-%
Asbestanteil:
MP 13: 0,014 M-%

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Seite 18

5.1.4 Deckschichten auf Brücken

Die erkundeten Deckschichten des o. g. Abschnittes weisen PAK-Gehalte < 5 mg/kg auf und sind damit der
Verwertungsklasse A zuzuordnen.

Dicke: 3,5 - 10,5 cm

Verwertungsklasse n. RuVA: A

Abfallschlüssel: 17 03 02

Abfallbezeichnung: Bitumengemische mit Ausnahme derjenigen, die unter 17 03 01 fallen

Entsorgung:  nicht gefährlicher Abfall  Entsorgung zur Verwertung  Dokumentation der Verwertung asbestfrei: „Besondere Maßnahmen“ zum Arbeits- und Gesundheits- schutz sind nicht erforderlich.

asbesthaltig: „Besondere Maßnahmen“ zum Arbeits- und Gesundheits- schutz sind erforderlich.

Schadstoffbelastung: (vgl. Anl. 3.1.1 & 3.1.2) PAK < 5 mg/kg Phenolindex < 10 µg/l
Asbestanteil:
MP 7: < 0,008 M-%
Asbestanteil:
MP 14: 0,019 M-%

5.1.5 Deckschichten der Anschlussstelle BS-Wenden

Die erkundeten Deckschichten des o. g. Abschnittes weisen PAK-Gehalte < 5 mg/kg auf und sind damit der
Verwertungsklasse A zuzuordnen.

Schadstoffbelastung: Dicke: 3,3 - 4,6 cm (vgl. Anl. 3.1.3) Verwertungsklasse n. RuVA: A PAK < 5 mg/kg Phenolindex < 10 µg/l Abfallschlüssel: 17 03 02

Abfallbezeichnung: Bitumengemische mit Ausnahme derjenigen, die unter 17 03 01 fallen

Entsorgung:  nicht gefährlicher Abfall  Entsorgung zur Verwertung  Dokumentation der Verwertung Asbestanteil: MP 15 u. MP 16: asbesthaltig: „Besondere Maßnahmen“ zum Arbeits- und Gesundheits- 0,014 und 0,013 M-% schutz sind erforderlich.


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5.1.6 Binderschichten der Anschlussstelle BS-Wenden

Die erkundeten Binderschichten des o. g. Abschnittes weisen PAK-Gehalte < 5 mg/kg auf und sind damit de
Verwertungsklasse A zuzuordnen.

Schadstoffbelastung: Dicke: 4,6 - 8,4 cm (vgl. Anl. 3.1.3) Tiefe: 8,2 - 12,6 cm

PAK < 5 mg/kg Verwertungsklasse n. RuVA: A Phenolindex < 10 µg/l Abfallschlüssel: 17 03 02

Abfallbezeichnung: Bitumengemische mit Ausnahme derjenigen, die unter 17 03 01 fallen

Entsorgung:  nicht gefährlicher Abfall  Entsorgung zur Verwertung  Dokumentation der Verwertung

Asbestanteil: MP 17 u. MP 18: asbesthaltig: „Besondere Maßnahmen“ zum Arbeits- und Gesundheits- 0,014 und 0,025 M-% schutz sind erforderlich.

5.2 Hydraulisch gebundene Tragschichten

Es handelt sich um die hydraulisch gebundenen Tragschichten (HGT) aus der BAB 391. Die HGT befindet sich unterhalb der Asphaltschichten.

Aufgrund der Teerhaltigkeit erfolgte die Analyse an diversen Einzelproben gem. Handreichung zum „Qualifi- zierten Umgang mit mineralischen Abfällen und Ausbaustoffen im Straßenbau“ nach den Anforderungen der RuVA-StB.

Dicke: 12,5 - 19,9 cm Tiefe: 39,0 - 47,6 cm

Verwertungsklasse n. RuVA: B

Abfallschlüssel: 17 03 01*

Abfallbezeichnung: Kohlenteerhaltige Bitumengemische

Entsorgung:  gefährlicher Abfall  Entsorgung zur Beseitigung  Entsorgung im elektr. Nachweisverfahren

asbesthaltig: „Besondere Maßnahmen“ zum Arbeits- und Gesundheits- schutz sind erforderlich.

Schadstoffbelastung: (vgl. Anl. 3.1.4) PAK 66 - 410 mg/kg Phenolindex < 10 µg/l
Asbestanteil:
MP 22: 0,016 M-%

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5.3 Betonschichten

Es handelt sich um den Beton aus den Gossen und Pflasterflächen beider Fahrtrichtungen.
Die chemischen Analysen erfolgten für nicht aufbereiteten Bauschutt nach LAGA M 20, Stand 06.11.1997.
Bei dem Beton-Bauschutt handelt es sich um grobstückiges Material (Größtkorn > 40 mm). Die Messung der
elektrischen Leitfähigkeit erfolgte im Hinblick auf eine mögliche Verwertung an der Körnung > 40 mm gemäß
LAGA EW 98.

5.3.1 Beton: Nebenanlagen FR Braunschweig

Zuordnungskriterium Zuordnungswert LAGA Z 1.1 1) MP 23+23.1: (Bauschutt): Abfallschlüssel: 17 01 01

alternativ: 17 01 07

Abfallbezeichnung: Beton alternativ: Gemische aus Beton, Ziegeln, Flie- sen und Keramik mit Ausnahme derjenigen, die unter 17 01 06* fallen Entsorgung:  nicht gefährlicher Abfall  Entsorgung zur Verwertung gemäß den Anforderungen der LAGA  Entsorgung im vereinfachten Verfahren  Dokumentation der Entsorgung

5.3.2 Beton: Nebenanlagen FR Braunschweig

Zuordnungskriterium Zuordnungswert LAGA Z 2 MP 24+24.1: (Bauschutt): Abfallschlüssel: 17 01 01 PAK: 21,0 mg/kg alternativ: 17 01 07

Abfallbezeichnung: Beton alternativ: Gemische aus Beton, Ziegeln, Flie- sen und Keramik mit Ausnahme derjenigen, die unter 17 01 06* fallen Entsorgung:  nicht gefährlicher Abfall  Entsorgung zur Verwertung gemäß den Anforderungen der LAGA  Entsorgung im vereinfachten Verfahren  Dokumentation der Entsorgung


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5.4 ungebundene Tragschichten / Auffüllungen

Die Tragschichten bestehen aus Kiesen und Sanden aus Naturstein.
Die Schadstoffsituation ist in der Anlage 3.4 zusammengefasst.
Die chemische Analyse erfolgte für mineralische Abfälle nach LAGA M 20, Stand 05.11.2004.
Die Analysen haben orientierenden Charakter, da nur punktuelle Entnahmen von Boden geplant sind.

5.4.1 ungebundene Tragschichten: Zuordnung nach LAGA (TR Boden) = Z 1.2

Verbreitung: mit Zuordnung LAGA (TR Boden) = Z 1.2
FR Braunschweig: ganze Strecke inkl. Gosse MP 25
beide Fahrtrichtungen: im Bereich der Pflasterflächen an Brücken MP 27
im Mittelstreifen : ganze Strecke MP 28

Zuordnungskriterium: Tiefe: < 100 cm Zuordnungswert TR LAGA: Z 1.2 (TR Boden: Sand)

El. Leitfähigkeit: 426 - 1.009 µS/cm Abfallschlüssel: 17 05 04 Sulfat: 47 mg/l pH-Wert: 10,1 bis 11,6 Abfallbezeichnung: Boden und Steine mit Ausnahme derjenigen, die unter 17 05 03 fallen Entsorgung:  nicht gefährlicher Abfall  Entsorgung zur Verwertung gemäß den Anforderungen der LAGA.  Entsorgung im vereinfachten Verfahren.  Dokumentation der Verwertung.

5.4.2 ungebundene Tragschichten: Zuordnung nach LAGA (TR Boden) = Z 2

Verbreitung: mit Zuordnung LAGA (TR Boden) = Z 2

FR Gifhorn : ganze Strecke inkl. Gosse MP 26

Zuordnungskriterium: Tiefe: < 100 cm Zuordnungswert TR LAGA: Z 2 (TR Boden: Sand)

Kupfer: 280 mg/kg Abfallschlüssel: 17 05 04 Sulfat: 120 mg/l PAK: 3 mg/kg Abfallbezeichnung: Boden und Steine mit Ausnahme derjenigen, die unter 17 05 03 fallen Entsorgung:  nicht gefährlicher Abfall  Entsorgung zur Verwertung gemäß den Anforderungen der LAGA.  Entsorgung im vereinfachten Verfahren.  Dokumentation der Verwertung.


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5.5 Humose Böden

5.5.1 Bankettschälgut

Das Bankettschälgut besteht aus-sandigen, kiesigen Böden mit Grasbewuchs und weist humose Anteilen auf.
Für die sachgerechte Entsorgung der humosen Böden wurden im o.g. Bericht folgende Analysen durchgeführt:
- LAGA - Analysen nach TR Boden, Tabelle II. 1.2-1
- Zuordnungskriterien für Deponien gemäß Deponieverordnung (DepV)
Das Bankettschälgut wurde an 2 x 2 Mischproben je Fahrtrichtung analysiert. Die jeweils ungünstigere Deklaration
ist für die Entsorgung maßgebend. Da die Einstufungen in die Verwertungsklassen gleich ausfielen wird auf eine
Unterscheidung nach Fahrtrichtungen verzichtet.
Die Schadstoffsituation ist in den Anlagen 3.5.1 zusammengefasst. Eine grafische Darstellung der Ergebnisse
enthält die Anlage 1.1.2.
Bankettschälgut: beide Fahrtrichtungen
Zuordnungskriterien MP 19 A/B, MP 20 A/B: TOC: 1,5 - 3,6 M.-% EOX: 4,2 - 7,9 mg/kgZuordnungskriterien
MP 19 A/B, MP 20 A/B:
TOC: 1,5 - 3,6 M.-%
EOX: 4,2 - 7,9 mg/kg

Nach der DepV, Anhang 3, Satz 2 ist eine abweichende Einstufung in die Deponieklasse DK I möglich, auch wenn ei- ne Überschreitungen des Parameters TOC vorliegt. Voraussetzung ist eine Unterschreitung der Zuordnungswerte für DOC und AT-4 bzw. GB sowie eine Zustimmung der zuständigen Umweltbehörde. 21

Die Gültigkeit der Deklarationsanalytik am Bankettmaterial ist zeitlich auf rd. 1 Jahr begrenzt.


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5.5.2 Humose Böden aus dem Mittelstreifen

Das Bankettschälgut und die humosen Böden bestehen aus sandigen und schluffigen Böden mit z.T. kiesi-
gen Anteilen (sowie mit Grasbewuchs) und weisen humose Anteile auf. Die Bankette / humosen Böden wur-
den an insgesamt zwei Mischproben analysiert. .
Die chemische Analytik erfolgte nach den Anforderungen der LAGA (TR Boden), Tab. II. 1.2-1: Mindestun-
tersuchung für Bodenmaterial bei unspezifischem Verdacht. Zusätzlich wurde der chemische Paramater PCB
bestimmt um die Vorsorgewerte nach BBodSchV zu überprüfen. Die Bewertung der Böden erfolgte:
1. nach LAGA (TR Boden)
2. nach Deponieverordnung
3. nach Bundes-Bodenschutz- und Altlastenverordnung (BBodSchV)
Die Gültigkeit der Deklarationsanalytik für die humosen Böden ist auf rd. 1 Jahr begrenzt.

Zuordnungskriterien Tiefe: < 20 cm MP 21 A/B: Verwertungsklasse n. LAGA: Z 2 (TR Boden: Sand) TOC: 1,6 - 2,7 M.-% DK II EOX: 3 - 4 mg/kg Deponieklasse n. DepV Zink: 510 mg/kg Abfallschlüssel: 17 05 04

Abfallbezeichnung: Boden und Steine, die nicht unter 17 05 03 fallen Entsorgung:  nicht gefährlicher Abfall  Entsorgung zur Verwertung gemäß den Anforderungen der LAGA.  Entsorgung im vereinfachten Verfahren.  Dokumentation der Verwertung.

Hinweise
Nach der DepV, Anhang 3, Satz 2 ist eine abweichende Einstufung in die Deponieklasse DK I möglich, auch wenn ei-
ne Überschreitungen des Parameters TOC vorliegt. Voraussetzung ist eine Unterschreitung der Zuordnungswerte für
DOC und AT-4 bzw. GB sowie eine Zustimmung der zuständigen Umweltbehörde. 21

Bewertung nach Bundesbodenschutzverordnung

Vorsorgewerte der BBodSchV für die Bodenart „Sand“, Anhang 2, Kap. 4.1, Tab. 1 und 2: [mg/kg] Cadmium Blei Chrom Kupfer Queck- Nickel Zink PCB-6 PAK *) Benzo- silber (a)pyren *) Vorsorgewert 0,4 40 30 20 0,1 15 60 0,05 3 0,3 Messwert MP 21A/B 0,17 21 31 33 0,07 33 510 < 0,006 < 1 0,06 *) Vorsorgewerte für PAK und Benzo(a)pyren für Bodenarten mit ≤ 8 % Humusgehalt  Überschreitung der Vorsorgewerte der BBodSchV Ein Auf- / Einbringen auf oder in eine durchwurzelbare Bodenschicht und auch die Herstellung einer durchwurzel- baren Bodenschicht ist nicht zulässig.Vorsorgewerte der BBodSchV für die Bodenart „Sand“, Anhang 2, Kap. 4.1, Tab. 1 und 2:
[mg/kg]CadmiumBleiChromKupferQueck-NickelZinkPCB-6PAK *)(Benzo-)
silbera)pyren *
Vorsorgewert0,44030200,115600,0530,3
Messwert MP 21A/B0,172131330,0733510< 0,006< 10,06
*) Vorsorgewerte für PAK und Benzo(a)pyren für Bodenarten mit ≤ 8 % Humusgehalt
 Überschreitung der Vorsorgewerte der BBodSchV
Ein Auf- / Einbringen auf oder in eine durchwurzelbare Bodenschicht und auch die Herstellung einer durchwurzel-
baren Bodenschicht ist nicht zulässig.

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VI Entsorgung

6.1 Hinweise und Empfehlungen

AllgemeinNach Gebot des Kreislaufwirtschaftsgesetzes (KrWG) ist eine Entsorgung zur
Verwertung gegenüber einer Entsorgung zur Beseitigung nach Möglichkeit
vorzuziehen.
Der unter Berücksichtigung der Schadstoffbelastung und des Bauverfahrens
günstigste Entsorgungsweg ist durch den Abfallerzeuger zu recherchieren.
Asphalt der Verwertungsklasse AFür eine Verwertung als Zugabematerial für Heißmischgut ist zu berücksichti-
gen, dass an den untersuchten Asphaltdeckschichten die Anforderungen an
den Erweichungspunkt Ring+Kugel gem. TL AG-StB: Einzelwert < 77,0°C und
berechneter Mittelwert < 70,0°C einzuhalten sind.
Asphalt der Verwertungsklasse B (in diesem Fall teerhaltige HGT)Für die Entsorgung des gefährlichen Abfalls ist ein Entsorgungsnachweis zu
beantragen. Wir empfehlen bei der Ausschreibung darauf hinzuweisen, dass
die „kohlenteerhaltigen Bitumengemische“ neben Asphaltschichten auch
Schotter beinhalten können.
Hinweis gemäß dem Schreiben „Regelungen zum einheitlichen Umgang mit
Ausbaustoffen“ der NLStBV vom 03.07.2020:
Teer-/pechhaltiger Straßenaufbruch darf als Schollenaufbruch oder hydrau-
lisch gebunden in Monopoldern auf Deponien der Klasse DK I mit PAK-
Gehalten bis 5.000 mg/kg abgelagert werden, wenn der Abfall nach einer Ent-
sorgungsmaßnahme mit bindigem Bodenaushub abgedeckt wird (siehe MU-
Erlass vom 20.12.2011). Sollte der teer-/pechhaltige Straßenaufbruch mit ei-
nem PAK-Gehalt > 500 mg/kg gefräst werden, so ist bei einem gewählten Ent-
sorgungsweg im Fall der Beseitigung eine Deponie der Klasse DK II vorzuse-
hen.
BodenVerwertung unter Einhaltung bestimmter Randbedingungen gem. LAGA 20,
der Einbauklasse Z 1.2Nr. II 1.2.3.2.
BodenDie Verwertung gemäß TR LAGA M 20, Nr. II 1.2.3.3 kann eingeschränkt unter definierten technischen Sicherungsmaßnahmen stattfinden.Die Verwertung gemäß TR LAGA M 20, Nr. II 1.2.3.3 kann eingeschränkt unter
der Einbauklasse Z 2definierten technischen Sicherungsmaßnahmen stattfinden.
Beton der Einbauklasse Z 1.1 bis Z 2Beton
der Einbauklasse Z 1.1 bis Z 2
Oberboden aus dem Mittelstreifen Überschreitung der Vorsorgewerte nach BBodSchV
Bankettschälgut Der Einbauklasse Z 2 zw. Deponieklasse DK IIGem. Erlass zum Umgang mit Bankettschälgut des Niedersächsischen Minis- -
teriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr mit Schreiben an die NLStBV,
Hannover vom 05.11.2012 ist eine Verwertung des Bankettschälgutes ausge
schlossen.
Das Material ist auf einer Deponie zu entsorgen.
Nach der DepV, Anhang 3, Satz 2 ist eine abweichende Einstufung in die De-
ponieklasse DK I möglich, auch wenn eine Überschreitungen des Parameters
TOC vorliegt. Voraussetzung ist eine Unterschreitung der Zuordnungswerte für
DOC und AT-4 bzw. GB sowie eine Zustimmung der zuständigen Umweltbe- 21
hörde.
Die Gültigkeit der Deklarationsanalytik am Bankettmaterial ist zeitlich
auf rd. 1 Jahr begrenzt.

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6.2 Hinweise zur Qualitätssicherung bei der Entsorgung

Gefährlicher Abfall Boden: DK I HGT: Verwertungsklasse BFür die Entsorgung der gefährlichen Abfälle sind Entsorgungsnachweise zu beantragen. Der Entsorgungsweg ist für den gefährlichen Abfall zu dokumentieren.
Nicht gefährlicher Abfall Asphalt: Verwertungsklasse A Boden: Z 1.2 und Z 2 Beton: Z 1.1 bis Z 2Der Entsorgungsweg ist auch für den nicht gefährlichen Abfall zu dokumen- tieren. Der nicht gefährliche Abfall kann im vereinfachten Verfahren entsorgt werden (z. B. durch Übernahmescheine).
Entsorgungsüberwachung

VII Homogenbereiche nach DIN 18300

7.1 Allgemein

Bei der Einteilung der Homogenbereiche waren die umweltrelevanten Inhaltsstoffe der Böden bzw. Ausbaustoffe
zu berücksichtigen.
Es ist zu beachten, dass die vorgenommene Einteilung in Homogenbereiche einen Vorschlag auf Grundlage
der aktuellen Planung darstellt. Nach Vorliegen der Ausführungsplanung ist die letztendliche Einteilung der Bau-
grundschichten in Homogenbereiche in Zusammenarbeit von Bauherr / Planer und Baugrundgutachter vorzu-
nehmen. Für die Schichten des gebundenen Oberbaus waren keine Homogenbereiche anzugeben.
Wir weisen darauf hin, dass innerhalb der Tragschichten keine Unterscheidung von Kiesen und Sanden ge-
macht worden ist. Die Untersuchungen der Tragschichten und Auffüllungen besitzen dabei erher orientierenden
Charakter, da unklar ist, inwiefern die Nebenanlagen erneuert werden und dabei Eingriffe in die Fahrbahn nötig
sind. Die durch unser Büro vorgeschlagene Homogenbereiche sind nachfolgend zusammengefasst.
- Homogenbereich A: Tragschicht = Sand und Kies
- Homogenbereich B: Humose Böden (Bankett und Mittelstreifen)

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7.2 Homogenbereiche

7.2.1 Homogenbereich A: Tragschichtmaterial = Sand und Kies

Homogenbereich A1Homogenbereich A2
Ortsübliche BezeichnungSand und Kies= ungebundene Tragschichten und Auffüllungen
VorkommenFreie Strecke: FR Braunschweg im Bereich der Nebenanlagen beider Fahrtrichtungen im MittelstreifenFreie Strecke: FR Gifhorn
KorngrößenzusammensetzungSande und Kiese (Rundkorn) mit variierenden Anteilen an Schluff.
TiefeBis 1 m u. OK Fahrbahn
Massenanteil Steine, Blöcke und große Blöcke nach DIN EN ISO 14688-1Anteil Körnung > 63 mm: < 5 M.-%
Deklaration n. LAGA (TR Boden)Z 1.2Z 2
Wichte n. DIN EN ISO 17892-2 oder DIN 18125-2Erdfeucht: 18 bis 23 kN/m³
Scherparameter nach DIN 4094-4 oder DIN 18136 oder DIN 18137-2Reibungswinkel: j ’ k = 31 bis 35° Kohäsion: c' k = 0 kN/m2
Wassergehalt DIN EN ISO17892-12 bis 8 M.-%
LagerungsdichteMitteldicht und dicht
organischer AnteilTOC-Gehalt: < 0,5 M.-%,
Bodengruppe DIN 18196[SE], [SU], [SW], [GE], [GU], [GW]
VerdichtbarkeitsklasseV 1
FrostempfindlichkeitsklasseF1 und F1 bis F2, lokal F2
Tragfähigkeit (nach erfolgter Nachverdichtung, vgl. Kapitel IV)Ev2 = 80 bis 120 MPa
Lösbarkeitmittelschwer

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7.2.2 Homogenbereich B: Humose Böden

Homogenbereich B
Ortsübliche BezeichnungHumose Böden aus dem Bankett und Mittelstreifen
VorkommenGes. Untersuchungsgebiet
KorngrößenzusammensetzungHumose Böden: Sande mit variierenden Anteilen an Humus, Lehm und Kies und im Bankett zzgl. Grasnarbe
Tiefe< 0,20 m u. OK Gelände
Massenanteil Steine, Blöcke und große Blöcke nach DIN EN ISO 14688-1Anteil Körnung > 63 mm: < M.-5 %
Deklaration n. LAGA (TR Boden)Z 2
Zuordnung nach Deponieverordnung DepVDK II
Zuordnung nach BundesbodenschutzverordnungÜberschreitung der Vorsorgewerte
Wichte n. DIN EN ISO 17892-2 oder DIN 18125-2Erdfeucht: 16 bis 20 kN/m³
Scherparameter n. DIN 4094-4 oder DIN 18136 oder DIN 18137-2Reibungswinkel j ’ k = 22 - 28° Kohäsion c' k = 0 bis 2 kN/m2
Wassergehalt DIN EN ISO17892-15 bis 15 M.-%
Plastizitäts- und Konsistenz- zahl nach DIN 18122-1verlehmt (nur lokal) IP = 4 bis 10 % IC = 0,5 bis 1,0
LagerungsdichteSand: locker, z.T. mitteldicht
organischer AnteilTOC-Gehalt: Messwert 1,5 - 3,6M.-%
Bodengruppe DIN 18196[OH]
VerdichtbarkeitsklasseV 3
LösbarkeitLeicht und mittelschwer

Braunschweig, 25.02.2022 geo-log Ingenieurgesellschaft mbH

M. Sc. Geow. Markus Röttjer


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