2026_04_24_Bodengutachten Kleegräfe.pdf

Bau einer Radwegeverbindung zwischen Eikeloh und Bad Westernkotten

Extrahierter Dokumenttext · Stand: 11.09.2026, 08:19 (Europe/Berlin)

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GEOTECHNISCHER BERICHT

Projekt: Ausbau des Radweges und Bau einer Brücke

im Bereich Erwitte-Eikeloh-Bad Westernkotten

- Baugrunderkundung / Geotechnischer Bericht -

Auftraggeber: STADT ERWITTE / FD VERKEHRSPLANUNG, STRAßENBAU

Am Markt 13, 59597 Erwitte

Auftragnehmer: KLEEGRÄFE GEOTECHNIK GMBH

Holzstraße 212, 59556 Lippstadt

Projekt-Nr.: 25 12 047

Ort / Datum: Lippstadt / 24. April 2026

Umfang: 61 Seiten Textteil, 62 Seiten Anlagen

Az.-Nr.: 2512047

- I N H A L T S V E R Z E I C H N I S -

1.0 Projekteinleitung ............................................................................................................ 4

1.1 Vorgang / Planung / Aufgabenstellung .......................................................................... 4 1.2 Hintergrundinformationen / Georisiken / Schutzzonen .................................................. 5

2.0 Untergrunderschließung ................................................................................................ 7

2.1 Untergrundschichtung / Geologie .................................................................................. 7 2.2 Grundwasser / Hydrogeologie .................................................................................... 10

3.0 Chemische Untersuchungen ....................................................................................... 13

3.1 Abfalltechnische Beurteilung der Schwarzdecken ....................................................... 13 3.1.1 Methodik / Parameterumfang / Bewertungsgrundlagen ........................................ 13 3.1.2 Analysenergebnisse (PAK n. EPA, Phenolindex) ................................................. 14 3.1.3 Fazit / Empfehlungen ........................................................................................... 16 3.2 Abfalltechnische Beurteilung der Aushubmassen ....................................................... 17 3.2.1 Methodik / Parameterumfang / Bewertungsgrundlagen ........................................ 17 3.2.2 Hinweise zu den Einsatzmöglichkeiten von MEBs ............................................... 19 3.2.3 Bewertung des Oberbodens ................................................................................ 21 3.2.4 Bewertung der Aushubböden ............................................................................... 22 3.2.5 Fazit / Empfehlungen Aushubmaterial ................................................................. 23

4.0 Baugrundbewertung .................................................................................................... 25

4.1 Baugrundbeurteilende Laborversuche ........................................................................ 25 4.2 Baugrundbeurteilende Geländeversuche (DPL) .......................................................... 28 4.3 Baugrundbeurteilende Geländeversuche (DPH) ......................................................... 29 4.4 Bodenmechanische Kennwerte / Baugrundbeurteilung ............................................... 30 4.5 Bodenklassen, Homogenbereiche, Bodengruppen und Frostklassen ......................... 31 4.6 Homogenbereiche gem. VOB Teil C ........................................................................... 35

5.0 Hinweisgebungen zum Brückenbau ........................................................................... 37

5.1 Vorgesehene Planung ................................................................................................ 37 5.2 Gründungsberatung .................................................................................................... 37 5.3 Gründung über Streifenfundamente ............................................................................ 39 5.4 Hinweisgebungen zur Gründung................................................................................. 41 5.4.1 Spezielle Hinweisgebungen ................................................................................. 41 5.4.2 Allgemeine Hinweisgebungen .............................................................................. 43


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6.0 Hinweisgebungen zum Straßenbau ............................................................................ 46

6.1 Rahmenbedingungen Straßenbau .............................................................................. 46 6.2 Ausführung des Oberbaus .......................................................................................... 54

7.0 Schlussbemerkung ...................................................................................................... 55

Literaturverzeichnis ........................................................................................................... 57

Anlagen ............................................................................................................................... 61


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1.0 Projekteinleitung

1.1 Vorgang / Planung / Aufgabenstellung

Die STADT ERWITTE / FD VERKEHRSPLANUNG, STRAßENBAU beabsichtigt den Ausbau des Radweges (Lückenschluss) im Bereich Eikeloh-Bad Westenkotten in Erwitte. Der Trassenabschnitt weist eine Gesamtlänge von ca. 1,6 km auf. Der Trassenabschnitt kreuzt den Bach ´Pöppelsche´. In diesem Bereich ist die Errichtung einer Brücke geplant.

Aufgabe war die Durchführung einer ingenieurgeologischen Baugrunderkundung und Baugrundbeurteilung. Hierauf basierend erfolgen ingenieurgeologische Hinweisgebungen für die geplante Baumaßnahme. Ergänzend werden die bei der Baumaßnahme aufzunehmende Schwarzdeckenversiegelung sowie das potenzielle Boden-Aushubmaterial hinsichtlich ihrer Wiedereinbaueignung/-zulässigkeit chemisch untersucht und klassifiziert.

Die STADT ERWITTE / FD VERKEHRSPLANUNG, STRAßENBAU (Am Markt 13, 59597 Erwitte) beauftragte das Fachbüro KLEEGRÄFE GEOTECHNIK GMBH (Holzstraße 212, 59556 Lippstadt) mit den Untersuchungen sowie der Anfertigung des ´Geotechnischen Berichts´.

Auftraggeber: STADT ERWITTE / FD VERKEHRSPLANUNG, STRAßENBAU Am Markt 13, 59597 Erwitte

Planer: INGENIEURBÜRO GREIWE UND HELFMEIER Warendorfer Straße 111, 59302 Oelde

Auftragnehmer: KLEEGRÄFE GEOTECHNIK GMBH Holzstraße 212, 59556 Lippstadt

Für die Geländearbeiten stand die Ausführungsplanung der Radwegeverbindung/Lückenschluss im Bereich Eikeloh - Bad Westernkotten zur Verfügung (Blatt 2, Maßstab 1:1.000, Stand 10.12.2025) [U1]. Am 08.04.2026 wurden für die Erstellung des Geotechnischen Berichts ergänzend nachfolgende Unterlagen übersandt: [U2] Übersichtskarte/-lageplan (Blatt 1) (Maßstab 1:25.000/5.000, Stand 01.2026) [U3] Übersichtslageplan (Blatt 2) (Maßstab 1:1.000, Stand 12.12.2025) [U4] Lagepläne (Ausführungsplanung), Blatt 3-8 (Maßstab 1:250, Stand 12.12.2025)

Die Lage der Ansatzpunkte geht aus den Lageplänen in Anlage 1.1 und der Fotodokumentation in Anlage 7.1 hervor. Nach Abschluss der Aufschlussarbeiten sind die Sondier- und Bohransatz- punkte georeferenziert mit einem satellitengestützten Gerät der Fa. TOPCON lagemäßig eingemessen und höhenmäßig einnivelliert worden (Bezug UTM32, DHHN2016 = m NHN). Der Untersuchungsumfang ist in der nachfolgenden Tabelle 1 dargestellt.


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Tabelle 1: Untersuchungsumfang

- Kleinrammbohrung (Ø 60 - 50 mm)14 Stück
Gelände- Diamantkernbohrung (Ø 112 mm)4 Stück
(02.-03.03.2026 +- Leichte Rammsondierung (DPL)12 Stück
09.03.2026)- Schwere Rammsondierung (DPH)2 Stück
- Einmessung in Lage und Höhe14 Stück
Boden-- Korngrößenanalyse(nach DIN EN ISO 17892-4 [1])6 Stück
mechanisches- Wassergehaltsbestimmung(nach DIN EN ISO 17892-1 [2])6 Stück
Labor- Zustandsgrenzenbestimmung(nach DIN EN ISO 17892-12 [3])2 Stück
- PAK n. EPA(nach DIN ISO 18287 [4])3 Stück
Chemisches- Phenolindex(nach DIN EN ISO 14402 [5])3 Stück
Labor- Parameterumfang EBV(nach Anlage 1, Tabelle 3 [6])3 Stück
- Vorsorgewerte BBodSchV(nach Anlage 1, Tabellen 1 + 2 [7])1 Stück

1.2 Hintergrundinformationen / Georisiken / Schutzzonen

Lage: Der Trassenabschnitt befindet sich zwischen den Ortsteilen Bad Westernkotten und Eikeloh der Stadt Erwitte. Der Trassenabschnitt startet ca. 770 m südöstlich von Bad Westernkotten an der Kreuzung der Wirtschaftswege ´Holzweg´ Ecke ´Im Hockelheimer Feld´ und endet im Kreuzungsbereich ´Rüthener Straße´ Ecke ´Hellweg (B1)´ in Eikeloh. Dabei quert die Trasse die Straße ´Am Spring (Westen und Osten)´ sowie den Bach ´Pöppelsche´. Die Trasse lag vorwiegend unversiegelt vor. Lediglich im Bereich des Wirtschaftsweges ´Im Hockelheimer Feld´ und der Straßen ´Am Spring (Westen und Osten)´ lag die Trasse mit einer Schwarzdecke (Fahrbahn) versiegelt vor. Bei den restlichen überplanten Bereichen handelt es sich aktuell um land- oder fortwirtschaftliche Flächen sowie um den aktuellen Grünstreifen entlang der Bundesstraße B1 [8].

Vorfluter: Der Bach ´Pöppelsche´ kreuzt die Trasse im Bereich der Bohrungen KRB 07 und KRB 08 von Süden nach Norden. Nördlich der Trasse und ca. 40 m südlich ´Am Spring 5´ entspringt die ´Gieseler´, welche in Richtung Nord-Nordost entwässert [8] [9].

Morphologie: Zwischen den Bohransatzpunkten konnten Höhenunterschiede von insgesamt 10,12 m ermittelt werden. Die Höhenkote schwankt zwischen +107,10 m NHN (KRB 14) und +96,98 m NHN (KRB 08) bzw. +107,10 m NHN im Osten und +97,54 m NHN im Westen. Das Gebiet befindet sich innerhalb der Frosteinwirkungszone I [10].

Erdbebenzone/Gefährdungspotenziale: Gemäß Erdbebenzonenkarte [11] ist das Arbeits- gebiet in einem ´Gebiet außerhalb von Erdbebenzonen´ gelegen. Der in NRW zwischenzeitlich bauaufsichtlich eingeführte Eurocode 8 [12], einschließlich des nationalen Anhangs DIN EN


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1998-1/NA:2023-11 [13], kann gegenüber der ´alten´ Einteilung in Erdbebenzonen der DIN 4149:2005-04 [14] in örtlich stark veränderten Erdbebenlasten resultieren. Maßgeblich bei einer Bemessung ist das aktuelle Normenwerk.

Das Online-Fachinformationssystem ´Gefährdungspotenziale des Untergrundes in NRW´ [15] [16] gibt für die von der Maßnahme betroffenen 500 x 500 m-Planquadrate ´verkarstungsfähiges Gestein´ als Gefährdungspotenzial an. Für die Bereiche Bergbau, Methanausgasung, Auslaugung, Gasaustritte und Erdbeben liegen keine besonderen Gefährdungspotenziale vor. Bei Vorgenanntem handelt es sich nicht um grundstücksbezogene Informationen, sondern lediglich um flächenbezogene Auskünfte für die betreffenden Planquadrate.

Schutzzonen: Das gegenständliche Untersuchungsgebiet liegt mit Ausnahme des Wirtschaftsweges ´Im Hockelheimer Feld´ innerhalb des Landschaftsschutzgebietes ´LSG-Hof zu Osten, Lehmke´. Die Uferbereiche der ´Pöppelsche´ sowie der ´Gieseler´ gehören zum FFH- Gebiet ´Manninghofer Bach sowie Gieseler und Muckenbruch´. Das Untersuchungsgebiet liegt innerhalb des Vogelschutzgebietes ´VSG Hellwegboerde´. Zudem grenzt das Naturschutzgebiet ´NSG Quellgebiet der Gieseler´ im Nordosten am das Untersuchungsgebiet an. Das Waldgebiet der Trasse liegt in der Trinkwasserschutzzone II des festgesetzten Trinkwasserschutzgebiet ´Lippstadt-Erwitte/Eikeloh´. Das nördlich der Trasse liegende Quellegebiet der Gieseler liegt innerhalb der Trinkwasserschutzzone I des Trinkwasserschutzgebiet ´Lippstadt-Erwitte/Eikeloh´. Das Gebiet liegt außerhalb von ausgewiesenen oder geplanten Heilquellenzonen [9] [17]. Es wird eine Abstimmung mit den jeweils zuständigen Behörden des FACHBEREICHS UMWELT des KREISES SOEST dringend angeraten, sofern dieses noch nicht erfolgt ist.

Überschwemmungsgebiete: Das Arbeitsgebiet ist außerhalb festgesetzter Überschwem- mungsgebiete gelegen und wird auf Grundlage von rechnerischen Hochwassermodellen unabhängig der Seltenheit der Ereignisse auch nicht von Hochwasser beeinflusst [9] [17] [18].

Ver- und Entsorgungsleitungen: Alle Ver- und Entsorgungsleitungen im Trassenbereich sind im weiteren Verlauf der Arbeiten zu schützen.

Vorbemerkung: Kenntnisse über das Vorhandensein archäologischer Artefakte/Boden- denkmäler und Kampfmittel liegen dem AN nicht vor und die diesbezügliche Ermittlung ist nicht Bestandteil der Beauftragung. Ebenfalls nicht Bestandteil der Beauftragung ist die Einholung von Auskünften aus dem Altlastenkataster und/oder die Durchführung einer orientierenden Altlastenuntersuchung/ Gefährdungsabschätzung.


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2.0 Untergrunderschließung

2.1 Untergrundschichtung / Geologie

Es wurden insgesamt 14 Kleinrammbohrungen und 12 leichte sowie zwei schwere Ramm- sondierungen entlang der Trasse abgeteuft. Die Ansatzpunkte sowie die Erkundungstiefen wurden durch das IB KLEEGRÄFE in Anlehnung an die DIN 4020 [19] und den gültigen Eurocode 7 [20] anhand der Planung [U1] festgelegt. Die Geländearbeiten erfolgten vom 02.03.2026 bis 03.03.2026 sowie am 09.03.2026.

Die Bodenansprache erfolgte durch einen fachkundigen Geologen nach DIN EN ISO 14688-1 [21]. Die Bohrungen wurden gemäß DIN 4023 [22] zu Schichtprofilen entwickelt und höhenmäßig zueinander in Beziehung gestellt (Anlage 2.1-2.3).

Die Materialansprache und -einteilung (Kies-Sand-Schluff-Ton) im Gelände erfolgt nach der im Bohrgut vorhandenen Korngröße. Bedingt durch den verwendeten Sondendurchmesser konnte Material in Steinkorngröße und Material in Blockkorngröße nicht direkt beprobt werden. Innerhalb der Auffüllungen und/oder Geogenablagerungen muss daher mit dem untergeordneten Vorhandensein von Material in Stein- und Blockkorngröße gerechnet werden.

Es wird darauf hingewiesen, dass die Beschreibung der Bodenverhältnisse im Unter- suchungsbereich auf den Bohrungen beruht. Abweichende Bodenverhältnisse zwischen den Bohransätzen können aufgrund der punktuellen Untergrundaufschlüsse nicht ausgeschlossen werden. Die Ergebnisse der Aufschlüsse sind in den Tabellen 2a bis 2c aufgeführt.


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Tabelle 2a: Ergebnisse der Untergrundaufschlüsse (in m u. GOK / m NHN)

BohrungKRB 01KRB 02KRB 03KRB 04KRB 05
Ansatz+97,54+98,31+98,49+98,89+98,60
Asphaltdeckschicht--0,02---
Asphalttragschicht-0,02-0,04---
Schwarzdecke-0,020,04-0,06-0,02-0,04-
Füll-Mutterboden-----0,30
Füll-Kies0,02-0,450,06-0,380,02-0,320,04-0,40-
Fluviatillehm0,45-0,600,38-0,700,32-0,600,40-1,200,30-0,70
Fluviatilkiesab 0,60ab 0,70ab 0,60ab 1,20ab 0,70
Grundwasser-(1,50)(1,90)--
Endteufe KRB/DPL2,00/1,80*2,00/1,90*2,00/1,60*2,00/2,002,00/2,00

Legende: KRB = Kleinrammbohrung, DPL = leichte Rammsondierung, Klammerwerte = Bohrlochzusammenfall

  • = kein weiterer Bohr-/Rammfortschritt, braun = organisch/humos (Huminstoffe, Wurzel-/Pflanzenreste), lila = Farbtest schwach auffällig/positiv

Tabelle 2b: Ergebnisse der Untergrundaufschlüsse (in m u. GOK / m NHN)

BohrungKRB 06KRB 07KRB 08KRB 09KRB 10
Ansatz+99,64+97,39+96,98+100,26+102,71
Mutterboden--0,30-0,20-0,30-0,35
Füll-Mutterboden-0,40----
0,35-0,70
Fluviatillehm0,40-0,65-0,80-1,100,30-1,60
ab 0,70
verlehmt. Fluviatilsand-0,30-0,800,20-0,80--
(verlehmt.) Fluviatilkiesab 0,65ab 0,80ab 1,10ab 1,60-
Grundwasser-(1,10 / +96,29)0,85 / +96,13-(1,90)
Endteufe KRB/DPL/ DPH2,00/1,70*2,40*/2,30*1,80*/1,70*2,00/2,002,00/2,00

Legende: KRB = Kleinrammbohrung, DPL = leichte Rammsondierung, DPH = schwere Rammsondierung, Klammerwerte = Bohrlochzusammenfall, * = kein weiterer Bohr-/Rammfortschritt, braun = organisch/humos (Huminstoffe, Wurzel-/Pflanzenreste)


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Tabelle 2c: Ergebnisse der Untergrundaufschlüsse (in m u. GOK / m NHN)

BohrungKRB 11KRB 12KRB 13KRB 14
Ansatz+103,39+102,01+103,18+107,10
Füll-Mutterboden-0,40-0,40-0,35-0,40
0,40-0,60
Füll-Lehm---
0,60-1,50
0,35-1,300,40-1,10
Fluviatillehm0,40-1,401,50-2,40
ab 1,60ab 1,10
(verlehmt.) Fluviatilkiesab 1,40-1,30-1,60-
Verwitterungslehm-2,40-3,70-
Verwitterungsschutt-ab 3,70-
Grundwasser----
Endteufe KRB/DPL2,00/2,004,10*/3,90*2,00/2,002,00/2,00

Legende: KRB = Kleinrammbohrung, DPL = leichte Rammsondierung, braun = organisch/humos (Huminstoffe, Wurzel-/Pflanzenreste)

Geologie: Das örtliche Festgestein wurde nur in der Bohrung KRB 12 in verwitterter Form zur Endteufe hin angetroffen. Der geogene Profilbereich wird von Fluviatilablagerungen des Quartärs geprägt. Oberflächennah stehen anthropogene Auffüllungen und bereichsweise Versiegelungen sowie örtlich ein umgelagerter Mutterboden/ Oberboden an.

Verwitterungen: Bei den angetroffenen ´Verwitterungsbildungen´ handelt es sich zwar der Korngröße nach um ein vorwiegend kiesiges Material, dieses wurde jedoch aus einem übergeordneten Verband entnommen. Es handelt sich nicht um ein korngestütztes Lockergestein im engeren Sinne (wie z. B. Flusskies), sondern um ein zu unterschiedlichen Graden ver- bzw. angewittertes Halbfest- bis Festgestein. Dies wird auch durch die zweigeteilte Signatur in den Schichtenprofilen berücksichtigt.

Bodenbelastungen: Grundsätzlich wurde das geförderte Bohrgut auch einer umweltgeologischen Bodenansprache unterzogen und auf auffällige bzw. schadstoffbehaftete Inhaltsstoffe kontrolliert. Hinzuweisen sei darauf, dass sich diese Aussagen ausschließlich auf die bisherigen Bodenproben beziehen und Bohrungen punktuelle Aufschlüsse darstellen.

Innerhalb der Auffüllungen konnten lediglich Gering-Auffälligkeiten (u. a. Natursteinbruch, Ziegel) erkannt werden.

Innerhalb der geogenen Böden konnten keine materialspezifischen oder geruchlichen/ organoleptischen Auffälligkeiten festgestellt werden.


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2.2 Grundwasser / Hydrogeologie

Es handelt sich bei den angetroffenen Feuchteverhältnissen um eine zeitliche Momentaufnahme. Langfristige Messdaten liegen dem AN nicht vor. Die Geländearbeiten erfolgten in einer, im Vergleich zum vieljährigen Mittel gesehenen, ´normalen´ Jahresperiode im März 2026 [23] [24]. Die angetroffenen Feuchte-/Nässeverhältnisse stellen daher keine Hoch- oder Maximalstände dar. In dauerhaft niederschlagsintensiven Perioden wird mit einem Anstiegspotenzial bzw. mit geringeren Grundwasser-Flurabständen sowie höheren Bodenfeuchten gerechnet.

Untergrundnässe: An den Untersuchungstagen (02.-03.03.2026,09.03.2026) konnte lediglich in den Bohrung KRB 07 und KRB 08 Grundwasser bzw. eine ´zusammenhängende Bodenfeuchte´ direkt sowie indirekt über Bohrlochzusammenfälle bei 0,85 m u. GOK bzw. 1,10 m u. GOK ermittelt werden (Nahbereich Pöppelsche). Die Bohrlochzusammenfälle im Bereich der Ansatzpunkte KRB 02, KRB 03 und KRB 09 werden unter Berücksichtigung der angetroffenen Böden und der angesprochenen Bodenfeuchte (´erdfeucht´) nicht als Hinweis auf den Grundwasserstand gedeutet. Auf die Angabe einer mittleren Höhenkote wird aufgrund der morphologischen Situation verzichtet.

Behördliche Messstellen: Gemäß dem Online-Portal ´Elwas-Web´ [9] befindet sich die Messstelle Grasweg Eikeloh (LGD-Nummer: 091161356) ca. 165 m südlich der Trasse. Allerdings liegt diese in einem anderen Grundwasserkörper (´Oberkreide-Schichten des Hellweg/ Ost) und wird deshalb nicht betrachtet.

Grundwasserkörper: Gemäß Auskunft des Online-Portals ´Elwas-Web´ [9] handelt es sich im Untersuchungsgebiet um den Grundwasserkörper ´Boker Heide / 2´. G. g. Grundwasserkörper repräsentiert einen ergiebigen Poren-Grundwasserleiter, welcher allgemein durch die lithologischen Einheiten Sand und z. T. Kies und Schluff charakterisiert wird. Die Grundwässer werden demnach durch die Porenräume geleitet. Die grundwasserstauenden Tonmergelsteine der Oberkreide bilden die Basis des Aquifers. Laut ´Elwas-Web´ bewegt sich der Grundwasserflurabstand zwischen 1,0 und 3,0 m u. GOK.

Grundwassergleichenkarten: Bei Betrachtung der zugänglichen Grundwassergleichen- karte für ´mittlere Grundwasserverhältnisse von 2006 bis 2015´ [25] ist das Arbeitsgebiet zwischen den Isolinien +96 m NHN im Nordwesten und +100,0 m NHN im Südosten gelegen. Dies entspricht Grundwasserflurabständen von ca. 1,5 m (Westen) bis 7,6 m u. aktueller GOK (Osten).


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Staunässepotenzial: Die Füll-Kiese, Fluviatilkiese und Fluviatilsande führen in Abhängigkeit des Grades der Verlehmung kein nennenswertes bis allenfalls ein moderates Staunässepotential.

Auf den Füll-/Fluviatil-/Verwitterungslehmen sowie potenziell stärker verlehmten Sanden sowie stark verlehmten Fluviatilkiesen und dem Verwitterungsschutt ist demgegenüber mit einem erhöhten Staunässepotenzial zu rechnen. Es ist in diesem Zusammenhang auf die Nässesensibilität und -anfälligkeit dieser Böden hinzuweisen, welche bei einer Wasser- gehaltszunahme (= Feuchteerhöhung) eine Baugrundgüteverschlechterung aufzeigen.

Bemessungswasserstand: Hinsichtlich der Festlegung des für die Faktoren ´Auftrieb´ und ´drückende Wasserverhältnisse´ ausschlaggebenden Bemessungswasserstandes sei darauf hingewiesen, dass die dafür gemäß DIN 18533 [26] bzw. Merkblatt BWK-M8 [27] notwendigen Daten, insbesondere was den Punkt ´langjährige Beobachtungsergebnisse aus der Umgebung´ anbelangt, eine eingeschränkte Datengrundlage besteht.

Der Bemessungswasserstand für den Faktor ´Stauwasser´ wird in Höhe der Unterkante des zukünftigen RStO-Aufbaus angesetzt.

Aufgrund der ausgeprägten Geländemorphologie ist die Angabe von Höhenkoten nicht zielführend, sodass die Bemessungswasserstände für den ´höchsten zu erwartenden Grundwasserstand (zeHGW)´ in Meter unter Geländeoberkante angegeben werden. Es werden die Geländedaten und die Ergebnisse der Grundwassergleichenkarte herangezogen (s. o.). Unter Berücksichtigung der variierenden Geländeoberkante und eines Sicherheitsaufschlages werden zunächst nachfolgende Flurabstände abgeleitet/angesetzt (Tab. 3).

Tabelle 3: Bemessungswasserstände

BereichKRBzeHGW [m u. akt. GOK]
westlich Brückenbauwerk über ´Pöppelsche´1 - 62,0
Brückenbauwerk über ´Pöppelsche´7-80,0
östlich Brückenbauwerk über ´Pöppelsche´9-143,0

Bei Anwendung des zeHGW wird ergänzend eine Rücksprache mit den zuständigen Behörden bzw. eine Anfrage bei dem LANDESAMT FÜR NATUR, UMWELT UND KLIMA NRW (LANUK, kostenpflichtig) empfohlen. Die Angabe eines ´höchsten Hochwasserstandes´ (HHW) ist in der Maßnahme nicht erforderlich, da dieser lediglich auf Basis von HQ -Hochwasserereignissen festgesetzt wird. 100 Auch die Angabe eines ´mittleren höchsten Grundwasserstandes´ (MHGW) bei versickerungstechnischen Fragestellungen ist in der Maßnahme nicht erforderlich.


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Zusammenfassung der Bemessungswasserstände:
Bemessungswasserstand Stauwasser:Unterkante RStO-Aufbau
Bemessungswasserstand Grundwasser (zeHGW):s. Tabelle 3
mittlerer höchster Grundwasserstand (MHGW):nicht erforderlich
höchster Hochwasserstand (HHW):nicht erforderlich

Die die Wasserdurchlässigkeit bestimmenden k-Werte (´Durchlässigkeitsbeiwerte´) können für f die relevanten Bodenschichten wie folgt abgeschätzt werden:

Bodenart k -Wert in m/s f

Füll-Kies: Kies, schwach sandig, (schwach) steinig 10-3 - 10-5 Füll-Lehm: Schluff, (fein)sandig, schwach tonig, schwach kiesig, u. U. schwach organisch 10-7 - 10-9

Fluviatillehm: Schluff, (schwach) (fein)sandig, (schwach-stark) tonig, (schwach-stark) kiesig, u. U. schwach organisch/humos 10-7 - 10-9

verlehmter Fluviatilsand: (Fein-)Sand/Schluff, schwach kiesig, schwach organisch 10-6- 10-8

Fluviatilkies: Kies, (schwach) sandig, (schwach-stark) schluffig, z. T. schwach tonig 10-4 - 10-8

Verwitterungslehm: Schluff, tonig, schwach feinsandig, schwach kiesig 10-7 - 10-9

Verwitterungskies: Kies, stark schluffig, feinsandig, schwach tonig 10-6- 10-8

Bewertung der Gesteinsdurchlässigkeit nach DIN 18130 [28] [29]: • stark durchlässig: > 10-4 m/s • durchlässig: 10-5 - 10-6 m/s • gering durchlässig: 10-7 - 10-8 m/s • sehr gering durchlässig: < 10-8 m/s


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3.0 Chemische Untersuchungen

3.1 Abfalltechnische Beurteilung der Schwarzdecken

3.1.1 Methodik / Parameterumfang / Bewertungsgrundlagen

Die vorhandene Versiegelung im Fahrbahnbereich besteht aus ein- bis dreilagigen Schwarz- decken. Es konnte lediglich eine funktionsspezifische Unterteilung in Asphaltdeck- und -tragschicht im Bereich der KRB 02 erkannt werden. Unterhalb der Asphalttragschicht wurde eine unspezifische Schwarzdecke angetroffen. An den Ansatzpunkten KRB 01, KRB 03 und KRB 04 lag jeweils eine unspezifische Schwarzdecke vor.

Die gewonnenen Schwarzdeckenkerne werden ausschließlich hinsichtlich ihrer chemischen Zusammensetzung bewertet. Materialspezifische Auffälligkeiten (z. B. lokales Vorhandensein von Bitu-Kies, Profilabschnitte mit hohen Porositäten, etc.) werden nicht bewertet.

Bodenbelastungen: Der an den Schwarzdeckenkernen jeweils durchgeführte Schnelltest (Lackansprühverfahren) ergab z. T. einen (schwach) positiven Befund, womit Hinweise auf (stark) erhöhte PAK-Gehalte innerhalb der Schwarzdecke oder auf das Vorhandensein von (früher oft teerhaltigen) Haftmitteln zwischen Schwarzdecken und ungebundenem Oberbau vorliegen.

Grundsätzlich sei angemerkt, dass vorgenanntes halbquantitatives Verfahren (Lackansprüh- verfahren) nicht dazu bestimmt ist, (rechtssicher) eine entsorgungstechnisch relevante Klassifizierung der untersuchten Schwarzdecken zu liefern. Die Unterscheidung in ´kohlen- teerhaltige Bitumengemische´ (AVV-Nr. 170301*) und ´Bitumengemische´ (AVV-Nr. 170302) [30] kann und soll dieses Verfahren nicht ermöglichen.

Methodik / Probenauswahl / Parameterumfang: Es wurde die örtlich im Rahmen der Maßnahme zu lösende Schwarzdecke auf ihren möglichen PAK-Schadstoffgehalt (´Teergehalt´) und ihre Phenolindex-Konzentration hin untersucht. Ziel der Untersuchung ist die Ermittlung der Wiedereinbaueignung. Hinzuweisen sei darauf, dass im Falle einer Wiederverwertungs-Eignung betreffendes Material selbstverständlich – bei Einhaltung der betreffenden Bedingungen – an anderen Orten eingebaut werden kann. Es wurden die in Tabelle 4 aufgeführten Schwarz- deckenkerne untersucht.


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Tabelle 4: analysierte Proben und Untersuchungsumfang

KernProfilbereichGesamtstärkeParameterumfang
(m u. GOK)
1/10,00-0,02d = 2,0 cmPAK n. EPA, Phenolindex
3/10,00-0,02d = 2,0 cmPAK n. EPA, Phenolindex
4/10,00-0,04d = 4,0 cmPAK n. EPA, Phenolindex

Legende: PAK = polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe

Qualifizierte Laboranalytik: Die chemischen Analysen der Proben führte die HORN & CO. ANALYTICS GMBH (Otto-Hahn-Straße 2, 57482 Wenden) durch, welche die entsprechenden Zulassungen besitzt. Die detaillierten Analysenergebnisse sind der Anlage 6.1 zu entnehmen.

Bewertungsgrundlagen: Die Bewertung erfolgt nach dem LANUK-Arbeitsblatt 47 [31] und der RuVA-StB-Richtlinie [32]. Das g. g. Arbeitsblatt fasst die bestehenden Regelungen (u. a. RuVA-StB, etc.) zusammen und enthält “Hinweise für die Erkennung von Schadstoffen in Straßenausbaustoffen, Anforderungen an den ordnungsgemäßen Umgang sowie an die Entsorgung und den Wiedereinbau von Straßenaufbruch“.

3.1.2 Analysenergebnisse (PAK n. EPA, Phenolindex)

In der nachfolgenden Tabelle 5 werden die Analysenergebnisse der untersuchten Kernproben aufgeführt und entsprechend LANUK-Arbeitsblatt und RuVA-StB-Richtlinie bewertet sowie ein Abfallschlüssel gemäß Abfallverzeichnis-Verordnung (AVV) [30] zugeordnet.


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Tabelle 5: Beurteilung nach LANUK-Arbeitsblatt / RuVA-StB-Richtlinie / AVV

Kern1/13/14/1
PAK n. EPA [mg/kg]2.2001.3507,34
Phenolindex [mg/L]0,040,049<0,01
Zuordnungteer-/ pech-haltigteerfrei
Verwendungbevorzugt: Wiederverwertung in Mischgut
´teerfreies´alternativ: Verwertung in Recyclingbaustoffen oder als Monofraktion
Material(nach ergänzenden chemischen Analysen)
bevorzugt: thermische Behandlung zur Schadstoffzerstörung sowie
LANUK
Verwendungsonstige Verfahren zur Schadstoffausschleusung mit Rückgewinnung der
´teer-/Gesteinskörnungen (z. B. Wasserhochdruckverfahren)
pechhaltiges´alternativ: Verwertung / Beseitigung auf Deponien
Materialnicht zulässig: Kalteinbindung von teerhaltigem Straßenaufbruch (außer für
den eingeschränkten Einbau auf Deponien)
RuVAVerw.-KlasseBA
AsphaltartB = ´Ausbaustoff mit teer-/pechtypischen Bestandteilen´A = ´Ausbauasphalt´
Verw.-VerfahrenB = ´Kaltmischverfahren mit/ohne Bindemittel´A = ´Heißmischverfahren´
Abfall-
AVV170301*170302
Schlüssel-Nr.

Legende: fett = gefährlicher Abfall (Beachtung von Arbeitsschutzmaßnahmen) 17 03 02 (´Bitumengemische mit Ausnahme derjenigen, die unter 17 03 01 fallen´) 17 03 01* (´Kohlenteerhaltige Bitumengemische´, ´gefährlicher Abfall´)

Die untersuchten Schwarzdeckenkerne an den Ansatzpunkten KRB 01 und KRB 03 weisen jeweils auffällige PAK-Gehalte von >>25 mg/kg auf. Das Material ist als ´teer-/ pechhaltig´ zu bezeichnen und ist mittels geeigneter Verfahren dem Stoffkreislauf zu entziehen. Nach RuVA ergibt sich jeweils eine Einstufung in die Verwertungsklasse B und damit die Möglichkeit einer Wiederaufbereitung im Kaltmischverfahren. Gemäß dem LANUK-Arbeitsblatt dürfen Verfahren zur Kalteinbindung von teerhaltigem Straßenaufbruch jedoch ausschließlich für den eingeschränkten Einbau auf Deponien genutzt werden.

Zudem liegen bei den Schwarzendecken der Ansatzpunkte KRB 01 und KRB 03 PAK- Konzentrationen vor, die nach Abfallverzeichnisverordnung eine Einstufung als ´gefährlicher Abfall´ (> 1.000 mg/kg PAK) erforderlich machen. Es werden Arbeitsschutzmaßnahmen gem. TRGS 551 [33] für die Aufnahme der Schwarzdecken in diesen Bereichen erforderlich (hier: AVV- Nr. 170301*).


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Grundsätzlich sei darauf hingewiesen, dass die ausführende Tiefbaufirma den Zulassungs- nachweis für den Transport von Ausbaustoffen mit teer-/pechtypischen Bestandteilen beizubringen sowie den Nachweis über den Verwertungs-/Entsorgungsweg zu liefern hat.

Der untersuchte Schwarzdeckenkern des Ansatzpunktes KRB 04 weist einen PAK-Gehalt ≤ 25 mg/kg sowie eine Phenolindex-Konzentration unterhalb der labortechnisch angesetzten Bestimmungsgrenze auf. Das Material ist als ´teerfreier Straßenaufbruch´ bzw. als ´Ausbauasphalt´ zu bezeichnen (RuVA-Verwertungsklasse A) und ist grundsätzlich wiedereinbaugeeignet. Die verschiedenen Verwertungsmöglichkeiten können den obigen Ausführungen sowie dem LANUK-Arbeitsblatt [31] entnommen werden.

3.1.3 Fazit / Empfehlungen

Die durch die Lackansprühtests im Gelände festgestellten Auffälligkeiten bzw. Unauffälligkeiten der Schwarzdecken konnten z. T. kontrollanalytisch bestätigt werden.

Ergänzend zu den verschiedenartigen Einstufungen (´teerfrei´ / RuVA A und ´teer-/pechhaltig´ / RuVA B, siehe Tab. 5) sollte kalkulatorisch zunächst auch der gesamteTrassenbereich von KRB 01 bis KRB 03 als teer-/pechhaltig hinzugerechnet werden. Ferner sollte zwischen den untersuchten Aufschlüssen KRB 03 und KRB 04 eine Trassenhalbierende angesetzt und die ´ungünstigere´ Einstufung mit einem Sicherheitsaufschlag von ca. 20 % versehen werden. Zusammenfassend wird empfohlen, die aufzunehmende Schwarzdecke zu ca. 20 % als ´teerfreien Straßenaufbruch´ (RuVA-Verwertungsklasse A) und zu ca. 80 % als ´teer-/ pechhaltigen Straßenaufbruch´ (RuVA-StB-Verwertungsklassen B/C) sowie als ´gefährlicher Abfall´ (AVV 170301* [30]; Beachtung Arbeitsschutzmaßnahmen nach TRGS 551 [33]) auszuschreiben.

Es wird vorsorglich darauf hingewiesen, dass in Bereichen mit ≥ 30 mg/kg PAK der DK 0- Grenzwert überschritten wird (≥ DK 1-Material). Bei einer Deponierung anfallender Schwarz- decken mit PAK-Konzentrationen von >> 500 mg/kg ist mit ungünstigen Einstufungen von u. U. ≥ DK 2 zu rechnen. Hier sind die standortspezifischen Annahmekriterien maßgeblich. Zudem werden vermutlich ergänzende/vollständige Deklarationsanalysen notwendig.

Es wird darauf hingewiesen, dass sich die verunreinigten Straßenabschnitte rein optisch nicht voneinander abgrenzen lassen. Für eine weitere örtliche Eingrenzung der erkannten PAK- Belastung und eine detailliertere Einschätzung der anzusetzenden Massen sind ergänzende Untersuchungen erforderlich.


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Die Arbeiten sollten zudem unter gutachterlicher Begleitung erfolgen, um auf potenzielle Auffälligkeiten innerhalb der Schwarzdecken und des unterlagernden Schotters entsprechend reagieren zu können.

3.2 Abfalltechnische Beurteilung der Aushubmassen

3.2.1 Methodik / Parameterumfang / Bewertungsgrundlagen

Es ist bei der Maßnahme mit anfallenden Überschuss-/Aushubböden zu rechnen. Daher erfolgt eine umweltrelevante Untersuchung des potenziell aufzunehmenden Aushubs. Ziel ist die Kenntnisnahme des konkreten Schadstoffpotenzials sowie die Beurteilung einer Wiedereinbau- eignung/-zulässigkeit und die Aufzeigung eines geeigneten Entsorgungsweges.

Methodik / Parameterumfang: Die Mutterböden wurden zu einer Mischprobe zusammengefasst. An der Mutterboden-Mischprobe erfolgte eine Analyse auf die Vorsorgewerte der Bundesbodenschutzverordnung (BBodSchV) nach Anlage 1, Tabellen 1+2 [7]. Die Böden im Arbeitsgebiet wurden bereichsweise zu insgesamt drei Mischproben zusammengefasst und jeweils auf die Parameterumfänge gemäß Ersatzbaustoffverordnung (Matrix ´Bodenmaterial´ nach Anlage 1, Tabelle 3) [6] untersucht.

Bei den untersuchten Mischproben handelt es sich um aus Bohrungseinzelproben zusammen- gestellte Mischproben. Die in den Mischproben enthaltenen Einzelproben sind der Tabelle 6 sowie die Details zur Probenahme (Bodenart, Entnahmetiefe, etc.) der Anlage 2 (Schichten- darstellung) zu entnehmen. Zusammenfassende Probenahmeprotokolle (z. B. zur Vorlage bei der Deponie) liegen KLEEGRÄFE-intern vor und können bei Bedarf nachgereicht werden.

Tabelle 6: Mischprobenbenennung (Einzelprobenauswahl) / Analysenparameter

Feststoffanalysen (Boden)
Mischprobeenthaltene EinzelprobenParameterumfang
MP Mutterboden5/1 + 6/1 + 7/1 + 8/1 + 9/1 + 10/1 + 11/1 + 12/1 + 13/1 + 14/1(Vorsorgewerte
BBodSchV
Anlage 1, Tabellen 1+2
MP KRB 1-41/2 + 1/3 + 1/4 + 2/2 + 2/3 + 2/4 + 3/2 + 3/3 + 3/4 + 4/2 + 4/3 + 4/4EBV (Matrix: BM, Anlage 1, Tabelle 3)
MP KRB 5-75/2 + 5/3 + 6/2 + 6/3 + 7/2 + 7/3
MP KRB 8-148/2 + 8/3 + 9/2 + 9/3 + 10/2 + 10/3 + 11/2 + 11/3 + 12/2 + 12/3 + 13/2 + 13/3 + 14/2 + 14/3

Legende: BBodSchv= Bundesbodenschutzverordnung, EBV = Ersatzbaustoffverordnung, BM = Bodenmaterial


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Die chemischen Analysen führte das die notwendigen Zulassungen besitzende Chemielabor HORN & CO. ANALYTICS GMBH, Otto-Hahn-Straße 2 in 57482 Wenden, durch. Die Labor- Analysenberichte sind als Kopie den Anlagen 6.2 und 6.3 zu entnehmen.

Anmerkung Parameterumfang Ersatzbaustoffverordnung (EBV): Die Analyse der Mischproben erfolgte auf die Parameter der Ersatzbaustoffverordnung (EBV) für die Matrix ´Bodenmaterial´ gemäß Anlage 1, Tabelle 3 [6]. Die EBV behandelt u. a. die Anforderungen an die Herstellung und das Inverkehrbringen mineralischer Ersatzbaustoffe (MEBs) sowie deren Einbau in technische Bauwerke und die Anforderungen an die Probenahme und Untersuchung von nicht aufbereitetem Bodenmaterial, das ausgehoben oder abgeschoben werden soll.

Es wird darauf hingewiesen, dass am 01.01.2024 ein explizites Ablagerungsverbot nach §7 Abs. 3 der Deponieverordnung (DepV) [34] für Abfälle in Kraft getreten ist, die einer Verwertung zugeführt werden können. Ausgenommen hiervon sind diejenigen Abfälle, bei denen eine Ablagerung auf Deponien den Schutz von Mensch und Umwelt am besten oder in gleichwertiger Weise wie die Vorbereitung zur Wiederverwendung und das Recycling gewährleistet.

Anmerkung Vorsorgewerte Bundesbodenschutzverordnung (BBodSchV): Der im Arbeits- gebiet anstehende Oberboden/Mutterboden wird hinsichtlich seiner Eignung zum ´Auf- oder Einbringen auf oder in eine durchwurzelbare Bodenschicht´ bzw. zur ´Herstellung einer neuen durchwurzelbaren Bodenschicht´ untersucht, wobei jeweils die Anforderungen des § 6 BBodSchV zu beachten sind. Es erfolgte eine Analyse gemäß den Vorsorgewerten Bundesbodenschutzverordnung (BBodSchV) nach Anlage 1, Tabellen 1 und 2 [7].

Bewertungsgrundlagen: Hinsichtlich einer Wiedereinbaubeurteilung/-zulässigkeit erfolgt die Bewertung nach der BBodSchV [7] und der EBV [6].

Gegebenenfalls vorliegende bodenmechanische Anforderungen sind beim Wiedereinbau gesondert zu beachten. Die Anwendung der EBV ist auf die Herstellung von ´technischen Bauwerken´ beschränkt. Anwendungsfälle, die in den Zuständigkeitsbereich der Bundes- Bodenschutzverordnung fallen (z.B. Geländeaufhöhung, Wiedernutzbarmachung, Rekultivierung oder Herstellung einer durchwurzelbaren Bodenschicht auf technischen Bauwerken) werden nachfolgend nur für den Mutterboden/Oberboden betrachtet.


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3.2.2 Hinweise zu den Einsatzmöglichkeiten von MEBs

Die Einsatzmöglichkeiten von mineralischen Ersatzbaustoffen (MEBs) in technischen Bauwerken sind der Anlage 2 der Ersatzbaustoffverordnung zu entnehmen. Für Bodenmaterial sind z. B. die Tabellen 5 (BM-0*/BM-F0*) bis 8 (BM-F3) relevant.

Der Einbau hat oberhalb der in Anlage 2 der EBV vorgesehenen Grundwasserdeckschicht bzw. der sog. „Grundwasserfreien Sickerstrecke“ zu erfolgen. Dabei beschreibt die „Grundwasserfreie Sickerstrecke“ den Abstand zwischen der Unterkante des unteren Einbauhorizontes des mineralischen Ersatzbaustoffs und dem höchsten zu erwartenden Grundwasserstand.

Die Bodenart im Bereich der „Grundwasserfreien Sickerstrecke“ muss dabei den Hauptgruppen der Bodenarten Sand, Lehm, Schluff oder Ton entsprechen, damit eine Funktion als Grundwasserdeckschicht vorliegt. Der Einbau von mineralischen Ersatzbaustoffen ist grundsätzlich unzulässig, wenn die Grundwasserdeckschicht aus Böden mit den Gruppen- symbolen GE, GW, GI, GU und GT besteht. Die Grundwasserdeckschicht kann natürlich vorliegen oder hergestellt werden. Die Herstellung einer künstlichen Deckschicht bedarf der behördlichen Zustimmung.

In den Einbautabellen werden die Konfigurationen der „Grundwasserfreien Sickerstrecke“ unterschieden in „ungünstig“ (0,1 - 1 m + 0,5 m Sicherheitsabstand; s. Abb. 1) und „günstig - Sand“ bzw. „günstig - Lehm, Schluff, Ton“ (> 1 m + 0,5 m Sicherheitsabstand; s. Abb. 2).

Abbildung 1: Konfiguration der Grundwasserdeckschichten – ungünstig

Abbildung 2: Konfiguration der Grundwasserdeckschichten – günstig


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Hinweis: In Wasser- sowie Heilquellenschutzgebieten der Zone I ist der Einbau von mineralischen Ersatzbaustoffen unzulässig. In Schutzgebieten der Zone II darf Bodenmaterial der Klasse BM-0 eingebaut werden. Innerhalb von Schutzbereichen der Zone III sind die Einsatzmöglichkeiten von mineralischen Ersatzbaustoffen auf günstige Eigenschaften der Grundwasserdeckschichten (Sand oder Lehm, Schluff, Ton; grundwasserfreie Sickerstrecke

1 m + 0,5 m Sicherheitsabstand) beschränkt.

Hinweise zum Einbau von MEBs im Untersuchungsbereich: Das Waldgebiet – Bereich KRB 07 bis KRB 12 - im Arbeitsgebiet ist innerhalb festgesetzter Wasserschutzgebiete der Zone II gelegen (s. Kap. 1.2), sodass diesbezüglich Einschränkungen vorliegen [9] [17]. Hier darf lediglich Bodenmaterial der Klasse BM-0 eingebaut werden.

Sofern per Rechtsverordnung ´besonders empfindliche Gebiete´ gem. EBV § 19, Abs. 7 [6] für das Areal ausgewiesen wurden (z. B. Karstgebiet, Gebiete mit stark klüftigem, besonders wasserwegsamen Untergrund), sind diesbezügliche ordnungsrechtliche Auflagen zu beachten. Dies ist planerischerseits zu prüfen.

Der „höchste zu erwartende Grundwasserstand (zeHGW)“ wurde gemäß Kapitel 2.2 in Höhe der aktuellen Geländeoberkante bis ca. 3,0 m u. akt. GOK angesetzt. Aufgrund der ausgeprägten Morphologie variiert der zeHGW deutlich. Es wird ergänzend eine Rücksprache mit den zuständigen UNTEREN WASSERBEHÖRDEN DES KREISES SOEST bzw. eine kostenpflichtige Anfrage beim LANUK empfohlen. Streckenweise besteht voraussichtlich eine ausreichende grundwasserfreie Sickerstrecke für den Einbau von MEBs.

Hinsichtlich der nachzuweisenden Deckschicht können die Geogensande sowie die Füll- und Geogenlehme und die Fluviatilkiese (s. Kap. 4.1) diesbezüglich als geeignet angesehen werden. Die anstehenden Verwitterungskiese und Füll-Kiese erfüllen nicht gesichert die Funktion einer Deckschicht.

Die zulässigen MEB-Einbaubereiche und die einsetzbaren Ersatzbaustoffe sind abhängig von der ansetzbaren Sickerstrecke („ungünstig“ / „günstig“), den örtlich anstehenden Böden (Deckschicht-geeignet ja/nein) und den zulässigen Einbauweisen nach Anlage 2 der EBV.

Sofern ein Einbau von MEBs bei der Baumaßnahme vorgesehen wird (z. B. als Untergrund- verbesserung) wird zunächst eine Rücksprache mit der Behörde hinsichtlich der zeHGWs sowie potenzieller Auflagen hinsichtlich des Karstgebietes erforderlich. Anschließend kann bei Bedarf eine erneute umfangreichere Bewertung / Prüfung der Einbauzulässigkeit erfolgen.

Es wird darauf hingewiesen, dass ausschließlich MEBs der Einstufung BM-0/BG-0 unabhängig von der Grundwasser-/Deckschicht-Situation eingebaut werden dürfen.


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3.2.3 Bewertung des Oberbodens

In der folgenden Tabelle 7 werden die Analysenergebnisse der untersuchten Oberboden- Mischprobe den Vorsorgewerten der BBodSchV [7] gemäß Anlage 1, Tabellen 1 (anorganische Stoffe) und 2 (organische Stoffe) für die Bodenart „Lehm/Schluff“ gegenübergestellt.

Tabelle 7: Analysenergebnisse / Vorsorgewerte anorganische + organische Stoffe

100 %-Vorsorgewerte70 %-Vorsorgewerte
ParameterEinheitMP Mutterboden
(Lehm/Schluff)(Lehm/Schluff)
TOC%1,05--
Arsenmg/kg5,942014
Blei20,57049
Cadmium0,2710,70
Chrom16,86042
Kupfer11,34028
Nickel11,55035
Quecksilber<0,10,30,21
Thallium<0,110,70
Zink53,7150105
PCB * 7<0,010,050,035
B[a]p*0,03520,30,21
PAK * 16<132,1

Legende:

  • Vorsorgewerte bei einem TOC-Gehalt ≤ 4 % PCB7 = Polychlorierte Biphenyle (Summe aus PCB6 und PCB-118) B[a]p = Benzo[a]pyren (kanzerogener PAK-Einzelparameter) PAK16 = Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (Summe aus 16 Einzelsubstanzen) grün = 100 %- und 70%-Vorsorgewerte eingehalten

Die Oberboden-Mischprobe hält die 100%- und die 70%-Vorsorgewerte durchgängig ein. Die Wiedereinbringung auf eine bestehende durchwurzelbaren Bodenschicht oder die Herstellung einer neuen durchwurzelbaren Bodenschicht ist somit zulässig.


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3.2.4 Bewertung der Aushubböden

In der folgenden Tabelle 8 werden die Mischproben entsprechend den Analysenergebnissen gemäß EBV [6] eingestuft. Es werden die Parameter aufgeführt, für die eine Überschreitung von Materialwerten vorliegt. Es werden die Materialwerte für die Bodenmatrix ´Lehm/Schluff´ berücksichtigt.

Tabelle 8: Ergebnisse der chemischen Untersuchungen nach EBV

auffällige /klassifizierungsrelevanteParameter
MischprobeEinstufung
EBV
MP KRB 1-4keineBM-0
MP KRB 5-7elektrische Leitfähigkeit (Eluat)1)BM-0
MP KRB 8-14elektrische Leitfähigkeit (Eluat) 1)BM-0

Legende: 1) Gemäß EBV (Ersatzbaustoffverordnung) Anlage 1: Tabelle 1 mit Fußnoten 1 und 2, Tabelle 2 mit Fußnote 1 sowie Tabelle 3 mit Fußnote 4 sind die elektrische Leitfähigkeit und der pH-Wert im Eluat stoffspezifische Orientierungswerte. Bei Abweichungen ist die Ursache zu prüfen.

Das Bodenmaterial im Bereich der Bohrungen KRB 01 - 04 zeigt keine Auffälligkeiten, sodass unter Berücksichtigung entsprechender bodenmechanischer Anforderungen das Material uneingeschränkt wiedereinbaugeeignet ist (BM-0).

Das Bodenmaterial im Bereich KRB 05 - 14 ist unter Beachtung der o. g. Fußnote gemäß BM-0 einzustufen und – unter Berücksichtigung entsprechender bodenmechanischer Anforderungen – uneingeschränkt wiedereinbaugeeignet. Anmerkung: Betreffende Mischproben weisen eine geringfügig erhöhte elektrische Leitfähigkeit auf (378 μS/cm bzw. 355 μS/cm). Es kann davon ausgegangen werden, dass es sich hierbei um eine unbedenkliche Minimalerhöhung handelt. Angenommen wird, dass Calciumcarbonat im Kalksteinschotter gelöst und im unterlagernden Geogenbereich angelagert wurde (Hinweis: Calcium- und Magnesium-Ionen – sog. ´Kalkbildner´ – erhöhen die el. Leitfähigkeit). Die Erhöhung der elektrischen Leitfähigkeit am relevanten Standort stellt daher keine ´Bodenbelastung´ dar. Der Einbau im Wasserschutzgebiet ist trotzdem mit der zuständigen Behörde abzustimmen.

Gemäß § 6, Absatz 1a der DepV [9] kann Bodenmaterial der Einstufungen BM-0 bis BM-F1 in die Deponieklasse DK 0 eingestuft werden, wobei auf das geltende Ablagerungsverbot hingewiesen wird (s. o.).

Es wird darauf hingewiesen, dass für deponieseitige Verwendung eine Analyse gemäß DepV notwendig werden kann. Zudem wird darauf hingewiesen, dass für eine deponieseitige


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Verwendung in besonderer Funktion (z. B. Rekultivierungsschicht) ergänzende Analysen/Untersuchungen erforderlich werden können.

3.2.5 Fazit / Empfehlungen Aushubmaterial

Das Material der Mischproben ist auf Grundlage der Analysenergebnisse gemäß BM-0 (sowie nachrangig DK 0 gem. §6 DepV) einzustufen. Das Oberboden-Material hält die Vorsorgewerte ein und ist für die Herstellung einer neuen durchwurzelbaren Bodenschicht sowie für eine Wiedereinbringung auf eine bestehende durchwurzelbaren Bodenschicht geeignet. Für die Ausschreibung sind die o. g. Klassifizierungen maßgeblich. Die hier durchgeführten Sondierungen und entnommenen sowie untersuchten Proben stellen punktuelle Untergrundaufschlüsse dar, daher können spätere chemische Analysen (an anderen Untersuchungspunkten) von den o. g. Zuordnungen abweichende Einstufungen ergeben. In einem LV sollten daher sicherheitshalber Positionen für „andersartig“ bzw. „höher“ belastete Aushubböden vorgesehen werden.

Aktuelle chemische Analysen: Die durchgeführten Analysen gemäß Ersatzbaustoff- verordnung [6] besitzen nach § 14, Abs. 1 der EBV unbegrenzte Gültigkeit, „sofern sich die Beschaffenheit des Bodens zum Zeitpunkt des Aushubs oder des Abschiebens, insbesondere aufgrund der zwischenzeitlichen Nutzung, nicht verändert hat“. Anderenfalls ist zur Abfuhr vorgesehenes Bodenmaterial gemäß EBV (Anl. 1, Tab. 3) erneut zu untersuchen.

Für Analysen gemäß Deponieverordnung [34] gilt für gewöhnlich eine Gültigkeit von etwa 3 Monaten bis ½ Jahr (je nach Annahmestelle bzw. Kreiszugehörigkeit). Vorgenannte Zeitspanne wird von Annahmestellen i. d. R. als Stichtag für die Beurteilung einer aktuellen Analytik herangezogen.

Sofern ergänzende Untersuchungen notwendig werden, ist zur Abfuhr vom Standort vorgesehenes Bodenmaterial nach Aushub dann zunächst in Mietenform zwischenzulagern und entsprechend zu beproben und zu analysieren. Hierdurch entsteht ein bautechnischer und zeitlicher Aufwand in der Maßnahme. Das Risiko der Gewährleistung des Baufortschritts liegt in diesem Fall gänzlich beim ausführenden Bauunternehmen.

Alternativ empfiehlt sich durch den Tiefbauunternehmer im Beisein des IB KLEEGRÄFE bereits einige Wochen vor tatsächlichem Maßnahmenstart Baggerschürfe durchzuführen und diese entsprechend des geplanten Wiederverwendungs- bzw. Entsorgungsweges chemisch zu untersuchen. Je nach Baustart und Bauausführung bietet es sich dann an, entsprechende Analysen gemäß EBV [6], novellierter BBodSchV [7] und/oder DepV [34] durchführen zu lassen. Sofern eine Verfüllmaßnahme zur Verfügung steht, die vor dem 16.07.2021 genehmigt wurde,


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kann ggf. eine Analyse gemäß LAGA [35] erforderlich werden. Auf Grundlage dieser Boden aktuellen Untersuchungen kann dann ein angepasster Verbringungsweg direkt zum Maßnahmenstart aufgezeigt werden.

Darüber hinaus eröffnet die EBV die Möglichkeit, Bodenmaterial ohne Analyse in ein BImSchG- genehmigtes Zwischenlager zu verbringen. Das Material geht dann in den Besitz des Zwischenlagerbetreibers über. Bei weiterer Betrachtung dieser Möglichkeit sollten jedoch zuvor enge Abstimmungen bezüglich des Vorgehens mit dem Tiefbauer/Zwischenlagerbetreiber erfolgen.


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4.0 Baugrundbewertung

4.1 Baugrundbeurteilende Laborversuche

Korngrößenanalysen: Es wurden sechs Korngrößenanalysen nach DIN EN ISO 17892-4 [1] zur Charakterisierung der anstehenden Böden durchgeführt. In der Anlage 3.1 sind die ermittelten Kornverteilungen als Kornsummenkurven grafisch dargestellt. Die Körnungsbandbreite zur Verwendung innerhalb der Homogenbereiche ergibt sich aus der Zusammenschau der Kornsummenkurven.

Die Ergebnisse der Analysen sind zusammenfassend in der nachfolgenden Tabelle 9 aufgeführt.

Tabelle 9: Ergebnisse der Korngrößenanalysen/Wassergehaltsbestimmungen

Probe /Profilber.TonSchluffSandKiesk-Wert fWasser-Boden-
(Genese)m u. GOK(%)(%)(%)(%)(m/s)1)2)gehalt (%)gruppe
0,38-0,7029,958,012,00,1<6 x 10-924,44UA/UM/ TA/TM
2/3 (U)
0,60-1,4016,823,060,2~2,6 x 10-5/ <1 x 10-57,20GU*
3/4 (G)
0,80-1,7020,016,563,5~6,3 x 10-6/ <1 x 10-59,66GU*
7/3 (G)
8/4 (G ) U1,10-1,808,826,715,449,1~6,6 x 10-89,73GU*
9/2 (U)0,30-0,9519,063,417,40,2~3,7 x 10-921,39UM/TM
13/3 (G ) U1,30-1,606,325,127,041,6~8,3 x 10-710,72GU*

Legende: Genese: GU = verlehmter Fluviatilkies, G = Fluviatilkies, U = Fluviatillehm; fett = prägend;

  1. kf-Wertbestimmung: bei nicht bindigen Böden nach BEYER [36], bei bindigen Böden nach MALLET & PACQUANT [37]
  2. DIN 18130-Einstufung [28]: stark durchlässig / durchlässig / gering durchlässig / sehr gering durchlässig

Hinweis: Der Stein-Anteil ( ≥ 63 mm) und der Blockanteil ( ≥ 200 mm) kann wegen des maximalen Bohr- (60 mm) in den Korngrößenanalysen nicht berücksichtigt werden.

Die Fluviatilkiese stellen sich als bindige, sandige Kiese dar. Gemäß bautechnisch relevanter DIN 18196 [38] kann diesen Böden die Bodengruppe GU* (Kies-Schluff-Gemische) zugeordnet werden. Die verlehmten Fluviatilkiese (Probe 8/4 und 13/3) weisen einen erhöhten Feinkornanteil auf, welcher die Durchlässigkeit des Bodens beeinflusst. Es liegt die Bodengruppe GU* (Kies-Schluff- Gemisch) vor.

Die Fluviatillehme (Probe 2/3 und 9/2) stellen sich als ein toniger, sandiger Schluff dar. Die Feinkornanteile beeinflussen deutlich die bodenmechanischen Kenndaten, die Durchlässigkeit des Bodens und die Frostempfindlichkeit. Diesen Böden können die Bodengruppen UM/TM


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(mittel plastische Schluff / Tone) und UA/TA (ausgeprägt plastische Schluff / Tone) zugeordnet werden.

Durchlässigkeiten: Der Durchlässigkeitsbeiwert kann bei nicht bindigen Böden nach dem empirischen Modell nach BEYER [36] und bei bindigen Böden nach MALLET & PACQUANT [37] ausgewertet werden. Die Fluviatilkiese sind nach DIN 18130 [29] mit einer Durchlässigkeit von k < 1 x 10-5 m/s als f (noch) ´durchlässig´ zu bezeichnen. Diese Böden weisen bei den nachgewiesenen bindigen Anteilen bereits ein gewisses Staunässepotenzial auf. Die verlehmten Fluviatilkiese sind nach DIN 18130 mit Durchlässigkeiten von k ~ 8,3 x 10-7 m/s f bis von ~ 6,6 x 10-8 m/s als ´gering durchlässig´ zu bezeichnen und weisen ein deutliches Staunässepotenzial auf. Den Fluviatillehme wird nach DIN 18130 mit Durchlässigkeiten von k ~ 3,7 x 10-9 m/s bis < 6 x f 10-9 m/s demgegenüber ein ausgeprägtes Staunässepotenzial zuzuweisen (nach DIN 18130: ´sehr gering durchlässig´).

Wassergehalt: Die ergänzend auf ihren Wassergehalt gemäß DIN EN ISO 17892-1 [2] hin untersuchten Proben weisen, in Abhängigkeit ihrer Kornzusammensetzung und ihrer vermuteten jeweiligen totalen Porosität eine normale bis leicht erhöhte Durchfeuchtung auf. Es wird darauf hingewiesen, dass sandige sowie verlehmte und bindige Böden bei Wassersättigung zum Fließen neigen und daher von einer ausgeprägten Witterungs- und Bewegungsempfindlichkeit des gesamten Untergrundinventars auszugehen ist (´alte´ Bodenklasse 2).

Verdichtungsempfindlichkeit: Die Verdichtungsempfindlichkeit von Böden kann anhand der Beschreibung der Körnungslinie durch die Ungleichförmigkeitszahl C sowie die u Krümmungszahl C nach der DIN EN ISO 14688-2 [39] abgeleitet werden. Auch nach der c bautechnisch relevanten DIN 18196 [38] kann der Boden als eng- oder weitgestuft klassifiziert werden, welches die Verdichtungsfähigkeit ableiten lässt. Mithilfe eines Merkblattes des GEOLOGISCHEN DIENSTES NRW [40] können die Ergebnisse ausgewertet werden.

Bindige und verlehmte Böden (≥ 15 M.-% Korngröße < 0,063 mm) dürfen trotz hoher Ungleichförmigkeitszahlen keinesfalls direkt verdichtet werden, da dies die Bodenstruktur zerstört.

Frostempfindlichkeit: Nach der Frostempfindlichkeitsklassifikation der ZTV E-StB [41] können die untersuchten (verlehmten) Kiesböden aufgrund des Feinkornanteils in F 3 (´sehr frostempfindlich´) eingestuft werden Die bindigen Böden sind aufgrund der prägenden Feinkornanteile in die Frostempfindlichkeitsklasse F 3 einzustufen (´sehr frostempfindlich´).


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Zustandsgrenzen-Ermittlung: Die Bestimmung der Zustandsgrenzen (Fließ- und Ausrollgrenzen) nach der DIN EN ISO 17892-12 [3] wurde ergänzend an den Proben 2/3 und 9/2 durchgeführt. Die Ergebnisse sind in der Tabelle 10 zusammengefasst und in den Anlagen 5.1 und 5.2 dargestellt.

Tabelle 10: Ergebnisse der Zustandsgrenzen-Ermittlung (Fließ-/Ausrollgrenzen)

Probe /FließgrenzeAusrollgrenzePlastizitätszahlWassergehaltKonsistenzzahlBoden-
(Genese)w Lw PI PwI Cgruppe
2/3 (U)50,8 %28,7 %22,1 %24,4 %1,19 (´halbfest´)UA
9/2 (U)36,6 %21,9 %14,7 %21,4 %1,03 (´halbfest´)TM

Legende: U = Fluviatillehm, TM = mittel plastische Tone, UA = ausgeprägt plastische Schluffe

Bei Einsatz der gewonnenen Daten in das Plastizitätsdiagramm nach Casagrande [42] liegt die Probe 2/3 im Bereich der nach DIN 18196 [38] bezeichneten Bodengruppe ´ausgeprägt plastische Schluffe (UA)´ und die Probe 9/2 im Bereich der Bodengruppe ´mittel plastische Tone (TM)´.

Bei Betrachtung der Plastizitätszahlen sowie Einsetzung in den sog. Konsistenzbalken nach Atterberg [43] ergibt sich für die untersuchte Probe 2/3 ein breiter Bildsamkeitsbereich, sodass bei Wassergehaltsänderungen (Zunahmen) weniger schnell die Gefahr einer Konsistenz- verringerung existiert (geringe Nässesensibilität). Bei Betrachtung der Plastizitätszahlen sowie Einsetzung in den sog. Konsistenzbalken nach Atterberg [43] ergibt sich für die untersuchte Probe 9/2 ein eher schmaler Bildsamkeitsbereich, sodass bei Wassergehaltsänderungen (Zunahmen) schneller die Gefahr einer Konsistenz- verringerung existiert (ausgeprägte Nässesensibilität).

Ausgehend von der Konsistenzzahl liegt der Boden im ungestörten Zustand in halbfester Konsistenz vor. Nach Auskofferung (Wegnahme der Überlagerungsspannung) und/oder ungünstigen Witterungsbedingungen ist eine Konsistenzabnahme bis hin zum weich-breiigen Zustand möglich.


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4.2 Baugrundbeurteilende Geländeversuche (DPL)

Die Untersuchungen erfolgten gemäß der DIN EN ISO 22476-2 [44] und TP BF-StB Teil B15.1 [45] und wurden mit der sog. leichten Rammsonde durchgeführt (DPL = ´Dynamic Probing Light 5´, 5 cm² Spitzenquerschnitt). Die Rammsondierungen wurden in unmittelbarer Nähe zu den zuvor durchgeführten Rammkernsondierungen (KRB 01 - 06, KRB 09 - 14) angesetzt. Die Ergebnisdarstellung erfolgt in der Gegenüberstellung Schlagzahl pro 10 cm Eindringteufe n 10 gegen die Tiefe. Die Rammdiagramme der DPL sind in den Anlagen 2.1 und 2.3 grafisch dargestellt und den jeweiligen Rammkernsondierungen gegenübergestellt. Ausgewertet werden nur die Bereiche unterhalb von Versiegelungen und organischen Oberböden.

 Füll-Kies: Die unterhalb der Versiegelungen erbohrten Füll-Kiese weisen aufgrund einer Einbauverdichtung und dem dauerhaften Eintrag von Verkehrslasten dichte Lagerungen auf.

 Füll-Lehm (nur KRB 12): Örtliche Füll-Lehme weisen oberflächennah weiche bis weich- steife Konsistenzen auf. Mit zunehmender Tiefe liegt eine steife Konsistenz vor.

 Fluviatillehm: Die angetroffenen bindigen Fluviatilablagerungen liegen in weichen bis weich-steifen Konsistenzen vor. Örtlich liegen vereinzelt steife Konsistenzen und sehr vereinzelt steif-halbfeste Konsistenzen vor.

 Fluviatilkies: Die Fluviatilkiese liegen in vorwiegend mitteldichter bis dichter Lagerung vor.

 Verwitterungslehm (nur KRB 12): Der Verwitterungslehm liegt in halbfester Konsistenz vor.

 Verwitterungskies (nur KRB 12): Der Verwitterungskies liegt dicht bis sehr dicht gelagert vor.


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4.3 Baugrundbeurteilende Geländeversuche (DPH)

Im Bereich des Brückenbauwerkes erfolgten die Untersuchungen gemäß der DIN EN ISO 22476- 2 [44] und wurden mit der sog. Schweren Rammsonde durchgeführt (DPH = ´Dynamic Probing Heavy´, 15 cm² Spitzenquerschnitt). Die Rammsondierungen wurden im Nahbereich der durchgeführten Kleinrammbohrungen KRB 07 und KRB 08 angesetzt. Die Ergebnisdarstellung erfolgt in der Gegenüberstellung Schlagzahl pro 10 cm Eindringteufe n gegen die Tiefe. Die Rammdiagramme der DPH sind in 10 der Anlage 2.2 grafisch dargestellt. Ausgewertet werden nur die Bereiche unterhalb der Versiegelungen.

In der folgenden Tabelle 11 erfolgt eine orientierende Gegenüberstellung der DPH-Schlagzahlen und der zugehörigen Lagerungsdichten / Konsistenzen der Fluviatilablagerungen.

Tabelle 11: Gegenüberstellung DPH-Schlagzahlen bindige - nicht bindige Böden

DPH-Schlagzahlen n (nichtbindige Böden) 10≤ ca. 4 ca. 4 - 11 ≥ ca. 11
zugehörige Lagerungsdichte± locker ± mitteldicht ± dicht
DPH-Schlagzahlen n (bindige Böden) 10ca. 0 - 2 ca. 2 - 5 ca. 5 -9 ca. 9 - 17
zugehörige Konsistenz± breiig ± weich ± steif ± halbfest

Ausgewertet werden nur die Bereiche unterhalb von Versiegelungen. Bis etwa 2,00 m u. GOK (DPH 07) bzw. 1,20 m u. GOK (DPH 08) liegen einheitlich geringe Schlagzahlen von n < 9 vor. Die Böden bis zu diesem Tiefenniveau weisen eine unzureichende 10 Tragfähigkeit auf. Erst ab g. g. Niveaus, etwa ab der Vorlage der Fluviatilkiese (KRB 08 bei etwa 1,20 m u. GOK) bzw. innerhalb dieser (KRB 07 bei etwa 2,00 m u. GOK) ist eine Zunahme der Schlagzahlen auf ein hohes Niveau (n > 10 bis > 120) festzustellen. Die Fluviatilkiese liegen in dichten bis sehr 10 dichten Lagerungen vor und sind für den Abtrag der Bauwerkslasten geeignet und heranzuziehen.

Im Idealfall sollten die Lasten über die mind. halbfesten Verwitterungsbildungen in den Baugrund abgetragen werden. Welche Gründungsmaßnahmen hier möglich sind bzw. empfohlen werden kann dem Kapitel 5.0 entnommen werden.


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4.4 Bodenmechanische Kennwerte / Baugrundbeurteilung

In der folgenden Tabelle 12 werden, basierend auf örtlichen Erfahrungs- und Literaturwerten, Schwankungsbreiten der bodenmechanischen Kennwerte für die gründungsrelevanten Bodenschichten aufgeführt. Sie stellen ´vorsichtige Schätzwerte der Mittelwerte´ (charakteristische Werte) dar.

Tabelle 12: Bodenmechanische Kennwerte der gründungsrelevanten Bodeneinheiten

BODENARTγγ´φ / φ k s,kc kE s,k
(kN/m3)(kN/m3)()(kN/m²)(kN/m²)
neue Schotterung: Kies, sandig; ± dicht21,0 - 22,013,0 - 14,035,0 - 37,5060.000 - 100.000
Füll-Kies: Kies, schwach sandig, (schwach) steinig; dicht20,0 - 21,012,0 - 13,035,0040.000 - 80.000
Füll-Lehm/Fluviatillehm: bindiger Boden, sandig, schwach kiesig, u. U. schwach organisch; weich18,0 - 18,5 RW 18,58,0 - 8,5 RW 8,525,0 - 27,5 RW 25,003.000 - 6.000 RW 4.000
Fluviatillehm: Schluff, (schwach-stark) tonig, (schwach) sandig, (schwach-stark) kiesig, u. U. schwach organisch/humos; weich-steif bis steif18,5 - 19,0 RW 19,08,5 - 9,0 RW 9,027,5 - 30,0 RW 27,506.000 - 8.000 RW 7.000
verlehmter Fluviatilsand: Feinsand/Schluff, schwach kiesig, schwach organisch; locker/weich17,0 - 17,5 RW 17,58,0 - 8,5 RW 8,527,5 - 30,0 RW 27,504.000 - 8.000 RW 6.000
verlehmter Fluviatilkies: Kies, (schwach) sandig, schluffig, z. T. schwach tonig; mitteldicht bis dicht19,0 - 21,0 RW 19,011,0 - 13,0 RW 11,532,5 - 35,0 RW 32,5020.000 - 50.000 RW 30.000
Fluviatilkies: Kies, (schwach) sandig, (schwach) schluffig, z. T. schwach tonig; mitteldicht bis dicht19,5 - 21,5 RW 20,011,5 - 13,5 RW 12,032,5 - 35,0 RW 32,5035.000 - 60.000 RW 40.000
Verwitterungslehm: Schluff, tonig, schwach feinsandig, schwach kiesig; halbfest19,5 - 20,0 RW 20,09,0 - 10,0 RW 10,022,5 - 27,5 RW 27,55 - 10 RW 510.000 - 18.000 RW 15.000
Verwitterungskies: Kies stark schluffig, feinsandig, schwach tonig; dicht21,0 - 22,0 RW 22,013,0 - 14,0 RW 14,035,0 RW 35,00 - 5 RW 040.000 - 80.000 RW 50.000

Legende: γ = Wichte des erdfeuchten Bodens; γ´ = Wichte d. Bodens unter Auftrieb; φk = Reibungswinkel; φs,k = Ersatzreibungswinkel; ck = Kohäsion; Es,k = Steifeziffer


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4.5 Bodenklassen, Homogenbereiche, Bodengruppen und Frostklassen

In der folgenden Tabelle 13 erfolgt die Zuweisung der Homogenbereiche der relevanten Gewerke Landschaftsbau-, Erd-, Verbau- und Bohrarbeiten für gleichartige Baugrundeigenschaften. Im Rahmen dessen erfolgt die Angabe der alten Bodenklassen für Erdarbeiten, die Zuteilung der Bodengruppen für bautechnische Zwecke sowie die Angabe der Frostempfindlichkeitsklassen.

Tabelle 13: Bodenklassen, Bodengruppen, Frostklassen, Homogenbereiche

Homogenbereiche
Gewerke
DPL-/DPH-BodenklasseBodengruppeFrostklasseLandschaftsbau-
SchichtgliederSchlagzahlen(DIN 18300 altBohrbarkeit(DIN 18196(ZTV E-StBarbeiten [47],
n 10[46])[38])[41])Erd- [48],
Verbau- [49] u.
Bohrarbeiten [50]
(Füll-) Mutterboden1)-1BB 2A (OH/OU), OH/OUF 2 - F 32)
LAND 1
Füll-Kies3)DPL n ≤ 60PL 103, u. U. 5BN 1-2A (GW/GU/GU*/ X)F 1 - F 32)
Füll-Lehm1)DPL n ≤ 60PL 104, u. U. 2BB 2A (UL/UM/TL/T M/ OU)F 3
ERD 1,
Fluviatillehm1)DPL n ≤ 60PL 104, u. U. 2BB 2UA/UM/TA/T MF 2 - F 3VER 1,
BOH 1
verlehmter Fluviatilsand1)DPH n < 20 103 - 4, u. U. 2BN 2SU/SU*F 1 - F 32)
Fluviatilkies3)4)DPH n < 20/ 10 DPL n ≤ 60PL 103, u. U. 5BN 1-2/ BS 1GW/GU/GU*/ GT/GT*F 1 - F 32)
Steine/Blöcke3)4)DPH n < 20 106 - 7BS 1-BS 4X/YF 1
DPH n > 20 10
Fluviatilkies3)4)DPH n > 20 10 DPL n > 60 103, u. U. 5BN 1-2/BS 1GW/GU/GU*/ GT/GT*F 1 - F 32)
ERD 1,
VER 2,
Verwitterungs- bildungen3)4)DPL n > 60 103 - 5, u. U. 6BN 1-2/BB 3/ BS 1-2Zv/GU/GU*/ GT/GT*/UM/ TMF 2 - F 32)
BOH 2

Legende: 1) bei Wassersättigung bewegungsempfindlich 2) abhängig vom Feinkornanteil 3) Steingehalte > 30 Gew.-% mit mehr als 0,01 – 0,1 m3 Rauminhalt = Bk 6 4) Steine über 0,1 m3 Rauminhalt = Bk 7


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Homogenbereich LAND 1: Für den Mutterboden erfolgt die Ausweisung eines eigenen Homogenbereichs für das Gewerk Landschaftsbauarbeiten nach der DIN 18320 [47]. Organische Oberböden sind getrennt zu behandeln, da sie gemäß der geltenden Norm nicht in das Eigentum des beauftragten Tiefbauunternehmens übergehen, sondern als schützenswertes Gut gelten. Die Homogenbereiche werden nach DIN 18196 [38], DIN 18915 [51] sowie nach dem Stein- und Block-Anteil zugeteilt. Da die Eigenschaften zur Bodenlösung nicht nennenswert anders sind und dem IB KLEEGRÄFE der weitere Nutzweg nicht bekannt ist, erfolgt keine Angabe der spezifischen Eigenschaften gemäß DIN 18320.

Homogenbereich ERD 1: Es ist davon auszugehen, dass die Lösung der relevanten Böden überwiegend mittels Löffelbagger-Einsatzes mit Schneidbestückung/Zahnbestückung möglich sein wird. Die dicht gelagerten Fluviatilkiese und Verwitterungskiese sind aller Wahrscheinlichkeit nach nur mit Zahnbestückung effizient zu lösen. Dieser Mehraufwand sollte mit einkalkuliert werden.

Die obigen Aussagen gelten nicht für ggf. im Untergrund befindliches Material in Stein- bzw. Blockkorngröße sowie für (bislang unbekannte) anthropogene Strukturen wie z. B. alte Tanks, Schächte, Bodenplatten, Fundamente oder sonstige Unterflurbauteile. Diese sollten grundsätzlich vollständig aus dem Baufeld entfernt werden. Hierfür wäre u. U. ein erhöhter Lösungsaufwand erforderlich.

Von o. g. Aussagen ebenfalls ausgeschlossen ist die Lösung der vorhandenen Versiegelung. Hierfür ist eine gesonderte Position im Leistungsverzeichnis aufzuführen.

Eine Aufnahme der Bodenklassen 6 und 7 in die Ausschreibung empfiehlt sich als Eventual- position für die Bergung von g. g. Grobmaterial. Die Bodenklasse 6 z. B. beinhaltet (neben leicht lösbaren Fels) auch vergleichbar schwer zu lösende Bodenarten und Aushubmassen mit Steinanteilen (Korndurchmesser > 63 mm) von mehr als 30 %. Bodenklasse 7 z. B. beinhaltet (neben Fels) auch Blöcke mit einem Kugeldurchmesser > 0,6 m (> 0,1 m³ Rauminhalt).

Es wird empfohlen, die entsprechenden EBV-/DK-Material-/Zuordnungsklassen der anfallenden Aushubmassen (siehe Kapitel 3.2) über gesonderte Positionen im Leistungsverzeichnis abzufragen (Zulagen), da die übrigen Eigenschaften für das einsetzbare Erdbaugerät nicht nennenswert anders sind. Die Ausweisung gesonderter Homogenbereiche unter Berück- sichtigung der chemischen Zuordnung erfolgt daher nicht.

Homogenbereiche VER 1 und VER 2: Die Homogenbereiche für das Gewerk Verbauarbeiten wird nach der DIN 18303 [49] festgelegt. Bei der Einbringung von einbindenden Verbauten (z. B. Bohlträgern, Spundwänden, o. ä.) im oberen Profilbereich kann der Homogenbereich VER 1 angesetzt werden. Im Bereich ab DPH-Schlagzahlen von etwa n > 20 10


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bzw. DPL-Schlagzahlen von etwa n > 60 sollte der Homogenbereich VER 2 angesetzt werden. 10 Dies umfasst primär die im unteren Profilbereich anstehenden dichten Fluviatilkiese und Verwitterungsbildungen.

Die Ausweisung von zwei Homogenbereichen für das Gewerk ´Verbauarbeiten´ beruht daher ausschließlich auf den zu erwartenden bautechnischen Erschwernissen aufgrund der festgestellten hohen Lagerungsdichten. Bei der Einbringung von z. B. Spundbohlen/H-Trägern werden somit vermutlich nicht nur Vorbohrungen, sondern sehr wahrscheinlich auch Austauschbohrungen erforderlich. Es sei bereits an dieser Stelle darauf hingewiesen, dass für das Einheben von Verbauten entsprechend leistungsfähige Gerätschaften heranzuziehen sind, deren Einsatzgewicht ggf. (deutlich) über denen des Erdbaus liegen kann.

Homogenbereiche BOH 1 und BOH 2: Die Homogenbereiche für das Gewerk Bohrarbeiten wird nach der DIN 18301 [50] festgelegt. Bei der Ausführung von Bohrarbeiten im Rahmen von Vorbohrungen oder Austauschbohrungen kann vermutlich zur Vorlage von dichten Fluviatilkiesen der Homogenbereich BOH 1 in Ansatz genommen werden, auf den die einzusetzende Maschinentechnik AN-seits abzustimmen ist. Bei der Vorlage der dichten bis sehr dichten Fluviatil- und Verwitterungskiese sowie die steif bis halbfest konsistenten Verwitterungslehm ist der Homogenbereich BOH 2 in Ansatz zu nehmen. Auch hier beruht die Festlegung der zwei Homogenbereiche auf den bautechnischen Erschwernissen durch die Lagerungsdichten. Der Homogenbereich BOH 1 schließt das untergeordnete Vorkommen von Material in Stein- und Blockkorngröße ein, da entsprechendes Grobkorn weder in den Auffüllungen noch in den geogenen Materialien gänzlich ausgeschlossen werden kann. Diese Bestandteile können einen Bohrfortschritt erheblich verlangsamen oder im ungünstigsten Fall ein ´Ausbohren´ oder eine Bergung erforderlich machen.

Sollten hiervon abweichende Erdbaugeräte oder Verfahren zum Einsatz kommen, so wird um Mitteilung zwecks Anpassung der Homogenbereichsfestlegung gebeten.


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Tabelle 14: Erläuterungen Tabelle 13

NormSymbol/BezeichnungErläuterung
nach alter DIN 18300 [46]Bodenklasse 1 Oberböden Bodenklasse 2 fließende Bodenarten Bodenklasse 3 leicht lösbare Bodenarten Bodenklasse 4 mittelschwer lösbare Bodenarten Bodenklasse 5 schwer lösbare Bodenarten Bodenklasse 6 leicht lösbarer Fels oder vergl. Bodenarten Bodenklasse 7 schwer lösbarer Fels
nach DIN 18301 [50]Bodenklasse BN 1 nichtbindige Böden, Feinkornanteil ≤15 % Bodenklasse BN 2 nichtbindige Böden, Feinkornanteil >15 % Bodenklasse BB 2 bindige Böden, weich bis steif (c > 20 bis 200 kN/m2) u Bodenklasse BB 3 bindige Böden, halbfest (c > 200 bis 600 kN/m2) u Zusatzklasse BS 1 Steinkornanteil < 30 % Zusatzklasse BS 2 Steinkornanteil > 30 % Zusatzklasse BS 3 Blockkornanteil < 30 % Zusatzklasse BS 4 Blockkornanteil > 30 %
nach DIN 18196 [38]A Auffüllung OU Schluffe mit organischen Anteilen OH grob- und gemischtkörnige Böden mit Anteilen humoser Art GW weitgestufte / intermittierende Kiese GU/GU* Kies-Schluff-Gemische GT/GT* Kies-Ton-Gemische SU/SU* Sand-Schluff-Gemische UA/TA ausgeprägt plastische Schluffe/Tone UM/TM mittel plastische Schluffe/Tone UL/TL leicht plastische Schluffe/Tone X/Y Steine / Blöcke Zv Fels, verwittert
nach ZTV E-StB [41]F 1 nicht frostempfindlich F 2 gering bis mittel frostempfindlich F 3 sehr frostempfindlich
HomogenbereicheERD 1/VER 1/BOH 1: Eigenschaften siehe Tabelle 15a/b ERD 1/VER 2/BOH 2: Eigenschaften siehe Tabelle 15b
Erdarbeiten
nach DIN 18300 [48],
Verbauarbeiten
nach DIN 18303 [49]
und Bohrarbeiten
nach DIN 18301 [50]

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4.6 Homogenbereiche gem. VOB Teil C

Die Festlegung von Homogenbereichen erfolgt im Hinblick auf die anzusetzende Geotechnische Kategorie GK 1 für den Straßenbau (Tabelle 15a) und auf die anzusetzende Geotechnische Kategorie GK 2 für den Brückenbau (Tabelle 15b). Hintergrund der Zuweisung der Geotechnischen Kategorie GK 2 für den Brückenbau sind die Bauwerksdimensionierung und die Lage in unmittelbarer Nähe zu dem Vorfluter, welche das Bauvorhaben als mindestens ´mittel schwierig´ einstufen.

Tabelle 15a: Kennwerte für Homogenbereich ERD 1 (Abgrenzung: Tab. 13)

Kennwert / EigenschaftHomogenbereiche (Wertebereiche)
Gewerk ´Erdarbeiten´
ERD 1
Anteil Steine und Blöcke≤ 30 % (Schätzung)
Anteil große Blöcke≤ 2 % (Schätzung)
undrainierte Scherfestigkeit≤ 150 kN/m2 bzw. n. b.
Konsistenzweich bis halbfest bzw. n. b.
Plastizitätszahl~ 0,10 bis 0,30 bzw. n. b.
Lagerungsdichte~ 0,25 bis ~ 0,65
BodengruppenA, X, Y, OH, OU, GW, GU, GU*, GT, GT*, SU, SU*, UA, UM, UL, TA, TM, TL, Zv
Ortsübliche BezeichnungAuffüllungen, Fluviatilablagerungen, Verwitterungsbildungen

Legende: n. b.: nicht bestimmbar bzw. nicht bestimmt


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Tabelle 15b: Kennwerte für Homogenbereiche ERD 1, VER 1+2 und BOH 1+2 (Abgrenzung: Tab. 13)

Kennwert / EigenschaftHomogenbereiche (Wertebereiche)
Gewerke ´Erdarbeiten´ + ´Verbauarbeiten´ + ´Bohrarbeiten´
ERD 1 + VER 1 + BOH 1VER 2 + BOH 2
Kornverteilung mit Körnungsbändernsiehe Anlage 3.1, zzgl. Stein-/Blockanteil
Definition von Steinen + BlöckenAuffüllungen: Natursteinbruch i. w. S. Geogenbereich: Flusskiese, Verwitterungsrelikte
Anteil Steine und Blöcke≤ 20 % (Schätzung)
Anteil große Blöcke≤ 2 % (Schätzung)
mineral. Zusammensetzung der Steine und BlöckeAuffüllungen: v. a. Natursteinschotter Geogenbereich: v. a. Ton-, Schluff-, Kalkstein
Dichteρ = 2,65 – 2,85 g/cm3 (Korndichte) s
Kohäsion≤ 10 kN/m2 bzw. n. b.
undrainierte Scherfestigkeit≤ 150 kN/m² bzw. n. b.
Sensitivitätn. b.
Wassergehalt~ 3 % bis 50 % bzw. n. b.
Konsistenzweich bis steif bzw. n. b.steif-halbfest bzw. n. b.
Konsistenzzahl~ 0,25 bis 1,2 bzw. n. b.> 1,2 bzw. n. b.
Plastizitätgering bis mittel bzw. n. b.
Plastizitätszahl~ 0,10 bis 0,40 bzw. n. b.
Durchlässigkeitca. k = 1 * 10-3 bis 1 * 10-9 m/s f
Lagerungsdichte~ 0,30 bis 0,65> 0,65
Kalkgehaltn. b.
Sulfatgehaltn. b.
Organischer Anteil≤ 5 % (Schätzung)
Abrasivitätn. b. (bei Bedarf LCPC-Versuch)
BodengruppenA, X, Y, OH, OU, GW, GU, GU*, GT, GT*, SE, SU, SU*, UA, UM, UL, TA, TM, TL, Zv
Ortsübliche BezeichnungAuffüllungen, Fluviatilablagerungen, Verwitterungsbildungen

Legende: n. b.: nicht bestimmbar bzw. nicht bestimmt


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5.0 Hinweisgebungen zum Brückenbau

5.1 Vorgesehene Planung

Es ist im Zuge des Lückenschlusses des Radweges zwischen Eikeloh und Bad Westernkotten ein Brückenneubau über die ´Pöppelsche´ (Länge des gesamten Brückenübergangs ca. 25 m, Breite ca. 3,5 m) geplant. Eine detaillierte Planung liegt zum Zeitpunkt der Berichtserstellung nicht vor. Es wird davon ausgegangen, dass die Widerlager herkömmliche Fundamente erhalten sollen und das aufgrund der primären Nutzung als Radwegbrücke nur geringe horizontale Spannungen abzutragen sein werden. Von einer Befahrung der Brücke – auch durch Fahrzeuge des Unterhaltungsdienstes – wird aktuell nicht ausgegangen. In der Frosteinwirkungszone I kann die frostfreie Gründung von Fundamenten allgemein ab 0,8 m unter zukünftiger Geländeoberkante erfolgen.

Eine Veränderung der aktuellen Gewässersohlen wird nicht vermutet. Typischerweise erfolgt die Gründung von Fundamenten der Brückenwiderlager 0,50 m unterhalb der Gewässersohle, um eine ´Unterspülung´ und einhergehende Instabilität des Bauwerks zu vermeiden.

Basierend auf den Untersuchungsergebnissen kann das aktuelle Bauvorhaben in die Geotechnische Kategorie 2 (GK 2) eingestuft werden.

5.2 Gründungsberatung

Grundsätzlich ist eine herkömmliche Flachgründung der Brücke aufgrund moderater Lasteinleitungen und tragfähiger Böden möglich. Die Eckdaten sind in der nachfolgenden Tabelle 16 zusammengefasst.

Tabelle 16: Relevante Höhenangaben

Lagewestliches Widerlager (KRB 07)östliches Widerlager (KRB 08)
aktuelle GOK+97,39 m NHN+96,98 m NHN
OK aktuelle Bachsohleca. +96,10 m NHN
OK Gewässerca. +96,22 m NHN
Annahme UK neues Widerlagermind. 0,50 m u. Bachsohle ca. bei +95,60 m NHN
OK gut tragfähiger BaugrundKRB 07 ab +95,39 m NHN (mitteldicht-dichter Fluviatilkies)KRB 08: ab +95,78 m NHN (dichter Fluviatilkies)
Empfohlene GründungStreifenfundamente (ggf. Tieferführung) auf mitteldicht-dichten Fluviatilkies und 20 cm Güteschotter-Sauberkeitsschicht
Grundwasser am 09.03.2026KRB 07: +96,29 m NHNKRB 08: +96,13 m NHN
Bemessungswasserstand0,00 m u. akt. GOK

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Bodenverhältnisse: Das bei einer Flachgründung empfohlene Gründungsniveau liegt bei 50 cm unterhalb der zukünftigen Gewässersohle, so dass eine ´Unterläufigkeit´ der Fundamente ausgeschlossen werden kann. Auf g. g. Niveau stehen im Bereich der KRB 07 (westliches Widerlager) voraussichtlich mitteldicht gelagerte Fluviatilkiese und im Bereich KRB 08 vermutlich mitteldicht bis dicht gelagert (verlehmter) Fluviatilkiese an.

Grundwasser wurde auf +96,29 m NHN (KRB 07) bzw. +96,13 m NHN (KRB 08) erbohrt. Es besteht ein Grundwasser-Anstiegspotential, welches zudem in Korrelation mit dem Bachwasser steht. Der Bemessungswasserstand ist ca. in Höhe der GOK anzusetzen (siehe Kap. 2.2). Bei einer Flachgründung ist somit von einer permanenten Grundwasserbeeinflussung der Gründungselemente auszugehen.

Baugrundbeurteilung: Die Baugrundverhältnisse auf Gründungsniveau werden von den mitteldicht bis dicht gelagerten mäßig verlehmten Fluviatilkiesen geprägt. Diese weisen im Gründungsbereich maßnahmenbezogen nicht durchgängig ausreichend hohe Lagerungsdichten auf. Die Lagerungsdichte der Fluviatilkiese nimmt zur Endteufe der Bohrungen zu. Unter oben genannten Annahmen kommen die Fundamente bei einer Flachgründung in den o. g. Böden zum Liegen. Die vorgenannten mitteldicht gelagerten Fluviatilkiese (KRB 07) sind als nicht tragfähiger Boden einzustufen. Die mind. dicht gelagerten Fluviatilkiese sind als tragfähiger bis gut tragfähiger Boden einzustufen. Bei mäßigen Lasteinträgen existiert projektbezogen eine ausreichende Gründungseignung auf den dichten (verlehmten) Fluviatilkiesen.

Gründungsvorschlag: Die ermittelten Bodenverhältnisse lassen eine Flachgründung zu. Voraussetzung für eine Flachgründung ist, dass die während der Geländearbeiten angetroffenen Boden- und Feuchteverhältnisse auch bei Durchführung der Maßnahme im Untersuchungsbereich vorliegen. Es wird empfohlen, die Widerlager auf Streifenfundamenten mit ggf. Tieferführungen auf tragfähigen Schichten zu gründen. Die Fundamente müssen bis mindestens 0,50 m unterhalb der Gewässersohle in die mindestens dicht gelagerten Fluviatilkiesen (KRB 07/KRB 08) reichen. Zusätzlich wird empfohlen eine etwa 0,20 m mächtige Güteschotter-Sauberkeitsschicht zur Schaffung eines homogenen Planums einzubauen. Zur Einbringung der Gründungselemente sollte im Vorfeld eine Sicherung der Baugrube zum Schutz vor seitlichem Wasserdrang errichtet werden.


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5.3 Gründung über Streifenfundamente

Streifenfundamentgründung: Bemessungswert des Sohlwiderstandes: Anhand der in der Tabelle 12 angegebenen Bodenkennwerte wurden voraussichtliche Setzungen der Streifenfundamente berechnet (siehe Anlage 8.1-8.2). Es wird von einer Einbindung von 0,5 m unter Gewässersohle, einer Fundamentlänge von ca. 3,5 m (angenommene neue Brückenbreite) und einem Lastabtrag auf einem 0,20 m Güteschotterpolster auf dem dicht gelagerten Fluviatilkies ausgegangen. Die maximale Beanspruchung des Baugrundes wird zunächst mit  = 400 kN/m2 R,d angenommen. Der Bemessungswert des Sohlwiderstandes  muss im Rahmen der Tragwerksplanung mit R,d dem Bemessungswert der Sohldruckbeanspruchung  verglichen werden, der sich aus den E,d teilsicherheitsbehafteten Bemessungslasten des Bauwerkes ergibt. Der früher angegebene zulässige Sohldruck  entspricht daher dem charakteristischen Wert der Sohlbeanspruchung zul.  E,k. In den Tabellen 17a und 17b sowie der Anlage 8.1 und 8.2 sind die zu erwartenden Setzungen aufgeführt. Der angegebene Bemessungswert des Sohlwiderstandes für die jeweilige Fundamentbreite sollte nicht überschritten werden.

Tabelle 17a: Setzungsbeträge (Streifenfundamente, Anlage 8.1) – KRB 07

Fundamentgründung (a = 3,5 m), Einbindung: 0,5 m u. Pöppelsche-Sohle
Gründungsmedium0,20 m Güteschotter auf dicht gelagerten Fluviatilkies
UnterbauFundamenttieferführung auf mind. +95,39 m NHN
FundamentbreiteBemessungswert des SohlwiderstandesGesamtsetzungBettungsziffer k s
b = 0,50 = 400 kN/m² R,dS = ca. 0,47 cm g59,5 MN/m³
b = 0,60S = ca. 0,54 cm g52,1 MN/m³
b = 0,70S = ca. 0,60 cm g46,7 MN/m³
b = 0,80S = ca. 0,66 cm g42,6 MN/m³
b = 0,90S = ca. 0,71 cm g39,4 MN/m³
b = 1,00S = ca. 0,76 cm g36,7 MN/m³

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Tabelle 17b: Setzungsbeträge (Streifenfundamente, Anlage 8.2) – KRB 08

Fundamentgründung (a = 3,5 m), Einbindung: 0,5 m u. Pöppelsche-Sohle
Gründungsmedium0,20 m Güteschotter auf mitteldicht-dicht gelagerten Fluviatilkies
UnterbauFundamenttieferführung auf mind. +95,60 m NHN
FundamentbreiteBemessungswert des SohlwiderstandesGesamtsetzungBettungsziffer k s
b = 0,50 = 400 kN/m² R,dS = ca. 0,62 cm g45,6 MN/m³
b = 0,60S = ca. 0,71 cm g39,8 MN/m³
b = 0,70S = ca. 0,79 cm g35,6 MN/m³
b = 0,80S = ca. 0,87 cm g32,4 MN/m³
b = 0,90S = ca. 0,94 cm g29,9 MN/m³
b = 1,00S = ca. 1,01 cm g27,9 MN/m³

Bei den genannten Setzungen handelt es sich um die Gesamtsetzungen, welche in dem relevanten Baugrund innerhalb gleichartig gegründeter Bauteile ohne größere Setzungs- unterschiede auftreten. Die Setzungsdifferenzen betragen rechnerisch < 1 cm, was in der Regel nicht zu einer Überbeanspruchung der Bauwerkskonstruktion führt.


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5.4 Hinweisgebungen zur Gründung

5.4.1 Spezielle Hinweisgebungen

Sicherung Baufeld: Wichtigster Punkt ist - neben der GW-Absenkung (s. u.) - die Unterbindung der Bachwasserzuströmung in die bauzeitlich tiefergelegene Baugrube. Dies kann durch verschiedene Maßnahmen erfolgen, welche u. U. kombiniert werden können/ müssen. Es folgen mögliche Maßnahmen: ➢ Sandsackabdichtung ➢ Wallaufschüttung in Verbindung mit bauzeitlicher, kleinräumiger Teil-Bachumleitung ➢ Einsatz von mehreren in Längsrichtung nebeneinanderstehenden Plattenverbaueinheiten mit innenseitiger Teilbefüllung zur Trennung Bach / Baugrube ➢ bauzeitliche Verrohrung des betreffenden Abschnittes mit einem ausreichend groß dimensionierten Rohr. Je nach Vorgehensweise sollte grundsätzlich sehr zügig gearbeitet werden, damit die Baugrube nicht zu lange offensteht.

Gewässerverrohrung: Ggf. wird die Verrohrung der Pöppelsche zur Unterbindung des Wasserzuflusses in die Baugruben notwendig. Die herzustellenden Verrohrungen sind entwässerungstechnisch ausreichend zu dimensionieren und hinsichtlich des zu erwartenden Lastanfalls (Überschüttung/Befahrung) zu bemessen.

Wasserhaltung: Grundsätzlich muss das Grundwasser bauzeitlich bis ca. 0,5 m unter Aushubsohle abgesenkt werden. Bei den Verhältnissen am Untersuchungstag (09.03.2026) sowie einem Aushub bis ca. +95,19 m NHN (KRB 07) bzw. bis ca. +95,40 m NHN (KRB 08) ergeben sich GW-Absenkhöhen von ≥ 1,6 m. Angeraten wird eine ´geschlossene Wasserhaltung´ mittels Vakuumlanzen (Bohrfilter). Die Anlage ist gegenüber möglichen GW-/ Bachwasser-Anstiegen deutlich unempfindlicher als beispielsweise eine ´offene Wasserhaltung´. Eine ´geschlossene Wasserhaltung´ beinhaltet damit eine größere Planungssicherheit gegenüber Unwägbarkeiten hinsichtlich der Entwicklung der Wasserstände. Von großer Wichtigkeit ist der Vorlauf dieser Anlage vor Beginn der Auskofferungsarbeiten. Die Einbindetiefe der Lanzen bedarf der Spezifizierung durch den Absenker. Von Seiten des Absenkers ist zu beachten, dass heterogene Durchlässigkeiten vorliegen und die Bedingungen diesbezüglich als ´schwierig´ zu beschreiben sind. Bei den anstehenden Böden und den Durchlässigkeitsbeiwerten von kf ~ 10-4 bis <10-8 m/s handelt es sich z. T. um den Grenz- Anwendungsbereich einer Vakuum-Absenkungsanlage. Lanzenabstand, Vakuumdruck und Vorlaufzeit sind von der ausführenden Firma zu bestimmen, da diese Faktoren geräteabhängig sind. Die hierfür benötigten Eckdaten (Durchlässigkeit, Bodenverhältnisse, etc.) sind diesem


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Gutachten zu entnehmen. Wichtig ist des Weiteren die ausreichende Tiefe der Absenkung, damit sich die Überschneidung/Schnittlinien der Absenktrichter unterhalb der Baugrubensohle befinden (Vermeidung eines hydraulischen Grundbruches). Ergänzend sollten Pumpensümpfe als Unterstützung eingeplant werden. Es muss das gesamte Bodenprofil zuverlässig entwässert werden. Detailfestlegungen müssen vom Absenker vorgenommen werden. Auch sollte von Seiten des AN geprüft werden, ob ggf. sogenannte OTO-Filter (Oberflächen-Tiefen-Objekt-Filter), welche den Wasserfluss aufrechterhalten und gleichzeitig verhindern, dass feine Sedimente (Schluff, Ton, Feinsand) die Entwässerungsanlage beeinträchtigen, eingesetzt werden müssen. Diese Filteranlagen besitzen eine mehrschichte Filterstruktur, wodurch das Wasser effektiver gefiltert und gleichzeitig die Gefahr der Verstopfung durch feine Partikel reduziert wird. Den angefragten Firmen sollte für die Angebotserstellung der Geotechnische Bericht zur Verfügung gestellt werden. Bezüglich der (Wieder-)Einleitung der bei der GW-Absenkung anfallenden Wässer in einen städtischen Kanal (falls vorhanden) oder in die Pöppelsche ist die Erlaubnis bei den STADTWERKE ERWITTE bzw. der Unteren Wasserbehörde des KREISES SOEST zu beantragen. Die absenkende Firma hat zu gewährleisten, dass durch die absenkenden Maßnahmen keine schädigenden Auswirkungen (Setzungen) an Nachbarbauwerken eintreten. Die Grundwasserabsenkung sollte nicht länger als unbedingt notwendig betrieben werden. Grundsätzlich sollte hierfür eine Firma beauftragt werden, welche ausreichende Erfahrungen mit Vakuum-Grundwasserabsenkungen besitzt. Die Arbeiten sollten in niederschlagsarmen Perioden durchgeführt werden. Bei Hochwasserereignissen müssen die Arbeiten unterbrochen werden, so dass Stillstandzeiten einkalkuliert werden sollten. Gerne nennen wir Ihnen auf Anfrage qualifizierte Unternehmen in der näheren Umgebung.

Der tatsächliche Grundwasserstand sowie der Bachwasserstand sind vor Maßnahmenstart zu überprüfen. Es wird empfohlen in einer trockenen Periode/Jahreszeit zu bauen, da hier erfahrungsgemäß die Grundwasserflurabstände größer sind und ggf. auf eine geschlossene Wasserhaltung verzichtet werden kann.

Unterspülung: Da sich das Baufeld im unmittelbaren Bereich von ´strömendem´ Wasser befindet, ist eine Unterspülung der Fundamente zu verhindern. Durch die Geschwindigkeit des Wassers können die Bodenmaterialien unterhalb des Fundamentes wegerodiert werden, wodurch die Stabilität der Fundamente herabgesetzt wird und es zu bauwerksschädlichen Setzungen oder gar zum Versagen der Brücke kommen kann. Es ist somit zu gewährleisten, dass die Brückenfundamente mindestens 0,50 m unterhalb der Gewässersohle gründen.


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5.4.2 Allgemeine Hinweisgebungen

Hinweis Zugänglichkeit zum Baufeld: Aktuell liegt keine Zuwegung zum Baufeld der Brücke vor. Hier ist ggf. die Errichtung einer Baustraße notwendig. Ein Bauablaufplan liegt dem IB KLEEGRÄFE nicht vor.

Zeitliche Durchführung der Tiefbau-/Gründungsarbeiten: Die Arbeiten sollten in niederschlagsarmen Sommermonaten durchgeführt werden. Anstiege des Wasserstandes sowie Stillstandzeiten bei Hochwasserereignissen sollten einkalkuliert werden. Die Gründungs-/ Erdarbeiten sollten nicht bei Hochwasser sowie nicht in Frostperioden durchgeführt werden.

Baumbestand: Im Vorfeld sollte geklärt werden, ob die im Nahbereich befindlichen Wurzelballen der Bäume entfernt werden müssen oder verbleiben können. Im Bereich der Widerlager bedingt dies vermutliche keinen Mehraufwand.

Aushub: Nach Bestandsrückbau der Brücke sollte ein Voraushub erfolgen. Der Voraushub sollte bis ca. 0,5 m oberhalb des Wasserspiegels erfolgen.

Bodenlösung: Der Aushub sollte nach Möglichkeit mit Baggerschaufeln mit ´Schneidbestückung´ erfolgen, um unnötige Auflockerungen weitgehend zu vermeiden. Für die Lösung der eventuell steinigen Kiese kann der Einsatz einer ´Zahnbestückung´ notwendig werden. Auffüllungen müssen vollständig aus dem Gründungsbereich entfernt werden. Potenzielle Massendefizite sollten mit Güteschotter ausgeglichen werden. Das Aushubniveau sollte nachverdichtet werden.

Organische, bindige und anthropogene Böden: Sollten Böden mit deutlichen Organikanteilen, bindige Böden oder anthropogene Böden auf Aushubniveau anstehen, so sind diese zu entfernen und durch Güteschotter zu ersetzen. Wichtig ist die sorgfältige Kontrolle des gesamten Erdplanums im Rahmen einer ingenieurgeologischen Baugrubenabnahme.

Betonqualität: Die Brückenfundamente unterliegen vermutlich einer permanenten GW- Beeinflussung. Eine Analyse auf Betonaggressivität wird angeraten.

Bodenaushubgrenzen: Die Bodenaushubgrenzen zur Bauwerkssicherung sind nach DIN 4123 [52] einzuhalten.

Widerlager-Andeckung: Die Widerlager sollten zum Bach hin und an den Seiten luft- und wasserseitig mit einer abgestuften Blockschüttung als Schutz vor Erosion angedeckt werden. Unterhalb der Andeckung sollte ein Geotextil eingebaut werden, um Feinkornausspülungen zu vermeiden. Blockschüttung und Geotextileinbau sollten einen seitlichen und söhligen Überstand aufweisen.


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Geotextil: Vor dem Auftragen der Blockschüttung sollte die Auflage eines Geotextils erfolgen (Vorschlag: Geotextilrobustheitsklasse GRK 3, mechanisch verfestigt, Flächengewicht ≥ 150 g/m², Stempeldurchdrückkraft F ≥ 1,5 kN; Bemessungsfall AS 3/AB 2). Durch das P,5% Geotextil erfolgt eine Trennung von Widerlager und Andeckung, was die Verdichtungsfähigkeit und Langlebigkeit der darüber aufzubauenden Schüttung nachweislich erhöht.

Widerlager-Hinterfüllung: Hinzuweisen ist darauf, dass innerhalb der Widerlager- Hinterfüllbereiche alle vorhandenen organischen und bindigen Böden vollständig entfernt werden müssen, um Sackungen (Schrumpfsetzungen) zu vermeiden. Das Material in Hinterfüll- und Überschüttbereichen ist auf 100 % der einfachen Proctordichte zu verdichten. Die Verdichtung sollte mittels Plattendruckversuchen und Rammsondierungen überprüft und kontrolliert werden. Es gelten die diesbezüglichen Hinweisgebungen der ZTV E-StB [53]. Anthropogene, bindige und/oder Böden mit organischen Anteilen dürfen nicht wieder eingebaut werden.

Material Güteschotter: Der angeratene Fundamentunterbau sowie auch die Verfüllungen sollten aus einem gütegeprüften Mineralgemisch bestehen (Güteschotter, z. B. 0/45 mm HKS- Kalksteinschotter, gebrochen, Mindestgüte ´Frostschutzschicht´; stark durchlässig, k-Wert ≥10-4 f m/s). Der Schotter sollte nach der TL Gestein-StB [54] zertifiziert sein. Das Material sollte von der Bauleitung anhand der Lieferscheine kontrolliert werden. Es darf keinesfalls schrumpf- oder quellfähiges Material verwendet werden. Der Güteschotter ist lagenweise, in einer maximalen Lagenstärken von 0,3 m aufzutragen und ordnungsgemäß zu verdichten. Die Verdichtung sollte mit einem Verdichtungsgrad von D = 100 % erfolgen. Es ist auf den Druckausbreitungswinkel Pr von 45° zu achten.

Ingenieurgeologische Abnahme: Nach Auskofferung der jeweiligen Baugrube sollte eine ingenieurgeologische Abnahme erfolgen, um die exakten Bodenverhältnisse abzunehmen sowie die vorgeschlagenen Gründungsmaßnahmen den konkreten Verhältnissen anzupassen. Bei der Ausführung der Gründungsarbeiten sind die örtlichen Baugrundverhältnisse auf Übereinstimmung mit den Voruntersuchungen zu überprüfen. Im Besonderen ist die ausreichende Tragfähigkeit auf Aushubniveau zu gewährleisten.

Frostschutz: Bei einer umlaufenden Gründung in 0,80 m u. GOK besteht eine Frostfreiheit.

Trockenhaltung des Bauwerks: Das Fundament unterliegt vermutlich einer permanenten GW-Beeinflussung. Ausgehend vom aktuellen Kenntnisstand kann eine Hochwasserbeeinflussung der Widerlager nicht ausgeschlossen werden. Unabhängig von dem o. g. Hinweis sollten die Hinweise der DIN 18 195 [55] beachtet werden.


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Hinweis: Da noch keine explizite Ausführungsplanung bzw. auch keine Entwurfsplanung vorliegt, sind die hier gemachten Hinweisgebungen zur Gründung zunächst orientierend zu betrachten und müssen ggf. ergänzt bzw. angepasst werden.


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6.0 Hinweisgebungen zum Straßenbau

Die STADT ERWITTE / FD VERKEHRSPLANUNG, STRAßENBAU beabsichtigt den bestehenden Geh-/ Radwegabschnitte zwischen Eikeloh und Bad Westernkotten durch den Ausbau des Geh-/ Radweges zwischen der Straße ´Im Holzfeld´ und der ´Rüthener Straße´ auf einer Länge von ca. 1,6 km zu verbinden (Lückenschluss). Dieser soll abschnittsweise als Wirtschaftsweg genutzt werden [U4].

Aufgabe war die ingenieurgeologische Erkundung und Bewertung des Untergrundinventars im überplanten Bereich. Hierauf basierend wurden Aussagen über die Boden-/Grundwasser- verhältnisse sowie die Tragfähigkeit gegeben. Zudem wurden die potenziell anfallenden Schwarzdecken und Aushubmassen abfallwirtschaftlich klassifiziert (Kap. 3).

6.1 Rahmenbedingungen Straßenbau

Für den Geh-/Radweg bzw. Wirtschaftsweg wird zunächst eine Oberflächenbefestigung in Schwarzdeckenbauweise vorgesehen.

Geh- und Radwege werden nach der RStO [10] keiner herkömmlichen Belastungsklasse zugeordnet. Stattdessen wird die Tafel 6 der RStO herangezogen. Diese geht bei Geh- und Radwegen von einer möglichen Befahrung ausschließlich durch Fahrzeuge des Unterhaltungsdienstes aus. Jedwede andere Befahrung wird ausdrücklich nicht berücksichtigt.

Für die in den Planunterlagen [U4] als Wirtschaftswege ausgewiesenen Bereiche wird von einem Aufbau nach der DWA-A 904 (RLW) [56] ausgegangen. Die RLW beschränkt sich auf Verbindungs-, Feld- (u. a. (Haupt-)Wirtschaftswege), Wald- und sonstige ländliche Wege und Verkehrsflächen mit geringer bis hoher Verkehrsbelastung. Ländliche Wege mit geringer bis hoher Verkehrsbelastung werden in der Regel nicht frostsicher aufgebaut. Hiervon abweichend sind ländliche Wege mit sehr hoher und besonders hoher Verkehrs- belastung frostsicher auszubauen. Die Mindestdicke des frostsicheren Oberbaus richtet sich in diesem Fall nach der RStO [10]. Hier wird von einer „mittleren Beanspruch“ ausgegangen.

Der Ausbau wird ± höhengleich zum jetzigen Bestand (Fahrbahnoberkante) bzw. zur aktuellen GOK angenommen.

Bei Planungsänderungen wird um Mitteilung gebeten, um die folgenden Hinweisgebungen aktualisieren/anzupassen zu können.

Verhältnisse auf Planum: Das Erdplanum wird von wechselhaft zusammengesetzten Böden der Frostempfindlichkeitsklassen F 2 (Füll-Kies) und F 3 (Füll-/ Fluviatillehm) geprägt. Auf


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der sicheren Seite liegend wird die Frostempfindlichkeitsklasse F 3 (´sehr frostempfindlich´) angesetzt.

Dicke des frostsicheren Oberbaus bei Geh-/Radwegen: Nach der RStO wird für Planumsböden der Frostempfindlichkeitsklasse F 3 eine Mindestdicke des frostfreien Oberbaus von 30 cm notwendig. Wo die Möglichkeit der Überfahrung von Teilen des Geh-/Radweges vorgesehen ist, sollte aufgrund einschlägiger Erfahrungen aus Tragfähigkeitsgründen die Mindestdicke des frostsicheren Oberbaus wenigstens 40 cm betragen. Im Bereich von Überfahrten für Kraftfahrzeuge ist die Befestigungsdicke auf die zu erwartende Verkehrsbelastung abzustimmen. Die Dicke des frostsicheren Oberbaus sollte in diesen Bereichen derjenigen der Fahrtrasse entsprechen, sofern eine häufige Überfahrung zu erwarten ist.

Mehr-/Minderdicken gem. Tabelle 14 RStO: Das Areal wird in die Frosteinwirkungszone I gestellt. Es ergibt sich diesbezügliche keine ´Mehrdicke´. Kleinräumige Klimaunterschiede werden nicht berücksichtigt.

Nach den ´Wasserverhältnissen im Untergrund´ ergibt sich nach der RStO eine Notwendigkeit des Zuschlags einer ´Mehrdicke´ von 5 cm, da ´Grund- oder Stau-/Schichtenwasser dauernd oder zeitweise höher als 1,5 m unter Planum´ nicht auszuschließen ist.

Hinsichtlich der Lage der Gradiente ergeben sich keine Mehr-/Minderdicken.

Es wird zunächst davon ausgegangen, dass keine Entwässerung über Abläufe und Rohrleitungen vorgesehen ist, sodass diesbezüglich keine ´Minderdicke´ in Ansatz gebracht werden kann.

Dicke des frostsicheren Straßenaufbaus für Geh-/Radwege: Die Dicke des frostsicheren Oberbaus ist der Tabelle 18 zu entnehmen. Es wird darauf hingewiesen, dass es sich ausschließlich um die Mindestdicke der Frostsicherheit und nicht um die Stärke zur Erzielung der u. g. Verformungsmoduln handelt.


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Tabelle 18: Mindestdicke des frostsicheren Oberbaus nach RStO [10]

BereichGeh-/Radweg
FrostempfindlichkeitsklasseF 3
Mindestdicke30 cm
Mehrdicke+ 5 cm (Grund- oder Stau-/Schichtenwasser)
Minderdicke± 0 cm
Gesamtdicke des frostsicheren Aufbaus35 cm2)

Legende: 1) = vorbehaltlich anderweitiger planerischer Bk-Einstufung 2) = 45 cm bei Überfahrung durch Wartungs-/Unterhaltungsdienste; im Bereich von Überfahrten für Kraftfahrzeuge = Oberbaumächtigkeit wie Fahrtrasse

Dicke des tragfähigen Straßenaufbaus für Wirtschaftswege: Auf der Tragschicht ist ein Verformungsmodul von E ≥ 80 MPa nachzuweisen. In Abhängigkeit der Tragfähigkeit der V2 Böden auf Erdplanum (= Unterkante Aushubniveau) variiert die erforderliche Tragschichtmächtigkeit.

Sollte auf dem Erdplanum bereits ein Verformungsmodul von E ≥ 80 MPa nachgewiesen V2 werden können, wird gem. RLW 25 Bild 101, Zeile 3, Spalte 8 (Asphaltbefestigung, mittlere Beanspruchung) [56] dennoch eine Ausgleichsschicht von 20 cm empfohlen.

Bei geringeren Verformungsmoduln auf Aushubniveau ergeben sich die in Tabelle 19 aufgeführten Tragschichtmächtigkeiten (gem. RLW 25 Bild 101, Zeile 3, Spalte 6 und 7; Asphaltbefestigung, mittlere Beanspruchung) [56].

Tabelle 19: Mindestdicke des tragfähigen Oberbaus gem. RLW [56]

Bauweisemittlere Beanspruchung
häufige Überfahrten; zentrale Funktion im Wegenetz
Tragfähigkeit desE = 30 MN/m² v2E = 45 MN/m² v2
Untergrundes
Asphaltschicht(en)7 cm7 cm
Mindestdicken der Tragschicht(en)30 cm Schotter35 cm Kies40 cm unsortiertes Gestein20 cm Schotter25 cm Kies30 cm unsortiertes Gestein
Tragfähigkeitsanforderung der Tragschicht(en)E = 80 MN/m² v2E = 80 MN/m² v2

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Maßnahmenvorschläge

Bemerkung: Die folgenden Hinweise für den Aufbau nach RStO gelten ebenfalls für den Aufbau gemäß RWL.

Ver- und Entsorgungsleitungen: Alle örtlichen Ver- und Entsorgungsleitungen sind im weiteren Verlauf der Arbeiten zu schützen. Sofern Bereiche von Leitungen überbaut werden sollen, sind gefährdete Leitungen zu identifizieren und zu sichern oder umzulegen oder ggf. fachgerecht zu überbauen. Es wird insbesondere auf die vorhandene Gasleitung hingewiesen.

Zeitliche Durchführung: Es wird angeraten, die Arbeiten in einer erfahrungsgemäß trockenen Witterungsperiode durchzuführen, um hinsichtlich einer Wasserhaltung oder potenzieller Aufweichungen des Erdplanums keinen zusätzlichen bautechnischen Aufwand betreiben zu müssen. Bei Starkregen- oder Hochwasserereignissen, Schneefall und während anhaltender Frostperioden sind Stillstandzeiten einzukalkulieren. Es wird darauf hingewiesen, dass sandige sowie verlehmte/bindige Böden bei Wassersättigung zum Fließen neigen und daher von einer ausgeprägten Witterungs- und Bewegungs- empfindlichkeit des gesamten Untergrundinventars auszugehen ist (´alte´ Bodenklasse 2).

Wasserhaltung: Grundwasser wurde an den Untersuchungstagen (02.- 03.03.2026+09.03.2026) nur im Bereich der Uferböschung der ´Pöppelsche´ zwischen 0,85 m und 1,10 m u. GOK angetroffen. Im überwiegenden Teil der Trasse wird Grundwasser erst (deutlich) unterhalb der Bohr-Endteufe erwartet. Eine ´offene´ Wasserhaltung zur Ableitung von Tag- und Stauwasser ist stets vorzuhalten. Aufgrund des Grundwasser-Anstiegspotenzials (s. Bemessungswasserstände in Kap. 2.2) wird streckenweise der Einsatz einer ´verstärkt offenen Wasserhaltung´ empfohlen. Bei höheren Grundwasserständen oder tieferen Bodeneingriffen kann u. U. auch eine ´geschlossene Wasserhaltung´ erforderlich werden. Es wird empfohlen, vor Baubeginn die aktuellen Grundwasserverhältnisse abschnittsweise durch die Anlage von Baggerschürfen zu überprüfen und die Wasserhaltungsmaßnahmen entsprechend anzupassen. Bei Bedarf können entsprechende Hinweise kurzfristig nachgereicht werden.

Böschen/Verbau: Nach DIN 4124 [57] muss erst ab Baugrubenteufen > 1,25 m geböscht/ verbaut werden. Die vorliegenden Böden können – sofern nötig und soweit sie in einem nicht wassergesättigten bzw. entwässerten Zustand vorliegen – bauzeitlich mit einem max. Böschungswinkel von  = 45 geböscht werden.


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Errichtung / Straßenaufbau: In einem ersten Schritt sollten die Versiegelungen gelöst werden. Es sind die Hinweise des Kapitels 3.1 hinsichtlich der chemischen Einstufungen zu beachten. Mutterböden sind vollständig aus den überplanten Flächen abzuschieben. Die Mutterböden sind als Schutzgut separat zu lagern und in gleicher Funktion wiederzuverwenden (chemische Eignung s. Kap. 3.2.3). Im Anschluss sind die Überschussmassen bis auf Unterkante RStO-Aufbau + ggf. Untergrund- verbesserung auszukoffern (chemische Einstufung s. Kap. 3.2). Potenzielle Massendefizite sind bis auf Unterkante RStO-Aufbau durch ein geeignetes Material rückzuverfüllen. Nach Auskofferung bis auf die benötigte Tiefe ist das Erdplanum ergänzend auf relevante organische Anteile oder Aufweichungen bzw. Auflockerungen zu kontrollieren. Die Kontrolle des Erdplanums sollte im Rahmen einer ingenieurgeologischen Abnahme durch das IB KLEEGRÄFE erfolgen. Der weitere Oberbau-Aufbau der Verkehrsflächen hat nach der RStO/RLW zu erfolgen.

´Zahnbestückung´/´Schneidbestückung´: Der Aushub sollte soweit möglich mit einem Baggerlöffel mit ´Schneidbestückung´ erfolgen, um eine unnötige Auflockerung des Bodens zu verhindern. Der Aushub sollte ´rückschreitend´ und der Einbau von Schotter oder sonstigen Mineralgemischen ´vor Kopf´ durchgeführt werden. Ggf. ist eine Lösung der oberflächennahen Schotterung sowie Steinpartien nur mit einem kräftigen Bagger mit ´Zahnbestückung´ möglich.

Einbau Geotextil: Vor Auftrag eines Mineralgemisches sollte auf das Erdplanum durchgängig ein Geotextil aufgelegt werden. Dieses bewirkt eine Trennung von z. T. verlehmten/ bindigen und z. T. grundwasserbeeinflussten Erdplanum und Auftragsmaterial, was nachweislich die Verdichtungsfähigkeit und Langlebigkeit des Schotters verbessert. Es wird ein Geotextil der Geotextilrobustheitsklasse GRK 3 (mechanisch verfestigt, Flächen- gewicht ≥ 150 g/m², Stempeldurchdrückkraft FP, 5% ≥ 1,5 kN) empfohlen.

Anforderungen an ein Mineralgemisch zum Ausgleich von Massendefiziten: Das nachfolgend beschriebene Mineralgemisch darf nur für den Ausgleich potenzieller Massendefizite bis Unterkante RStO-Aufbau eingesetzt werden. Grundsätzlich darf ausschließlich volumen- konstantes, nicht schrumpf- und quellfähiges sowie verdichtungsfähiges Material eingebaut werden. Holz, Plastik, bindige Böden, organische Böden sowie Gips, etc. dürfen daher nicht eingebaut werden.

Es darf ausschließlich Material eingebaut werden, welches der ZTV A-StB [58] Verdichtbarkeits- klasse V 1 zugehörig ist (V1-Material, max. Lagenmächtigkeit 30 cm). Die zulässigen Materialien werden gutachterlicherseits auf diejenigen der nach DIN 18196 [38] entsprechenden Boden- gruppen GW, GI, SW, GU und GT beschränkt. Hiervon abweichend wird ein bindiger Anteil von


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max. 10 % als sinnvoll erachtet. Der organische Anteil des Einbaumaterials sollte 1 bis 2-M.-% nicht überschreiten.

Das eingebaute Material ist auf D > 97-98 % Proctordichte zu verdichten. Die Lagenmächtigkeit Pr sollte 0,3 m nicht überschreiten. Auf Oberkante sollte ein Verformungsmodul von E ≥ 70 MPa v2 nachgewiesen werden.

Vorgesehenes Einbaumaterial ist mit dem IB KLEEGRÄFE im Vorfeld hinsichtlich der geforderten bodenmechanischen Leistungen und der ausreichenden Homogenität abzustimmen. Zudem sind die Vorgaben der EBV hinsichtlich der einzuhaltenden Materialwerte der mineralischen Ersatz- baustoffe zu beachten (siehe Kapitel 3.2).

Schotter-Material: Der Straßenunterbau / Frostschutzschicht / Material der Untergrund- verbesserung sollte aus einem gütegeprüften Mineralgemisch bestehen. Der Schotter sollte nach den TL Gestein-StB [59] zertifiziert sein (funktionsspezifische Mindestgüte: Typ ´Frostschutz- schicht´ bzw. ´Schottertragschicht´). Dies sollte von der Bauleitung anhand der Lieferscheine kontrolliert werden. Es darf keinesfalls schrumpf- oder quellfähiges Material verwendet werden. Die Schotterverdichtung sollte mit einem Verdichtungsgrad von D = 100 % erfolgen. Es ist auf den Druckausbreitungswinkel zu achten Pr (Schotter: 45°). Die Einbaustärke einzelner Lagen sollte 30 cm nicht überschreiten.

Wiedereinbaufähigkeit anfallender Böden: Gemäß den Ausführungen des Kapitels 3.2 sind die anfallende Aushubböden unter chemischen Gesichtspunkten uneingeschränkt als zulässige Einbaumaterialien zu klassifizieren (BM-0, teilweise unter Berücksichtigung Fußnote). Hier ist bei einem Einbau vor Ort trotzdem aufgrund der Lage innerhalb bzw. angrenzend zu einem Trinkwasserschutzgebiet eine Rücksprache mit der zuständigen Behörde dringend angeraten.

Aus bodenmechanischer Sicht sind anfallende Lehmböden und verlehmte Kiese nicht unmittelbar für den Wiedereinbau in setzungsempfindlichen oder lastabtragenden Bereichen geeignet. Ist davon auszugehen, dass Bereiche einer reinen Garten-/Grünflächen-Nutzung ohne Wege- und Gebäudebau unterliegen, so kann das ausgehobene verdichtungsunwillige oder auch organische sowie potenzielles bindiges Material wiederverfüllt werden. Es muss dort jedoch mit Sackungen und der Notwendigkeit von Nacharbeiten gerechnet werden. Dies gilt ebenfalls für verfüllende Zwecke ohne Lastauftrag.

Die Schotterung von vorhandenen Wegen kann ggf. als Untergrundverbesserung Verwendung finden, sofern eine Separierung des Materials beim Aushub möglich ist. Die Eignung ist im Vorfeld bodenmechanisch nachzuweisen.


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Verdichtungsüberprüfungen auf Erdplanum und Unterbauverbesserung: Auf dem Erdplanum sind die nach RStO [10] geforderten Verformungsmoduln durch statische Verdichtungsüberprüfungen gem. DIN 18134 [60] nachzuweisen. Auf dem Erdplanum wird ein Verformungsmodul von E  45 MPa nach RstO bzw. E  30-45 MPa nach RWL V2 V2 (entsprechend der Wahl der Tragschicht, siehe Tab. 19) [56] vorausgesetzt.

Bei enggestuften Sanden oder verlehmten/bindigen Böden auf Erdplanum, wird g. g. Verformungsmodul voraussichtlich nicht erreicht werden, sodass vor Auftrag des Oberbaus zunächst Schotter aufgebracht und verdichtet werden sollte (Unterbauverbesserung). Sollten auf Erdplanum ausreichende Restmächtigkeiten an Füll-Kiesen vorliegen, so können potenzielle Auflockerungen mit geringem Aufwand beseitigt und das g. g. Verformungsmodul voraussichtlich erreicht werden. In Bereichen, in denen ein Massendefizit durch ein verdichtungsfähiges Mineralgemisch rückverfüllt wurde, ist bei fachgerechtem Einbau davon auszugehen, dass das erforderliche Verformungsmodul erreicht wird.

Die vorzunehmenden Verbesserungen sind abhängig von den tatsächlichen Verhältnissen auf Erdplanum. Details sind durch eine ingenieurgeologische Abnahme vor Ort festzulegen sowie in Versuchs- und Probefeldern zu konkretisieren. Es sollte vorab mit einer Untergrundverbesserung von ca. 20-25 cm kalkuliert werden. Die Untergrundverbesserung darf nicht auf die Dicke des frostsicheren Aufbaus angerechnet werden.

Verformungsmodul-Forderungen: Sehr wichtig ist der flächendeckende Nachweis eines Verformungsmoduls von E  45 MPa auf dem Erdplanum mittels statischen Lastplatten- V2 druckversuchen, da ansonsten die von der RStO geforderten Verformungsmodule auf der Frostschutzschicht (FSS) bzw. der Schottertragschicht (STS) nicht erreicht werden können. Es sind die nachfolgenden Verformungsmodule (Tabelle 20) zu erreichen:

Tabelle 20: Verformungsmodulanforderungen gem. RStO [10]

BauweiseBkFSSSTS
Asphalt (nach Tafel 1, Zeile 1 bzw. Tafel 6, Zeile 2)Geh-/Radweg80 MPa1)

Legende: 1) 100 MPa erforderlich, wenn eine Befahrung durch Unterhaltungsdienste nicht auszuschließen ist

Die Verformungsmodul-Forderungen sollten mittels statischen Lastplattendruckversuchen flächendeckend nachgewiesen werden.

Art und Umfang der Verdichtungsüberprüfungen: Gemäß der ZTV E-StB [41] kann bei grob- und gemischtkörnigen Böden (Feinkornanteil < 15 Massen-%) die Bestimmung des


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Verdichtungsgrades mittels statischen (nach DIN 18134 [60]) oder dynamischen Platten- druckversuchen (nach TP BF-StB [45]) erfolgen. Bei Anwendung von dynamischen Plattendruck- versuchen ist der Umfang der Prüfungen im Vergleich zu statischen Plattendruckversuchen zu verdoppeln. Bei bindigen Böden (Feinkornanteil > 15 Massen-%), sofern diese nicht in mindestens steifen Konsistenzen vorliegen, sind ausschließlich statische Plattendruckversuche zur Bestimmung des Verdichtungsgrades zulässig.

Die Bestimmung der Mindestanzahl durchzuführender statischer Plattendruckversuche sind der nachfolgenden Tabelle 21 zu entnehmen.

Tabelle 21: Mindestanzahl der Eigenüberwachungsprüfungen (Straßenbau)

BereichMindestanzahl
(Prüfverfahren: statischer Plattendruckversuch1))
Erdplanumje Einbaulage und je angefangene 1.000 m2 bzw. mind. je 100 m und mind. 2 Prüfungen
Frostschutzschicht
Schottertragschicht

Legende: 1) bei dynamischen Plattendruckversuchen ist die Anzahl zu verdoppeln

Errichtung von Probefeldern: Um die o. g. Tragfähigkeiten gesichert nachweisen zu können, wird die Überprüfung der Leistungsfähigkeit der empfohlenen Aufbauten aufbau- spezifisch durch Anlage ein bzw. mehrerer ausreichend groß dimensionierter Probefelder und entsprechender Verdichtungsprüfungen im Vorfeld angeraten. Die Ergebnisse der Verdichtungsprüfungen sind vollständig zu dokumentieren und die Ergebnisse im Hinblick auf die flächige Errichtung der Aufbauten durch die Bauleitung und den Bodengutachter bzw. den zuständigen Fachplaner freizugeben.


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6.2 Ausführung des Oberbaus

Nachfolgend sind die möglichen Aufbauten unmaßstäblich skizziert.

Geh-/Radweg (Schwarzdecke) (Schemaskizze / Schnitt; unmaßstäblich, RStO [10], Tafel 6, Zeile 2)

Asphaltdecke 10 cm E ≥ 80 MPa1) v2 Regel- Frostschutzschicht (einlagig) 25 cm aufbau 35 cm1) E ≥ 45 MPa v2 ggf. Untergrundverb./ Massendefizitaufbau (Schotter 2)) Geotextil (GRK 3) Erdplanum

  1. Bei einer Überfahrung durch Wartungs-/Unterhaltungsdienste: 45 cm Aufbau und Ev2 ≥ 100 MPa
  2. Mächtigkeit in Abhängigkeit der auf Erdplanum anstehenden Böden und von den Ergebnissen der Probefeldanlage

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7.0 Schlussbemerkung

Die im Geotechnischen Bericht (im Folgenden „Bericht“ genannt) enthaltenen Angaben sind ausschließlich projektbezogen zu verwenden. Der Bericht ist geistiges Eigentum der KLEEGRÄFE GEOTECHNIK GMBH. Ferner ist die Weitergabe an Dritte und KI-gestützte Systeme - auch auszugsweise - ausdrücklich nur nach schriftlicher Zustimmung der KLEEGRÄFE GEOTECHNIK GMBH gestattet.

Mit Übersendung des Berichts sind die Leistungen der KLEEGRÄFE GEOTECHNIK GMBH abgeschlossen. Der Bericht berücksichtigt ausschließlich die bis zur Fertigstellung des genannten geologischen Berichts vorliegenden Planungsstände und übermittelten Informationen. Anfragen / Fragestellungen / Leistungen, die über den beauftragten Leistungsumfang hinaus gehen oder die z. B. auf neuen Planungsständen, Besprechungsprotokollen oder sonstigen dienlichen Daten und Informationen beruhen und welche der KLEEGRÄFE GEOTECHNIK GMBH nicht spätestens bis zur Berichterstellung schriftlich bekannt gemacht wurden, werden nicht berücksichtigt.

Sollten im weiteren Projektverlauf Planungsänderungen o. ä., die baugrund-/schadstoffbezogene Inhalte betreffen und eine Bewertung durch die KLEEGRÄFE GEOTECHNIK GMBH erfordern könnten, auftreten, so ist die KLEEGRÄFE GEOTECHNIK GMBH auf direktem Weg zu kontaktieren. Ohne expliziten Auftrag werden übersendete Planunterlagen, Besprechungsprotokolle o. ä. jedoch nicht gesichtet. Die Teilnahme an Einzel- sowie Regelterminen und das unabhängig ob in Präsenz oder Online ist ohne expliziten Auftrag ebenfalls ausgeschlossen.

Grundsätzlich ist die rechtzeitige Bereitstellung sämtlicher dienlicher Daten und Informationen sowie die rechtzeitige Übermittlung überarbeiteter Planungen, die die Hinzuziehung des Gutachters erfordern, Obliegenheit des Auftraggebers. Bei nicht rechtzeitiger Übersendung kann eine erneute Beauftragung von Teil- oder Gesamtleistungen explizit erforderlich werden. Abschließend stellen wir klar, dass das Befüllen und Abrufen von Online-Plattformen oder Downloadservern zu keinem Zeitpunkt Teil unserer Leistungen sind.

Für während des Projektverlaufs auftretende Verzögerungen, Mehraufwendungen oder sonstige Beeinträchtigungen, die auf eine verspätete oder unterlassene Hinzuziehung des Gutachters zurückzuführen sind, übernimmt die KLEEGRÄFE GEOTECHNIK GMBH keinerlei Haftung.

Sofern weitere Leistungen, wie (Rück-)Baubegleitungen, Detailuntersuchungen, etc. durch die KLEEGRÄFE GEOTECHNIK GMBH gewünscht werden, bitten wir um frühzeitige Beauftragung und Bekanntgabe des Ausführungszeitraums, um entsprechende Tätigkeiten einplanen zu können.


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Aus Gründen der Lesbarkeit wurde in dieser Arbeit darauf verzichtet, geschlechtsspezifische Formulierungen zu verwenden. Die bei Personen verwendeten maskulinen Formen sind jedoch für alle Geschlechter zu verstehen.

K l e e g r ä f e

- Geotechnik GmbH -

Dipl.-Ing. (FH) J. Kleegräfe A. Beck (Sachverständiger für Geotechniker) (M. Sc. Geowissenschaften)

Verteiler: STADT ERWITTE / FD VERKEHRSPLANUNG, STRAßENBAU Am Markt 13, 59597 Erwitte (PDF)


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Literaturverzeichnis

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[13] Deutsches Institut für Normung e. V. (Hrsg.), DIN EN 1998-1/NA:2023-11. Nationaler Anhang - National festgelegte Parameter - Eurocode 8: Auslegung von Bauwerken gegen Erdbeben - Teil 1: Grundlagen, Erdbebeneinwirkungen und Regeln für Hochbauten, 2023. [14] Deutsches Institut für Normung e. V. (Hrsg.), DIN 4149:2005-04: Bauten in deutschen Erdbebengebieten - Lastannahmen, Bemessung und Ausführung üblicher Hochbauten. Zurückgezogen, 2005. [15] Bezirksregierung Arnsberg, Abteilung Bergbau und Energie in NRW (Hrsg.), Gefährdungspotentiale des Untergrundes. Bergbau, 2024. [16] Geologischer Dienst NRW (Hrsg.), „Gefährdungspotentiale des Untergrundes in Nordrhein- Westfalen,“ Stand der Berichtserstellung. [Online]. Available: https://www.gdu.nrw.de/GDU_Buerger (nicht rechtsverbindlich). [17] Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes NRW (Hrsg.), „Umweltdaten vor Ort,“ Stand der Berichtserstellung. [Online]. Available: https://www.umweltportal.nrw.de/karten (nicht rechtsverbindlich). [18] Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr NRW (Hrsg.), „Hochwassergefahrenkarten.NRW,“ Stand der Berichtserstellung. [Online]. Available: https://www.hochwasserkarten.nrw.de (nicht rechtsverbindlich). [19] Deutsches Institut für Normung e. V. (Hrsg.), DIN 4020:2010-12. Geotechnische Untersuchungen für bautechnische Zwecke - Ergänzende Regelungen zu DIN EN 1997-2. Deutsche Fassung, 2010. [20] Deutsches Institut für Normung e. V. (Hrsg.), DIN 1997-2:2010-10. Eurocode 7: Entwurf, Berechnung und Bemessung in der Geotechnik - Teil 2: Erkundung und Untersuchung des Baugrunds (EN 1997-2:2007 + AC:2010). Deutsche Fassung, 2010. [21] Deutsches Institut für Normung e. V. (Hrsg.), DIN EN ISO 14688-1:2022-11 Geotechnische Erkundung und Untersuchung – Benennung, Beschreibung und Klassifizierung von Boden – Teil 1: Benennung und Beschreibung (ISO 14688-1:2017). Deutsche Fassung, 2020. [22] Deutsches Institut für Normung e. V. (Hrsg.), DIN 4023:2023-02. Geotechnische Untersuchungen und Erkundung – Zeichnerische Darstellung der Ergebnisse von Bohrungen und sonstigen direkten Aufschlüssen. Deutsche Fassung, 2023. [23] V. Pawlik, „Statista. Durchschnittlicher Niederschlag pro Monat in NRW,“ Stand der Gutachtenerstellung. [Online]. Available: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/ 576867/umfrage/durchschnittlicher-niederschlag-pro-monat-in-nordrhein-westfalen/ (nicht rechtsverbindlich). [24] Landesamt für Natur, Umwelt und Klima NRW (LANUK), „Hydrologische Berichte. Berichte zur hydrologischen Situation in NRW. Stand der Gutachtenerstellung,“ [Online]. Available: https://www.lanuk.nrw.de/themen/wasser/hydrologische-messnetze/hydrologische- berichte/ (nicht rechtsverbindlich). [25] Ministerium für Information und Technik NRW (Hrsg.), Grundwassergleichen für mittlere Verhältnisse 2006-2015 (UTM-Projektion). Shape-Datei EPSG25832, 2023.


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[26] Deutsches Institut für Normung e. V. (Hrsg.), DIN 18533-1:2023-10 Abdichtung von erdberührten Bauteilen – Teil 1: Anforderungen, Planungs- und Ausführungsgrundsätze. Entwurf. Deutsche Fassung, 2023. [27] Bund der Ingenieure für Wasserwirtschaft, Abfallwirtschaft und Kulturbau e. V. (BWK) (Hrsg.), Merkblatt 8: Ermittlung des Bemessungswasserstandes für Bauwerksabdichtungen, 2009. [28] Deutsches Institut für Normung e. V. (Hrsg.), DIN 18130-1:1998-05, Baugrund, Untersuchung von Bodenproben - Bestimmung des Wasserdurchlässigkeitsbeiwerts - Teil 1: Laborversuche. Deutsche Fassung, 1998. [29] Deutsches Institut für Normung e. V. (Hrsg.), DIN 18130-2:2015-08, Baugrund, Untersuchung von Bodenproben - Bestimmung des Wasserdurchlässigkeitsbeiwerts - Teil 2: Feldversuche. Deutsche Fassung, 2015. [30] Bundesministerium der Justiz Deutschland (Hrsg.), Verordnung über das Europäische Abfallverzeichnis (Abfallverzeichnis-Verordnung – AVV), Ausfertigungsdatum: 10.12.2001, letzte Änderung: 30.06.2020. [31] Landesamt für Natur, Umwelt und Klima NRW (Hrsg.), LANUK-Arbeitsblatt 47 - Teerhaltiger Straßenaufbruch und Ausbauasphalt, Erkennung – Umgang – Entsorgung. Erscheinungsjahr 2021 / Neuauflage Juli 2025. [32] Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV) (Hrsg.), Richtlinien für die umweltverträgliche Verwertung von Ausbaustoffen mit teer- und pechtypischen Bestandteilen sowie für die Verwertung von Ausbauasphalt im Straßenbau (RuVA-StB 01), Ausgabe 2001/Fassung 2005. [33] Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (Hrsg.), Technische Regeln für Gefahrstoffe. Teer und andere Pyrolyseprodukte aus organischem Material. TRGS 551. Erstausgabe 06.10.2015, 2016. [34] Bundesministerium der Justiz Deutschland (Hrsg.), Verordnung über Deponien und Langzeitlager (Deponieverordnung - DepV), Ausfertigungsdatum: 27.04.2009, letzte Änderung: 03.07.2024. [35] Länderarbeitsgemeinschaft Abfall (LAGA) (Hrsg.), LAGA-Mitteilungen 20 - Anforderungen an die stoffliche Verwertung von mineralischen Abfällen - Technische Regeln, Ausfertigungsdatum: 06.11.2003 (Teil I), 05.11.2004 (Teil II). [36] W. Beyer, Zur Bestimmung der Wasserdurchlässigkeit von Kiesen und Sanden aus der Kornverteilung. In: Wasserwirtschaft-Wassertechnik (WWT), 1964. [37] C. Mallet und J. Pacquant, Erdstaudämme, Berlin: VEB Verlag Technik, 1954. [38] Deutsches Institut für Normung e. V. (Hrsg.), DIN 18196:2023-02 Erd- und Grundbau – Bodenklassifikation für bautechnische Zwecke. Deutsche Fassung, 2023. [39] Deutsches Institut für Normung e. V. (Hrsg.), DIN EN ISO 14688-2:2022-11 Geotechnische Erkundung und Untersuchung – Benennung, Beschreibung und Klassifizierung von Boden


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– Teil 2: Grundlagen für Bodenklassifizierungen (ISO 14688-2:2017). Deutsche Fassung, 2022. [40] Geologischer Dienst NRW (Hrsg.), „Verdichtungsempfindlichkeit von Böden,“ 2023. [Online]. Available: https://www.gd.nrw.de/wms_html/bk50_wms/pdf/VER.pdf. [Zugriff am 2025]. [41] Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV) (Hrsg.), Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen und Richtlinien für Erdarbeiten im Straßenbau (ZTV E- StB 17), Ausgabe 2017. [42] A. Casagrande, Classification and identification of soils. Trans. ASCE 113, S. 901-991, 1948. [43] A. Atterberg, Über die physikalische Bodenuntersuchung und über die Plastizität der Tone. Internationale Mitteilung für Bodenkunde 1: S.10., 1911. [44] Deutsches Institut für Normung e. V. (Hrsg.), DIN EN ISO 22476-2:2012-03: Geotechnische Erkundung und Untersuchung - Felduntersuchungen - Teil 2: Rammsondierungen (ISO 22476-2:2005 + Amd 1:2011); Deutsche Fassung EN ISO 22476-2:2005 + A1:2011, 2012. [45] Forschungsgesellschaft Für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV) (Hrsg.), Technische Prüfvorschriften für Boden und Fels im Straßenbau. TP BF-StB Teil B 15.1 Leichte Rammsondierung DPL-5 und Mittelschwere Rammsondierung DPM-10, Ausgabe 2012. [46] Deutsches Institut für Normung e. V. (Hrsg.), DIN 18300:2012-09 VOB Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen – Teil C: Allgemeine Technische Vertragsbedingungen für Bauleistungen (ATV) - Erdarbeiten. Zurückgezogen, 2012. [47] Deutsches Institut für Normung e. V. (Hrsg.), DIN 18320:2019-09 VOB Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen – Teil C: Allgemeine Technische Vertragsbedingungen für Bauleistungen (ATV) - Landschaftsbauarbeiten, 2019. [48] Deutsches Institut für Normung e. V. (Hrsg.), DIN 18300:2019-09 VOB Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen – Teil C: Allgemeine Technische Vertragsbedingungen für Bauleistungen (ATV) - Erdarbeiten, 2019. [49] Deutsches Institut für Normung e. V. (Hrsg.), DIN 18303:2016-09 VOB Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen – Teil C: Allgemeine Technische Vertragsbedingungen für Bauleistungen (ATV) - Verbauarbeiten, 2016. [50] Deutsches Institut für Normung e. V. (Hrsg.), DIN 18301:2023-09 VOB Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen – Teil C: Allgemeine Technische Vertragsbedingungen für Bauleistungen (ATV) - Bohrarbeiten, 2023. [51] Deutsches Institut für Normung e. V. (Hrsg.), DIN 18915:2018-06: Vegetationstechnik im Landschaftsbau - Bodenarbeiten, 2018. [52] Deutsches Institut für Normung e. V. (Hrsg.), DIN 4123:2013-04, Ausschachtungen, Gründungen und Unterfangungen im Bereich bestehender Gebäude, 2013.


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[53] Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV) (Hrsg.), Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen und Richtlinien für Erdarbeiten im Straßenbau. ZTV E- StB 17, 2017. [54] Forschungsgesellschaft für Straßen und Verkehrswesen (FGSV) (Hrsg.), Technische Lieferbedingungen für Gesteinskörnungen im Straßenbau (TL Gestein-StB), 2013. [55] Deutsches Institut für Normung e. V. (Hrsg.), DIN 18195:2017-07: Abdichtung von Bauwerken - Begriffe, 2017. [56] Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V. (DWA) (Hrsg.), Richtlinien für die Anlage und Dimensionierung ländlicher Wege (RLW). Abeitsblatt DWA-A 904, 2025. [57] Deutsches Institut für Normung e. V. (Hrsg.), DIN 4124:2012-01, Baugruben und Gräben – Böschungen, Verbau, Arbeitsraumbreiten, 2012. [58] Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV) (Hrsg.), Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen und Richtlinien für Aufgrabungen in Verkehrsflächen (ZTV A-StB 12), Ausgabe 2012. [59] Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV) (Hrsg.), Technische Lieferbedingungen für Gesteinskörnungen im Straßenbau (TL Gestein-StB 04/23), Ausgabe 2004/Fassung 2023. [60] Deutsches Institut für Normung e. V. (Hrsg.), DIN 18134:2012-04, Baugrund – Versuche und Versuchsgeräte - Plattendruckversuch., 2012.

Anlagen

Anlagennr. Anlagenbezeichnung Seitenanzahl 1.1 Lageplan 1 2.1 - 2.3 Schichtendarstellungen / Rammdiagramme 3 3.1 Korngrößenanalysen (Kornsummenkurven) 7 4.1 Wassergehaltsbestimmungen 1 5.1 - 5.2 Zustandsgrenzenbestimmung 2 6.1 Chemische Analysenergebnisse (Schwarzdecke) 9 6.2 Chemische Analysenergebnisse (Mutterboden) 3 6.3 Chemische Analysenergebnisse (Aushubmaterial) 15 7.1 Fotodokumentation 9 8.1 - 8.2 Setzungsberechnung (Streifenfundamente) 2

→ 52 Anlagenblätter + 10 Zwischenblätter


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A N L A G E 1.1
Lageplan
KRB / DPL 04 KRB / DPL 02 KRB / DPL 05 KRB / DPL 03 KRB / DPL 06 KRB / DPL 12 KRB / DPL 09 KRB / DPL01 KRB / DPL 14 KRB / DPL 11 KRB / DPH 07 KRB / DPL 13 KRB / DPH 08 KRB / DPL 10Zeichenerklärung KRB Kleinrammbohrung gemäß DIN EN ISO 22475-1 DPL Leichte Rammsondierung gemäß DIN EN ISO 22476-2 DPH Schwere Rammsondierung gemäß DIN EN ISO 22476-2 KLEEGRÄFE Kleegräfe Geotechnik GmbH Holzstraße 212 59556 Lippstadt Tel.: 02941-5404 E-Mail: info@kleegraefe.com Übersichtsplan der Aufschlusspunkte Maßnahme: Erwitte, Radwegverbindung/Lückenschluss und 2 Bauwerke Erwitte-Eikeloh-Bad Westernkotten - Baugrunderkundung / Geotechnische Bericht - Auftraggeber: Stadt Erwitte, FD Verkehrsplanung, Straßenbau; Am Markt 13, 59597 Erwitte Az.-Nr.: 2512047 Datum: 10.04.2026 Bearbeiter: AB Ausführungsdatum: 02.-03.03.2026+09.03.2026 Geologe: Wulf Anlage: 1.1
KLEEGRÄFE Kleegräfe Geotechnik GmbH Holzstraße 212 59556 Lippstadt Tel.: 02941-5404 E-Mail: info@kleegraefe.com
Übersichtsplan der Aufschlusspunkte
Maßnahme: Erwitte, Radwegverbindung/Lückenschluss und 2 Bauwerke Erwitte-Eikeloh-Bad Westernkotten
- Baugrunderkundung / Geotechnische Bericht -
Auftraggeber: Stadt Erwitte, FD Verkehrsplanung, Straßenbau; Am Markt 13, 59597 Erwitte Az.-Nr.: 2512047 Datum: 10.04.2026 Bearbeiter: AB Ausführungsdatum: 02.-03.03.2026+09.03.2026 Geologe: Wulf Anlage: 1.1

Az.-Nr.: 2512047

A N L A G E 2.1 - 2.3
Schichtendarstellungen / Rammdiagramme

m NHN 101.00

KRB 06 DPL 06 100.00 99,65 m NHN 99,64 m NHN Schlagzahlen je 10 cm

0 10 20 30 40 50 0.0 Auffüllung + Mutterboden + Schluff KRB 04 MAu s s c c h h w w a a c c h h t h o u n m ig o , s s , c o h r w ga a n ch is c fe h i , nsandig, A DPL 04 dunkelbraun, erdfeucht 6-1 0.40 0.40 Schluff 99.00 KRB 03 98,89 m NHN S 9 ch 8 la , g 9 z 0 ah m len j N e 1 H 0 N cm KRB 05 DPL 05 6-2 0.65 s t e o c r n d h i f w g e , a u s c c c h h h t f w e - i a f n e c s u h a c n k h d i t e ig si , g s , c b h r w au a n c , h UM 98.00 K 97 R ,54 B m N 0 HN 1 0 1 S D 0 9 ch 7 la , P g 5 2 z 4 0 ah L m len 3 j N e 0 0 1 H 0 1 N c 4 m 0 50 2 2 2 - - - 3 1 2 K 0 0 0 9 . . . 3 7 0 8 8 0 6 R ,31 B A m N 0 H 0 0 0 N 2 A g A g A g A s . . . 0 0 0 c r r r s s u s 2 4 6 a a a h p p p u u u f w f , , , h h h ü a s s s a a a l c c c c lu h l l l h h h t t t n d t w w w s r g t e a a a a e c r r r g i + n z z z k s , , , i g s c K t t t r r r , c h o o o i s h e i c c c c c i s k k k h c h e e e w h t n n n a t ch sandig, A A A A 0.0 0 1 S D 0 9 ch 8 la , P g 3 2 z 2 0 ah L m len 3 j N e 0 0 1 H 0 2 N c 4 m 0 50 3 3 3 - - - 1 2 3 0 0 0 9 . . . 0 3 6 8 2 2 0 ,49 A m NH 0 0 0 N A g A s g S t s b . . . o 0 3 6 c c r r r u s c n 2 2 0 a a a h h i p h u u u f w w g f n , , h l ü , a a u e s , s a l c c f c l e r c u h h f l d h r t h d n f w s k e w f g t i e a u e e a r c u s i c + n z h i c h g , i h t g K , t f t r , e s o i s i c e c n c h s k s h w e a w n n a a d c c h ig h h , s u a m nd o i s g , , A U A M 0.0 0 1 S D 9 0 ch 8 la , P g 5 2 z 0 0 ah L m len 3 j N e 0 0 1 H 0 3 N c 4 m 0 50 57 4 4 4 - - - 2 1 3 0 0 1 . . . 0 4 2 4 0 0 A 0 0 1 A g A s S s b . . . 0 4 2 c c r r s u c 4 0 0 a a h h p h u u f w w f , n l h ü a a u , s a l c c f l c - h f h u l , h t e n w t s o r a g a d n n r f i + z e g d , u , i g K t c s r , h c o i g e h t c r s k w a e u a n , c - h , f e e r i d n f s e a u n c d h i t g, A A UM 0 1 . . 0 0 0 10 20 30 40 50 5 5 - - 1 2 0 0 9 . . 3 7 8 0 0 ,60 MA m u NH 0 0 N A s s d S s s e K s s . . 3 7 c c c c c c u r u c i 0 0 d h h h h h h e n h f f l w w w w w k e s u f l ü e u a a a a a f u f l l c c c c c c i b f l g u h h h h h h f r , a t n t h t k f s u o o e g i c u e n n n in h m s , i i + g g s w i e o g a , , a r s M , n s s d c , b c c d f h u o e r h h i g a r u t t w w g o t , u c e a a a n n g h r n c c i , r t g b a h h i g s , u o r c f f , a e e d h u i i , e n n , s s n a a n n + d d S i i g g c , , hluff A U G M U 0 1 . . 0 0 0 1 S 0 9 ch 8 la , g 6 2 z 0 0 ah m len 3 j N e 0 1 H 0 N c 4 m 0 50 6 6 - - 3 4 Kein 1 2 . . G 6 0 0 0 E bis ET anget r 0 2 K s e o . . 6 0 f c r f i 5 0 d e h e n f l e s ! u u ff c ig h , t sandig, grau, braun, GU 1.0 5 5 6 6 6 7 9 12 4 2 8 6 8 5 1 0 1-1 0.02 A 0 A g A s .0 t r e u s 2 a i p u f n f , h i ü g s a l , c l u l s h t c n w h g a w r + a z, c K h tr o i s e c a k s n e d n ig, grau, A A 0.0 0 g S t b . o 3 r r c n 8 a a i h u u g , n l , u , e s f r e c f d r h f d e w f u e a c u c h c h t h f t einsandig, UM 1.0 6 9 7 1 8 6 K s s e c c r i d h h e f w l e s u u a ff c c ig h h , t s s a c n h d w i a g c , h g r t a o u n , i g b , raun, GU 1.0 K s g a r i a n e u d s , i g b , r a sc u h n w , e a r c d h fe s u c c h h lu t ffig, GE 5-3 1.30 1 b .3 r 0 aun, erdfeucht 97.00 1 1 - - 2 3 0 0 . . 4 6 5 0 0 0 e S t s e . . o 4 6 c r r c n 5 0 d d h i h f f w g e e l , a u u u s c c c f c f h h h h t t k w ie a s c i h g , f e b i r n a s u a n n , d g ig ra , u, UM 0 K s .7 c i 0 h e w s ach sandig, schwach schluffig, GE 6 7 5 6 8 4 2 8 4 2 3-4 1.40 1 K s g .4 c r i 0 a h e u w s , a b c r h a u s n a , n e d r i d g, f e s u c c h h w t ach schluffig, GE 9 1 4 20 4-4 Kein 2 . G 00 W bis ET ange t 2 ro .0 ff 0 en! 2.0 53 K s g c r i a h e u w s , a b c r h a u s n a , n e d r ig df , e s u c c h h w t ach schluffig, GE 1.0 5 5 6 2 5 7 2-4 1.70 grau, braun, erdfeucht 9 1 1 7 1 2 8 0 Bo 3 h -5 rloch 2 b . e 0 i 0 1,90 m u. GOK 2 . z 0 u 0 gefallen! K B e o 5 i h n -4 r G lo W ch b 2 b i . e s 0 i 0 1 1 , , 9 9 0 0 m m u u . . G G O O K K 2 a . z 0 n u 0 g g e e t f r a o l f l f e e n n ! ! 2.0 2-5 2.00 2.00 Kein GW bis 1,90 m u. GOK angetroffen! Kies 58 Bohrloch bei 1,50 m u. GOK zugefallen! schluffig, schwach tonig, GU 61 Kein GW bis 1,50 m u. GOK angetroffen! s b c ra h u w n a , c e h r d fe fe in u s c a h n t dig, grau, 64 96.00 1-41.60 72 88

120

1-52.00 2.00 Kein GW bis ET angetroffen!

95.00

KLEEGRÄFE

Kleegräfe Geotechnik GmbH, Holzstraße 212, 59556 Lippstadt Tel.: 02941-5404 Fax: 02941-3582 E-Mail: info@Kleegraefe.com

Schichtendarstellung nach DIN 4023

Maßnahme: Erwitte, Radwegverbindung/Lückenschluss und 2 Bauwerke Legende Erwitte-Eikeloh-Bad Westernkotten fest A Auffüllung steif Mu Mutterboden - Baugrunderkundung / Geotechnischer Bericht - Legende DPL weich - steif Kies Auftraggeber: Stadt Erwitte, FD Verkehrsplanung, Straßenbau; Am Markt 13, 59597 Erwitte sehr locker weich l m oc it k te e l r dicht mitteldicht Schluff Az.-Nr.:2512047 Datum:07.04.2026 Bearbeiter:AB dicht dicht sehr dicht Ausführungsdatum:02.-03.03.2026 + 09.03.2026 Geologe: Herr Wulf Anlage:2.1

m NHN 99.00

98.00 KRB 07 DPH 07 97,39 m NHN 97,39 m NHN Schlagzahlen je 10 cm KRB 08 0 10 20 30 40 50 DPH 08 Mutterboden + Feinsand + Schluff 0.0 Mu s s c c h h w w a a c c h h k h i u e m si o g s , , o k rg a a lk n fr is e c i, h, OH 96,98 m NHN 96,99 m NHN 7-1 0.30 braun, feucht Schlagzahlen je 10 cm 97.00 0 F .3 e 0 insand + Schluff Mutterboden + Feinsand + Schluff 0.0 0 10 20 30 40 50 s s c e h h w r s a c c h h w k a ie c s h i g k , a s lk c h h a w lt a ig c , h organisch, SU* 8-1 0.20 Mu s s c c h h w w a ac c h h k h i u e m si o g s , , o k rg a a lk n fr is e c i, h, A braun, stark feucht braun, feucht 7-2 0.80 0.80 0.20 Feinsand + Schluff schwach kiesig, schwach organisch, SU* 1.0 sehr schwach kalkhaltig, braun, stark feucht

8-2 0.80 0.80 0.85 Schluff 96.00 s s t e a h r r k s k c ie h s w ig a , c h fe i k n a s lk a h n a d l i t g ig , , braun, GU* 1.0 Kies 8-3 1.10 stark feucht schluffig, schwach feinsandig, GU 1.10 schwach kalkhaltig, hellbraun, 7-3 1.70 stark feucht Schluff + Kies s k c a h lk w h a a c lt h ig f , e h in e s ll a b n ra d u ig n , , s s c ta h r w k ach GU* 61 feucht 117 2.0 120

8-4 1.80 1.80 120 Kein weiterer Bohrfortschritt! 95.00 7-4 2.40 2.40 Kein weiterer Bohrfortschritt! Bohrloch bei 1,10 m u. GOK zugefallen!Kein GW bis 1,10 m u. GOK angetroffen!

94.00

KLEEGRÄFE

Kleegräfe Geotechnik GmbH, Holzstraße 212, 59556 Lippstadt Tel.: 02941-5404 Fax: 02941-3582 E-Mail: info@Kleegraefe.com

Schichtendarstellung nach DIN 4023 Legende Maßnahme: Erwitte, Radwegverbindung Eikeloh - Bad Westernkotten fest Mu Mutterboden Erwitte-Eikeloh-BAd Westernkotten weich Legende DPH Kies - Baugrunderkundung / Geotechnischer Bericht - sehr locker mitteldicht locker dicht Feinsand Auftraggeber:Hr. Jäker mitteldicht dicht Schluff Az.-Nr.:2512047 Datum:07.04.2026 Bearbeiter:AB sehr dicht Ausführungsdatum:02.-03.03.2026 + 09.03.2026Geologe:Herr Balhas Anlage:2.2

m NHN 108.00

KRB 14 DPL 14 107,11 m NHN 107,10 m NHN Schlagzahlen je 10 cm

0 10 20 30 40 50 Auffüllung + Mutterboden + Schluff 0.0 107.00 MAu f h e u in m s o a s n , d o ig rg , a s n ch is w ch a , c h d u to nk n e ig lb , raun, A 14-1 0.40 0 f . e 4 u 0 cht

Schluff feinsandig, schwach tonig, schwach kiesig, schwach organisch, UM braun, dunkelbraun, erdfeucht

  • feucht 1.0 106.00 14-2 1.10 1.10

Schluff feinsandig, kiesig, schwach UM tonig, braun, grau, erdfeucht

14-3 2.00 2.00 2.0 105.00 Kein GW bis ET angetroffen!

104.00 KRB 11 DPL 11 KRB 13 103,39 m NHN DPL 13 103,39 m NHN Schlagzahlen je 10 cm 103,18 m NHN KRB 10 Auffüllung + Mutterboden + Schluff 0.0 0 10 20 30 40 50 103,18 m NHN Schlagzahlen je 10 cm DPL 10 MAu f s e c i h n w sa a n c d h i g h , u s m ch os w , a o c r h g a to n n is ig c , h, A Auffüllung + Mutterboden + Schluff 0.0 0 10 20 30 40 50 103.00 102,71 m NHN 102,69 m NHN 11-1 0.40 0 d .4 u 0 nkelbraun, feucht MAu f s e c i h n w sa a n c d h i g h , u s m c o h s w , a o c r h g a to n n is ig c , h, A Schlagzahlen je 10 cm 13-1 0.35 dunkelbraun, erdfeucht 0 10 20 30 40 50 0.35 Auffüllung + Mutterboden + Schluff 0.0 Schluff KRB 12 MAu f s e c i h n w sa a n c d h i g h , u s m ch o w s, a o c r h g a to n n is ig c , h, A f s e c i h n w sa a n c d h i g k , i e s s c i h g w , g a r c a h u t b o r n a i u g n , , UM DPL 12 Schluff 10-1 0.35 0 S d .3 u c 5 n h k l e u lb ff raun, feucht trocken - erdfeucht 1.0 102,01 m NHN 102,01 m NHN f s e c i h n w sa a n c d h i g k , i e s s c i h g w , b a r c a h u t n o , n e ig rd , feucht UM 1 1 0 0 1 2 . . 0 0 0 0 KRB 09 1 1 0 0 - - 2 3 0 1 . . 7 7 0 0 0 f s d S f s e . e e 7 c c u r c i i 0 d h h n n n h f w w s s k e l a a e u a a u n n l c c c b f d d h h h f r i i a t g g o k u , , i r e n g s s s , c c a i f h h n g e w w i , u s b a a c c r h h c c a h h , t u b t t n o o r , a n n g u i i g g r n a , , , u, U U M M 1.0 1 1 1 1 - - 2 3 Kein 1 2 . . G 4 0 0 0 W bis ET ange t 1 2 r K s g o . . 4 0 a r ff i a 0 0 e n e u n d s ! , i g b , r a sc u h n w , e a r c d h f e s u c c h h lu t ffig, GE 2.0 1 1 2 2 - - 1 2 0 0 . . 4 6 0 0 MA A A u 0 0 A t h e A f s b r A . . o e o 4 6 c u r r u u u n i 0 0 d a t h n m , i f u f f f w g s Z e f f f o n a ü ü ü , u a B s , n f l l l c c , e > l l l d d h h u u u o i 1 u n i t g n n n r 0 k n s g , i g g g % k a e a s e n s n , c + + + l i d b h i e g s i r w r , M S S g c a d s , h a u c c f u c s e , c n h h h c t u d h , t l l h w c u e u u g t w h n o a r f f r t f f a c n b a k h e u i c o g h l , b o , d r r e a g n u a n n + , is c S h c , hluff A A 0 1 . . 0 0 0 1 S 0 chlag 2 z 0 ahlen 3 je 0 10 c 4 m 0 50 1 1 1 3 3 3 - - - 2 3 4 Kein 1 1 2 . . . G 3 6 0 0 0 0 W bis ET ange t 1 1 2 r K s e S f s - o . . . e 3 6 0 c c r f f f i c i 0 0 0 e d h h e n e h u f n l w s e s u ! c l a u a f u h f n c c i f t g d h f h , i t g k s , i a e s n s c d i h g ig w , , b a g r c a r h a u u t n o , , n b e i r g r a d , u fe n u , cht G UM U 1 2 . . 0 0 feinsandig, schwach tonig, A DPL 09 10-4 2.00 2.00 schwach kiesig, braun, ZB<10%, Bohrloch bei 1,90 m u. GOK zugefallen1 2.0 trocken - erdfeucht 100,24 m NHN Kein GW bis 1,90 m u. GOK angetroffen! 12-3 1.50 1.50 100,26 m NH M N utterboden + Schluff 0.0 0 1 S 0 chlag 2 z 0 ahlen 3 je 0 10 c 4 m 0 50 S f s e c c i h n h w s l a a u n c f d h f i g k , i e s s c i h g w , b a r c a h u t n o , n e ig rd , feucht UM Mu tonig, schwach feinsandig, OH 12-4 1.90 1.90 100.00 9-1 0.30 0 s d .3 c u 0 h n w ke a l c b h ra h u u n m , f o e s u , c o h r t ganisch, S k to ie c n s i h g ig l , u , b f f r f e a i u n n sa , n g d ra ig u , , s e c r h d w fe a u c c h ht UM 2.0 Schluff feinsandig, schwach tonig, UM 12-5 2.40 2.40 braun, erdfeucht - feucht Zv 66 9-2 0.95 0.95 Zv 76 Schluff 1.0 Zv Fels verwittert + Schluff 8 7 0 6 99.00 f s e c i h n w sa a n c d h i g k , i e s s c i h g w , b a r c a h u t n o , n t i r g o , cken UM 55 Zv t s o c n h i w g, a s c c h h k w ie a s c i h g , f e k i a n l s k a h n a d lti i g g, , UM ZV 3.0 7 7 0 0 hellbraun, erdfeucht 52 Zv 59 9-3 1.60 1 K s .6 c i 0 h e w s ach sandig, schwach schluffig, GE 59 12-6 3.40 Zv 7 6 5 2 9-4 Kein 2 . G 00 W bis ET ange t 2 r h o .0 e ff 0 e ll n g ! rau, grau, erdfeucht 2.0 6 6 2 7 12-7 3.70 Z Z Z v v v 3 F s .7 t e a 0 r ls k s v c e h r lu w ff i i t g te , f r e t in + s a K n ie di s g, GU* 6 1 0 20 Zv schwach tonig, stark kalkhaltig, 98.00 12-8 4.10 4 h .1 e 0 llbraun, erdfeucht Kein weiterer Bohrfortschritt! Kein GW bis ET angetroffen!

97.00

KLEEGRÄFE

Kleegräfe Geotechnik GmbH, Holzstraße 212, 59556 Lippstadt Tel.: 02941-5404 Fax: 02941-3582 E-Mail: info@Kleegraefe.com

Schichtendarstellung nach DIN 4023 Legende Maßnahme: Erwitte, Radwegverbindung/Lückenschluss und 2 Bauwerke steif Zv Fels verwittert Erwitte-Eikeloh-Bad Westernkotten Zv weich - steif A Auffüllung - Baugrunderkundung / Geotechnischer Bericht - weich Legende DPL mitteldicht Mu Mutterboden Auftraggeber: Stadt Erwitte, FD Verkehrsplanung, Straßenbau; Am Markt 13, 59597 Erwitte sehr locker locker dicht Kies mitteldicht Az.-Nr.:2512047 Datum:07.04.2026 Bearbeiter:AB dicht Schluff sehr dicht Ausführungsdatum:02.-03.03.2026 + 09.03.2026 Geologe:Herr Wulf Anlage:2.3

Az.-Nr.: 2512047

A N L A G E 3.1
Korngrößenanalysen
(Kornsummenkurven)
KLEEGRÄFE Geotechnik GmbH Holzstraße 212 59556 Lippstadt Bearbeiter: Frau Beck Datum: 09.04.2026Körnungslinie Radwegverbindung/Lückenschluss und 2 Bauwerke im Bereich Erwitte-Eikeloh-Bad Westernkotten - Baugrunderkundung / Geotechnischer Bericht -Prüfungsnummern: 2/3, 3/4, 7/3, 8/4, 9/2, 13/3 Proben entnommen am: 02.-03.03.2026+09.03.2026 Art der Entnahme: gestörte Proben Arbeitsweise: Sieb-/Sieb-Schlämm-Analysen
Schlämmkorn Siebkorn Schluffkorn Sandkorn Kieskorn Feinstes Steine Fein- Mittel- Grob- Fein- Mittel- Grob- Fein- Mittel- Grob- 100 90 egnemtmaseG 80 70 red 60 % ni d 50 < renröK 40 red elietnanessaM 30 20 10 0 0.001 0.002 0.006 0.01 0.02 0.063 0.1 0.2 0.6 1 2 6 10 20 63 100 Korndurchmesser d in mmSchlämmkornSiebkorn
FeinsteSchluffkorn s Fein- Mittel- GroSandkorn b- Fein- Mittel- Grob-Kieskorn Fein- Mittel- Grob-Steine
Bezeichnung:Probe 2/3 Probe 3/4Probe 7/3Probe 8/4Probe 9/2Probe 13/3Bericht: 2512047 Anlage: 3.1
Tiefe:0,38 - 0,70 m 0,60 - 1,40m 0,80 - 1,70 m1,10 - 1,80 m0,30 - 0,95 m0,30 - 0,95 m
Bodenart:U, t, fs' G, u, fs', ms',gs' G, u, gs'G, u, t', fs', gs'U, t, fs'G, u, t', fs', ms', gs'
T/U/S/G [%]:29.9/58.0/12.0/0.1 - /16.8/23.0/60.2 - /20.0/16.5/63.58.8/26.7/15.5/49.119.0/63.4/17.4/0.26.3/25.1/27.0/41.6
kf-Wert:<6 x 10^-9 m/s (M&P) <1 x 10^-5 m/s (Beyer) <1 x 10^-5 m/s (Beyer)~6,6 x 10^-8 m/s (M&P)~3,7 x 10^-9 m/s (M&P)~8,3 x 10^-7 m/s (M&P)
Cu/Cc:-/- -/--/-1878.9/0.1-/-499.1/0.3
d10 [mm]:- --0.0024-0.0045
d20 [mm]:- 0.11710.06340.00870.00250.0263
KLEEGRÄFE Geotechnik GmbH Holzstraße 212 59556 LippstadtBericht: 2512047 Anlage: 3.1
Körnungslinie Radwegverbindung/Lückenschluss und 2 Bauwerke im Bereich Erwitte-Eikeloh-Bad Westernkotten - Baugrunderkundung / Geotechnischer Bericht - Bearbeiter: Frau Beck Datum: 09.04.2026Prüfungsnummern: 2/3, 3/4, 7/3, 8/4, 9/2, 13/3 Proben entnommen am: 02.-03.03.2026+09.03.2026 Art der Entnahme: gestörte Proben Arbeitsweise: Sieb-/Sieb-Schlämm-Analysen
Siebanalyse Bezeichnung: Probe 2/3 Tiefe: 0,38 - 0,70 m Bodenart: U, t, fs' Korngröße Rückstand Rückstand Siebdurch- T/U/S/G [%]: 29.9 / 58.0 / 12.0 / 0.1 / - [mm] [g] [%] gänge [%] kf-Wert: <6 x 10^-9 m/s (M&P) Cu/Cc: -/- 4.0 0.00 0.00 100.00 d10 [mm]: - d20 [mm]: - 2.0 0.04 0.11 99.89 d10/d30/d60 [mm]: - / 0.002 / 0.018 Siebanalyse: 1.0 0.11 0.29 99.60 Trockenmasse [g]: 37.51 Schlämmanalyse: 0.5 0.15 0.40 99.20 Trockenmasse [g]: 36.53 Korndichte [g/cm³]: 2.650 0.25 0.19 0.51 98.69 Aräometer: Bezeichnung: Standard Aräometer 0.125 0.49 1.31 97.39 Volumen Aräometerbirne [cm³]: 67.40 Abstand 100-ml 1000-ml [mm]: 307.50 Schale 36.53 97.39 - Länge Aräometerbirne [mm]: 160.00 Abstd. OK Birne - UK Skala [mm]: 9.20 Summe 37.51 Meniskuskorrektur C / R' : 0.50 / 0.70 m 0 d1 = 20.0 d2 = 40.0 d3 = 60.0 d4 = 80.0 Siebverlust 0.00 d5 = 100.0 d6 = 120.0 d7 = 140.0 mm Schlämmanalyse Zeit R' R' + R Korngröße T H η Durchgang h h 0 r [h] [min] [-] R =C +R' [mm] [°C] [mm] [-] [%] 0 m 0 [-] 0 0.5 19.50 20.70 0.0671 19.6 119.69 1.01529 88.63 0 1 18.50 19.70 0.0483 19.6 123.69 1.01529 84.35 0 2 16.50 17.70 0.0352 19.6 131.69 1.01529 75.79 0 5 13.90 15.10 0.0231 19.6 142.09 1.01529 64.65 0 15 11.50 12.70 0.0138 19.7 151.69 1.01281 54.38 0 46 10.10 11.30 0.0080 20.0 157.29 1.00541 48.38 2 0 8.60 9.80 0.0050 20.3 163.29 0.99810 41.96 6 0 7.00 8.20 0.0029 20.5 169.69 0.99328 35.11 24 0 4.90 6.10 0.0015 20.3 178.09 0.99810 26.12
Zeit [h] [min]R' h [-]R' + R h 0 R =C +R' 0 m 0 [-]Korngröße [mm]T [°C]H r [mm]η [-]Durchgang [%]
00.519.5020.700.067119.6119.691.0152988.63
0118.5019.700.048319.6123.691.0152984.35
0216.5017.700.035219.6131.691.0152975.79
0513.9015.100.023119.6142.091.0152964.65
01511.5012.700.013819.7151.691.0128154.38
04610.1011.300.008020.0157.291.0054148.38
208.609.800.005020.3163.290.9981041.96
607.008.200.002920.5169.690.9932835.11
2404.906.100.001520.3178.090.9981026.12
Korngröße [mm]Rückstand [g]Rückstand [%]Siebdurch- gänge [%]
4.00.000.00100.00
2.00.040.1199.89
1.00.110.2999.60
0.50.150.4099.20
0.250.190.5198.69
0.1250.491.3197.39
Schale36.5397.39-
Summe37.51
Siebverlust0.00
KLEEGRÄFE Geotechnik GmbH Holzstraße 212 59556 LippstadtBericht: 2512047 Anlage: 3.1
Körnungslinie Radwegverbindung/Lückenschluss und 2 Bauwerke im Bereich Erwitte-Eikeloh-Bad Westernkotten - Baugrunderkundung / Geotechnischer Bericht - Bearbeiter: Frau Beck Datum: 09.04.2026Prüfungsnummern: 2/3, 3/4, 7/3, 8/4, 9/2, 13/3 Proben entnommen am: 02.-03.03.2026+09.03.2026 Art der Entnahme: gestörte Proben Arbeitsweise: Sieb-/Sieb-Schlämm-Analysen
Siebanalyse Bezeichnung: Probe 3/4 Tiefe: 0,60 - 1,40 m Korngröße Rückstand Rückstand Siebdurch- Bodenart: G, u, fs', ms', gs' [mm] [g] [%] gänge [%] T/U/S/G [%]: - / 16.8 / 23.0 / 60.2 / 0.0 63.0 0.00 0.00 100.00 kf-Wert: <1 x 10^-5 m/s (Beyer) 31.5 19.96 6.32 93.68 Cu/Cc: -/- d10 [mm]: - 22.4 33.08 10.47 83.22 d20 [mm]: 0.1171 8.0 67.76 21.44 61.78 d10/d30/d60 [mm]: - / 0.621 / 7.361 4.0 46.23 14.63 47.15 Siebanalyse: 2.0 23.95 7.58 39.57 Trockenmasse [g]: 316.05 1.0 19.21 6.08 33.49 0.5 16.76 5.30 28.19 0.25 8.37 2.65 25.54 0.125 17.40 5.51 20.04 0.063 10.30 3.26 16.78 Schale 53.03 16.78 - Summe 316.05 Siebverlust 0.00
Korngröße [mm]Rückstand [g]Rückstand [%]Siebdurch- gänge [%]
63.00.000.00100.00
31.519.966.3293.68
22.433.0810.4783.22
8.067.7621.4461.78
4.046.2314.6347.15
2.023.957.5839.57
1.019.216.0833.49
0.516.765.3028.19
0.258.372.6525.54
0.12517.405.5120.04
0.06310.303.2616.78
Schale53.0316.78-
Summe316.05
Siebverlust0.00
KLEEGRÄFE Geotechnik GmbH Holzstraße 212 59556 LippstadtBericht: 2512047 Anlage: 3.1
Körnungslinie Radwegverbindung/Lückenschluss und 2 Bauwerke im Bereich Erwitte-Eikeloh-Bad Westernkotten - Baugrunderkundung / Geotechnischer Bericht - Bearbeiter: Frau Beck Datum: 09.04.2026Prüfungsnummern: 2/3, 3/4, 7/3, 8/4, 9/2, 13/3 Proben entnommen am: 02.-03.03.2026+09.03.2026 Art der Entnahme: gestörte Proben Arbeitsweise: Sieb-/Sieb-Schlämm-Analysen
Siebanalyse Bezeichnung: Probe 7/3 Tiefe: 0,80 - 1,70 m Korngröße Rückstand Rückstand Siebdurch- Bodenart: G, u, gs' [mm] [g] [%] gänge [%] T/U/S/G [%]: - / 20.0 / 16.5 / 63.5 / 0.0 63.0 0.00 0.00 100.00 kf-Wert: <1 x 10^-5 m/s (Beyer) 31.5 187.33 33.27 66.73 Cu/Cc: -/- d10 [mm]: - 22.4 4.33 0.77 65.96 d20 [mm]: 0.0634 8.0 79.08 14.05 51.91 d10/d30/d60 [mm]: - / 0.756 / 14.629 4.0 53.16 9.44 42.47 Siebanalyse: 2.0 34.75 6.17 36.30 Trockenmasse [g]: 563.03 1.0 27.32 4.85 31.45 0.5 20.91 3.71 27.73 0.25 14.40 2.56 25.18 0.125 16.73 2.97 22.20 0.063 12.53 2.23 19.98 Schale 112.49 19.98 - Summe 563.03 Siebverlust 0.00
Korngröße [mm]Rückstand [g]Rückstand [%]Siebdurch- gänge [%]
63.00.000.00100.00
31.5187.3333.2766.73
22.44.330.7765.96
8.079.0814.0551.91
4.053.169.4442.47
2.034.756.1736.30
1.027.324.8531.45
0.520.913.7127.73
0.2514.402.5625.18
0.12516.732.9722.20
0.06312.532.2319.98
Schale112.4919.98-
Summe563.03
Siebverlust0.00
KLEEGRÄFE Geotechnik GmbH Holzstraße 212 59556 LippstadtBericht: 2512047 Anlage: 3.1
Körnungslinie Radwegverbindung/Lückenschluss und 2 Bauwerke im Bereich Erwitte-Eikeloh-Bad Westernkotten - Baugrunderkundung / Geotechnischer Bericht - Bearbeiter: Frau Beck Datum: 09.04.2026Prüfungsnummern: 2/3, 3/4, 7/3, 8/4, 9/2, 13/3 Proben entnommen am: 02.-03.03.2026+09.03.2026 Art der Entnahme: gestörte Proben Arbeitsweise: Sieb-/Sieb-Schlämm-Analysen
Siebanalyse Bezeichnung: Probe 8/4 Tiefe: 1,10 - 1,80 m Bodenart: G, u, t', fs', gs' Korngröße Rückstand Rückstand Siebdurch- T/U/S/G [%]: 8.8 / 26.7 / 15.5 / 49.1 / 0.0 [mm] [g] [%] gänge [%] kf-Wert: ~6,6 x 10^-8 m/s (M&P) 63.0 0.00 0.00 100.00 Cu/Cc: 1878.9/0.1 d10 [mm]: 0.0024 31.5 11.54 12.59 87.41 d20 [mm]: 0.0087 8.0 16.62 18.14 69.27 d10/d30/d60 [mm]: 0.002 / 0.033 / 4.566 Siebanalyse: 4.0 11.01 12.01 57.26 Trockenmasse [g]: 91.64 2.0 6.37 6.95 50.31 Schlämmanalyse: Trockenmasse [g]: 37.95 1.0 3.08 3.36 46.94 Korndichte [g/cm³]: 2.650 0.5 1.61 1.76 45.19 Aräometer: Bezeichnung: Standard Aräometer 0.25 1.61 1.76 43.43 Volumen Aräometerbirne [cm³]: 67.40 0.125 1.85 2.02 41.41 Abstand 100-ml 1000-ml [mm]: 307.50 Länge Aräometerbirne [mm]: 160.00 Schale 37.95 41.41 - Abstd. OK Birne - UK Skala [mm]: 9.20 Summe 91.64 Meniskuskorrektur C / R' : 0.50 / 0.70 m 0 d1 = 20.0 d2 = 40.0 d3 = 60.0 d4 = 80.0 Siebverlust 0.00 d5 = 100.0 d6 = 120.0 d7 = 140.0 mm Schlämmanalyse Zeit R' R' + R Korngröße T H η Durchgang h h 0 r [h] [min] [-] R =C +R' [mm] [°C] [mm] [-] [%] 0 m 0 [-] 0 0.5 19.30 20.50 0.0674 19.5 120.49 1.01778 35.93 0 1 17.80 19.00 0.0489 19.5 126.49 1.01778 33.30 0 2 16.20 17.40 0.0354 19.5 132.89 1.01778 30.49 0 5 14.40 15.60 0.0230 19.5 140.09 1.01778 27.34 0 15 12.20 13.40 0.0137 19.6 148.89 1.01529 23.48 0 45 9.90 11.10 0.0081 20.0 158.09 1.00541 19.45 2 0 7.80 9.00 0.0051 20.3 166.49 0.99810 15.77 6 0 5.20 6.40 0.0030 20.5 176.89 0.99328 11.22 24 0 2.90 4.10 0.0015 20.2 186.09 1.00053 7.19
Zeit [h] [min]R' h [-]R' + R h 0 R =C +R' 0 m 0 [-]Korngröße [mm]T [°C]H r [mm]η [-]Durchgang [%]
00.519.3020.500.067419.5120.491.0177835.93
0117.8019.000.048919.5126.491.0177833.30
0216.2017.400.035419.5132.891.0177830.49
0514.4015.600.023019.5140.091.0177827.34
01512.2013.400.013719.6148.891.0152923.48
0459.9011.100.008120.0158.091.0054119.45
207.809.000.005120.3166.490.9981015.77
605.206.400.003020.5176.890.9932811.22
2402.904.100.001520.2186.091.000537.19
Korngröße [mm]Rückstand [g]Rückstand [%]Siebdurch- gänge [%]
63.00.000.00100.00
31.511.5412.5987.41
8.016.6218.1469.27
4.011.0112.0157.26
2.06.376.9550.31
1.03.083.3646.94
0.51.611.7645.19
0.251.611.7643.43
0.1251.852.0241.41
Schale37.9541.41-
Summe91.64
Siebverlust0.00
KLEEGRÄFE Geotechnik GmbH Holzstraße 212 59556 LippstadtBericht: 2512047 Anlage: 3.1
Körnungslinie Radwegverbindung/Lückenschluss und 2 Bauwerke im Bereich Erwitte-Eikeloh-Bad Westernkotten - Baugrunderkundung / Geotechnischer Bericht - Bearbeiter: Frau Beck Datum: 09.04.2026Prüfungsnummern: 2/3, 3/4, 7/3, 8/4, 9/2, 13/3 Proben entnommen am: 02.-03.03.2026+09.03.2026 Art der Entnahme: gestörte Proben Arbeitsweise: Sieb-/Sieb-Schlämm-Analysen
Siebanalyse Bezeichnung: Probe 9/2 Tiefe: 0,30 - 0,95 m Bodenart: U, t, fs' Korngröße Rückstand Rückstand Siebdurch- T/U/S/G [%]: 19.0 / 63.4 / 17.4 / 0.2 / - [mm] [g] [%] gänge [%] kf-Wert: ~3,7 x 10^-9 m/s (M&P) Cu/Cc: -/- 4.0 0.00 0.00 100.00 d10 [mm]: - d20 [mm]: 0.0025 2.0 0.09 0.23 99.77 d10/d30/d60 [mm]: - / 0.012 / 0.032 Siebanalyse: 1.0 0.06 0.15 99.62 Trockenmasse [g]: 39.88 Schlämmanalyse: 0.5 0.20 0.50 99.12 Trockenmasse [g]: 38.04 Korndichte [g/cm³]: 2.650 0.25 0.47 1.18 97.94 Aräometer: Bezeichnung: Standard Aräometer 0.125 1.02 2.56 95.39 Volumen Aräometerbirne [cm³]: 67.40 Abstand 100-ml 1000-ml [mm]: 307.50 Schale 38.04 95.39 - Länge Aräometerbirne [mm]: 160.00 Abstd. OK Birne - UK Skala [mm]: 9.20 Summe 39.88 Meniskuskorrektur C / R' : 0.50 / 0.70 m 0 d1 = 20.0 d2 = 40.0 d3 = 60.0 d4 = 80.0 Siebverlust 0.00 d5 = 100.0 d6 = 120.0 d7 = 140.0 mm Schlämmanalyse Zeit R' R' + R Korngröße T H η Durchgang h h 0 r [h] [min] [-] R =C +R' [mm] [°C] [mm] [-] [%] 0 m 0 [-] 0 0.5 19.40 20.60 0.0664 20.6 120.09 0.99087 82.96 0 1 18.20 19.40 0.0479 20.6 124.89 0.99087 78.13 0 2 15.10 16.30 0.0355 20.6 137.29 0.99087 65.64 0 5 10.10 11.30 0.0240 20.6 157.29 0.99087 45.51 0 15 6.50 7.70 0.0145 20.6 171.69 0.99087 31.01 0 45 5.20 6.40 0.0085 20.7 176.89 0.98848 25.77 2 0 4.70 5.90 0.0052 20.8 178.89 0.98610 23.76 6 0 4.00 5.20 0.0030 20.5 181.69 0.99328 20.94 24 0 3.20 4.40 0.0015 20.3 184.89 0.99810 17.72
Zeit [h] [min]R' h [-]R' + R h 0 R =C +R' 0 m 0 [-]Korngröße [mm]T [°C]H r [mm]η [-]Durchgang [%]
00.519.4020.600.066420.6120.090.9908782.96
0118.2019.400.047920.6124.890.9908778.13
0215.1016.300.035520.6137.290.9908765.64
0510.1011.300.024020.6157.290.9908745.51
0156.507.700.014520.6171.690.9908731.01
0455.206.400.008520.7176.890.9884825.77
204.705.900.005220.8178.890.9861023.76
604.005.200.003020.5181.690.9932820.94
2403.204.400.001520.3184.890.9981017.72
Korngröße [mm]Rückstand [g]Rückstand [%]Siebdurch- gänge [%]
4.00.000.00100.00
2.00.090.2399.77
1.00.060.1599.62
0.50.200.5099.12
0.250.471.1897.94
0.1251.022.5695.39
Schale38.0495.39-
Summe39.88
Siebverlust0.00
KLEEGRÄFE Geotechnik GmbH Holzstraße 212 59556 LippstadtBericht: 2512047 Anlage: 3.1
Körnungslinie Radwegverbindung/Lückenschluss und 2 Bauwerke im Bereich Erwitte-Eikeloh-Bad Westernkotten - Baugrunderkundung / Geotechnischer Bericht - Bearbeiter: Frau Beck Datum: 09.04.2026Prüfungsnummern: 2/3, 3/4, 7/3, 8/4, 9/2, 13/3 Proben entnommen am: 02.-03.03.2026+09.03.2026 Art der Entnahme: gestörte Proben Arbeitsweise: Sieb-/Sieb-Schlämm-Analysen
Siebanalyse Bezeichnung: Probe 13/3 Tiefe: 0,30 - 0,95 m Bodenart: G, u, t', fs', ms', gs' Korngröße Rückstand Rückstand Siebdurch- T/U/S/G [%]: 6.3 / 25.1 / 27.0 / 41.6 / - [mm] [g] [%] gänge [%] kf-Wert: ~8,3 x 10^-7 m/s (M&P) Cu/Cc: 499.1/0.3 16.0 0.00 0.00 100.00 d10 [mm]: 0.0045 8.0 12.51 14.14 85.86 d20 [mm]: 0.0263 d10/d30/d60 [mm]: 0.005 / 0.055 / 2.257 4.0 15.61 17.64 68.22 Siebanalyse: Trockenmasse [g]: 88.49 2.0 9.13 10.32 57.90 Schlämmanalyse: 1.0 6.47 7.31 50.59 Trockenmasse [g]: 33.14 Korndichte [g/cm³]: 2.650 0.5 4.55 5.14 45.45 Aräometer: 0.25 3.81 4.31 41.15 Bezeichnung: Standard Aräometer Volumen Aräometerbirne [cm³]: 67.40 0.125 3.27 3.70 37.45 Abstand 100-ml 1000-ml [mm]: 307.50 Länge Aräometerbirne [mm]: 160.00 Schale 33.14 37.45 - Abstd. OK Birne - UK Skala [mm]: 9.20 Summe 88.49 Meniskuskorrektur C / R' : 0.50 / 0.70 m 0 d1 = 20.0 d2 = 40.0 d3 = 60.0 d4 = 80.0 Siebverlust 0.00 d5 = 100.0 d6 = 120.0 d7 = 140.0 mm Schlämmanalyse Zeit R' R' + R Korngröße T H η Durchgang h h 0 r [h] [min] [-] R =C +R' [mm] [°C] [mm] [-] [%] 0 m 0 [-] 0 0.5 16.70 17.90 0.0705 19.2 130.89 1.02532 32.49 0 1 15.00 16.20 0.0512 19.2 137.69 1.02532 29.40 0 2 12.60 13.80 0.0374 19.2 147.29 1.02532 25.05 0 5 9.10 10.30 0.0248 19.2 161.29 1.02532 18.69 0 15 6.90 8.10 0.0147 19.3 170.09 1.02280 14.70 0 45 6.00 7.20 0.0085 19.7 173.69 1.01281 13.07 2 0 4.70 5.90 0.0053 20.2 178.89 1.00053 10.71 6 0 3.30 4.50 0.0031 20.4 184.49 0.99568 8.17 24 0 1.70 2.90 0.0016 20.3 190.89 0.99810 5.26
Zeit [h] [min]R' h [-]R' + R h 0 R =C +R' 0 m 0 [-]Korngröße [mm]T [°C]H r [mm]η [-]Durchgang [%]
00.516.7017.900.070519.2130.891.0253232.49
0115.0016.200.051219.2137.691.0253229.40
0212.6013.800.037419.2147.291.0253225.05
059.1010.300.024819.2161.291.0253218.69
0156.908.100.014719.3170.091.0228014.70
0456.007.200.008519.7173.691.0128113.07
204.705.900.005320.2178.891.0005310.71
603.304.500.003120.4184.490.995688.17
2401.702.900.001620.3190.890.998105.26
Korngröße [mm]Rückstand [g]Rückstand [%]Siebdurch- gänge [%]
16.00.000.00100.00
8.012.5114.1485.86
4.015.6117.6468.22
2.09.1310.3257.90
1.06.477.3150.59
0.54.555.1445.45
0.253.814.3141.15
0.1253.273.7037.45
Schale33.1437.45-
Summe88.49
Siebverlust0.00

Az.-Nr.: 2512047

A N L A G E 4.1
Wassergehaltsbestimmungen
KLEEGRÄFE Geotechnik GmbH Holzstraße 212 59556 LippstadtBericht: 2512047 Anlage: 4.1
Wassergehalt nach DIN EN ISO 17892-1 Radwegverbindung/Lückenschluss und 2 Bauwerke im Bereich Erwitte-Eikeloh-Bad Westernkotten - Baugrunderkundung / Geotechnischer Bericht - Bearbeiter: Frau Beck Datum: 08.04.2026Prüfungsnummern: 2/3, 3/4, 7/3, 8/4, 9/2, 13/3 Entnahmestellen: KRB 02, KRB 03, KRB 07-09, KRB 13 Tiefe: 0,30 - 1,80 m (min.-max) Art der Entnahme: gestörte Proben Proben entnommen am: 002.-03.03.2026 + 09.03.2026
Probenbezeichnung: Probe 2/3 Probe 3/4 Probe 7/3 Feuchte Probe 236.01 706.56 998.89 + Behälter [g]: Trockene Probe 229.76 683.82 944.52 + Behälter [g]: Behälter [g]: 204.19 367.77 381.49 Porenwasser [g]: 6.25 22.74 54.37 Trockene Probe [g]: 25.57 316.05 563.03 Wassergehalt [%] 24.44 7.20 9.66 Probenbezeichnung: Probe 8/4 Probe 9/2 Probe 13/3 Feuchte Probe 341.21 254.17 318.90 + Behälter [g]: Trockene Probe 328.52 246.10 308.54 + Behälter [g]: Behälter [g]: 198.11 208.38 211.91 Porenwasser [g]: 12.69 8.07 10.36 Trockene Probe [g]: 130.41 37.72 96.63 Wassergehalt [%] 9.73 21.39 10.72
Probenbezeichnung:Probe 2/3Probe 3/4Probe 7/3
Feuchte Probe + Behälter [g]:236.01706.56998.89
Trockene Probe + Behälter [g]:229.76683.82944.52
Behälter [g]:204.19367.77381.49
Porenwasser [g]:6.2522.7454.37
Trockene Probe [g]:25.57316.05563.03
Wassergehalt [%]24.447.209.66
Probenbezeichnung:Probe 8/4Probe 9/2Probe 13/3
Feuchte Probe + Behälter [g]:341.21254.17318.90
Trockene Probe + Behälter [g]:328.52246.10308.54
Behälter [g]:198.11208.38211.91
Porenwasser [g]:12.698.0710.36
Trockene Probe [g]:130.4137.7296.63
Wassergehalt [%]9.7321.3910.72

Az.-Nr.: 2512047

A N L A G E 5.1 - 5.2
Zustandsgrenzenbestimmung
KLEEGRÄFE Geotechnik GmbH Holzstraße 212 59556 LippstadtBericht: 2512047 Anlage: 5.1
Zustandsgrenzen Radwegverbindung/Lückenschluss und 2 Bauwerke im Bereich Erwitte-Eikeloh-Bad Westernkotten - Baugrunderkundung / Geotechnischer Bericht - Bearbeiter: Frau Beck Datum: 08.04.2026Prüfungsnummer: 2/3 Entnahmestelle: KRB 02 Tiefe: 0,38 - 0,70 m Art der Entnahme: gestörte Probe Probe entnommen am: 02.-03.03.2026+09.03.2026
54.0 ]%[ Wassergehalt w = 24.4 % 50.0 w Fließgrenze w = 50.8 % L tlahegressaW 46.0 Ausrollgrenze w = 28.7 % P 42.0 Plastizitätszahl I = 22.1 % P Konsistenzzahl I = 1.19 38.0 C Fallkegel 80g/30° 34.0 10 15 20 25 30 Eindringtiefe [mm] Zustandsform I = 1.19 C halbfest steif weich sehr weich breiig 1.00 0.75 0.50 0.25 Plastizitätsbereich (w bis w ) [%] L P w w P L 0 10 20 30 40 50 60 70 80 Plastizitätsdiagramm 50 40 ausgeprägt ]%[ plastische Tone TA 20) P 30 I - lhazstätizitsalP ( wL m it te l p la stische 0,73 · To n e T M = A-Linie IPOX T o n e m it o rg a n is c h e n 20 B e im e ng u n g e n, o r g a nogene Tone OT leicht und ausgeprägt plastische Schluffe plastische Schluffe UA Tone TL mit organi- schen Beimen- 10 Sand-Ton- gungen und organo- Gemische ST 7 gene Schluffe OU Zwischenbereich und mittelplastische 4 Sand-Schluff- leicht plasti- Schluffe UM Gemische SU sche Schluffe UL 0 0 10 20 30 35 40 50 60 70 80 Fließgrenze w [%] L
Fall
Fallkegel 80g/30°
mitte Ton
A-Linie Schluffe mit organi- en Beimen-OXTone mit organischen
leicht plastis Tone Tche LschBeimengungen, organogeneTone OT
und ausgeprägt
Schluffeplastische Schluffe UA
mit organi-
schen Beimen-
Sand GemSand-Tonlasti-gungen und organo-
Gemische ST
gene Schluffe OU
Zwischenbereich
und mi
Sand-Schluff-leicht p sche Schlleicht plasti-Schluffe UM
Gemische SUsche Schluffe UL
leicht
plastische
Tone T
mittelplastische
Tone TM
KLEEGRÄFE Geotechnik GmbH Holzstraße 212 59556 LippstadtBericht: 2512047 Anlage: 5.2
Zustandsgrenzen Radwegverbindung/Lückenschluss und 2 Bauwerke im Bereich Erwitte-Eikeloh-Bad Westernkotten - Baugrunderkundung / Geotechnischer Bericht - Bearbeiter: Frau Beck Datum: 08.04.2026Prüfungsnummer: 9/2 Entnahmestelle: KRB 09 Tiefe: 0,30 - 0,95 m Art der Entnahme: gestörte Probe Probe entnommen am: 02.-03.03.2026+09.03.2026
40.0 38.0 ]%[ Wassergehalt w = 21.4 % 36.0 w Fließgrenze w = 36.6 % tlahegressaW 34.0 L Ausrollgrenze w = 21.9 % 32.0 P Plastizitätszahl I = 14.7 % 30.0 P 28.0 Konsistenzzahl I = 1.03 C 26.0 Fallkegel 80g/30° 24.0 10 15 20 25 30 Eindringtiefe [mm] Zustandsform I = 1.03 C halbfest steif weich sehr weich breiig 1.00 0.75 0.50 0.25 Plastizitätsbereich (w bis w ) [%] L P w w P L 0 10 20 30 40 50 60 70 80 Plastizitätsdiagramm 50 40 ausgeprägt ]%[ plastische Tone TA 20) P 30 I - lhazstätizitsalP ( wL m it te l p la stische 0,73 · To n e T M = A-Linie IP T o n e m it o rg a n is c h e n 20 B e im e ng u n g e n, o r g a nogene Tone OT leicht und ausgeprägt plastische OX Schluffe plastische Schluffe UA Tone TL mit organi- schen Beimen- 10 Sand-Ton- gungen und organo- Gemische ST 7 gene Schluffe OU Zwischenbereich und mittelplastische 4 Sand-Schluff- leicht plasti- Schluffe UM Gemische SU sche Schluffe UL 0 0 10 20 30 35 40 50 60 70 80 Fließgrenze w [%] L
Fall
Fallkegel 80g/30°
mitte Ton
Tone mit organischen
leicht plastischeOXBeimengunge und ausgeprä plastische ScBeimengungen, organogeneTone OT
leichtund ausgeprägt
plastischeOXSchluffeplastische Schluffe UA
Tone TTone TLOXmit organi-
schen Beimen-
Sand GemiSand-Ton-lasti-gungen und organo-
Gemische ST
gene Schluffe OU
Zwischenbereich
und mi
Sand-Schluff-leicht p sche Schlleicht plasti-Schluffe UM
Gemische SUsche Schluffe UL
mittelplastische
Tone TM

Az.-Nr.: 2512047

A N L A G E 6.1
Chemische Analysenergebnisse
(Schwarzdecke)

Prfbericht-Nr: B267061

Auftraggeber Kleegrfe Geotechnik GmbH Holzstr. 212 59556 Lippstadt

Ansprechpartner Herr Dipl.-Ing. (FH) Kleegrfe Telefon 02941 / 5404 E-Mail info@kleegraefe.com

Eingangsdatum 23.03.2026

Probenehmer / -eingang unbekannt Prfort Horn & Co. Analytics GmbH Untersuchungszeitraum 23.03.2026 - 24.03.2026

Probe-Nr. P202612679

Probenbezeichnung Kern 1/1

Herkunftsort Radwegverbindung / Lckenschluss und 2 Bauwerke im Bereich Eikeloh - Bad Westernkotten Entnahmeort Radwegverbindung / Lckenschluss und 2 Bauwerke im Bereich Eikeloh - Bad Westernkotten

bersicht der verwendeten Normen / SOP’s DIN EN 12457-4: 2003-01 DIN EN ISO 14402: 1999-12 DIN ISO 18287: 2006-05

Anlagen keine

Die Untersuchungsergebnisse beziehen sich nur auf die angelieferten bzw. auf die von der Horn & Co. Analytics GmbH entnommenen Proben. Fehlerhaft zur Verfgung gestellte Proben knnen die Prfergebnisse beeintrchtigen. Die zu den angegebenen Messwerten zugehrigen Messunsicherheiten knnen unter folgendem Link eingesehen werden: https://www.industrial-lab.de/messunsicherheiten Die von Ihnen ausgewhlte Entscheidungsregel wurde im Rahmen der Konformittsbewertung bercksichtigt. Die auswhlbaren Entscheidungsregeln finden sie hier: https://www.industrial-lab.de/de/downloads.php Der Prfbericht darf nur mit Zustimmung der Horn & Co. Analytics GmbH auszugsweise vervielfltigt werden.

Seite 1 von 3

Prfbericht-Nr: B267061

Probe-Nr. P202612679

Probenbezeichnung Kern 1/1

Untersuchungsergebnisse

ParameterMewertEinheitNormOrt
Naphthalin (Orig)0,253mg/kgDIN ISO 182871*Wen
Acenaphthylen (Orig)1,26mg/kgDIN ISO 182871*Wen
Acenaphthen (Orig)28,3mg/kgDIN ISO 182871*Wen
Fluoren (Orig)22,5mg/kgDIN ISO 182871*Wen
Phenanthren (Orig)404mg/kgDIN ISO 182871*Wen
Anthracen (Orig)59,2mg/kgDIN ISO 182871*Wen
Fluoranthen (Orig)492mg/kgDIN ISO 182871*Wen
Pyren (Orig)377mg/kgDIN ISO 182871*Wen
Benzo(a)anthracen (Orig)182mg/kgDIN ISO 182871*Wen
Chrysen (Orig)196mg/kgDIN ISO 182871*Wen
Benzo(b)fluoranthen (Orig)127mg/kgDIN ISO 182871*Wen
Benzo(k)fluoranthen (Orig)92,4mg/kgDIN ISO 182871*Wen
Benzo(a)pyren (Orig)92,4mg/kgDIN ISO 182871*Wen
Indeno(1,2,3-cd)pyren (Orig)71,2mg/kgDIN ISO 182871*Wen
Dibenz(a,h)anthracen (Orig)3,47mg/kgDIN ISO 182871*Wen
Benzo(ghi)perylen (Orig)52,0mg/kgDIN ISO 182871*Wen
Summe PAK n. EPA (Orig)2200mg/kgDIN ISO 182871*Wen
Elution mit dest. WasserjaDIN EN 12457-41*Wen
Phenolindex (Eluat)0,040mg/LDIN EN ISO 144021*Wen

Akkreditierte Prfmethode: 1* = Ja; 2*=Ja, mit Modifikationen; 3* Ja, im Unterauftrag // 4*: Nein; 5*: Fremdvergabe Herkunft der Angaben: 6*: Auftraggeber; 7* Horn & Co. Analytics GmbH Ort der Messung: Wen = Wenden, Wtz = Wetzlar, Sie = Siegen, Wit = Witten

Bemerkung GW

Grenzwerteinstufung Einstufung A RuVA-StB01/05 Verwertungsklasse A Asphalt gem. RuVA-StB 01/05 berschritten

B RuVA-StB01/05 Verwertungsklasse B Asphalt gem. RuVA-StB 01/05 eingehalten

C RuVA-StB01/05 Verwertungsklasse C Asphalt gem. RuVA-StB 01/05 eingehalten

Endeinstufung Verwertungsklasse B Asphalt gem. RuVA-StB 01/05

Untersuchungsergebnisse incl. Grenzwerteinstufung

ParameterMewertEinheitA RuVA-StB01/05B RuVA-StB01/05C RuVA-StB01/05
Naphthalin (Orig)0,253mg/kg
Acenaphthylen (Orig)1,26mg/kg
Acenaphthen (Orig)28,3mg/kg
Fluoren (Orig)22,5mg/kg

Phenanthren (Orig) 404 mg/kg Seite 2 von 3

Prfbericht-Nr: B267061

Probe-Nr. P202612679

Probenbezeichnung Kern 1/1

Parameter Fluoren (Orig)Mewert 22,5Einheit mg/kgA RuVA-StB01/05B RuVA-StB01/05C RuVA-StB01/05
PNhaepnhathnathlinre (nO (rOigr)ig)4040,253mmgg//kkgg
Anthracen (Orig)59,2mg/kg
Fluoranthen (Orig)492mg/kg
Pyren (Orig)377mg/kg
Benzo(a)anthracen (Orig)182mg/kg
Chrysen (Orig)196mg/kg
Benzo(b)fluoranthen (Orig)127mg/kg
Benzo(k)fluoranthen (Orig)92,4mg/kg
Benzo(a)pyren (Orig)92,4mg/kg
Indeno(1,2,3-cd)pyren (Orig)71,2mg/kg
Dibenz(a,h)anthracen (Orig)3,47mg/kg
Benzo(ghi)perylen (Orig)52,0mg/kg
Summe PAK n. EPA (Orig)2200mg/kg25
Elution mit dest. Wasserja
Phenolindex (Eluat)0,040mg/L0,10,1

Horn & Co. Analytics GmbH, Wenden 24.03.2026

i.A. Dorothea Egbun Projektmanagement

Bemerkung MU Die zuvor vereinbarte Entscheidungsregel bei der Konformittsaussage sieht die Betrachtung der Messunsicherheit mit dem Vertrauensniveau von 50 % vor.

Seite 3 von 3

Prfbericht-Nr: B267062

Auftraggeber Kleegrfe Geotechnik GmbH Holzstr. 212 59556 Lippstadt

Ansprechpartner Herr Dipl.-Ing. (FH) Kleegrfe Telefon 02941 / 5404 E-Mail info@kleegraefe.com

Eingangsdatum 23.03.2026

Probenehmer / -eingang unbekannt Prfort Horn & Co. Analytics GmbH Untersuchungszeitraum 23.03.2026 - 24.03.2026

Probe-Nr. P202612680

Probenbezeichnung Kern 3/1

Herkunftsort Radwegverbindung / Lckenschluss und 2 Bauwerke im Bereich Eikeloh - Bad Westernkotten Entnahmeort Radwegverbindung / Lckenschluss und 2 Bauwerke im Bereich Eikeloh - Bad Westernkotten

bersicht der verwendeten Normen / SOP’s DIN EN 12457-4: 2003-01 DIN EN ISO 14402: 1999-12 DIN ISO 18287: 2006-05

Anlagen keine

Die Untersuchungsergebnisse beziehen sich nur auf die angelieferten bzw. auf die von der Horn & Co. Analytics GmbH entnommenen Proben. Fehlerhaft zur Verfgung gestellte Proben knnen die Prfergebnisse beeintrchtigen. Die zu den angegebenen Messwerten zugehrigen Messunsicherheiten knnen unter folgendem Link eingesehen werden: https://www.industrial-lab.de/messunsicherheiten Die von Ihnen ausgewhlte Entscheidungsregel wurde im Rahmen der Konformittsbewertung bercksichtigt. Die auswhlbaren Entscheidungsregeln finden sie hier: https://www.industrial-lab.de/de/downloads.php Der Prfbericht darf nur mit Zustimmung der Horn & Co. Analytics GmbH auszugsweise vervielfltigt werden.

Seite 1 von 3

Prfbericht-Nr: B267062

Probe-Nr. P202612680

Probenbezeichnung Kern 3/1

Untersuchungsergebnisse

ParameterMewertEinheitNormOrt
Naphthalin (Orig)<0,1mg/kgDIN ISO 182871*Wen
Acenaphthylen (Orig)1,11mg/kgDIN ISO 182871*Wen
Acenaphthen (Orig)29,8mg/kgDIN ISO 182871*Wen
Fluoren (Orig)24,5mg/kgDIN ISO 182871*Wen
Phenanthren (Orig)418mg/kgDIN ISO 182871*Wen
Anthracen (Orig)46,4mg/kgDIN ISO 182871*Wen
Fluoranthen (Orig)288mg/kgDIN ISO 182871*Wen
Pyren (Orig)189mg/kgDIN ISO 182871*Wen
Benzo(a)anthracen (Orig)82,2mg/kgDIN ISO 182871*Wen
Chrysen (Orig)86,3mg/kgDIN ISO 182871*Wen
Benzo(b)fluoranthen (Orig)49,9mg/kgDIN ISO 182871*Wen
Benzo(k)fluoranthen (Orig)44,7mg/kgDIN ISO 182871*Wen
Benzo(a)pyren (Orig)43,0mg/kgDIN ISO 182871*Wen
Indeno(1,2,3-cd)pyren (Orig)29,3mg/kgDIN ISO 182871*Wen
Dibenz(a,h)anthracen (Orig)2,59mg/kgDIN ISO 182871*Wen
Benzo(ghi)perylen (Orig)19,0mg/kgDIN ISO 182871*Wen
Summe PAK n. EPA (Orig)1350mg/kgDIN ISO 182871*Wen
Elution mit dest. WasserjaDIN EN 12457-41*Wen
Phenolindex (Eluat)0,049mg/LDIN EN ISO 144021*Wen

Akkreditierte Prfmethode: 1* = Ja; 2*=Ja, mit Modifikationen; 3* Ja, im Unterauftrag // 4*: Nein; 5*: Fremdvergabe Herkunft der Angaben: 6*: Auftraggeber; 7* Horn & Co. Analytics GmbH Ort der Messung: Wen = Wenden, Wtz = Wetzlar, Sie = Siegen, Wit = Witten

Bemerkung GW

Grenzwerteinstufung Einstufung A RuVA-StB01/05 Verwertungsklasse A Asphalt gem. RuVA-StB 01/05 berschritten

B RuVA-StB01/05 Verwertungsklasse B Asphalt gem. RuVA-StB 01/05 eingehalten

C RuVA-StB01/05 Verwertungsklasse C Asphalt gem. RuVA-StB 01/05 eingehalten

Endeinstufung Verwertungsklasse B Asphalt gem. RuVA-StB 01/05

Untersuchungsergebnisse incl. Grenzwerteinstufung

ParameterMewertEinheitA RuVA-StB01/05B RuVA-StB01/05C RuVA-StB01/05
Naphthalin (Orig)<0,1mg/kg
Acenaphthylen (Orig)1,11mg/kg
Acenaphthen (Orig)29,8mg/kg
Fluoren (Orig)24,5mg/kg

Phenanthren (Orig) 418 mg/kg Seite 2 von 3

Prfbericht-Nr: B267062

Probe-Nr. P202612680

Probenbezeichnung Kern 3/1

Parameter Fluoren (Orig)Mewert 24,5Einheit mg/kgA RuVA-StB01/05B RuVA-StB01/05C RuVA-StB01/05
Fluoren (Orig)
PNhaepnhathnathlinre (nO (rOigr)ig)4<180,1mmgg//kkgg
Anthracen (Orig)46,4mg/kg
Fluoranthen (Orig)288mg/kg
Pyren (Orig)189mg/kg
Benzo(a)anthracen (Orig)82,2mg/kg
Chrysen (Orig)86,3mg/kg
Benzo(b)fluoranthen (Orig)49,9mg/kg
Benzo(k)fluoranthen (Orig)44,7mg/kg
Benzo(a)pyren (Orig)43,0mg/kg
Indeno(1,2,3-cd)pyren (Orig)29,3mg/kg
Dibenz(a,h)anthracen (Orig)2,59mg/kg
Benzo(ghi)perylen (Orig)19,0mg/kg
Summe PAK n. EPA (Orig)1350mg/kg25
Elution mit dest. Wasserja
Phenolindex (Eluat)0,049mg/L0,10,1

Horn & Co. Analytics GmbH, Wenden 24.03.2026

i.A. Dorothea Egbun Projektmanagement

Bemerkung MU Die zuvor vereinbarte Entscheidungsregel bei der Konformittsaussage sieht die Betrachtung der Messunsicherheit mit dem Vertrauensniveau von 50 % vor.

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Prfbericht-Nr: B267063

Auftraggeber Kleegrfe Geotechnik GmbH Holzstr. 212 59556 Lippstadt

Ansprechpartner Herr Dipl.-Ing. (FH) Kleegrfe Telefon 02941 / 5404 E-Mail info@kleegraefe.com

Eingangsdatum 23.03.2026

Probenehmer / -eingang unbekannt Prfort Horn & Co. Analytics GmbH Untersuchungszeitraum 23.03.2026 - 24.03.2026

Probe-Nr. P202612681

Probenbezeichnung Kern 4/1

Herkunftsort Radwegverbindung / Lckenschluss und 2 Bauwerke im Bereich Eikeloh - Bad Westernkotten Entnahmeort Radwegverbindung / Lckenschluss und 2 Bauwerke im Bereich Eikeloh - Bad Westernkotten

bersicht der verwendeten Normen / SOP’s DIN EN 12457-4: 2003-01 DIN EN ISO 14402: 1999-12 DIN ISO 18287: 2006-05

Anlagen keine

Die Untersuchungsergebnisse beziehen sich nur auf die angelieferten bzw. auf die von der Horn & Co. Analytics GmbH entnommenen Proben. Fehlerhaft zur Verfgung gestellte Proben knnen die Prfergebnisse beeintrchtigen. Die zu den angegebenen Messwerten zugehrigen Messunsicherheiten knnen unter folgendem Link eingesehen werden: https://www.industrial-lab.de/messunsicherheiten Die von Ihnen ausgewhlte Entscheidungsregel wurde im Rahmen der Konformittsbewertung bercksichtigt. Die auswhlbaren Entscheidungsregeln finden sie hier: https://www.industrial-lab.de/de/downloads.php Der Prfbericht darf nur mit Zustimmung der Horn & Co. Analytics GmbH auszugsweise vervielfltigt werden.

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Prfbericht-Nr: B267063

Probe-Nr. P202612681

Probenbezeichnung Kern 4/1

Untersuchungsergebnisse

ParameterMewertEinheitNormOrt
Naphthalin (Orig)<0,1mg/kgDIN ISO 182871*Wen
Acenaphthylen (Orig)<0,1mg/kgDIN ISO 182871*Wen
Acenaphthen (Orig)<0,1mg/kgDIN ISO 182871*Wen
Fluoren (Orig)<0,1mg/kgDIN ISO 182871*Wen
Phenanthren (Orig)1,25mg/kgDIN ISO 182871*Wen
Anthracen (Orig)0,196mg/kgDIN ISO 182871*Wen
Fluoranthen (Orig)1,37mg/kgDIN ISO 182871*Wen
Pyren (Orig)0,893mg/kgDIN ISO 182871*Wen
Benzo(a)anthracen (Orig)0,547mg/kgDIN ISO 182871*Wen
Chrysen (Orig)0,967mg/kgDIN ISO 182871*Wen
Benzo(b)fluoranthen (Orig)0,487mg/kgDIN ISO 182871*Wen
Benzo(k)fluoranthen (Orig)0,355mg/kgDIN ISO 182871*Wen
Benzo(a)pyren (Orig)0,360mg/kgDIN ISO 182871*Wen
Indeno(1,2,3-cd)pyren (Orig)0,255mg/kgDIN ISO 182871*Wen
Dibenz(a,h)anthracen (Orig)0,129mg/kgDIN ISO 182871*Wen
Benzo(ghi)perylen (Orig)0,351mg/kgDIN ISO 182871*Wen
Summe PAK n. EPA (Orig)7,34mg/kgDIN ISO 182871*Wen
Elution mit dest. WasserjaDIN EN 12457-41*Wen
Phenolindex (Eluat)<0,01mg/LDIN EN ISO 144021*Wen

Akkreditierte Prfmethode: 1* = Ja; 2*=Ja, mit Modifikationen; 3* Ja, im Unterauftrag // 4*: Nein; 5*: Fremdvergabe Herkunft der Angaben: 6*: Auftraggeber; 7* Horn & Co. Analytics GmbH Ort der Messung: Wen = Wenden, Wtz = Wetzlar, Sie = Siegen, Wit = Witten

Bemerkung GW

Grenzwerteinstufung Einstufung A RuVA-StB01/05 Verwertungsklasse A Asphalt gem. RuVA-StB 01/05 eingehalten

B RuVA-StB01/05 Verwertungsklasse B Asphalt gem. RuVA-StB 01/05 eingehalten

C RuVA-StB01/05 Verwertungsklasse C Asphalt gem. RuVA-StB 01/05 eingehalten

Endeinstufung Verwertungsklasse A Asphalt gem. RuVA-StB 01/05

Untersuchungsergebnisse incl. Grenzwerteinstufung

ParameterMewertEinheitA RuVA-StB01/05B RuVA-StB01/05C RuVA-StB01/05
Naphthalin (Orig)<0,1mg/kg
Acenaphthylen (Orig)<0,1mg/kg
Acenaphthen (Orig)<0,1mg/kg
Fluoren (Orig)<0,1mg/kg

Phenanthren (Orig) 1,25 mg/kg Seite 2 von 3

Prfbericht-Nr: B267063

Probe-Nr. P202612681

Probenbezeichnung Kern 4/1

Parameter Fluoren (Orig)Mewert <0,1Einheit mg/kgA RuVA-StB01/05B RuVA-StB01/05C RuVA-StB01/05
Fluoren (Orig)
PNhaepnhathnathlinre (nO (rOigr)ig)<01,,125mmgg//kkgg
Anthracen (Orig)0,196mg/kg
Fluoranthen (Orig)1,37mg/kg
Pyren (Orig)0,893mg/kg
Benzo(a)anthracen (Orig)0,547mg/kg
Chrysen (Orig)0,967mg/kg
Benzo(b)fluoranthen (Orig)0,487mg/kg
Benzo(k)fluoranthen (Orig)0,355mg/kg
Benzo(a)pyren (Orig)0,360mg/kg
Indeno(1,2,3-cd)pyren (Orig)0,255mg/kg
Dibenz(a,h)anthracen (Orig)0,129mg/kg
Benzo(ghi)perylen (Orig)0,351mg/kg
Summe PAK n. EPA (Orig)7,34mg/kg25
Elution mit dest. Wasserja
Phenolindex (Eluat)<0,01mg/L0,10,1

Horn & Co. Analytics GmbH, Wenden 24.03.2026

i.A. Dorothea Egbun Projektmanagement

Bemerkung MU Die zuvor vereinbarte Entscheidungsregel bei der Konformittsaussage sieht die Betrachtung der Messunsicherheit mit dem Vertrauensniveau von 50 % vor.

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Az.-Nr.: 2512047

A N L A G E 6.2
Chemische Analysenergebnisse
(Oberboden)

Prfbericht-Nr: B267247

Auftraggeber Kleegrfe Geotechnik GmbH Holzstr. 212 59556 Lippstadt

Ansprechpartner Herr Dipl.-Ing. (FH) Kleegrfe Telefon 02941 / 5404 E-Mail info@kleegraefe.com

Eingangsdatum 23.03.2026

Probenehmer / -eingang unbekannt Prfort Horn & Co. Analytics GmbH Untersuchungszeitraum 23.03.2026 - 26.03.2026

Probe-Nr. P202612678

Probenbezeichnung MP Mutterboden

Herkunftsort Radwegverbindung / Lckenschluss und 2 Bauwerke im Bereich Eikeloh - Bad Westernkotten Entnahmeort Radwegverbindung / Lckenschluss und 2 Bauwerke im Bereich Eikeloh - Bad Westernkotten

Untersuchungsauftrag BBodSchV - Vorsorgewert

bersicht der verwendeten Normen / SOP’s DIN 19539: 2016-12 DIN 19747: 2009-07 DIN EN 13657 Verf. 1: 2003-01 DIN EN 14346: 2007-03 DIN EN 15933: 2012-11 DIN EN ISO 11885: 2009-09 DIN EN ISO 12846: 2012-08 DIN ISO 10382: 2003-05 DIN ISO 18287: 2006-05

Anlagen keine

Die Untersuchungsergebnisse beziehen sich nur auf die angelieferten bzw. auf die von der Horn & Co. Analytics GmbH entnommenen Proben. Fehlerhaft zur Verfgung gestellte Proben knnen die Prfergebnisse beeintrchtigen. Die zu den angegebenen Messwerten zugehrigen Messunsicherheiten knnen unter folgendem Link eingesehen werden: https://www.industrial-lab.de/messunsicherheiten Die von Ihnen ausgewhlte Entscheidungsregel wurde im Rahmen der Konformittsbewertung bercksichtigt. Die auswhlbaren Entscheidungsregeln finden sie hier: https://www.industrial-lab.de/de/downloads.php Der Prfbericht darf nur mit Zustimmung der Horn & Co. Analytics GmbH auszugsweise vervielfltigt werden.

Seite 1 von 3

Prfbericht-Nr: B267247

Probe-Nr. P202612678

Probenbezeichnung MP Mutterboden

Untersuchungsergebnisse

ParameterMewertEinheitNormOrt
Trockenrckstand (105C)80,4%DIN EN 143461*Wen
Feuchte (105C)19,6%DIN EN 143461*Wen
Ergebnis bez. auf Feinfraktion (< 2,00 mm)jaDIN 197471*Wen
pH-Wert (CaCl2-Extrakt)6,93DIN EN 159331*Wen
TOC (TS)1,05%DIN 195391*Wen
Benzo(a)pyren (TS)0,0352mg/kgDIN ISO 182871*Wen
Summe PAK n. EPA (TS)<1mg/kgDIN ISO 182871*Wen
PCB-118 (TS)_BBodSchV<0,001mg/kgDIN ISO 103821*Wen
Summe 6 PCB (TS)_BBodSchV<0,01mg/kgDIN ISO 103821*Wen
Summe 7 PCB (TS)_BBodSchV<0,01mg/kgDIN ISO 103821*Wen
Knigswasseraufschluss (MiWe)jaDIN EN 13657 Verf. 11*Wen
Arsen (TS)5,94mg/kgDIN EN ISO 118851*Wen
Blei (TS)20,5mg/kgDIN EN ISO 118851*Wen
Cadmium (TS)0,27mg/kgDIN EN ISO 118851*Wen
Chrom (TS)16,8mg/kgDIN EN ISO 118851*Wen
Kupfer (TS)11,3mg/kgDIN EN ISO 118851*Wen
Nickel (TS)11,5mg/kgDIN EN ISO 118851*Wen
Quecksilber (TS) AAS<0,1mg/kgDIN EN ISO 128462*Wen
Thallium (TS)<0,1mg/kgDIN EN ISO 118851*Wen
Zink (TS)53,7mg/kgDIN EN ISO 118851*Wen

Akkreditierte Prfmethode: 1* = Ja; 2*=Ja, mit Modifikationen; 3* Ja, im Unterauftrag // 4*: Nein; 5*: Fremdvergabe Herkunft der Angaben: 6*: Auftraggeber; 7* Horn & Co. Analytics GmbH Ort der Messung: Wen = Wenden, Wtz = Wetzlar, Sie = Siegen, Wit = Witten

Bemerkung GW

Grenzwerteinstufung Einstufung BBodSchV Sand BBodSchV_2021 - Vorsorgewert Sand eingehalten

BBodSchV Lehm BBodSchV_2021 - Vorsorgewert Lehm eingehalten

BBodSchV Ton BBodSchV_2021 - Vorsorgewert Ton eingehalten

Vorsorge kl4TOC BBodSchV_2021 - Vorsorgewert weniger als 4% TOC eingehalten

Endeinstufung BBodSchV_2021 - Vorsorgewert Sand, Lehm, Ton und BBodSchV_2021 - Vorsorgewert 4-9% TOC eingehalten

Untersuchungsergebnisse incl. Grenzwerteinstufung

ParameterMewertEinheitBBodSchV SandBBodSchV LehmBBodSchV TonVorsorge kl4TOC
Trockenrckstand (105C)80,4%

Feuchte (105C) 19,6 % Seite 2 von 3

Prfbericht-Nr: B267247

Probe-Nr. P202612678

Probenbezeichnung MP Mutterboden

Parameter Trockenrckstand (105C)Mewert 80,4Einheit %BBodSchV SandBBodSchV LehmBBodSchV TonVorsorge kl4TOC
FTreoucckhetner (c1k0s5taCn)d(105C)1890,,64%%
Ergebnis bez. auf Feinfraktion (< 2,00 mm)ja
pH-Wert (CaCl2-Extrakt)6,9366
TOC (TS)1,05%4
Benzo(a)pyren (TS)0,0352mg/kg0,3
Summe PAK n. EPA (TS)<1mg/kg3
PCB-118 (TS)_BBodSchV<0,001mg/kg
Summe 6 PCB (TS)_BBodSchV<0,01mg/kg
Summe 7 PCB (TS)_BBodSchV<0,01mg/kg0,05
Knigswasseraufschluss (MiWe)ja
Arsen (TS)5,94mg/kg102020
Blei (TS)20,5mg/kg4070100
Cadmium (TS)0,27mg/kg0,411,5
Chrom (TS)16,8mg/kg3060100
Kupfer (TS)11,3mg/kg204060
Nickel (TS)11,5mg/kg155070
Quecksilber (TS) AAS<0,1mg/kg0,20,30,3
Thallium (TS)<0,1mg/kg0,511
Zink (TS)53,7mg/kg60150200

Horn & Co. Analytics GmbH, Wenden 26.03.2026

i.A. Julia Hensel Prfzeichnungsberechtigte

Bemerkung MU Die Laboranalyse ist fr den gesetzlich geregelten Bereich der BBodSchV vorgesehen. Die zuvor vereinbarte Entscheidungsregel bei der Konformittsaussage sieht die Betrachtung der Messunsicherheit mit dem Vertrauensniveau von 50 % vor. Die aktuell gltigen Messunsicherheiten: VA-HuK-021-A1_Rev. 4 Stand 25.02.2025.

Seite 3 von 3

Az.-Nr.: 2512047

A N L A G E 6.3
Chemische Analysenergebnisse
(Aushubmaterial)

Prfbericht-Nr: B267618

Auftraggeber Kleegrfe Geotechnik GmbH Holzstr. 212 59556 Lippstadt

Ansprechpartner Herr Dipl.-Ing. (FH) Kleegrfe Telefon 02941 / 5404 E-Mail info@kleegraefe.com

Eingangsdatum 23.03.2026

Probenehmer / -eingang unbekannt Prfort Horn & Co. Analytics GmbH Untersuchungszeitraum 23.03.2026 - 30.03.2026

Probe-Nr. P202612675

Probenbezeichnung MP KRB 1-4

Herkunftsort Radwegverbindung / Lckenschluss und 2 Bauwerke im Bereich Eikeloh - Bad Westernkotten Entnahmeort Radwegverbindung / Lckenschluss und 2 Bauwerke im Bereich Eikeloh - Bad Westernkotten

Untersuchungsauftrag EBV

bersicht der verwendeten Normen / SOP’s BBodSchV 2 Nr. 8: 2021-05 DIN 19529: 2015-12 DIN 19539: 2016-12 DIN 19747: 2009-07 DIN 38407-37: 2013-11 DIN 38407-39: 2011-09

DIN 38414-17: 2017-01 DIN EN 16170: 2017-01

DIN 66165-2: 2016-08DIN EN 14346: 2007-03
DIN EN 17322: 2021-0DIN EN 27888: 1993-11

DIN EN 16170: 2017-01 DIN EN 17322: 2021-03 DIN EN 27888: 1993-11 DIN EN ISO 10304-1: 2009-07 DIN EN ISO 10523: 2012-04 DIN EN ISO 12846: 2012-08 DIN EN ISO 17294-2: 2017-01 DIN EN ISO 54321 Verf. A2: 2021-04 DIN ISO 11465: 1996-12 DIN ISO 18287: 2006-05 LAGA KW/04: 2019-09

Anlagen keine

Die Untersuchungsergebnisse beziehen sich nur auf die angelieferten bzw. auf die von der Horn & Co. Analytics GmbH entnommenen Proben. Fehlerhaft zur Verfgung gestellte Proben knnen die Prfergebnisse beeintrchtigen. Die zu den angegebenen Messwerten zugehrigen Messunsicherheiten knnen unter folgendem Link eingesehen werden: https://www.industrial-lab.de/messunsicherheiten Die von Ihnen ausgewhlte Entscheidungsregel wurde im Rahmen der Konformittsbewertung bercksichtigt. Die auswhlbaren Entscheidungsregeln finden sie hier: https://www.industrial-lab.de/de/downloads.php Der Prfbericht darf nur mit Zustimmung der Horn & Co. Analytics GmbH auszugsweise vervielfltigt werden.

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Prfbericht-Nr: B267618

Probe-Nr. P202612675

Probenbezeichnung MP KRB 1-4

Untersuchungsergebnisse

ParameterMewertEinheitNormOrt
Probennahmeprotokolln.vorhanden7*Wen
Mineral. Fremdbest.<10Vol-%BBodSchV 2 Nr. 84*Wen
Trockenrckstand (105C)86,6%DIN EN 143461*Wen
Feuchte (105C)13,4%DIN EN 143461*Wen
Trockenrckstand (bis 40C)89,3%DIN ISO 114651*Wen
Feuchte (40C)10,7%DIN ISO 114651*Wen
> 2,00 mm65,5%DIN 66165-21*Wen
< 2,00 mm34,5%DIN 66165-21*Wen
Ergebnis bez. auf Feinfraktion (< 2,00 mm)jaDIN 197471*Wen
TOC (TS)0,29%DIN 195391*Wen
EOX (TS)<1mg/kgDIN 38414-171*Wen
Kohlenwasserstoff-Index C10 - 22 (TS)<50mg/kgLAGA KW/041*Wen
Kohlenwasserstoff-Index (TS)<100mg/kgLAGA KW/041*Wen
Benzo(a)pyren (TS)0,0831mg/kgDIN ISO 182871*Wen
Summe PAK n. EPA (TS)1,36mg/kgDIN ISO 182871*Wen
PCB-118 (TS)_EBV<0,001mg/kgDIN EN 173221*Wen
Summe 6 PCB (TS)_EBV<0,01mg/kgDIN EN 173221*Wen
Summe 7 PCB (TS)_EBV<0,01mg/kgDIN EN 173221*Wen
KnigswasseraufschlussjaDIN EN ISO 54321 Verf. A21*Wen
Arsen (TS)_EBV6,01mg/kgDIN EN 161701*Wen
Blei (TS)_EBV13,3mg/kgDIN EN 161701*Wen
Cadmium (TS)_EBV<0,1mg/kgDIN EN 161701*Wen
Chrom (TS)_EBV15,1mg/kgDIN EN 161701*Wen
Kupfer (TS)_EBV<10mg/kgDIN EN 161701*Wen
Nickel (TS)_EBV14,7mg/kgDIN EN 161701*Wen
Quecksilber (TS) AAS<0,1mg/kgDIN EN ISO 128462*Wen
Thallium (TS)_EBV<0,1mg/kgDIN EN 161701*Wen
Zink (TS)_EBV37,0mg/kgDIN EN 161701*Wen
Elution mit dest. Wasser (2:1 Schttel)jaDIN 195291*Wen
pH-Wert (Eluat)8,10DIN EN ISO 105231*Wen
Elektrische Leitfhigkeit (25C) (Eluat)158S/cmDIN EN 278881*Wen
Sulfat-IC (Eluat)13,1mg/LDIN EN ISO 10304-11*Wen
Arsen (Eluat) ICP-MS<1g/LDIN EN ISO 17294-21*Wen
Blei (Eluat) ICP-MS<1g/LDIN EN ISO 17294-21*Wen
Cadmium (Eluat) ICP-MS<0,3g/LDIN EN ISO 17294-21*Wen
Chrom (Eluat) ICP-MS<5g/LDIN EN ISO 17294-21*Wen
Kupfer (Eluat) ICP-MS<10g/LDIN EN ISO 17294-21*Wen
Nickel (Eluat) ICP-MS<1g/LDIN EN ISO 17294-21*Wen
Thallium (Eluat) ICP-MS<0,2g/LDIN EN ISO 17294-21*Wen

Zink (Eluat) ICP-MS <10 g/L DIN EN ISO 17294-2 1* Wen Seite 2 von 5

Prfbericht-Nr: B267618

Probe-Nr. P202612675

Probenbezeichnung MP KRB 1-4

Thallium (Eluat) IPCaPra-MmSeterM<e0w,2ertEgin/LheitDIN EN ISON o1r7m294-21*WOertn
PZirnokb e(Enlnuaaht)m ICepPr-oMtoSkolln.v<o1r0handeng/LDIN EN ISO 17294-271**WWeenn
Quecksilber (Eluat) AAS<0,0001mg/LDIN EN ISO 128461*Wen
Summe 15 PAK (ohne Naphthalin)(Eluat)<0,1g/LDIN 38407-391*Wen
1-Methylnaphthalin (Eluat)<0,01g/LDIN 38407-391*Wen
2-Methylnaphthalin (Eluat)<0,01g/LDIN 38407-391*Wen
Naphthalin (Eluat)<0,01g/LDIN 38407-391*Wen
Summe Naphthaline (Eluat)<0,03g/LDIN 38407-391*Wen
PCB-118 (Eluat)_EBV<0,001g/LDIN 38407-371*Wen
Summe 6 PCB (Eluat)_EBV<0,01g/LDIN 38407-371*Wen
Summe 7 PCB (Eluat)_EBV<0,01g/LDIN 38407-371*Wen

Akkreditierte Prfmethode: 1* = Ja; 2*=Ja, mit Modifikationen; 3* Ja, im Unterauftrag // 4*: Nein; 5*: Fremdvergabe Herkunft der Angaben: 6*: Auftraggeber; 7* Horn & Co. Analytics GmbH Ort der Messung: Wen = Wenden, Wtz = Wetzlar, Sie = Siegen, Wit = Witten

Bemerkung GW

Grenzwerteinstufung Einstufung BM-0 Lehm EBV - BM-0 Lehm/Schluff - nach Ersatzbaustoffverordnung EBV eingehalten

BM-0* <0,5% TOC EBV - BM-0* <0,5% TOC - nach Ersatzbaustoffverordnung EBV eingehalten

BM-F0* EBV - BM-F0* - nach Ersatzbaustoffverordnung EBV eingehalten

BM-F1 EBV - BM-F1 - nach Ersatzbaustoffverordnung EBV eingehalten

Endeinstufung EBV - BM-0 Lehm/Schluff eingehalten

Untersuchungsergebnisse incl. Grenzwerteinstufung

ParameterMewertEinheitBM-0 LehmBM-0* <0,5% TOCBM-F0*BM-F1
Probennahmeprotokolln.vorhanden
Mineral. Fremdbest.<10Vol-%10105050
Trockenrckstand (105C)86,6%
Feuchte (105C)13,4%
Trockenrckstand (bis 40C)89,3%
Feuchte (40C)10,7%
> 2,00 mm65,5%
< 2,00 mm34,5%
Ergebnis bez. auf Feinfraktion (< 2,00 mm)ja
TOC (TS)0,29%10,555
EOX (TS)<1mg/kg1133
Kohlenwasserstoff-Index C10 - 22 (TS)<50mg/kg300300300
Kohlenwasserstoff-Index (TS)<100mg/kg600600600

Benzo(a)pyren (TS) 0,0831 mg/kg 0,3 Seite 3 von 5

Prfbericht-Nr: B267618

Probe-Nr. P202612675

Probenbezeichnung MP KRB 1-4

Parameter Kohlenwasserstoff-Index (TS)Mewert <100Einheit mg/kgBM-0 LehmBM-0* <0,5% TOC 600BM-F0* 600BM-F1 600
Kohlenwasserstoff-Index (TS)
BPeronbzeon(an)aphymreenp (rTotSo)kolln.vor0h,a0n8d3e1nmg/kg0,3
Summe PAK n. EPA (TS)1,36mg/kg3666
PCB-118 (TS)_EBV<0,001mg/kg
Summe 6 PCB (TS)_EBV<0,01mg/kg
Summe 7 PCB (TS)_EBV<0,01mg/kg0,050,10,150,15
Knigswasseraufschlussja
Arsen (TS)_EBV6,01mg/kg20204040
Blei (TS)_EBV13,3mg/kg70140140140
Cadmium (TS)_EBV<0,1mg/kg1122
Chrom (TS)_EBV15,1mg/kg60120120120
Kupfer (TS)_EBV<10mg/kg40808080
Nickel (TS)_EBV14,7mg/kg50100100100
Quecksilber (TS) AAS<0,1mg/kg0,30,60,60,6
Thallium (TS)_EBV<0,1mg/kg1122
Zink (TS)_EBV37,0mg/kg150300300300
Elution mit dest. Wasser (2:1 Schttel)ja
pH-Wert (Eluat)8,106,5-9,56,5-9,5
Elektrische Leitfhigkeit (25C) (Eluat)158S/cm350350500
Sulfat-IC (Eluat)13,1mg/L250250250450
Arsen (Eluat) ICP-MS<1g/L81220
Blei (Eluat) ICP-MS<1g/L233590
Cadmium (Eluat) ICP-MS<0,3g/L233
Chrom (Eluat) ICP-MS<5g/L1015150
Kupfer (Eluat) ICP-MS<10g/L2030110
Nickel (Eluat) ICP-MS<1g/L203030
Thallium (Eluat) ICP-MS<0,2g/L0,2
Zink (Eluat) ICP-MS<10g/L100150160
Quecksilber (Eluat) AAS<0,0001mg/L0,0001
Summe 15 PAK (ohne Naphthalin)(Eluat)<0,1g/L0,20,31,5
1-Methylnaphthalin (Eluat)<0,01g/L
2-Methylnaphthalin (Eluat)<0,01g/L
Naphthalin (Eluat)<0,01g/L
Summe Naphthaline (Eluat)<0,03g/L2
PCB-118 (Eluat)_EBV<0,001g/L
Summe 6 PCB (Eluat)_EBV<0,01g/L
Summe 7 PCB (Eluat)_EBV<0,01g/L0,01

Horn & Co. Analytics GmbH, Wenden 31.03.2026

Seite 4 von 5

Prfbericht-Nr: B267618

Probe-Nr. P202612675

Probenbezeichnung MP KRB 1-4

i.A. Dorothea Egbun Projektmanagement

Bemerkung MU Die zuvor vereinbarte Entscheidungsregel bei der Konformittsaussage sieht die Betrachtung der Messunsicherheit mit dem Vertrauensniveau von 50 % vor.

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Prfbericht-Nr: B267619

Auftraggeber Kleegrfe Geotechnik GmbH Holzstr. 212 59556 Lippstadt

Ansprechpartner Herr Dipl.-Ing. (FH) Kleegrfe Telefon 02941 / 5404 E-Mail info@kleegraefe.com

Eingangsdatum 23.03.2026

Probenehmer / -eingang unbekannt Prfort Horn & Co. Analytics GmbH Untersuchungszeitraum 23.03.2026 - 30.03.2026

Probe-Nr. P202612676

Probenbezeichnung MP KRB 5-7

Herkunftsort Radwegverbindung / Lckenschluss und 2 Bauwerke im Bereich Eikeloh - Bad Westernkotten Entnahmeort Radwegverbindung / Lckenschluss und 2 Bauwerke im Bereich Eikeloh - Bad Westernkotten

Untersuchungsauftrag EBV

bersicht der verwendeten Normen / SOP’s BBodSchV 2 Nr. 8: 2021-05 DIN 19529: 2015-12 DIN 19539: 2016-12 DIN 19747: 2009-07 DIN 38407-37: 2013-11 DIN 38407-39: 2011-09

DIN 38414-17: 2017-01 DIN EN 16170: 2017-01

DIN 66165-2: 2016-08DIN EN 14346: 2007-03
DIN EN 17322: 2021-0DIN EN 27888: 1993-11

DIN EN 16170: 2017-01 DIN EN 17322: 2021-03 DIN EN 27888: 1993-11 DIN EN ISO 10304-1: 2009-07 DIN EN ISO 10523: 2012-04 DIN EN ISO 12846: 2012-08 DIN EN ISO 17294-2: 2017-01 DIN EN ISO 54321 Verf. A2: 2021-04 DIN ISO 11465: 1996-12 DIN ISO 18287: 2006-05 LAGA KW/04: 2019-09

Anlagen keine

Die Untersuchungsergebnisse beziehen sich nur auf die angelieferten bzw. auf die von der Horn & Co. Analytics GmbH entnommenen Proben. Fehlerhaft zur Verfgung gestellte Proben knnen die Prfergebnisse beeintrchtigen. Die zu den angegebenen Messwerten zugehrigen Messunsicherheiten knnen unter folgendem Link eingesehen werden: https://www.industrial-lab.de/messunsicherheiten Die von Ihnen ausgewhlte Entscheidungsregel wurde im Rahmen der Konformittsbewertung bercksichtigt. Die auswhlbaren Entscheidungsregeln finden sie hier: https://www.industrial-lab.de/de/downloads.php Der Prfbericht darf nur mit Zustimmung der Horn & Co. Analytics GmbH auszugsweise vervielfltigt werden.

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Prfbericht-Nr: B267619

Probe-Nr. P202612676

Probenbezeichnung MP KRB 5-7

Untersuchungsergebnisse

ParameterMewertEinheitNormOrt
Probennahmeprotokolln.vorhanden7*Wen
Mineral. Fremdbest.<10Vol-%BBodSchV 2 Nr. 84*Wen
Trockenrckstand (105C)88,0%DIN EN 143461*Wen
Feuchte (105C)12,0%DIN EN 143461*Wen
Trockenrckstand (bis 40C)86,2%DIN ISO 114651*Wen
Feuchte (40C)13,8%DIN ISO 114651*Wen
> 2,00 mm55,2%DIN 66165-21*Wen
< 2,00 mm44,8%DIN 66165-21*Wen
Ergebnis bez. auf Feinfraktion (< 2,00 mm)jaDIN 197471*Wen
TOC (TS)<0,1%DIN 195391*Wen
EOX (TS)<1mg/kgDIN 38414-171*Wen
Kohlenwasserstoff-Index C10 - 22 (TS)<50mg/kgLAGA KW/041*Wen
Kohlenwasserstoff-Index (TS)<100mg/kgLAGA KW/041*Wen
Benzo(a)pyren (TS)0,0339mg/kgDIN ISO 182871*Wen
Summe PAK n. EPA (TS)<1mg/kgDIN ISO 182871*Wen
PCB-118 (TS)_EBV<0,001mg/kgDIN EN 173221*Wen
Summe 6 PCB (TS)_EBV<0,01mg/kgDIN EN 173221*Wen
Summe 7 PCB (TS)_EBV<0,01mg/kgDIN EN 173221*Wen
KnigswasseraufschlussjaDIN EN ISO 54321 Verf. A21*Wen
Arsen (TS)_EBV7,04mg/kgDIN EN 161701*Wen
Blei (TS)_EBV15,1mg/kgDIN EN 161701*Wen
Cadmium (TS)_EBV0,19mg/kgDIN EN 161701*Wen
Chrom (TS)_EBV16,0mg/kgDIN EN 161701*Wen
Kupfer (TS)_EBV10,6mg/kgDIN EN 161701*Wen
Nickel (TS)_EBV15,7mg/kgDIN EN 161701*Wen
Quecksilber (TS) AAS<0,1mg/kgDIN EN ISO 128462*Wen
Thallium (TS)_EBV<0,1mg/kgDIN EN 161701*Wen
Zink (TS)_EBV48,2mg/kgDIN EN 161701*Wen
Elution mit dest. Wasser (2:1 Schttel)jaDIN 195291*Wen
pH-Wert (Eluat)7,93DIN EN ISO 105231*Wen
Elektrische Leitfhigkeit (25C) (Eluat)378S/cmDIN EN 278881*Wen
Sulfat-IC (Eluat)133mg/LDIN EN ISO 10304-11*Wen
Arsen (Eluat) ICP-MS<1g/LDIN EN ISO 17294-21*Wen
Blei (Eluat) ICP-MS<1g/LDIN EN ISO 17294-21*Wen
Cadmium (Eluat) ICP-MS<0,3g/LDIN EN ISO 17294-21*Wen
Chrom (Eluat) ICP-MS<5g/LDIN EN ISO 17294-21*Wen
Kupfer (Eluat) ICP-MS<10g/LDIN EN ISO 17294-21*Wen
Nickel (Eluat) ICP-MS<1g/LDIN EN ISO 17294-21*Wen
Thallium (Eluat) ICP-MS<0,2g/LDIN EN ISO 17294-21*Wen

Zink (Eluat) ICP-MS <10 g/L DIN EN ISO 17294-2 1* Wen Seite 2 von 5

Prfbericht-Nr: B267619

Probe-Nr. P202612676

Probenbezeichnung MP KRB 5-7

Thallium (Eluat) IPCaPra-MmSeterM<e0w,2ertEgin/LheitDIN EN ISON o1r7m294-21*WOertn
PZirnokb e(Enlnuaaht)m ICepPr-oMtoSkolln.v<o1r0handeng/LDIN EN ISO 17294-271**WWeenn
Quecksilber (Eluat) AAS<0,0001mg/LDIN EN ISO 128461*Wen
Summe 15 PAK (ohne Naphthalin)(Eluat)<0,1g/LDIN 38407-391*Wen
1-Methylnaphthalin (Eluat)<0,01g/LDIN 38407-391*Wen
2-Methylnaphthalin (Eluat)<0,01g/LDIN 38407-391*Wen
Naphthalin (Eluat)<0,01g/LDIN 38407-391*Wen
Summe Naphthaline (Eluat)<0,03g/LDIN 38407-391*Wen
PCB-118 (Eluat)_EBV<0,001g/LDIN 38407-371*Wen
Summe 6 PCB (Eluat)_EBV<0,01g/LDIN 38407-371*Wen
Summe 7 PCB (Eluat)_EBV<0,01g/LDIN 38407-371*Wen

Akkreditierte Prfmethode: 1* = Ja; 2*=Ja, mit Modifikationen; 3* Ja, im Unterauftrag // 4*: Nein; 5*: Fremdvergabe Herkunft der Angaben: 6*: Auftraggeber; 7* Horn & Co. Analytics GmbH Ort der Messung: Wen = Wenden, Wtz = Wetzlar, Sie = Siegen, Wit = Witten

Bemerkung GW Gem EBV (Ersatzbaustoffverordnung) Anlage 1: Tabelle 1 mit Funoten 1 und 2, Tabelle 2 mit Funote 1 sowie Tablelle 3 mit Funote 4 sind die elektrische Leitfhigkeit und der pH-Wert im Eluat stoffspezifische Orientierungswerte. Bei Abweichungen ist die Ursache zu prfen.

Grenzwerteinstufung Einstufung BM-0 Lehm EBV - BM-0 Lehm/Schluff - nach Ersatzbaustoffverordnung EBV eingehalten

BM-0* <0,5% TOC EBV - BM-0* <0,5% TOC - nach Ersatzbaustoffverordnung EBV eingehalten, s. Bemerkung

BM-F0* EBV - BM-F0* - nach Ersatzbaustoffverordnung EBV eingehalten, s. Bemerkung

BM-F1 EBV - BM-F1 - nach Ersatzbaustoffverordnung EBV eingehalten

Endeinstufung EBV - BM-0 Lehm/Schluff eingehalten

Untersuchungsergebnisse incl. Grenzwerteinstufung

ParameterMewertEinheitBM-0 LehmBM-0* <0,5% TOCBM-F0*BM-F1
Probennahmeprotokolln.vorhanden
Mineral. Fremdbest.<10Vol-%10105050
Trockenrckstand (105C)88,0%
Feuchte (105C)12,0%
Trockenrckstand (bis 40C)86,2%
Feuchte (40C)13,8%
> 2,00 mm55,2%
< 2,00 mm44,8%
Ergebnis bez. auf Feinfraktion (< 2,00 mm)ja
TOC (TS)<0,1%10,555
EOX (TS)<1mg/kg1133
Kohlenwasserstoff-Index C10 - 22 (TS)<50mg/kg300300300

Kohlenwasserstoff-Index (TS) <100 mg/kg 600 600 600 Seite 3 von 5

Prfbericht-Nr: B267619

Probe-Nr. P202612676

Probenbezeichnung MP KRB 5-7

Parameter Kohlenwasserstoff-Index C10 - 22 (TS)Mewert <50Einheit mg/kgBM-0 LehmBM-0* <0,5% TOC 300BM-F0* 300BM-F1 300
Kohlenwasserstoff-Index C10 - 22 (TS)
KPorohbleennwnaahssmeersptrooftfo-Iknodllex (TS)n<.v1o0r0handenmg/kg600600600
Benzo(a)pyren (TS)0,0339mg/kg0,3
Summe PAK n. EPA (TS)<1mg/kg3666
PCB-118 (TS)_EBV<0,001mg/kg
Summe 6 PCB (TS)_EBV<0,01mg/kg
Summe 7 PCB (TS)_EBV<0,01mg/kg0,050,10,150,15
Knigswasseraufschlussja
Arsen (TS)_EBV7,04mg/kg20204040
Blei (TS)_EBV15,1mg/kg70140140140
Cadmium (TS)_EBV0,19mg/kg1122
Chrom (TS)_EBV16,0mg/kg60120120120
Kupfer (TS)_EBV10,6mg/kg40808080
Nickel (TS)_EBV15,7mg/kg50100100100
Quecksilber (TS) AAS<0,1mg/kg0,30,60,60,6
Thallium (TS)_EBV<0,1mg/kg1122
Zink (TS)_EBV48,2mg/kg150300300300
Elution mit dest. Wasser (2:1 Schttel)ja
pH-Wert (Eluat)7,936,5-9,56,5-9,5
Elektrische Leitfhigkeit (25C) (Eluat)378S/cm350350500
Sulfat-IC (Eluat)133mg/L250250250450
Arsen (Eluat) ICP-MS<1g/L81220
Blei (Eluat) ICP-MS<1g/L233590
Cadmium (Eluat) ICP-MS<0,3g/L233
Chrom (Eluat) ICP-MS<5g/L1015150
Kupfer (Eluat) ICP-MS<10g/L2030110
Nickel (Eluat) ICP-MS<1g/L203030
Thallium (Eluat) ICP-MS<0,2g/L0,2
Zink (Eluat) ICP-MS<10g/L100150160
Quecksilber (Eluat) AAS<0,0001mg/L0,0001
Summe 15 PAK (ohne Naphthalin)(Eluat)<0,1g/L0,20,31,5
1-Methylnaphthalin (Eluat)<0,01g/L
2-Methylnaphthalin (Eluat)<0,01g/L
Naphthalin (Eluat)<0,01g/L
Summe Naphthaline (Eluat)<0,03g/L2
PCB-118 (Eluat)_EBV<0,001g/L
Summe 6 PCB (Eluat)_EBV<0,01g/L
Summe 7 PCB (Eluat)_EBV<0,01g/L0,01

Horn & Co. Analytics GmbH, Wenden 31.03.2026

Seite 4 von 5

Prfbericht-Nr: B267619

Probe-Nr. P202612676

Probenbezeichnung MP KRB 5-7

i.A. Dorothea Egbun Projektmanagement

Bemerkung MU Die zuvor vereinbarte Entscheidungsregel bei der Konformittsaussage sieht die Betrachtung der Messunsicherheit mit dem Vertrauensniveau von 50 % vor.

Seite 5 von 5

Prfbericht-Nr: B267620

Auftraggeber Kleegrfe Geotechnik GmbH Holzstr. 212 59556 Lippstadt

Ansprechpartner Herr Dipl.-Ing. (FH) Kleegrfe Telefon 02941 / 5404 E-Mail info@kleegraefe.com

Eingangsdatum 23.03.2026

Probenehmer / -eingang unbekannt Prfort Horn & Co. Analytics GmbH Untersuchungszeitraum 23.03.2026 - 30.03.2026

Probe-Nr. P202612677

Probenbezeichnung MP KRB 8-14

Herkunftsort Radwegverbindung / Lckenschluss und 2 Bauwerke im Bereich Eikeloh - Bad Westernkotten Entnahmeort Radwegverbindung / Lckenschluss und 2 Bauwerke im Bereich Eikeloh - Bad Westernkotten

Untersuchungsauftrag EBV

bersicht der verwendeten Normen / SOP’s BBodSchV 2 Nr. 8: 2021-05 DIN 19529: 2015-12 DIN 19539: 2016-12 DIN 19747: 2009-07 DIN 38407-37: 2013-11 DIN 38407-39: 2011-09

DIN 38414-17: 2017-01 DIN EN 16170: 2017-01

DIN 66165-2: 2016-08DIN EN 14346: 2007-03
DIN EN 17322: 2021-0DIN EN 27888: 1993-11

DIN EN 16170: 2017-01 DIN EN 17322: 2021-03 DIN EN 27888: 1993-11 DIN EN ISO 10304-1: 2009-07 DIN EN ISO 10523: 2012-04 DIN EN ISO 12846: 2012-08 DIN EN ISO 17294-2: 2017-01 DIN EN ISO 54321 Verf. A2: 2021-04 DIN ISO 11465: 1996-12 DIN ISO 18287: 2006-05 LAGA KW/04: 2019-09

Anlagen keine

Die Untersuchungsergebnisse beziehen sich nur auf die angelieferten bzw. auf die von der Horn & Co. Analytics GmbH entnommenen Proben. Fehlerhaft zur Verfgung gestellte Proben knnen die Prfergebnisse beeintrchtigen. Die zu den angegebenen Messwerten zugehrigen Messunsicherheiten knnen unter folgendem Link eingesehen werden: https://www.industrial-lab.de/messunsicherheiten Die von Ihnen ausgewhlte Entscheidungsregel wurde im Rahmen der Konformittsbewertung bercksichtigt. Die auswhlbaren Entscheidungsregeln finden sie hier: https://www.industrial-lab.de/de/downloads.php Der Prfbericht darf nur mit Zustimmung der Horn & Co. Analytics GmbH auszugsweise vervielfltigt werden.

Seite 1 von 5

Prfbericht-Nr: B267620

Probe-Nr. P202612677

Probenbezeichnung MP KRB 8-14

Untersuchungsergebnisse

ParameterMewertEinheitNormOrt
Probennahmeprotokolln.vorhanden7*Wen
Mineral. Fremdbest.<10Vol-%BBodSchV 2 Nr. 84*Wen
Trockenrckstand (105C)85,2%DIN EN 143461*Wen
Feuchte (105C)14,8%DIN EN 143461*Wen
Trockenrckstand (bis 40C)87,3%DIN ISO 114651*Wen
Feuchte (40C)12,7%DIN ISO 114651*Wen
> 2,00 mm58,8%DIN 66165-21*Wen
< 2,00 mm41,2%DIN 66165-21*Wen
Ergebnis bez. auf Feinfraktion (< 2,00 mm)jaDIN 197471*Wen
TOC (TS)0,40%DIN 195391*Wen
EOX (TS)<1mg/kgDIN 38414-171*Wen
Kohlenwasserstoff-Index C10 - 22 (TS)<50mg/kgLAGA KW/041*Wen
Kohlenwasserstoff-Index (TS)<100mg/kgLAGA KW/041*Wen
Benzo(a)pyren (TS)0,0482mg/kgDIN ISO 182871*Wen
Summe PAK n. EPA (TS)<1mg/kgDIN ISO 182871*Wen
PCB-118 (TS)_EBV<0,001mg/kgDIN EN 173221*Wen
Summe 6 PCB (TS)_EBV<0,01mg/kgDIN EN 173221*Wen
Summe 7 PCB (TS)_EBV<0,01mg/kgDIN EN 173221*Wen
KnigswasseraufschlussjaDIN EN ISO 54321 Verf. A21*Wen
Arsen (TS)_EBV5,24mg/kgDIN EN 161701*Wen
Blei (TS)_EBV13,1mg/kgDIN EN 161701*Wen
Cadmium (TS)_EBV<0,1mg/kgDIN EN 161701*Wen
Chrom (TS)_EBV14,6mg/kgDIN EN 161701*Wen
Kupfer (TS)_EBV<10mg/kgDIN EN 161701*Wen
Nickel (TS)_EBV14,9mg/kgDIN EN 161701*Wen
Quecksilber (TS) AAS<0,1mg/kgDIN EN ISO 128462*Wen
Thallium (TS)_EBV<0,1mg/kgDIN EN 161701*Wen
Zink (TS)_EBV34,1mg/kgDIN EN 161701*Wen
Elution mit dest. Wasser (2:1 Schttel)jaDIN 195291*Wen
pH-Wert (Eluat)8,01DIN EN ISO 105231*Wen
Elektrische Leitfhigkeit (25C) (Eluat)355S/cmDIN EN 278881*Wen
Sulfat-IC (Eluat)21,8mg/LDIN EN ISO 10304-11*Wen
Arsen (Eluat) ICP-MS<1g/LDIN EN ISO 17294-21*Wen
Blei (Eluat) ICP-MS<1g/LDIN EN ISO 17294-21*Wen
Cadmium (Eluat) ICP-MS<0,3g/LDIN EN ISO 17294-21*Wen
Chrom (Eluat) ICP-MS<5g/LDIN EN ISO 17294-21*Wen
Kupfer (Eluat) ICP-MS<10g/LDIN EN ISO 17294-21*Wen
Nickel (Eluat) ICP-MS<1g/LDIN EN ISO 17294-21*Wen
Thallium (Eluat) ICP-MS<0,2g/LDIN EN ISO 17294-21*Wen

Zink (Eluat) ICP-MS <10 g/L DIN EN ISO 17294-2 1* Wen Seite 2 von 5

Prfbericht-Nr: B267620

Probe-Nr. P202612677

Probenbezeichnung MP KRB 8-14

Thallium (Eluat) IPCaPra-MmSeterM<e0w,2ertEgin/LheitDIN EN ISON o1r7m294-21*WOertn
PZirnokb e(Enlnuaaht)m ICepPr-oMtoSkolln.v<o1r0handeng/LDIN EN ISO 17294-271**WWeenn
Quecksilber (Eluat) AAS<0,0001mg/LDIN EN ISO 128461*Wen
Summe 15 PAK (ohne Naphthalin)(Eluat)<0,1g/LDIN 38407-391*Wen
1-Methylnaphthalin (Eluat)<0,01g/LDIN 38407-391*Wen
2-Methylnaphthalin (Eluat)<0,01g/LDIN 38407-391*Wen
Naphthalin (Eluat)0,0143g/LDIN 38407-391*Wen
Summe Naphthaline (Eluat)<0,03g/LDIN 38407-391*Wen
PCB-118 (Eluat)_EBV<0,001g/LDIN 38407-371*Wen
Summe 6 PCB (Eluat)_EBV<0,01g/LDIN 38407-371*Wen
Summe 7 PCB (Eluat)_EBV<0,01g/LDIN 38407-371*Wen

Akkreditierte Prfmethode: 1* = Ja; 2*=Ja, mit Modifikationen; 3* Ja, im Unterauftrag // 4*: Nein; 5*: Fremdvergabe Herkunft der Angaben: 6*: Auftraggeber; 7* Horn & Co. Analytics GmbH Ort der Messung: Wen = Wenden, Wtz = Wetzlar, Sie = Siegen, Wit = Witten

Bemerkung GW Gem EBV (Ersatzbaustoffverordnung) Anlage 1: Tabelle 1 mit Funoten 1 und 2, Tabelle 2 mit Funote 1 sowie Tablelle 3 mit Funote 4 sind die elektrische Leitfhigkeit und der pH-Wert im Eluat stoffspezifische Orientierungswerte. Bei Abweichungen ist die Ursache zu prfen.

Grenzwerteinstufung Einstufung BM-0 Lehm EBV - BM-0 Lehm/Schluff - nach Ersatzbaustoffverordnung EBV eingehalten

BM-0* <0,5% TOC EBV - BM-0* <0,5% TOC - nach Ersatzbaustoffverordnung EBV eingehalten, s. Bemerkung

BM-F0* EBV - BM-F0* - nach Ersatzbaustoffverordnung EBV eingehalten, s. Bemerkung

BM-F1 EBV - BM-F1 - nach Ersatzbaustoffverordnung EBV eingehalten

Endeinstufung EBV - BM-0 Lehm/Schluff eingehalten

Untersuchungsergebnisse incl. Grenzwerteinstufung

ParameterMewertEinheitBM-0 LehmBM-0* <0,5% TOCBM-F0*BM-F1
Probennahmeprotokolln.vorhanden
Mineral. Fremdbest.<10Vol-%10105050
Trockenrckstand (105C)85,2%
Feuchte (105C)14,8%
Trockenrckstand (bis 40C)87,3%
Feuchte (40C)12,7%
> 2,00 mm58,8%
< 2,00 mm41,2%
Ergebnis bez. auf Feinfraktion (< 2,00 mm)ja
TOC (TS)0,40%10,555
EOX (TS)<1mg/kg1133
Kohlenwasserstoff-Index C10 - 22 (TS)<50mg/kg300300300

Kohlenwasserstoff-Index (TS) <100 mg/kg 600 600 600 Seite 3 von 5

Prfbericht-Nr: B267620

Probe-Nr. P202612677

Probenbezeichnung MP KRB 8-14

Parameter Kohlenwasserstoff-Index C10 - 22 (TS)Mewert <50Einheit mg/kgBM-0 LehmBM-0* <0,5% TOC 300BM-F0* 300BM-F1 300
Kohlenwasserstoff-Index C10 - 22 (TS)
KPorohbleennwnaahssmeersptrooftfo-Iknodllex (TS)n<.v1o0r0handenmg/kg600600600
Benzo(a)pyren (TS)0,0482mg/kg0,3
Summe PAK n. EPA (TS)<1mg/kg3666
PCB-118 (TS)_EBV<0,001mg/kg
Summe 6 PCB (TS)_EBV<0,01mg/kg
Summe 7 PCB (TS)_EBV<0,01mg/kg0,050,10,150,15
Knigswasseraufschlussja
Arsen (TS)_EBV5,24mg/kg20204040
Blei (TS)_EBV13,1mg/kg70140140140
Cadmium (TS)_EBV<0,1mg/kg1122
Chrom (TS)_EBV14,6mg/kg60120120120
Kupfer (TS)_EBV<10mg/kg40808080
Nickel (TS)_EBV14,9mg/kg50100100100
Quecksilber (TS) AAS<0,1mg/kg0,30,60,60,6
Thallium (TS)_EBV<0,1mg/kg1122
Zink (TS)_EBV34,1mg/kg150300300300
Elution mit dest. Wasser (2:1 Schttel)ja
pH-Wert (Eluat)8,016,5-9,56,5-9,5
Elektrische Leitfhigkeit (25C) (Eluat)355S/cm350350500
Sulfat-IC (Eluat)21,8mg/L250250250450
Arsen (Eluat) ICP-MS<1g/L81220
Blei (Eluat) ICP-MS<1g/L233590
Cadmium (Eluat) ICP-MS<0,3g/L233
Chrom (Eluat) ICP-MS<5g/L1015150
Kupfer (Eluat) ICP-MS<10g/L2030110
Nickel (Eluat) ICP-MS<1g/L203030
Thallium (Eluat) ICP-MS<0,2g/L0,2
Zink (Eluat) ICP-MS<10g/L100150160
Quecksilber (Eluat) AAS<0,0001mg/L0,0001
Summe 15 PAK (ohne Naphthalin)(Eluat)<0,1g/L0,20,31,5
1-Methylnaphthalin (Eluat)<0,01g/L
2-Methylnaphthalin (Eluat)<0,01g/L
Naphthalin (Eluat)0,0143g/L
Summe Naphthaline (Eluat)<0,03g/L2
PCB-118 (Eluat)_EBV<0,001g/L
Summe 6 PCB (Eluat)_EBV<0,01g/L
Summe 7 PCB (Eluat)_EBV<0,01g/L0,01

Horn & Co. Analytics GmbH, Wenden 31.03.2026

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Prfbericht-Nr: B267620

Probe-Nr. P202612677

Probenbezeichnung MP KRB 8-14

i.A. Dorothea Egbun Projektmanagement

Bemerkung MU Die zuvor vereinbarte Entscheidungsregel bei der Konformittsaussage sieht die Betrachtung der Messunsicherheit mit dem Vertrauensniveau von 50 % vor.

Seite 5 von 5

Az.-Nr.: 2512047

A N L A G E 7.1
Fotodokumentation

Az.-Nr.: 2512047

Fotodokumentation Seite 1 von 9 Anlage 7.1 Situation am 02.03.2026

KRB 01

Foto 1: Blickrichtung ~ W; Bereich der Bohrung KRB 01 (Markierung)

Situation am 02.03.2026

K O G

Foto 2: Detailfoto Kern 1/1 (0,00-0,02 m u. GOK)


Projekt: Ausbau des Radwegs und Bau einer Brücke im Bereich Erwitte-Eikeloh-Bad Westernkotten

  • Baugrunderkundung / Geotechnischer Bericht -

Az.-Nr.: 2512047

Fotodokumentation Seite 2 von 9 Anlage 7.1 Situation am 02.03.2026

KRB 02

Foto 3: Blickrichtung ~ O; Bereich der Bohrung KRB 02 (Markierung)

Situation am 02.03.2026

K O G

Foto 4: Detailfoto Kern 2/1 (0,00-0,06 m u. GOK)


Projekt: Ausbau des Radwegs und Bau einer Brücke im Bereich Erwitte-Eikeloh-Bad Westernkotten

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Fotodokumentation Seite 3 von 9 Anlage 7.1 Situation am 02.03.2026

KRB 03

Foto 5: Blickrichtung ~ O; Bereich der Bohrung KRB 03 (Markierung)

Situation am 02.03.2026

K O G

Foto 6: Detailfoto Kern 3/1 (0,00-0,02 m u. GOK)


Projekt: Ausbau des Radwegs und Bau einer Brücke im Bereich Erwitte-Eikeloh-Bad Westernkotten

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Fotodokumentation Seite 4 von 9 Anlage 7.1 Situation am 02.03.2026

KRB 04

Foto 7: Blickrichtung ~ O; Bereich der Bohrung KRB 04 (Markierung)

Situation am 02.03.2026

K O G

Foto 8: Detailfoto Kern 4/1 (0,00-0,04 m u. GOK)


Projekt: Ausbau des Radwegs und Bau einer Brücke im Bereich Erwitte-Eikeloh-Bad Westernkotten

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Fotodokumentation Seite 5 von 9 Anlage 7.1 Situation am 02.03.2026

KRB 05

Foto 9: Blickrichtung ~ S; Bereich der Bohrung KRB 05 (Markierung)

Situation am 02.03.2026

KRB 06 3

Foto 10: Blickrichtung ~ O; Bereich der Bohrung KRB 06 (Markierung)


Projekt: Ausbau des Radwegs und Bau einer Brücke im Bereich Erwitte-Eikeloh-Bad Westernkotten

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Fotodokumentation Seite 6 von 9 Anlage 7.1 Situation am 09.03.2026

KRB 07

Foto 11: Blickrichtung ~ O; Bereich der Bohrung KRB 07 (Markierung)

Situation am 09.03.2026

KRB 08 3

Foto 12: Blickrichtung ~ O; Bereich der Bohrung KRB 08 (Markierung)


Projekt: Ausbau des Radwegs und Bau einer Brücke im Bereich Erwitte-Eikeloh-Bad Westernkotten

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Fotodokumentation Seite 7 von 9 Anlage 7.1 Situation am 03.03.2026

KRB 09

Foto 13: Blickrichtung ~ S; Bereich der Bohrung KRB 09 (Markierung)

Situation am 03.03.2026

KRB 10

Foto 14: Blickrichtung ~ O; Bereich der Bohrung KRB 10 (Markierung)


Projekt: Ausbau des Radwegs und Bau einer Brücke im Bereich Erwitte-Eikeloh-Bad Westernkotten

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Fotodokumentation Seite 8 von 9 Anlage 7.1 Situation am 03.03.2026

KRB 11

Foto 15: Blickrichtung ~ S; Bereich der Bohrung KRB 11 (Markierung)

Situation am 03.03.2026

KRB 12 3

Foto 16: Blickrichtung ~ O; Bereich der Bohrung KRB 12 (Markierung)


Projekt: Ausbau des Radwegs und Bau einer Brücke im Bereich Erwitte-Eikeloh-Bad Westernkotten

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Fotodokumentation Seite 9 von 9 Anlage 7.1 Situation am 03.03.2026

KRB 13

Foto 17: Blickrichtung ~ O; Bereich der Bohrung KRB 13 (Markierung)

Situation am 03.03.2026

KRB 14

Foto 18: Blickrichtung ~ S; Bereich der Bohrung KRB 14 (Markierung)


Projekt: Ausbau des Radwegs und Bau einer Brücke im Bereich Erwitte-Eikeloh-Bad Westernkotten

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Az.-Nr.: 2512047

A N L A G E 8.1 - 8.2
Setzungsberechnung (Streifenfundamente)

Berechnungsgrundlagen: (G,Q) = 1.425 Brücke über Pöppelsche R,d auf 400.00 kN/m² begrenzt Grundbruchformel nach DIN 4017:2006 Oberkante Gelände = 97.39 m NHN Teilsicherheitskonzept (EC 7) Gründungssohle = 95.39 m NHN System (b = 0.50 und 1.00 m) max dphi = 2.3 ° Spannungsverlauf (b = 0.50 und 1.00 m) Streifenfundament (a = 3.50 m) Grundwasser = 96.29 m NHN R,v = 1.40 Grenztiefe mit p = 20.0 % G = 1.35 Grenztiefen spannungsvariabel bestimmt Q = 1.50 Anteil Veränderliche Lasten = 0.500 (G,Q) = 0.500 ·Q + (1 - 0.500) ·G m 00. Boden [[kkNN  //  mm '' ³³]] [[  °°]] [[kkNN cc //mm²²]] [[  --]] [[MMNN EE // ss mm²²]] BBeezzeeiicchhnnuunngg Gründungsvariante K H L o E lz E st G ra R ß Ä e F 2 E 1 2 G e in o 5 te 9 c 5 h 5 n 6 ik L G ip m ps b t H adt-Bad Waldliesborn 1177..00//88..00 2222..55 00..00 00..0000 11..00 MMuutttteerrbbooddeenn ((SSaanndd)),, lloocckkeerr Streifenfundamente Tel.: 02941 - 5404 Fax: 02941 - 3582 1177..55//88..55 2277..55 00..00 00..0000 66..00 vveerrlleehhmm.. FFlluuvviiaattiillssaanndd,, lloocckkeerr//wweeiicchh Projekt: Errichtung Radweg und Brücke im Bereich Bad Westernkotten-Eikeloh 1199..55//1111..55 3322..55 00..00 00..0000 3355..00 FFlluuvviiaattiillkkiieess,, mmiitttteellddiicchhtt Setzungsberechnung Streifenfundamente 2211..00//1133..00 3355..00 00..00 00..0000 6600..00 GGüütteesscchhootttteerr;; ddiicchhtt 2200..00//1122..00 3322..55 00..00 00..0000 4400..00 FFlluuvviiaattiillkkiieess,, mmiitttteellddiicchhtt--ddiicchhtt

420.0

400.0 0.5 cm 0.6 cm 0.7 cm

380.0

360.0

340.0

320.0

300.0

280.0

260.0

240.0

220.0

200.0

180.0

160.0

140.0

120.0

100.0

80.0

60.0

40.0

20.0

0.0 0.5 0.6 0.7 0.8 0.9 1.0 ]²m/Nk[ d,R= sdnatsrediwlhoS sed trewsgnussemeB 0.5 0.5

1.0 1.5 1.0

2.0 1.5 2.5

3.0 2.0 3.5

4.0 2.5 4.5

5.0 3.0

5.5

3.5

4.0

4.5

5.0

5.5

6.0

6.5

7.0

7.5

8.0

8.5 0 = x

a [m]b [m]R,d [kN/m²Rn,d ] [kN/m]E,k [kN/m²]s [cm]cal [°]cal c [kN/m²] 2 [kN/m³] Ü [kN/m²]t g [m]UK LS [m]ks [MN/m³]
3.500.50400.0200.0280.70.4732.90.0012.3330.055.332.8859.5
3.500.60400.0240.0280.70.5432.90.0012.2830.055.643.0652.1
3.500.70400.0280.0280.70.6032.80.0012.2430.055.913.2346.7
3.500.80400.0320.0280.70.6632.80.0012.2130.056.153.4042.6
3.500.90400.0360.0280.70.7132.80.0012.1930.056.373.5839.4
3.501.00400.0400.0280.70.7632.70.0012.1730.056.583.7536.7
97.39 97.09
verlehm. Fluviatilsand, locker/weich
GW = 96.29m 40.5- = x ichtm 55.2- = x
Fluviatilkies, mitteldGS = 95.39
Güteschotter; dicht95.19
Fluviatilkies, mitteldicht-dicht
97.39
Mutterboden (Sand),locker
verlehm. Fluviatilsand, locker/weich
GW = 96.29
Fluviatilkies, mitteldichGtS = 95.391.000
Güteschotter; dicht 0.518 0.310 0.207 0.149 0.112 tg (b = 0.50) 0.087 0.069 tg (b = 1.00) 0.061 Fluviatilkies, mitteldicht-dicht
Fluviatilkies, mitteldicht-dicht

E,k =R,k / (R,v ·(G,Q)) =R,k / (1.40 · 1.43) =R,k / 1.99 (für Setzungen) Fundamentbreite b [m] Verhältnis Veränderliche(Q)/Gesamtlasten(G+Q) [-] = 0.50

Widerlager auf Streifenfundament auf OK dichten Fluviatilkies (KRB 07)

Anlage 8.1

Berechnungsgrundlagen: (G,Q) = 1.425 Brücke über Pöppelsche R,d auf 400.00 kN/m² begrenzt Grundbruchformel nach DIN 4017:2006 Oberkante Gelände = 96.98 m NHN Teilsicherheitskonzept (EC 7) Gründungssohle = 95.60 m NHN System (b = 0.50 und 1.00 m) max dphi = 2.3 ° Spannungsverlauf (b = 0.50 und 1.00 m) Streifenfundament (a = 3.50 m) Grundwasser = 96.13 m NHN R,v = 1.40 Grenztiefe mit p = 20.0 % G = 1.35 Grenztiefen spannungsvariabel bestimmt Q = 1.50 Anteil Veränderliche Lasten = 0.500 (G,Q) = 0.500 ·Q + (1 - 0.500) ·G

m Boden [[kkNN  //  mm '' ³³]] [[  °°]] [[kkNN cc //mm²²]] [[  --]] [[MMNN EE // ss mm²²]] BBeezzeeiicchhnnuunngg Gründungsvariante K H L o E lz E st G ra R ß Ä e F 2 E 1 2 G e in o 5 te 9 c 5 h 5 n 6 ik L G ip m ps b t H adt-Bad Waldliesborn 1177..00//88..00 2222..55 00..00 00..0000 11..00 MMuutttteerrbbooddeenn ((SSaanndd)),, lloocckkeerr Streifenfundamente Tel.: 02941 - 5404 Fax: 02941 - 3582 1177..55//88..55 2277..55 00..00 00..0000 66..00 vveerrlleehhmm.. FFlluuvviiaattiillssaanndd,, lloocckkeerr//wweeiicchh Projekt: Errichtung Radweg und Brücke im Bereich Bad Westernkotten-Eikeloh 1188..55//88..55 2255..00 00..00 00..0000 44..00 FFlluuvviiaattiilllleehhmm,, wweeiicchh Setzungsberechnung Streifenfundamente 1199..00//1111..55 3322..55 00..00 00..0000 3300..00 vveerrll.. FFlluuvviiaattiillkkiieess,, mmiitttteellddiicchhtt--ddiicchhtt 2211..00//1133..00 3355..00 00..00 00..0000 6600..00 GGüütteesscchhootttteerr;; ddiicchhtt 1199..00//1111..55 3322..55 00..00 00..0000 3300..00 vveerrll.. FFlluuvviiaattiillkkiieess,, mmiitttteellddiicchhtt--ddiicchhtt

420.0

400.0 0.7 cm 0.8 cm 0.9 cm 1.0 cm

380.0

360.0

340.0

320.0

300.0

280.0

260.0

240.0

220.0

200.0

180.0

160.0

140.0

120.0

100.0

80.0

60.0

40.0

20.0

0.0 0.5 0.6 0.7 0.8 0.9 1.0 ]²m/Nk[ d,R= sdnatsrediwlhoS sed trewsgnussemeB 96.98

96.78

0.5 0.5

1.0 96.18

1.5 1.0 95.88 2.0 2.5 95.60 3.0 1.5 95.40

3.5

4.0 2.0

4.5

5.0 2.5

3.0

3.5

4.0

4.5

5.0

5.5

6.0

6.5 m 00.0

x

a [m]b [m]R,d [kN/m²Rn,d ] [kN/m]E,k [kN/m²]s [cm]cal [°]cal c [kN/m²] 2 [kN/m³] Ü [kN/m²]t g [m]UK LS [m]ks [MN/m³]
3.500.50400.0200.0280.70.6232.90.0012.0020.175.002.2645.6
3.500.60400.0240.0280.70.7132.90.0011.9220.175.312.4439.8
3.500.70400.0280.0280.70.7932.80.0011.8620.175.592.6135.6
3.500.80400.0320.0280.70.8732.80.0011.8220.175.842.7832.4
3.500.90400.0360.0280.70.9432.80.0011.7920.176.062.9629.9
3.501.00400.0400.0280.71.0132.70.0011.7620.176.273.1327.9
96.98 96.78
vGeWrleh =m .9 F6lu.v1ia3tilsa Fluviatillehm, weichm 40.5- nd, locker/weich =m 55.2- =
GS = 95.60 x x verl. Fluviatilkies, mitteldicht-dicht Güteschotter; dicht verl. Fluviatilkies, mitteldicht-dicht
verl. Fluviatilkies, mitteldicht-dicht
, locker
verlehm. Fluviatilsand, locker/weich
GW = 96.13 Fluviatillehm, weich
verl. Fluviatilkies, mitteGldSic =h t9-d5i.c6h0t
Güteschotter; dicht1.000
0.518 0.310 0.207 0.149 0.112 tg (b = 0.50) 0.087 0.069 tg (b = 1.00) 0.055 verl. Fluviatilkies, mitteldicht-dicht
0.518
verl. Fluviatilkies, mitteldicht-dicht

E,k =R,k / (R,v ·(G,Q)) =R,k / (1.40 · 1.43) =R,k / 1.99 (für Setzungen) Fundamentbreite b [m] Verhältnis Veränderliche(Q)/Gesamtlasten(G+Q) [-] = 0.50

Widerlager auf Streifenfundament mind. 0,5 m unter Bachsohle auf dichten Fluviatilkies (KRB 08)

Anlage 8.2

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