BB1923_orientierende Schadstoffuntersuchung Gutshaus Perwenitz mit Anlagen_komp.pdf

Abbrucharbeiten und Schadstoffsanierung

Extrahierter Dokumenttext · Stand: 10.09.2026, 16:03 (Europe/Berlin)

Herkunft: vergabemarktplatz.brandenburg.de

Tabellen, Layout und Zeichen können bei der Extraktion abweichen. Maßgeblich ist die Originaldatei.

Originaldatei öffnen

Orientierende Schadstoffuntersuchung

- Ergebnisbericht -

Projekt: Gutshaus Perwenitz Perwenitzer Dorfstraße 13 14621 Schönwalde – Perwenitz

Auftraggebende: Gemeinde Schönwalde - Glien Berliner Allee 7 14621 Schönwalde Glien

Auftragnehmende: Competenza GmbH Niederlassung Ost Schnellerstraße 141 12439 Berlin

Projektbearbeitung: M.Eng. Maria Henze

Projekt-Nr. Competenza: BB1923

Datum: 25.02.2025

           



INHALTSVERZEICHNIS

1 Veranlassung und durchgeführte Arbeiten 4

2 Verwendete Unterlagen 7

3 Objektbeschreibung 8

3.1 Standort und Lage ....................................................................................................8

4 Zusammenfassung der Analyseergebnisse 9

5 Ergebnisse der orientierenden Schadstoffuntersuchung 12

5.1 Asbest-Untersuchung .............................................................................................12

5.2 KMF-Untersuchung ................................................................................................18

5.3 PAK-Untersuchung .................................................................................................21

5.4 Schwermetall-Untersuchung (Blei) .........................................................................22

5.5 Altholzverordnung (AltholzV) ..................................................................................26

5.6 Kernbohrungen / RC-Material .................................................................................28

6 Weitere potenziell schadstoffhaltige Bauteile 31

7 Allgemeine Hinweise zum Ausbau und Entsorgung von Schadstoffen 32

8 Limitierungen 33

TABELLENVERZEICHNIS

Tabelle 1: Anzahl und Typ der entnommenen und analysierten Proben. 6

Tabelle 2: Übersicht der positiven Analyseergebnisse 9

Tabelle 3: Überblick Verwendungsverbote Asbest in Anlehnung an Auszug nach LfU / BG-Bau, 14

Tabelle 4: Ergebnisse der positiven Asbest-Analysen 15

Tabelle 5: Visuelle Einstufung potenziell asbesthaltiger Bauteile 15

Tabelle 6: Übersicht der positiven KMF-Analyseergebnisse 19

Tabelle 7: Übersicht der positiven PAK-Analyseergebnisse 21

Tabelle 8: Übersicht der positiven Blei-Analyseergebnisse 23

BB1923 – orientierende Schadstoffuntersuchung | Gutshaus Perwenitz Seite2von33

Tabelle 9: Einstufung Holzabfälle 26

Tabelle 10:Visuelle Einstufung der Treppenhölzer und Holzvertäfelung 26

Tabelle 11:Ergebnisse Bauschutt-Untersuchungen 29

Tabelle 12: Weitere potenziell schadstoffhaltige Bauteile 31

ANLAGEN

1 Prüfberichte (Competenza / Gefta / Graner&Partner)

2 Probenahmeprotokoll

3 Probenliste

4 Bohrkern Schichtenaufbau

5 Probenahmepläne

6 orientierende Auswertung nach AVV-Analytik / EBV

BB1923 – orientierende Schadstoffuntersuchung | Gutshaus Perwenitz Seite3von33

1 Veranlassung und durchgeführte Arbeiten

Die Competenza GmbH wurde von der Gemeinde Schönwalde-Glien in Zusammenarbeit mit

dem Ingenieur- und Architekturbüro KLP beauftragt, eine orientierende Schadstoffuntersu-

chung im Gutshaus Perwenitz durchzuführen. Ziel der Untersuchung ist es, potenziell vorhan-

dene Schadstoffe im derzeit noch genutzten Gebäude zu identifizieren und zu quantifizieren,

die bei Sanierungs- oder Rückbauarbeiten freigesetzt werden könnten. Diese Untersuchung

dient der Vorbereitung des Umbaus und der Sanierung des Bestandsgebäudes zur Schaffung

von 75 Betreuungsplätzen für die bestehende Kindertagesstätte „Schloss Fröhlichhausen“ im

Gutshaus Perwenitz.

Zur Festlegung der Probenahmestellen fand am 02.12.2024 ein Vor-Ort-Termin mit dem Inge- nieur- und Architekturbüro KLP, einem Vertreter der Gemeinde Schönwalde-Perwenitz, Abtei-

lung BA Hochbau, sowie der Competenza GmbH statt. Anschließend erstellte die Competenza

GmbH ein vorläufiges Probenahmekonzept mit einer Grobkostenschätzung auf Grundlage des

von KLP erstellten Leistungsverzeichnisses vom 18.10.2024.

Die Probenahme potenzieller Gebäudeschadstoffe im Bestandsgebäude wurde am 22.01.2025 durchgeführt und umfasste die weitgehend zerstörungsfreie Entnahme sowie die

Analyse verschiedener Materialien:

 Asbest,

 Künstliche Mineralfasern (KMF),

 Polycyclische Aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK),

 Schwermetalle (insbesondere Blei),

 Dämmstoffe und

 mineralische Bausubstanzen.

Die Untersuchung der Außenbereiche war nicht Bestandteil der Beprobung.

Es wurden potenziell schadstoffhaltige Materialien beprobt, die visuell wahrnehmbar sind und

mithilfe handgeführter Kleinwerkzeuge und Kernbohrmaschinen im Rahmen einer orientieren-

den Untersuchung zugänglich gemacht werden konnten, ohne Einschränkungen durch Be-

schädigung zu verursachen.

Darüber hinaus wurden Materialproben der beim Umbau anfallenden mineralischen Bausub-

stanz (hier: Mauerwerksziegel mit anhaftendem Putz) entnommen. Diese Proben wurden ge-

mäß den Vorgaben der Ersatzbaustoffverordnung (EBV) und/oder der Deponieverordnung

BB1923 – orientierende Schadstoffuntersuchung | Gutshaus Perwenitz Seite4von33

(DepV) in Übereinstimmung mit Position 2.8 des vorgegebenen Leistungsverzeichnisses des

Ingenieur- und Architekturbüros KLP orientierend analysiert. Die Untersuchung erfolgte hin-

sichtlich folgender Parameter zur Bewertung der Entsorgung des Wandputzes:

  1. Sulfat, Chlorid, DOC, GV, TOC, Schwermetalle, Leitfähigkeit und pH-Wert.

Ziel dieser Untersuchungen war es, eine vorläufige Bewertung vorzunehmen, um eine Kos-

tenindikation für die weitere Planung zu erhalten. Zudem sollten die Analysen Aufschluss über

die Möglichkeiten der Verwertung dieser Materialien geben.

Die Ergebnisse der orientierenden Schadstofferkundung können als Grundlage für die Pla-

nung und Ausschreibung der Umbau- bzw. Sanierungsmaßnahmen dienen – insbesondere in

Bezug auf den sach- und fachgerechten Umgang mit Gebäudeschadstoffen sowie die Einstu-

fung potenziell gefährlicher Abfälle.

Im Zuge der Untersuchung wurde die vorhandene Bausubstanz auf potenziell schadstoffhal-

tige Materialien überprüft. Dabei wurden insgesamt 53 Materialproben, einschließlich fünf

Bohrkerne, entnommen. Die Proben wurden fortlaufend nummeriert und tragen die Bezeich-

nungen 1 bis 53.

Zur Feststellung des Schichtaufbaus und der Schadstoffverteilung innerhalb der Schichten

wurden fünf Kernbohrungen in Bereichen des Bestands durchgeführt, die umgebaut bzw. sa-

niert werden sollen. Die Untersuchungen konnten nur in visuell einsehbaren Bereichen oder

auf Bauteiloberflächen erfolgen, die mit handelsüblichen Hilfsmitteln erreichbar waren.

Offene Probenahmestellen, wie beispielsweise die durch Kernbohrungen verursachten, wur-

den durch den Messtechniker der Competenza GmbH mittels Schnellzement fachgerecht ver-

schlossen.

Der vorliegende Untersuchungsbericht stellt die Ergebnisse der durchgeführten Schadstoffun-

tersuchung dar. Der Bericht umfasst die folgenden Inhalte:

(cid:127) orientierende Schadstoffuntersuchung des Gebäudes

(cid:127) Nennung und Bewertung der Schadstoffsituation auf Basis gesetzlicher

Grundlagen

(cid:127) Fotodokumentation der Probenahmestellen

(cid:127) Hinweise und Empfehlungen zum Arbeitsschutz

(cid:127) Grundlegende Handlungsempfehlungen zum Umgang mit den vorgefundenen

Schadstoffen

BB1923 – orientierende Schadstoffuntersuchung | Gutshaus Perwenitz Seite5von33

Tabelle 1:Anzahl und Typ der entnommenen und analysierten Proben.

Schadstoff / ProbenartProben
MPK/KMF, Materialproben, NWG 1 %2
MPAEHAsbest, Materialproben, NWG 0,1-1 %5
MPEE-Asbest, Materialproben, NWG 0,001 % (EinzelprobenAsbest in Putzen, Spachtelmassen, Fliesenklebern)14
MPED-Kombipaket, NWG 0,001 %, (EinzelprobenAsbest, KMF und PAK in bituminösen Baustoffen)1
MPEM-Asbest, Materialproben, NWG 0,001 % (MischprobenAsbest in Putzen und Spachtelmassen) (4 Mischproben, insgesamt 20 Einzelproben)20
Schwermetalle(As, Pb, Cd, Cr, Cu, Ni, Zn, Hg)5
EBV / AVV-Analytik2
Rückstellproben4
Summe53

Die Entnahme von potenziell asbesthaltigen Proben wurde in Anlehnung an die VDI-Richtli-

nie 3866-1 mittels geeigneter Werkzeuge und unter Befeuchtung durchgeführt. Alle entnom-

menen Proben wurden luftdicht verpackt, beschriftet und dem für den jeweiligen Parameter

akkreditierten Analyselabor zugeführt. Die Analysen wurden von den folgenden Laboren

durchgeführt:

 Competenza GmbH, NL Berlin, Schnellerstr. 141, 12439 Berlin (Faseranalytik)

 GEFTA Umweltlabor GmbH, Niemetzstr. 47-49, 12055 Berlin (chemische Analytik)

 Dr. Graner & Partner GmbH, Lochhausener Str. 205, 81249 München (chemische

Analytik)

Die Prüfberichte und Laborergebnisse sind als Anlage 1 dem Bericht beigefügt.

BB1923 – orientierende Schadstoffuntersuchung | Gutshaus Perwenitz Seite6von33

2 Verwendete Unterlagen

Neben den einschlägigen übergeordneten Gesetzes- und Regelwerken wurden insbesondere

die im Folgenden angegebenen Richtlinien und Dokumente verwendet.

 TRGS 519 Technische Regeln für Gefahrstoffe: Asbest, Abbruch-, Sanierungs- oder Instandhaltungsarbeiten, Ausgabe März 2022.

 TRGS 521 Technische Regeln für Gefahrstoffe: Abbruch-, Sanierungs- und Instandhaltungsarbeiten mit alter Mineralwolle, Ausgabe Februar 2008.

 TRGS 505 Technische Regeln für Gefahrstoffe: Blei, Ausgabe Juli 2022

 GefStoffV Gefahrstoffverordnung. Verordnung zum Schutz vor Gefahrstoffen, Ausgabe Juli 2021

 Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 des europäischen Parlaments und des Rates vom 16. Dezember 2008 über die Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung von Stoffen und Gemischen, zur Änderung und Aufhebung der Richtlinien 67/548/EWG und 1999/45/EG und zur Änderung der Verordnung (EG) Nr. 1907/2006, veröffentlicht im Amtsblatt der Europäischen Union am 31.12.2008 (ABl. L353 vom 31.12.2008)

 Verordnung über das Europäische Abfallverzeichnis

(Abfallverzeichnis-Verordnung- AVV)  Zeichnungen/Lagepläne, bereitgestellt durch die Auftraggebenden

 ErsatzbaustoffV – Anlage 1 - Tabelle 1: Materialwerte für geregelte Ersatzbaustoffe ohne Gleisschotter, Bodenmaterial und Baggergut, Juli 2021

 Vollzugshinweise zur Zuordnung von Abfällen zu den Abfallarten eines Spiegeleintrages in der Abfallverzeichnis-Verordnung der Senatsverwaltung für Umwelt, Mobilität, Verbraucher- und Klimaschutz vom 18.11.2022

BB1923 – orientierende Schadstoffuntersuchung | Gutshaus Perwenitz Seite7von33

3 Objektbeschreibung

3.1 Standort und Lage

Das untersuchte Bestandsgebäude aus dem Jahr 1935 befindet sich in der Perwenitzer Dorf-

straße 13 in 14621 Schönwalde-Perwenitz und ist Bestandteil der Gemeinde Schönwalde-

Glien. Im Erdgeschoss sowie in Teilen des Obergeschosses befindet sich die Kindertages-

stätte „Schloss Fröhlichhausen“. Angrenzend an das Hauptgebäude befinden sich der „Kü-

chentrakt“ sowie der denkmalgeschützte „Eiskeller“. Im Umkreis des Gebäudes liegen die Bib-

liothek Perwenitz, die Dorfkirche sowie der Dorffriedhof.

Es handelt sich um einen Massivbau mit ungedämmtem Mauerwerk. In einigen Bereichen sind

die Geschossdecken noch die originalen Holzbalkendecken. Teilweise wurden nach einem

Brand Stahlbetondecken eingebaut.

Bezeichnung: Gutshaus Perwenitz

Adresse: Perwenitzer Dorfstraße 13

14621 Schönwalde Perwenitz

Landkreis: Havelland

Grundstück: Gemarkung Perwenitz 123467

Flurnummer 141

Objekt: Grundfläche ca. 418 m²

Baujahr 1935

Abbildung 1: Satellitenbild des zu untersuchenden Objektes. Quelle: Google Earth Pro

BB1923 – orientierende Schadstoffuntersuchung | Gutshaus Perwenitz Seite8von33

4 Zusammenfassung der Analyseergebnisse

Die folgende Tabelle fasst die Materialproben zusammen, bei denen ein positiver Befund bzw.

eine Grenzwertüberschreitung nachgewiesen worden ist. Insgesamt weisen 12 der 53 ent-

nommenen Proben einen positiven Befund bzw. eine Grenzwertüberschreitung auf. Detailer-

gebnisse und Handlungshinweise befinden sich in Kapitel 6. Alle der entnommenen Proben

sind in der Anlage 3 Probenliste mit Fotodokumentation aufgeführt.

Farbliche Kennzeichnung der untersuchten Ergebnisse:

Grenzüberschreitungen werden in den folgenden Tabellen zu bessern Übersicht ROT mar-

kiert. Befunde, die arbeitsschutzrechtlich und/oder entsorgungsrelevant sind, werden in den

folgenden Tabellen GELB markiert. Negativbefunde und Grenzwert-Unterschreitungen, die

weder arbeitsschutzrechtlich noch Entsorgungstechnisch relevant sind, werden nicht farbig

hervorgehoben.

Tabelle 2:Übersicht der positiven Analyseergebnisse

ProbennahmeGebäudeLabor
ProbeProbenahme-GeschossRaumParameter mit NWGLabor-Nr.Ergebnis
bereich /
Bauteil-
beschreibung

Arsen: 1,45 mg/kg Blei: 1.130 mg/kg 3. Wand v. links Cadmium: 22,0 mg/kg / Fenster Schwer- Chrom: 5,02 mg/kg 7 EG WC 005 BC20957.1 metalle Kupfer: 4,90 mg/kg Anstrich (weiß) Nickel: 4,90 mg/kg Quecksilber: < BG Zink: 18.500 mg/kg Arsen: < BG Blei: 284 mg/kg Türen Cadmium: 0,18 mg/kg Schwer- Chrom: 12,8 mg/kg 17 1. OG Flur 105 BC20957.2 Anstrich metalle Kupfer: 8,23 mg/kg (weiß, braun) Nickel: 4,77 mg/kg Quecksilber: 0,17 mg/kg Zink: 168 mg/kg Arsen: 4,52 mg/kg Blei: 1.020 mg/kg Treppe Cadmium: 1,28 mg/kg Treppe Schwer- Chrom: 33,2 mg/kg 18 1. OG BC20957.3 Anstrich 101 metalle Kupfer: 8,92 mg/kg (weiß, rosé) Nickel: 16,0 mg/kg Quecksilber: 0,13 mg/kg Zink: 20.800 mg/kg

BB1923 – orientierende Schadstoffuntersuchung | Gutshaus Perwenitz Seite9von33

ProbennahmeGebäudeLabor
ProbeProbenahme-GeschossRaumParameter mit NWGLabor-Nr.Ergebnis
bereich /
Bauteil-
beschreibung

Konstruktions- Arsen: < BG hölzer Blei: 985 mg/kg Dachtragwerk Cadmium: 29,0 mg/kg (Strebe, Stütze) Zimmer Schwer- Chrom: 39,0 mg/kg 35 2. OG BC20957.4 203 metalle Kupfer: 12,9 mg/kg Anstriche Nickel: 14,3 mg/kg (weiß, beige, Quecksilber: 0,14 mg/kg rosé) Zink: 17.000 mg/kg Arsen: 4,06 mg/kg Konstruktions- Blei: 2.060 mg/kg hölzer Cadmium: 5,22 mg/kg Dachtragwerk 36 Zimmer Schwer- Chrom: 81,9 mg/kg (Strebe, Stütze) 2. OG BC20957.5 208 metalle Kupfer: 21,3 mg/kg Nickel: 3,47 mg/kg Anstriche Quecksilber: 0,14 mg/kg (weiß) Zink: 14.800 mg/kg

Rohr an Schornstein- Amphibol- und Chrysotil- Zimmer Asbest schacht 25-25- Asbest nachgewiesen 37 2. OG 206 KMF 00015-014 Dachstuhl (1%) Rohrum- keine KMFnachgewiesen mantelung

KMF nachgewiesen Spitzboden Dach- KMF 25-25- 40 2. OG boden (1%) 00015-015 Gehalt:> 50% Dämmmaterial 301 WHO-Fasern:ja Chrysotil-Asbest Asbest 25-25- nachgewiesen Spitzboden Dach- KMF 00015-016 41 2. OG boden (0,001%) keine KMF Abdichtungs- 301 nachgewiesen bahn PAK BC20957.6 PAK: 9,52 mg/kg Boden unter BK1 Keramikfliesen Asbest 25-25- Chrysotil-Asbest EG WC 005 45 (0,001%) 00015-020 nachgewiesen Fliesenkleber

  1. Wand v. links BK3 Zimmer AVV-
  2. OG BC20957.7 RC 3 49 116 Analytik Ziegelbruch

Sulfat, Chlorid, 2. Wand v. links DOC, GV, BK3 Zimmer TOC, Schwer-

  1. OG BC20957.8 Gefährlicher Abfall 50 Putz mit 116 metalle, Leitfä- Ziegelbruch higkeit und pH- Wert

BB1923 – orientierende Schadstoffuntersuchung | Gutshaus Perwenitz Seite10von33

ProbennahmeGebäudeLabor
ProbeProbenahme-GeschossRaumParameter mit NWGLabor-Nr.Ergebnis
bereich /
Bauteil-
beschreibung

Zwischenwand KMF nachgewiesen BK4 aus Gipskarton Zimmer KMF 25-25-

  1. OG 51 116 (1%) 00015-024 Gehalt:> 50% Dämmmaterial WHO-Faser:ja < BG = kleiner als die Bestimmungsgrenze, nr = nicht rechenbar

BB1923 – orientierende Schadstoffuntersuchung | Gutshaus Perwenitz Seite11von33

5 Ergebnisse der orientierenden Schadstoffuntersuchung

Im nachfolgenden Kapitel sind die Ergebnisse der orientierenden Schadstoffuntersuchungen

mit den entsprechenden Bewertungsgrundlagen dargestellt. Die Detailergebnisse sind der

Probenliste (Anlage 3) zu entnehmen.

5.1 Asbest-Untersuchung

5.1.1 Bewertungsgrundlage Asbest Gemäß GHS-Verordnung ist Asbest in die Kategorie 1 der krebserzeugenden Stoffe

eingeordnet. Bei der Bewertung von asbesthaltigen Materialien und der Planung einer

Sanierungs- oder Baumaßnahme ist zwischen schwach gebundenem Asbest (Rohdichte

< 1.000 kg/m³) und fest gebundenem Asbest (Rohdichte > 1.400 kg/m³ und

< 15% Gewichtsprozent Asbest) zu unterscheiden.

Fest gebundenes Asbest

Bei ordnungsgemäßem Zustand von Verwendungen mit fest gebundenem Asbest besteht kein

Handlungsbedarf. Abbruch-, Sanierungs- oder Instandhaltungsarbeiten sind gemäß TRGS

519 von Fachbetrieben durchzuführen.

Schwach gebundenes Asbest

Abbruch-, Sanierungs- oder Instandhaltungsarbeiten sind gemäß TRGS 519 von

Fachbetrieben mit behördlicher Zulassung durchzuführen.

Können asbesthaltige Produkte nicht eindeutig den oben genannten Kategorien zugeordnet

werden, so ist durch den Sachkundigen das Faserfreisetzungspotential vergleichend zu

bewerten.

Für asbesthaltige Gebäudeteile, die im Rahmen von ASI-Arbeiten (Abbruch-, Sanierungs- oder

Instandhaltungsmaßnahmen) umgebaut, modernisiert oder instandgehalten werden, ist

grundsätzlich, unabhängig von der Sanierungsdringlichkeit, eine Sanierung auf Grundlage der

TRGS 519 durchzuführen. Das heißt, dass im Rahmen jeglicher Arbeiten, die an den

asbesthaltigen Bau- und Anlagenteilen durchgeführt werden, diese zuvor zu sanieren sind.

Putze, Spachtelmassen und Fliesenkleber (PSF-Asbest)

Insbesondere asbesthaltige Putze, Spachtelmassen und Fliesenkleber mit gezielt

zugesetztem Asbestanteil wurden überwiegend in den1960er bis in die 1980er-Jahrehinein

verwendet. Auf Basis der im Rahmen der Erhebung und Ortsbegehung lokalisierten

BB1923 – orientierende Schadstoffuntersuchung | Gutshaus Perwenitz Seite12von33

Verdachtsstellen, werden die Verdachtsmomente durch sachkundige Gutachter:innen definiert

und die entsprechenden Probenzahlen festgelegt.

Die Untersuchung / Probenentnahme von PSF-Asbest erfolgt in Anlehnung an die „VDI 6202-

3 2021-09Asbest - Erkundung und Bewertung schadstoffbelasteter baulicher und technischer

Anlagen (September 2021)“, welche als Nachfolgeregelwerk zum bisherigen

„Diskussionspapier zur Erkundung, Bewertung und Sanierung des GVSS, Stand Juni 2015“

eingeführt wurde.

Die Probennahme erfolgt mit dem Ziel einer Ergebnis-Aussagewahrscheinlichkeit von > 95 %.

Die Analyseergebnisse können nach Auffassung der Competenza GmbH bei baugleichen

Gebäudebereichen mit identischen Baujahren zumindest in Teilen als repräsentativ

angesehen werden.

Sanierungsdringlichkeit

Werden Gebäudeteile, die asbesthaltig sind, weiterbetrieben, so ist die Bewertung der

Sanierungsdringlichkeit entscheidend für den eventuellen Sanierungszeitpunkt. Die

Bewertung von Produkten mit schwach gebundenem Asbest erfolgt unter Zuhilfenahme des

Formblattes „Bewertung der Dringlichkeit einer Sanierung“ der Asbestrichtlinie. Hierbei werden

sieben Kriterien betrachtet:

  1. Art der Asbestverwendung 3. Asbestart

  2. Struktur der Oberfläche des 5. Oberflächenzustand des Asbestproduktes Asbestproduktes

  3. Beeinträchtigung des 7. Raumnutzung Asbestproduktes von außen

  4. Lage des Produktes

Jedem dieser Kriterien sind Bewertungspunkte zugeordnet. Die Summierung der Punkte führt

zur Festlegung der Sanierungsdringlichkeit. Eingebaute und in ordnungsgemäßen Zustand

befindliche asbesthaltige Brandschutzklappen, Brandschutztüren und Flanschdichtungen an

technischen Einrichtungen können hierbei gemäß Asbestrichtlinie nicht anhand des

Formblattes beurteilt werden, sie werden daher generell der Dringlichkeitsstufe III zugeordnet.

BB1923 – orientierende Schadstoffuntersuchung | Gutshaus Perwenitz Seite13von33

Es sind folgende Dringlichkeitsstufen definiert:

Dringlichkeitsstufe Bewertungszahl Maßnahme

I > 80 Punkte Sanierung unverzüglich erforderlich

II 70 – 79 Punkte Neubewertung mittelfristig erforderlich (im Abstand von 2 Jahren)

III < 70 Punkte Neubewertung langfristig erforderlich (im Abstand von 5 Jahren

Verwendungsverbote von Asbest in Deutschland

Tabelle 3:Überblick Verwendungsverbote Asbest in Anlehnung an Auszug nach LfU / BG-Bau, Quelle: Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft 2017):

Jahrgesetzliche Verbote / Regelungen
1969Verwendung von Spritzasbest (DDR)
1979Verwendung von Spritzasbest (alte BL)
1982Herstellung und Verwendung von asbesthaltigen Bodenbelägen
1984Verbot von Asbest in Nachtspeicheröfen, Verbot asbesthaltiger Leichtbauplatten
1985Regelung zur Umstellung auf asbestfreie kleinformatige Dach- und Wandplatten, Lüftungsrohre, Pflanzgefäße
1990Einstufung Asbest in die höchste Gefährdungsgruppe I, die Verwendung asbesthaltiger Gefahrstoffe ist
verboten, wenn deren Verwendung nicht erforderlich ist oder geeignete Ersatzstoffe verfügbar sind.
1991Herstellungsverbot von großformatigen (Well-) Platten für den Hochbau
1992Verwendungsverbot großformatiger (Well-) Platten für den Hochbau
1993Nahezu vollständiges Verbot von Herstellung und Inverkehrbringen von Asbest

5.1.2 Ergebnisse der Asbest-Untersuchung Insgesamt wurden 19 Einzelproben (P) und 4 Mischproben (MiP, zu je max. 5 Einzelproben)

aus verschiedenen Bauteilen entnommen und auf Asbestfasern analysiert. Alle untersuchten

Proben mit Detailergebnissen sind der Probenliste (Anlage 3) zu entnehmen.

In den nachfolgenden Tabellen sind zur besseren Übersicht nur die Positivbefunde sowie die

visuellen Einstufungen dargestellt. Alle untersuchten Proben mit Detailergebnissen sind im

Probenahmeplan und den Prüfberichten aufgeführt. Konkrete Handlungsempfehlungen folgen

in Kapitel 6.1.3.

BB1923 – orientierende Schadstoffuntersuchung | Gutshaus Perwenitz Seite14von33

Tabelle 4:Ergebnisse der positiven Asbest-Analysen Probenahme- bereich / Probe Geschoss Raum Foto Ergebnis Bauteil- beschreibung

Rohr an Amphibol- und Schornstein- Chrysotil-Asbest Zimmer schacht nachgewiesen 37 2. OG 206 Dachstuhl Rohrum- keine KMF mantelung nachgewiesen

Chrysotil-Asbest nachgewiesen Spitzboden Dach- 41 2. OG boden keine KMF Abdichtungs- 301 nachgewiesen bahn

PAK: 9,52 mg/kg

Boden unter BK1 Keramikfliesen Chrysotil-Asbest EG WC 005 45 nachgewiesen Fliesenkleber

Tabelle 5:Visuelle Einstufung potenziell asbesthaltiger Bauteile Beschreibung Foto

Rippenheizkörper

Im Objekt wurden Rippenheizkörper vorgefunden. In diesen sind erfahrungsgemäß asbesthaltige Dichtungen verbaut.

Eine direkte Beprobung war nicht möglich.

Visuelle Einstufung: Rippenheizkörper können Asbest enthalten.

BB1923 – orientierende Schadstoffuntersuchung | Gutshaus Perwenitz Seite15von33

Beschreibung Foto

Brandschutztür

Im Keller wurde eine Brandschutztür zum Raum -103 (Technikraum) vorgefunden. In solchen Türen kann schwach gebundenes Asbest enthalten sein, insbesondere im Bereich des Schlosses und der Bänder. Zudem können asbesthaltige Materialien wie Füllungen verbaut sein.

Von einer Beprobung wurde abgesehen, da eine zerstörungsfreie Probenahme nicht möglich war.

Visuelle Einstufung: Brandschutztüren können schwach gebundenes Asbest enthalten.

Dichtungsmasse an Elektroanlage

Anhand der Einbauzeit besteht die Annahme, dass die Dichtmasse an der Elektroanlage im Dachgeschoss asbesthaltig ist.

Bei Arbeiten an diesem Material sind die Richtlinien der TRGS 519 einzuhalten.

Visuelle Einstufung: Dichtmassen an alten Elektroanlagen können Asbest enthalten.

5.1.3 Handlungsempfehlungen Asbest Es wurden folgende asbesthaltige Baustoffe festgestellt.

 P 37 – Rohrummantelung

 P 41 – Abdichtungsbahn

 P 45, BK 1 – Fliesenkleber

 Rippenheizkörper (visuell potenziell)

 Dichtungsmasse an Elektroanlage (visuell potenziell)

 Brandschutztüren (visuell potenziell)

Allgemein gilt: Arbeiten an asbesthaltigen Materialien sind gemäß TRGS 519 von sachkundigen Personen durchzuführen.

BB1923 – orientierende Schadstoffuntersuchung | Gutshaus Perwenitz Seite16von33

Rohrummantelung im Dachgeschoss und Spitzboden

Die untersuchte Rohummantelung im Dachgeschoss enthält sowohl Amphibol- als auch

Chrysotil-Asbest. Da eine Baugleichheit mit der Rohummantelung im Spitzboden besteht, ist

diese ebenfalls als asbesthaltig einzustufen. Die Rohummantelung muss gemäß den

Vorgaben derTRGS 519 entfernt und anschließend in geeignete, verschließbare Behälter (z.

B. Big Bags oder Container) verpackt werden.

Der Abfallschlüssel für diese Abfallart: AVV 17 06 05*

Abdichtungsbahn im Spitzboden

Die im Spitzboden verbliebene Abdichtungsbahn enthält Asbest, weist jedoch nur einen sehr

geringen PAK-Gehalt auf. Im Zuge des Umbaus sollte sie gemäß den Vorgaben der TRGS

519 fachgerecht entsorgt werden. Der Entsorgungsweg richtet sich laut SBB-Merkblatt zur

Entsorgung teerhaltiger Dachpappenabfälle auch nach dem PAK-Gehalt. Da der analysierte

PAK-Wert unterhalb des Grenzwerts von 100 mg/kg liegt, kann er in diesem Fall vernachlässigt

werden (Siehe Kapitel 4.3).

Der Abfallschlüssel für diese Abfallart: AVV 17 09 03*

Fliesenkleber im Erdgeschoss

Der Fliesenkleber im WC 005 im Erdgeschoss enthält nachweislich Asbest. Entsprechend den

Vorgaben der TRGS 519 muss die Entfernung durch fachkundiges Personal unter speziellen

Schutzmaßnahmen erfolgen, um eine Freisetzung von Asbestfasern zu verhindern. Dabei ist

sicherzustellen, dass der asbesthaltige Fliesenkleber anschließend staubdicht in verschließ-

bare Behälter, wie beispielsweise Big Bags oder Container, verpackt wird.

Der Abfallschlüssel für diese Abfallart: AVV 17 06 05*

Rippenheizkörper mit asbesthaltigen Dichtungen

Die Rippenheizkörper, deren Dichtungen visuell als potenziell asbesthaltig eingestuft werden,

sind nach dem Rückbau zerstörungsfrei zu demontieren und in verschließbaren Behältern (z.

B. Big Bags oder Container) sachgerecht zu verpacken. Eine direkte Beprobung der

Dichtungen war nicht möglich.

Der Abfallschlüssel für diese Abfallart: AVV 17 04 09*

BB1923 – orientierende Schadstoffuntersuchung | Gutshaus Perwenitz Seite17von33

Brandschutztür

Alle Brandschutztüren aus Altbeständen sind vorbehaltlich als asbesthaltig einzustufen. Die

Türen können schwach gebundene Asbestprodukte enthalten. Sollte die Brandschutztür im

Keller entfernt werden ist diese zerstörungsfrei zu entfernen, anschließend zu separieren und

in einen verschließbaren Behälter (z. B. Big Bags oder Container) zu verpacken.

Der Abfallschlüssel für diese Abfallart: AVV 17 06 01*

Dichtungsmasse an Elektroanlage

Dichtmassen an alten Elektroanlagen können asbesthaltig sein. Da in diesem Bereich des

Dachgeschosses vorerst kein Ausbau geplant ist und somit keine Arbeiten an diesem Material

stattfinden, wurde auf eine Analyse verzichtet. Sollten künftig Arbeiten an diesem Material

erforderlich sein, steht die Probe (P39) als Rückstellprobe zur Verfügung und kann

nachträglich analysiert werden.

Bei der Sanierung der Elektroanlage mit asbesthaltiger Dichtungsmasse sind die Vorgaben

der TRGS 519 für Sanierungsarbeiten mit Asbest einzuhalten. Das Material ist separat in

geeigneten Behältern zu sammeln und zu transportieren.

Sollte eine Nachanalyse erfolgen und das Material asbesthaltig sein, lautet der Abfallschlüssel

für diese Abfallart: AVV 17 06 01*

5.2 KMF-Untersuchung

5.2.1 Bewertungsgrundlage KMF

Die vor dem Jahr 1996 hergestellten KMF gelten als kanzerogen und werden als sogenannte

„alte“ KMF / “alte“ Mineralwolle bezeichnet. Das krebserzeugende Potential besteht in dem

Vorhandensein biopersistenter anorganischer WHO-Fasern, welche aufgrund ihrer Größe und

Geometrie als lungengängig angesehen werden. Seit dem 01.06.2000 besteht für „alte“ Mine-

ralwolle ein Herstellungs- und Verwendungsverbot. Es kann davon ausgegangen werden,

dass bei einem später gelegenen Einbaudatum nur noch „neue“ Mineralwolle verwendet

wurde.

„Neue“ KMF wurden seit etwa 1996 hergestellt und erfüllen in der Regel die Freizeichnungs-

kriterien des Anhangs II Nr. 5 der Gefahrstoffverordnung. Auch „neue“ Mineralwolle enthält

WHO-Fasern. Diese sind jedoch biolöslich und gelten als nicht kanzerogen. Bei Produkten aus

„neuer“ Mineralwolle geben die Herstellerzertifikate Auskunft über die Verwendung nicht

BB1923 – orientierende Schadstoffuntersuchung | Gutshaus Perwenitz Seite18von33

kanzerogener Fasern. Ist ein Zertifikat nicht vorhanden (z. B. durch fehlende Dokumentation

in den Bestandsunterlagen) ist eine Recherche anhand am Produkt möglicherweise vorhan-

dener Herstellerdaten empfehlenswert. Bei sachgemäßem Einbau geht von KMF-haltigen Ma-

terialien, unabhängig vom Einbaualter, auf Basis der bisher vorliegenden Erkenntnisse (UBA

und BGA, 1994) keine gesundheitliche Gefährdung aus. Deshalb erfolgt die Bewertung vor-

nehmlich aus Sicht des Arbeitsschutzes und der Entsorgung im Hinblick auf die geplanten

Arbeiten.

Der Umgang mit alter Mineralwolle muss unter Einhaltung der Vorgaben der Technischen

Richtlinie für Gefahrstoffe 521 „Abbruch-, Sanierungs- und Instandhaltungsarbeiten mit alter

Mineralwolle“ TRGS 521 erfolgen. Die notwendigen Arbeitsschutzmaßnahmen ergeben sich

aus der jeweiligen Expositionskategorie, die aus Art und Zustand des Materials sowie den

geplanten Tätigkeiten abzuleiten ist (Gefährdungsbeurteilung).

5.2.2 Ergebnisse der KMF-Untersuchung Insgesamt wurden 3 Einzelproben aus verschiedenen Bauteilen entnommen und auf künstli-

che Mineralfasern analysiert. Zur besseren Übersicht werden in dieser Tabelle nur die positi-

ven Proben aufgeführt. Alle untersuchten Proben mit Detailergebnissen sind der Probenliste

(Anlage 3) zu entnehmen. Konkrete Handlungsempfehlungen folgen in Kapitel 6.2.3.

Tabelle 6:Übersicht der positiven KMF-Analyseergebnisse Probenahme- bereich / Probe Geschoss Raum Foto Ergebnis Bauteil- beschreibung

KMF Spitzboden Dach- nachgewiesen 40 2. OG boden Dämmmaterial 301 Gehalt:> 50% WHO-Fasern:ja

BB1923 – orientierende Schadstoffuntersuchung | Gutshaus Perwenitz Seite19von33

Probenahme- bereich / Probe Geschoss Raum Foto Ergebnis Bauteil- beschreibung

KMF Zwischenwand nachgewiesen BK4 aus Gipskarton Zimmer

  1. OG 51 116 Gehalt:> 50% Dämmmaterial WHO-Faser:ja

5.2.3 Handlungsempfehlung KMF

Die Mineralwolle im Spitzboden (Probe P40) und im Zimmer 116 (Probe P51, BK4) weisen

lungengängige und kanzerogene KMF auf. Es kann davon ausgegangen werden, dass es sich

um sogenannte „alte“ KMF handelt. Demnach sind alle Materialien gleicher Art als

kanzerogene KMF einzustufen. Arbeiten an allen „alten“ KMF sind gemäß TRGS 521

durchzuführen. Vor Beginn der Arbeiten ist gemäß TRGS 521 die Expositionskategorie für die

Arbeiten zu ermitteln (Gefährdungsbeurteilung) und danach die notwendigen

Schutzmaßnahmen durchzuführen.

Grundsätzlich gilt für alle KMF-haltigen Bauteile, dass diese im Zuge der Umbau- und

Sanierungsarbeiten auszubauen, zu separieren und in verschließbare Behälter (BigBags,

Container) zu verpacken sind.

Es ist zu beachten, dass die Schüttung im Spitzboden unter der KMF-Dämmung sekundär

kontaminiert sein könnte. Daher muss die Schüttung gemäß den derzeit geltenden

Vorschriften entsorgt werden.

Der Abfallschlüssel für diese Abfallart lautet: AVV 17 06 03*

Auf eine Beprobung der aktuell im Bestandsgebäude verbauten Akustikdeckenplatten wurde

verzichtet. Während der Probenahme wurde eine Akustikdeckenplatte entnommen, bei der

anhand des Aufdrucks auf der Rückseite festgestellt werden konnte, dass sie im Jahr 2009

produziert wurde. Seit dem 01.06.2000 besteht ein Herstellungs-, Inverkehrbringungs- und

Verwendungsverbot für KMF, die nicht den Anforderungen gemäß Anhang V, Nr. 7 der Gef-

StoffV entsprechen. Daher ist davon auszugehen, dass die Akustikdeckenplatten nicht als ge-

fährlicher Abfall einzustufen sind.

BB1923 – orientierende Schadstoffuntersuchung | Gutshaus Perwenitz Seite20von33

5.3 PAK-Untersuchung

5.3.1 Bewertungsgrundlage PAK

Entsprechend geltenden Rechtsnormen werden Materialien mit PAK-Gehalten > 100 mg/kg

(EPA) als teerhaltig eingestuft und sind als gefährlicher Abfall zu entsorgen. Die Bewertung

der vorgefundenen PAK-haltigen Materialien erfolgt darüber hinaus aus Sicht des Arbeits-

schutzes im Hinblick auf durchzuführende Demontagearbeiten. Die arbeitsschutzrechtlich re-

levanten Eckpunkte sind in der TRGS 551 (Teer und andere Pyrolyseprodukte aus organi-

schem Material) festgelegt.

Erhöhte Sicherheitsmaßnahmen sind nach dieser TRGS ab einem Benzo[a]Pyren-Gehalt von

mehr als 50 mg/kg im Material zu ergreifen. Bei Arbeiten mit PAK-haltigen und teerhaltigen

Stoffen und Materialien sind die Regeln der DGUV 101-004, vormals BGR 128, zu berücksich-

tigen und anzuwenden.

Verwendungsverbote

27.05.1991 -Verbot von Herstellung, das Inverkehrbringen und Verwendung von Teerölen und

damit behandelten Hölzern und Erzeugnissen gemäß Teerölverordnung. Diese galt bis zum

01.11.1993, anschließend wurden die Regelungen zu Teerölen im Rahmen der ChemVer-

botsV und der GefStoffV in teilweise verschärfter Form fixiert.

5.3.2 Ergebnisse der PAK-Untersuchung Die im Spitzboden verbliebene Abdichtungsbahn wurde als Einzelprobe entnommen und auf

PAK sowie dessen Nebenstoffe analysiert.

Alle untersuchten Proben mit Detailergebnissen sind der Probenliste (Anlage 3) zu entneh-

men. Konkrete Handlungsempfehlungen folgen in Kapitel 6.3.3

Tabelle 7:Übersicht der positiven PAK-Analyseergebnisse Probenahme- bereich / Probe Geschoss Raum Foto Ergebnis Bauteil- beschreibung

Chrysotil-Asbest nachgewiesen Spitzboden Dach- keine KMF 41 2. OG boden Abdichtungs- nachgewiesen 301 bahn PAK: 9,52 mg/kg

BB1923 – orientierende Schadstoffuntersuchung | Gutshaus Perwenitz Seite21von33

5.3.3 Handlungsempfehlung PAK

In der untersuchten Probe 41 wurde ein geringer PAK-Wert (9,52 mg/kg) festgestellt.

Der Analysewert der Probe 41 liegt unterhalb des Grenzwertes von 100 mg/kg, sodass keine

gesundheitliche Gefährdung im Zusammenhang mit PAK und seinen Nebenstoffen besteht.

Besondere Anforderungen an den Arbeitsschutz in Bezug auf PAK sind daher nicht erforder-

lich. Beim Umgang mit der untersuchten Abdichtungsbahn (Probe P41) sind aufgrund des As-

bestgehalts besondere Sicherheitsvorkehrungen und Arbeitsschutzmaßnahmen gemäß

TRGS 519 zu treffen (Siehe Kapitel 4.1.3).

5.4 Schwermetall-Untersuchung (Blei)

5.4.1 Bewertungsgrundlage Schwermetalle

Schwermetalle treten in verschiedenen Baumaterialien auf. Auch in kleinen Mengen können

diese bereits gesundheitsschädlich sein. Eine gesundheitliche Gefährdung entsteht in den

meisten Fällen durch eine chronische Belastung beispielsweise durch regelmäßige Tätigkeiten

an schwermetallbelasteten Materialien. Als Folge einer erhöhten Schwermetallbelastung kön-

nen Schädigungen des Nerven- und Immunsystems, Bluthochdruck, Allergien, Leberschädi-

gungen sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen entstehen. Im Fachbereich der Gebäudeschad-

stoffe sind vor allem Arsen, Blei, Kupfer, Quecksilber, Cadmium, Nickel, Chrom und Zink rele-

vant.

Bei Abriebprozessen, insbesondere bei mechanischen Bearbeitungen wie Schleifarbeiten, be-

steht grundsätzlich das Risiko einer inhalativen Aufnahme schwermetallhaltiger Stäube. Auch

die orale Aufnahme über den von Mund und Magen-Darm-Trackt infolge unzureichender Hy-

gienemaßnahmen am Arbeitsplatz birgt Risiken. Schwermetalle können sich im Körperge-

webe, insbesondere in den Knochen, der Leber und den Nieren, anreichern. Sie konkurrieren

mit essenziellen Mineralstoffen und verdrängen diese aus ihren physiologischen Bindungsstel-

len. Beispielsweise kann Blei anstelle von Calcium in die Knochensubstanz eingebaut werden,

während Cadmium die physiologische Funktion von Zink beeinträchtigen kann. Dies führt zu

Störungen verschiedener Stoffwechselprozesse, die langfristig gesundheitliche Beeinträchti-

gungen nach sich ziehen können.

Schwermetalle haben ein sehr breites Anwendungsspektrum. Hauptanwendung ist die Ver-

wendung Zuschlagmittel in Lacken und Farben (z.B. als Korrosionsschutz).

BB1923 – orientierende Schadstoffuntersuchung | Gutshaus Perwenitz Seite22von33

Weiterhin können Schwermetalle in folgenden Baumaterialien enthalten sein:

  • Flamm- und Holzschutzmittel - in Trinkwasserleitungen

  • in PVC-Produkten - in Schlacken

Der Schwermetallgehalt im Feststoff ist für die Bewertung der Gefährdung von Mensch und

Natur relevant, jedoch gibt es dafür keine festgelegten Grenzwerte. Eine Orientierung bietet

die TRGS 505, die sich speziell mit Blei beschäftigt. Sie legt fest, dass bei einem Bleigehalt

von mehr als 300 mg/kg im Feststoff die Vorschriften der TRGS 505 zu beachten sind, wenn

Staub entsteht. Die Anlage 2 der TRGS 505 enthält in Punkt 27 die Schutzmaßnahmen, die

bei der Verwendung von bleihaltigen Farben zu ergreifen sind. Daraus ableitend empfehlen

wir grundsätzlich, bei nachweislich hohen Konzentrationen von Schwermetallen jeglicher Art,

Arbeitsschutzvorkehrungen entsprechend der TRGS 505 zu treffen und so vorsorglich den

Schutz von Mensch und Umwelt zu gewährleisten und unnötige Gefährdungen zu vermeiden.

5.4.2 Ergebnisse der Blei-Untersuchungen Insgesamt wurden 5 Blei Proben von Fenstern, Türen und Konstruktionshölzern entnommen

und analysiert. Die Ergebnisse sind in nachfolgender Tabelle dargestellt.

Tabelle 8:Übersicht der positiven Blei-Analyseergebnisse

ProbeProbenahme-GeschossRaumFotoErgebnis
bereich /
Bauteil-
beschreibung

Arsen: 1,45 mg/kg Blei: 1.130 mg/kg 3. Wand v. links Cadmium: 22,0 mg/kg / Fenster WC Chrom: 5,02 mg/kg 7 EG 005 Kupfer: 4,90 mg/kg Anstrich (weiß) Nickel: 4,90 mg/kg Quecksilber: < BG Zink: 18.500 mg/kg

Arsen: < BG Blei: 284 mg/kg Türen Cadmium: 0,18 mg/kg Flur Chrom: 12,8 mg/kg 17 1. OG Anstrich 105 Kupfer: 8,23 mg/kg (weiß, braun) Nickel: 4,77 mg/kg Quecksilber: 0,17 mg/kg Zink: 168 mg/kg

BB1923 – orientierende Schadstoffuntersuchung | Gutshaus Perwenitz Seite23von33

ProbeProbenahme-GeschossRaumFotoErgebnis
bereich /
Bauteil-
beschreibung

Arsen: 4,52 mg/kg Blei: 1.020 mg/kg Treppe Cadmium: 1,28 mg/kg Treppe Chrom: 33,2 mg/kg 18 1. OG Anstrich 101 Kupfer: 8,92 mg/kg (weiß, rosé) Nickel: 16,0 mg/kg Quecksilber: 0,13 mg/kg Zink: 20.800 mg/kg

Arsen: < BG Konstruktions- Blei: 985 mg/kg hölzer Cadmium: 29,0 mg/kg Dachtragwerk Zimmer Chrom: 39,0 mg/kg 35 (Strebe, Stütze) 2. OG 203 Kupfer: 12,9 mg/kg Nickel: 14,3 mg/kg Anstriche (weiß, Quecksilber: 0,14 mg/kg beige, rosé) Zink: 17.000 mg/kg

Arsen: 4,06 mg/kg Konstruktions- Blei: 2.060 mg/kg hölzer Cadmium: 5,22 mg/kg 36 Dachtragwerk Zimmer Chrom: 81,9 mg/kg 2. OG (Strebe, Stütze) 208 Kupfer: 21,3 mg/kg Nickel: 3,47 mg/kg Anstriche (weiß) Quecksilber: 0,14 mg/kg Zink: 14.800 mg/kg

5.4.3 Handlungsempfehlung Blei Im Rahmen der Untersuchung wurden insgesamt fünf Anstriche auf ihren Bleigehalt analysiert.

Vier der untersuchten Anstriche weisen einen stark erhöhten Bleigehalt auf und sind daher als

bleihaltig einzustufen. Die Probe 17 enthält 284 mg/kg Blei und liegt damit nahe am Grenzwert

von 300 mg/kg. Aufgrund der Nähe zum Grenzwert wird auch diese Probe als bleihaltig be-

wertet.

Es ist davon auszugehen, dass alle Bauteile gleicher Bauart mit demselben Anstrich ebenfalls

bleihaltig sind. Daher können die Analyseergebnisse als repräsentativ betrachtet werden.

Sämtliche baugleichen Bauteile aus derselben Bauperiode sind entsprechend als bleihaltig

einzustufen.

Sollte eine Sanierung der Fenster, Türen und der angestrichenen Konstruktionshölzer (Stüt-

zen, Streben, Zangenpaare, Kopfbänder) mit den analysierten bleihaltigen Anstrichen in Be-

tracht gezogen werden, sind die Vorgaben derTRGS 505 einzuhalten. Diese Arbeiten dürfen

ausschließlich von qualifiziertem Fachpersonal durchgeführt werden.

BB1923 – orientierende Schadstoffuntersuchung | Gutshaus Perwenitz Seite24von33

Gemäß TRGS 505 ist bei maschinellen Arbeiten an bleihaltigen Anstrichen sicherzustellen,

dass die Arbeitsplatzkonzentration von 0,1 mg/m³ Blei nicht überschritten wird. Abrasive Be-

arbeitungsmethoden sind zu vermeiden. Für ein staubfreies und staubarmes Arbeiten sind

folgende Maßnahmen erforderlich:

 Einsatz von Maschinen mit direkter Absaugung,

 Regelmäßiger Luftwechsel im räumlich getrennten Sanierungsbereich,

 Zwischenreinigungen abhängig von der Staubbelastung, um Blei-Stäube

direkt am Entstehungsort zu binden und zu entfernen.

Allgemein gilt: Werden Arbeiten an bleihaltigen Anstrichen mit einer Bleikonzentration über

300 mg/kg durchgeführt, sind zwingend die Regelungen der TRGS 505 anzuwenden. Diese

definiert, dass alle Baumaterialien mit Bleigehalten über 300 mg/kg als bleihaltig gelten und

unter entsprechenden Schutzmaßnahmen entfernt oder bearbeitet werden müssen.

BB1923 – orientierende Schadstoffuntersuchung | Gutshaus Perwenitz Seite25von33

5.5 Altholzverordnung (AltholzV)

5.5.1 Bewertungsgrundlage Altholzverordnung Nach den Anforderungen der Altholzverordnung vom 15.08.2002 an die Entsorgung von

Holzabfällen werden insgesamt vier Belastungsgruppen (A I, A II, A III, A IV und PCB-Altholz)

unterschieden:

Tabelle 9:Einstufung Holzabfälle Einordnung Holzabfall

A I naturbelassenes oder lediglich mechanisch bearbeitetes Altholz

verleimte, gestrichene, beschichtete Hölzer A II ohne halogenorganische Beschichtungen und ohne Holzschutzmittel verleimte, gestrichene, beschichtete Hölzer A III mit halogenorganischen Beschichtungen (z.B. PVC) und ohne Holzschutzmittel mit Holzschutzmitteln behandeltes Altholz oder sonstiges Altholz mit A IV Schadstoffbelastungen PCB-Altholz Altholz mit PCB-Gehalten50 mg/kg PCB n. EBV (auch in der Beschichtung)

5.5.2 Visuelle Einstufung der Treppenverkleidung und Holzvertäfelungen

In Tabelle 10 wird die visuelle Einstufung der Verkleidung der Treppe und Holzvertäfelungen

aufgeführt.

Tabelle 10:Visuelle Einstufung der Treppenhölzer und Holzvertäfelung Beschreibung Foto

Treppenhölzer und Holzvertäfelung

Behandelte und lackierte Hölzer werden erfahrungsgemäß der Altholzverordnung (AltholzV) A IV zugeordnet.

Visuelle Einstufung: Holzvertäfelungen und behandelte Treppenhölzer sind demnach nach der Altholzkategoeire AIV einzustufen.

5.5.3 Handlungsempfehlung Altholz

Zum Zeitpunkt der Begehung wurde auf eine Beprobung der aufgeführten Holzvertäfelung und

Treppenhölzer verzichtet, da diese Hölzer erfahrungsgemäß im Zuge eines Rückbaus gemäß

der Altholzverordnung der Kategorie A IV zuzuordnen und entsprechend zu entsorgen sind.

BB1923 – orientierende Schadstoffuntersuchung | Gutshaus Perwenitz Seite26von33

Eine unmittelbare gesundheitliche Gefährdung der Nutzenden durch diese Hölzer konnte zum

Zeitpunkt der Begehung nicht festgestellt werden.

Die Entsorgung hat gemäß Abfallschlüssel 17 02 04* (Glas, Kunststoff und Holz, die gefährli-

chen Stoffe enthalten oder durch gefährliche Stoffe verunreinigt sind) zu erfolgen.

Im Jahr 2021 wurde eine Untersuchung auf Holzschutzmittel wie DDT, PCP und Lindan in den

Konstruktionshölzern des Dachstuhls durch die Firma Holzbau Johannsen GmbH durchge-

führt. Die Analyse erfolgte im Labor ALAB und der Bericht liegt der Competenza GmbH vor.

Eine Kontamination mit diesen Stoffen konnte nicht nachgewiesen werden. Ob die Proben-

ahme durch das externe Unternehmen gemäß DIN 52161 durchgeführt wurde, konnte im Rah-

men der Untersuchung durch den Auftraggeber nicht geklärt werden. Daher wurde eine Misch-

probe des Liegestaubs (Probe P38) im Dachstuhl entnommen, die als Rückstellprobe zur Ver-

fügung steht (ca. 6 Monate). Falls der Dachstuhl zu einem späteren Zeitpunkt ausgebaut wird,

kann diese Liegestaubprobe nachträglich analysiert werden. Da DDT-haltige Stoffgemische

leicht flüchtig sind und sich an Staubpartikeln anlagern, besteht die Möglichkeit einer sekun-

dären Kontamination des Liegestaubs im Dachstuhl. Im Zuge der Probenahme wurde vorerst

von einer erneuten Beprobung der Konstruktionshölzer abgesehen.

BB1923 – orientierende Schadstoffuntersuchung | Gutshaus Perwenitz Seite27von33

5.6 Kernbohrungen / RC-Material

5.6.1 Bewertungsgrundlage Bauschutt / RC-Material Die Bewertung von RC-Baustoffen erfolgt gemäß Ersatzbaustoffverordnung (2021) „Tabelle 1:

Materialwerte i.V.m. Tabelle 2.2: Überwachungswerte (ÜW)“ sowie den Vollzugshinweisen zur

Zuordnung von Abfällen zu den Abfallarten eines Spiegeleintrages in der Abfallverzeichnis-

Verordnung des Landes Brandenburg, alsorientierendeEinstufung und besitzt keine endgül-

tige Verbindlichkeit. Die Ersatzbaustoffverordnung (EBV) ist seit dem 01.08.2023 eine in Kraft

getretene Regelung, die den Einbau von mineralischen Ersatzbaustoffen in technische Bau-

werke wie Straßen oder Deponien vereinheitlicht. Mineralische Ersatzbaustoffe sind zum Bei-

spiel Recycling-Baustoffe (RC-Material), die aus Bauschutt oder anderen mineralischen Abfäl-

len hergestellt werden. Die EBV ersetzt die bisherige LAGA M20 und führt eine Klassifizierung

von mineralischen Ersatzbaustoffen in drei Materialklassen ein: RC-1, RC-2 und RC-3. Die

Materialklasse bestimmt die Anforderungen an die Qualität und den Schutz der Umwelt beim

Einbau.

  1. Materialklasse RC-1: umfasst Recycling-Baustoffe mit der geringsten Schadstoffbelastung, die ohne Einschränkungen im Hochbau, Tiefbau und Landschaftsbau verwendet werden können.

10.Materialklasse RC-2: umfasst Recycling-Baustoffe mit einer mittleren Schadstoffbelastung, die nur unter bestimmten Bedingungen und mit einem technischen Schutzkonzept im Hochbau und Tiefbau verwendet werden können.

11.Materialklasse RC-3: umfasst Recycling-Baustoffe mit einer hohen Schadstoffbelastung, die nur unter strengen Bedingungen und mit einem umfassenden technischen Schutzkonzept im Tiefbau verwendet werden können. Die Verwendung von Recycling-Baustoffen der Klasse RC-3 im Hochbau und Landschaftsbau ist grundsätzlich verboten.

Bauschutt wird erst zu RC-Material mit einer bestimmten Materialklasse, wenn er durch eine

gütegesicherte Aufbereitungsanlage läuft, die nach der EBV qualifiziert ist. Vorher kann er

nur analog zu RC-Material bewertet werden. In der Praxis bedeutet das, dass die Bewertung

der Materialklasse auf der Baustelle nur noch orientierenden Charakter besitzt und keine di-

rekte und verbindliche Abfalldeklaration am Entstehungsort möglich ist.

5.6.2 Ergebnisse der Bauschutt-Untersuchungen

Für die durch den Umbau einiger innenliegender Wände anfallenden mineralischen Abfälle

wurde im ersten Obergeschoss im Zimmer 116 eine In-Situ- Beprobung der Innenwand durch-

geführt. Die Probe 49 (Ziegelbruch) wurde als Kernbohrung BK3 entnommen und gemäß AVV-

BB1923 – orientierende Schadstoffuntersuchung | Gutshaus Perwenitz Seite28von33

Analytik untersucht. Zusätzlich wurde nach Position 2.8 des LVs des Ingenieur- und Architek-

turbüros KLP der anhaftende Putz der Kernbohrung BK3 (Probe 50: Putz mit Ziegelbruch) auf

die Parameter Sulfat, Chlorid, DOC, GV, TOC, Schwermetalle, Leitfähigkeit und pH-Wert ana-

lysiert. Die Analysewerte der Probe 50 wurden darüber hinaus orientierend gemäß den Vor-

gaben der Deponieverordnung bewertet. Da für die Zuordnung der Deponieklassen mehrere

Parameter benötigt werden, hat diese Auswertung nur einen orientierenden Charakter. Zu er-

wähnen ist, dass beide Proben von einer Kernbohrung (BK3) stammen und demnach zusam-

men zu betrachten sind. Die beprobte Wand wird, nach den Ausführungsplänen von KLP, im

Zuge des Umbaus komplett zurückgebaut.

Die Proben sind in der nachfolgenden Tabelle aufgeführt. Alle untersuchten Proben mit Detai-

lergebnissen sind in der Probenliste (Anlage 3) aufgeführt.

Tabelle 11:Ergebnisse Bauschutt-Untersuchungen Probenahme- bereich / Probe Geschoss Raum Foto Ergebnis Bauteil- beschreibung

  1. Wand v. links BK3 Zimmer

  2. OG RC-3 49 116 Ziegelbruch

  3. Wand v. links BK3 Zimmer Gefährlicher

  4. OG 50 Putz mit 116 Abfall Ziegelbruch

5.6.3 Handlungsempfehlungen Bauschutt

Um für einen möglichen Rückbau der Gebäudeteile mehr Kosten- und Planungssicherheit bei

der kommenden Verwertung / Entsorgung der anfallenden Haupt- und Mineralbaustoffmassen

zu erhalten, wurde von der Innenwand eine orientierende Probe zur Bauschuttdeklaration ent-

nommen und nach den Parametern der EBV + AVV BB und DepV orientierend analysiert. Die

Bewertungstabellen liegen als Anlage 5 anbei.

BB1923 – orientierende Schadstoffuntersuchung | Gutshaus Perwenitz Seite29von33

Orientierende Auswertung nach EBV und DepV

Die orientierende Auswertung der Probe 49 (Ziegelbruch) nach Ersatzbaustoffverordnung

hat die Materialkasse RC-3ergeben:

12.Materialklasse RC-3: umfasst Recycling-Baustoffe mit einer hohen Schadstoffbelastung, die nur unter strengen Bedingungen und mit einem umfassenden technischen Schutzkonzept im Tiefbau verwendet werden können.Die Verwendung von Recycling-Baustoffen der Klasse RC-3 im Hochbau und Landschaftsbau ist grundsätzlich verboten.

Die orientierende Auswertung der Probe 50 (Putz mit Ziegelbruch) nach DepV ergab, dass

das Material mit den zu analysierenden Parametern als gefährlicher Abfall einzustufen ist.

Die orientierende Analytik des aus dem Bohrkern gezogenen Materials bezieht sich rein auf

die untersuchte Probe bzw. das Probenmaterial aus dem Bohrkern und ersetzen nicht die ei-

gentlichen Untersuchungen der Restmassen nach ErsatzbaustoffV (EBV) und/oder Deponie-

verordnung (DepV). Die orientierenden Auswertungen nach EBV und DepV dienen als erste

Grundlage eines vom Abbruchunternehmen auszuarbeitenden, umfassenden Entsorgungs-

und Verwertungskonzeptes, welches im Vorfeld der Baumaßnahme vom Abbruchunterneh-

men mit den zuständigen Behörden und dem Betreiber einer güteüberwachten, klassifizierten

Aufbereitungsanlage abzustimmen ist.

Hinweis:

Die Einstufung durch Competenza hat nur orientierenden Charakter und erfolgt unter Vor-

behalt. Die orientierende Untersuchung ersetzt keine Bauschuttbeprobung gemäß EBV

i.V.m. der Analytik einer Doppelprobe aus Haufwerken/Containern (Haufwerksbeprobung).

Diese EBV-Untersuchung ist zur späteren Andienung des Abfalls bei einem Entsorger un-

umgänglich. Die Ergebnisse der Haufwerksbeprobung können von den Ergebnissen der

orientierenden Untersuchung abweichen. Wir empfehlen im Rahmen einer Ausschreibung

grundsätzlich auch die Preise für alle Materialklassen RC-1 bis RC-3 sowie Bodenwäsche

und Deponierung abzufragen.

BB1923 – orientierende Schadstoffuntersuchung | Gutshaus Perwenitz Seite30von33

6 Weitere potenziell schadstoffhaltige Bauteile

In der nachfolgenden Tabelle werden weitere Materialien oder Bauteile beschrieben, welche

Schadstoffe enthalten können bzw. enthalten. Als Grundlage für diese Aussage dienen Erfah-

rungswerte. Von einer Beprobung wurde abgesehen bzw. war nicht mangels Zugänglichkeit

nicht möglich.

Tabelle 12:Weitere potenziell schadstoffhaltige Bauteile Beschreibung Foto

Quecksilberhaltige Leuchtstoffröhren

In alten Leuchtstoffröhren können quecksilber- haltige Leuchtmittel verbaut worden sein.

Von einer direkten Beprobung wurde abgesehen bzw. war nicht möglich.

Visuelle Einstufung: Können Quecksilber enthalten

BB1923 – orientierende Schadstoffuntersuchung | Gutshaus Perwenitz Seite31von33

7 Allgemeine Hinweise zum Ausbau und Entsorgung von

Schadstoffen

Um eine Vermischung von Abfällen und eine Gefährdung von Menschen und Umwelt zu ver-

meiden, sollen schadstoffhaltige Bauteile vor dem Abbruch und der Herrichtung möglichst ge-

trennt entfernt werden, sofern dies technisch machbar und wirtschaftlich sinnvoll ist.

Die Ausbauarbeiten dieser Materialien müssen unter Beachtung der vorgeschriebenen

Schutzmaßnahmen und je nach Schadstoffart teilweise auch unter Vermeidung von Beschä-

digungen erfolgen. Die Materialien sind separat zu verpacken. Wenn beim Ausbau von schad-

stoffhaltigen Materialien eine Freisetzung von Schadstoffen nicht verhindert werden kann, sind

immer Schutzmaßnahmen für die Beschäftigten (z.B. Befeuchtung der Materialien, persönli-

che Schutzausrüstung) und die Umwelt (z.B. Raumabschottungen, Luftführung, etc.) zu tref-

fen.

Die Planung und Ausführung der Leistungen zur Schadstoffsanierung und Entsorgung hat

nach dem Stand der Technik zum Zeitpunkt der Ausführung unter Einhaltung der geltenden

Gesetze und Verordnungen sowie technischen Regeln zu erfolgen.

Für den Umgang mit den schadstoffhaltigen Materialien sind eine Gefährdungsbeurteilung und

je nach Schadstoff ein Arbeitsplan (bei Asbest) bzw. eine Betriebsanweisung (bei allen Schad-

stoffen) zu erstellen, in denen die Schutzmaßnahmen beim Umgang mit den Schadstoffen

festgelegt werden.

Die landesspezifischen Regelungen / Merkblätter / Verordnungen und Hinweise sind bei der

Planung der Abbruchmaßnahmen zu berücksichtigen, insbesondere in Bezug auf den Arbeits-

schutz und den Abfall. Die Entsorgungsmodalitäten von Abfällen sind vor Arbeitsbeginn tech-

nisch, organisatorisch und rechtlich zu klären.

BB1923 – orientierende Schadstoffuntersuchung | Gutshaus Perwenitz Seite32von33

8 Limitierungen

Die Untersuchung erfolgte auf Grundlage des heutigen Wissensstandes nach bestem Wissen

und Gewissen. Es wurden Materialien geprüft, die zugänglich waren oder mit einfachen Mitteln

zugänglich gemacht werden konnten. Bei baugleichen oder visuell erkennbar gleichen Mate-

rialien erfolgten stichprobenartige Untersuchungen. Abweichungen bestimmter Baustoffe in-

nerhalb einzelner Bauteile können in Einzelfällen nicht ausgeschlossen werden.

Der vorliegende Bericht legt die bei der Erbringung der Leistungen zugrunde gelegten Metho-

den und Informationsquellen dar. Die hier beschriebenen Arbeiten und Untersuchungen wur-

den am 22.01.2025 durchgeführt und basieren auf den Gegebenheiten und Informationen,

welche während dieses Zeitraums an den untersuchten Örtlichkeiten angetroffen wurden bzw.

zur Verfügung standen.

Der vorliegende Bericht bezieht sich ausschließlich auf den während des oben genannten

Zeitraums angetroffenen Zustand der untersuchten Örtlichkeiten und berücksichtigt nicht de-

ren mögliche künftige Entwicklung. Davon ausgeschlossen sind spezifische Prognosen, die im

Bericht enthalten sind und ausdrücklich als solche gekennzeichnet sind.

Competenza GmbH, NL Berlin

Digital signiert von Maria Henze Datum: 25.02.2025

Maria Henze M.Eng. Bauingenieurwesen

  • Projektingenieurin-

BB1923 – orientierende Schadstoffuntersuchung | Gutshaus Perwenitz Seite33von33

Anlage 1

Laborprüfberichte

Competenza GmbH • Schnellerstr. 141 • 12439 Berlin Kummer Lubk + Partner PartG mbB Herderstraße 17 Durch die DAkkS nach DIN EN ISO/IEC 17025:2018 akkreditiertes Prüflaboratorium. 99096 Erfurt Die Akkreditierung gilt für die in der Urkunde aufgeführten Prüfverfahren

Prüfbericht

Prüfung auf Anorganische Fasern in Materialproben gemäß VDI-Richtlinie 3866-5 (2017-06)

Dieser Prüfbericht umfasst 9 Seiten.

Bericht-Nr.: 25-25-00015 – D-339003 Auftrag: 25-25-00015 Auftragsbezeichnung Kunde: BB1923, Gutshaus Perwenitz, Perwenitzer Dorfstraße 13, 14621 Schönwalde - Perwenitz Probenahmedatum: 22.01.2025 Probenahme durch: Competenza GmbH, Berlin: Rico Fiedel Prüfgegenstand: Materialprobe(n) Probeneingangsdatum: 28.01.2025 Prüfzeitraum: 28.01.2025 - 31.01.2025 Auswertung durch: Competenza GmbH, Berlin: Ali Serdar Tirasci, Hannes Seeger Analysenmethode: Rasterelektronenmikroskopie mit gekoppelter energiedispersiver Röntgenmikroanalyse (REM/EDXA)

Die Prüfergebnisse beziehen sich ausschließlich auf die untersuchten Prüfgegenstände. Sofern die Probenahme nicht durch Competenza erfolgte, wird hierfür keine Gewähr übernommen. Die Probenahmedaten sind in diesem Fall Angaben/Daten des Auftraggebers und nicht Bestandteil der Akkreditierung der Competenza GmbH.

Dieser Prüfbericht enthält eine qualifizierte elektronische Signatur und darf nur vollständig und unverändert weiterverbreitet werden. Auszüge oder Änderungen bedürfen in jedem Einzelfall der Genehmigung der Competenza GmbH.

Das beauftragte Prüflaboratorium ist durch die DAkkS nach DIN EN ISO/IEC 17025:2018 akkreditiert. Die Akkreditierung gilt nur für den in der Urkundenanlage (D-PL-14469-01-00) aufgeführten Umfang.

Competenza GmbH tel: +49 (0) 30 233030-10 Geschäftsführende Gesellschafter: Handelsregister: Fürth Schnellerstr. 141 fax: +49 (0) 30 233030-199 Oliver Becker, Andreas Lausen HRB: 13 979 D-12439 Berlin mail:faseranalytik.berlin@competenza.com Geschäftsführer: Rüdiger Möllers UStID: DE 813 715 770

Auftrag 25-25-00015 Bericht 25-25-00015 – D-339003 www.competenza.com

Ergebnis der Prüfung:

ProbennummerPrüfplanProbenbezeichnungAnalysenergebnisGehaltWHO-Fasern1 nachweisbar
25-25-00015-001F-MPEMMischprobe 1: Probe 1: EG, Zimmer 007, 4. Wand v. links / Türzarge, Putz und Spachtelmasse Probe 2: EG, Zimmer 007, 1. Wand v. links / Türzarge, Putz und Spachtelmasse Probe 3: EG, Zimmer 006, 1. Wand v. links / Türzarge, Putz und Spachtelmasse Probe 4: EG, Zimmer 006, 2. Wand v. links / Fensterlaibung, Putz und Spachtelmasse Probe 5: EG, Zimmer 007, 3. Wand v. links / Fensterlaibung, Putz und Spachtelmassekein Asbest nachgewiesen--
25-25-00015-002F-MPEMMischprobe 2: Probe 10: EG, Flur 003, 3. Wand v. links / neben Lichtschalter, Putz und Spachtelmasse Probe 11: EG, Flur/ Treppe 002, 4. Wand v. links / Türzarge, Putz und Spachtelmasse Probe 12: EG, Flur/ Treppe 002, 2. Wand v. links / Türzarge, Putz und Spachtelmasse Probe 13: EG, Flur/ Treppe 002, 3. Wand v. links / neben Lichtschalter, Putz und Spachtelmasse Probe 14: EG, Flur 003, 2. Wand v. links / Türzarge, Putz und Spachtelmassekein Asbest nachgewiesen--

Seite 2 von 9 Seiten

Auftrag 25-25-00015 Bericht 25-25-00015 – D-339003

ProbennummerPrüfplanProbenbezeichnungAnalysenergebnisGehaltWHO-Fasern1 nachweisbar
25-25-00015-003F-MPEMMischprobe 3: Probe 19: 1. OG, Flur 105, 3. Wand v. links / Türzarge, Putz und Spachtelmasse Probe 20: 1. OG, Zimmer 117, 4. Wand v. links / Türzarge, Putz und Spachtelmasse Probe 21: 1. OG, Zimmer 116, 3. Wand v. links / Fensterlaibung, Putz und Spachtelmasse Probe 22: 1. OG, Zimmer 117, 3. Wand v. links / neben Heizungsrohr, Putz und Spachtelmasse Probe 23: 1. OG, Zimmer 117, 3. Wand v. links / neben Steckdose, Putz und Spachtelmassekein Asbest nachgewiesen--
25-25-00015-004F-MPEMMischprobe 4: Probe 27: 2. OG, Flur 202, 1. Wand v. links / neben Lichtschalter, Putz und Spachtelmasse Probe 28: 2. OG, Flur 202, 1. Wand v. links / 2. Tür v. links / Türzarge, Putz und Spachtelmasse Probe 29: 2. OG, Flur 202, 2. Wand v. links / Türzarge, Putz und Spachtelmasse Probe 30: 2. OG, Flur 202, 3. Wand v. links / 4. Tür v. links / Türzarge, Putz und Spachtelmasse Probe 31: 2. OG, Flur 209, 3. Wand v. links / 2. Tür v. links / Türzarge, Putz und Spachtelmassekein Asbest nachgewiesen--
25-25-00015-005F-MPEEProbe 6: EG, WC 005, 1. Wand v. links / Fliesenspiegel, Fliesenkleberkein Asbest nachgewiesen--
25-25-00015-006F-MPAEHProbe 8: EG, Zimmer 006 , Boden, flexibler Bodenbelag mit Anhaftung Kleber (gelb)kein Asbest nachgewiesen--

Seite 3 von 9 Seiten

Auftrag 25-25-00015 Bericht 25-25-00015 – D-339003

ProbennummerPrüfplanProbenbezeichnungAnalysenergebnisGehaltWHO-Fasern1 nachweisbar
25-25-00015-007F-MPEEProbe 9: EG, Zimmer 006, unter flexiblen Bodenbelag, Ausgleichsmasse (grau) + Kleber (gelb)kein Asbest nachgewiesen--
25-25-00015-008F-MPAEHProbe 15: 1. OG, Zimmer 109, Boden, flexibler Bodenbelag mit Anhaftung Kleber (gelb)kein Asbest nachgewiesen--
25-25-00015-009F-MPEEProbe 16: 1. OG, Zimmer 109, unter flexiblen Bodenbelag, Ausgleichsmasse (grau) + Kleber (gelb)kein Asbest nachgewiesen--
25-25-00015-010F-MPEEProbe 25: 1. OG, Flur 105, 3. Wand v. links / Schacht / Fliesenspiegel, Mörtelkein Asbest nachgewiesen--
25-25-00015-011F-MPEEProbe 26: 1. OG, WC 103, 4. Wand v. links / Fliesenspiegel, Fliesenkleberkein Asbest nachgewiesen--
25-25-00015-012F-MPAEHProbe 32: 2. OG, Zimmer 208, Boden, flexibler Bodenbelagkein Asbest nachgewiesen--
25-25-00015-013F-MPEEProbe 33: 2. OG, Zimmer 208, unter flexiblen Bodenbelag, Magnesiaestrich (rot)kein Asbest nachgewiesen--
25-25-00015-014F-MPProbe 37: 2. OG, Zimmer 206 - Dachstuhl, Rohr an Schornsteinschacht, RohrummantelungAmphibol- (Amosit) und Chrysotil-Asbest nachgewiesenin Spurenja
25-25-00015-014F-MPProbe 37: 2. OG, Zimmer 206 - Dachstuhl, Rohr an Schornsteinschacht, Rohrummantelungkeine KMF nachgewiesen--
25-25-00015-015F-MPKProbe 40: 2. OG, Dachboden 301, Spitzboden, DämmmaterialKMF nachgewiesen> 50 %ja
25-25-00015-016F-MPEDProbe 41: 2. OG, Dachboden 301, Spitzboden, AbdichtungsbahnChrysotil-Asbest nachgewiesenaufgrund von Matrixreduktion keine Angabe möglichja
25-25-00015-016F-MPEDProbe 41: 2. OG, Dachboden 301, Spitzboden, Abdichtungsbahnkeine KMF nachgewiesen--
25-25-00015-017F-MPEEProbe 42: KG, Flur -102, Rohr, Rohrummantelungkein Asbest nachgewiesen--

Seite 4 von 9 Seiten

Auftrag 25-25-00015 Bericht 25-25-00015 – D-339003

ProbennummerPrüfplanProbenbezeichnungAnalysenergebnisGehaltWHO-Fasern1 nachweisbar
25-25-00015-018F-MPAEHProbe 43: KG, Zimmer -110, Rohr, Fugenmasse (braun)kein Asbest nachgewiesen--
25-25-00015-019F-MPAEHProbe 44: KG, Zimmer -110, Rohr, Fugenmasse (schwarz)kein Asbest nachgewiesen--
25-25-00015-020F-MPEEProbe 45: EG, BK1 / WC 005, Boden unter Keramikfliesen, FliesenkleberChrysotil-Asbest nachgewiesenaufgrund von Matrixreduktion keine Angabe möglichja
25-25-00015-021F-MPEEProbe 46: 1.OG, BK2 / WC113, Boden unter Keramikfliesen, Fliesenkleberkein Asbest nachgewiesen--
25-25-00015-022F-MPEEProbe 47: 1.OG, BK2 / WC113, unter Fliesenkleber, Ausgleichsmassekein Asbest nachgewiesen--
25-25-00015-023F-MPEEProbe 48: 1.OG, BK2 / WC113, unter Ausgleichsmasse, Ausgleichsmasse mit blauer Trennschicht auf Keramikfliesenkein Asbest nachgewiesen--
25-25-00015-024F-MPKProbe 51: 1.OG, BK4 / Zimmer 116, Zwischenwand aus Gipskarton, DämmmaterialKMF nachgewiesen> 50 %ja
25-25-00015-025F-MPEEProbe 52: 1. UG, BK5 / Zimmer -112, Boden unter Keramikfliesen, Betonestrichkein Asbest nachgewiesen--
25-25-00015-026F-MPEEProbe 53: 1. UG, BK5 / Zimmer -112, unter Betonestrich, Estrichkein Asbest nachgewiesen--
  1. Definition WHO-Faser: L > 5µm, D < 3 µm, L:D > 3:1

F-MP Untersuchung von Materialproben auf Asbest und Künstliche Mineralfasern (KMF) gemäß VDI- Richtlinie 3866-5 (2017-06), Nachweisgrenze 1%

F-MPAEH Qualitative Untersuchung von Materialproben auf Asbest gemäß VDI-Richtlinie 3866-5 (2017-06) mit Matrixreduktion durch Heißveraschung, Nachweisgrenze 0,1%

F-MPED Qualitative Untersuchung von Materialproben auf Asbest und Künstliche Mineralfasern (KMF) gemäß VDI-Richtlinie 3866-5 (2017-06), Anhang B, mit Matrixreduktion durch Heißveraschung und wässrige Suspension, Nachweisgrenze 0,001%

F-MPEE Qualitative Untersuchung von Materialproben auf Asbest gemäß VDI-Richtlinie 3866-5 (2017-06), Anhang B, mit Matrixreduktion durch Heißveraschung und Ansäuern, Nachweisgrenze 0,001%

Seite 5 von 9 Seiten

Auftrag 25-25-00015 Bericht 25-25-00015 – D-339003

F-MPEM Qualitative Untersuchung von Materialproben auf Asbest gemäß VDI-Richtlinie 3866-5 (2017-06), Anhang B, mit Matrixreduktion durch Heißveraschung und Ansäuern, Mischprobe, Nachweisgrenze 0,001%

F-MPK Untersuchung von Materialproben auf Künstliche Mineralfasern (KMF) gemäß VDI-Richtlinie 3866-5 (2017-06), Nachweisgrenze 1%

Berlin – 31.01.2025

Hannes Seeger

  • Auswerter Faseranalytik -

Anlage: Abbildungen und Elementspektren

Seite 6 von 9 Seiten

Auftrag 25-25-00015 Bericht 25-25-00015 – D-339003

Abbildung und Elementspektrum: Amphibol-Asbest (Amosit) Fundstelle 25-25-00015-014

Abbildung und Elementspektrum: Chrysotil-Asbest Fundstelle 25-25-00015-014

Seite 7 von 9 Seiten

Auftrag 25-25-00015 Bericht 25-25-00015 – D-339003

Abbildung und Elementspektrum: KMF Fundstelle 25-25-00015-015

Abbildung und Elementspektrum: Chrysotil-Asbest Fundstelle 25-25-00015-016

Seite 8 von 9 Seiten

Auftrag 25-25-00015 Bericht 25-25-00015 – D-339003

Abbildung und Elementspektrum: Chrysotil-Asbest Fundstelle 25-25-00015-020

Abbildung und Elementspektrum: KMF Fundstelle 25-25-00015-024

Seite 9 von 9 Seiten

Auftrag 25-25-00015 Bericht 25-25-00015 – D-339003

gefta umweltlabor

gefta umweltlabor gmbh niemetzstr. 47-49 12055 berlin

P R Ü F B E R I C H T

Nr. 2025/0129/5618-5623

Untersuchungsobjekt BC20957

BB1923, Gutshaus Perwenitz

Perwenitzer Dorfstraße 13

14621 Schönwalde-Perwenitz

Auftraggeber Competenza GmbH

Anschrift Schnellerstr. 141 12439 Berlin

Probeneingang 29.01.2025 Beginn der Laboruntersuchung 29.01.2025 Ende der Laboruntersuchung 31.01.2025

Probenanzahl 6 Materialproben angeliefert per Boten

Auftrag Ermittlung der Gehalte an folgenden Stoffen und Parametern: 1 x PAK, 5 x SM

Umfang dieses Prüfberichtes : 3 Seiten 31.01.2025

Hausanschrift : gefta umweltlabor gmbh, Niemetzstrasse 47-49, 12055 Berlin Akkreditiert nach DIN EN ISO/IEC 17025 internet : www.umweltlabor.de; gefta@umweltlabor.de Die Akkreditierung gilt für die in der Urkundenanlage Telekommunikation : Tel 030 / 54715410; Fax 030 / 54715419 aufgeführten Prüfverfahren. Bankverbindung : IBAN : DE 06 1005 0000 1110 0051 87, BIC : BELADEBEXXX Registergericht : Amtsgericht Berlin Charlottenburg HRB 29185 Die Veröffentlichung von Auszügen oder von Teilen Geschäftsführer : Volker Breiner; Jörg Fraaß; Sascha Neuhold; Katja Wahle des Prüfberichtes ist nur mit Zustimmung der Ust. - idnr. : DE 136702942 Gefta Umweltlabor GmbH gestattet.

gefta umweltlabor

Prüfbericht Nr. 2025/0129/5618-5623 BC20957 31.01.2025

Ergebnisse:

ProbeBC20957.1 Probe 7BC20957.2 Probe 17BC20957.3 Probe 18BC20957.4 Probe 35
Labor Nr.:5518551955205521
mg/kg Os.mg/kg Os.mg/kg Os.mg/kg Os.
Arsen1,45< BG4,52< BG
Blei11302841020985
Cadmium22,00,181,2829,0
Chrom5,0212,833,239,0
Kupfer4,908,238,9212,9
Nickel4,904,7716,014,3
Quecksilber< BG0,170,130,14
Zink185001682080017000
ProbeBC20957.5 Probe 36
Labor Nr.:5522
mg/kg Os.
Arsen4,06
Blei2060
Cadmium5,22
Chrom81,9
Kupfer21,3
Nickel3,47
Quecksilber0,14
Zink14800

< BG = kleiner Bestimmungsgrenze

Seite 2 von 3

gefta umweltlabor

Prüfbericht Nr. 2025/0129/5618-5623 BC20957 31.01.2025

ProbeBC20957.6 Probe 41
Labor Nr.:5523
mg/kg Os.
Naphthalin0,09
Acenaphthylen<BG
Acenaphthen<BG
Fluoren<BG
Phenanthren2,28
Anthracen0,16
Fluoranthen1,26
Pyren<BG
Benzo(a)anthracen2,18
Chrysen0,44
Benzo(b)fluoranthen0,96
Benzo(k)fluoranthen0,37
Benzo(a)pyren0,44
Dibenzo(a,h)anthr.<BG
Benzo(g,h,i)perylen0,29
Indo(1,2,3,c,d)pyren1,05
 PAK (EPA)9,52

< BG = kleiner Bestimmungsgrenze

Anmerkung Das Probenmaterial wurde verbraucht. Die Prüfergebnisse beziehen sich ausschließlich auf die Prüfgegenstände. Die Messunsicherheiten der verwendeten Methoden werden auf Anfrage mitgeteilt. 1 = nicht akkreditiertes Verfahren 2 = im Unterauftrag vergeben

GEFTA Umweltlabor GmbH

Feride Cacik B.Sc.

Bestimmungsgrenzen Bestimmung der Kenndaten erfolgt nach DIN 32645

AnalysenverfahrenBestimmungsgrenze Feststoff
TrockensubstanzDIN ISO 11 465: 1996-120,01 %
SäureaufschlussDIN EN 13657 : 2003-01- - -
mg/kg
ArsenDIN ISO 22036: 2009-061,00
BleiDIN ISO 22036: 2009-064,00
CadmiumDIN ISO 22036: 2009-060,10
ChromDIN ISO 22036: 2009-063,00
KupferDIN ISO 22036: 2009-063,00
NickelDIN ISO 22036: 2009-063,00
QuecksilberDIN ISO 22036: 2009-060,06
ZinkDIN ISO 22036: 2009-063,00
Organische Stoffemg/kg
PAK (BaP)LUA NRW Merkblatt 1 19940,15 (BaP 0,04)

Seite 3 von 3

Ihre Ansprechpartner

Dr. Richard Spall +49 (0) 6103 485698-17 r.spall@labor-graner.de

Timo Florian +49 (0) 6103 485698-60 t.florian@labor-graner.de

Dr. Graner & Partner GmbH, Lochhausener Str. 205, 81249 München

Competenza GmbH Niederlassung Ost Schnellerstraße 141

12439 Berlin

Dreieich, 05.02.2025

Prüfbericht 2504012X

Auftraggeber: Competenza GmbH Niederlassung Ost Projektleiter: Herr Jurk

Auftragsnummer: vom 28.01.2025

Auftraggeberprojekt: BC20957 BB1923, Gutshaus Perwenitz, Perwenitzer Dorfstraße 13, Schönwalde - Perwenitz Probenahmedatum: extern Probenahmeort: Schönwalde - Perwenitz

Probenahme durch: Auftraggeber

Probengefäße: Kunststoffbeutel

Eingang am: 29.01.2025

Zeitraum der Prüfung: 29.01.2025 - 05.02.2025

Akkreditiertes Prüflabor nach DIN EN ISO 17025: 2018-03 · D-PL-18601-01-00

Arzneimittel, Lebensmittel, Kosmetika, Bedarfsgegenstände, Wasser, Boden, Luft, Medizinprodukte, Analytik, Entwicklung, Qualitätskontrolle, Beratung, Sachverständigengutachten, amtliche Gegenproben, Mikrobiologie, Arzneimittelzulassung, Abgrenzungsfragen AMG/LFGB

Amtsgericht München Nr. 84402, Geschäftsführer: Alexander Hartmann Bankverbindung: Genossenschaftsbank Aubing eG (BLZ 701 694 64) Kto.-Nr. 69922 IBAN: DE30 7016 9464 0000 0699 22, BIC: GENODEFIM07 Ust-ID DE 129 4000 66

E-Mail: info@labor-graner.de Website: www.labor-graner.de

Seite: 1 von 5

Prüfbericht: 2504012X

Datum: 05.02.2025

Probenbezeichnung: BC20957.7 Probe 49: 1.OG, BK3 / Zimmer 116, 2. Wand v. links, Ziegelbruch Probenahmedatum: Labornummer: 2504012X-001a Material: Feststoff, Gesamtfraktion

Gehalt Einheit BG Verfahren

Trockenrückstand 100 % DIN EN 14346: 2007-03

Cyanid gesamt u.d.B. mg/kg TS 0,2 DIN ISO 17380: 2013-10

Arsen u.d.B. mg/kg TS 1 DIN EN ISO 11885: 2009-09 Blei 5,1 mg/kg TS 0,2 DIN EN ISO 11885: 2009-09 Cadmium 0,14 mg/kg TS 0,1 DIN EN ISO 11885: 2009-09 Chrom 22 mg/kg TS 0,2 DIN EN ISO 11885: 2009-09 Kupfer 5,6 mg/kg TS 0,2 DIN EN ISO 11885: 2009-09 Nickel 9,5 mg/kg TS 0,5 DIN EN ISO 11885: 2009-09 Quecksilber u.d.B. mg/kg TS 0,1 DIN EN ISO 12846: 2012-08 Thallium u.d.B. mg/kg TS 0,2 DIN EN ISO 11885: 2009-09 Zink 31 mg/kg TS 0,2 DIN EN ISO 11885: 2009-09

EOX u.d.B. mg/kg TS 0,5 DIN 38414-17: 2017-01 Kohlenwasserstoffe u.d.B. mg/kg TS 50 DIN EN 14039: 2005-01 Kohlenwasserstoffe C10 - C22 u.d.B. mg/kg TS 50 DIN EN 14039: 2005-01

Naphthalin u.d.B. mg/kg TS 0,01 DIN ISO 18287: 2006-05 Acenaphthylen u.d.B. mg/kg TS 0,01 DIN ISO 18287: 2006-05 Acenaphthen u.d.B. mg/kg TS 0,01 DIN ISO 18287: 2006-05 Fluoren u.d.B. mg/kg TS 0,01 DIN ISO 18287: 2006-05 Phenanthren u.d.B. mg/kg TS 0,01 DIN ISO 18287: 2006-05 Anthracen u.d.B. mg/kg TS 0,01 DIN ISO 18287: 2006-05 Fluoranthen 0,013 mg/kg TS 0,01 DIN ISO 18287: 2006-05 Pyren u.d.B. mg/kg TS 0,01 DIN ISO 18287: 2006-05 Benz(a)anthracen u.d.B. mg/kg TS 0,01 DIN ISO 18287: 2006-05 Chrysen u.d.B. mg/kg TS 0,01 DIN ISO 18287: 2006-05 Benzo(b)fluoranthen u.d.B. mg/kg TS 0,01 DIN ISO 18287: 2006-05 Benzo(k)fluoranthen u.d.B. mg/kg TS 0,01 DIN ISO 18287: 2006-05 Benzo(a)pyren u.d.B. mg/kg TS 0,01 DIN ISO 18287: 2006-05 Indeno(123-cd)pyren u.d.B. mg/kg TS 0,01 DIN ISO 18287: 2006-05 Dibenz(ah)anthracen u.d.B. mg/kg TS 0,01 DIN ISO 18287: 2006-05 Benzo(ghi)perylen u.d.B. mg/kg TS 0,01 DIN ISO 18287: 2006-05 Summe PAK nach EBV 0,033 mg/kg TS berechnet

Seite: 2 von 5

Prüfbericht: 2504012X

Datum: 05.02.2025

Probenbezeichnung: BC20957.7 Probe 49: 1.OG, BK3 / Zimmer 116, 2. Wand v. links, Ziegelbruch Probenahmedatum: Labornummer: 2504012X-001a Material: Feststoff, Gesamtfraktion

Gehalt Einheit BG Verfahren

PCB Nr. 28 u.d.B. mg/kg TS 0,005 DIN EN 15308: 2016-12 PCB Nr. 52 u.d.B. mg/kg TS 0,005 DIN EN 15308: 2016-12 PCB Nr. 101 u.d.B. mg/kg TS 0,005 DIN EN 15308: 2016-12 PCB Nr. 153 u.d.B. mg/kg TS 0,005 DIN EN 15308: 2016-12 PCB Nr. 138 u.d.B. mg/kg TS 0,005 DIN EN 15308: 2016-12 PCB Nr. 180 u.d.B. mg/kg TS 0,005 DIN EN 15308: 2016-12 PCB Nr. 118 u.d.B. mg/kg TS 0,005 DIN EN 15308: 2016-12 Summe PCB n.b. mg/kg TS berechnet

Seite: 3 von 5

Prüfbericht: 2504012X

Datum: 05.02.2025

Probenbezeichnung: BC20957.7 Probe 49: 1.OG, BK3 / Zimmer 116, 2. Wand v. links, Ziegelbruch Probenahmedatum: Labornummer: 2504012X-001b Material: Feststoff, Gesamtfraktion

Gehalt Einheit BG Verfahren

Bestimmungen im Eluat - (DIN 19529: 2015-12)

pH-Wert 9,6 DIN EN ISO 10523: 2012-04 Leitfähigkeit 2100 µS/cm DIN EN 27888: 1993-11

Sulfat 1500 mg/l 2 DIN EN ISO 10304-1: 2009-07 Cyanid gesamt u.d.B. mg/l 0,005 DIN EN ISO 14403: 2012-10

Antimon u.d.B. µg/l 2 DIN EN ISO 17294-2: 2017-01 Arsen 3,1 µg/l 2,5 DIN EN ISO 17294-2: 2017-01 Blei u.d.B. µg/l 2,5 DIN EN ISO 17294-2: 2017-01 Cadmium u.d.B. µg/l 0,5 DIN EN ISO 17294-2: 2017-01 Chrom 50 µg/l 5 DIN EN ISO 17294-2: 2017-01 Kupfer u.d.B. µg/l 10 DIN EN ISO 17294-2: 2017-01 Molybdän 31 µg/l 10 DIN EN ISO 17294-2: 2017-01 Nickel u.d.B. µg/l 10 DIN EN ISO 17294-2: 2017-01 Quecksilber u.d.B. µg/l 0,05 DIN EN ISO 12846: 2012-08 Thallium u.d.B. µg/l 0,5 DIN EN ISO 17294-2: 2017-01 Vanadium 900 µg/l 2 DIN EN ISO 17294-2: 2017-01 Zink 33 µg/l 10 DIN EN ISO 17294-2: 2017-01

Phenolindex u.d.B. mg/l 0,008 DIN EN ISO 14402: 1999-12

Acenaphthylen u.d.B. µg/l 0,0085 DIN 38407-39: 2011-09 Acenaphthen 0,099 µg/l 0,0085 DIN 38407-39: 2011-09 Fluoren 0,13 µg/l 0,0085 DIN 38407-39: 2011-09 Phenanthren 2,3 µg/l 0,0085 DIN 38407-39: 2011-09 Anthracen 0,083 µg/l 0,0085 DIN 38407-39: 2011-09 Fluoranthen 1,0 µg/l 0,0085 DIN 38407-39: 2011-09 Pyren 0,38 µg/l 0,0085 DIN 38407-39: 2011-09 Benz(a)anthracen 0,052 µg/l 0,0085 DIN 38407-39: 2011-09 Chrysen 0,043 µg/l 0,0085 DIN 38407-39: 2011-09 Benzo(b)fluoranthen 0,012 µg/l 0,0085 DIN 38407-39: 2011-09 Benzo(k)fluoranthen u.d.B. µg/l 0,0085 DIN 38407-39: 2011-09 Benzo(a)pyren u.d.B. µg/l 0,0085 DIN 38407-39: 2011-09 Indeno(123-cd)pyren u.d.B. µg/l 0,0085 DIN 38407-39: 2011-09 Dibenz(ah)anthracen u.d.B. µg/l 0,0085 DIN 38407-39: 2011-09 Benzo(ghi)perylen u.d.B. µg/l 0,0085 DIN 38407-39: 2011-09 Summe PAK (15) nach EBV 4,1075 µg/l berechnet

Seite: 4 von 5

Ergänzung zu Prüfbericht 2504012X

Die Prüfergebnisse beziehen sich ausschließlich auf den Prüfgegenstand. Parameterspezifische Messunsicherheiten sowie Informationen zu deren Berechnung sind auf Anfrage verfügbar. Die aktuelle Liste der flexibel akkreditierten Prüfverfahren kann auf unserer Website eingesehen werden (https://labor-graner.de/qualitaetssicherung.html). Unsachgemäße Probengefäße können zu Verfälschungen der Messwerte führen. Eine auszugsweise Vervielfältigung des Prüfberichtes ist nur mit unserer schriftlichen Genehmigung erlaubt.

BG: Bestimmungsgrenze KbE: Koloniebildende Einheiten n.a.: nicht analysierbar n.b.: nicht berechenbar n.n.: nicht nachweisbar u.d.B.: unter der Bestimmungsgrenze HS: Headspace fl./fl.-Extr. flüssig-flüssig-Extraktion

  • Fremdvergabe

Seite: 5 von 5 Dr. R. Spall, Diplom-Chemiker

Einstufung gemäß Ersatzbaustoffverordnung Anhang 1, Tabelle 1 Materialwerte für geregelte Ersatzbaustoffe ohne Gleisschotter, Bodenmaterial und Baggergut

Prüfberichtsnummer 2504012X Projektbezeichnung BC20957 BB1923, Gutshaus Perwenitz, Perwenitzer Dorfstraße 13, Schönwalde - Perwenitz Probenahmedatum extern Probenbezeichnung BC20957.7 Probe 49: 1.OG, BK3 / Zimmer 116, 2. Wand v. links, Ziegelbruch

ParameterEinheitZuordnungsgrenzwerteErgebnisZuordnungs- wert
RC-1RC-2RC-3
pH-Wert 1-6-136-136-139,6RC-1
El. Leit- fähigkeit 2µS/cm25003200100002100RC-1
PAK 4 16mg/kg TS1015200,033RC-1
Chromµg/l15044090050RC-1
Kupferµg/l110250500u.d.B.RC-1
PAK 3 15µg/l4,08,0254,1075RC-2
Sulfatmg/l600100035001500RC-3
Vanadiumµg/l1207001350900RC-3

Vanadium µg/l 120 700 1350 900 RC-3

Die Einstufung erfolgt durch Vergleich der Ergebnisse mit den Zuordnungswerten und stellt keine gutachterliche Bewertung dar!

Die Anmerkungen zu den in den Tabellen aufgeführten Verweisen finden Sie in den Regelwerken zur Ersatzbaustoffverordnung.

Ihre Ansprechpartner

Dr. Richard Spall +49 (0) 6103 485698-17 r.spall@labor-graner.de

Timo Florian +49 (0) 6103 485698-60 t.florian@labor-graner.de

Dr. Graner & Partner GmbH, Lochhausener Str. 205, 81249 München

Competenza GmbH Niederlassung Ost Schnellerstraße 141

12439 Berlin

Dreieich, 05.02.2025

Prüfbericht 2504013X

Auftraggeber: Competenza GmbH Niederlassung Ost Projektleiter: Herr Jurk

Auftragsnummer: vom 28.01.2025

Auftraggeberprojekt: BC20957 BB1923, Gutshaus Perwenitz, Perwenitzer Dorfstraße 13, Schönwalde - Perwenitz Probenahmedatum: extern Probenahmeort: Schönwalde - Perwenitz

Probenahme durch: Auftraggeber

Probengefäße: Kunststoffbeutel

Eingang am: 29.01.2025

Zeitraum der Prüfung: 29.01.2025 - 05.02.2025

Akkreditiertes Prüflabor nach DIN EN ISO 17025: 2018-03 · D-PL-18601-01-00

Arzneimittel, Lebensmittel, Kosmetika, Bedarfsgegenstände, Wasser, Boden, Luft, Medizinprodukte, Analytik, Entwicklung, Qualitätskontrolle, Beratung, Sachverständigengutachten, amtliche Gegenproben, Mikrobiologie, Arzneimittelzulassung, Abgrenzungsfragen AMG/LFGB

Amtsgericht München Nr. 84402, Geschäftsführer: Alexander Hartmann Bankverbindung: Genossenschaftsbank Aubing eG (BLZ 701 694 64) Kto.-Nr. 69922 IBAN: DE30 7016 9464 0000 0699 22, BIC: GENODEFIM07 Ust-ID DE 129 4000 66

E-Mail: info@labor-graner.de Website: www.labor-graner.de

Seite: 1 von 4

Prüfbericht: 2504013X

Datum: 05.02.2025

Probenbezeichnung: BC20957.8 Probe 50: 1.OG, BK3 / Zimmer 116, 2. Wand v. links, Putz mit Ziegelbruch Probenahmedatum: Labornummer: 2504013X-001a Material: Feststoff, Gesamtfraktion

Gehalt Einheit BG Verfahren

Trockenrückstand 100 % DIN EN 14346: 2007-03 Glühverlust 1,7 % TS DIN EN 15169: 2007-05

Arsen 3,6 mg/kg TS 1 DIN EN ISO 11885: 2009-09 Blei 12 mg/kg TS 0,2 DIN EN ISO 11885: 2009-09 Cadmium 0,24 mg/kg TS 0,1 DIN EN ISO 11885: 2009-09 Chrom 7,5 mg/kg TS 0,2 DIN EN ISO 11885: 2009-09 Kupfer 5,4 mg/kg TS 0,2 DIN EN ISO 11885: 2009-09 Nickel 5,2 mg/kg TS 0,5 DIN EN ISO 11885: 2009-09 Quecksilber u.d.B. mg/kg TS 0,1 DIN EN ISO 12846: 2012-08 Zink 360 mg/kg TS 0,2 DIN EN ISO 11885: 2009-09

TOC 0,21 % TS 0,1 DIN EN 15936: 2012-11

Seite: 2 von 4

Prüfbericht: 2504013X

Datum: 05.02.2025

Probenbezeichnung: BC20957.8 Probe 50: 1.OG, BK3 / Zimmer 116, 2. Wand v. links, Putz mit Ziegelbruch Probenahmedatum: Labornummer: 2504013X-001b Material: Feststoff, Gesamtfraktion

Gehalt Einheit BG Verfahren

Bestimmungen im Eluat - (DIN 19529: 2015-12)

pH-Wert 9,4 DIN EN ISO 10523: 2012-04 Leitfähigkeit 970 µS/cm DIN EN 27888: 1993-11

Chlorid 37 mg/l 1 DIN EN ISO 10304-1: 2009-07 Sulfat 390 mg/l 2 DIN EN ISO 10304-1: 2009-07

Arsen u.d.B. µg/l 2,5 DIN EN ISO 17294-2: 2017-01 Blei u.d.B. µg/l 2,5 DIN EN ISO 17294-2: 2017-01 Cadmium u.d.B. µg/l 0,5 DIN EN ISO 17294-2: 2017-01 Chrom 15 µg/l 5 DIN EN ISO 17294-2: 2017-01 Kupfer 13 µg/l 10 DIN EN ISO 17294-2: 2017-01 Nickel u.d.B. µg/l 10 DIN EN ISO 17294-2: 2017-01 Quecksilber u.d.B. µg/l 0,05 DIN EN ISO 12846: 2012-08 Zink u.d.B. µg/l 10 DIN EN ISO 17294-2: 2017-01

DOC 110 mg/l 1 DIN EN 1484: 2019-04

Seite: 3 von 4

Ergänzung zu Prüfbericht 2504013X

Die Prüfergebnisse beziehen sich ausschließlich auf den Prüfgegenstand. Parameterspezifische Messunsicherheiten sowie Informationen zu deren Berechnung sind auf Anfrage verfügbar. Die aktuelle Liste der flexibel akkreditierten Prüfverfahren kann auf unserer Website eingesehen werden (https://labor-graner.de/qualitaetssicherung.html). Unsachgemäße Probengefäße können zu Verfälschungen der Messwerte führen. Eine auszugsweise Vervielfältigung des Prüfberichtes ist nur mit unserer schriftlichen Genehmigung erlaubt.

BG: Bestimmungsgrenze KbE: Koloniebildende Einheiten n.a.: nicht analysierbar n.b.: nicht berechenbar n.n.: nicht nachweisbar u.d.B.: unter der Bestimmungsgrenze HS: Headspace fl./fl.-Extr. flüssig-flüssig-Extraktion

  • Fremdvergabe

Seite: 4 von 4 Dr. R. Spall, Diplom-Chemiker

Anlage 2

Probenahmeprotokoll

F 02.11.02 - Probenahmeprotokoll zur Entnahme von Materialproben

Projekt-Nr.: BB1923

Ansprechpartner: R. Wendland

Auftraggeber:Gemeinde Schönwalde - Glien
Straße:Berliner Allee 7
PLZ / Ort:14621 Schönwalde Glien
Objekt:Gutshaus Perwenitz
Straße:Perwenitzer Dorfstraße 13
PLZ / Ort:14621 Schönwalde - Perwenitz
F-MPMP Asbest und KMF, NWG 1%
F-MPAMP Asbest, NWG 1%
F-MPKMP KMF, NWG 1%
F-MPAEHMP Asbest, Heißveraschung, NWG 0,1 - 1%
F-MPEEMP Asbest mit ePV, NWG 0,001%
F-MPEMMP Asbest/Mischprobe mit ePV, NWG 0,001%
F-MPEDMP Asbest/KMF mit ePV ohne Ansäuern, NWG 0,001%
F-MPEDMMP Asbest/KMF/Mischprobe mit ePV ohne Ansäuern, NWG 0,001%

mhe

Probenahme durch:Competenza GmbH, NL Berlin: Maria Henze
Probenahme am:22.01.2025
ProbeGeschossProbenahmeortRaumnr.ProbenahmebereichBauteilbeschreibungMiPFotoPrüfplanBemerkung
1EGZimmer 0074. Wand v. links / TürzargePutz und Spachtelmasse1F-MPEM
2EGZimmer 0071. Wand v. links / TürzargePutz und Spachtelmasse1F-MPEM
3EGZimmer 0061. Wand v. links / TürzargePutz und Spachtelmasse1F-MPEM
4EGZimmer 0062. Wand v. links / FensterlaibungPutz und Spachtelmasse1F-MPEM
5EGZimmer 0073. Wand v. links / FensterlaibungPutz und Spachtelmasse1F-MPEM
6EGWC 0051. Wand v. links / FliesenspiegelFliesenkleberEPF-MPEE
7EGWC 0053. Wand v. links / FensterAnstrich (weiß)EPC-MPSMS
8EGZimmer 006Bodenflexibler Bodenbelag mit Anhaftung Kleber (gelb)EPF-MPAEH
9EGZimmer 006unter flexiblen BodenbelagAusgleichsmasse (grau) + Kleber (gelb)EPF-MPEE
10EGFlur 0033. Wand v. links / neben LichtschalterPutz und Spachtelmasse2F-MPEM
11EGFlur/Treppe 0024. Wand v. links / TürzargePutz und Spachtelmasse2F-MPEM
12EGFlur/Treppe 0022. Wand v. links / TürzargePutz und Spachtelmasse2F-MPEM
13EGFlur/Treppe 0023. Wand v. links / neben LichtschalterPutz und Spachtelmasse2F-MPEM
14EGFlur 0032. Wand v. links / TürzargePutz und Spachtelmasse2F-MPEM
151. OGZimmer 109Bodenflexibler Bodenbelag mit Anhaftung Kleber (gelb)EPF-MPAEH
161. OGZimmer 109unter flexiblen BodenbelagAusgleichsmasse (grau) + Kleber (gelb)EPF-MPEE
171. OGFlur 105TürenAnstrich (weiß, braun)EPC-MPSMS
181. OGTreppe 101TreppeAnstrich (weiß, rosé)EPC-MPSMS
191. OGFlur 1053. Wand v. links / TürzargePutz und Spachtelmasse3F-MPEM
201. OGZimmer 1174. Wand v. links / TürzargePutz und Spachtelmasse3F-MPEM
211. OGZimmer 1163. Wand v. links / FensterlaibungPutz und Spachtelmasse3F-MPEM
221. OGZimmer 1173. Wand v. links / neben HeizungsrohrPutz und Spachtelmasse3F-MPEM
231. OGZimmer 1173. Wand v. links / neben SteckdosePutz und Spachtelmasse3F-MPEM
241. OGZimmer 1172. Wand v. links / FensterAnstrich (weiß)Rückstellprobe
251. OGFlur 1053. Wand v. links / Schacht / FliesenspiegelMörtelEPF-MPEE
261. OGWC 1034. Wand v. links / FliesenspiegelFliesenkleberEPF-MPEE
272. OGFlur 2021. Wand v. links / neben LichtschalterPutz und Spachtelmasse4F-MPEM
282. OGFlur 2021. Wand v. links / 2. Tür v. links / TürzargePutz und Spachtelmasse4F-MPEM

Erstellt am 09.01.2023 Fassung 0 Formular F 02.11.02 freigegeben am 10.0.2023 Seite 1 von 2 Seiten

F 02.11.02 - Probenahmeprotokoll zur Entnahme von Materialproben

292. OGFlur 2022. Wand v. links / TürzargePutz und Spachtelmasse4F-MPEM
302. OGFlur 2023. Wand v. links / 4. Tür v. links / TürzargePutz und Spachtelmasse4F-MPEM
312. OGFlur 2093. Wand v. links / 2. Tür v. links / TürzargePutz und Spachtelmasse4F-MPEM
322. OGZimmer 208Bodenflexibler BodenbelagEPF-MPAEH
332. OGZimmer 208unter flexiblen BodenbelagMagnesiaestrich (rot)EPF-MPEE
342. OGFlur 202TürenAnstrich (weiß, braun)Rückstellprobe
352. OGZimmer 203Konstruktionshölzer Dachtragwerk (Strebe, Stütze)Anstriche (weiß, beige, rosé)EPC-MPSMS
362. OGZimmer 208Konstruktionshölzer Dachtragwerk (Strebe, Stütze)Anstrich (weiß)EPC-MPSMS
372. OGZimmer 206 - DachstuhlRohr an SchornsteinschachtRohrummantelungEPF-MP
382. OGZimmer 206 - Dachstuhl / Dachboden 301BodenLiegestaubRückstellprobe
392. OGZimmer 206 - DachstuhlLichtschalter bei Treppe zum DachbodenKittmasseRückstellprobe
402. OGDachboden 301SpitzbodenDämmmaterialEPF-MPK
412. OGDachboden 301SpitzbodenAbdichtungsbahnEPF-MPEDinkl. C-MPPAK
42KGFlur -102RohrRohrummantelungEPF-MPEE
43KGZimmer -110RohrFugenmasse (braun)EPF-MPAEH
44KGZimmer -110RohrFugenmasse (schwarz)EPF-MPAEH
45EGBK1 / WC 005Boden unter KeramikfliesenFliesenkleberEPF-MPEE
461.OGBK2 / WC113Boden unter KeramikfliesenFliesenkleberEPF-MPEE
471.OGBK2 / WC113unter FliesenkleberAusgleichsmasseEPF-MPEE
481.OGBK2 / WC113unter AusgleichsmasseAusgleichsmasse mit blauer Trennschicht auf KeramikfliesenEPF-MPEE
491.OGBK3 / Zimmer 1162. Wand v. linksZiegelbruchEPAVV-Analytik; grobe Einstufung, da zu wenig Probenmaterial (Untersuchung mineralischer Bausubstanz auf die Parameter des RC-Leitfadens (ZTV) inkl. EOX)
501.OGBK3 / Zimmer 1162. Wand v. linksPutz mit ZiegelbruchEPUntersuchung von Wandputzen für Entsorgung „Putz“ auf (Sulfat, Chlorid, DOC,GV,TOC, Schwermetalle, Leitfähigkeit und pH-Wert, inkl. Elution)
511.OGBK4 / Zimmer 116Zwischenwand aus GipskartonDämmmaterialEPF-MPK
521. UGBK5 / Zimmer -112Boden unter KeramikfliesenBetonestrichEPF-MPEE
531. UGBK5 / Zimmer -112unter BetonestrichEstrichEPF-MPEE

Erstellt am 09.01.2023 Fassung 0 Formular F 02.11.02 freigegeben am 10.0.2023 Seite 2 von 2 Seiten

Anlage 3

Probenliste

BB1923 Probenliste

Gutshaus Perwenitz Projekt / Adresse: Perwenitzer Dorfstraße 13 14621 Schönwalde - Perwenitz

Gemeinde Schönwalde - Glien Auftraggebende Berliner Allee 7 14621 Schönwalde Glien Probennehmer:in: Competenza GmbH, NL Berlin: Maria Henze Datum Probenahme: 22.01.2025

Proben-/ Labor-Nr.Gebäude & EtageBereichMaterialDetailfotoÜbersichtsfotoParameterErgebnis mg/kg bzw. mg/l
MiP 1 EG 4. Wand v. links Putz und Probe 1 Zimmer 007 / Türzarge Spachtelmasse 25-25-00015- 001Asbest kein Asbest NWG 0,001% nachgewiesen
MiP 1 EG 1. Wand v. links Putz und Probe 2 Zimmer 007 / Türzarge Spachtelmasse 25-25-00015- 001Asbest kein Asbest NWG 0,001% nachgewiesen

Seite 1 von 18



Proben-/ Labor-Nr.Gebäude & EtageBereichMaterialDetailfotoÜbersichtsfotoParameterErgebnis mg/kg bzw. mg/l
MiP 1 EG 1. Wand v. links Putz und Probe 3 Zimmer 006 / Türzarge Spachtelmasse 25-25-00015- 002Asbest kein Asbest NWG 0,001% nachgewiesen
MiP 1 EG 2. Wand v. links Putz und Probe 4 Zimmer 006 / Fensterlaibung Spachtelmasse 25-25-00015- 003Asbest kein Asbest NWG 0,001% nachgewiesen
MiP 1 EG 3. Wand v. links Putz und Probe 5 Zimmer 007 / Fensterlaibung Spachtelmasse 25-25-00015- 004Asbest kein Asbest NWG 0,001% nachgewiesen

Seite 2 von 18



Proben-/ Labor-Nr.Gebäude & EtageBereichMaterialDetailfotoÜbersichtsfotoParameterErgebnis mg/kg bzw. mg/l
Probe 6 EG 1. Wand v. links Fliesenkleber 25-25-00015- WC 005 / Fliesenspiegel 005Asbest kein Asbest NWG 0,001% nachgewiesen
Probe 7 EG 3. Wand v. links Anstrich (weiß) BC20957.1 WC 005 / FensterBlei-Gehalt: Blei 1.130 mg/kg
flexibler Probe 8 EG Bodenbelag mit Boden 25-25-00015- Zimmer 006 Anhaftung Kleber 006 (gelb)Asbest kein Asbest NWG 0,1-1% nachgewiesen

Seite 3 von 18



Proben-/ Labor-Nr.Gebäude & EtageBereichMaterialDetailfotoÜbersichtsfotoParameterErgebnis mg/kg bzw. mg/l
Ausgleichsmasse Probe 9 EG unter flexiblen (grau) + Kleber 25-25-00015- Zimmer 006 Bodenbelag 007 (gelb)Asbest kein Asbest NWG 0,001% nachgewiesen
MiP 2 3. Wand v. links EG Putz und Probe 10 / neben Flur 003 Spachtelmasse 25-25-00015- Lichtschalter 002Asbest kein Asbest NWG 0,001% nachgewiesen
MiP 2 EG 4. Wand v. links Putz und Probe 11 Flur/Treppe 002 / Türzarge Spachtelmasse 25-25-00015- 002Asbest kein Asbest NWG 0,001% nachgewiesen

Seite 4 von 18



Proben-/ Labor-Nr.Gebäude & EtageBereichMaterialDetailfotoÜbersichtsfotoParameterErgebnis mg/kg bzw. mg/l
MiP 2 EG 2. Wand v. links Putz und Probe 12 Flur/Treppe 002 / Türzarge Spachtelmasse 25-25-00015- 002Asbest kein Asbest NWG 0,001% nachgewiesen
MiP 2 3. Wand v. links EG Putz und Probe 13 / neben Flur/Treppe 002 Spachtelmasse 25-25-00015- Lichtschalter 002Asbest kein Asbest NWG 0,001% nachgewiesen
MiP 2 EG 2. Wand v. links Putz und Probe 14 Flur 003 / Türzarge Spachtelmasse 25-25-00015- 002Asbest kein Asbest NWG 0,001% nachgewiesen

Seite 5 von 18



Proben-/ Labor-Nr.Gebäude & EtageBereichMaterialDetailfotoÜbersichtsfotoParameterErgebnis mg/kg bzw. mg/l
flexibler Probe 15 1. OG Bodenbelag mit Boden 25-25-00015- Zimmer 109 Anhaftung Kleber 008 (gelb)Asbest kein Asbest NWG 0,1-1% nachgewiesen
Ausgleichs-masse Probe 16 1. OG unter flexiblen (grau) + Kleber 25-25-00015- Zimmer 109 Bodenbelag 009 (gelb)Asbest kein Asbest NWG 0,001% nachgewiesen
Probe 17 1. OG Anstrich Türen BC20957.2 Flur 105 (weiß, braun)Blei-Gehalt: Blei 284 mg/kg

Seite 6 von 18



Proben-/ Labor-Nr.Gebäude & EtageBereichMaterialDetailfotoÜbersichtsfotoParameterErgebnis mg/kg bzw. mg/l
Probe 18 1. OG Anstrich Treppe BC20957.3 Treppe 101 (weiß, rosé)Blei-Gehalt: Blei 1.020 mg/kg
MiP 3 1. OG 3. Wand v. links Putz und Probe 19 Flur 105 / Türzarge Spachtelmasse 25-25-00015- 003Asbest kein Asbest NWG 0,001% nachgewiesen
MiP 3 1. OG 4. Wand v. links Putz und Probe 20 Zimmer 117 / Türzarge Spachtelmasse 25-25-00015- 003Asbest kein Asbest NWG 0,001% nachgewiesen

Seite 7 von 18



Proben-/ Labor-Nr.Gebäude & EtageBereichMaterialDetailfotoÜbersichtsfotoParameterErgebnis mg/kg bzw. mg/l
MiP 3 1. OG 3. Wand v. links Putz und Probe 21 Zimmer 116 / Fensterlaibung Spachtelmasse 25-25-00015- 004Asbest kein Asbest NWG 0,001% nachgewiesen
MiP 3 3. Wand v. links 1. OG Putz und Probe 22 / neben Zimmer 117 Spachtelmasse 25-25-00015- Heizungsrohr 004Asbest kein Asbest NWG 0,001% nachgewiesen
MiP 3 3. Wand v. links 1. OG Putz und Probe 23 / neben Zimmer 117 Spachtelmasse 25-25-00015- Steckdose 004Asbest kein Asbest NWG 0,001% nachgewiesen

Seite 8 von 18



Proben-/ Labor-Nr.Gebäude & EtageBereichMaterialDetailfotoÜbersichtsfotoParameterErgebnis mg/kg bzw. mg/l
1. OG 2. Wand v. links Probe 24 Anstrich (weiß) Zimmer 117 / FensterRückstellprobe
3. Wand v. links Probe 25 1. OG / Schacht / Mörtel 25-25-00015- Flur 105 010 FliesenspiegelAsbest kein Asbest NWG 0,001% nachgewiesen
Probe 26 1. OG 4. Wand v. links Fliesenkleber 25-25-00015- WC 103 / Fliesenspiegel 011Asbest kein Asbest NWG 0,001% nachgewiesen

Seite 9 von 18



Proben-/ Labor-Nr.Gebäude & EtageBereichMaterialDetailfotoÜbersichtsfotoParameterErgebnis mg/kg bzw. mg/l
MiP 4 Probe 27 1. Wand v. links 2. OG Putz und 25-25-00015- / neben Flur 202 Spachtelmasse 004 LichtschalterAsbest kein Asbest NWG 0,001% nachgewiesen
MiP 4 Probe 28 1. Wand v. links 2. OG Putz und 25-25-00015- / 2. Tür v. links / Flur 202 Spachtelmasse 004 TürzargeAsbest kein Asbest NWG 0,001% nachgewiesen
MiP 4 Probe 29 2. OG 2. Wand v. links Putz und 25-25-00015- Flur 202 / Türzarge Spachtelmasse 004Asbest kein Asbest NWG 0,001% nachgewiesen

Seite 10 von 18



Proben-/ Labor-Nr.Gebäude & EtageBereichMaterialDetailfotoÜbersichtsfotoParameterErgebnis mg/kg bzw. mg/l
MiP 4 Probe 30 3. Wand v. links 2. OG Putz und 25-25-00015- / 4. Tür v. links / Flur 202 Spachtelmasse 004 TürzargeAsbest kein Asbest NWG 0,001% nachgewiesen
MiP 4 Probe 31 3. Wand v. links 2. OG Putz und 25-25-00015- / 2. Tür v. links / Flur 209 Spachtelmasse 004 TürzargeAsbest kein Asbest NWG 0,001% nachgewiesen
Probe 32 2. OG flexibler Boden 25-25-00015- Zimmer 208 Bodenbelag 012Asbest kein Asbest NWG 0,1-1% nachgewiesen

Seite 11 von 18



Proben-/ Labor-Nr.Gebäude & EtageBereichMaterialDetailfotoÜbersichtsfotoParameterErgebnis mg/kg bzw. mg/l
Probe 33 2. OG unter flexiblen Magnesiaestrich 25-25-00015- Zimmer 208 Bodenbelag (rot) 013Asbest kein Asbest NWG 0,001% nachgewiesen
Probe 34 2. OG Anstrich (weiß, Türen 25-25-00015- Flur 202 braun) 013Rückstellprobe
Konstruktions- Probe 35 2. OG hölzer Anstriche (weiß, BC20957.4 Zimmer 203 Dachtragwerk beige, rosé) (Strebe, Stütze)Blei-Gehalt: Blei 985 mg/kg

Seite 12 von 18



Proben-/ Labor-Nr.Gebäude & EtageBereichMaterialDetailfotoÜbersichtsfotoParameterErgebnis mg/kg bzw. mg/l
Konstruktions- Probe 36 2. OG hölzer Anstrich (weiß) BC20957.5 Zimmer 208 Dachtragwerk (Strebe, Stütze)Blei-Gehalt: Blei 2.060 mg/kg
2. OG Rohr an Probe 37 Rohrum- Zimmer 206 - Schornstein- 25-25-00015- mantelung 014 Dachstuhl schachtAmphibol- und Chrysotil-Asbest Asbest nachgewiesen KMF NWG 1% keine KMF nachgewiesen
2. OG Zimmer 206 - Probe 38 Boden Liegestaub Dachstuhl / Dachboden 301Rückstellprobe

Seite 13 von 18



Proben-/ Labor-Nr.Gebäude & EtageBereichMaterialDetailfotoÜbersichtsfotoParameterErgebnis mg/kg bzw. mg/l
2. OG Lichtschalter bei Probe 39 Zimmer 206 - Treppe zum Kittmasse Dachstuhl DachbodenRückstellprobe
Probe 40 2. OG Spitzboden Dämmmaterial 25-25-00015- Dachboden 301 015KMF KMF nachgewiesen NWG 1% WHO-Fasern:ja
Probe 41 2. OG Abdichtungs- 25-25-00015- Spitzboden 016 Dachboden 301 bahn BC20957.6Chrysotil-Asbest Asbest nachgewiesen KMF NWG 0,001% keine KMF nachgewiesen PAK PAK: 9,52 mg/kg

Seite 14 von 18



Proben-/ Labor-Nr.Gebäude & EtageBereichMaterialDetailfotoÜbersichtsfotoParameterErgebnis mg/kg bzw. mg/l
Probe 42 KG Rohrum- Rohr 25-25-00015- Flur -102 mantelung 017Asbest kein Asbest NWG 0,001% nachgewiesen
Probe 43 KG Fugenmasse Rohr 25-25-00015- Flur -110 (braun) 018Asbest kein Asbest NWG 0,1-1% nachgewiesen
Probe 44 KG Fugenmasse Rohr 25-25-00015- Flur -110 (schwarz) 019Asbest kein Asbest NWG 0,1-1% nachgewiesen

Seite 15 von 18



Proben-/ Labor-Nr.Gebäude & EtageBereichMaterialDetailfotoÜbersichtsfotoParameterErgebnis mg/kg bzw. mg/l
EG Probe 45 Boden unter BK1/ Fliesenkleber 25-25-00015- Keramikfliesen 020 WC 005Asbest Chrysotil-Asbest NWG 0,001% nachgewiesen
1. OG Probe 46 Boden unter BK2/ Fliesenkleber 25-25-00015- Keramikfliesen 021 WC 113Asbest kein Asbest NWG 0,001% nachgewiesen
1. OG Probe 47 unter BK2/ Ausgleichsmasse 25-25-00015- Fliesenkleber 022 WC 113Asbest kein Asbest NWG 0,001% nachgewiesen

Seite 16 von 18



Proben-/ Labor-Nr.Gebäude & EtageBereichMaterialDetailfotoÜbersichtsfotoParameterErgebnis mg/kg bzw. mg/l
Ausgleichs- 1. OG unter Probe 48 masse mit blauer BK2/ Ausgleichs- 25-25-00015- Trennschicht auf 023 WC 113 masse KeramikfliesenAsbest kein Asbest NWG 0,001% nachgewiesen
1. OG Probe 49 BK3/ 2. Wand v. links Ziegelbruch BC20957.7 Zimmer 116EBV / AVV RC 3
1. OG Probe 50 Putz mit BK3/ 2. Wand v. links BC20957.8 Ziegelbruch Zimmer 116Sulfat, Chlorid, DOC, GV, TOC, Schwer- gefährlicher Abfall metalle, Leitfähigkeit und pH-Wert

Seite 17 von 18



Proben-/ Labor-Nr.Gebäude & EtageBereichMaterialDetailfotoÜbersichtsfotoParameterErgebnis mg/kg bzw. mg/l
1. OG Probe 51 Zwischenwand BK4/ Dämmmaterial 25-25-00015- aus Gipskarton 024 Zimmer 116KMF KMF nachgewiesen NWG 1% WHO-Faser:ja
1. UG Probe 52 Boden unter BK5/ Betonestrich 25-25-00015- Keramikfliesen 025 Zimmer -112Asbest kein Asbest NWG 0,001% nachgewiesen
1. UG Probe 53 unter BK5/ Estrich 25-25-00015- Betonestrich 026 Zimmer -112Asbest kein Asbest NWG 0,001% nachgewiesen

Seite 18 von 18



Anlage 4

Bohrkern Schichtenaufbau

Schichtenaufbau Bodenaufbau – Bohrkern 1

Projekt-Nr.: BB1923

Projekt: Gutshaus Perwenitz

Adresse: Perwenitzer Dorfstraße 13, 14621 Schönwalde - Perwenitz

Probenahmeort: Erdgeschoss, WC 005

Bauteil: Boden

Probenahmedatum: 22.01.2025

Aufbau Boden

Schicht Material Schichtdicke Befund

BK1: 1 ca. 0,5 cm - Keramikfliesen BK1, Probe 45: Chrysotil-Asbest 2 ca. 0,5 cm Fliesenkleber nachgewiesen BK1: 3 ab ca. 1 cm - Parkett

Fotodokumentation – Schichtenaufbau

  1. Keramikfliese

  2. Fliesenkleber

3.Parkett

BB1923 | Schichtenaufbau Bohrkerne Gutshaus Perwenitz 1 | 5

Schichtenaufbau Bodenaufbau – Bohrkern 2

Projekt-Nr.: BB1923

Projekt: Gutshaus Perwenitz

Adresse: Perwenitzer Dorfstraße 13, 14621 Schönwalde - Perwenitz Probenahmeort: 1. Obergeschoss, WC 113

Bauteil: Boden

Probenahmedatum: 22.01.2025

Aufbau Boden

Schicht Material Schichtdicke Befund

BK2: 1 ca. 0,5 cm - Keramikfliese BK2, Probe 46: kein Asbest 2 ca. 0,5 cm Fliesenkleber nachgewiesen BK2, Probe 47: kein Asbest 3 ca. 1 cm Ausgleichsmasse nachgewiesen

BK2, Probe 48: kein Asbest 4 Ausgleichsmasse mit blauer ca. 0,2 cm nachgewiesen Trennschicht auf Keramikfliesen BK2: kein Asbest 5 ab ca. 2,2 cm Keramikfliese nachgewiesen BK2: 6 - Estrich

Fotodokumentation – Schichtenaufbau

  1. Keramikfliese

  2. Fliesenkleber

  3. Ausgleichsmasse

  4. Blaue Trennschicht auf Keramikfliese

  5. Estrich

BB1923 | Schichtenaufbau Bohrkerne Gutshaus Perwenitz 2 | 5

Schichtenaufbau Wandaufbau – Bohrkern 3

Projekt-Nr.: BB1923

Projekt: Gutshaus Perwenitz

Adresse: Perwenitzer Dorfstraße 13, 14621 Schönwalde - Perwenitz

Probenahmeort: 1. Obergeschoss, Zimmer 116

Bauteil: 2. Wand v. links

Probenahmedatum: 22.01.2025

Aufbau Innenwand

Schicht Material Schichtdicke Befund

BK3: 1 ca. 0,1 cm - Raufasertapete

BK3, Probe 49, 50: RC-3, 2 ca. 28 cm Putz auf Ziegel gefährlicher Abfall

BK3: 3 ca. 1 cm - Putz auf Raufasertapete

Fotodokumentation – Schichtenaufbau

  1. Raufasertapete

2.Putz auf Ziegel

BB1923 | Schichtenaufbau Bohrkerne Gutshaus Perwenitz 3 | 5

Schichtenaufbau Wandaufbau – Bohrkern 4

Projekt-Nr.: BB1923

Projekt: Gutshaus Perwenitz

Adresse: Perwenitzer Dorfstraße 13, 14621 Schönwalde - Perwenitz

Probenahmeort: 1. Obergeschoss, Zimmer 116

Bauteil: 4. Wand v. links

Probenahmedatum: 22.01.2025

Aufbau Innenwand

Schicht Material Schichtdicke Befund

BK4: 1 ca. 3 cm - Tapete auf Gipskarton BK4, Probe 26: 2 ca. 5 cm KMF nachgewiesen Dämmung BK4: 3 ca. 3 cm - Tapete auf Gipskarton

Fotodokumentation – Schichtenaufbau

  1. Tapete auf Gipskarton

  2. Dämmwolle

  3. Tapete auf Gipskarton

BB1923 | Schichtenaufbau Bohrkerne Gutshaus Perwenitz 4 | 5

Schichtenaufbau Bodenaufbau – Bohrkern 5

Projekt-Nr.: BB1923

Projekt: Gutshaus Perwenitz

Adresse: Perwenitzer Dorfstraße 13, 14621 Schönwalde - Perwenitz Probenahmeort: Kellergeschoss, Zimmer -112

Bauteil: Boden

Probenahmedatum: 22.01.2025

Aufbau Deckenunterseite

Schicht Material Schichtdicke Befund

BK5 1 ca. 1 cm - Keramikfliesen

BK5, Probe 52 kein Asbest 2 ca. 1,5 cm Betonestrich nachgewiesen

BK5, Probe 53 kein Asbest 3 ca. 3 cm Estrich nachgewiesen

Fotodokumentation – Schichtenaufbau

  1. Keramikfliesen

  2. Betonestrich

  3. Estrich

BB1923 | Schichtenaufbau Bohrkerne Gutshaus Perwenitz 5 | 5

Anlage 5

Probenahmepläne

Legende - Probenahmepunkte

MP01 Materialprobe, Einzelprobe

MiP01 Materialprobe, Mischprobe aus max. 5 Einzelproben

BK01 Kernbohrung

P01 positiver Befund P01 negativer Befund 1 Parameter 1 Parameter Treppe P 42 BF: 3,97 -113 -2,57 P01 positiver Befund P01 negativer Befund B: Kalksandstein; Beton 2 Parameter 2 Parameter P 43 W: Kalksandstein; Beton D: Verputz

P01 positiver Befund P01 negativer Befund 3 Parameter 3 Parameter

OKFB = -2.57

Legende - Parameter

UKDE = -0.32 UKDE = -0.30 UKDE = -0.29 UKDE = -0.27 UKDE = -0.29 UKDE = -0.31 UKDE = -0.30 UKDE = -0.29 UKDE = -0.31 UKDE = -0.30

UKDE = -0.77 Asbest Sulfate, Chloride etc.

  • Wandputz Zimmer KMF / WHO- Fasern Zimmer BF:28,39 Zimmer Zimmer EBV | AVV B B D W - F : : 1 : : 0 4 F A A 2 8 l , n n i 4 e s s 5 s t t r r e i i - c c n 2 h h ,85 R B D W - : H : 1 : : 0 B 2 A A 7 , e n n 5 t s s 3 o t t 0 n r r i i m - c c 2 h h m ,84 B D B W - : F : 1 : : 0 2 B A A 1 9 e , n n 8 t s s o 2 t t n r r i i - c c 2 h h ,84 B B Z W - F : 1 i : : m 1 2 B A 2 0 m e , n 1 t s o 9 e t n ri - r c 2 h ,84 B B D W - F : : 1 : : 1 1 F A A 2 1 l n n , i 5 e s s 5 s t t r r e i i - c c n 2 h h ,82 PAK: B ∑ ( P a A )P K > > 5 1 0 0 0 m m g/ g k / g k g T S TS Schwermetalle (Blei) U O K K D F E B = = - - 0 2 . . 3 8 4 5 U O K K D F E B = = - - 0 2 . . 3 8 1 4 U O K K D F E B = = - - 0 2 . . 3 8 1 4 U O K K D F E B = = - - 0 2 . . D3 8 2 4 : Anstrich U O K K D F E B = = - - 0 2 . . 3 8 2 2 U O K K D F E B = = - - 0 2 . . 7 7 9 6 U O K K D F E B = = - - 0 2 . . 3 8 1 2 Rückstellprobe

Zimmer BF: 16,30 -112 -2,82 BK 5

B: Fliesen W: Anstrich D: Anstrich P 52

UKDE = -0.31 UKDE = -0.32 UKDE = -0.31 UKDE = -0.32 UKDE = -0.31 UKDE = -0.31 UKDE = -0.31 UKDE = -0.32 UKDE = -0.31 UKDE = -0.31

P 53 U O K K D FB E = = - - 2 0 . . 8 3 4 1 F BF lu : 3 r 2,60 Treppe U O K K D F E B = = - - 0 2 . . 3 8 1 1 -102 -2,50 U O K K D FB E = = - - 2 0 . . 8 3 4 3 B - F 1 3 0 ,4 1 6 Var. UKDE = -0.31 U O K K D FB E = = - - 2 0 . . 8 3 4 0 B W : : F A l n ie s s tr e ic n h U O K K D F E B = = - - 0 2 . . 3 8 1 1B Fliesen; Holz; Anstr O ic K h FB = -2.81 D: Anstrich W Anstrich D Verputz

UKDE = -0.30 UKDE = -0.32 UKDE = -0.33 UKDE = -0.28 UKDE = -0.30 UKDE = -0.31 Zimmer OKFB = -2.81 OKFB = -2.81 P 42 BF:42,29 RH:2,520mm Zimmer Zimmer -106 -2,84 BF: 21,35 BF 21,28 B D W : : : F K A l a n ie l s k s t s r e i a c n n h dstein; A U O n K K s D F t B E ri c = = h - - 2 0 . . 8 3 4 2 B D W - : : 1 : 0 B A A 4 e n n t s s o t t n r r i i - c c 2 h h ,84 B D W -10 F A A 3 l n n ie s s s t t r r e i i c c n V h h ar. Benennung P E r h o e b m e a n l a ig h e m s e G st u e t l s le h n a u m s i t P A e n rw al e y n s i e tz ergebnisse UKDE = -0.30 Zimmer UKDE = -0.29 UKDE = -0.31 UKDE = -0.28 OKFB = -2.84 BF: 19,97 OKFB = -2.84 OKFB = -2.82 OKFB = -2.81 Kellergeschoss -105 -2,84 Projekt B W : : B A e n t s o t n rich Schadstoffuntersuchung UKDE = -0.28 D: Anstrich UKDE = -0.28 UKDE = -0.28 UKDE = -0.27 U O K K D FB E = = - - 2 0 . . 8 2 2 8 U O K K D F E B = = - - 0 2 . . 2 8 8 1 U O K K D FB E = = - - 2 0 . . 8 2 0 9 Perwenitzer Dorfstraße 13 14621 Schönwalde - Perwenitz

Auftraggebende Gemeinde Schönwalde - Glien Berliner Allee 7 14621 Schönwalde Glien

Competenza GmbH Niederlassung Berlin Schnellerstraße 141 | 12439 Berlin

Maßstab Bearbeiterin Plangröße

  • M.Eng. M.Henze A3 Datum Zeichnerin Anlage 20.02.25 M.Eng. M.Henze 1

Datei

Projekt-Nr. BB1923

UOKKDFBE == 03..0713 Entree UOKKDFBE == 03..0724

BF: 35,70 001 0,01

B: Fliesen W:Anstrich D: Anstrich

UOKKDFBE == 03..0730

UOKKDFBE == 03..0731 UOKKDFBE == 03..0742

UKDE = 3.43

Zimmer Zimmer Zimmer BF: 46,43 B R 0 F H : 0 :2 4 7 , 2 6 , 4 0 0 5 m 0, m 31 B 0 F: 0 3 8 0,34 0,01 B 0 : 1 L 3 inoleu 0 m ,31 B D W : : : P A V a n e r s r k p t e r u i t c t t z h B D W : : : L A A i n n n s s o t t l r r e i i c c u h h m D W UO : K : KDFBE A A == n n 03 s s ..06 t t r r 18 i i c c h h UOKKDFBE == 03..0218

UOKKDFBE == 03..0405

Küche BF: 9,35 014 0,01 Zimmer F R BF H lu : : r 3 5 / , 7 6 , T 2 5 0 1 r m e m ppe UKDE = 3.63 UKDE = 3.66 F BF lu : 1 r 3 / , 0 T 6 reppe B D W : : : L A A i n n n s s o t t l r r e i i c c u h h m

R

D B B W 0 F

: H

: : :

0 :

P 3 3 6 A V , 2

a n e 4 ,

r s r 6 2

k p t 0 3

e r u i m

  • t c t 0 t z h m ,01 B R W F H : : C 2 2 , , 7 9 8 40mm D B UO W 0 KK : : : DF 0 BE F 2 A V == l 03 n e ie .. s r 06 s p 02 tr e u ic n 0

tz h ,0

; 0 Holz UOKKDFBE == 03..0416 B Z 0 F i : m 0 2 9 8 m ,27 er 0,01 B Z 0 F i : m 1 1 1 8 m ,92 er 0,00 B D W U 0 O : : : KK 1 DFBE F 2 A A == l n n i e 03 s s s .. t t 07 r r e 11 i i c c n 0

h h ,00

Lag UOKK

e DF

r BE == 03..0216 UOKKDFBE == -30.4.051 UO R D B B K W W KD 0 F F : H : : BE : 0 : C == F 9 3 5 A V 03. , , l . n e 04 i 1 4 e 15 s r 1 4 s p t 0 r e u i m c n 0 tz h , m 0 ; 1 Fliesen B D W 0 : : : 0 F 4 V A l e n ie r s s p tr e u ic n 0 tz h ,0 ; 1 Fliesen F R B 0 F H lu : 0 : r 2 8 3 , , 9 3 5 2 0m 0, m 00 K B B D W 0 F : : ü : : 1 8 c L 0 A V , h 1 i n e n 2 s r e o p t l r e u ic u 0 tz h m ,0 ; 1 Fl B D i W e : : s : en L A A i UO n n n K s s K o D t t F l r r e BE i i c c u == h h m 03..0417 UO B D W KK : : DF : BE == L A A 03 i n n n ..06 s s o 13 t t l r r e i i c c u h h m B B D W 0 F : : : : 1 UO 1 KK F 5 A A 2 DF l , n n i BE 4 e s s 0 s == t t r r e 03 i i c c n . 0 .02 h h ; , 14 0 B 0 eton UOKKDFBE == 02..0915 D B W : : : F AV l ne ie sr s ptr e uic n tzh UKDE = 2.45 UKDE = 2.20 OKB = -0.96 OKB = -0.97 OKB = -0.97 UOKKDFBE == 02..0915 UKDE = 3.64 UKDE = 3.64

OKB = -0.06 OKB = -0.08

2,305 43

270,01

03 05

707,5

34

903,1

16

557,3

25 94

591,3

5

655,2

06,1

34 Legende - Probenahmepunkte

MP01 Materialprobe, Einzelprobe

MiP01 Materialprobe, Mischprobe aus max. 5 Einzelproben

BK01 Kernbohrung

P01 positiver Befund P01 negativer Befund 1 Parameter 1 Parameter MiP02 MiP02 P 12 P 13

P01 positiver Befund P01 negativer Befund 2 Parameter 2 Parameter

MiP01 P 1 P01 positiver Befund P01 negativer Befund 3 Parameter 3 Parameter

Legende - Parameter

MiP01 P 5 Asbest Sulfate, Chloride etc.

  • Wandputz KMF / WHO- Fasern EBV | AVV PAK: ∑PAK > 100 mg/kg TS B(a)P > 50 mg/kg TS Schwermetalle (Blei)

Rückstellprobe

MiP01 P 2

Benennung Probenahmestellen mit Analyseergebnisse Ehemaliges Gutshaus Perwenitz Erdgeschoss

Projekt Schadstoffuntersuchung Perwenitzer Dorfstraße 13 14621 Schönwalde - Perwenitz

Auftraggebende Gemeinde Schönwalde - Glien Berliner Allee 7 14621 Schönwalde Glien

Competenza GmbH MiP01 MiP01 MiP02 MiP02 MiP02 Niederlassung Berlin P 8 P 4 P 3 P 6 P 7 BK 1 P 14 P 11 P 10 Schnellerstraße 141 | 12439 Berlin

P 45 Maßstab Bearbeiterin Plangröße P 9

  • M.Eng. M.Henze A3 Datum Zeichner:in Anlage 20.02.25 M.Eng. M.Henze 1

Datei

Projekt-Nr. BB1923

OKFB = 4.07 OKFB = 4.09

Balkon BF: 44,13 115 Var.

B: Fliesen OKFB = 4.16 W: Nicht definiert D: Nicht definiert

OKFB = 4.15 OKFB = 4.17

UKDE = 7.42 OKFB = 4.06 OKFB = 4.04 OKFB = 4.04 OKFB = 4.04 UKDE = 7.45 UKDE = 7.42 UKDE = 7.41 OKFB = 4.04 U O K K D FB E = = 4 7 . . 0 4 6 1 B B W W 1 F : : : 1 C 7 4 F A ,3 l n i 5 e s s tr e ic n 4 h ,0 ; 5 Fliesen B B D Z W 1 F : : i : : 1 m 5 2 T A A 7 m e , n n 8 p s s 2 e p t t r r i i i c r c c V h h h ar. B B D Z W 1 F : : i : : 1 m 4 6 T A A 0 m e , n n 2 p s s 4 e p t t r r i i i c r c c V h h h ar. B B D Z W 1 F : : i : : 1 m 2 7 T A A 0 m e n n ,1 p s s 7 e p t t r r i i i c r c c V h h h ar. D B B W W 1 F : : : : 0 C 7 4 F A A ,7 l n n i 7 e s s s t t r r e i i c c n 4 h h ,0 ; U O 6 F K Kl D FieB E s = = e 4 7 n. . 0 4 7 2 D: Anstrich UKDE = 7.42 UKDE = 7.42 UKDE = 7.39 UKDE = 7.08 UKDE = 7.22 UKDE = 7.41 UKDE = 7.40 OKFB = 4.05 OKFB = 4.02 OKFB = 4.03 U O K K D FB E = = 4 7 . . 0 4 7 1 B W 1 F: 1 C 6 3 ,69 4,06 F B 1 F lu : 0 4 r 2 ,54 4,06 U O K K D FB E = = 4 7 . . 0 1 7 8 B W 1 F: 0 C 3 3 ,36 4,06 UKDE = 7.39 OK D B W FB : : : = 4 F A A .0 l n n 5 ie s s s t t r r e i i c c n h h ; Fliesen OKFB = 4.04 U O K K D FB E = = 4 7 . . 0 4 3 2 U O K K D FB E = = 4 7 . . 0 4 3 1 OKFB = 4.04 B D W : : : F A A l n n ie s s s t t r r e i i c c n O h h K ; F B F l = ie 4 s .0 e 4 n U O K K D FB E = = 4 7 U . . 0 2 K 7 3 DE = 7.24 UKDE = 7.25 D B W : : : F A A l n n ie s s s t t r r e i i c c n h h ; Fliesen

UKDE = 7.14 UKDE = 7.25 UKDE = 7.25 UKDE = 7.25 OKFB = 4.04 OKFB = 4.03 U O K K D FB E = = 4 7 . . 0 4 4 5 Flur U O K K D FB E = = 4 7 . . 0 4 5 4 BF: 13,64

Bad/WC F BF lu : 2 r 7,64 B 1

: 05

Teppic V

h ar. U O K K D FB E = = 4 7 . . 0 4 4 2 UOKKDFBE == 47..0454 UOKKDFBE == 47..0472 B R F H : :3 6 , , 3 2 5 0 0mm 108 Var. U O K K D FB E = = 4 7 . . 0 4 4 4 D W : : A A n n s s t t r r i i c c h h U O K K D FB E = = 4 7 . . 0 4 5 3 B 1 : 10 Fliesen 4,06 Zimmer D B W : : : T A A e n n p s s p t t r r i i i c c c h h h UKDE = 7.45 UKDE = 7.40 UKDE = 7.42 OKFB = 4.03 OKF D W B : : = 4. A A 04 n n s s t t r r i i c c h h ; Fliesen B 1 F 0 51 9 ,44 Var. U O K K D FB E = = 4 7 . . 0 3 3 7 UKDE = 7.25 Zimmer Zimmer B D W T A V e n e p s rp p tr u i i c c tz h h U O K K D FB E = = 4 7 . . 0 2 4 0 B 1 F: 0 2 7 2,57 4,02 B 1 F: 0 1 6 4,77 4,02 B T F r : e 1 p 3 p ,4 e 5 UKDE = 7.44 B D W : : : P A A a n n r s s k t t e r r i i t c c t h h U O K K D FB E = = 4 7 . . 0 4 3 2 D B W : : : P A A a n n r s s k t t e r r i i t c c t h h U O K K D FB E = = 4 7 . . 0 4 3 3 R 1 H 0 : 1 3,390m 4, m 04

OKFB = 5.89 B: Parkett W: Anstrich D: Anstrich UKDE = 7.11

OKFB = 4.05 OKFB = 4.03 U U O K K K D D F E B E = = = 7 4 7 . . . 2 0 4 9 4 2 UKDE = 7.45 UKDE = 7.45 UKDE = 7.45 UKDE = 7.44 24.7 = EDKU

24.7 = EDKU 14.7 = EDKU

93.7 = EDKU

24.7 = EDKU 40.4 = BFKO OKFB = 4.02 83.7 = EDKU 20.4 = BFKO 24.7 = EDKU

83.7 = EDKU 40.4 = BFKO 34.7 = EDKU

22.7 = EDKU 22.7 = EDKU

22.7 = EDKU 22.7 = EDKU 22.7 = EDKU 02.7 = EDKU

52.7 = EDKU Legende - Probenahmepunkte

MP01 Materialprobe, Einzelprobe

MiP01 Materialprobe, Mischprobe aus max. 5 Einzelproben

BK01 Kernbohrung

BK 3 BK 4

P 49 P 51

P01 positiver Befund P01 negativer Befund P 50 1 Parameter 1 Parameter MiP03 MiP03 MiP03 P 21 P 24 P 22 P 23 P01 positiver Befund P01 negativer Befund 2 Parameter 2 Parameter

P01 positiver Befund P01 negativer Befund 3 Parameter 3 Parameter

Legende - Parameter P 26 Asbest Sulfate, Chloride etc. - Wandputz KMF / WHO- Fasern EBV | AVV

PAK: ∑PAK > 100 mg/kg TS B(a)P > 50 mg/kg TS Schwermetalle (Blei) BK 2 Rückstellprobe P 46 P 47

P 48

Benennung Probenahmestellen mit Analyseergebnisse Ehemaliges Gutshaus Perwenitz

  1. Obergeschoss Projekt Schadstoffuntersuchung Perwenitzer Dorfstraße 13 14621 Schönwalde - Perwenitz

Auftraggebende Gemeinde Schönwalde - Glien MiP03 MiP03 Berliner Allee 7 P 15 P 25 P 19 P 20 P 17 P 18 14621 Schönwalde Glien

P 16

Competenza GmbH Niederlassung Berlin Schnellerstraße 141 | 12439 Berlin

Maßstab Bearbeiterin Plangröße

  • M.Eng. M. Henze A3 Datum Zeichner:in Anlage 20.02.25 M.Eng. M. Henze 1

Datei

Projekt-Nr. BB1923

OKFB = 7.81 OKFB = 7.75

Bad; WC BF: 8,64 210 7,78 B: FliesenOKFB = 7.78 W: Anstrich; Fliesen D: Anstrich UKBI = +10.37 UKBI = +10.37 UKDE = 10.74 Zimmer Zimmer UKDE = 10.18 UKDE = 10.20 B Z 2 F i : m 0 1 6 4 m 4,0 e 4 r Var. B D B W 2 : F : : : 0 1 T A A 7 9 e , n n 8 p s s 0 p t t r r i i i c c c V h h h ar. U O K K D FB E = = 7 1 . 0 7 . 7 51 B B D W 2 F : : : : 0 3 P A A 8 2 a , n n 3 r s s k 8 t t e r r i i t c c V t h h ; a T r e . ppich U O K K D FB E F = = l 7 1 u . 0 7 . r 5 51 Flur UKDE = 10.08 B R Z F H i : m :2 8 m , , 7 5 4 1 e 0m r m B D W : : : P P P a a a r r r k k k e e e t t t t t t ; Anstrich B 2 F: 0 1 2 6,43 Var. B 2 F: 0 2 9 ,83 Var. U O K K D FB E = = 7 1 . 0 7 . 5 53 U O K K D F E B = = 1 7 0 . . 7 5 9 3 B 2 : 1 T 1 eppic 7 h ,79 B W : : T A e n p s p tr i i c c h h B W : : T A e n p s p tr i i c c h h D W : : A A n n s s t t r r i i c c h h ; Fliesen D: Anstrich D: Anstrich UKBI = +10.41 OKFB = 7.77 OKFB = 7.77 OKFB = 7.75 OKFB = 7.75 UKBI = +10.40 UKBI = +10.41 UKBI = +10.38 U O K K D FB E = = 7 1 . 0 7 . 6 51 U O K K D F E B = = 1 7 0 . . 7 5 6 3 OKFB = 7.76 OKFB = 7.75

UKDE = 10.77 OKFB = 7.78 U O K K D FB E = = 7 1 . 0 7 . 5 51 OKFB = 7.75

U O K K D FB E = = 7 1 . 0 7 . 6 51 U O K K D F E B = = 1 7 0 . . 7 5 6 3 OKFB = 7.76 OKFB = 7.75

OKFB = 7.75 OKFB = 7.74 OKFB = 7.74 UKDE = 10.50 UKDE = 10.52 OKFB = 7.74 OKFB = 7.76

Treppe UKDE = 10.51 UKDE = 10.51 Zimmer BF: 12,62 UKDE = 10.76 UKBI = +10.39 UKBI = +10.37 B Z F i : m 13 m ,99 er OKFB = 7.77 OKFB = 7.74 B Z F i : m 10 m ,58 er B 2 F: 0 2 3 2,46 Var. 201 Var. 205 Var. 204 Var. B W : : P A a n r s k t e ri t c t h OKFB = 7.75 B D W : : : P A A a n n r s s k t t e r r i i t c c t h h B: Teppich B: Teppich D: Anstrich W: Anstrich W: Anstrich D: Anstrich D: Anstrich OKFB = 5.89

OKFB = 7.76

OKFB = 7.75

OKFB = 7.77 OKFB = 7.80 OKFB = 7.76 OKFB = 7.76 93.01+ = IBKU

93.01+ = IBKU 06.01+ = IBKU

16.01+ = IBKU 75.01+ = IBKU

75.01+ = IBKU 55.01+ = IBKU

75.01+ = IBKU 65.01+ = IBKU

75.01+ = IBKU 65.01+ = IBKU

55.01+ = IBKU 55.01+ = IBKU

75.01+ = IBKU 55.01+ = IBKU

75.01+ = IBKU 55.01+ = IBKU

65.01+ = IBKU 65.01+ = IBKU

55.01+ = IBKU 55.01+ = IBKU

55.01+ = IBKU 37.01 = EDKU

37.01 = EDKU 05.01+ = IBKU

05.01+ = IBKU 97.7 = BFKO OKFB = 7.78

77.7 = BFKO

OKFB = 7.78 OKFB = 7.75

OKFB = 7.75 OKFB = 7.75 OKFB = 7.76 OKFB = 7.77

47.7 = BFKO

OKFB = 7.76 47.7 = BFKO

OKFB = 7.76 Legende - Probenahmepunkte

MP01 Materialprobe, Einzelprobe

MiP01 Materialprobe, Mischprobe aus max. 5 Einzelproben

BK01 Kernbohrung

MiP04 MiP04 P01 positiver Befund P01 negativer Befund P 38 MP 37 P 39 P 30 P 32 P 36 P 31 1 Parameter 1 Parameter

P 33 MP01 positiver Befund MP01 negativer Befund 2 Parameter 2 Parameter

MP01 positiver Befund MP01 negativer Befund 3 Parameter 3 Parameter

Legende - Parameter

Asbest Sulfate, Chloride etc.

  • Wandputz KMF / WHO- Fasern EBV | AVV PAK: ∑PAK > 100 mg/kg TS B(a)P > 50 mg/kg TS Schwermetalle (Blei) Rückstellprobe

Benennung Probenahmestellen mit Analyseergebnisse Ehemaliges Gutshaus Perwenitz 2. Obergeschoss | Dachgeschoss

Projekt Schadstoffuntersuchung Perwenitzer Dorfstraße 13 14621 Schönwalde - Perwenitz

Auftraggebende Gemeinde Schönwalde - Glien MiP04 MiP04 MiP04 P 29 P 28 P 35 P 34 P 27 Berliner Allee 7 14621 Schönwalde Glien

Competenza GmbH Niederlassung Berlin Schnellerstraße 141 | 12439 Berlin

Maßstab Bearbeiterin Plangröße

  • M.Eng. M. Henze A3 Datum Zeichnerin Anlage 20.02.25 M.Eng. M. Henze 1

Datei

Projekt-Nr. BB1923

Legende - Probenahmepunkte

MP01 Materialprobe, Einzelprobe

MiP01 Materialprobe, Mischprobe aus max. 5 Einzelproben

BK01 Kernbohrung

P01 positiver Befund P01 negativer Befund 1 Parameter 1 Parameter

MP01 positiver Befund MP01 negativer Befund 2 Parameter 2 Parameter

MP01 positiver Befund MP01 negativer Befund 3 Parameter 3 Parameter

Legende - Parameter

OKFB = +10.77 OKFB = +10.74 Asbest Sulfate, Chloride etc.

  • Wandputz OKFB = +10.79 OKFB = +10.82 KMF / WHO- Fasern EBV | AVV Dachboden PAK: ∑PAK > 100 mg/kg TS B 3 F: 0 1 1 32,58 Var. B(a)P > 50 mg/kg TS Schwermetalle (Blei) B W : : H A o n l s z trich OKFB = +10.77 Rückstellprobe D: Nicht definiert

UKBI = +13.88 UKBI = +13.87 UKBI = +13.88 UKBI = +13.88 UKBI = +12.86 UKBI = +12.86

OKFB = +10.79 OKFB = +10.82

OKFB = +10.78 OKFB = +10.76

Benennung Probenahmestellen mit Analyseergebnisse Ehemaliges Gutshaus Perwenitz Spitzboden

Projekt Schadstoffuntersuchung Perwenitzer Dorfstraße 13 P 40 14621 Schönwalde - Perwenitz MP41 Auftraggebende Gemeinde Schönwalde - Glien Berliner Allee 7 14621 Schönwalde Glien

Competenza GmbH Niederlassung Berlin Schnellerstraße 141 | 12439 Berlin

angröße A3 nlage 1

Maßstab -Bearbeiterin M.Eng. M. Henze
Datum 20.02.25Zeichnerin M.Eng. M. Henze

Datei

Projekt-Nr. BB1923

Anlage 6

Orientierende Auswertung

nach EBV / AVV-Analytik

Orientierende Auswertung nach EBV/AVV-Analytik

2504012X-001a, BC20957.7 Probe 49
Chemische Untersuchung und Bewertung von Recyclingbaustoffen / Bauschutt (gem. Vollzugshinweise zur Zuordnung von Abfällen zu den Abfallarten eines Spiegeleintrages in der Abfallverzeichnis-Verordnung(AVV)für „Recyclingbaustoffe/nicht aufbereiteten Bauschutt“ der SenMVKU). Stand 06.10.2023. Parameter nach AVV Anlage V, Tabelle 1 sowie Mindestuntersuchungsumfang zu den in Anlage IV Tabelle 4 genannten Schwellenwerten in Verbindung mit der Anlage 1, Tabelle 1 der Ersatzbaustoffverordnung (EBV).
Projekt:Gutshaus Perwenitz
Projekt-Nr.:BB1923Veranlasser:Gemeinde Schönwalde - Glien, Berliner Allee 7, 14621 Schönwalde-Glien
Probenherkunft:Perwenitzer Dorfstraße 13 - Schönwalde, PerwenitzAbfallart / allgemeine Beschreibung:Ziegelbruch
Prüfbericht-Nr.:2504012XDatum:10.02.2025
ZuordnungswerteFeststofffür Recyclingbaustoffe/nicht aufbereiteten Bauschutt (nach EBV und AVV)
Einbauklasse nach EBVSchwellen-Analyseergebnisse
ParameterEinheitRC-1RC-2RC-3werte nach AVV*2504012X-001a, BC20957.7 Probe 49
Trockenrückstand%-100
Cyanide gesamtmg/kg TS10u.d.B.
Antimonmg/kg TS-u.d.B.
Arsenmg/kg TS150u.d.B.
Bleimg/kg TS7005,1
Cadmiummg/kg TS100,14
Chrommg/kg TS60022
Kupfermg/kg TS3205,6
Nickelmg/kg TS3509,5
Quecksilbermg/kg TS5u.d.B.
Thalliummg/kg TS7u.d.B.
Zinkmg/kg TS120031
Zinnmg/kg TS-n.a.
EOXmg/kg TS10u.d.B.
MKW (C10-C40)mg/kg TS2000u.d.B.
MKW (C10-C22)mg/kg TS1000u.d.B.
∑ PAK nach EPA 16mg/kg TS101520200,033
∑ PCB 7mg/kg TS0,5n.b.
Bewertung Feststoff:RC-1

u.d.B.: unterhalb der Bestimmungsgrenze; n.a. = nicht analysiert; n.b. = nicht berechenbar (als u.d.B. zu bewerten) PAK : Konzentration von 16 Polycyclischen Aromatischen Kohlenwasserstoffen 16 Seite 1 von 2

ZuordnungswerteEluatfür Recyclingbaustoffe/nicht aufbereiteten Bauschutt (nach EBV und AVV)
Einbauklasse nach EBVSchwellen-Analyseergebnisse
ParameterEinheitRC-1RC-2RC-3werte nach AVV*2504012X-001a, BC20957.7 Probe 49
pH-Wert**6-136-136-136-139,6
el. Leitfähigkeit**µS/cm2500320010000100002100
pH nach CO 2 Begasung6-136-136-136-13n.a.
el. Leitfähigkeit nach CO Begasung 2µS/cm250032001000010000n.a.
Sulfatmg/l6001.0003.5003.5001500
Cyanide (ges.)mg/l0,05u.d.B.
Antimonµg/l15u.d.B.
Arsenµg/l1003,1
Bleiµg/l470u.d.B.
Cadmiumµg/l15u.d.B.
Chrom (ges.)µg/l15044090090050
Kupferµg/l110250500500u.d.B.
Molybdänµg/l11031
Nickelµg/l280u.d.B.
Quecksilberµg/l1u.d.B.
Thalliumµg/l2u.d.B.
Vanadiumµg/l12070013501350900
Zinkµg/l160033
MKWmg/l0,31u.d.B.
Phenolemg/l2u.d.B.
PAK 15µg/l4825254,1075
Bewertung Eluat:RC-3
u.d.B. = kleiner Bestimmungsgrenze; n.a. = nicht analysiert PAK : ohne Naphthalin und Methylnaphthaline 15sgrenze; n.a. = nicht analysiert
Bewertung gem. Ersatzbaustoffverordnung und AVV:
Bemerkung:
Das Material wird vorbehaltlich der Bestätigung durch d eingestuft. Die Einstufung erfolgte ausschließlich anhand der che

*AVV Die Überschreitung der Parameter gemäß AVV führt zur Einstufung als gefährlicher Abfall. **Wenn es sich um reines, frisch gebrochenes Betonmaterial handelt, können die Materialwerte "pH- Wert" und "elektr. Leitfähigkeit" vernachlässigt werden, sofern die anderen Materialwerte für Recycling- Baustoffe der jeweiligen Materialklasse gemäß Anlage 1 Tabelle 1 eingehalten werden.

Seite 2 von 2

Gutshaus Perwenitz | orientierende Auswertung
Chemische Untersuchung und Bewertung von Recyclingbaustoffen / Bauschutt (gem. Deponieverordnung, Stand 27. September 2017) Stand 08.07.2024.
Projekt:Gutshaus Perwenitz
Projekt-Nr.:BB1923Proben- art:Putz mit Ziegelbruch
Prüfbericht-Nr.:2504013XDatum:13.02.2025
ZuordnungswerteFeststofffür Recyclingbaustoffe/nicht aufbereiteten Bauschutt (n. DepV)
Klassen der DeponierverordnungAnalyse- ergebnisse
ParameterEinheitDK 0DK IDK IIDK III2504013X- 001a
Glühverlust%≤ 3≤ 3≤ 5≤ 101,7
TOC%≤ 1≤ 1≤ 3≤ 60,21
Summe BTEXmg/kg TS≤ 6n.a.
Summe PCBmg/kg TS≤ 1n.a.
KW/GC (C10-C40)mg/kg TS≤ 500n.a.
Summe PAKmg/kg TS≤ 30n.a.
Benzo(a)pyrenmg/kg TSn.a.
Säureneutralistions- kapazität (pKs)mmol/kgn.a.
Extrahierb. lipophile Stoffe%≤ 0,1≤ 0,4≤ 0,8≤ 4n.a.
Bleimg/kg Ts.12
Cadmiummg/kg Ts.0,24
Chrom (ges.)mg/kg Ts.7,5
Kupfermg/kg Ts.5,4
Nickelmg/kg Ts.5,2
Quecksilbermg/kg Ts.< BG
Zinkmg/kg Ts.360
Bewertung Feststoff:gefährlicher Abfall

< BG = kleiner Bestimmungsgrenze; n.a. = nicht analysiert

Seite 1 von 2

ZuordnungswerteEluatfür Recyclingbaustoffe/nicht aufbereiteten Bauschutt (n. DepV)
Klassen der DeponierverordnungAnalyse- ergebnisse
ParameterEinheitDK 0DK IDK IIDK III2504013X- 001a
pH-Wert-5,5-135,5-135,5-134-139,4
DOCmg/l≤ 50≤ 50≤ 80≤ 100110
Phenolindexmg/l≤ 0,1≤ 0,2≤ 50≤ 100n.a.
Arsenmg/l≤ 0,05≤ 0,2≤ 0,2≤ 2,5< BG
Bleimg/l≤ 0,05≤ 0,2≤ 1≤ 5< BG
Cadmiummg/l≤ 0,004≤ 0,05≤ 0,1≤ 0,5< BG
Kupfermg/l≤ 0,2≤ 1≤ 5≤ 1013
Nickelmg/l≤ 0,04≤ 0,2≤ 1≤ 4< BG
Quecksilbermg/l≤ 0,001≤ 0,005≤ 0,02≤ 0,2< BG
Zinkmg/l≤ 0,4≤ 2≤ 5≤ 20< BG
Chloridmg/l≤ 80≤ 1.500≤ 1.500≤ 2.50037
Sulfatmg/l≤ 100≤ 2.000≤ 2.000≤ 5.000390
Cyanide l. freisetzbarmg/l≤ 0,01≤ 0,1≤ 0,5≤ 1n.a.
Fluoridmg/l≤ 1≤ 5≤ 15≤ 50n.a.
Bariummg/l≤ 2≤ 5≤ 10≤ 30n.a.
Chrom gesamtmg/l≤ 0,05≤ 0,3≤ 1≤ 715
Molybdänmg/l≤ 0,05≤ 0,3≤ 1≤ 3n.a.
Antimonmg/l≤ 0,006≤ 0,03≤ 0,07≤ 0,5n.a.
Selenmg/l≤ 0,01≤ 0,03≤ 0,05≤ 0,7n.a.
Gesamtgehalt an gel. Feststoffenmg/l≤ 400≤ 3.000≤ 6.000≤ 10.000n.a.
El. LeitfähigkeitµS/cm970
Bewertung Eluat:gefährlicher Abfall

< BG = kleiner Bestimmungsgrenze; n.a. = nicht analysiert

Seite 2 von 2

Alle Unterlagen dieser Ausschreibung