190620 Bericht Schadstoffuntersuchung Jugendclub Stotternheim rev01.pdf

Abbrucharbeiten für den Ersatzanbau des Freizeittreffs Stotternheim

Extrahierter Dokumenttext · Stand: 17.09.2026, 10:19 (Europe/Berlin)

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ERCOSPLAN Umwelt Consulting GmbH

Sanierung Jugendclub in Erfurt-

Arnstädter Straße 28 99096 Erfurt

Stotternheim Deutschland

Tel.: +49 361 3810 700 Fax: +49 361 3810 705 E-Mail: umwelt@ercosplan.com Web: www.ercosplan.de/euc

Kurzbericht zu orientieren- Geschäftsführer:

Dipl.-Ing. Anke Kröger-Herke

den Schadstoffuntersu-

chung Bausubstanz

Dieser Bericht beinhaltet 13 Seiten 3 Anlagenkomplexe

Auftraggeber: Landeshauptstadt Erfurt Stadtverwaltung Amt für Grundstücks- und Gebäudeverwaltung Löberwallgraben 19 99096 Erfurt

Auftragnehmer: ERCOSPLAN Umwelt Consulting GmbH Arnstädter Straße 28 99096 Erfurt

Projektnummer: EU-026-19

Exemplar: …. von 3

Erfurt, den 20.06.2019

Dipl.-Ing. Anke Kröger-Herke Geschäftsführer

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Abbruch Baracke Jugendclub, Erfurt-Stotternheim Kurzbericht zu orientierenden Schadstoffuntersuchungen EU-026-19

Inhaltsverzeichnis

  1. Ausgangssituation und Aufgabenstellung 3

  2. Gebäudebeschreibung 4

  3. Durchgeführte Bausubstanzuntersuchungen 7 3.1 Probenahmen 7 3.2 Analysen Sperrschicht 8 3.3 Deklaration Bauschutt 9

  4. Hinweise zur Ausschreibung 12

  5. Literatur 13

Anlagenverzeichnis

Anlage 1. Lagepläne Untersuchungsobjekt und Bohransatzpunkte Anlage 2. Probenahmeprotokolle Anlage 3. Analyseprotokolle

Tabellenverzeichnis

Tabelle 1 Probenbeschreibung 7 Tabelle 2 Beschreibung Bohrkerne 7 Tabelle 3 Mischprobenbildung/ Untersuchungsprogramm 8 Tabelle 4 Chemische Untersuchungsergebnisse Dachpappen/ Sperrschichten 9 Tabelle 5 Analysen rückzubauende Bausubstanz 10 Tabelle 6 Einstufung Proben rückzubauender Bausubstanz 11

Abkürzungsverzeichnis

As Arsen AVV Abfallverzeichnisverordnung BG Bestimmungsgrenze Cd Cadmium Cr Chrom Cu Kupfer DepV Deponieverordnung /L4/ DK Deponieklasse Geb. Gebäude ges. gesamt GOK Geländeoberkante Hg Quecksilber KI-Index Kanzerogenitätsindex KMF Künstliche Mineralfasern (u.a. Kamelit) KrWG Kreislaufwirtschaftsgesetz LAGA Länderarbeitsgemeinschaft Abfall MKW Mineralölkohlenwasserstoffe PAK polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe RC-Material Recyclingmaterial TRGS Technische Regeln Gefahrstoff TS Trockensubstanz

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  1. Ausgangssituation und Aufgabenstellung Durch die Stadt Erfurt, vertreten durch das Amt für Grundstücks- und Gebäudeverwaltung, ist geplant, den Flachbau am Jugendclub in Erfurt-Stotternheim, Walter-Rein-Straße rückzubauen. Teile der Baracke stehen seit längerem leer.

Abbildung 1 Auszug aus dem Katasterplan (Quelle geoproxy), gelb umrandet: Untersuchungs- gegenstand

Vorbereitend zur Planung und Ausschreibung der Rückbauarbeiten soll eine orientierende Schadstoffuntersuchung durchgeführt werden. Die Ergebnisse der im April/ Mai 2019 durchgeführten Untersuchungen werden im vorliegenden Kurzbericht zusammengefasst.

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  1. Gebäudebeschreibung Das Gebäude wurde am 30.04.2019 begangen und begutachtet. Geruchliche Auffälligkeiten oder farbliche Abweichungen, die auf nutzungs- oder bausubstanz- bedingte Schadstoffbelastungen hindeuten können, waren nicht zu verzeichnen.

Asbest  Die Dacheindeckung besteht aus Wellasbestplatten.  Aufgrund des Alters des Bauwerkes ist es nicht auszuschließen, dass z.B.Rohrleitungssysteme oder Heizungsanlagen asbesthaltige Dichtungen (Dichtschnüre) an den Gewinden/ Flanschen etc. enthalten.  Asbest kann in teerhaltigen Dachpappen und Sperrbahnen verbaut worden sein.

Dämmstoffe/ künstliche Mineralfasern (KMF):  Teile der Innenwände sind mit innenliegender Dämmung versehen (s.nachfolgendes Foto links).  Die Decken waren in den einsehbaren Bereichen ungedämmt (s.nachfolgendes Foto rechts).  Rohrleitungen werden vermutlich ebenfalls mit Dämmung versehen sein.  Aufgrund des Alters des Gebäudes kann davon ausgegangen werden, dass es sich bei der KMF um „alte Mineralwollen“ im Sinne der TRGS 521 handelt, die entsprechende Arbeits- und Gesundheitsschutzmaßnahmen erfordern.

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Dämmstoffe/ Styropor:  Styropordämmungen waren in den beprobten Bereichen nicht ersichtlich.

Teerpappen in Sperrschichten:  Sperrschichten aus Teerpappen mit teerhaltigen Klebern sind im Fußboden des westlichen Gebäudeteiles vorhanden (Bohrkern KB2 siehe Foto Probenahmeprotokoll).  Der Sanitärtrakt hat in dem einsehbaren Bereich eines vorhandenen Fußbodenaufbruches keine Sperrschicht enthalten, ebenso der Abstellraum (KB1). (s.nachfolgendes Foto)  In teerhaltigen Dachpappen und Sperrbahnen kann auch Asbest verbaut worden sein.

Holz:  Bei dem Holz handelt es sich aus Abfallsicht um AIV-Holz, da die Hölzer entsprechend be- handelt sind.

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Bodenbeläge:

 Ein Teil der Fußböden ist mit Kunststoffbelägen versehen, die verklebt worden sind. Ältere Klebemittel weisen u.U. erhöhte Schadstoffgehalte auf (u.a.Phenole). (s.nachfolgendes Foto)

 Außerdem sind Terrazzoplatten und Fliesen als Fußbodenabschluss vorhanden. (s.nachfolgendes Foto)

Wände:  Innen- und Außemnwände bestehen überwiegend aus Ziegelsteinen, die mit Wandputz ver- sehen sind. Teilweise sind die Innenwände Ständerwände mit innenliegender Dämmung.  Bereichsweise sind die Wände mit Fliesen verkleidet, der überwiegende Teil ist mit Tapeten und Farbanstrichen versehen.  Typische Farbanstriche, die auf schwermetallhaltige Farben hindeuten, waren an der Ober- fläche nicht offensichtlich, die Analysen zeigen jedoch die Verwendung zinkhaltiger Anstrich- stoffe. (vgl.Analysenergebnis Probe MP-1).

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  1. Durchgeführte Bausubstanzuntersuchungen

3.1 Probenahmen Zur Bewertung und Prüfung des baulichen Aufbaus wurden am 30.04.2019 in verschiedenen Bereichen Kernbohrungen durchgeführt. Die Endtiefe der Kernbohrungen im Fußboden sollte dabei Unterkante Rohfußboden sein, d.h. der Fußboden sollte durchörtert werden. Zusätzlich wurden Bohrproben zur Prüfung und Mischprobenentnahme durchgeführt. In der folgenden Tabelle sind die entnommenen Proben dargestellt. Die Kernbeschreibung kann den Probenahmeprotokollen (Anlage 2) entnommen werden.

Tabelle 1 Probenbeschreibung

BereichHerkunftProben-Proben-Endtiefeorganolep. Auf-Farbe
entnahmenummerunter OKfälligkeiten
Abstellraum (östli- cher Gebäudeteil)Fußbo- denBohrkernKB-16 cmkeinerötlich-braun
Aufenthaltsraum (westl.Gebäudeteil)Fußbo- denBohrkernKB-27,5 cmAnhydritestrich, Dichtschicht sehr schwacher teeri- ger Geruchgelb, grau, Dichtschicht schwarz
Innen- und Außen- wändeWändeBohrungenMP-1gesamte WandstärkeZiegelstein mit Mörtel und Putzgrau-rötlich

Tabelle 2 Beschreibung Bohrkerne

BereichKernfotoAufbau Fußboden (Angabe
Schichtunterkante in cm)
Abstellraum (östli- cher Gebäudeteil) KB 1-4,0 Ziegel -6,0 Beton (UK Rohfußboden) keine Sperrschicht

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BereichKernfotoAufbau Fußboden (Angabe Schichtunterkante in cm)
Aufenthaltsraum (westl.Gebäudeteil) KB 2Kunststoffbelag mit Kleber -1,0 Fliese -2,0 Estrich -7,0 Estrich mit HWL -7,5 Sperrschicht (Terrpappe) (UK Rohfußboden)

In der folgenden Tabelle sind die Einzel- und Mischprobenbildung und das Analysenprogramm dargestellt.

Tabelle 3 Mischprobenbildung/ Untersuchungsprogramm

Probennummerbestehend ausMaterial zur AnalyseAnalysenprogramm
Sperrschicht KB 2SperrschichtTeerpappePAK, Asbest
MP 1rückzubauende WändeGipsputz mit Farbanstrich, Ziegelstein, MörtelTR LAGA II.1.4-1
Estrich KB 2EstrichAnhydritestrichTR LAGA II.1.4-1

3.2 Analysen Sperrschicht Zur Einstufung werden die chemischen Untersuchungsergebnisse (Untersuchungen auf PAK) der beprobten Dachpappen (Sperrschichten) sowie des Gussasphaltes den Werten nach TR-LAGA Bauschutt (1997) gegenübergestellt (Anmerkung: Werte der TR-LAGA gelten formell nicht für Dachpappen). Ziel ist eine Beurteilung (unabhängig von der abfallrechtlichen Forderung einer Trennung unter- schiedlicher Abfallarten), in wie weit der Bauschutt mit den jeweiligen Anhaftungen belastet sein kann und eine Separation beim Abbruch zwingend erforderlich ist bzw. mit welcher Abbruchtech- nologie eine Trennung vorzunehmen ist (z.B. Betonfräse). Zudem wird in der nachfolgenden Tabelle die Bestimmung des Asbestgehaltes der jeweiligen Materialien aufgelistet (vgl. auch die zugehörigen Prüfberichte in Anlage 3):

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Tabelle 4 Chemische Untersuchungsergebnisse Dachpappen/ Sperrschichten

ProbeHerkunftPAK [mg/kg]Asbestgehalt
Sperrschicht KB 2Sperrschicht unter Fußboden Aufenthalts- raum12,7Chysotil < 0,008 Masse%
LAGA Z01-
LAGA Z1.15-
LAGA Z1.215-
LAGA Z275-
LAGA/ DepV Z3/ DK1--
LAGA/ DepV Z4/ DK21.000-
LAGA/ DepV Z5/ DK3--

Richtwert PAK nach TR-LAGA Bauschutt (Stand 1997) fett gedruckt: Überschreitung des Z2-Wertes, dunkel hinterlegt: Überschreitung des Z4-Wertes

Die beprobte Sperrschicht weist nur leicht erhöhte PAK-Gehalte auf.

Asbest wurde qualitativ (Chrysotil (Weißasbest) in der Mengenklasse KL 1 (Spuren von Asbest, d.h. <1%)) nachgewiesen. Die nachfolgende BIA-Analyse zur quantitativen Bestimmung grenzte diese Angabe auf <0,008 Masse% ein. Damit kann das Material als asbestfrei eingestuft wer- den.

3.3 Deklaration Bauschutt In der nachfolgenden Tabelle werden die Analysen der Bausubstanzproben zur Festlegung von Entsorgungswegen den Zuordnungswerte nach TR-LAGA bzw. DepV gegenübergestellt.

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Tabelle 5 Analysen rückzubauende Bausubstanz

ParameterEinheitKB 2 EstrichMP 1 WändeZuordnungswerte gemäß LAGA (Stand 1997)/ DepV
Z0Z1.1Z1.2Z2Z3/DK1Z4/DK2Z5/DK3
Originalsubstanz:
EOXmg/kg4,1<0,513510
MKWmg/kg110<5010030050010001000 2
PAK (EPA)mg/kg0,80,4715 (20)15 (50)75 (100)1000 2
Arsenmg/kg<1620305015011000 2
Bleimg/kg<1035,8100200300100012500 2
Cadmiummg/kg<0,5<0,50,6131011000 2
Chrom ges.mg/kg<1030,1501002006001
Kupfermg/kg<516,14010020060012500 2
Nickelmg/kg<1022,54010020060011000 2
Quecksilbermg/kg<0,06<0,060,3131011000 2
Zinkmg/kg160839120300500150012500 2
Eluat:
pH-Wert9,310,717,0-12,55,5-135,5-134-13
el.LeitfähigkeitµS/cm30902524500150025003000
Chloridmg/l95,212,11020401501.5001.5002.500
Sulfatmg/l17801610501503006002.0002.0005.000
Phenolindexmg/l<0,010<0,010< 0,010,010,050,10,250100
Arsenmg/l<0,001<0,0020,010,010,040,050,20,22,5
Bleimg/l<0,005<0,0050,020,040,10,10,215
Cadmiummg/l<0,0005<0,00050,0020,0020,0050,0050,050,10,5
Chrom ges.mg/l<0,0050,0310,0150,030,0750,10,31,07,0
Kupfermg/l<0,0050,0090,050,050,150,21510
Nickelmg/l<0,005<0,0050,040,050,10,10,214
Quecksilbermg/l<0,0002<0,00020,00020,00020,0010,0020,0050,020,2
Zinkmg/l<0,0050,0100,10,10,30,42520

Zuordnungswerte (Z) Eluat bzw. Feststoff für Recycling/ nichtaufbereiteter Bauschutt nach LAGA-Liste (Stand 1997) bzw. Deponieverordnung (Deponieklasse = DK) 1 Zuordnungswerte (Z) Eluat bzw. Feststoff für Boden, 2 gemäß AVV, fett gedruckt: Überschreitung des Z0-Wertes, dunkel hinterlegt: Überschreitung des Z2-Wertes, BG: Bestimmungsgrenze

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Die Einstufung der entnommenen Proben für die untersuchten Parameter nach TR-LAGA Bau- schutt (1997) bzw. Deponieverordnung sind in der Tabelle 6 enthalten.

Tabelle 6 Einstufung Proben rückzubauender Bausubstanz

Probeerhöhte Parameter (>Z0)Einstufung des Bauschutts
nach TR-LAGA/ DepV
KB 2 EstrichMKW elektr.Leitfähigkeit Chlorid SulfatDK 1
MP1 WändeZink elektr.Leitfähigkeit Chlorid SulfatDK1

Die vorliegenden Bausubstanzanalysen bewirken eine Einstufung in die Abfallschlüsselnummer 170107 (Gemische aus Beton, Ziegeln, Fliesen und Keramik mit Ausnahme derjenigen, die un- ter 170106 fallen).

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  1. Hinweise zur Ausschreibung Es handelt sich um eine stichprobenhafte und orientierende Schadstoffuntersuchung, d.h. grundsätzlich können in weiteren Bereichen der Bausubstanz weitere, verdeckte Schadstoffbe- lastungen vorliegen.

Der Ausbau sonstiger bauschuttfremder Materialien bzw. nicht mineralischer Bestandteile (z.B. Abbruchholz, Sperrschichten/Dachpappen, Dämmung, Beläge, Asbest etc.) vor dem Teilrück- bau mineralischer Bausubstanz ist zwingend notwendig, um den max. zulässigen Störstoffanteil nach TR-LAGA (Stand 1997, Abschnitt 1.4) von 5% nicht zu überschreiten. Bei Überschreitung der zulässigen 5% ist eine nachträgliche Sortierung erforderlich, da sonst keine Verwertung i.S. der TR-LAGA zulässig ist. In der Novellierung der Gewerbeabfallverordnung vom Juli 2017 /L21/ wurde deutlich strengere Vorgaben hinsichtlich der Getrennthaltung von einzelnen Chargen von Bau- und Abbruchabfäl- len gemacht. Neben der Dokumentation der Getrennthaltung ist der Abfallerzeuger verpflichtet, sich vor Entsorgung von Bauschutt in eine Bauschuttaufbereitungsanlage schriftlich vom Ent- sorger bestätigen zu lassen, dass er mit diesem Material definierte Gesteinskörnungen herstellt. Verunreinigungen im Abbruchmaterial dürfen nicht zu einer Beeinträchtigung des Recyclingpro- zesses führen. Bei Gemischen, welche eine mechanische Vorbehandlung benötigen, muss sich der Abfallerzeuger schriftlich vom Entsorger bestätigen lassen, dass er über die notwendige technische Ausrüstung verfügt und mindestens eine Sortierquote von 85 % erreicht. Insbeson- dere bei der Entsorgung von Baustellenmischabfällen ist dies zu berücksichtigen.

Beim Rückbau von „alten Teilen“ des Heizungssystems sowie von Rohrisolierungen sollte in der Ausschreibung der Hinweis auf das mögliche Vorhandensein von asbesthaltigen Dichtungen bzw. Isolierungen erfolgen. Asbest ist ebenfalls in der Dacheindeckung vorhanden. Asbesthaltige Materialien dürfen grundsätzlich nur von Firmen/Personen mit entsprechendem Sachkundenachweis nach TRGS 519 /L 7/ rückgebaut werden. Entsprechende Arbeitsschutz- maßnahmen nach TRGS 519 sind zwingend zu berücksichtigen. Weiterhin ist aufgrund des Alters der eingesetzten Dämmstoffe davon auszugehen, dass in den Materialien WHO-Fasern vorhanden sind und somit die Vorgaben der TRGS 521 „Abbruch-, Sanierungs- und Instandhaltungsarbeiten mit alter Mineralwolle“ sowie der Gefahrstoffverord- nung /L 5/ einzuhalten sind.

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Abbruch Baracke Jugendclub, Erfurt-Stotternheim Kurzbericht zu orientierenden Schadstoffuntersuchungen EU-026-19

  1. Literatur

/L 1/ Anforderungen an die stoffliche Verwertung von mineralischen Reststoffen/Abfällen – Technische Regeln, Mitteilung der Länderarbeitsgemeinschaft Abfall (LAGA) Nr. 20, 06.11.1997 /L 2/ Anforderungen an die stoffliche Verwertung von mineralischen Reststoffen/Abfällen – Technische Regeln, Mitteilung der Länderarbeitsgemeinschaft Abfall (LAGA) Nr. 20, 06.11.1997, aktualisierte Fassung – All- gemeiner Teil – vom 06.11.2003 /L 3/ Gesetz zur Förderung der Kreislaufwirtschaft und Sicherung der umweltverträglichen Bewirtschaftung von Abfällen (Kreislaufwirtschaftsgesetz - KrWG) vom 24. Februar 2012 (BGBl. I S. 212), das zuletzt durch Ar- tikel 4 des Gesetzes vom 4. April 2016 (BGBl. I S. 569) geändert worden ist /L 4/ Verordnung über Deponien und Langzeitlager (Deponieverordnung - DepV) vom 27.04.2009 (BGBl. I S. 900), die zuletzt durch Artikel 2 der Verordnung vom 4. März 2016 (BGBl. I S. 382) geändert worden ist /L 5/ Verordnung zum Schutz vor Gefahrstoffen (Gefahrstoffverordnung - GefStoffV) vom 26. November 2010 (BGBl. I S. 1643, 1644), die zuletzt durch Artikel 2 der Verordnung vom 3. Februar 2015 (BGBl. I S. 49) geändert worden ist /L 6/ DGUV Regel 101-004 (bisherige BGR 128)- Kontaminierte Bereiche, Berufsgenossenschaftliche Regeln für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit (BGR), (bisherige ZH 1/183), (Ausgabe 04/1997; 2002, 02/2006) /L 7/ TRGS 519 - Asbest Abbruch-, Sanierungs- oder Instandhaltungsarbeiten, Technische Regeln für Gefahr- stoffe (TRGS) vom 13. Januar 2014, (GMBl. Nr. 8/9 vom 20.03.2014 S. 164), geändert und ergänzt: GMBl 2015 S. 136-137 [Nr. 7] (vom 02.03.2015) /L 8/ TRGS 521 - Abbruch-, Sanierungs- und Instandhaltungsarbeiten mit alter Mineralwolle, Technische Regeln für Gefahrstoffe (TRGS), Ausgabe Februar 2008, (GMBl. Nr. 14 vom 25.03.2008 S. 278) /L 9/ TRGS 524 - Technische Regeln Schutzmaßnahmen für Tätigkeiten in Gefahrstoffe kontaminierten Berei- chen, Technische Regeln für Gefahrstoffe (TRGS), Ausgabe Februar 2010, (GMBl. Nr. 21 vom 01.04.2010 S. 419; 17.05.2010 S. 746 10; 04.08.2010 S. 902 10a;::19.12.2011 S. 1018 11) /L 10/ TRGS 551 Teer und andere Pyrolyseprodukte aus organischem Material, Technische Regel für Gefahr- stoffe, August 2015, GMBl 2015 S. 1066-1083 [Nr. 54] (vom 06.10.2015), geändert und ergänzt: GMBl 2016, S 8-10 [Nr. 1] (vom 27.01.2016) /L 11/ TRGS 555 - Betriebsanweisung und Information der Beschäftigten, Technische Regeln für Gefahrstoffe (TRGS) vom 15.Januar 2013, (GMBl. Nr. 15 vom 07.03.2013 S. 321) /L 12/ TRGS 905 - Verzeichnis krebserzeugender, erbgutverändernder oder fortpflanzungsgefährdender Stoffe, Technische Regeln für Gefahrstoffe (TRGS), Ausgabe Juli 2005, (BAnz. Nr. 59a vom 24.03.2006 S. 3; GMBl. Nr. 26 vom 04.07.2008 S. 528 08), zuletzt geändert und ergänzt GMBl 2016 S. 378-390 [Nr. 19] vom 03.05.2016 /L 13/ Richtlinie für die Bewertung und Sanierung schwach gebundener Asbestprodukte in Gebäude (Asbest- Richtlinie) vom 04.02.1997 (GABl. S. 226) in der Fassung Januar 2006 /L 14/ Vollzugshilfe zur Entsorgung asbesthaltiger Abfälle, Mitteilung der Länderarbeitsgemeinschaft Abfall (LA- GA) Nr. 23, Stand September 2009, Überarbeitung Juni 2015 /L 15/ Verordnung über die Entsorgung von Altholz vom 15. August 2002 (BGBl. I S. 3302), die zuletzt durch Artikel 96 der Verordnung vom 31. August 2015 (BGBl. I S. 1474) geändert worden ist /L 16/ Verordnung über das Europäische Abfallverzeichnis (Abfallverzeichnis-Verordnung – AVV) vom 10.12.2001 (BGBl. I S. 3379), die zuletzt durch Artikel 1 der Verordnung vom 4. März 2016 (BGBl. I S. 382) geändert worden ist /L 17/ Verordnung über die Entsorgung polychlorierter Biphenyle, polychlorierter Terphenyle und halogenierter Monomethyldiphenylmethane (Artikel 1 der Verordnung über die Entsorgung polychlorierter Biphenyle, po- lychlorierter Terphenyle sowie halogenierter Monomethyldiphenylmethane und zur Änderung chemikalien- rechtlicher Vorschriften) (PCB/PCTAbfallverordnung - PCBAbfallV) vom 26.06.2009 (BGBl. I S. 932) zu- letzt geändert am 24. Februar 2012 (BGBl. I S. 212) /L 18/ Verordnung über Verbote und Beschränkungen des Inverkehrbringens gefährlicher Stoffe, Zubereitungen und Erzeugnisse nach dem Chemikaliengesetz (Chemikalien- Verbotsverordnung - ChemVerbotsV) vom 13. Juni 2003 (BGBl. I S. 867), zuletzt geändert am 24. Februar 2012 (BGBl. I S. 212) /L 19/ Verordnung über die Nachweisführung bei der Entsorgung von Abfällen (Nachweisverordnung - NachwV) vom 20. Oktober 2006 (BGBl. I S. 2298), zuletzt geändert am 31.August 2015 (BGBl. I S. 1474) /L 20/ Verordnung über das Anzeige- und Erlaubnisverfahren für Sammler, Beförderer, Händler und Makler von Abfällen (Anzeige- und Erlaubnisverordnung - AbfAEV) vom 5. Dezember 2013 /L 21/ Verordnung über die Bewirtschaftung von gewerblichen Siedlungsabfällen und von bestimmten Bau- und Abbruchabfällen (Gewerbeabfallverordnung - GewAbfV) vom 18.04.2017 (BGBl. I S. 896), zuletzt geändert am 15.Juli 2017 (BGBl. I S. 2234, 2260)

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ERCOSPLAN Umwelt Consulting GmbH Arnstädter Straße 28, 99096 Erfurt, Deutschland Tel.: + 49 361 3810 700 Fax: +49 361 3810 705 E-Mail: umwelt@ercosplan.com Web: http://www.ercosplan.de/euc Bericht Schadstoffuntersuchung Jugendclub Stotternheim rev01.doc

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GRUNDRISSAUSSCHNIT|TEG

Bauort: Flurstück... Flur..,GemarkungStotternheim GemeindeErfurt

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SAN.JUGENDHAUSSTOTTERNHEIM 09-08SJS

Bauherr: StadtErfurt 9L9Ö0B9E6REWRAFLULRGTRABE1N9 grundstueFc Tak e -xl.. g:: e ++b 44a 99e..33 u66 d11 e.. @6655 e55 r33 fu66 r.00 dt91 e Datum/Unterschrift/Stempel

HL9ö9 eb0 rre9 Sr6wte Eai R nllgm FrUaebt R zeTn19 mpoebF teila.r:. x. s :+te +4i94 n.9 m1.63 e06 tz.19@ .7685 e35 rf13 u76 r.t41 d99 e Datum/Unterschrift/Stempel Nutzer: W9 JJuu 9agg 1lee 9ten 5 n rdd -ERha R ae mu Fin ts U E -SSR rtf tou T-rta rt S tesTsrn Oe1h5T e4T im ERNHEIM Tel.:+49.160.9F0a7x5.:6+14695. Datum/Unterschrift/Stempel

Architekt: mauricefiedlerarchitekten 9 DS M 9ciap 0h ul. 8l-a r 5 Iic cne hE gt. r F hf A u i o er rf dc tshl t e riatreskste82 pomsto T @ Fe bal fii .xl : :e :+ ++ d 4 44 le 9 99 r... -133 a766 rc211 h... 755 it944 e511 kt755 e422 n.166 e398 u Datum/Unterschrift/Stempel

bearbeitet: CB Reifegrad:Vorabzug Stand: 16.10.15 Maßstab: 1:100 Leistungsphase: Entwurfsplanung Ausgangsplan: Planinhalt: GRUNDRISASUSSCHNITTBESTANDEG Plannummer: SJS- mutaD X /tenhtcfüierpzeegg 4,665 2,335 18 13,65

2,175 Anbau&NachbargebäudenachArchivplan

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AGmebtäfüurdeGvreurnwdaslttüucnkgs-und

Projekteitung AGmebtäfüurdeGvreurnwdaslttüucnkgs-und Tel.:+49.361.6553623

RückbauAnbau am Jugendclub Stotternheim . Orientierende Schadstoffuntersuchung MWBESTAND

AlleMassesindaufderBaustellezuprüfen! ABBRUCH 1 1Index . . 1 11 0x x x x . . x x x x . . x x x x x x x x X X X X / / X X X X X MWNEU Maßstab: - Auftr.-Nr.: EU-026-19 1 1 1 1 . . . . 0 0 0 0 6 7 8 9 x x x x x x x x . . . . x x x x x x x x . . . . x x x x x x x x x x x x x x x x X X X X X X X X / / / / X X X X X X X X X X X X ABGEH.DECKE Lageplan derAufschlusspunkte Bearb.: AK Anl.-Nr.: 1 1.05xx.xx.xxxx XX/XX X 1 1 . . 0 0 3 4 x x x x . . x x x x . . x x x x x x x x X X X X / / X X X X X X Trockenbau Gez.: IH Datum: 16.05.2019 1.02xx.xx.xxxx xx/xx x

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GeoLith® Dipl. - Geol. Timm Engber
Probenahmeprotokoll Bausubstanz
Probenahmestelle:Jugendclub Stotternheim
Probenbezeichnung:KB 1, Abstellraum
Lage (RW/HW)0
Zeitpunkt der Probenahme:30.04.2019
Art der Probe:Bohrkern
Kernlänge gesamt [cm]:0
Probenahmegerät:Kernbohrgerät
Probenmenge [g], ca. :100
Farbe:rot, grau
Geruch:geruchlos
Probenbehäter:PE-Tüte
Schichtbeschreibung:Bis 4 cm Ziegel
Bis 6 cm Beton
Bemerkungdurchörtert
Kernfoto
Datum, Unterschrift30.04.19
Probenahmeprotokoll Bausubstanz
Probenahmestelle:Jugendclub Stotternheim
Probenbezeichnung:KB 2, Aufenthaltsraum
Lage (RW/HW)0
Zeitpunkt der Probenahme:30.04.2019
Art der Probe:Bohrkern
Kernlänge gesamt [cm]:0
Probenahmegerät:Kernbohrgerät
Probenmenge [g], ca. :200
Farbe:rot, gelb, schwarz
Geruch:geruchlos
Probenbehäter:PE-Tüte
Schichtbeschreibung:Bis 1 cm Fliese
Bis 2 cm Estrich
Bis 7 cm HWL Platte/ Estrich
Dichtbahn (Teerpappe)
Bemerkungdurchörtert
Kernfoto
Datum, Unterschrift30.04.19
Probenahmeprotokoll Bausubstanz
Probenahmestelle:Jugendclub Stotternheim
Probenbezeichnung:MP 1
Lage (RW/HW)0
Zeitpunkt der Probenahme:30.04.2019
Art der Probe:Bohrmehl
Kernlänge gesamt [cm]:0
Probenahmegerät:Spiralbohrer
Probenmenge [g], ca. :300
Farbe:Rot, grau
Geruch:geruchlos
Probenbehäter:PE-Tüte
Schichtbeschreibung:
BemerkungMischprobe Wände aus 17 Einzelproben
Kernfoto
Datum, Unterschrift30.04.19
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