Tragwerksplanung und Bauphysik für Schulneubau mit Turnhalle und Mensa
- Status
- Angebotsfrist abgelaufen
- Angebotsfrist
- 09.09.2026, 10:30 (Europe/Berlin)
- Geschätzter Auftragswert
- Nicht angegeben
- Lose
- 1
- Auftraggeber
- Stadtverwaltung Mayen
- Erfüllungsregion
- Rheinland-Pfalz, Deutschland
- Verfahren
- Verhandlungsverfahren mit Aufruf
- Auftragsart
- Dienstleistung
- Veröffentlicht
- 10.08.2026
- Bekanntmachungsnummer
- 557000-2026
- Verfahrensnummer
- 5fc914a9-307f-4b16-9406-bc464f4e5840
- CPV-Codes
- 71327000 · Dienstleistungen in der Tragwerksplanung
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Kurzbeschreibung
Die Stadt Mayen beauftragt Tragwerksplanung und bauphysikalische Leistungen für den Ersatzneubau an der Grundschule St. Veit in Mayen. Geplant ist ein mehrgeschossiges Gebäude in Holzbauweise mit Einfeldsporthalle, Mensa mit Frischküche, Gymnastikraum sowie zusätzlichen Klassen- und Nebenräumen. Der Leistungsumfang umfasst die Tragwerksplanung nach §§ 49 ff. HOAI in den Leistungsphasen 1 bis 6 sowie die Abstimmung zu Wärme-, Schall- und weiteren bauphysikalischen Anforderungen. Eine Ausführungsfrist ist in den vorliegenden Angaben nicht erkennbar; die Angebotsfrist endet am 9. September 2026 um 8:30 Uhr.
KI-Zusammenfassung · Maßgeblich ist die Originalbekanntmachung.
Leistungsbeschreibung
Die Stadt Mayen beabsichtigt den Ersatzneubau einer Turnhalle mit Mensa sowie zusätzlichen Klassenräumen auf dem Gelände der Grundschule St. Veit in Mayen. Der Neubau ist als mehrgeschossiges Gebäude in Holzrahmenbauweise beziehungsweise in Vollholzbauweise vorgesehen. Geplant ist eine kombinierte Nutzung aus Sport-, Mensa- und Schulbereichen. Der Neubau schließt unmittelbar an den bestehenden Schulbau an, sodass ein geschlossener Baukörper entsteht. Die Gebäudeteile greifen in Teilbereichen über zwei Geschosse ineinander, sodass eine barrierefreie Verbindung der Flurbereiche zwischen Bestands- und Neubau hergestellt wird. Im Erdgeschoss sind eine Einfeldsporthalle sowie eine Mensa einschließlich der erforderlichen Neben-, Lager-, Technik- und Funktionsräume vorgesehen. Sowohl die Sporthalle als auch die Mensa sind als größere, möglichst stützenarme Nutzungsbereiche geplant und stellen daher erhöhte Anforderungen an die Tragwerksplanung und die konstruktive Ausbildung. Im 1. Obergeschoss ist ein Gymnastikraum mit den zugehörigen Nebenräumen vorgesehen. Im 2. Obergeschoss beziehungsweise Staffelgeschoss werden Klassenräume sowie weitere schulische Nutzflächen angeordnet. Aufgrund der übereinanderliegenden unterschiedlichen Nutzungen, der großen Spannweiten im Bereich der Sporthalle und der Mensa im Erdgeschoss sowie der geplanten mehrgeschossigen Holzbauweise ergeben sich besondere Anforderungen an die Tragwerksplanung. Dies betrifft insbesondere die Lastabtragung aus den oberen Geschossen, die Ausbildung eines wirtschaftlichen und nachhaltigen Tragwerks, die Gebäudeaussteifung sowie die Sicherstellung der Gebrauchstauglichkeit. Besondere planerische Anforderungen bestehen zudem hinsichtlich des Schwingungsverhaltens der Tragkonstruktion, des erhöhten Schallschutzes zwischen den unterschiedlichen Nutzungsbereichen sowie des konstruktiven Brandschutzes im Holzbau. Darüber hinaus ist eine frühzeitige und enge Abstimmung mit der Objektplanung sowie den weiteren Fachplanungen erforderlich. Die Dachflächen sind als Flachdachkonstruktion mit extensiver beziehungsweise intensiver Dachbegrünung vorgesehen. Zusätzlich ist die Installation einer Photovoltaikanlage geplant. Die Tragwerksplanung hat daher die zusätzlichen Einwirkungen aus Dachbegrünung, Wasserrückhaltung, Substrataufbau, Schnee- und Verkehrslasten, Photovoltaikanlage einschließlich Unterkonstruktion beziehungsweise Aufständerung, Wind- und Windsoglasten sowie weiterer technischer Dachaufbauten zu berücksichtigen. Ergänzend sind die im Rahmen dieses Auftrags zu erarbeitenden Anforderungen der Bauphysik bei der Tragwerksplanung zu berücksichtigen. Dies betrifft insbesondere Anforderungen an die Wärmebrückenminimierung, die Luftdichtheit, konstruktive Anschlüsse, Material- und Bauteilaufbauten sowie die Integration der energetischen und schallschutztechnischen Anforderungen in die Tragkonstruktion. Zwischen Tragwerksplanung und Bauphysik ist während sämtlicher Planungsphasen ein enger und kontinuierlicher Abstimmungsprozess sicherzustellen, um die konstruktiven, energetischen und schallschutztechnischen Anforderungen wirtschaftlich und fachlich abgestimmt umzusetzen. Gegenstand dieser Ausschreibung sind die Leistungen der Tragwerksplanung sowie die nachfolgend beschriebenen Leistungen der Bauphysik für den geplanten Ersatzneubau einer Turnhalle mit Mensa, Frischküche und Klassenräumen auf dem Gelände der Grundschule St. Veit in Mayen. Der Ersatzneubau soll als mehrgeschossiges Gebäude in Holzbauweise errichtet werden. Aufgrund der gewählten Bauweise sowie der unterschiedlichen Nutzungsbereiche bestehen erhöhte Anforderungen an die statische Konzeption, die bauphysikalische Planung sowie die energetische Qualität des Gebäudes. Die ausgeschriebenen Leistungen sind daher fachübergreifend und in enger Abstimmung mit der Objektplanung sowie den weiteren Fachplanungen zu erbringen. Die zu vergebenden Leistungen umfassen die Tragwerksplanung gemäß §§ 49 ff. HOAI in den Leistungsphasen 1 bis 6.
Leistungen nach Losen (1)
LOT-0001 · Grundschule St. Veit - Tragwerksplanung
Die Stadt Mayen beabsichtigt den Ersatzneubau einer Turnhalle mit Mensa sowie zusätzlichen Klassenräumen auf dem Gelände der Grundschule St. Veit in Mayen. Der Neubau ist als mehrgeschossiges Gebäude in Holzrahmenbauweise beziehungsweise in Vollholzbauweise vorgesehen. Geplant ist eine kombinierte Nutzung aus Sport-, Mensa- und Schulbereichen. Der Neubau schließt unmittelbar an den bestehenden Schulbau an, sodass ein geschlossener Baukörper entsteht. Die Gebäudeteile greifen in Teilbereichen über zwei Geschosse ineinander, sodass eine barrierefreie Verbindung der Flurbereiche zwischen Bestands- und Neubau hergestellt wird. Im Erdgeschoss sind eine Einfeldsporthalle sowie eine Mensa einschließlich der erforderlichen Neben-, Lager-, Technik- und Funktionsräume vorgesehen. Sowohl die Sporthalle als auch die Mensa sind als größere, möglichst stützenarme Nutzungsbereiche geplant und stellen daher erhöhte Anforderungen an die Tragwerksplanung und die konstruktive Ausbildung. Im 1. Obergeschoss ist ein Gymnastikraum mit den zugehörigen Nebenräumen vorgesehen. Im 2. Obergeschoss beziehungsweise Staffelgeschoss werden Klassenräume sowie weitere schulische Nutzflächen angeordnet. Aufgrund der übereinanderliegenden unterschiedlichen Nutzungen, der großen Spannweiten im Bereich der Sporthalle und der Mensa im Erdgeschoss sowie der geplanten mehrgeschossigen Holzbauweise ergeben sich besondere Anforderungen an die Tragwerksplanung. Dies betrifft insbesondere die Lastabtragung aus den oberen Geschossen, die Ausbildung eines wirtschaftlichen und nachhaltigen Tragwerks, die Gebäudeaussteifung sowie die Sicherstellung der Gebrauchstauglichkeit. Besondere planerische Anforderungen bestehen zudem hinsichtlich des Schwingungsverhaltens der Tragkonstruktion, des erhöhten Schallschutzes zwischen den unterschiedlichen Nutzungsbereichen sowie des konstruktiven Brandschutzes im Holzbau. Darüber hinaus ist eine frühzeitige und enge Abstimmung mit der Objektplanung sowie den weiteren Fachplanungen erforderlich. Die Dachflächen sind als Flachdachkonstruktion mit extensiver beziehungsweise intensiver Dachbegrünung vorgesehen. Zusätzlich ist die Installation einer Photovoltaikanlage geplant. Die Tragwerksplanung hat daher die zusätzlichen Einwirkungen aus Dachbegrünung, Wasserrückhaltung, Substrataufbau, Schnee- und Verkehrslasten, Photovoltaikanlage einschließlich Unterkonstruktion beziehungsweise Aufständerung, Wind- und Windsoglasten sowie weiterer technischer Dachaufbauten zu berücksichtigen. Ergänzend sind die im Rahmen dieses Auftrags zu erarbeitenden Anforderungen der Bauphysik bei der Tragwerksplanung zu berücksichtigen. Dies betrifft insbesondere Anforderungen an die Wärmebrückenminimierung, die Luftdichtheit, konstruktive Anschlüsse, Material- und Bauteilaufbauten sowie die Integration der energetischen und schallschutztechnischen Anforderungen in die Tragkonstruktion. Zwischen Tragwerksplanung und Bauphysik ist während sämtlicher Planungsphasen ein enger und kontinuierlicher Abstimmungsprozess sicherzustellen, um die konstruktiven, energetischen und schallschutztechnischen Anforderungen wirtschaftlich und fachlich abgestimmt umzusetzen. Gegenstand dieser Ausschreibung sind die Leistungen der Tragwerksplanung sowie die nachfolgend beschriebenen Leistungen der Bauphysik für den geplanten Ersatzneubau einer Turnhalle mit Mensa, Frischküche und Klassenräumen auf dem Gelände der Grundschule St. Veit in Mayen. Der Ersatzneubau soll als mehrgeschossiges Gebäude in Holzbauweise errichtet werden. Aufgrund der gewählten Bauweise sowie der unterschiedlichen Nutzungsbereiche bestehen erhöhte Anforderungen an die statische Konzeption, die bauphysikalische Planung sowie die energetische Qualität des Gebäudes. Die ausgeschriebenen Leistungen sind daher fachübergreifend und in enger Abstimmung mit der Objektplanung sowie den weiteren Fachplanungen zu erbringen. Die zu vergebenden Leistungen umfassen die Tragwerksplanung gemäß §§ 49 ff. HOAI in den Leistungsphasen 1 bis 6.
Anforderungen an deinen Betrieb
Rein innerstaatliche Ausschlussgründe: Es gelten die gesetzlichen Ausschlussgründe nach §§ 123–126 GWB. Der Bieter hat daher als vorläufigen Nachweis das ausgefüllte Formblatt 124 mit dem Angebot vorzulegen sowie die Eigenerklärung gemäß Artikel 5k der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff. 23 der Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 8. April 2022 zur Nichtzugehörigkeit zu den genannten Personen oder Unternehmen, die einen Bezug zu Russland im Sinne der Vorschrift aufweisen, sowie die Mustererklärung zum LTTG. Ebenso zugelassen ist die Vorlage einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE) als vorläufiger Beleg der Eignung. Eigenerklärungen und Eignungsnachweise, die durch Präqualifizierung geführt werden, sind zugelassen. Die Vergabestelle behält sich vor, weitere Auskünfte und Bestätigungen/Nachweise, die zur Überprüfung der Eigenerklärung dienen, zu verlangen bzw. einzuholen. Werden die Leistungen von einer Bietergemeinschaft angeboten, sind die Auskünfte für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft zu erklären. Will sich der Bieter bei der Leistungserbringung eines Dritten bedienen, sind die Auskünfte ggf. auch vom Dritten abzugeben. Sonstige Ausschlussgründe gem. Vergabeunterlagen: Sämtliche Mindestkriterien müssen erfüllt sein. Die Entscheidung erfolgt ausschließlich mit „erfüllt" oder „nicht erfüllt". Gleichwertige Nachweise aus anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union oder des Europäischen Wirtschaftsraums werden anerkannt. M.1 Berufliche Befähigung: Nachweis der Berufsqualifikation als Ingenieur/in beziehungsweise Beratende/r Ingenieur/in oder einer gleichwertigen Qualifikation. Zudem sind die für die Leistung verantwortlichen Berufsangehörigen zu benennen. M.2 Berufshaftpflicht: Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 1,5 Mio. EUR für Personenschäden und 1,0 Mio. EUR für sonstige Schäden oder Vorlage einer verbindlichen Erklärung eines Versicherers, den geforderten Versicherungsschutz im Auftragsfall herzustellen. M.3 Vergleichbare Referenz Tragwerksplanung: Nachweis von mindestens einer vergleichbaren Referenz der Tragwerksplanung im Hochbau innerhalb des bekannt gemachten Referenzzeitraums. Maßgeblich sind vergleichbare Planungsanforderungen sowie der bearbeitete Leistungsumfang; eine identische Nutzungsart ist nicht erforderlich. M.4 Qualifizierte Bauphysik: Benennung verfügbarer und fachlich qualifizierter Personen für die Bereiche Wärmeschutz/Energiebilanzierung sowie Bauakustik/Schallschutz. Bei der Einbindung eines Unterauftragnehmers oder im Fall der Eignungsleihe ist eine entsprechende Verpflichtungserklärung vorzulegen. Die Nachforderung richtet sich nach § 56 VGV.
Wie wird das Angebot bewertet?
LOT-0001 · Grundschule St. Veit - Tragwerksplanung
- Die Qualitätswertung B.1 erfolgt ausschließlich anhand des mit dem endgültigen Angebot verbindlich einzureichenden projektbezogenen Ausführungskonzepts. Das Konzept ist entsprechend den Kriterien B.1.1 bis B.1.6 zu gliedern und mit eindeutigen Fundstellen zu versehen. • Zu B.1.1: Projektorganisations- sowie Rollen- und Verantwortungsmatrix für die bereits in Stufe 1 benannten Personen. Bewertet wird ausschließlich die angebotene Organisation und Aufgabenverteilung, nicht die Qualifikation oder Erfahrung der Personen. • Zu B.1.2: Übergabe-/Kontinuitäts-, Kommunikations- und Terminsteuerungskonzept. Bewertet werden die vorgesehenen Abläufe und Reaktionsmechanismen, nicht die in Stufe 1 bereits bewertete Stellvertretung, Personalkapazität oder Verfügbarkeit. • Zu B.1.3: Beschreibung des vorgesehenen BIM-/IFC-, Modellprüfungs- und Kollisionskoordinationsprozesses. • Zu B.1.4: Methodische Beschreibung der vorgesehenen Untersuchungs-, Abwägungs-, Berechnungs- und Abstimmungsprozesse für Holzbau und Bauphysik. Frühere Referenzerfahrung wird nicht erneut bewertet. • Zu B.1.5: Beschreibung der vorgesehenen Qualitätssicherung bei Leistungsverzeichnissen, Mengen und Schnittstellen der LPH 6 einschließlich Prüf- und Freigabeschritten. • Zu B.1.6: Beschreibung der vorgesehenen Abläufe, Zuständigkeiten und Dokumentationswege für Prüfstatik, Genehmigungsstellen sowie die förder- und abrechnungstechnische Trennung von Titel 1 und Titel 2. Nicht gefordert werden vorgezogene Planungsleistungen. Insbesondere sind im Vergabeverfahren keine statischen Berechnungen, Dimensionierungen, Planzeichnungen, Detailplanungen, ausgearbeiteten Tragwerksvarianten oder projektspezifischen Leistungsverzeichnispositionen einzureichen. Bewertet werden ausschließlich die angebotene Methodik, Organisation und Qualitätssicherung für die spätere Auftragsausführung. Siehe ergänzend auch "Zuschlagskriterien Stufe 2.ZIP".
- Preislich gewertet wird der im Honorarblatt definierte vergleichbare Gesamt-Nettohonorarpreis. Dieser umfasst die ausgeschriebenen Leistungen der Tragwerksplanung und der Bauphysik für Titel 1 und Titel 2 einschließlich der für alle Bieter einheitlich abgefragten und einzukalkulierenden Preisbestandteile. Stundensätze werden nur dann in den Wertungspreis einbezogen, wenn hierfür in den Vergabeunterlagen identische Wertungsmengen oder Stundenansätze vorgegeben sind. Andernfalls dienen sie ausschließlich der Vertragsabwicklung. Für jedes wertbare endgültige Angebot i gilt: Preis-Punkteᵢ = 400 × max { 0 ; 2 − (Pᵢ / Pmin) } Dabei ist Pᵢ der vergleichbare Gesamt-Nettohonorarpreis des zu bewertenden Angebots und Pmin der niedrigste vergleichbare Gesamt-Nettohonorarpreis aller wertbaren endgültigen Angebote. Das preisgünstigste Angebot erhält 400 Punkte. Ein Angebot mit dem Doppelten des niedrigsten Wertungspreises oder einem höheren Wertungspreis erhält 0 Punkte. Dazwischen erfolgt die Wertung linear. Ergebnisse werden auf zwei Dezimalstellen gerundet. Die Gesamtpunktzahl ergibt sich aus der Summe der Qualitäts- und Preis-Punkte. Den Zuschlag erhält das wertbare Angebot mit der höchsten Gesamtpunktzahl. Bei einem Gleichstand entscheidet in folgender Reihenfolge: • höhere Gesamtpunktzahl im Qualitätskriterium B.1, • danach höhere Punktzahl bei B.1.4 „Fachmethodik Holzbau und Bauphysik“, • danach höhere Punktzahl bei B.1.5 „Qualitätssicherung LPH 6 / Minimierung von Nachtragsrisiken“, • danach der niedrigere vergleichbare Gesamt-Nettohonorarpreis, • bei fortbestehendem vollständigem Gleichstand ein dokumentierter Losentscheid. Siehe ergänzend auch "Zuschlagskriterien Stufe 2.ZIP".
Vergabeunterlagen
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Anforderungen
Rein innerstaatliche Ausschlussgründe: Es gelten die gesetzlichen Ausschlussgründe nach §§ 123–126 GWB. Der Bieter hat daher als vorläufigen Nachweis das ausgefüllte Formblatt 124 mit dem Angebot vorzulegen sowie die Eigenerklärung gemäß Artikel 5k der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff. 23 der Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 8. April 2022 zur Nichtzugehörigkeit zu den genannten Personen oder Unternehmen, die einen Bezug zu Russland im Sinne der Vorschrift aufweisen, sowie die Mustererklärung zum LTTG. Ebenso zugelassen ist die Vorlage einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE) als vorläufiger Beleg der Eignung. Eigenerklärungen und Eignungsnachweise, die durch Präqualifizierung geführt werden, sind zugelassen. Die Vergabestelle behält sich vor, weitere Auskünfte und Bestätigungen/Nachweise, die zur Überprüfung der Eigenerklärung dienen, zu verlangen bzw. einzuholen. Werden die Leistungen von einer Bietergemeinschaft angeboten, sind die Auskünfte für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft zu erklären. Will sich der Bieter bei der Leistungserbringung eines Dritten bedienen, sind die Auskünfte ggf. auch vom Dritten abzugeben. Sonstige Ausschlussgründe gem. Vergabeunterlagen: Sämtliche Mindestkriterien müssen erfüllt sein. Die Entscheidung erfolgt ausschließlich mit „erfüllt" oder „nicht erfüllt". Gleichwertige Nachweise aus anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union oder des Europäischen Wirtschaftsraums werden anerkannt. M.1 Berufliche Befähigung: Nachweis der Berufsqualifikation als Ingenieur/in beziehungsweise Beratende/r Ingenieur/in oder einer gleichwertigen Qualifikation. Zudem sind die für die Leistung verantwortlichen Berufsangehörigen zu benennen. M.2 Berufshaftpflicht: Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 1,5 Mio. EUR für Personenschäden und 1,0 Mio. EUR für sonstige Schäden oder Vorlage einer verbindlichen Erklärung eines Versicherers, den geforderten Versicherungsschutz im Auftragsfall herzustellen. M.3 Vergleichbare Referenz Tragwerksplanung: Nachweis von mindestens einer vergleichbaren Referenz der Tragwerksplanung im Hochbau innerhalb des bekannt gemachten Referenzzeitraums. Maßgeblich sind vergleichbare Planungsanforderungen sowie der bearbeitete Leistungsumfang; eine identische Nutzungsart ist nicht erforderlich. M.4 Qualifizierte Bauphysik: Benennung verfügbarer und fachlich qualifizierter Personen für die Bereiche Wärmeschutz/Energiebilanzierung sowie Bauakustik/Schallschutz. Bei der Einbindung eines Unterauftragnehmers oder im Fall der Eignungsleihe ist eine entsprechende Verpflichtungserklärung vorzulegen. Die Nachforderung richtet sich nach § 56 VGV.
Änderungen und Bieterfragen
1 Eintrag- 12.08.2026Berichtigung 1Aufgrund einer Bieteranfrage wurden die Zuschlagskriterien für die 2. Stufe des Verfahrens (Verhandlungen und Angebotsabgabe) ergänzt.
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Wer schreibt solche Vergaben aus?
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Stadtverwaltung Mayen
Aktiv seit 2026 · 2 VerfahrenBisherige Auftragnehmer
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neueste zuerst · Zuschlagsempfänger, wo veröffentlicht| 17.08.2026 | Fachplanung Technische Gebäudeausrüstung für Ersatzneubau einer Turnhalle mit Mensa und Klassenräumen an der Grundschule St. Veit | Offen | - | - |
| 10.08.2026 | Tragwerksplanung und Bauphysik für Schulneubau mit Turnhalle und Mensa | Offen | - | - |
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65 % ähnlichTragwerksplanung für Generalsanierung und Teilersatzneubau des Rhabanus-Maurus-Gymnasiums St. Ottilien
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Das Schulwerk der Diözese Augsburg beauftragt die Fachplanung Tragwerksplanung nach § 51 HOAI für die Generalsanierung und den Teilersatzneubau des Rhabanus-Maurus-Gymnasiums in St. Ottilien. Die Planung beginnt ab Leistungsphase 2 und erstreckt sich über ca. 1440 Tage. Es handelt sich um ein einzelnes Los, das sämtliche statischen Planungsleistungen abdeckt.
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Bamberg · Offen · Frist 28.09.2026
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62 % ähnlichTragwerksplanung für den Umbau eines Klassentrakts zur offenen Lernlandschaft
Bitburg · Offen · Frist 28.09.2026
Die Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm vergibt Planungsleistungen der Tragwerksplanung für den Umbau des Untergeschosses der Otto-Hahn-Realschule Plus in Bitburg. Der bisherige Klassentrakt soll für 150 Schülerinnen und Schüler zu sechs Klassenräumen, mindestens zwei Differenzierungsräumen und einer offenen Lernlandschaft umgestaltet werden; zusätzlich ist die Erweiterung eines Klassenraums durch einen Anbau zu planen. Beauftragt werden die noch erforderliche Entwurfsplanung sowie die Genehmigungs-, Ausführungs- und Vergabeplanung für das Bauvorhaben, dessen Abschluss zum Schuljahresbeginn 2027/2028 vorgesehen ist.
61 % ähnlichTragwerksplanungsleistungen für Erweiterung der Kindertagesstätte Gemmerich
Nastätten · Offen · Frist 18.09.2026
Der Kindergartenzweckverband Gemmerich beauftragt die Planung der Tragwerksleistungen für den Anbau einer Mensa, Frischkochküche und eines Gruppenraums inklusive WC‑ und Technikräumen. Der Anbau umfasst ca. 479 m² Bruttogeschossfläche und 2 164 m³ Bruttorauminhalt sowie ca. 110 m² überdachte Terrassen. Die Heizung des Bestandsgebäudes (Ölheizung) muss für Bestand und Neubau neu geplant werden. Die Ausschreibung erfolgt als Los 3 mit Angebotsfrist zum 18. September 2026.
61 % ähnlichTragwerksplanung für die Sanierung und Erweiterung der Berufsschule Bad Tölz
Bad Tölz · Offen · Frist 14.10.2026
Das Landratsamt Bad Tölz-Wolfratshausen beauftragt Tragwerksplanung für die Teilgeneralsanierung der Berufsschule Bad Tölz an der Bairawieser Straße. Vorgesehen sind die Ergänzung von zwei Werkhallengebäuden und die Erweiterung der Pausenhalle; angefragt werden die Leistungsphasen 1 bis 6 nach dem Leistungsbild Tragwerksplanung der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) 2021. Die Planungsleistungen beginnen am 7. Januar 2027, die Bauausführung ist ab 2028 vorgesehen und die Gesamtmaßnahme soll Ende 2030 fertiggestellt sein.
61 % ähnlichTragwerksplanung für den Neubau einer Kindertagesstätte mit Schulbetreuung
Bad Homburg v. d. Höhe · Offen · Frist 06.10.2026
Die Stadt Bad Homburg v. d. Höhe beauftragt Fachplanungsleistungen für die Tragwerksplanung eines Neubaus im Ortsteil Ober-Eschbach. Vorgesehen sind eine Kindertagesstätte mit vier Kindergartengruppen sowie integrierte Schulbetreuung, einschließlich unter anderem Differenzierungs- und Mehrzweckräumen, Cafeteria, Sanitär-, Büro-, Personal-, Garderoben- und Lagerräumen sowie einem Küchentrakt. Angebote können bis zum 6. Oktober 2026, 10:00 Uhr, eingereicht werden.
61 % ähnlichBauphysikalische Planung für den Neubau einer Zweifeldsporthalle in Boizenburg
Parchim · Offen · Frist 28.09.2026
Der Landkreis Ludwigslust-Parchim beauftragt Planungsleistungen für den Neubau einer Zweifeldsporthalle am Elbe-Gymnasium in Boizenburg, einschließlich Sanitärräumen und Umkleiden. Gefordert sind Leistungen für Bauphysik, Wärmeschutz und Energiebilanzierung nach der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI), zunächst in den Leistungsphasen 1 bis 4; die Leistungsphasen 5 bis 7 können optional abgerufen werden. Die Angebotsfrist endet am 28. September 2026 um 7:30 Uhr.
61 % ähnlichTragwerksplanung für die Instandsetzung und Erweiterung einer Grundschule in München
München · Offen · Frist 21.10.2026
Die Landeshauptstadt München, Baureferat, vergibt Tragwerksplanungsleistungen nach § 51 der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) für die Generalinstandsetzung und Erweiterung einer denkmalgeschützten Grundschule in der Hirschbergstraße 33 in München-Neuhausen-Nymphenburg. Geplant werden eine fünfzügige Ganztagsgrundschule mit Zweifachsporthalle, Mensa, Haus für Kinder, Wohnung und Außenspielflächen; der bestehende Bau umfasst je nach Betrachtung etwa 9.200 bis 14.000 m² Bruttogrundfläche, der geplante Neubau rund 3.500 m². Der Leistungszeitraum ist nicht angegeben, Angebote müssen bis zum 21. Oktober 2026, 09:00 Uhr, eingereicht werden.
59 % ähnlichTragwerksplanung für die Erweiterung der Lütte School in Henstedt-Ulzburg
Henstedt-Ulzburg · Offen · Frist 18.09.2026
Die Gemeinde Henstedt-Ulzburg beauftragt die Fachplanung der Tragwerksplanung gemäß § 51 HOAI für die Erweiterung der Lütte School. Die Maßnahme umfasst den Neubau einer Erweiterung sowie einen Umbauanteil von etwa 8 % im Bestand, um den gestiegenen Raumbedarf für die Ganztagsbetreuung ab 01.08.2026 zu decken. Das Los wird im Rahmen einer stufenweisen Vergabe ausgeschrieben und hat einen geschätzten Auftragswert von 79 636,1 EUR. Angebotsfrist ist der 18.09.2026.
59 % ähnlichTragwerksplanung für Umbau und Erweiterung der Laurentiusschule in Coesfeld
Coesfeld · Offen · Frist 30.09.2026
Die Stadt Coesfeld vergibt Fachplanungsleistungen für die Tragwerksplanung beim Umbau und der Erweiterung der Laurentiusschule. Beauftragt werden die Grundleistungen der Leistungsphasen 1 bis 6 nach der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI); die Bauarbeiten sollen im laufenden Schulbetrieb mit Rücksicht auf Schüler und Lehrkräfte umgesetzt werden. Der Auftrag hat eine geschätzte Größenordnung von 170.000 Euro, betrifft Coesfeld und ist auf eine Laufzeit von 1.080 Tagen ausgelegt.
58 % ähnlich
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Wer hat vergleichbare Aufträge gewonnen?
Auswertung der inhaltlich ähnlichsten Verfahren im erfassten Bestand (Embedding-Nachbarn aus Titel und Kurzfassung). Historische Zuschlagsempfänger sind keine bestätigten Bieter dieser Ausschreibung.
45 vergleichbare Verfahren, davon 21 mit erfasstem Zuschlag · 20 veröffentlichte Auftragnehmerkennungen.
Median der positiven, in EUR veröffentlichten Zuschlagswerte: 203.592,5 EUR.
Zuschlag zu Schätzwert: Median 39 % aus 3 Verfahren mit beiden Werten in EUR.
Auswahl von bis zu zehn Firmen, sortiert nach Zahl der Zuschläge. Je Firma bis zu drei Belegverfahren.
KLEUSBERG GmbH & Co. KG · Wissen
2 vergleichbare Zuschläge, davon 0 bei diesem Auftraggeber.
A.R.T. GmbH · Magdeburg
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Ingenieurbüro Helmut Weiß · Schwerin
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Leifels Architekten BDA · Vielank OT Neu Jabel
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Hochbau Engel GmbH · Hanau
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NAK Architekten GmbH · Berlin
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Ripkens & Wiesenkämper Ingenieure · Essen
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DERICHS u KONERTZ Baugesellschaft mbH u Co. KG · Aachen
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ABC Amler Bau Consult GmbH · Workerszell
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Ingenieurgesellschaft Nord GmbH · Varel
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Welche vergebenen Rahmenverträge passen dazu?
Bis zu acht vergebene Rahmenvereinbarungen mit gemeinsamem CPV-Code und künftigem voraussichtlichem Vertragsende aus allen erfassten Regionen, nach Vertragsende sortiert.
Keine vergebenen Rahmenvereinbarungen mit diesen Vergleichsmerkmalen gefunden.
Das voraussichtliche Ende ist aus Bekanntmachungsdaten abgeleitet. Vertragsbeginn, Abrufberechtigung und eine spätere Neuausschreibung sind damit nicht bestätigt.
Auftraggeber und Vergabehistorie
Stadtverwaltung Mayen
56727 · Mayen
info@mayen.de+4926518802 erfasste Verfahren, davon 0 vergeben. 0 Verfahren betreffen Rahmenvereinbarungen.
Vergabehistorie des Auftraggebers öffnenTED eSender
noreply.esender_hub@bescha.bund.de+49 228996100
Vergabekammer Ministerium für Wirtschaft, Tourismus, Energie und Klima
vergabekammer.rlp@mwvlw.rlp.de+49 6131162234
Kontakt laut Bekanntmachung
info@mayen.de+492651880
Quellen und Datenstand
Marktvergleich und verwandte Verfahren: Datenabrufe ab 18.09.2026, 02:28 (Europe/Berlin). Die Abschnitte werden regelmäßig aktualisiert.
Originalbekanntmachung öffnenVeröffentlicht: 10.08.2026 · Datensatz zuletzt geändert: 08.09.2026, 06:25 (Europe/Berlin)
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