Markterkundung fuer maritime und mobile Startplattformen fuer orbitale Satellitenstarts
- Status
- Geplant
- Angebotsfrist
- Nicht angegeben
- Geschätzter Auftragswert
- Nicht angegeben
- Lose
- 1
- Auftraggeber
- Offizielle Bezeichnung: Deutsche Raumfahrtagentur im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V.
- Erfüllungsregion
- Nordrhein-Westfalen, Deutschland
- Verfahren
- Nicht angegeben
- Auftragsart
- Lieferleistung
- Veröffentlicht
- 27.07.2026
- Bekanntmachungsnummer
- 518675-2026
- CPV-Codes
- 34700000 · Luft- und Raumfahrzeuge; 34712300 · Trägerraketen für Raumfahrzeuge
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Kurzbeschreibung
Die Deutsche Raumfahrtagentur im DLR sucht im Rahmen einer Markterkundung nach Konzepten für mobile, maritime Startplattformen für Satelliten. Ziel ist die Demonstration eines Orbitalstarts von 100–200 kg Nutzlast in den Low Earth Orbit bis 2029. Es handelt sich um eine unverbindliche Informationsabfrage zur Vorbereitung einer möglichen zukünftigen Beauftragung.
KI-Zusammenfassung · Maßgeblich ist die Originalbekanntmachung.
Leistungsbeschreibung
Es handelt sich nicht um ein Vergabeverfahren! Es ist eine unverbindliche Informationsabfrage, die allein der Markterkundung gemäß 28 Vergabeverordnung (VgV) dient. Die Deutsche Raumfahrtagentur im DLR e.V. möchte die Verfügbarkeiten und die Resilienz europäischer Startplätze erhöhen. Die Nachfrage nach einem gesicherten Zugang zum Weltraum hat in den letzten Jahren signifikant zugenommen. Zur Stärkung der Resilienz ist es wichtig, zusätzliche und alternative Startplätze zum „Centre Spatial Guyanais“ (CSG) in Französisch-Guyana in der Europaischen Union (EU) aufzubauen. Zwar existieren in Europa alternative Startstandorte, etwa der SaxaVord Spaceport und der Andøya Spaceport. Diese befinden sich jedoch zum einen außerhalb der EU und liegen zum anderen in hohen nördlichen Breitengraden. Für die in den kommenden Jahren und Jahrzehnten erwarteten europäischen Startbedarfe ist jedoch ein Zugang zu geostationären Transferbahnen sowie zu den für viele Satellitenkonstellationen besonders relevanten Orbits mit niedriger Inklination von zentraler Bedeutung. Dies setzt Startstandorte in niedrigeren Breitengraden sowie sichere Startkorridore in östlicher Richtung voraus. Voraussetzungen, die auf dem europäischen Festland nur eingeschränkt oder gar nicht gegeben sind. Eine vielversprechende und zugleich flexible Alternative stellen daher sogenannte Off-Shore-Startplätze dar, bei denen Trägerraketen von maritimen Plattformen, beispielsweise Schiffen, gestartet werden. Durch ihre freie Positionierung und Mobilität ermöglichen solche Startplätze eine optimale Anpassung an missionsspezifische Anforderungen. Mit dieser Markterkundung soll untersucht werden, welche europäischen Lösungen für maritime und mobile Startplattformen bis 2029 verfügbar sein werden. Ziel ist es eine Demonstration eines Orbitalstarts von einer solchen maritimen und mobilen Startplattform durchzuführen. Für die Art des Trägers (Masse, Treibstoff usw.) gibt es keine Vorgaben, jedoch ist im ersten Schritt davon auszugehen, dass Nutzlasten zwischen 100–200 kg in Low Earth Orbit (LEO) verbracht werden sollen. Im Einzelnen sind für eine mögliche zukünftige Beauftragung folgende Aktivitäten vorgesehen: 1) Schaffung aller notwendiger Voraussetzungen für den orbitalen Satellitenstart 2) Durchführung des Starts eines Satelliten in einen stabilen Orbit von einer mobilen und maritimen Startplattform 3) Ggfs. Übergabe des Satelliten an einen Satellitenbetreiber. Sofern Sie die oben beschriebene Leistung durchführen können, bitten wir um aussagekräftige Unterlagen, Übersendung eines Konzepts und Angaben von Referenzen per E-Mail bis spätestens 20.08.2026. Folgende Randbedingungen müssen vom Anbieter beschrieben werden: • Nachweise erster abgeschlossener technischer Entwicklungsmeilensteine, • nachvollziehbare Meilensteinplanung mit einer orbitalen Startkampagne (Demonstrationsflug) in 2029,, • eine vorläufige Systemarchitektur. • Die Verfügbarkeit eines geeigneten Trägersystems liegt in der Hand des Anbieters, das Gesamtsystem soll offen für verschiedene europäische Anbieter sein. Die entsprechende Eignung des Konzepts für die Durchführung eines Demonstrationsfluges mit den Trägern ist durch den Anbieter mittels entsprechender Schnittstellendokumentation auf Basis der vorläufigen Systemarchitektur nachzuweisen. Bzgl. der Systemarchitektur sollten mindestens die drei deutschen Firmen ISAR Aerospace AG, Rocket Factory Augsburg und HyImpulse berücksichtigt werden. Die Betrachtung weiterer europäischer Träger ist wünschenswert.
Leistungen nach Losen (1)
PAR-0000 · Durchführung orbitaler Startdienstleistungen von mobilen und maritimen Startplattformen
Es handelt sich nicht um ein Vergabeverfahren! Es ist eine unverbindliche Informationsabfrage, die allein der Markterkundung gemäß 28 Vergabeverordnung (VgV) dient. Die Deutsche Raumfahrtagentur im DLR e.V. möchte die Verfügbarkeiten und die Resilienz europäischer Startplätze erhöhen. Die Nachfrage nach einem gesicherten Zugang zum Weltraum hat in den letzten Jahren signifikant zugenommen. Zur Stärkung der Resilienz ist es wichtig, zusätzliche und alternative Startplätze zum „Centre Spatial Guyanais“ (CSG) in Französisch-Guyana in der Europaischen Union (EU) aufzubauen. Zwar existieren in Europa alternative Startstandorte, etwa der SaxaVord Spaceport und der Andøya Spaceport. Diese befinden sich jedoch zum einen außerhalb der EU und liegen zum anderen in hohen nördlichen Breitengraden. Für die in den kommenden Jahren und Jahrzehnten erwarteten europäischen Startbedarfe ist jedoch ein Zugang zu geostationären Transferbahnen sowie zu den für viele Satellitenkonstellationen besonders relevanten Orbits mit niedriger Inklination von zentraler Bedeutung. Dies setzt Startstandorte in niedrigeren Breitengraden sowie sichere Startkorridore in östlicher Richtung voraus. Voraussetzungen, die auf dem europäischen Festland nur eingeschränkt oder gar nicht gegeben sind. Eine vielversprechende und zugleich flexible Alternative stellen daher sogenannte Off-Shore-Startplätze dar, bei denen Trägerraketen von maritimen Plattformen, beispielsweise Schiffen, gestartet werden. Durch ihre freie Positionierung und Mobilität ermöglichen solche Startplätze eine optimale Anpassung an missionsspezifische Anforderungen. Mit dieser Markterkundung soll untersucht werden, welche europäischen Lösungen für maritime und mobile Startplattformen bis 2029 verfügbar sein werden. Ziel ist es eine Demonstration eines Orbitalstarts von einer solchen maritimen und mobilen Startplattform durchzuführen. Für die Art des Trägers (Masse, Treibstoff usw.) gibt es keine Vorgaben, jedoch ist im ersten Schritt davon auszugehen, dass Nutzlasten zwischen 100–200 kg in Low Earth Orbit (LEO) verbracht werden sollen. Im Einzelnen sind für eine mögliche zukünftige Beauftragung folgende Aktivitäten vorgesehen: 1) Schaffung aller notwendiger Voraussetzungen für den orbitalen Satellitenstart 2) Durchführung des Starts eines Satelliten in einen stabilen Orbit von einer mobilen und maritimen Startplattform 3) Ggfs. Übergabe des Satelliten an einen Satellitenbetreiber. Sofern Sie die oben beschriebene Leistung durchführen können, bitten wir um aussagekräftige Unterlagen, Übersendung eines Konzepts und Angaben von Referenzen per E-Mail bis spätestens 20.08.2026. Folgende Randbedingungen müssen vom Anbieter beschrieben werden: • Nachweise erster abgeschlossener technischer Entwicklungsmeilensteine, • nachvollziehbare Meilensteinplanung mit einer orbitalen Startkampagne (Demonstrationsflug) in 2029,, • eine vorläufige Systemarchitektur. • Die Verfügbarkeit eines geeigneten Trägersystems liegt in der Hand des Anbieters, das Gesamtsystem soll offen für verschiedene europäische Anbieter sein. Die entsprechende Eignung des Konzepts für die Durchführung eines Demonstrationsfluges mit den Trägern ist durch den Anbieter mittels entsprechender Schnittstellendokumentation auf Basis der vorläufigen Systemarchitektur nachzuweisen. Bzgl. der Systemarchitektur sollten mindestens die drei deutschen Firmen ISAR Aerospace AG, Rocket Factory Augsburg und HyImpulse berücksichtigt werden. Die Betrachtung weiterer europäischer Träger ist wünschenswert.
Vergabeunterlagen
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Änderungen und Bieterfragen
0 EinträgeKeine Änderungen zur Bekanntmachung bekannt.
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Laufende Rahmenverträge
bundesweitKeine laufenden Rahmenverträge mit gemeinsamem CPV-Code bekannt.
Offizielle Bezeichnung: Deutsche Raumfahrtagentur im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V.
Aktiv seit 2026 · 1 VerfahrenBisherige Auftragnehmer
Zuschläge dieses Auftraggebers, alle LeistungsbereicheLaufende Rahmenverträge
nach voraussichtlichem VertragsendeKeine laufenden Rahmenverträge dieses Auftraggebers bekannt.
Letzte Verfahren
neueste zuerst · Zuschlagsempfänger, wo veröffentlicht| 27.07.2026 | Markterkundung fuer maritime und mobile Startplattformen fuer orbitale Satellitenstarts | Geplant | - | - |
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Offen · Frist 19.10.2026
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Offen · Frist 09.10.2026
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Köln · Offen · Frist 19.10.2026
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Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V. (DLR) sucht einen Rahmenvertragspartner für die Prüfung von Blitzschutzanlagen am Standort Oberpfaffenhofen. Angaben zu Umfang und Auftragswert liegen nicht vor. Die Leistung ist der Region DE9 zugeordnet; die Angebotsfrist endet am 9. Oktober 2026 um 08:00 Uhr.
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Halle (Saale) · Offen · Frist 28.10.2026
Die Agentur für Innovation in der Cybersicherheit GmbH (Cyberagentur) in Halle (Saale) sucht Forschungs- und Entwicklungsleistungen für eine adaptiv steuerbare Sende- und Empfangstechnologie auf Basis intelligenter Metaoberflächen. Die Technologie soll über Relaisstationen eine hochverfügbare, breitbandige und sichere militärische Kommunikation sowie aktive und passive Fernaufklärung mit hoher Richtwirkung ermöglichen und in bestehende und künftige Funkanwendungen integrierbar sein. Die Teilnahmefrist endet am 28. Oktober 2026 um 09:00 Uhr koordinierter Weltzeit (UTC).
13 % ähnlich
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Welche Vergabeunterlagen liegen vor?
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Wer hat vergleichbare Aufträge gewonnen?
Auswertung der inhaltlich ähnlichsten Verfahren im erfassten Bestand (Embedding-Nachbarn aus Titel und Kurzfassung). Historische Zuschlagsempfänger sind keine bestätigten Bieter dieser Ausschreibung.
0 vergleichbare Verfahren, davon 0 mit erfasstem Zuschlag · 0 veröffentlichte Auftragnehmerkennungen.
Keine namentlich bekannten Zuschlagsempfänger im Vergleichsfeld gefunden.
Die Auswertung bildet den erfassten Datenbestand ab, nicht den gesamten Markt. Ohne Vertragsschlussdatum wird das letzte Bekanntmachungsdatum verwendet.
Welche vergebenen Rahmenverträge passen dazu?
Bis zu acht vergebene Rahmenvereinbarungen mit gemeinsamem CPV-Code und künftigem voraussichtlichem Vertragsende aus allen erfassten Regionen, nach Vertragsende sortiert.
Keine vergebenen Rahmenvereinbarungen mit diesen Vergleichsmerkmalen gefunden.
Das voraussichtliche Ende ist aus Bekanntmachungsdaten abgeleitet. Vertragsbeginn, Abrufberechtigung und eine spätere Neuausschreibung sind damit nicht bestätigt.
Auftraggeber und Vergabehistorie
Offizielle Bezeichnung: Deutsche Raumfahrtagentur im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V.
53227 · Bonn
RFA-BMVg@dlr.de+49 228 447 01 erfasste Verfahren, davon 0 vergeben. 0 Verfahren betreffen Rahmenvereinbarungen.
Vergabehistorie des Auftraggebers öffnen+4922894990
vk@bundeskartellamt.bund.de+49 22894990
TED eSender
noreply.esender_hub@bescha.bund.de+49 228996100
Kontakt laut Bekanntmachung
RFA-BMVg@dlr.de+49 228 447 0
Quellen und Datenstand
Marktvergleich und verwandte Verfahren: Datenabrufe ab 18.09.2026, 04:19 (Europe/Berlin). Die Abschnitte werden regelmäßig aktualisiert.
Originalbekanntmachung öffnenVeröffentlicht: 27.07.2026 · Datensatz zuletzt geändert: 15.09.2026, 07:05 (Europe/Berlin)
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